{"id":18510,"date":"2023-04-24T18:09:38","date_gmt":"2023-04-24T16:09:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=18510"},"modified":"2025-08-18T14:03:13","modified_gmt":"2025-08-18T12:03:13","slug":"editorial-74","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/237-238-vorgaenge\/publikation\/editorial-74\/","title":{"rendered":"Editorial"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Als k\u00fcrzlich in Berlin f\u00fcr eine Mietwohnung Nachmieter gesucht wurden, fanden sich mehrere Interessent*innen, unter denen die Hausverwaltung ausw\u00e4hlen konnte. Ihre Vornamen waren: Andrew, Gayatrii, Khalil, Maksym, Natalia und Sebastian. Dreimal d\u00fcrfen Sie raten, wer diese Wohnung angeboten bekam? Was auf den ersten Blick banal klingt, weil die Entscheidung zuf\u00e4llig oder willk\u00fcrlich sein k\u00f6nnte, wird zum gesellschaftlichen Problem, weil es sich nicht um eine einmalige Erfahrung handelt, sondern sich f\u00fcr die Betroffenen an vielen Stellen ihres Alltags wiederholt \u2013 in der Schule, bei der Arbeit, in Clubs, bei Beh\u00f6rden &#8230; Daraus ergeben sich ungleiche Lebenschancen und Lebensrealit\u00e4ten in unserer Gesellschaft, sprich: Diskriminierungserfahrungen, mit denen wir uns in dieser Schwerpunktausgabe der <b>vor<\/b><i>g\u00e4nge<\/i> befassen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Diskriminierung und Ungleichbehandlung \u2013 das Thema wurde in der bundesdeutschen Gesellschaft wie in der Rechtswissenschaft \u00fcber Jahrzehnte mit Blick auf das Verh\u00e4ltnis von Mann und Frau diskutiert, bevor \u00fcberhaupt andere Formen der Diskriminierung in den Blick gerieten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Antidiskriminierungsrecht ma\u00dfgeblich durch feministische Rechtswissenschaftlerinnen gepr\u00e4gt wurde. Mit zwei f\u00fchrenden Vertreterinnen, <i>Susanne Baer<\/i> und <i>Ute Sacksofsky<\/i>, er\u00f6ffnen wir unseren Themenschwerpunkt. Baer und Sacksofsky haben sich in ihren Ver\u00f6ffentlichungen intensiv mit den verfassungsrechtlichen und rechtspolitischen Fragen der Gleichbehandlung und m\u00f6glicher Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Diskriminierung befasst. Mit ihnen sprechen wir \u00fcber die dogmatischen Wurzeln des Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrechts, dessen Wandel seit der Einf\u00fchrung des Grundgesetzes und aktuelle Entwicklungstrends.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">W\u00e4hrend Baer und Sacksofsky \u2013 aus dem rechtshistorischen Blick heraus \u2013 eher die Errungenschaften in der Entwicklung des Antidiskriminierungsrechts sehen, sch\u00e4tzt <i>Ulrike Lembke<\/i> dies deutlich kritischer ein. F\u00fcr sie z\u00e4hlen weniger antidiskriminierungsrechtliche Normen und Urteile, deren steigende Anzahl \u00fcber die zahlreichen L\u00fccken und Defizite im Diskriminierungsschutz hinwegt\u00e4usche. Zentraler Ma\u00dfstab f\u00fcr das Antidiskriminierungsrecht sei dessen transformativer Charakter \u2013 also die Frage, ob und wie weit es zur Ver\u00e4nderung von gesellschaftlicher Ungleichheit bzw. zugrundeliegender Machtverh\u00e4ltnisse beitrage. In dieser Hinsicht erweist sich nach Lembkes Einsch\u00e4tzung etwa die bekannte antidiskriminierungsrechtliche Formel, dass nur Gleiches gleich, aber Ungleiches ungleich zu behandeln sei, f\u00fcr sich genommen als wenig wirksam. In ihrem Beitrag skizziert sie Anforderungen an ein Antidiskriminierungsrecht, das auf die \u00dcberwindung struktureller Ungleichbehandlung ausgerichtet ist, als auch die gesellschaftlichen Barrieren, die ein solches Recht \u00fcberwinden muss.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Zu den neueren Antidiskriminierungs-Debatten, die im Verfassungsrecht gef\u00fchrt werden, z\u00e4hlt zweifelsohne die Auseinandersetzung um den Begriff der Rasse. In den letzten Jahren wurde intensiv dar\u00fcber gestritten, ob mit der Bezugnahme auf \u201eRassen\u201c im Verfassungstext (Art.\u00a03 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Grundgesetz) nicht die Existenz biologischer Rassen anerkannt und damit letztlich jenem Denken Vorschub geleistet werde, vor dessen Auswirkungen das Grundrecht eigentlich sch\u00fctzen will. Mit der daraus erwachsenen Forderung, den \u201eRasse\u201c-Begriff aus dem Grundgesetz zu streichen, setzt sich der Beitrag von <i>Tarik Tabbara<\/i> auseinander. Er geht darauf ein, warum der Bezug auf \u201eRassen\u201c im Grundgesetz so lange unerkannt bzw. unproblematisiert blieb und wie eine alternative Formulierung aussehen k\u00f6nnte, die deutlicher die strukturellen Dimensionen von Rassismus adressiert und nicht nur vor individuellem Rassismus sch\u00fctzt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Das Dilemma, dass sich Antidiskriminierungsrecht auf problematische Begriffe bzw. Zuschreibungen bezieht, ist keineswegs auf die Rasse-Diskussion beschr\u00e4nkt. Auch die feministische Wissenschaft sieht sich seit langem mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie auf bestimmte Vorstellungen etwa von Frauen oder von emanzipiertem Verhalten zur\u00fcckgreife, in denen sich eben nicht alle Betroffenen wiederfinden und die einem essentialistischen Verst\u00e4ndnis von Frauen bzw. fortschrittlichem Verhalten Vorschub leisten k\u00f6nnen. Dieses \u201eBenennungsdilemma\u201c sowie m\u00f6gliche poststrukturalistische Auswege daraus schildert <i>Sarah Elsuni<\/i> in ihrem Beitrag.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nach diesen eher theoretisch ausgerichteten Beitr\u00e4gen widmen sich die folgenden beiden Texte konkreten Formen der Diskriminierung von Frauen: <i>Tanja Altunjan <\/i>befasst sich mit der strafrechtlichen Verfolgung der Partnerschaftsgewalt gegen Frauen. Auch wenn das Strafrecht allein diese Gewalt nicht verhindern kann, \u201e<i>spiegeln Strafverfahren in besonderer Weise den gesellschaftlichen Umgang mit Gewalt gegen Frauen wider<\/i>\u201c, so Altunjan. Sie verdeutlicht dies an verschiedenen Seiten der strafrechtlichen Behandlung: angefangen von der Frage, wie viel Widerstand n\u00f6tig ist, um den Tatbestand des gewaltsamen bzw. sexuellen \u00dcbergriffs zu erf\u00fcllen; \u00fcber die strafrechtliche Bewertung eines Mordes im Zusammenhang einer Trennung; bis zur milderen Strafzumessung bei einer vorherigen Intimbeziehung zwischen T\u00e4ter und Opfer. Mit ihrem Beitrag zeigt Altunjan M\u00f6glichkeiten einer geschlechtssensiblen Anwendung des bestehenden Strafrechts auf, um Partnerschaftsgewalt effektiver zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\"><i>Cara R\u00f6hner<\/i> setzt sich mit den Bem\u00fchungen um eine gleichwertige Bezahlung von Frauen und M\u00e4nnern auseinander. Trotz steigender Erwerbsbeteiligung der Frauen haben diese am Monatsende statistisch gesehen rund 39 Prozent weniger Einkommen als M\u00e4nner zur Verf\u00fcgung. Diese Differenz, deutlich \u00fcber dem <i>Gender Pay Gap,<\/i> entsteht vor allem durch niedrigere Bruttol\u00f6hne (in den gleichen Berufen), durch die unterschiedliche Entlohnung von \u201eFrauen-\u201c und \u201eM\u00e4nnerberufen\u201c sowie den h\u00f6heren Care- und damit Teilzeitarbeitsanteil der Frauen. Daran hat auch das 2017 in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz nicht viel ge\u00e4ndert, mit dem ein Auskunftsanspruch auf die in einem Unternehmen gezahlten Geh\u00e4lter eingef\u00fchrt wurde. Anhand aktueller F\u00e4lle stellt R\u00f6hner die Schwierigkeiten in der Anwendung dieses neuen Rechtsanspruchs dar und zeigt die Grenzen des Gesetzes auf.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit den Fragen von Armut und Diskriminierung besch\u00e4ftigt sich auch der folgende Beitrag von <i>Hannah-Maria Eberle<\/i> und <i>Jana Kavermann<\/i> \u2013 jedoch aus einer g\u00e4nzlich anderen Blickrichtung. Sie setzen sich mit dem in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft verbreiteten \u201e<i>Argwohn gegen \u201adie Armen\u2018<\/i>\u201c auseinander und schauen dazu auf Strategien der allt\u00e4glichen Armutsbew\u00e4ltigung. Ihr Beitrag ist ein Pl\u00e4doyer daf\u00fcr, die soziale Distanz und das Misstrauen gegen\u00fcber dem allt\u00e4glichen Denken und Verhalten armer Menschen abzubauen, um deren Eigensinn und Eigenlogik anzuerkennen, die im distanzierenden Blick der Mehrheitsgesellschaft (wie auch vieler Sozialwissen\u00adschaftler*innen) ignoriert werden.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Bei der Frage nach den gesellschaftlichen Mechanismen, \u00fcber die Armut und Diskriminierung von Generation zu Generation vererbt werden, f\u00e4llt der Blick als erstes auf das Bildungssystem: Nicht zuletzt die international vergleichenden PISA-Studien haben gezeigt, dass die Leistungen und damit der Bildungserfolg im deutschen Bildungssystem vergleichsweise stark vom sozio\u00f6konomischen Status der Eltern abh\u00e4ngig sind.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a> Die strukturellen Ursachen daf\u00fcr \u2013 etwa die fr\u00fche Aufteilung der Sch\u00fcler* innen auf verschiedene Schularten \u2013 sind bekannt. Dennoch \u00e4ndert sich am grunds\u00e4tzlichen Problem: nichts. Wie das zu verstehen ist, dar\u00fcber streiten der Bildungs\u00f6konom und langj\u00e4hrige Schulkritiker <i>Freerk Huisken<\/i> sowie der fr\u00fchere Schulleiter <i>Wolfram Grams<\/i>.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wie es um die Akzeptanz und Teilhabe von behinderten Menschen hierzulande bestellt ist, skizziert der Beitrag von <i>Udo Sierck<\/i>, einem f\u00fchrenden Vertreter der emanzipatorischen Behindertenbewegung in Deutschland. Er erinnert an die Geschichte der Vernichtung \u201eunwerten Lebens\u201c zu Zeiten des Nationalsozialismus und deren langfristige Nachwirkungen, die sich bis heute als \u201everdr\u00e4ngte Wahrheiten\u201c in einem abwertenden gesellschaftlichen Blick auf Behinderungen sowie in h\u00f6heren Risiken f\u00fcr Gewalterfahrungen, Missbrauch und Ausgrenzung Behinderter \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit der Wahrnehmung von Behinderungen befasst sich auch die Dokumentation \u201eZum Teufel mit den Barrieren!\u201c des Filmemachers <i>J\u00fcrgen K\u00f6ster<\/i>. In dem inklusiv angelegten Film sprechen Menschen mit verschiedensten Behinderungen \u00fcber die gesellschaftlichen Barrieren, die ihnen im Alltag ein selbstbestimmtes Leben verwehren. Wie sich die allt\u00e4glichen Diskriminierungserfahrungen Behinderter aus dieser Perspektive der Betroffenen darstellen, schildert K\u00f6ster im Gespr\u00e4ch mit Wolfram Grams.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nach diesen Beitr\u00e4gen, die sich mit Diskriminierungen im Bereich der sozialen Grund- und Menschenrechte befassen, greift der Artikel des j\u00fcngst verstorbenen <i>Martin Kutscha<\/i> ein Beispiel f\u00fcr politische Ausgrenzungen auf: die Berufsverbote. Sie gehen auf den sogenannten \u201eRadikalenerlass\u201c der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz vom 28. Januar 1972 zur\u00fcck, auf dessen Grundlage in den 1970er\/80er Jahren rund 3,5 Millionen Besch\u00e4ftigte des \u00d6ffentlichen Dienstes hinsichtlich ihrer \u201e<i>Gew\u00e4hr der Verfassungstreue<\/i>\u201c \u00fcberpr\u00fcft, etwa 1.300 Personen der Berufszugang verwehrt und ca.\u00a0250 Beamt*innen \u201e<i>aus dem Dienst entfernt<\/i>\u201c wurden. Kutscha zeichnet die juristischen Auseinandersetzungen um diese \u00dcberpr\u00fcfungen durch den Verfassungsschutz nach und zeigt auf, dass die Idee politisch motivierter Berufsverbote auch heute noch verfolgt wird \u2013 etwa im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung, die damit rechtsradikale Verfassungsfeinde aus dem \u00d6ffentlichen Dienst fernhalten will.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit einem speziellen Bereich des \u00d6ffentlichen Dienstes, in dem Diskriminierung in den letzten Jahren verst\u00e4rkt diskutiert wird, besch\u00e4ftigen sich auch die letzten drei Beitr\u00e4ge unseres Schwerpunkts: mit der Polizei. <i>Daniela Hunold<\/i> legt dabei den Fokus auf die Benachteiligung und Unterrepr\u00e4sentanz von Frauen und Migrant*innen in der Polizei. Sie zeigt, welche Erfahrungen beide Gruppen in der Polizei teilen und welche Probleme sich aus der vergleichsweise sp\u00e4ten \u00d6ffnung der Beh\u00f6rde heute noch ergeben. <i>Cengiz Barskanmaz<\/i> nimmt eine neue Entscheidung des EMRK \u00fcber einen mutma\u00dflichen Fall von <i>Racial Profiling <\/i>zum Anlass, um die menschenrechtlichen Anforderungen an die polizeiliche Kontrollpraxis vorzustellen. Derartige Kontrollen sind nach einem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes der h\u00e4ufigste Anlass f\u00fcr Beschwerden wegen mutma\u00dflich rassistischer Diskriminierungen durch die Polizei. Gerade deshalb seien die von internationalen Gerichten immer wieder eingeforderte unabh\u00e4ngigen Untersuchungen und wirksame Kontrollmechanismen gegen solche Vorw\u00fcrfe absolut berechtigt. Mit einem Beispiel solcher Kontrollans\u00e4tze \u2013 den unabh\u00e4ngigen Polizeibeauftragten \u2013 besch\u00e4ftigt sich schlie\u00dflich der Beitrag von <i>Hartmut Aden<\/i> und <i>Alexander Bosch<\/i>. Sie werten die Erfahrungen mit den mittlerweile in f\u00fcnf Bundesl\u00e4ndern existierenden Beauftragten aus. Ihr Fazit, inwiefern diese Stellen jenseits von Einzelf\u00e4llen auch die strukturelle Diskriminierungsanf\u00e4lligkeit bestimmter polizeilicher Praktiken in den Blick nehmen oder die Betroffenen vor polizeilicher Diskriminierung sch\u00fctzen k\u00f6nnen, f\u00e4llt jedoch eher n\u00fcchtern aus. Damit endet dieser Themenschwerpunkt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Daneben bietet auch diese Ausgabe der <b>vor<\/b><i>g\u00e4nge<\/i> wieder Beitr\u00e4ge, die sich mit aktuellen Themen befassen: So dokumentieren wir eine Diskussion \u00fcber menschenrechtliche Probleme der Triage intensivmedizinischer Behandlungsressourcen. Diese fand im vergangenen Jahr anl\u00e4sslich des geplanten Gesetzgebungsverfahrens statt. Daneben unterzieht <i>J\u00f6rg Arnold<\/i> die Argumentation der deutschen Bundesregierung f\u00fcr ihre Entscheidung, Waffen an die Ukraine zu liefern, einer kritischen Pr\u00fcfung, indem er mit Immanuel Kants Schrift \u201eZum ewigen Frieden\u201c nach m\u00f6glichen Auswegen aus der derzeitigen Kriegslogik sucht. Mit dem Krieg in der Ukraine wird sich auch die folgende Ausgabe der <b>vor<\/b><i>g\u00e4nge<\/i> befassen, die in K\u00fcrze erscheint. Ich w\u00fcnsche Ihnen im Namen der Redaktion eine anregende Lekt\u00fcre mit dem vorliegenden Heft.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"left\"><i>Sven L\u00fcders<\/i><\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Anmerkungen:<\/p>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i<\/a>\u201e<i>Deutschland weist eine st\u00e4rkere Konzentration leistungsschwacher und leistungsstarker Sch\u00fcler an bestimmten Schulen auf, als dies im OECD-Durchschnitt der Fall ist. Grund daf\u00fcr ist die fr\u00fche Aufteilung auf verschiedene Schultypen nach Leistungskriterien.<\/i>\u201c (OECD 2019: PISA 2018 \u2013 L\u00e4nder\u00adinformation Deutschland, S. 6)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2973,3004,5,24,2984],"tags":[815,653,3031,3034,3036,3032,3033,3035,677],"autoren":[139],"publikationen":[3030],"class_list":["post-18510","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-armut","category-asylpolitik","category-bildung","category-innere-sicherheit","category-endstatio-triage","tag-armut","tag-bildung","tag-diskriminierung","tag-diskriminierungsschutz","tag-gender-pay-gap","tag-gesundheit","tag-gleichbehandlung","tag-gleichstellung","tag-rassismus","autoren-sven-lueders","publikationen-237-238-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Editorial - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/237-238-vorgaenge\/publikation\/editorial-74\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Editorial - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Als k\u00fcrzlich in Berlin f\u00fcr eine Mietwohnung Nachmieter gesucht wurden, fanden sich mehrere Interessent*innen, unter denen die Hausverwaltung ausw\u00e4hlen konnte. 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