{"id":17543,"date":"2021-12-16T13:28:17","date_gmt":"2021-12-16T12:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=17543"},"modified":"2021-12-25T11:15:38","modified_gmt":"2021-12-25T10:15:38","slug":"nachrufe","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/","title":{"rendered":"Nachrufe"},"content":{"rendered":"<p>In: vorg\u00e4nge Nr. 234 (2\/2021), S. 107 &#8211; 112<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Helga Killinger<\/h4>\n<p>*10.12.1937 \u2013 \u202013.09.2021<\/p>\n<p>Am 13. September 2021 ist Helga Killinger im Alter von 84 Jahren verstorben. Sie hat die Humanistische Union fast von Anfang an begleitet und war viele Jahre ihre Ansprechperson und gute Seele. Als Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin arbeitete sie von 1975 bis 1997 f\u00fcnf Bundesvorsitzenden und zahlreichen Vorstandsleuten zu: alles eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeiten mit unterschiedlichen Fachgebieten, Temperamenten und Einstellungen zu oft strittigen Themen; des Weiteren ungez\u00e4hlte Aktive aus Landes-, Orts- und Regionalverb\u00e4nden, Arbeitsgemeinschaften und nicht zuletzt die von ihr immer sehr gesch\u00e4tzten \u201eeinfachen\u201c Mitglieder oder Interessierte mit ihren manchmal gar nicht so einfachen Anliegen.(1) Helga Killinger kannte die meisten und hatte ein Ohr f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>An dieser Stelle soll Helga Killinger und ihr lebenslanges Wirken f\u00fcr die Humanistische Union erinnert und gew\u00fcrdigt werden.<br \/>\n1962 trat Helga der jungen HU als Mitglied bei, noch drei Jahre vor ihrem Mann Wolfgang. Frauen waren klar in der Minderzahl; eine Stichprobe zur Struktur der HU von 1963 nennt einen Frauenanteil von rund 20 Prozent. Ihre Ausbildung als Ingenieursassistentin war damals f\u00fcr M\u00e4dchen bestimmt, zur Zuarbeit f\u00fcr technische Entwicklungsprozesse. Dass Frauen keine Menschen zweiter Klasse sein d\u00fcrfen, hat Helga immer stark bewegt, vielleicht auch aus dieser Perspektive heraus.<\/p>\n<p><strong>Helgas Themen<\/strong><\/p>\n<p>Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der \u00e4ltesten deutschen B\u00fcrgerrechtsorganisation hat Helga Killinger den spannenden b\u00fcrgerrechtlichen Diskurs in der jungen Bundesrepublik der 1970er und 1980er Jahre hinweg bis zur Verfassungsdebatte nach dem Beitritt der DDR und dem Beginn der Berliner Republik verfolgt und die Themenpalette der HU mit gestaltet. Als Mittlerin zwischen Vorstand, sonstigen Gremien der HU und der \u00d6ffentlichkeit hat sie sich tagt\u00e4glich ein fundiertes Wissen zum Themenkanon der HU erarbeitet. Zum juristischen Fachwissen, das f\u00fcr die verbindliche Durchsetzung der B\u00fcrgerrechte unverzichtbar ist, geh\u00f6rten hierzu auch die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen einer zunehmend emanzipierten und selbstbestimmten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Gerade hier engagierte sich Helga besonders. Viele Themen wurden dann von der 1968er Bewegung \u00fcbernommen und nach und nach verwirklicht: antiautorit\u00e4re Kinderl\u00e4den, Wohngemeinschaften und Frauenh\u00e4user, Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern, Trennung von Staat und Kirchen sowie erste und letzte Fragen, wie das Recht auf Abtreibung und zum selbstbestimmten Sterben. Dies waren von Anfang an Helgas bevorzugte Themen, f\u00fcr die sie sich mehr oder weniger sichtbar, jedoch immer tatkr\u00e4ftig einsetzte.<br \/>\nDokumentiert ist eine Rede von Helga Killinger auf einer Frauenkundgebung in M\u00fcnchen am 25. Februar 1975, mit der sie vielleicht die Aufmerksamkeit der neu gew\u00e4hlten Bundesvorsitzenden Charlotte Maack erreichte, die sie im Herbst desselben Jahres als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin einstellte.(2)<\/p>\n<p>Es folgten zahlreiche frauenpolitische Forderungen, viele davon wegweisend, wie der Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes im \u201eJahr der Frau\u201c 1976.(3 ) Dieser Entwurf enthielt bereits Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Quotierung auf allen Funktionsebenen sowie Frauenf\u00f6rderpl\u00e4ne mit einem Klagerecht. Der Entwurf kann als Grundlage f\u00fcr die sp\u00e4tere Einf\u00fchrung von Frauenbeauftragten gesehen werden sowie f\u00fcr den erst Ende 1994 in die Staatszielbestimmung des Art. 3 Abs. 2 GG \u00fcbernommen Vorschlag der HU zur Gleichstellung von Frauen (HU-Kampagne: \u201eFrauen in bester Verfassung\u201c).<\/p>\n<p>Kaum zu \u00fcbersch\u00e4tzen ist der jahrzehntelange Einsatz von Helga Killinger im Kampf um die ersatzlose Streichung des \u00a7 218 StGB. Gerne erz\u00e4hlte sie von der legend\u00e4ren Demonstration Mitte der 1970er Jahre auf dem Karlsplatz in M\u00fcnchen: viele Frauen mit k\u00fcnstlichen B\u00e4uchen als Schwangere verkleidet und unter dem Motto: \u201eWir sind gerne M\u00fctter, aber freiwillig!\u201c. 1974 gr\u00fcndete der Ortsverband L\u00fcbeck der HU mit Unterst\u00fctzung einiger L\u00fcbecker \u00c4rzte eine Beratungsstelle f\u00fcr ratsuchende Frauen, um Hilfe f\u00fcr diese zu organisieren.<br \/>\nEin Tiefpunkt im Kampf um \u00a7 218 war der \u201eMemminger Prozess\u201c vor dem dortigen Landgericht gegen einen Frauenarzt wegen des Vorwurfs von ambulanten Abtreibungen ohne ausreichende Indikation. Die Prozesse erfolgten vor dem Hintergrund einer \u00e4u\u00dferst restriktiven Praxis in Bayern, die faktisch kaum eine selbstbestimmte Beendigung einer Schwangerschaft zulie\u00df. Viele Frauen in Notlagen gingen in andere Bundesl\u00e4nder oder nach Holland. 1986 wurde die Patientenkartei des Frauenarztes im Zuge einer Steuerermittlung beschlagnahmt und dann an die Ermittlungsbeh\u00f6rden weitergegeben. Es folgten Ermittlungen gegen 279 Frauen und 78 M\u00e4nner wegen Versto\u00dfes gegen \u00a7 218 oder Beihilfe dazu. 1988 erhielten \u00fcber 130 Frauen Strafbefehle und bezahlten diese fast ausnahmslos, um nicht aufzufallen. Die HU und ihre Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Helga Killinger haben sich w\u00e4hrend der gesamten Prozessdauer bis zum Urteil, das letztlich auf Bew\u00e4hrung erging, f\u00fcr den Arzt und f\u00fcr das Selbstbestimmungsrecht der Frauen eingesetzt.(4) Da die HU hierbei immer wieder zitiert wurde, konnte nicht ausbleiben, dass viele ratsuchende Frauen bei Helga Killinger anriefen und ihren guten Rat erhielten.<\/p>\n<p>Weitere von Helga Killinger jahrzehntelang begleitete Themen waren die Trennung von Staat und Kirchen, z.B. die Kruzifixe in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden sowie der Diskurs um die (aktive) Suizidbeihilfe. (5)<\/p>\n<p><strong>Helgas Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeitsweise von Helga Killinger und ihre immense Energie konnte ich w\u00e4hrend unserer gemeinsamen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungszeit ab August 1997 erfahren. In diese Zeit fiel auch der zuvor so umstrittene Umzug der Gesch\u00e4ftsstelle von M\u00fcnchen nach Berlin. Sitz der HU war der dritte Stock der Br\u00e4uhausstra\u00dfe 2, neben dem Hofbr\u00e4uhaus. Einen Aufzug gab es nicht \u2026<\/p>\n<p>Die Arbeit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin erfolgte unter heute kaum noch vorstellbaren Bedingungen und gro\u00dfem k\u00f6rperlichen Einsatz. Das Telefon l\u00e4utete st\u00e4ndig. Um die Anrufliste abzuarbeiten, mussten die Verbindungen jeweils Zahl f\u00fcr Zahl gew\u00e4hlt werden. Der Versand von Informationen erfolgte zumeist per Briefpost und mit vorgefertigten Klebeetiketten. Auch die Verbreitung unserer Pressemitteilungen per Fax erforderte einige Fingerfertigkeit zur Eingabe der Nummern. Bei Besetztzeichen musste erneut gew\u00e4hlt werden, wieder und wieder.<br \/>\nAktuelle Themen wurden durch hastige Zeitungslekt\u00fcre verfolgt oder telefonisch bzw. durch Zusendung von fotokopierten Artikeln mitgeteilt von treuen Mitgliedern. Anschreiben, Presseartikel oder Berichte wurden einzeln kopiert und an die Verteiler-Listen gesendet. Die Mitgliederzeitschrift Mitteilungen wurde mit Schere, Klebstift und TippEx gestaltet und die Druckvorlage wurde fotomechanisch erstellt. Alle Versendungen wurden kurz vor Schalterschluss mit einem stabilen W\u00e4schekorb und Rollwagen zur Post expediert. Danach ging die Arbeit oft noch weiter. Dank der Unterst\u00fctzung ihres Mannes Wolfgang Killinger gab es immerhin fr\u00fche Innovationen zur Digitalisierung der HU-Arbeit. Die Erstellung von Texten und die Buchhaltung erfolgte \u00fcber einen PC, daneben existierte aber auch noch eine Schreibmaschine f\u00fcr Kurzschreiben. Prunkst\u00fcck der Gesch\u00e4ftsstelle war eine fr\u00fche Modemverbindung in das CL-Netz sozialer Organisationen.<br \/>\nIhre Arbeit f\u00fcr die HU leistete Helga im t\u00e4glichen Trubel flink und hoch konzentriert. Pausen gab es kaum. Die Arbeit erfolgte selten sitzend und die Kommunikation lief \u00fcber kollegiale Zurufe zwischen den R\u00e4umen der Gesch\u00e4ftsstelle mit ihren hohen Aktenregalen und Papierstapeln. Unvergessen ist f\u00fcr mich das fast immer fr\u00f6hliche L\u00e4cheln von Helga, das f\u00fcr viele ansteckend wirkte. Ihr L\u00e4cheln verschwand jedoch schnell, wenn sie von Verletzungen der B\u00fcrger- und Menschenrechte h\u00f6rte, vor allem wenn es um mangelnde Rechte zur Selbstbestimmung ging. In solchen Momenten konnte sie im Nu einen zornigen Leserbrief verfassen oder zum Telefonh\u00f6rer greifen und flugs die Durchwahl einer Redaktion oder eines HU-Mitglieds in einer entscheidenden Funktion anrufen.<\/p>\n<p>Mit dem Umzug der Bundesgesch\u00e4ftsstelle in das Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte ging auch der Eintritt in ihren Unruhe-Stand einher. Sehr genau hat sie die Entwicklungen seither verfolgt und sich immer wieder mit einem direkten Anruf oder per Mail gemeldet. Nur wenigen ist bekannt, dass Helga Killinger, wie immer Seite an Seite mit Wolfgang, den Weg der HU auch nach dem Umzug in das neue Hauptquartier noch viele Jahre weiter begleitet und mit gestaltet hat. Mehrmals j\u00e4hrlich reisten die beiden nach Berlin, um bei Fragen der Mitgliederverwaltung, den Datenarbeiten zum Jahresabschluss sowie mit jedweden Ausk\u00fcnften zu helfen. Helga Killinger war ein Archiv der HU auf zwei Beinen und nicht nur f\u00fcr ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung jederzeit ansprechbar und immer auskunftsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Wir haben Helga Killinger sehr viel zu verdanken und sie wird uns fehlen.<\/p>\n<p><em>Tobias Baur<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>&bdquo;Mit der HU und ihren Themen haben wir unser Leben aufgebaut.&ldquo; Zum Tod von Helga und Wolfgang Killinger (6)<\/h4>\n<p>Helga Killinger ist am 13. September 2021 verstorben. Nur zwei Monaten sp\u00e4ter, am 15. November 2021, ist ihr Wolfgang Killinger gefolgt. Es scheint, als seien sie als Paar wie Philemon und Baucis fast gleichzeitig von uns gegangen. Diese hatten die G\u00f6tter gebeten, zusammen sterben zu d\u00fcrfen, damit der eine nicht in das Grab des anderen schauen m\u00fcsse. Viele, die Helga und Wolfgang Killinger w\u00e4hrend ihres sechs Jahrzehnte w\u00e4hrenden b\u00fcrgerrechtlichen Engagements in der Humanistischen Union (HU) kennen lernten, d\u00fcrften sie auch als neuzeitliches Paar mit Eigenschaften von Philemon und Baucis wahrgenommen haben. Mit ihren Ideen und Handlungen haben sie sich oft gegen die Mehrheit und das Herrschende gestellt.<\/p>\n<p>Helga, Jahrgang 1937, ausgebildete Ingenieurassistentin, war seit 1962 Mitglied der Humanistischen Union und von 1975 bis 1997 deren Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin. Bis zu ihrem Tod blieb sie das historische als Ged\u00e4chtnis der HU. Sie hinterl\u00e4sst ein unvergleichliches Archiv mit Dokumenten, dass es durch die HU zu sichern gilt.<\/p>\n<p>Wolfgang, Jahrgang 1936, war bis zu seiner Rente als Diplomingenieur bei Siemens in M\u00fcnchen t\u00e4tig. Er wurde 1965 Mitglied der HU und hat sich seit 1975 im Vorstand des Orts-und Regionalverbandes M\u00fcnchen-S\u00fcdbayern engagiert, langj\u00e4hrig als dessen Vorsitzender.<br \/>\nAls beide zur HU kamen, unmittelbar nach ihrer Gr\u00fcndung und vor der 68er Bewegung, waren sie 25 und 29 Jahre jung. Sie geh\u00f6rten nicht zur Minderheit der linksliberalen Honoratioren um Gerhard Szczesny, den Professoren der geistes- und sozialwissenschaftlichen F\u00e4cher, den Juristen, Gewerkschaftlern und Theologen, die die HU gegr\u00fcndet hatten. Diese waren angetreten, mit der HU eine \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c zu schaffen, um dem weitreichenden Einfluss der Kirchen und dem aggressiven und unreflektierten Antikommunismus der f\u00fcnfziger und fr\u00fchen sechziger Jahren die Stirn zu bieten. Die HU sollte nach ihrem Gr\u00fcndungsaufruf \u201ef\u00fcr die Wahrung oder Wiederherstellung unserer Grundrechte \u2026 sorgen, die gemeinschaftlichen Werte unseres Staates verteidigen, f\u00fcr eine freie und weltoffene Erziehung, Bildung und Forschung\u201c eintreten und alles tun, was geeignet ist, \u201ed<em>ie wahre Struktur und St\u00e4rke der religi\u00f6sen, philosophischen, weltanschaulichen, k\u00fcnstlerischen und existentiellen Str\u00f6mungen in unsrer Gesellschaft zum Vorschein und zur Geltung zu bringe<\/em>n.\u201c<\/p>\n<p>Helga und Wolfgang kam damals noch nicht in den Sinn, eine Gegen\u00f6ffentlichkeit herstellen; sie wollten in ihrem Leben aus der Enge der damaligen Welt ausbrechen. Sie suchten bei der HU Alternativen zu ihren vorgezeichneten Lebenspfaden \u2013 und fanden sie. Die von der HU veranstalteten Vortr\u00e4gen mit prominenten Rednern, die einen Gegenkurs zum Herrschenden propagierten, auch zur Gegenwehr ermunterten und \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung dabei versprachen, waren f\u00fcr die beiden genau das Richtige. F\u00fcr seine Entscheidung, aus der Kirche auszutreten, h\u00f6rte sich Wolfgang an, was die Gr\u00fcnder der HU zur Trennung von Staat und Kirche und deren Verankerung im Grundgesetz vortrugen.<\/p>\n<p>Helga als junge Mutter fand und suchte moderne Erziehungsgrunds\u00e4tze, die ihrer Rolle als berufst\u00e4tiger Frau gerecht wurden. Nach einem HU-Kongress \u00fcber Kindererziehung organisierte sie mit anderen Gleichgesinnten in M\u00fcnchen einen integrativen Kindergarten. Bei ihrer Mitarbeit in der Kleinkindergruppe erfuhr sie, dass bereits kleine Kinder von der Mutter weg und mit anderen Kindern zusammen sein wollten; was f\u00fcr sie eine nachhaltige Korrektur des konservativen Frauenbildes und dem damit einhergehenden Erziehungsstil bedeutete. Helga gab zu Protokoll, dass sie viel \u00fcber Erziehung und Psychologie in der HU erfahren und diskutiert hat.<\/p>\n<p>Beide Killingers begannen sehr schnell, nicht nur von der HU zu lernen und sich an deren Positionen im eigenen Leben zu orientieren.6 Als Mitglieder der HU machten sie ihre Lebensthemen zu Themen der HU; was bedeutete, dass sie einen wesentlichen Teil ihres Lebens in der HU verbrachten. Das lag bei Helga als Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin nahe. Aber auch Wolfgang hat einen gro\u00dfen Teil seiner Zeit mit HU-Projekten verbracht. Auf Radio Lora, einem Stadtteilradio f\u00fcr den Raum M\u00fcnchen, propagierte er \u00fcber viele Jahre HU-Themen und Standpunkte. Es ist dieser Art von Mittun zu verdanken, dass sich die HU vom Honoratiorenclub zur B\u00fcrgerrechtsvereinigung entwickelte.<br \/>\nSucht man nach dem herausragenden Thema an dem beide Killingers beteiligt waren, hat man es angesichts der F\u00fclle ihrer Aktivit\u00e4ten in der HU schwer. Dennoch ragt ein Thema heraus: es ist der Datenschutz und dessen b\u00fcrgerrechtliche Relevanz. Beim Datenschutz wurden die HU und mit ihr beide Killingers prominente Geburtshelfer des neuen Grundrechts auf informelle Selbstbestimmung. Nachdem Prof. Dr. Wilhelm Steinm\u00fcller im Juli 1971 sein legend\u00e4res Gutachten zu den \u201e<em>Grundfragen des Datenschutzes<\/em>\u201c angefertigt hatte, in dem grundlegende Rechtsfragen des Datenschutzes erstmals systematisch ausgearbeitet und die Figur der \u201e<em>informationellen Selbstbestimmung<\/em>\u201c entworfen wurde, die dann 1983 im \u201eVolksz\u00e4hlungsurteil\u201c des Bundesverfassungsgerichts eine zentrale Rolle spielte, organisiert sich die HU schnell um dieses Thema. Das die HU dieses Thema von Anfang an begleitet, ist prominent auch Wolfgangs Verdienst. Es gab eine sichtbare Affinit\u00e4t von Wolfgang als Elektroingenieur zu diesem Thema. Ihm ist auch zu verdanken, dass der Datenschutz in der HU bis heute einen festen Platz hat. Zugleich engagierte er sich auch f\u00fcr einen modernen Umgang mit den neuen Medien in der HU. (7)<\/p>\n<p>Was wird uns am meisten von Helga und Wolfgang im Ged\u00e4chtnis bleiben? Ihre besonne und uneitele Art, die immer vermied, jemanden zu verletzen; selbst dann, wenn der Gegen\u00fcber nur schwer zu Ertragenes veranstaltete. Auch angesichts tiefgehender Auseinandersetzungen und Br\u00fcche, die es in der Geschichte der HU gab, blieben Helga und Wolfgang Killinger in all diesen Auseinandersetzungen zwar Beteiligte, aber souver\u00e4ne und treue Streiter f\u00fcr ihre Anliegen. Beide waren sie bis zum Schluss auf der Suche danach, Neues zu erkennen und dieses in der HU zur Diskussion zu stellen.<\/p>\n<p><em>Rosemarie Will<\/em><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(1) S.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ihren Beitrag in der vorg\u00e4nge-Sonder<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">aus<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gabe zum<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">4<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">0. Jubil\u00e4um der HU: Helga Killin<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ger (2001): \u201eEs ist Freitag \u2013 Politische Arbeit<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">etwas<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">anders\u201c.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">vorg\u00e4nge<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Nr.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">155<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(3\/2001<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">)<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">, <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">S.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">77ff.<\/span><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(2) S.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Helga<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Killinger<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(1975):<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u201eSolidarit\u00e4t<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Frauen\u201c.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Rede<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">auf<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der Frauenkundgebung <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">am 25. Februar 1975 in M\u00fcnchen.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">vorg\u00e4nge<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Nr.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">14 (2\/1975), S. 7\/8.<\/span><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(3)\u00a0<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">V<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gl. die aufschlussreiche Rede von Heide He<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ring zum 50. Geburtstag der HU (2011): \u201eDie <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Humanistische Union und die Frauen&#8220;, htt<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ps:\/\/www.humanistische-union.de\/veran<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">staltungsberichte\/2011\/die-humanistische-<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">union-und-die-frauen\/.<\/span><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(4) Humanistische Union\/Ulrich Vultejus (Hg.), <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Das Urteil von Memmin<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gen. Vom Elend der <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Indika<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">tion. Kommentierung und Dokumen<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ta<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">tion des Memminger Urteils, mit Beitr\u00e4gen <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">zum Frauenbild der Richter, der Rechts<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ge<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211; <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">schichte des \u00a7<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">218 u.a.m. K\u00f6ln 1990.<\/span><\/p>\n<p>(5)\u00a0 <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">V<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gl. Helga Killinger &amp; Heide Hering (2015): <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Wir wollen nicht in der Schweiz oder sonst <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">wo sterben, sondern zu Hause. Suizidbeihilfe<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u2013<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">bald<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">nur<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">noch<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">beschr\u00e4nkt?<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">vorg\u00e4nge <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Nr.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">210\/211 (2-3\/2015), S. 217-224<\/span><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(6) Helga, Wolfgang &amp; Michael Killinger (1978): <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Die<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Aufteilung<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">unserer<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Hausarbeit.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Ein <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Erfahrungsbericht.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">v<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">org\u00e4nge<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Nr. 32 (2\/1978), <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">S. 105-107.<\/span><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(7) Helga<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">und<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Wolfgang<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Killinger<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(2019):<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Die <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Medien, die B\u00fcrger<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">rechte und die Humanis<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ti<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">sche<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Union.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">vorg\u00e4nge<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Nr.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">225\/226<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">(1-2\/<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">2019), S. 121-133.<\/span><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2948],"tags":[],"autoren":[137,329],"publikationen":[854,2954],"class_list":["post-17543","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-verein","autoren-rosemarie-will","autoren-tobias-baur","publikationen-vorgaenge","publikationen-234-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Nachrufe - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nachrufe - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In: vorg\u00e4nge Nr. 234 (2\/2021), S. 107 &#8211; 112 Helga Killinger *10.12.1937 \u2013 \u202013.09.2021 Am 13. September 2021 ist Helga Killinger im Alter von 84 Jahren verstorben. Sie hat die Humanistische Union fast von Anfang an begleitet und war viele Jahre ihre Ansprechperson und gute Seele. Als Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin arbeitete sie von 1975 bis 1997 f\u00fcnf [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-12-25T10:15:38+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/publikation\\\/nachrufe\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/publikation\\\/nachrufe\\\/\",\"name\":\"Nachrufe - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2021-12-16T12:28:17+00:00\",\"dateModified\":\"2021-12-25T10:15:38+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/publikation\\\/nachrufe\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/publikation\\\/nachrufe\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/publikation\\\/nachrufe\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 234: Strafvollzug in der Pandemie\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/234-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Nachrufe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Nachrufe - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Nachrufe - Humanistische Union","og_description":"In: vorg\u00e4nge Nr. 234 (2\/2021), S. 107 &#8211; 112 Helga Killinger *10.12.1937 \u2013 \u202013.09.2021 Am 13. September 2021 ist Helga Killinger im Alter von 84 Jahren verstorben. Sie hat die Humanistische Union fast von Anfang an begleitet und war viele Jahre ihre Ansprechperson und gute Seele. Als Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin arbeitete sie von 1975 bis 1997 f\u00fcnf [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-12-25T10:15:38+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/","name":"Nachrufe - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2021-12-16T12:28:17+00:00","dateModified":"2021-12-25T10:15:38+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/publikation\/nachrufe\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 234: Strafvollzug in der Pandemie","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/234-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Nachrufe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/17543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=17543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=17543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=17543"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=17543"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=17543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}