{"id":17950,"date":"2022-04-27T16:28:52","date_gmt":"2022-04-27T14:28:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/bildung-im-abseits-oder-die-deutsche-schule-im-schatten-der-lufthansa-copy\/"},"modified":"2023-06-14T15:43:32","modified_gmt":"2023-06-14T13:43:32","slug":"bildung-im-abseits-oder-die-deutsche-schule-im-schatten-der-lufthansa-copy","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/235-vorgaenge\/publikation\/bildung-im-abseits-oder-die-deutsche-schule-im-schatten-der-lufthansa-copy\/","title":{"rendered":"Bildung im Abseits oder: Die deutsche Schule im Schatten der Lufthansa"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-teaser-western\">Die mangelnde Qualit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit des deutschen Bildungssystems wird schon l\u00e4nger beklagt. Die Corona-Pandemie hat diese Krise aber noch einmal deutlich sichtbarer gemacht: nicht zuletzt beim <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201e<\/span><\/span><\/span><\/span><i>h\u00e4uslich angeleiteten Homeschooling<\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201c<\/span><\/span><\/span><\/span> oder dem Wechselunterricht bekamen viele Eltern vorgef\u00fchrt, wie schlecht es um die digitale Ausstattung und \u2013 besonders \u2013 die Personalausstattung an den Schulen bestellt ist. Der folgende Beitrag setzt sich vor diesem Hintergrund kritisch mit den versprochenen Investitions- und F\u00f6rderprogrammen auseinander, mit denen die L\u00e4nder derzeit coronabedingte Lernr\u00fcckst\u00e4nde wie strukturelle Investitionsdefizite auszugleichen versuchen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Summe wirkt opulent: \u00dcber zwei Milliarden Euro investierte der Bund in die Schulen, um die Probleme zu beheben, die ein Virus im Bildungssystem anrichtete, nicht die Probleme, die bereits bestanden und die es dem Virus in den Schulen leicht machen sollten. Allein die Rettung einer deutschen Fluggesellschaft aber waren dem Bund neun Milliarden Euro wert. Nur ein Bruchteil der Kosten, die durch die Pandemie in Deutschland entstanden, flossen in die Bildung. (Hanack 2021)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dabei ist der Investitionsstau in den Schulen in Deutschland nicht geringer als der in der \u00d6ffentlichen Verwaltung wie der gesamten \u00f6ffentlichen Infrastruktur. (Bro\u00df und Engartner 2013) Die Schulen im Land befanden sich vor dem Beginn der Pandemie wie auch heute in einem desolaten Zustand. (Truger 2021) Wer unter dem Suchbegriff \u201e<i>Schmutz an Schulen<\/i>\u201c im Internet sucht, st\u00f6\u00dft auf nicht weniger als 1.900.000 Eintr\u00e4ge. Der Suchbegriff \u201e<i>Investitionsstau Schule<\/i>\u201c ergibt ebenfalls nicht weniger als 51.200 Eintr\u00e4ge. Die Kommunen sind in der Regel die Tr\u00e4ger der Schulen. Nach einer repr\u00e4sentativen Befragung der Stadtk\u00e4mmerer im Jahre 2019 lag der Investitionsr\u00fcckstand allein bei den Schulen bundesweit im Jahr 2018 bei 42,8 Milliarden Euro.<sup id=\"cite-ref-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-0\">[1]<\/a><\/sup> Die Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau KfW beziffert den R\u00fcckstand der deutschen Kommunen bei Bildungseinrichtungen zum gleichen Zeitpunkt auf rund 48 Milliarden Euro.<sup id=\"cite-ref-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-1\">[2]<\/a><\/sup> Die j\u00e4hrliche Zunahme des Investitionsr\u00fcckstandes ist exponentiell: Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr betrug 50 Prozent.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Am 28.06.2019 \u2013 vor der Pandemie \u2013 berichtete das ZDF \u00fcber die unhaltbaren Bedingungen an deutschen Schulen in Bezug auf die Hygiene. Die Direktorin einer Schule in der Region Hannover, im Speckg\u00fcrtel der Stadt, in dem der Schultr\u00e4ger finanziell deutlich besser ausgestattet ist als in der Landeshauptstadt, drohte mit der Einstellung des Unterrichts, sollten die hygienischen M\u00e4ngel nicht behoben werden. Das Gesundheitsamt der Region Hannover kontrollierte zwischen 2016 und 2018 die Schulen Hannovers und des Umlands und stellte in 79 Prozent der Schulen Hygienem\u00e4ngel fest. Bei 56 Prozent der Schulen gab es bauliche Defizite oder einen eklatanten Sanierungsstau.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Beispiele dieser Art lassen sich vielf\u00e4ltig fortsetzen. Sie verdeutlichen, dass zum Schuljahresbeginn 2021 und zum Beginn der vierten Welle der Pandemie in den Schulen mit ihren mangelhaften baulichen und hygienischen Bedingungen Hygieneregeln, wenn \u00fcberhaupt, dann nur erschwert einzuhalten sind. Als Hygiene f\u00fcr vulnerable Gruppen \u00fcberlebensnotwendig wurde, r\u00e4chte sich die jahrzehntelange Vernachl\u00e4ssigung der Schulen durch einen neoliberalen Prozess der Entstaatlichung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dies fand seine Entsprechung im Personalabbau mit dem Ergebnis des Personalnotstandes in Schulen, Kindertagesst\u00e4tten und der Jugendhilfe. (Grams 2000) Dieser Sozialabbau erfolgte in den Bildungseinrichtungen f\u00fcr die Kleinsten, den Kindertagesst\u00e4tten und der Jugendhilfe wie im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahrzehnten schleichend durch eine ungen\u00fcgende Bezahlung des Personals. Die Berufe wurden unattraktiv. In der Folge war in vielen Kindertagesst\u00e4tten und ebenso in den Schulen die Personaldecke so fadenscheinig, dass bei Ausf\u00e4llen durch Krankheit die Betreuung zusammenbrach. W\u00e4hrend der Pandemie wurden Klassenteilungen notwendig, um einen Schutz vor Ansteckung zu gew\u00e4hrleisten. Bei einer Personalausstattung, die bereits vor der Pandemie keine vollst\u00e4ndige Unterrichtsversorgung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gew\u00e4hrleisten konnte, war eine Teilung der Schulklassen nur zu erreichen, wenn weit weniger als die H\u00e4lfte der notwendigen Unterrichtsstunden erteilt wurden. Zum Beginn des Schuljahres 2020\/2021 hatten die nieders\u00e4chsischen Schulen eine Unterrichtsversorgung von 99 Prozent,<sup id=\"cite-ref-2\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-2\">[3]<\/a><\/sup> d. h. die Anzahl der im Land vorhandenen Lehrkr\u00e4fte kann 99 Prozent des zu erteilenden Unterrichts abdecken. In Schleswig-Holstein verspricht das Kultusministerium im Februar 2021 eine Unterrichtsversorgung von 100 Prozent<sup id=\"cite-ref-3\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-3\">[4]<\/a><\/sup> Vergleichbare Ergebnisse zeitigen alle Bundesl\u00e4nder.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Unbeachtet bleibt bei diesen Zahlen, dass eine einhundertprozentige Unterrichtsversorgung den Unterricht mitnichten zu 100 Prozent abdeckt. Ein Krankenstand von nur f\u00fcnf Prozent f\u00fchrt zu entsprechendem Unterrichtsausfall. Diese f\u00fcnf Prozent m\u00fcssen aber als unrealistisch angenommen werden. 2020 waren in Nordrhein-Westfalen 30 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer altersbedingt, wegen Krankheit oder weil sie einer vulnerablen Gruppe angeh\u00f6rten, nicht im Unterricht.<sup id=\"cite-ref-4\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-4\">[5]<\/a><\/sup> Vor dem Beginn der Pandemie waren die Berliner Lehrkr\u00e4fte an durchschnittlich 31,5 Arbeitstagen im Jahr nicht in den Schulen. Das findet seine Entsprechung in anderen Bundesl\u00e4ndern. P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen bewegen sich am unteren Ende der Statistik \u00fcber Krankmeldungen im \u00f6ffentlichen Dienst.<sup id=\"cite-ref-5\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-5\">[6]<\/a><\/sup> Damit bestand und besteht ein eklatantes Minus in der Unterrichtsversorgung. Die Aussagen der Kultusministerien zur Unterrichtsversorgung stellen also einen Euphemismus dar. Unter Pandemiebedingungen hei\u00dft es, dass Teilungen der Klassen faktisch ausgeschlossen sind.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Pandemie traf auf ein Schulsystem, dessen sachliche, bauliche und personelle Ausstattung desastr\u00f6s ist. Angesichts dieser Zahlen wirkt es wie Hohn, wenn die Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, am 28.06.2021 verlautbarte: \u201e<i>Alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nehmen am Pr\u00e4senzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen F\u00e4chern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.<\/i>\u201c<sup id=\"cite-ref-6\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-6\">[7]<\/a><\/sup> Die in dieser Aussage enthaltene Apologetik erleben Eltern angesichts der Unterrichtsausf\u00e4lle ihrer Kinder t\u00e4glich.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Pandemie erwischte Schulleitungen und Kollegien der Schulen kalt. Ad hoc sollten sie den \u00dcbergang vom Pr\u00e4senzunterricht zum onlinegest\u00fctzten Unterricht im \u201eHomeschooling\u201c leisten. Angesichts der technischen Ausstattungen der Schulen ein nicht zu meisterndes Unterfangen. Lehrerinnen- und Lehrerarbeitszeit ist im Jahre 2021 in gleicher Weise geregelt, wie hundert Jahre zuvor, wenngleich mit dem Unterschied, dass die Anzahl der zu unterrichtenden Stunden in einigen Schulformen \u2013 anders als in der \u00fcbrigen Arbeitswelt \u2013 gleich geblieben ist. (vgl. B\u00f6lling 1979; Mevius 1982) Wie vor 100 Jahren hat sich auch die formale Struktur der T\u00e4tigkeit der Lehrkr\u00e4fte nicht ver\u00e4ndert. Lehrerinnen und Lehrer befinden sich im Dialog mit ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Sie haben die Aufgabe, Lernprozesse zu intendieren, indem sie die Lerngegenst\u00e4nde, die Kindern und Jugendlichen zur Aneignung aufgegeben sind, so organisieren und strukturieren, dass die ihnen Anvertrauten sie sich auf ihrem je vorhandenen Entwicklungsniveau aneignen k\u00f6nnen. Auch dies hat sich seit dem m\u00e4eutischen Lehrgespr\u00e4ch des Sokrates nicht ver\u00e4ndert. Ver\u00e4ndert aber haben sich die Lerngegenst\u00e4nde mit der Entwicklung von Werkzeugen, Wissenschaft, Technik und der menschlichen Erkenntnist\u00e4tigkeit. Die daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehenden Werkzeuge und die dazu zur Verf\u00fcgung stehende Zeit sind gleichgeblieben. Kurzum: Die Entwicklung der \u00e4u\u00dferen Welt hat das Spektrum des zu Lehrenden in Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t vergr\u00f6\u00dfert \u2013 das Aufgabenfeld ist komplexer geworden. Komplizierter wurden auch die Lebensverh\u00e4ltnisse der Kinder und Jugendlichen au\u00dferhalb der Schule, die eine F\u00fclle von Risiken bereithalten, wie dies in den achtziger Jahren der Soziologe Ulrich Beck beschrieb. (Beck 1986) Der Schule wuchsen damit weitere Aufgaben zu. Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Schulgeb\u00e4ude und Personalausstattung entsprechen noch der Struktur der Zeit vor hundert Jahren, mitnichten jedoch den realen Anforderungen der Weitergabe des sozialen Erbes, der psychosozialen Begleitung von Kindern und Jugendlichen als Ort des Lernens, Arbeitens, der Freizeit und Begegnung. (vgl. Negt 1997, 2003; D\u00f6brich 1994; Hardwig et al. 2018)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wohl mutieren Schulen gegenw\u00e4rtig zu solchen Orten, ohne jedoch organisatorisch, strukturell und personell entsprechend ausgestattet zu sein. Wenn sie zu solchen Orten werden, geschieht dies mittels des privaten Engagements der in ihnen arbeitenden M\u00e4nner und Frauen. Dem entspricht das Equipment, mit dem sie sich selbst ausstatten. Sie organisieren ihren Unterricht, ihre Konferenzen und Besprechungen mittels privat beschaffter Computer. Wohl existieren zwischenzeitlich Lernplattformen, mittels derer Lehrende und Lernende miteinander in Beziehung treten k\u00f6nnen, Material austauschen und kommunizieren, eine zentrale Betreuung der Arbeitswerkzeuge der Lehrkr\u00e4fte jedoch existiert nicht oder nur in verschwindend geringen Einzelf\u00e4llen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Schulen sind heute h\u00e4ufig gro\u00dfe Systeme: Eine Berufsbildende Schule, eine Integrierte Gesamtschule oder eine Sekundarstufenschule wird nicht selten von \u00fcber 2.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern besucht, die von \u00fcber 200 Lehrkr\u00e4ften unterrichtet werden. Nicht selbstverst\u00e4ndlich aber ist, dass zu diesem Kollegium auch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter geh\u00f6ren, Psychologinnen und technisches Personal. Es bedarf auch der Systemadministratoren f\u00fcr die mehr als eintausend Computer und Bibliothekarinnen zur Betreuung der Bibliotheken. Politik und Verwaltung denken Schule noch in den Kategorien des \u00dcbergangs zum 20. Jahrhundert.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">So wurde das Gelingen des \u00dcbergangs in das \u201eHomeschooling\u201c ebenfalls abh\u00e4ngig von dem technischen Verst\u00e4ndnis und der Ausstattung der Lehrenden wie der Lernenden. Keine Systemadministratorin unterst\u00fctzte Sch\u00fcler und Lehrerinnen bei ihren M\u00fchen, das Lernen und Lehren \u00fcber technische Medien m\u00f6glich und lebendig werden zu lassen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dass Homeschooling mit seinem Unterricht im Onlineverfahren \u00fcberhaupt einigerma\u00dfen gelang, spricht eher f\u00fcr eine Zunft der Lehrenden in den Schulen, die dies zumeist mit dem technischen Verst\u00e4ndnis des Laien ohne jedweden \u201eTechniksupport\u201c zu meistern hatten. Unter diesen Bedingungen wurden immerhin im zweiten Lockdown bundesweit 26 Prozent aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler t\u00e4glich im Onlineverfahren gemeinsam im Klassenverband unterrichtet. (Bujard et al. 2021) Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass drei Viertel aller Kinder und Jugendlichen vom Unterricht ausgeschlossen waren und dies vornehmlich wegen einer vollst\u00e4ndig ungen\u00fcgenden technischen und personellen Ausstattung der Schulen. Unterricht im Onlineverfahren bedeutet jedoch zugleich die Notwendigkeit einer angemessenen Ausstattung seitens der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Angesichts zunehmender Armut in einem der reichsten L\u00e4nder der Welt, sind immer mehr Kinder aus armen Familien nicht hinl\u00e4nglich mit Ger\u00e4ten ausgestattet, um dem Onlineunterricht zu folgen. (Butterwegge und Butterwegge 2021; Borchert 2017; El-Mafaalani 2020)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nach 18 Monaten der Coronapandemie, mit insgesamt mindestens 103 Tagen ohne Pr\u00e4senzunterricht, \u00f6ffneten zum Schuljahresbeginn 2021 die Schulen wieder. Im gr\u00f6\u00dften Bundesland verlautbarte die Kultusministerin, dass fortan alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Pr\u00e4senzunterricht teilnehmen, der Unterricht in allen F\u00e4chern nach der Stundentafel und in vollem Umfang erteilt werde. Alle \u201e<i>Einschulungsfeiern, Klassenfahrten und Sch\u00fcleraustausche k\u00f6nnen wieder stattfinden<\/i>\u201c. Personal an den Schulen werde zweimal pro Woche getestet, die Grundschulkinder und behinderte Kinder in den F\u00f6rderschulen w\u00fcrden \u201eLolli-Tests\u201c durchf\u00fchren und an den weiterf\u00fchrenden Schulen Antigen-Selbsttest angewendet. In den Schulgeb\u00e4uden gebe es die Maskenpflicht.<sup id=\"cite-ref-7\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-7\">[8]<\/a><\/sup>\u00a0 In den 18 Monaten der Pandemie hat sich jedoch in den Schulen keine Ver\u00e4nderung bez\u00fcglich ihrer Personalsituation, ihrer Geb\u00e4udeausstattungen, ihrer Technik vollzogen. Man geht nach 18 Monaten der Pandemie in einen Normalbetrieb zur\u00fcck, der weiterhin die p\u00e4dagogische Arbeit nur unter erschwerten Bedingungen m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auch deshalb wird Regelunterricht nach Stundentafel weder in Nordrhein-Westfalen noch in einem anderen Bundesland m\u00f6glich sein. Die Ursache daf\u00fcr ist eine mehrere Jahrzehnte dauernde Personalpolitik, die zu Personalmangel enormen Ausma\u00dfes f\u00fchrte. So erscheinen die Verlautbarungen unabh\u00e4ngig von den politischen Provenienzen der Kultusressorts der Bundesl\u00e4nder zum Schuljahresbeginn euphemistisch: Sprachcamps, Schwimmkurse, Sondert\u00f6pfe f\u00fcr die Schulen zur Lernf\u00f6rderung \u2013 Niedersachsens Landesregierung beispielsweise hat ein \u201e<i>Aufholprogramm f\u00fcr Kinder und Jugendliche<\/i>\u201c auf den Weg gebracht. Zus\u00e4tzlich zu den 122 Millionen Euro aus Bundesmitteln steuert das Land 100 Millionen Euro aus dem Topf zur Bew\u00e4ltigung der Corona-Folgen bei. Mehr als 20 Millionen Euro davon werden f\u00fcr den technischen Infektionsschutz flie\u00dfen, vor allem in Filteranlagen und automatische L\u00fcftungssysteme f\u00fcr die Klassenzimmer. 70 Millionen Euro sind f\u00fcr Personalmittel vorgesehen, allerdings wohl kaum f\u00fcr umfangreiche Neueinstellungen, sondern f\u00fcr Projekte und Programme \u201e<i>zum erfolgreichen Lernen<\/i>\u201c und \u201e<i>zum Erwerb von Kompetenzen bei Bewegung, Sprache, Gesundheit, Ern\u00e4hrung und im sozial-emotionalen Bereich<\/i>\u201c. Deutlicher wird der nieders\u00e4chsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, wenn er definiert, dass mit dem Geld die Schulen die ben\u00f6tigten Kursleiter anheuern k\u00f6nnen, pensionierte Lehrkr\u00e4fte oder Studierende. Daneben stelle das Land 25 Millionen Euro bereit, um an jeder der 3000 nieders\u00e4chsischen Schulen einen p\u00e4dagogischen Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis f\u00fcr Pausenaufsicht oder Betreuung einzustellen. Weiteres Geld gebe das Land f\u00fcr 175 Schulsozialarbeiterinnen und Sozialp\u00e4dagogen aus, die auch \u201eaufsuchend\u201c t\u00e4tig werden, also auf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zugehen, die den Schulbesuch meiden, um so deren verlorenen Kontakt zur Schule wieder herzustellen.<sup id=\"cite-ref-8\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-8\">[9]<\/a><\/sup> Mit seiner Pressemitteilung kaschiert der Minister Unterlassungen der Landesregierung, die seit vielen Jahren h\u00e4tten behoben werden m\u00fcssen, was angesichts der Austerit\u00e4tspolitik unterblieb. Nun wird ein geringf\u00fcgiger Teil des Unabdingbaren angesichts der zur Verf\u00fcgung stehenden Bundesmittel in Angriff genommen und als Gro\u00dftat verkauft. Unter dem Motto \u201e<i>Startklar in die Zukunft<\/i>\u201c gehe es darum, jungen Menschen w\u00e4hrend und nach der Pandemie neues Zutrauen zu geben, ihnen wieder Kontakte zu erm\u00f6glichen und ohne Druck und Stress Verpasstes aufarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ein derartiger Aktionismus ist in allen Bundesl\u00e4ndern zu beobachten. In Bayern sollten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Sommerschule Lernr\u00fcckst\u00e4nde aufarbeiten. Daf\u00fcr wurden Lehrkr\u00e4fte gesucht, indem die Schulen auf eine Vermittlungsb\u00f6rse des Kultusministeriums zugreifen konnten, um dann in Eigeninitiative potenzielle Lehrkr\u00e4fte anzusprechen. In Bayern hei\u00dft das Programm \u201e<i>Gemeinsam. Br\u00fccken bauen<\/i>\u201c. Das Ministerium in M\u00fcnchen hatte jedoch keine Information dar\u00fcber, wie viele Kinder und Jugendliche sich f\u00fcr die Teilnahme an dem Programm angemeldet hatten.<sup id=\"cite-ref-9\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-9\">[10]<\/a><\/sup> Im rot-gr\u00fcn-rot regierten Bremen wird das Problem privatisiert: Im Auftrag der Bildungssenatorin bietet eine Unternehmerin in den Sommerferien ein Bildungsprogramm an. An zwei Schulen werden die Deutsch- und Mathematikkenntnisse von Freiwilligen ohne p\u00e4dagogische Kenntnisse aufgebessert. Die Bremer Universit\u00e4t rechnet den Studentinnen und Studenten, die f\u00fcr die Unternehmerin in den Kursen mitarbeiten, Creditpoints an. Die Teilnahmegeb\u00fchr betr\u00e4gt f\u00fcnfzig Euro. Das Land Bremen \u00fcbernimmt die Kosten f\u00fcr jene, die ihren Lebensunterhalt mittels Hartz IV bestreiten m\u00fcssen. Das Niveau des Programms ist mit der Bemerkung der Mitarbeitenden umrissen: \u201e<i>Wir haben tolle Tools an die Hand bekommen.<\/i>\u201c<sup id=\"cite-ref-10\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-10\">[11]<\/a><\/sup> Treffen Creditpoints f\u00fcr \u201etolle Tools\u201c eine Aussage \u00fcber die Qualit\u00e4t der Lehrerinnen- und Lehrerbildung an einer Exzellenzuniversit\u00e4t?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW konstatiert, die Corona-Pandemie habe die Schw\u00e4chen unseres Schulsystems gnadenlos offenbart. Es sei jedoch nichts geschehen, um die Schulen krisenfest zu machen. Mit den in den Schulen Aktiven habe es zu keinem Zeitpunkt einen Austausch gegeben.<sup id=\"cite-ref-11\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-11\">[12]<\/a><\/sup><br \/>\nSo bestehen alle M\u00e4ngel fort, wie sie bereits vor der Pandemie bekannt waren, wird von der Anschaffung von Luftfiltern abgesehen, die jedoch ebenfalls vielerorts fehlen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In einer Gemengelage, die gepr\u00e4gt ist von Euphemismen, von billiger Produktwerbung \u00e4hnlichem Sch\u00f6nreden einer Situation in den Schulen, in der Kinder, Jugendliche, Lehrkr\u00e4fte und alle mit Schule im engeren Sinne befassten Menschen durch ein Weiter-So gef\u00e4hrdet sind, erstaunt die offenbar nicht vorhandene Widerst\u00e4ndigkeit der in den Schulen Arbeitenden. Hinzu kommen Arbeitsbedingungen, die professionelle p\u00e4dagogische Arbeit an vielen Orten verunm\u00f6glichen. Ist es Resignation angesichts eines bereits seit Jahrzehnten vorherrschenden Mangels? Ist es die Individualisierung, die mit dem Lehrberuf einher geht? Oder ist es gar fehlende Reflexion? Lehrerinnen und Lehrer nehmen den Mangel vielfach klaglos hin, was angesichts des Weges zum Beruf \u00fcber ein akademisches Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule von mindestens acht Semestern Dauer und einem anschlie\u00dfenden Referendariat erstaunt. So bestehen vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Entwicklung einer Reflexionsf\u00e4higkeit, die dem Verdikt Adornos gen\u00fcgt, Selbstbesinnung zu erlangen, die f\u00e4hig macht, \u201e<i>Dumpfheit sich nicht als h\u00f6heres Ethos zuzuschreiben, Aufkl\u00e4rung nicht zu verl\u00e4stern, sondern [\u2026] zu widerstehen. Ob jedoch einer ein Intellektueller ist, manifestiert sich vor allem im Verh\u00e4ltnis zu seiner eigenen Arbeit und zu dem gesellschaftlichen Ganzen, dessen Teil sie bildet<\/i>.<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201c<\/span><\/span><\/span><\/span> (Adorno 1971, S. 32) Ein zu gro\u00dfer Teil der Zunft der Lehrerinnen und Lehrer verh\u00e4lt sich gegen\u00fcber ihrem Arbeitsplatz jedoch nicht wie die Besitzer ihres Hauses Schule, sie besitzen stattdessen eine Untermietermentalit\u00e4t. Dazu geh\u00f6rt, dass das der Schule immanente System der Benotungen, der Entfremdung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vom anzueignenden Gegenstand unhinterfragt perpetuiert wird. Perpetuiert wird damit auch die Zerst\u00f6rung der Freude am entdeckenden Lernen. Adorno pl\u00e4diert stattdessen f\u00fcr eine Lehrerinnen- und Lehrerbildung zur Intellektualit\u00e4t, die neben der notwendigen Fachlichkeit zum Erkennen von Zusammenh\u00e4ngen bef\u00e4higt. Universit\u00e4t und besonders das Referendariat bergen die Gefahr, dass das Auswendiglernen an die Stelle des neugierigen Erkundens und Begreifens tritt. Es kann ein Flickwerk aus aktiv angeeignetem Wissen und der Deklamation von Meinungen entstehen, dass also der \u201e<i>Zusammenhang von Sache und Reflexion zerrissen ist.<\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><i>\u201c<\/i><\/span><\/span><\/span><\/span> In diesem Fall kann man <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201e<\/span><\/span><\/span><\/span><i>auf die Absenz dessen schlie\u00dfen, was haben sollte, wer bilden will, n\u00e4mlich Bildung.<\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Gentium Book Basic;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><i>\u201c<\/i><\/span><\/span><\/span><\/span> (Adorno 1971, S. 39) Die Autorit\u00e4t des Menschen, der lehrt, speist sich vornehmlich aus seiner Fachlichkeit in dem von ihm vertretenen Fach \u2013 Kompetenz gepaart mit seiner Pr\u00e4senz gegen\u00fcber den Kindern und Jugendlichen, seiner Dialogf\u00e4higkeit, seiner Zugewandtheit. P\u00e4dagogische Professionalit\u00e4t vereint in idealer Weise diese Fachlichkeit mit der F\u00e4higkeit, das Lern- und Entwicklungsniveau der Lernenden zu analysieren, um auf dieser Grundlage die zur Aneignung aufgegebenen (Lern-) Gegenst\u00e4nde so zu organisieren und zu strukturieren, dass die Lernenden die M\u00f6glichkeit haben, sie sich auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau anzueignen. Empathie und menschliche W\u00e4rme sind unabdingbares Beiwerk, um Kindern und Jugendlichen h\u00f6chste Achtung bei h\u00f6chster Forderung entgegenzubringen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die im Kontext eines neoliberalen Denkens der Effizienzsteigerung entstehende Hinwendung zur Kompetenzorientierung an den Schulen und Hochschulen hat zu dem Paradigmenwechsel gef\u00fchrt, Lernen nicht im Kontext des Prozesses der Bildung zu begreifen, sondern mit dem Ziel der effizienten Anwendung von Qualifikationen. Dazu geh\u00f6rt auch die Tendenz, Lehrende als Organisatoren und Moderatorinnen in einem Prozess der eigenst\u00e4ndigen Aneignung der Lerngegenst\u00e4nde durch die Kinder und Jugendlichen zu betrachten. Das reduziert die Lehrenden darauf, selbstgesteuertes Lernen zu arrangieren. Zudem birgt diese Redundanz das Risiko der Geschichtslosigkeit des neuen Wissens, das dann nur noch technokratisch verwendbar ist. Lehrende stellen immer zugleich eine Kontinuit\u00e4t der Generationenfolge dar. Das durch sie transportierte Wissen ist historisch gewordenes Wissen. Der Bezug zum Wissen \u00fcber die erlernte Sache erfolgt in der Kommunikation mit einem Menschen einer anderen Generation \u2013 dem oder der Lehrenden. Damit entsteht \u201eErfahrungswissen\u201c, das den Deutungshorizont von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vergr\u00f6\u00dfert. Der Zusammenhang von Sache und Reflexion wird erfahrbar (Adorno 1971, S. 39) und damit das Ausgehen vom Komplexen, um Lernen m\u00f6glich zu machen. (Klafki 1964) Auf eine schlichte Weise verdeutlicht dies der Blogger Rezo: In seinen Videos \u00fcber die Inkompetenz innerhalb der CDU, die Klimapolitik u.a.m. stellt er Aussagen einzelner Pers\u00f6nlichkeiten aus etablierter Politik nicht isoliert dar, wie dies zum Beispiel den Nachrichtensendungen zu eigen ist, sondern setzt sie in Beziehung zu anderen Aussagen derselben Pers\u00f6nlichkeit, um so Widersinn und L\u00fcge zu entlarven.<sup id=\"cite-ref-12\" class=\"reference\"><a href=\"#cite-note-12\">[13]<\/a><\/sup><\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es ist dieser Prozess, der mit der \u201eEnt-P\u00e4dagogisierung\u201c der Schule eingeleitet wird: die zum Lernen angebotenen Gegenst\u00e4nde stehen geschichtslos und unvermittelt nebeneinander, was die Reflexion zumindest erschwert. Es wird nicht mehr Bildung erworben. An ihre Stelle treten einzelne Kompetenzen, die zur F\u00e4higkeit f\u00fchren, einzelne Aufgaben zu bew\u00e4ltigen \u2013 nicht aber die Komplexit\u00e4t ihres Zusammenwirkens zu erfassen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dem entspricht die aktuelle Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Adornos Imperativ, bilden k\u00f6nne nur der Gebildete, wird konterkariert durch in Modulen erworbene Kompetenzen. Der Weg zur Lehrbef\u00e4higung ist entschlackt von der Philosophie und zunehmend auch von der Erziehungswissenschaft und wird ersetzt durch Kognitionswissenschaften. (Casale et al. 2010) Damit vollzieht sich die \u201eEnt-P\u00e4dagogisierung\u201c der Ausbildung von P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In der vierten Welle der Corona-Pandemie kann festgestellt werden: Die Bundesregierung hat Enormes geleistet: Sie hat Gelder an die deutsche Wirtschaft in so erheblichem Umfang vergeben, dass Gro\u00dfkonzerne wie BMW weiterhin in der Lage waren, ihren Aktion\u00e4ren Dividenden in erklecklichem Ma\u00dfe auszusch\u00fctten. Im Schulterschluss mit den USA wird eine Erh\u00f6hung der R\u00fcstungslasten vorbereitet. Im Bildungswesen jedoch sind Investitionen, die eine Beseitigung der M\u00e4ngel in den Schulen erm\u00f6glichen w\u00fcrden, nicht vorgesehen. Wohl wurde im Auftrag der Bundesregierung festgestellt, dass der Anstieg \u201e<i>klinisch relevanter depressiver Symptome<\/i>\u201c im Verlauf der Pandemie vor allem bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren erheblich sei, dass einer Hochrechnung zufolge ein Viertel der Altersgruppe betroffen sei. Deshalb \u2013 so die Studie der Bundesregierung \u2013 seien die Schulen weiterhin strikt offen zu halten, weil sich durch die Schulschlie\u00dfungen die \u201egesundheitsbezogene Lebensqualit\u00e4t\u201c der Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren erheblich verschlechtert habe. Die Schule habe auch die Funktion, den Jugendlichen einen festen Rhythmus vorzugeben, was Folgen f\u00fcr den Lernerfolg habe. Mit Blick auf die weitere Arbeit in den Schulen wird sodann empfohlen, nicht einseitig auf Nachhilfeangebote zu setzen. Notwendig sei es, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Blick zu haben. Kontakte mit Gleichaltrigen sowie Sport, Freizeiterlebnisse und Reisen seien ebenso wichtig. Psychisch gesunde und selbstsichere Kinder k\u00f6nnten m\u00f6gliche Lernr\u00fcckst\u00e4nde besser aufholen, so die lapidare Empfehlung. Programme, die Kindern aus gesellschaftlich benachteiligten Familien die Teilnahme an Ausfl\u00fcgen und Schulfahrten finanzieren, k\u00f6nnten hilfreich sein. Auch d\u00fcrfe die Schule nicht Druck und Verunsicherung bewirken. Werde aber schulischer Druck ausge\u00fcbt und w\u00fcrden die Sch\u00fcler verunsichert, dann drohten ernsthafte psychische Erkrankungen. (Bujard et al. 2021)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Angesichts des Zustandes der Schulen, ihrer Ausstattung, ihrer Personalsituation, angesichts eines kontinuierlichen Abbaus der Leistungen der Jugendhilfe, der kulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist die vorliegende Studie zynisch zu nennen. Nach 18 Monaten Pandemie ist es nicht geleistet worden, Kinder, Jugendliche, Lehrkr\u00e4fte, alle an den Schulen Besch\u00e4ftigten durch den Einsatz von Luftfiltern zu sch\u00fctzen. (Gebauer 2021) Erschwerend kommt der bauliche Zustand vieler Schulen hinzu: Weil vielerorts die Fenster nicht zu \u00f6ffnen sind, k\u00f6nnen die Schulr\u00e4ume nicht gel\u00fcftet werden. Die Instandhaltung der Schulen muss \u00e4u\u00dferste Priorit\u00e4t haben. Dazu m\u00fcssen sie aber vielerorts in einen Zustand gebracht werden, der den Hygieneanforderungen entspricht.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Personalausstattung der Schulen ist nur dann hinl\u00e4nglich, wenn ein leichter Personal\u00fcberhang besteht, also auch bei Ausf\u00e4llen wegen Krankheit Unterricht erteilt werden kann. Zudem bedarf es dringend des Ausbaus der Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe in den Schulen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die technische Ausstattung, die erst einen Unterricht im Homeschooling erm\u00f6glicht, ist zwingend erforderlich. Dazu geh\u00f6rt auch das entsprechende Personal f\u00fcr die Systemadministration. Dieses Problem wurde zwar erkannt, weil es in den zur\u00fcckliegenden Jahren evident wurde \u2013 es konnte aber angesichts der mangelhaften Ausstattung des Bildungswesens nicht beseitigt werden: So zeigte eine Erhebung im Auftrag der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau, dass der Digitalpakt Schulen nicht umgesetzt werden konnte, weil personelle Engp\u00e4sse in den Schulverwaltungen das zeitaufwendige Antragsverfahren unm\u00f6glich machten. Hinzu kamen Lieferengp\u00e4sse und die Tatsache, dass zumeist die Lehrkr\u00e4fte die Technik in ihrer Freizeit selbst und ohne die technisch notwendige Professionalit\u00e4t einrichten m\u00fcssen. (Heinemann 2021)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Kurzum: Am Ende des zweiten Jahres der Pandemie stehen die Schulen da, wo sie von der Pandemie erwischt wurden. Der Investitionsstau in Bezug auf die Schulen w\u00e4re behebbar, w\u00fcrde seiner Finanzierung mit dem gleichen Enthusiasmus begegnet werden, wie dies bei der Wirtschaft der Fall war. Deutlich aufwendiger hingegen wird es sein, die Lehrerinnen- und Lehrerbildung so zu gestalten, dass mehr gebildete Menschen gebildete Menschen zu erziehen verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><strong class=\"western\">WOLFRAM GRAMS<\/strong> Oberstudiendirektor i.\u00a0R., studierte Sozialp\u00e4dagogik, Politikwissenschaft und Philosophie in Hildesheim, Hannover und Marburg, Buch- und Zeitschriftenver\u00f6ffentlichungen. Nach Lehrt\u00e4tigkeit in sozialp\u00e4dagogischen Ausbildungsst\u00e4tten, langj\u00e4hriger Lehrauftrag an der Hochschule Hildesheim und bis zum Eintritt in den Ruhestand Direktor einer Schule f\u00fcr sozialp\u00e4dagogische Berufe in Bremen. Arbeitsschwerpunkte sind neben bildungspolitischen und p\u00e4dagogischen Fragen historische Kontinuit\u00e4ten und Diskontinuit\u00e4ten von der Naziherrschaft in Deutschland bis heute.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western\">Literaturverzeichnis<\/h3>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Adorno, Theodor W. (1971): Erziehung zur M\u00fcndigkeit. Vortr\u00e4ge und Gespr\u00e4che mit Hellmut Becker 1959 &#8211; 1969. 1. Auflage. Frankfurt\/M.: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch, 11).<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Beck, Ulrich (1986): Risikogesellschaft. Auf dem Wege in eine andere Moderne. Frankfurt\/M.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">B\u00f6lling, Rainer (1979): Arbeitszeitverk\u00fcrzung: Lehrer ausgenommen. In: Erziehung und Wissenschaft (8\/79), S. 16 f.; <a href=\"http:\/\/www.rboelling.de\/l-arbzeit.htm.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.rboelling.de\/l-arbzeit.htm.<\/a><\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Borchert, Wolfgang (2017): Wer Kinderarmut s\u00e4t. wird Altersarmut ernten. In: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik 62 (7), S. 87\u201398.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Bro\u00df, Siegfried; Engartner, Tim (2013): Vom Wasser bis zur M\u00fcllabfuhr: Die Renaissance der Kommune. In: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik 58 (1), S. 81\u201389.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Bujard, Martin; Driesch, Ellen von den; Ruckdeschel, Kerstin; La\u00df, Inga; Th\u00f6nnissen, Carolin; Schumann, Almut; Schneider, Norbert F. (2021): Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie. Hg. v. Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung. Wiesbaden (2\/2021).<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Butterwegge, Carolin; Butterwegge, Christoph (2021): Kinder der Ungleichheit. Wie sich die Gesellschaft ihrer Zukunft beraubt. Frankfurt: Campus.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Casale, Rita; R\u00f6hner, Charlotte; Schaarschuch, Andreas; S\u00fcnker, Heinz (2010): Entkopplung von Lehrerbildung und Erziehungswissenschaft: Von der Erziehungswissenschaft zur Bildungswissenschaft. In: Erziehungswissenschaft 21 (41), S. 43\u201366.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">D\u00f6brich, Peter (1994): Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung der Lehrerarbeitszeit in Hessen. Ein Gutachten. Wiesbaden: Hessisches Kultusministerium.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">El-Mafaalani, Aladin (2020): Mythos Bildung. Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft. 1. Auflage. K\u00f6ln: Kiepenheuer &amp; Witsch.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Gebauer, Yvonne (2021): Interview mit der Kultusministerin von Schleswig-Holstein. Deutschlandfunk, 16.08.2021.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Grams, Wolfram (2000): Sozialarbeit als Ware oder: Das Soziale zu Markte tragen. In: Udo Wilken (Hg.): Soziale Arbeit zwischen Ethik und \u00d6konomie. Freiburg im Breisgau: Lambertus (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Sozialarbeit e.V, Bd. 7), S. 77\u201398.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Hanack. Peter (2021): Corona? Nicht nur klagen. In: Frankfurter Rundschau, 16.07.2021 (fr.de).<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Hardwig, Thomas; Mu\u00dfmann, Frank; Peters, Stefan; Parciak, Marcel (2018): Zeiterfassungsstudien zur Arbeitszeit von Lehrkr\u00e4ften in Deutschland. Konzepte, Methoden und Ergebnisse von Studien zu Arbeitszeiten und Arbeitsverteilung im historischen Vergleich. G\u00f6ttingen. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/resolver.sub.uni-goettingen.de\/purl\/?webdoc-3982.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/resolver.sub.uni-goettingen.de\/purl\/?webdoc-3982.<\/a><\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Heinemann, Christoph (2021): Das Wichtigste am Morgen. Deutschlandfunk, 09.09.2021.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Klafki, Wolfgang (1964): Das p\u00e4dagogische Problem des Elementaren und die Theorie der kategorialen Bildung. 3.\/4., durchges. u. erg. Aufl. Weinheim\/Bergstr.: Beltz (G\u00f6ttinger Studien zur P\u00e4dagogik, N.F. Bd. 6).<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (28.06.2021): Ministerin Gebauer: Wir starten ins neue Schuljahr mit voller Pr\u00e4senz. Planungen f\u00fcr das Schuljahr 2021\/22. D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Mevius, Ludolf (1982): Zur Geschichte der Lehrerarbeitszeit in Hamburg von 1870 bis 1970. Schwarzbuch der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Hamburg. Hamburg: Gewerkschaft Erziehung u. Wiss., Landesverb. Hamburg; Ges. d. Freunde d. Vaterl\u00e4nd. Schul- u. Erziehungswesens.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Negt, Oskar (1997): Kindheit und Schule in einer Welt der Umbr\u00fcche. 1. Aufl. G\u00f6ttingen: Steidl.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Negt, Oskar (2003): Sie wissen es, aber sie tun es nicht. In: Frank Bsirske (Hg.): Wissen ist was wert. Wissensmanagement. Hamburg: VSA, S. 23\u201345.<\/p>\n<p class=\"v-literaturverzeichnis-western\">Truger, Achim (2021): Schuldenbremse oder: Die Abkehr von einem Dogma? In: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik 66. Jg. (3), S. 5\u20138.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western\"><\/h3>\n<h4>Anmerkungen<\/h4>\n<ol class=\"references\">\n<li id=\"cite-note-0\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-0\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/gew-fordert-anstrengungen-gegen-sanierungsstau-an-maroden-schulen-100.html\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/gew-fordert-anstrengungen-gegen-sanierungsstau-an-maroden-schulen-100.html<\/a>, 18.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-1\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-1\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sanierungsfall-schule-schulen-sind-eher-baracken-der-bildung.680.de.html?dram:article_id=424902\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sanierungsfall-schule-schulen-sind-eher-baracken-der-bildung.680.de.html?dram:article_id=424902<\/a>, 18.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-2\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-2\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">Nieders\u00e4chsisches Kultusministerium: Pressemitteilung vom 01.02.2021; <a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/unterrichtsversorgung-zum-stichtag-10-09-2020-bei-99-prozent-196783.html\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/unterrichtsversorgung-zum-stichtag-10-09-2020-bei-99-prozent-196783.html<\/a>, 30.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-3\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-3\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/Landesregierung\/III\/Presse\/PI\/2020\/Februar_2020\/III_LT_PZV.html\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/Landesregierung\/III\/Presse\/PI\/2020\/Februar_2020\/III_LT_PZV.html<\/a>.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-4\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-4\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/krankenstand-bei-lehrkraeften-an-normalbetrieb-ist-nicht-zu.1008.de.html?dram:article_id=477107\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/krankenstand-bei-lehrkraeften-an-normalbetrieb-ist-nicht-zu.1008.de.html?dram:article_id=477107<\/a>, 30.08.2020.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-5\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-5\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/107447\/Berliner-Beamte-und-Angestellte-fast-40-Tage-krank-pro-Jahr\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/107447\/Berliner-Beamte-und-Angestellte-fast-40-Tage-krank-pro-Jahr<\/a>, 30.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-6\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-6\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">Pressemitteilung der Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen vom 28.06.2021, <a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.schulministerium.nrw\/presse\/pressemitteilungen\/ministerin-gebauer-wir-starten-ins-neue-schuljahr-mit-voller-praesenz-28\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.schulministerium.nrw\/presse\/pressemitteilungen\/ministerin-gebauer-wir-starten-ins-neue-schuljahr-mit-voller-praesenz-28<\/a>, 30.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-7\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-7\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">S. Pressemitteilung der Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen vom 28.06.2021, a.a.O.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-8\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-8\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">S. Presseinformation der Nieders\u00e4chsischen Landesregierung vom 06.07.2021, <a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/startklar-in-die-zukunft-kabinett-beschliesst-kinder-und-jugendprogramm-in-hohe-von-222-millionen-euro-202165.html\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/startklar-in-die-zukunft-kabinett-beschliesst-kinder-und-jugendprogramm-in-hohe-von-222-millionen-euro-202165.html<\/a>.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-9\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-9\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">ND vom 19.07.2021, S. 4.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-10\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-10\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\">Weser Kurier, 20.07.2021, S. 10.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-11\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-11\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"mailto:newsletter@lists.boeckler.de\">newsletter@lists.boeckler.de<\/a>, 16.08.2021.<\/span><\/li>\n<li id=\"cite-note-12\"><span class=\"cite-backlink\"><a href=\"#cite-ref-12\">\u2191<\/a><\/span><span class=\"reference-text\"><a target=\"_blank\"href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4Y1lZQsyuSQ\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4Y1lZQsyuSQ<\/a>, 08.09.2021.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2949],"tags":[],"autoren":[1488],"publikationen":[2986],"class_list":["post-17950","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-corona","autoren-wolfram-grams","publikationen-235-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bildung im Abseits oder: Die deutsche Schule im Schatten der Lufthansa - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/235-vorgaenge\/publikation\/bildung-im-abseits-oder-die-deutsche-schule-im-schatten-der-lufthansa-copy\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bildung im Abseits oder: Die deutsche Schule im Schatten der Lufthansa - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die mangelnde Qualit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit des deutschen Bildungssystems wird schon l\u00e4nger beklagt. 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