{"id":17924,"date":"2022-04-18T19:43:22","date_gmt":"2022-04-18T17:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=17924"},"modified":"2022-04-25T20:11:31","modified_gmt":"2022-04-25T18:11:31","slug":"der-mann-der-adolf-eichmann-enttarnte","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/235-vorgaenge\/publikation\/der-mann-der-adolf-eichmann-enttarnte\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Mann, der Adolf Eichmann enttarnte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-absatz-ohne-western\">So lautet der Titel eines Dossiers, das Bettina Stangneth und Willi Winkler in der S\u00fcddeutschen Zeitung im Sommer 2021 ver\u00f6ffentlichten.<sup id=\"cite-ref-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-0\">[1]<\/a><\/sup>Seitdem wissen wir, wer der Mann war, der den genauen Aufenthaltsort und die Identit\u00e4t Adolf Eichmanns kannte und wer alles daf\u00fcr sorgte, dass diese brisanten Informationen an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt a.M. gelangten. Die SZ nennt in ihrer Wochenendausgabe vom 21.\/22. August 2021 ihre Quellen f\u00fcr den sp\u00e4ten, sensationellen Befund:<\/p>\n<p class=\"v-zitat-western\">\u201eDie S\u00fcddeutsche Zeitung kann jetzt nach Gespr\u00e4chen mit den Kindern und Enkeln der Eingeweihten, auf der Grundlage von Tageb\u00fcchern, Briefen und Dokumenten und langwierigen Recherchen in staatlichen und kirchlichen Archiven zum ersten Mal nachweisen, dass Eichmann mit Hilfe eines bis heute unbekannt gebliebenen G\u00f6ttinger Akademikers enttarnt und deshalb in Jerusalem vor Gericht gestellt werden konnte.\u201c<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Der Unbekannte hie\u00df Gerhard Klammer, ein Geologe aus G\u00f6ttingen. Am 18. Oktober 1959 meinte er gegen\u00fcber dem mit ihm und seiner Frau Ilse Klammer (damals beide 38 Jahre alt) seit vielen Jahren befreundeten Ehepaar Rosemarie (38) und Giselher Pohl (33) bei einem Treffen in seinem Wohnort Duisburg: \u201e<i>Ich wei<\/i><i>\u00df<\/i><i>, wo Eichmann lebt.<\/i>\u201c Dieses Wissen gelangte auf skurrile Weise an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Gerhard Klammer hatte nach dem Krieg in Filmen und Fotos die von den Nazis hinterlassenen Leichenberge gesehen. Das und seine Arbeitslosigkeit im Nachkriegsdeutschland waren Gr\u00fcnde, weswegen er Deutschland damals den R\u00fccken kehrte und sich am 4. Januar 1950 in Buenos Aires einschiffte. Er fand Arbeit bei der Firma CAPRI, einer Firma f\u00fcr Bauprojekte und die Erstellung von Industrieanlagen (CAPRI steht f\u00fcr \u201e<i>Compagnia Argentina para Proyectos y Realizaciones industriales \u2013 Fuldner y Cia<\/i>\u201c). Der Capri-Gr\u00fcnder Carlos Fuldner, ein ehemaliger SS-Hauptsturmf\u00fchrer, war als Subunternehmer f\u00fcr die Organisation der Aufbauarbeiten am Pr\u00e4sidentenpalast von Juan P\u00e9ron zust\u00e4ndig und hielt viel von den Technik-Fachleuten, die sich unter den nach dem Krieg in Argentinien aufgetauchten Nazis fanden. F\u00fcr einige Besch\u00e4ftigte dort verwaltete die CAPRI-Sekret\u00e4rin Ingrid Elisabeth Silbermann den gemeinsamen Briefkasten. Darunter: Ricardo Klement (Adolf Eichmann, \u201eJudenreferent\u201c), Juan Richwitz (Berthold Heilig, NSDAP-Leiter des Kreises Braunschweig), Pedro Geller (Herbert Kuhlmann, Kommandeur der 12. SS-Division \u201eHitlerjugend\u201c) und weitere, oft nur mit Tarnnamen bekannte Nazis.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Von Rosemarie Pohl, die kurz vor ihrem Tod mit 92 Jahren ihrer Tochter vom besagten Besuch bei der Familie Klammer in Duisburg im Jahr 1959 berichtete, erfahren wir, dass sich diese Nazi-Familien in Argentinien untereinander gut kannten. Eichmann, 1950 nach Jahren des Untertauchens in Deutschland ebenfalls in Argentinien gelandet, hatte bald danach seine Familie nachkommen lassen; seine Kinder trugen keine Tarnnamen. \u201eRicardo Klement\u201c lebte als \u201eOnkel\u201c bei ihnen. Er arbeitete bei einem Vermessungstrupp, sein Vorgesetzter: Gerhard Klammer. Dieser berichtet der Familie Pohl im Herbst 1959, er habe seinen fr\u00fcheren Kollegen in Buenos Aires aus einem Bus steigen sehen und sei ihm zu dem Haus in der 4261 Calle Chacabuco, Olivos, gefolgt. Bei Nachbarn habe er sich \u00fcber diesen Mann erkundigt, um sicher zu sein, dass er dort wohnte.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Klammer musste bef\u00fcrchten, durch Hinweise auf Eichmann seine eigene berufliche Zukunft zu gef\u00e4hrden; die hatte sich erfolgreich entwickelt, mit weltweiten Kontakten, Reisen und auch einem Angebot an der Braunschweiger Universit\u00e4t. Daher sollte die Familie Pohl dar\u00fcber entscheiden, was wie an wen lanciert werden kann, damit Eichmann aufgegriffen und bestraft wird. Wohin mit der brisanten Information?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Pohls sahen eine realistische Chance, die Informationen \u00fcber Identit\u00e4t und Aufenthalt Eichmanns in die richtigen Kan\u00e4le zu geben. Gerhard Klammers G\u00f6ttinger Studienfreund Pohl war 1959 einer der ersten Milit\u00e4rpfarrer in der neu gegr\u00fcndeten Bundeswehr. Dessen Vorgesetzter war Bischof Hermann Kunst. Der w\u00fcsste, wie weiter zu verfahren ist, waren die Pohls \u00fcberzeugt. Hermann Kunst war 1957 als Vertreter der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) zum ersten Milit\u00e4rbischof bestellt worden. Und in der Tat: Nachdem Giselher Pohl am 10. November 1959 beim Bischof in Bonn gewesen war, kam es zwei Wochen sp\u00e4ter zu einem Treffen der Familie Pohl mit Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Was dazwischen geschah, ist bemerkenswert und hat skurrile Seiten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit dem exponiertesten Altnazi in der Adenauer-Regierung, Staatssekret\u00e4r und Kanzleramtschef Hans Globke, Mitverfasser der N\u00fcrnberger Rassegesetze, stand der Milit\u00e4rbischof Kunst in engem Kontakt, sie waren zudem fast Wohnnachbarn. Globke hatte f\u00fcr den Milit\u00e4rbischof einen geheimen Sonderetat vorgehalten, der nicht nur f\u00fcr bed\u00fcrftige Pfarrer genutzt wurde, sondern auch zur politischen Landschaftspflege, die unter \u201esozialpolitischen Zwecken\u201c und \u201estaatspolitischer Erziehungsarbeit\u201c lief. Wieso informierte der Milit\u00e4rbischof nicht Globke oder den Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND) Reinhard Gehlen, der den Bischof unter dem Tarnnamen \u201eK\u00fcnstler\u201c f\u00fchrte? Gehlen war in der Nazizeit Chef der Spionage \u201eFremde Heere Ost.\u201c Wieso geht der Milit\u00e4rbischof, der noch in der Nazizeit Wehrert\u00fcchtigungsreden gehalten hatte und gute Verbindungen zu Globke und Gehlen besa\u00df, ausgerechnet zu dem Sozialdemokraten, dem Juden, dem Remigranten Bauer in Frankfurt?<\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Nicht Globke oder Gehlen, sondern Fritz Bauer war der Adressat<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Hermann Kunst f\u00e4llt wohl in die Kategorie \u201eSaulus-Paulus\u201c. Er soll es sich nach dem Ende der Naziherrschaft zur Lebensaufgabe gemacht haben, die T\u00e4ter von gestern zur Verantwortung zu ziehen. Hermann Kunst ging davon aus, dass der Altnazi Hans Globke kein Interesse daran haben w\u00fcrde, dass Eichmann der Prozess gemacht wird \u2013 egal wo. Kunst war sich der Gesamtsituation in der Bundesrepublik bewusst, wo der umfassende Wirtschaftsaufbau und das Verdr\u00e4ngen der ungeheuerlichen Naziverbrechen angesagt waren und nicht die Jagd auf Altnazis. Ein Haftbefehl gegen Eichmann lag bereits seit November 1958 vor und der BND wusste bereits seit 1952 vom Aufenthalt Eichmanns irgendwo in Argentinien. Die deutschen Beh\u00f6rden ermittelten nicht konsequent, es fehlte der politische Wille. Den aber hatte der Generalstaatsanwalt in Frankfurt a.M. Fritz Bauer, dessen Proteg\u00e8 und Mitwisser seiner Aktionen der hessische Ministerpr\u00e4sident Georg August Zinn war.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Bauer war auf Eichmanns F\u00e4hrte; bereits 1957 hatte Bauer einen Brief des Holocaust-\u00dcberlebenden Lothar Hermann aus Argentinien erhalten mit der Nachricht, Eichmann lebe in Buenos Aires, Adresse inklusive. Wegen der vielen Nazis, die in den deutschen Ermittlungsbeh\u00f6rden wieder Besch\u00e4ftigung gefunden hatten, fehlte Bauer jedes Vertrauen in seine Kollegen. Er wandte sich heimlich an den israelischen Geheimdienst. Seine Bem\u00fchungen, den israelischen Geheimdienst Mossad zur Initiative zu bewegen, schlugen jedoch zun\u00e4chst fehl. Es gab Namensverwechselungen bei der Recherche des Mossad vor Ort in Argentinien und die Verl\u00e4sslichkeit des fast erblindeten Zeugen Hermann stand beim israelischen Geheimdienst in Zweifel. Von dort war zun\u00e4chst nichts zu erwarten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In dieser Situation suchte Bauer die Familie Pohl am 25. November 1959 in Unna auf, nachdem der Milit\u00e4rbischof Hermann Kunst ihn \u00fcber Eichmann informiert und Beweismittel \u00fcbergeben hatte. Am 3. Dezember fliegt Bauer ohne Wissen seiner Beh\u00f6rde mit seinen brisanten Informationen nach Israel \u2013 und \u00fcberzeugt seine Mossad-Freunde dieses Mal. Drei Tage sp\u00e4ter gibt Ben Gurion, der israelische Ministerpr\u00e4sdent, den Befehl zur Ergreifung Eichmanns. Am 23. Mai 1960 erf\u00e4hrt die Welt\u00f6ffentlichkeit durch Ben Gurion, dass Eichmann in Israel ist und ihm dort der Prozess gemacht wird.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Bis zur Ver\u00f6ffentlichung des Dossiers der S\u00fcddeutschen Zeitung im August 2021 behielten die unmittelbar Beteiligten f\u00fcr sich, wer der Mann war, der Fritz Bauer die den Mossad schlie\u00dflich \u00fcberzeugenden Beweismittel in die Hand gespielt hatte.<\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Der Coup im Film<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Ergreifung Eichmanns ist in den Filmen, die in den letzten Jahren \u00fcber Fritz Bauer gedreht wurden, ein dramatischer Erz\u00e4hlh\u00f6hepunkt f\u00fcr ein Publikum, dem zuvor drastisch geschildert worden war, f\u00fcr welche Verbrechen der Name Eichmann stand. Im Film \u201e<i>Der Staat gegen Fritz Bauer<\/i>\u201c (2016), in dem dieser gro\u00dfartig von Burghart Klau\u00dfner dargestellt wird, r\u00fchrt der \u201eTatort\u201c-Macher Lars Kraume in seinem Drehbuch die Themen Naziverbrechen und Sex cineastisch gekonnt, aber teilweise fiktiv \u00fcberh\u00f6ht zusammen \u2013 \u201eperfekt\u201c bis zur digitalen Applikation eines Geschlechtsteils bei einer den jungen Staatsanwalt aus Bauers Team erotisch anziehenden Dame aus dem Rotlicht-Milieu. Im Film wird aus der wohl zutreffenden Tatsache, dass einer der S\u00f6hne Eichmanns die Mitsch\u00fclerin und Tochter des vor den Nazis nach Argentinien geflohenen Juden Lothar Hermann kennenlernte, eine zur Liebesgeschichte aufgedonnerte Beziehung gemacht, der zu verdanken ist, dass Lothar Hermann den Aufenthaltsort und die Identit\u00e4t Eichmanns an Bauer weitergeben konnte. Spielfilm darf das. Wer es realit\u00e4tsn\u00e4her wissen will, findet im Film \u201e<i>Fritz Bauer \u2013 Tod auf Raten<\/i>\u201c (2010) von Ilona Ziok die dokumentarische Aufarbeitung des Lebenswerks von Fritz Bauer.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Als Eichmann am fr\u00fchen Morgen des 1. Juni 1962 geh\u00e4ngt wurde, m\u00f6gen die Angeh\u00f6rigen der Opfer und Millionen andere so etwas wie Genugtuung empfunden haben. Und einige wie Hans Globke auch Erleichterung, denn stets mussten sie bef\u00fcrchten, dass im Eichmann-Prozess mehr hochkommen w\u00fcrde \u00fcber ihre Naziverstrickungen, als dann tats\u00e4chlich im Prozess zur Sprache kam.<\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Politische Instrumentalisierung der Entf\u00fchrung Eichmanns?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Investigativ-Journalistin Gaby Weber hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Ungereimtheiten und seltsamerweise sonst nicht aufgeworfene Fragen im Zusammenhang mit der Entf\u00fchrung Eichmanns hinzuweisen (Buchtitel: \u201eEichmann wurde noch gebraucht\u201c, Berlin 2012). Sie hat die einschl\u00e4gigen Archive durchforstet und oft vergeblich Akteneinsicht gerichtlich durchzusetzen versucht. Gaby Weber leuchtet das ganz gro\u00dfe Bild aus \u00fcber \u201edie Hintergr\u00fcnde und die politische Instrumentalisierung der Entf\u00fchrung des NS-Kriegsverbrechers\u201c, so der Klappentext. Es geht dabei u.a. um die vereinten Machenschaften Argentiniens, Israels und der Bundesrepublik Deutschland zur Finanzierung und Realisierung der Atomanlage in Dimona in der israelischen W\u00fcste, die Israel atomwaffenf\u00e4hig machen sollte.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">M\u00f6glicherweise tr\u00e4gt die zuk\u00fcnftige Freigabe von Archivmaterial zur weiteren Aufkl\u00e4rung der Implikationen der Eichmann-Entf\u00fchrung in diese Zusammenh\u00e4nge bei. Wie auch immer &#8211; so viel steht jedenfalls fest: Der Mann, der <i>die entscheidenden<\/i> Hinweise zur Ergreifung Adolf Eichmanns lieferte, war Gerhard Klammer. Er starb 1982 und war nie in Israel. Der Familie Pohl \u00fcberbrachte Fritz Bauer beim Besuch in Unna am 1. Juli 1961 die Einladung nach Israel. \u201eWir wurden wie Staatsg\u00e4ste empfangen\u201c, schrieb Rosemarie Pohl in ihr Tagebuch. Der Mossad schickte im Jahr 2011 eine Ausstellung \u00fcber die Entf\u00fchrung Eichmanns und den Prozess gegen ihn um die ganze Welt: \u201e<i>Operation Finale. The Capture &amp; Trial of Adolf Eichmann \u2013 Mossad sponsered<\/i>\u201c. Der Milit\u00e4rpfarrer Giselher Pohl starb 1996. Die SZ schlie\u00dft diese grandiose Geschichte mit den Worten ab: \u201e<i>Das Schweigegebot, das sich 1959 beide Familien auferlegt haben, gilt bis heute. Die Kinder und Enkel haben den Zugang zu den Familiendokumenten nur unter der Bedingung erm\u00f6glicht, dass sie selber nicht n\u00e4her identifiziert werden.<\/i>\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><strong class=\"western\">Werner Koep-Kerstin<\/strong> war Vorsitzender der Humanistischen Union von 2013 bis 2021. Er ist Politikwissenschaftler und Historiker. Als Referatsleiter im Bundespresseamt war er an der F\u00f6rderung des Films \u201eFritz Bauer \u2013 Tod auf Raten\u201c von Ilona Ziok beteiligt.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western\"><\/h3>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\">\n<\/div>\n<h4>Anmerkungen<\/h4>\n<ol class=\"references\">\n<li id=\"cite-note-0\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-0\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">Bettina Stangneth, Willi Winkler: Der Mann, der Adolf Eichmann enttarnte. S\u00fcddeutsche Zeitung v. 20.8.2021<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2992],"tags":[],"autoren":[133],"publikationen":[2986],"class_list":["post-17924","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-fritz-bauer","autoren-werner-koep-kerstin","publikationen-235-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>&quot;Der Mann, der Adolf Eichmann enttarnte&quot; - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/235-vorgaenge\/publikation\/der-mann-der-adolf-eichmann-enttarnte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Der Mann, der Adolf Eichmann enttarnte&quot; - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"So lautet der Titel eines Dossiers, das Bettina Stangneth und Willi Winkler in der S\u00fcddeutschen Zeitung im Sommer 2021 ver\u00f6ffentlichten.Seitdem wissen wir, wer der Mann war, der den genauen Aufenthaltsort und die Identit\u00e4t Adolf Eichmanns kannte und wer alles daf\u00fcr sorgte, dass diese brisanten Informationen an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt a.M. gelangten. 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