{"id":18913,"date":"2023-09-07T21:52:07","date_gmt":"2023-09-07T19:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=18913"},"modified":"2025-08-14T14:35:23","modified_gmt":"2025-08-14T12:35:23","slug":"rezensionen-machiavellis-populistischer-republikanismus","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-241\/publikation\/rezensionen-machiavellis-populistischer-republikanismus\/","title":{"rendered":"Rezensionen &#8211; Machiavellis populistischer Republikanismus"},"content":{"rendered":"<p><em>John McCormick, Machiavelli und der populistische Schmerzensschrei. Studien zur politischen Theorie, \u00fcbersetzt von Mike Hiegemann. Mit einem Nachwort von Dirk J\u00f6rke, Suhrkamp Verlag, 1. Auflage 2023, 300 S., 22,00 \u20ac.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Werk des US-amerikanischen Politikwissenschaftlers John McCormick zur politischen Theorie von Niccol\u00f2 Machiavelli hat stets eine doppelte Sto\u00dfrichtung, die sich auch in den, im vorliegenden Band versammelten sechs Aufs\u00e4tzen wiederfindet:<\/p>\n<p>Erstens klassifiziert McCormick Machiavelli als demokratischen Republikaner, der die Macht der Reichen und Adeligen (<em>grandi<\/em>) durch das Volk (<em>popolo<\/em>) mittels Volksversammlungen, Volkstribunen und Gerichtsverfahren beschr\u00e4nken wollte und davon ausgeht, dass das Volk seine Freiheit dadurch herstellen und sichern will. Dabei verfalle es\u2013 erst einmal mit politischer Macht ausgestattet \u2013 auch nicht der P\u00f6belherrschaft.<\/p>\n<p>Zweitens hofft McCormick mit machiavellischen Tools auf demokratische und teilweise linkspopulistische Weise die Herrschaft von politischen und finanz\u00f6konomischen Eliten in post-demokratischen repr\u00e4sentativen Demokratien zu begrenzen. Beide Anliegen hat McCormick bereits 2011 in seinem stark rezipierten Buch <em>Machiavellian Democracy<\/em> vorgetragen. Mit der vorliegenden Sammlung aus Aufs\u00e4tzen der vergangenen 17 Jahre liegen seine Ideen erstmals in deutscher Sprache vor.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zu den drei ideengeschichtlichen Texten im vorliegenden Buch: Die Kernthese ist, dass f\u00fcr Machiavelli \u2013 insbesondere in den <em>Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio<\/em> (erschienen 1531) \u2013 die <em>grandi<\/em> die viel gr\u00f6\u00dfere Bedrohung f\u00fcr eine Republik (lies: eine Mischverfassung zugunsten des Gemeinwohls) als der <em>popolo<\/em> darstellen. Damit widerspricht McCormick sowohl der Lesart von Leo Strauss (1958), Machiavelli sei ein Lehrer des B\u00f6sen oder ein Anh\u00e4nger von Monarchie und Tyrannei, als auch der <em>Cambridge School<\/em>, die argumentiert, es g\u00e4be einen italoamerikanischen Republikanismus, der sich von Machiavelli und dem italienischen Renaissance-Humanismus ausgehend bis hin zu den amerikanischen Gr\u00fcnderv\u00e4tern entwickelt habe (Pocock 1975; vgl. zum italoamerikanischen Republikanismus Dingeldey 2022: 108-158). McCormick entgegnet der <em>Cambridge School<\/em>, dass sich vielmehr die elitetheoretischen US-Gr\u00fcnderv\u00e4ter mit einem Repr\u00e4sentativsystem durchgesetzt h\u00e4tten, dass die B\u00fcrgerschaft von politischer Beteiligung durch eine <em>natural aristocracy<\/em> weitgehend ausschlie\u00dfe. Machiavelli st\u00fcnde dem entgegen, indem er gerade klassenspezifische Institutionen f\u00fcr popolo und grandi fordere, sodass es hier keine historische Kontinuit\u00e4t, sondern vielmehr eine Trennung von aristokratischem und demokratischem Republikanismus g\u00e4be. So betont McCormick, das f\u00fcr Machiavelli soziale Ungleichheit ein politisches Problem sei, da es Wohlhabenden erm\u00f6glicht, sich durch Geld, Rhetorik und Kl\u00fcngel politische Macht zu sichern. Mehrmals betont der Politikwissenschaftler, das f\u00fcr Machiavelli ein Staat zwar reich sein solle, aber die B\u00fcrger arm, damit sie nicht durch Reichtum und Luxus korrumpiert werden und sich zum Zwecke der Freiheit vor Beherrschung politisch einbringen, statt aus Gier. (S. 118-145) So verteidigt McCormick Machiavelli vor elitetheoretischen Lesarten, auch indem er hervorhebt, dass der Florentiner den Ciompi-Aufstand und die r\u00f6mischen Volkstribunen Gracchen weniger negativ beurteile als gemeinhin angenommen. (S. 147-179)<\/p>\n<p>In einem der Aufs\u00e4tze geht der Autor gar so weit, Machiavelli als den demokratischen Republikaner schlechthin zu verkaufen und f\u00fchrt ihn daf\u00fcr sogar ins Feld gegen Jean-Jacques Rousseau, der ansonsten gerne als Gew\u00e4hrsmann f\u00fcr einen demokratischen Republikanismus angef\u00fchrt wird. Er bem\u00e4ngelt, dass Rousseau am Ende des <em>Contrat Social<\/em> gerade das r\u00f6mische Volkstribunat kritisiert und politische Versammlungen vorschl\u00e4gt, in denen durch Stimmungleichgewicht doch nur eine Oligarchie herrsche, w\u00e4hrend Machiavelli den <em>popolo<\/em> durch eigene Institutionen und Repr\u00e4sentanten Macht gegen die <em>grandi<\/em> geben will (S. 180-229).<\/p>\n<p>Auch wenn McCormick damit einen wunden Punkt der Ideengeschichtsschreibung trifft, ist seine Rousseau-Interpretation ziemlich malevolent und einseitig. Denn gerade die (was das Politische, aber auch das Soziale betrifft) egalit\u00e4ren und partizipatorischen Teile des <em>Contrat Social<\/em> \u2013 die gewiss im Widerspruch zu seinen Betrachtungen der r\u00f6mischen Republik stehen \u2013 und damit die Rousseaus Texten immanente Spannung werden bei McCormick marginalisiert. Andersherum k\u00f6nnte man McCormicks (an sich recht \u00fcberzeugende) Machiavelli-Interpretation etwas zu viel Benevolenz attestieren, da der Florentiner zwar den Aristokraten und Oligarchen generell misstraut und dem Volk Freiheitsliebe unterstellt, aber gleichzeitig \u2013 was zwar traditionell republikanisch, aber nicht dezidiert demokratisch ist \u2013 das Volk durch Tugend, Militarisierung, Z\u00fcchtigung und politische F\u00fchrer kontrollieren und steuern will.<\/p>\n<p>Praktisch bedeutsamer als die Frage, wie ein politischer Klassiker zu deuten ist, ist die Frage, wie McCormick dies in drei weiteren Texten politisch aktualisiert. Dazu wendet er sich sowohl gegen die liberale Kritik am Populismus durch Nadia Urbinati als auch gegen die neor\u00f6misch-republikanische Kritik von Philip Pettit. Beide bem\u00e4ngeln das Erstarken des Populismus, setzen aber als L\u00f6sung auf Wahlen und auf gegenmajorit\u00e4re Ma\u00dfnahmen, sehen also die Gefahr eher in vom Populismus verf\u00fchrten Durchschnittsb\u00fcrger*innen als in politischen Eliten. McCormicks Punkt ist es, dass gerade ein modernes elektorales Repr\u00e4sentativsystem zu Plutokratie und damit zur fundamentalen Reduktion der politischen Macht der B\u00fcrgerschaft f\u00fchrt, was wiederum als Widerstandsform den Populismus beg\u00fcnstige. (S. 15-49) Der Populismus sei somit nicht einfach nur der Feind der liberalen Demokratie, sondern ihre Folgeerscheinung. McCormicks machiavellische L\u00f6sungen sind klassenspezifische Institutionen, die mit dem Linkspopulismus zusammengedacht werden. Konkret schweben ihm <em>minipublics<\/em> als Volksversammlungen sowie die Einrichtung eines <em>People\u2019s Tribunate<\/em> f\u00fcr die USA vor.<\/p>\n<p>Letzteres sei eine Institution, die sich in das <em>checks and balances<\/em> integrieren und als demokratisches Korrektiv fungieren solle. Es best\u00fcnde aus 51 j\u00e4hrlich neu ausgelosten B\u00fcrger*innen. Dadurch w\u00e4ren die klassisch-demokratischen und -republikanischen Prinzipien Annuit\u00e4t, Iterationsverbot, Rotation und Kollegialit\u00e4t erf\u00fcllt, die ansonsten h\u00e4ufig in modernen Repr\u00e4sentationssystemen kaum Platz finden. Ausgeschlossen seien aber die reichsten zehn Prozent der B\u00fcrger*innen, wodurch die Klasse des \u201eVolkes\u201c sich hier pr\u00e4sentiere. Das wird damit begr\u00fcndet, dass an den anderen politischen Institutionen nur die reichsten B\u00fcrger*innen partizipieren w\u00fcrden. Der Ausgleich sei diese weitere Institution, die daf\u00fcr auf den 90 Prozent und dem demokratischen Losverfahren basiere. Das <em>People\u2019s Tribunate<\/em> h\u00e4tte unter anderem die Kompetenzen, ein nicht \u00fcberstimmbares Veto pro Jahr gegen einen Gesetzesentwurf vorzulegen, h\u00e4tte auch die Gesetzesinitiative und k\u00f6nnte Amtsenthebungsverfahren und politische Prozesse gegen Berufspolitiker*innen und korrupte Akteur*innen f\u00fchren. (S. 63-117\/230-236) Zugleich vertritt McCormick ein positiveres Populismusbild als andere gegenw\u00e4rtige Demokratietheoretiker*innen. So geh\u00f6rt f\u00fcr ihn der Populismus zur repr\u00e4sentativen Demokratie mit ihren exklusivistischen Elementen als \u201eSchmerzensschrei\u201c dazu, k\u00f6nne sich aber reaktion\u00e4r (wie im Falle des Rechtspopulismus, der die imagin\u00e4ren Privilegien ethnischer oder kultureller Minderheiten angreift und sich als Repr\u00e4sentant des wahren, wei\u00dfen Volkes verkauft) oder eben progressiv gerieren (wie bei einem Linkspopulismus, der \u2013 wom\u00f6glich vereinfacht \u2013 reiche Eliten kritisiert und dabei die Prinzipien Freiheit und Gleichheit politisch und wirtschaftlich einfordert), wobei beide Versionen sich weiterhin als die wahren Repr\u00e4sentanten des Volkes verkaufen (S. 236-251). Insofern w\u00e4re das Tribunat linkspopulistisch, da das Einkommen und das Los \u2013 statt Herkunft, Kultur oder Hautfarbe \u2013 \u00fcber die personale Zusammensetzung des Tribunats entscheiden w\u00fcrden. Gleichzeitig w\u00fcrde das Tribunat den Populismus durchbrechen, da sich hier der <em>popolo<\/em> pr\u00e4sentiere, anstatt von Abgeordneten (lies: <em>grandi<\/em>) repr\u00e4sentiert zu werden.<\/p>\n<p>Solche Institutionen lie\u00dfen sich in ein System der liberalen Gewaltenteilung oder des <em>checks and balances<\/em> als weiteres <em>check<\/em> integrieren. Ein weiterer, vom Autor nicht angesprochener Vorteil w\u00e4re, dass die Diversit\u00e4t politischer Akteur*innen \u2013 \u00fcber den Klassenfaktor hinaus \u2013 erh\u00f6ht w\u00fcrde. Denn die 51 j\u00e4hrlich neu gelosten Personen w\u00fcrden innerhalb weniger Jahre eine durchschnittlich zur B\u00fcrgerschaft proportionale Menge an nichtwei\u00dfen Menschen und marginalisierten Minderheiten zu Tribun*innen darstellen. Obwohl die Idee, der gegen\u00fcber den Wohlhabenden weitgehend entmachteten Menge politische Macht in einer modernen Republik zu geben, die den Gedanken der Mischverfassung ernst nimmt und die herk\u00f6mmlichen Repr\u00e4sentationsinstitutionen als Institutionen von Wohlhabenden f\u00fcr Wohlhabende demaskieren w\u00fcrde, als demokratietheoretischer Impuls positiv hervorzuheben ist, ergeben sich daraus praktische und konzeptuelle Probleme, die ich teilweise auch schon andernorts (Dingeldey 2021) bez\u00fcglich der <em>Machiavellian Democracy<\/em> (McCormick 2011: 170-188) angef\u00fchrt habe:<\/p>\n<p>Erstens ist die Idee, die reichsten zehn Prozent vom Tribunat de jure auszuschlie\u00dfen, weil die unteren 90 Prozent de facto von den anderen Institutionen exkludiert werden, konzeptuell unsauber, da hier Rechtsanspruch und Rechtswirklichkeit verwechselt werden. Etwa k\u00f6nnte man dann auch antidemokratisch argumentieren, dass folgerichtig die unteren 90 Prozent formal von konventionellen Repr\u00e4sentationsinstitutionen ausgeschlossen werden m\u00fcssten (man ihnen also mindestens das passive Wahlrecht entziehen m\u00fcsste), wenn formal die Reichsten vom Tribunat ausgeschlossen werden. Auch scheint der Ausschluss der reichsten zehn Prozent vom Tribunat willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt. Warum etwa nicht nur das reichste oberste Prozent oder das reichste F\u00fcnftel? Es m\u00fcsste klargestellt werden, inwiefern diese Prozentzahlen klassenspezifische Institutionen ausmachen w\u00fcrden beziehungsweise welches Klassenkonzept genau dahintersteckt.<\/p>\n<p>Zweitens kann man kritisieren, dass auch ein <em>People\u2019s Tribunate<\/em> eine Repr\u00e4sentationsinstitution w\u00e4re. Zwar w\u00fcrde hier der aristokratische Wahlakt durch ein demokratisches Losverfahren ersetzt, aber die 51 Tribun*innen w\u00e4ren auch Repr\u00e4sentant*innen, obgleich in mimetischer Form, da der <em>popolo<\/em> durch den <em>popolo<\/em> repr\u00e4sentiert werde, was wesentlich weniger elit\u00e4r w\u00e4re als die g\u00e4ngige distinktive Repr\u00e4sentation (vgl. zu den Repr\u00e4sentationsarten Manin 2007). Insofern k\u00f6nnten sich Tribun*innen auch als populistische Berufspolitiker- *innen verhalten \u2013 obgleich nur f\u00fcr ein Jahr. Dieser republikanische Populismus w\u00e4re tendenziell progressiv sowie in der Sto\u00dfrichtung egalit\u00e4r und partizipatorisch. Da McCormick selbst zum Schluss kommt, dass die kapitalistische Demokratie die Macht des Volkes durch Repr\u00e4sentant*innen, sprich politische Eliten, die meist deckungsgleich mit finanz\u00f6konomischen Eliten sind, verhindert, k\u00f6nnte man radikaldemokratischer als er also die politische Repr\u00e4sentation durch Eliten an sich als nichtdemokratisch kritisieren, statt sie zu akzeptieren und lediglich zu erg\u00e4nzen (Dingeldey 2022).<\/p>\n<p>Drittens stellt sich die Frage, warum McCormick nur auf klassenspezifische Institutionen ausweicht, wenn er bemerkt, dass soziale Ungleichheit zu politischer Ungleichheit f\u00fchrt. Das ist zwar plausibel, aber warum fordert er nicht stattdessen, was folgerichtig w\u00e4re: sozio\u00f6konomische Gleichheit? Praktisch l\u00e4sst sich f\u00fcr McCormicks Vorschlag jedoch einwenden, dass machiavellisch-republikanische oder populistische Institutionen immer noch realistischer w\u00e4ren als ein baldiger Erfolg des Sozialismus.<\/p>\n<p>Zudem ist menschenrechtlich problematisch, dass McCormick bei einer Verurteilung reicher Akteur*innen wegen Kapitalverbrechen die Todesstrafe fordert, da sozio\u00f6konomische und politische Akteur*innen nur auf diese Weise aufgehalten werden k\u00f6nnten, sich auf Kosten der Bev\u00f6lkerung zu bereichern (S. 58\/249-251). Zwar kann er bei solchen Verbrechen sehr hohe und harte Strafen fordern, aber seine Argumente, warum dies die Todesstrafe sein m\u00fcsse, \u00fcberzeugen nicht. Denn solche Gerichtsprozesse sollen f\u00fcr McCormick gerade keine Lynchjustiz oder ein revolution\u00e4rer Umbruch sein, sondern ein rechtsstaatlicher Ablauf, der die Freiheit des Volkes sichert.<\/p>\n<p>Wie die <em>Machiavellian Democracy<\/em> ist auch <em>Machiavelli und der populistische Schmerzensschrei<\/em> ein doppelt interessantes und lesenswertes Buch: f\u00fcr ideengeschichtlich Interessierte und f\u00fcr egalit\u00e4re Republikaner*innen und Humanist*innen. Auch wenn man nicht mit allem, was McCormick fordert, einverstanden ist, so leistet er doch eine weitgehend plausible, wenn auch selektive Neuinterpretation Machiavellis, eine berechtigte Kritik am Repr\u00e4sentativsystem, am Klassencharakter politischer Entscheidungen und der (US-amerikanischen) Rechtsprechung sowie mit dem <em>People\u2019s Tribunate<\/em> ein diskutables Gedankenexperiment zwischen demokratischen Republikanismus und progressiven Populismus. Damit schafft er es, weder dem Populismusbashing zur liberalen Selbstvergewisserung zu erliegen, noch rechte und reaktion\u00e4re Spaltungstendenzen in Politik und Gesellschaft zu relativieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zus\u00e4tzlich verwendete Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><em>Dingeldey, Philip<\/em> 2021: A People\u2019s Tribunate in a Populist Democracy? A Thought Experiment between Republicanism and Populism re-visited, in: Mayr, Stefan\/Orator, Andreas (Hrsg.): <em>Populism, Popular Sovereignty, and Public Reason (= Central and Eastern European Forum for Legal, Political, and Social Theory Yearbook, Bd. 10),<\/em> Bern et al.<em>, <\/em>S. 71-84.<\/p>\n<p><em>Dingeldey, Philip<\/em> 2022: Von unmittelbarer Demokratie zur Repr\u00e4sentation. Eine Ideengeschichte der gro\u00dfen b\u00fcrgerlichen Revolutionen, Bielefeld.<\/p>\n<p><em>Manin, Bernard<\/em> 2007: Kritik der repr\u00e4sentativen Demokratie, \u00fcbersetzt von Tatjana Petzer, Berlin.<\/p>\n<p><em>McCormick, John<\/em> 2011: Machiavellian Democracy, Cambridge.<\/p>\n<p><em>Pocock, John G. A.<\/em> 1975: The Machiavellian Moment. Florentine Political Thought and the Atlantic Republican Tradition, Princeton et al.<\/p>\n<p><em>Strauss, Leo<\/em> 1958: Thoughts on Machiavelli, Chicago.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Philip Dingeldey<\/em><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2973,21],"tags":[682,2539,3307,3305,3304,3303,791,3306,667],"autoren":[3207],"publikationen":[3269],"class_list":["post-18913","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-armut","category-demokratisierung","tag-demokratisierung","tag-humanismus","tag-ideengeschichte","tag-machiavelli","tag-populismus","tag-republikanismus","tag-rezension","tag-tribun","tag-vorgaenge-artikel","autoren-philip-dingeldey","publikationen-vorg-241"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Rezensionen - Machiavellis populistischer Republikanismus - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-241\/publikation\/rezensionen-machiavellis-populistischer-republikanismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Rezensionen - Machiavellis populistischer Republikanismus - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"John McCormick, Machiavelli und der populistische Schmerzensschrei. 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