{"id":11979,"date":"2005-03-01T11:32:00","date_gmt":"2005-03-01T10:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/men-for-all-seasons\/"},"modified":"2005-03-01T12:00:00","modified_gmt":"2005-03-01T11:00:00","slug":"men-for-all-seasons","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/169-vorgaenge\/publikation\/men-for-all-seasons\/","title":{"rendered":"Men for All Seasons?"},"content":{"rendered":"<p>Die deutschen Unternehmer Hanns Martin Schleyer und Hermann Josef Abs zwischen &#132;Drittem Reich&#148; und fr\u00fcher Bundesrepublik<\/p>\n<p>aus: Vorg\u00e4nge Nr. 169 ( Heft 1\/2005 ), S. 130-133<\/p>\n<p><i>&#132;Die jungen Kollegen, die die Geschichte nicht kennen, m\u00fcssen Schleyer nach dem beurteilen, was er heute macht. Das tr\u00e4gt zur Entwicklung ihres Bewusstseins viel mehr bei als seine Vergangenheit.&#148; Dass Hanns Martin Schleyer (1915-1977), sein langj\u00e4hriger Gegen\u00fcber in vielen Tarifkonflikten, als junger Mann gl\u00e4ubiger Nationalsozialist gewesen war, erschien dem ehemaligen KZ-H\u00e4ftling, KP-Funktion\u00e4r und Stuttgarter Bezirksleiter der IG Metall, Willi Bleicher, nicht weiter erw\u00e4hnenswert. Was f\u00fcr den als Unterh\u00e4ndler gef\u00fcrchteten Gewerkschafter Bleicher z\u00e4hlte, war die &#132;Handschlagfestigkeit&#148;, die den nicht minder hartgesottenen Schleyer auszeichnete. Auf Schleyers Wort war f\u00fcr Bleicher Verlass, so der Dortmunder Medienwissenschaftler und Zeithistoriker Lutz Hachmeister in seiner biographischen Studie \u00fcber den einstigen NS-Studentenf\u00fchrer, Wirtschaftsb\u00fcrokraten im besetzten Prag, Personalchef von Daimler-Benz, Arbeitgeberpr\u00e4sidenten, &#132;Boss der Bosse&#148; (als zuletzt Doppelvorsitzender von BdA und BdI), Gefangenen und Ermordeten der RAF:<\/i><\/p>\n<p><i>Lutz Hachmeister<\/i>: Schleyer. Eine deutsche Geschichte, C.H. Beck: M\u00fcnchen 2004, 447 S., ISBN 3-406-51863-X; 24,90 Euro<\/p>\n<p>Mag ein derartiger Pragmatismus aus heutiger Sicht befremden: Er war in der fr\u00fchen Bundesrepublik nicht die Ausnahme, sondern die Regel, ja vielfach eine \u00dcberlebensnotwendigkeit. Dies verdeutlicht auch eine zweite Unternehmerbiographie, die des langj\u00e4hrigen Vorstandssprechers und Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, Hermann Josef Abs (1901-1994), k\u00fcrzlich vorgelegt vom Frankfurter Historiker Lothar Gall:<\/p>\n<p><i>Lothar Gall:<\/i> Der Bankier. Hermann Josef Abs. Eine Biographie, C.H. Beck: M\u00fcnchen, 2. Aufl. 2005, 526 5., 3-406-52195-9; 29,90 Euro<\/p>\n<p>Sehr viel st\u00e4rker als der 14 Jahre j\u00fcngere Schleyer, der im &#132;Dritten Reich&#148; zu jung gewesen war, um eine bedeutende Position innezuhaben, wenn auch als &#132;PG&#148;, SS-Mitglied und Studentenfunktion\u00e4r eindeutig als &#132;Nazi&#148; zu verorten, war der bekennende Katholik und zeitweilig in seiner Stellung bei der Deutschen Bank bedrohte Bankier Abs im &#132;Dritten Reich&#148; eine St\u00fctze des Regimes, ohne sich diesem im ideologischen Sinne anzubiedern. So kamen denn auch die Vertreter der Abs h\u00f6chst skeptisch gegen\u00fcberstehenden amerikanischen Besatzungsmacht nicht umhin, in Abs eine wichtige Pers\u00f6nlichkeit zu sehen,<\/p>\n<p>&#132;wie jedes Land sie vielleicht nur drei oder viermal hat&#148;. Nicht nur Adenauer und die auf die Reintegration der T\u00e4ter abzielende Bundesregierung, auch ehemalige Kriegsgegner und Vertreter der j\u00fcdischen Opfer wussten Abs als unentbehrlichen Finanztechniker und Vision\u00e4r eines marktwirtschaftlich gest\u00fctzten Wiederaufbaus im hohem Ma\u00dfe zu sch\u00e4tzen, wie sich bei den Verhandlungen \u00fcber das Londoner Schuldenabkommen (1953) und mit der Jewish Claims Conference bald zeigte.<\/p>\n<p>Gall und Hachmeister geht es in diesen &#151; in Anlage und Anspruch sehr unterschiedlichen, ja fast gegens\u00e4tzlichen Biographien &#151;weder um eine vordergr\u00fcndige Entlarvung der braunen Wurzeln der fr\u00fchen Republik noch um eine Apologie ihrer Protagonisten. Derartige Muster werden in der \u00f6ffentlichen Argumentation zwar seit Jahren kaum modifiziert fortgeschrieben (wie Hachmeister anhand der immer wieder f\u00e4lschlich kolportierten M\u00e4r von Schleyers t\u00e4glicher Ausfahrt mit dem Prager NS-Satrapen Heydrich eindrucksvoll illustriert). Die zeithistorische Forschung ist dar-\u00fcber l\u00e4ngst hinweg. Der Erfolgsweg zahlreicher NS-belasteter Pers\u00f6nlichkeiten in der Bundesrepublik ist zwar v\u00f6llig unstrittig, aber er l\u00e4sst sich eben nicht im Sinne einer dominierenden Systemkontinuit\u00e4t interpretieren, wie es die Faschismustheorien der 1960er und 1970er Jahre und ihre publizistischen Epigonen lange Zeit betrieben und durch ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte &#132;Braunb\u00fccher&#148; d\u00fcrftig mit NSDAP-Mitgliedsnummern belegen zu k\u00f6nnen glaubten. Hermann Josef Abs war 1945 gerade deshalb der Mann der Stunde, weil er, mit Gl\u00fcck in der Britischen Zone als &#132;unbelastet&#148; entnazifiziert, angesichts allgemeiner tiefer Verunsicherung ein St\u00fcck pers\u00f6nlicher und institutioneller Kontinuit\u00e4t nicht zuletzt auch zur\u00fcck zu Weimar verk\u00f6rperte. Dass er Illusionen dar\u00fcber n\u00e4hrte, welche Nischen und Freir\u00e4ume das &#132;Dritte Reich&#148; geboten hatte, wonach &#132;man sich vergleichsweise ,normal` hatte bewegen und entsprechend habe handeln k\u00f6nnen&#148;, verschweigt Gall keineswegs, bewertet es aber auch nicht sehr kritisch. Er sieht denn auch keine Alternative zu dieser Kontinuit\u00e4t im Neubeginn, die die Nachkriegsrekonstruktion mit einem guten Teil des alten F\u00fchrungspersonals auf den Weg brachte.<\/p>\n<p>Sehr viel st\u00e4rker als Gall, dessen quellen ges\u00e4ttigte, gr\u00fcndlich recherchierte, stark differenzierende, dichte Lebensgeschichte des vermutlich bedeutendsten deutschen Bankiers des 20. Jahrhunderts eng der Perspektive ihres Protagonisten folgt, sp\u00fcrt Hachmeister deutlich distanzierter dem \u00f6ffentlichen Mythos und dem Vorleben des Menschen Schleyer nach. Leider verliert Hachmeister in zahlreichen, auch aus seinen fr\u00fcheren Forschungsinteressen erkl\u00e4rlichen, jedoch vielfach entbehrlichen Exkursen mehr als einmal den roten Faden. Das mindert insgesamt den Wert der Arbeit, obwohl ihr gro\u00dfer Einleitungsessay und ihre Schlusspassage h\u00f6chst anregend, ja durchaus brillant geschrieben sind. Im Grunde m\u00f6chte Hachmeister in seiner Studie zun\u00e4chst etwas ganz Simples vollbringen: die Rekonstruktion der in die Zeit vor 1945 zur\u00fcckreichenden Tiefendimension der Biographie dieses prominentesten Opfers der RAF, dessen Leben von Freund und Feind fast ausschlie\u00dflich von ihrem Ende, also von Schleyers Ermordung her gelesen worden ist. Insofern kratzt er im doppelten Sinne am Mythos Schleyer. Aber er macht dann nur implizit deutlich, dass der in einem famili\u00e4ren Umfeld &#132;Alter K\u00e4mpfer&#148; aufgewachsene, in der Heidelberger NS-Studentenbewegung politisch sozialisierte Schleyer sich in Innsbruck und Prag als studentischer Aktivist und rechte Hand eines Wirtschaftsfunktion\u00e4rs nur einen recht begrenzten Verantwortungsbereich hatte erobern k\u00f6nnen. Die (von Hachmeister nicht ausgesprochene) Annahme ist dennoch plausibel, dass der bei Kriegsende 30j\u00e4hrige, \u00fcberaus gut vernetzte Schleyer bei einem Fortdauern der NS-Herrschaft eine steile Karriere gemacht h\u00e4tte.<br \/>Im gleichen Sinne relativiert Hachmeister Schleyers Nachkriegsbiographie. Er portr\u00e4tiert als den allm\u00e4chtigen &#132;Boss der Bosse&#148;, sondern als gescheiterten Mann, den die kulturellen Umbr\u00fcche der Zeit nach 1968 letztlich \u00fcberrollt h\u00e4tten. Hier schie\u00dft Hachmeister \u00fcber sein Ziel hinaus. In dem berechtigten Anliegen, den Mythos Schleyer zu zerst\u00f6ren &#8211; indirekt damit auch die RAF l\u00e4cherlich machend, die sich &#132;eines Stereotyps&#148;, nicht einer realen Person bem\u00e4chtigt habe &#151;, untersch\u00e4tzt er Schleyers Verdienste. An den eigenen Ambitionen gemessen, hatte Schleyer sein Karriereziel vielleicht nicht erreicht, als er 1971 den Kampf um den Daimler-Vorstandsvorsitz verlor. Dennoch konnte er mit Genugtuung darauf verweisen, die Zeichen der Zeit erkannt und fr\u00fchzeitig auf eine Ausweitung der hochprofitablen LKW-Produktion gesetzt zu haben. \u00dcbertrieben ist Schleyers Charakterisierung als &#132;Mann der old school des paternalistischen Managements&#148;. Das war er gerade nicht, trotz aller eher angels\u00e4chsischen Vorbildern \u00e4hnelnden &#132;Herr-im-Hause&#8220;-Attit\u00fcden. Er war vielmehr ein innerbetrieblicher Modernisierer, der durchaus seiner Zeit sogar voraus sein konnte: mit seinen \u00dcberlegungen zum &#132;sozialen Modell&#148; Deutschland und in seiner Praxis der Verm\u00f6gensbildung, in der er die Arbeitnehmer durch Belegschaftsaktien am wirtschaftlichen Erfolg und Interesse des Unternehmens partizipieren lie\u00df. Auch dass Schleyer den Konflikt mit der Arbeitnehmerschaft nicht scheute und 1963 erstmals in der Nachkriegszeit das Mittel der Aussperrung anwandte &#8211; womit er sich unter seinen Arbeitergeberkollegen und bei der baden w\u00fcrttembergischen CDU-Landesregierung nicht nur Freunde machte &#151;, l\u00e4sst ihn im zeitgen\u00f6ssischen Kontext sogar als eine relativ fortschrittliche Unternehmerpers\u00f6nlichkeit erscheinen: Mochten auch die Gewerkschaften damals seine Verhandlungsstrategie keineswegs als Fortschritt empfinden, steht nicht Schleyer, sondern Abs f\u00fcr das \u00e4ltere (&#132;rheinische&#148;) Modell eines auf Ausgleich und Kompromiss abzielenden Konsenskapitalismus. Zu einer empirisch unterf\u00fctterten Antwort auf die in der Einleitung aufgeworfene, wichtige und weiterf\u00fchrende Frage, wie stark Schleyers Vorstellungen von einer Betriebsgemeinschaft durch seine NS-Erfahrungen gepr\u00e4gt worden sei, kommt Hachmeister letztlich nicht. Das mag auch der bedauerlichen Tatsache geschuldet sein, dass Hachmeister, obwohl ihn die Familie Schleyer in seinem Forschungsanliegen unterst\u00fctzte, keinen Zugang zum Unternehmensarchiv erhielt.<\/p>\n<p>Dass Schleyer durchaus wegweisend f\u00fcr das moderne Unternehmertum der alten Bundesrepublik war &#8211; wenn auch nicht im Sinne der Neuen Linken &#151;, zeigt der Vergleich mit dem sehr viel \u00e4lteren Abs, der eigentlichen Galionsfigur der vielbeschworenen &#132;Deutschland AG&#148;. Als Banker setzte sich Abs wie Schleyer selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr die breite Streuung von Aktienbesitz ein. Aber dar\u00fcber hinaus repr\u00e4sentiert er den &#132;rheinischen Kapitalismus&#148; geradezu idealtypisch, etwa durch die Verflechtung der Unternehmenslandschaft \u00fcber seine vielen Aufsichtsratsmandate. Auch nahm Abs in der Frage der Mitbestimmung eine moderate Haltung ein. \u00dcberdies war der weltweit hofierte und hochgesch\u00e4tzte Finanzfachmann Abs kein global player im modernen Sinne, wie Gall deutlich herausarbeitet. Er blieb bei aller Weltl\u00e4ufigkeit einer in ihrem Kern auf die Zwischenkriegszeit zur\u00fcckgehenden, nationalen Perspektive verhaftet. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat konnte er die Er\u00f6ffnung auch nur einer einzigen Auslandsfiliale der Deutschen Bank verhindern. Als Ratgeber der Bundesregierung in den W\u00e4hrungskrisen 1961 und 1969 war Abs von zweifelhaftem Wert, weil er die von einer hysterischen Inflationsfurcht gen\u00e4hrte Ablehnung der Aufwertung der DM st\u00fctzte. Mental wirkte hier die katastrophale Wirtschaftsentwicklung der Zwischenkriegszeit nach; zu den von Abs daher prophezeiten drastischen Folgen kam es bekanntlich nicht. Im R\u00fcckblick wirkt sein Widerstand gegen die Freigabe der Wechselkurse 1971173 wie eine Don Quichotterie. Hier war Abs deutlich vom 19. Jahr-hundert gepr\u00e4gt, so wie er \u00fcberhaupt Wirtschaft und Gesellschaft stark vom Nationalstaat her dachte.<\/p>\n<p>Sowohl Gall als auch Hachmeister unterstreichen die Vorz\u00fcge der Biographie als einer \u00fcber die jeweiligen Hauptprotagonisten hinausweisenden Darstellungsweise, die eine ad\u00e4quate Ann\u00e4herung an die Kontinuit\u00e4ten im &#132;deutschen Jahrhundert&#148; (Eberhard J\u00e4ckel) erm\u00f6glicht. Im Falle von Schleyer war diese Kontinuit\u00e4t eher imagin\u00e4r als real, jedoch als Stereotyp nicht weniger wirkm\u00e4chtig. Sie lag, von Netzwerken &#132;alter Kameraden&#148; abgesehen, \u00fcberwiegend au\u00dferhalb seiner Biographie als Unternehmer; daher verga\u00df die RAF seine NS-Vergangenheit zu thematisieren, wie sich einige Mitt\u00e4ter in ihren nachtr\u00e4glichen Rechtfertigungen bedauernd erinnerten. Bei der im Hinblick auf das Selbstverst\u00e4ndnis der Protestbewegungen der 1960er Jahre geradezu subversiv wirkenden Frage nach der Kontinuit\u00e4t &#132;au\u00dferstaatlicher Militanz&#148; in Deutschland bel\u00e4sst es Hachmeister bei Andeutungen: So vergleicht er einen charismatischen Heidelberger NS-Studentenf\u00fchrer der 1930er Jahr mit Rudi Dutschke oder spricht durchg\u00e4ngig von der NS-Studentenbewegung. In der RA sieht er eine indirekte Antwort auf die anti( Walsozialistische au\u00dferparlamentarische Opp( Bition der sp\u00e4ten Weimarer Republik, wenn\u00a0 sich auch scharf von der These von &#132;Hitler Kindern&#148; distanziert. F\u00fcr die eigentliche, als &#132;b\u00fcrgerliche&#148; Kontinuit\u00e4t im 20. Jahrhundn steht Abs &#8211; gerade weil er dem NS-Regime ii ideologischen Sinne sehr viel weniger verheiratet gewesen war als der junge Schleyer. F\u00fcr \u00a0beide erwies sich die Demokratie als die bessere Alternative. F\u00fcr Abs, weil er sich auf grund der Erfahrungen zwischen 1933 uni 1945 ein freies Unternehmertum letztlich au\u00dferhalb einer liberal-demokratischen Ordnung nicht mehr denken konnte. F\u00fcr den sich\u00a0 \u00e4hnlichen Einsichten erst allm\u00e4hlich durchringenden Schleyer, weil er als gebranntes Kind noch einmal davongekommen war und ihn das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik eine zweite Chance bot.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2292],"publikationen":[2813],"class_list":["post-11979","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-philipp-gassert","publikationen-169-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Men for All Seasons? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/169-vorgaenge\/publikation\/men-for-all-seasons\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Men for All Seasons? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die deutschen Unternehmer Hanns Martin Schleyer und Hermann Josef Abs zwischen &#132;Drittem Reich&#148; und fr\u00fcher Bundesrepublik aus: Vorg\u00e4nge Nr. 169 ( Heft 1\/2005 ), S. 130-133 &#132;Die jungen Kollegen, die die Geschichte nicht kennen, m\u00fcssen Schleyer nach dem beurteilen, was er heute macht. 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