{"id":19806,"date":"2025-02-25T15:06:09","date_gmt":"2025-02-25T14:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19806"},"modified":"2025-02-25T15:06:09","modified_gmt":"2025-02-25T14:06:09","slug":"editorial-91","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-247-248\/publikation\/editorial-91\/","title":{"rendered":"Editorial"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-absatz-ohne-western\">In Bernhard Schlinks Roman <i>Der Vorleser<\/i> befindet sich der Protagonist im Gespr\u00e4ch mit seinem Vater \u00fcber Freiheit und W\u00fcrde des Menschen als Subjekt, \u00fcber die Emp\u00f6rung des Kindes, angesichts der Vormachtstellung der Erwachsenen, die meinten, besser zu wissen, was f\u00fcr das Kind gut sei. Der Vater argumentiert zugunsten von Freiheit und W\u00fcrde des Menschen: Es g\u00e4be keine Rechtfertigung daf\u00fcr, was andere Menschen f\u00fcr gut halten, \u00fcber das zu stellen, was ein Mensch f\u00fcr sich selbst als richtig erachtet. Er kommt zu dem Schluss, die Philosophie k\u00fcmmere sich nicht um die Kinder, sie habe die Kinder vergessen. Stattdessen \u00fcberlie\u00df die Philosophie die Kinder der P\u00e4dagogik, wo sie schlecht aufgehoben seien.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Der hier benannte Widerspruch ist jeder Generation aufs Neue vertraut. Die nachfolgenden Generationen m\u00fcssen sich die Gegenst\u00e4nde aneignen, mittels derer sie am Leben teilhaben, um die Lebensgrundlagen abzusichern und ihre Freiheitsrechte zu nutzen. Dabei geht es um das Ein\u00fcben in den Gebrauch der Werkzeuge und in die sozialen F\u00e4higkeiten, die dazu notwendig sind, sie zu nutzen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Jede Entwicklung der Werkzeuge, jegliche Differenzierung gesellschaftlicher Komplexit\u00e4t stellt je h\u00f6here Anspr\u00fcche an den Dialog zwischen den Generationen und zwischen Lehrenden und Lernenden. Inzwischen sind diese Prozesse weitgehend institutionalisiert und weit entfernt von der konkret sinnlichen Ebene der Vermittlung des Gegenstandes.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dem entsprechend wachsen die Probleme institutionalisierter Erziehungs- und Bildungsprozesse. Sie bilden die gesellschaftlichen Verwerfungen recht pr\u00e4zise ab: Armut, Ghettoisierung, gesellschaftlicher Ausschluss, soziale Ungleichheit, Rassismus, Entfremdung und anderes mehr. Und doch ist die Schule f\u00fcr Kinder ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Miteinanders, das engagierte Lehrkr\u00e4fte und Sozialarbeiter*innen unter schwierigen Bedingungen zu erm\u00f6glichen versuchen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In der optimistischen Aufbruchphase der 1960er und 1970er Jahre waren Bildung und Erziehung prominente Themen. Auch die Humanistische Union nahm sich ihrer an. In den folgenden Jahren schwand jedoch das Interesse und schuf g\u00fcnstige Restaurationsbedingungen: Der Bildungsbegriff war in der Bundesrepublik zunehmend dem Verdacht des Elit\u00e4ren ausgesetzt, galt als bildungsb\u00fcrgerlich und anachronistisch. Die Versuche der Reformation des westdeutschen Bildungswesens zugunsten eines integrativen Schulsystems, das in einer Schule f\u00fcr alle Kinder allen Kindern gemeinsame M\u00f6glichkeiten einr\u00e4umen sollte, scheiterte weitgehend, nicht zuletzt an der antikommunistischen Kritik an einer vermeintlichen \u201esozialistischen Einheitsschule\u201c. Die vom Deutschen Bildungsrat zwischen 1966 und 1975 entworfene zukunftsweisende Bedarfs- und Entwicklungsplanung der deutschen Bildungslandschaft ben\u00f6tigte 50 Jahre, um nach harschen bildungspolitischen Auseinandersetzungen weitgehend im Sande zu verlaufen. Nach wie vor befindet sich Deutschland an der Spitze der L\u00e4nder, in denen die soziale Herkunft eines Kindes seine Bildungserfolge beziehungsweise seine Misserfolge bestimmt. Das reicht \u00fcber die Schulen bis in die Universit\u00e4ten, wenn wir uns ansehen, wie sehr der Bildungsgrad der Eltern determiniert, ob man einen Hochschulabschluss oder gar eine Promotion erfolgreich abschlie\u00dft. Dadurch wird das Recht auf Bildung, verbrieft durch Art. 26 der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte sowie Art. 13 des Internationalen Paktes \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte \u2013 beide von Deutschland ratifiziert \u2013 vielseitig verletzt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Parallel zu dieser Entwicklung vollzieht sich gegenw\u00e4rtig ein Prozess des neoliberalen Umbaus des gesamten Bildungswesens. Personalmangel, M\u00e4ngel der Ausstattung und die H\u00e4ufung sozialer Probleme in \u00f6ffentlichen Schulen bewirken einen R\u00fcckzug derer, die sich eine Privatschule leisten k\u00f6nnen. Das f\u00fchrt zu einer Tendenz der Privatisierung von Schulen und damit zur Herausbildung einer exklusiven Schullandschaft. Daneben besteht ein \u00f6ffentliches Schulwesen, das weiterhin selektiv handelt und st\u00e4ndisch organisiert ist: Neben Grundschulen im Bereich der \u00f6ffentlichen Schulen, gibt es in mehreren Bundesl\u00e4ndern noch Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Daneben in einigen Bundesl\u00e4ndern Oberschulen und Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Integrierte Gesamtschulen und Kooperative Gesamtschulen. Den Schulen gemeinsam ist ein eklatanter Personalmangel und ob dessen Unterrichtsausf\u00e4lle \u2013 dies jedoch ebenso abh\u00e4ngig von der sozialen Lage der Kinder, die eine Schule besuchen: Der Personalmangel nimmt mit den sozialen Problemen einer Schule zu. Er ist es auch, der Rufe nach weniger qualifizierten p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften laut werden l\u00e4sst. Im Bereich der fr\u00fchkindlichen Bildung ist dies bereits Praxis. Gleichzeitig nehmen wir an Hochschulen wahr, dass die finanzielle Ausstattung der Lehrst\u00fchle in besonderem Ma\u00dfe vom Wettbewerb um externe Drittmittel bestimmt ist und dabei die Lehre oft genug ins Hintertreffen ger\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Abkehr vom Begriff der <i>Bildung<\/i> und die Favorisierung des Begriffes der <i>Kompetenz<\/i>, die in den Schulen und Ausbildungsst\u00e4tten zu entwickeln sei, erschwerte es, eine m\u00f6glichst universelle intellektuelle und k\u00f6rperliche Bildung und Ausbildung des Menschen zu realisieren. Eine derartig gestaltete Bildung muss philosophische und wissenschaftliche, mathematische und k\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Bildungsinhalte, Sport, Gymnastik, Wettk\u00e4mpfe, Rhetorik und nat\u00fcrlich die sittliche Erziehung umfassen, wie auch die Kenntnisse, die notwendig sind, um an der gesellschaftlichen Gestaltung aktiv teilzuhaben und diese auch zum Besseren zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Daher wollen wir uns in diesem Doppelheft der <b>vor<\/b><i>g\u00e4nge<\/i> fragen, wie es um die <i>Zukunft der Bildung<\/i> in Deutschland bestellt ist. Dies gilt es einerseits empirisch zu tun, andererseits auch, was das normative Ideal der Bildung betrifft und wie sich diese menschenrechtlich konform und humanistisch (in einem modernen Sinne) entwickeln sollte \u2013 und teilweise auch schon k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir beginnen den Heftschwerpunkt zur Zukunft der Bildung mit einem Block zu philosophischen und bildungstheoretischen Fragen, um nach geeigneten Konzepten f\u00fcr eine gute Zukunft der Bildung zu suchen. Den Anfang macht <i>Wolfram Grams<\/i>, der daf\u00fcr argumentiert, die Konzepte <i>Bildung<\/i> und <i>Erziehung<\/i> wieder zusammenzudenken, um dem Prinzip der Inklusion im Menschenrecht auf Bildung gerecht zu werden. Daran anschlie\u00dfend pl\u00e4diert <i>Karl-Heinz Dammer<\/i> daf\u00fcr, den Bildungsbegriff nicht mehr als Gegensatz zum Kompetenzbegriff zu verstehen. Letzterer wird im \u00f6ffentlichen Diskurs als Gegenteil des zur Mu\u00dfe bef\u00e4higten Bildungsb\u00fcrgertums verstanden. Doch diese Dichotomie lie\u00dfe sich unter gewissen Bedingungen aufl\u00f6sen, da beide Begriffe zu einseitig seien. <i>Georg Feuser<\/i> wiederum meint in seinem Beitrag, dass es f\u00fcr eine gerechte Bildung gelte, die P\u00e4dagogik so zu transformieren, dass sie didaktisch einen Unterricht zu realisieren vermag, der eine Einheit von Mensch und Welt als auch die humanistische Einheit von Individuellem und Sozialen konstituiert. Auch dazu br\u00e4uchte es eine weitgehende Inklusion im Bereich der Bildung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In diesen Artikeln spielen auch immer wieder die Bildungsungleichheit und die \u00d6konomisierung von Bildung sowie Erziehung eine Rolle. Genauer besch\u00e4ftigt sich das Doppelheft im folgenden Block mit dieser Beziehung. <i>Marc Fabian Buck<\/i> beobachtet in seinem Aufsatz die Durchsetzung einer Marktlogik im Feld der Bildung (von der Schule bis zur Universit\u00e4t), nach der diese zur Ware wird. Dies werde zur Triebfelder f\u00fcr soziale Ungleichheit und f\u00fchre dazu, dass schlie\u00dflich Bildung nicht mehr als \u00f6ffentliches Gut (und Menschenrecht) begriffen wird. <i>Martina K\u00fcbler<\/i> berichtet, woher die Reproduktion von Bildungsungleichheit kommt, und gibt Einblick, auf welche Weise Organisationen wie ArbeiterKind.de darauf hinwirken, dass staatliche Institutionen und Hochschulen die H\u00fcrden im Bildungssystem reduzieren und daf\u00fcr sorgen, dass Bildung k\u00fcnftig keine Frage der sozialen Herkunft mehr ist.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wenn Bildung die soziale Ungleichheit nicht reproduzieren soll, so soll sie auch gleichzeitig zu politischer Gleichheit f\u00fchren \u2013 im Sinne einer demokratischen Erziehung, aber auch der Mitbestimmung in der Schule. Darum geht es im anschlie\u00dfenden Themenblock. Dabei beleuchtet <i>Ulrich Schneider<\/i>, was eine antifaschistische Erziehung ausmacht, indem er die jahrzehntelangen Debatten um das Thema in der Bundesrepublik rekonstruiert. Gemeint ist damit mehr als nur die historische Aufarbeitung des deutschen Faschismus, sondern eine Erziehung zu einer demokratischen Grundhaltung. <i>Reinhard St\u00e4hling<\/i> wiederum diskutiert, wie Sch\u00fcler*innen ihr Recht auf Widerstand an Schulen gegen Diskriminierung und Grundrechtsverletzungen (etwa gegen migrantische Mitsch\u00fcler*innen) gewaltlos praktizieren k\u00f6nnen. <i>Bernd Overwien<\/i> fragt, wie Bildung \u2013 trotz immer noch unzureichender Strukturen \u2013 jungen Menschen Kompetenzen zur Bew\u00e4ltigung einer unsicheren Zukunft mit auf dem Weg geben kann: mit einer Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung im demokratischen Sinne. In seinem Beitrag analysiert <i>Werner Sacher<\/i>, wie es rechtlich um Eltern- und Sch\u00fclervertretungen in den Bundesl\u00e4ndern bestellt ist, aber zeigt auch die Schw\u00e4chen in der Wirklichkeit auf. Die Schw\u00e4chen lie\u00dfen sich nur mit einem B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen, wie Elternbildungs-, Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote f\u00fcr Elternvertreter*innen beseitigen. <i>Ernst Fricke<\/i> geht in seiner Kritik an der mangelnden Mitbestimmung von Eltern in Bayern weiter und h\u00e4lt Elternbeir\u00e4te in Bayern f\u00fcr ein rechtliches Nullum. Dies m\u00fcsse ge\u00e4ndert werden. Er rekonstruiert, ausgehend von den 1970er Jahren Gerichtsentscheidungen, die f\u00fcr das bayerische Schulrecht in Fragen der Mitbestimmung relevant sind.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Im daran anschlie\u00dfenden Block zu weiteren grundrechtlichen und p\u00e4dagogischen Problemen der Bildung legt <i>Ernst Fricke<\/i> mit <i>David H\u00e4ring<\/i> nach: Insbesondere die Anforderungen an nichtdiskriminierende und inklusive Bildungssysteme werden noch nicht \u00fcberall erf\u00fcllt. Das hat insbesondere die Corona-Pandemie verdeutlicht. In ihren Beitrag argumentieren Fricke und H\u00e4ring daher, dass die Verwirklichung des Rechts auf Bildung nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern auch eine gesellschaftliche Chance ist. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch einen Aufsatz von <i>Ralf Lankau<\/i>: Der Anspruch an einen umfassenden Bildungsbegriff und -prozess werde auch durch den Siegeszug neuer Informationstechnologien in den Schulen bedroht. So k\u00f6nnte das Prinzip des Dialogs zwischen Lehrenden und Lernenden \u2013 die lebendige Beziehung \u2013 ersetzt werden durch die Kommunikation mit dem Automaten. Lankau vertritt dagegen eine \u201ep\u00e4dagogische Wende\u201c.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Daneben bietet die vorliegende <b>vor<\/b><i>g\u00e4nge<\/i>-Ausgabe wieder Beitr\u00e4ge, die sich abseits des Schwerpunktes mit aktuellen b\u00fcrgerrechtlichen Fragen befassen. <i>Rosemarie Will <\/i>und <i>Philip Dingeldey<\/i> sprechen im Interview mit dem Soziologen <i>Steffen Mau<\/i> \u00fcber dessen neues Buch <i>Ungleich vereint<\/i>. Dies wird erg\u00e4nzt um eine Analyse der drei Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Th\u00fcringen im Jahr 2024: <i>Dieter Segert<\/i> beleuchtet, welche Konsequenzen die Wahlerfolge der AfD f\u00fcr Demokratie haben und wie andere Parteien W\u00e4hler*innen zur\u00fcckgewinnen k\u00f6nnten. <i>Till M\u00fcller-Heidelberg<\/i> analysiert die Rechtsprechung im Streit zwischen AfD und dem \u201eVerfassungsschutz\u201c sowie die Argumentation der Verfassungsschutzbeh\u00f6rden zum Volksbegriff der AfD, dem Extremismusbegriff und der Delegitimierung des Staates durch die AfD. Um den \u201eVerfassungsschutz\u201c geht es auch im Interview mit dem Bundestagsabgeordneten <i>Konstantin von Notz<\/i>, der Vorsitzender im parlamentarischen Kontrollgremium zur Kontrolle von Nachrichtendiensten ist. <i>Hartmut Aden<\/i> und <i>Philip Dingeldey<\/i> haben mit ihm \u00fcber die neue Bedeutung von Nachrichtendiensten und deren Kontrolle gesprochen. <i>Lisa Borelli<\/i> untersucht die aktuelle Abschiebedebatten und politische Aushandlungsprozesse in Europa und der EU. Zwei weitere Beitr\u00e4ge besch\u00e4ftigen sich mit den Wahlen des Europ\u00e4ischen Parlaments 2024: <i>Ingeborg T\u00f6mmel<\/i> analysiert die Wahlen und die Fraktionsbildung. Sie vermutet, dass sich eine Rechts-Links-Polarisierung herausbildet, die auf der konservativen Seite die extreme Rechte einschlie\u00dfen k\u00f6nnte. <i>Birgit Sauer<\/i> betrachtet den Rechtsruck im Europaparlament im Kontext des Neoliberalismus und der materiellen Krise der neoliberalen Akkumulationsweise, welche zur Krise der b\u00fcrgerlich-patriarchalen kapitalistischen Hegemonie und der politischen Autorit\u00e4t f\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Zudem finden Sie in dieser Ausgabe auch Rezensionen: zum Dokumentarfilm <i>War and Justice<\/i> und Daniel Loicks Buch <i>Die \u00dcberlegenheit der Unterlegenen<\/i>. Die Redaktion w\u00fcnscht Ihnen eine anregende Lekt\u00fcre dieses Doppelheftes und freut sich stets auf Feedback.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" style=\"text-align: right;\"><i>Wolfram Grams und Philip Dingeldey<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[5],"tags":[653,667],"autoren":[3270],"publikationen":[4041],"class_list":["post-19806","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-bildung","tag-bildung","tag-vorgaenge-artikel","autoren-wolfram-grams-und-philip-dingeldey","publikationen-vorg-247-248"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Editorial - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-247-248\/publikation\/editorial-91\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Editorial - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In Bernhard Schlinks Roman Der Vorleser befindet sich der Protagonist im Gespr\u00e4ch mit seinem Vater \u00fcber Freiheit und W\u00fcrde des Menschen als Subjekt, \u00fcber die Emp\u00f6rung des Kindes, angesichts der Vormachtstellung der Erwachsenen, die meinten, besser zu wissen, was f\u00fcr das Kind gut sei. 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