{"id":8553,"date":"2019-07-17T11:47:00","date_gmt":"2019-07-17T09:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/anti-soziale-medien\/"},"modified":"2019-07-17T12:00:00","modified_gmt":"2019-07-17T10:00:00","slug":"anti-soziale-medien","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/","title":{"rendered":"Anti-Soziale Medien"},"content":{"rendered":"<p>in: vorg\u00e4nge Nr. 225\/226 (1-2\/2019), S. 142-145<\/p>\n<p><i>Siva Vaidhyanathan: anti-social media. How Facebook Disconnects Us and Undermines Democracy. Oxford University Press 2018, 276 S.<\/i><\/p>\n<p>Von einem Kritiker der sozialen Medien seitenlang zu lesen, welche grossartigen M\u00f6glichkeiten diese f\u00fcr die einzelnen NutzerInnen bieten &#150; das \u00fcberrascht. Der Professor f\u00fcr Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t von Virginia reiht Beispiel an Beispiel, um die Segnungen der sozialen Medien zu zeigen: von den Gro\u00dfeltern, die Minuten nach der Geburt des Enkelchens Fotos der neuen Erdenb\u00fcrgerin \u00fcbermittelt bekommen bis zum zeitweise getrennt lebenden Liebespaar, das \u00fcber Kontinente hinweg so leicht kommunizieren kann wie nie zuvor. Rasch zeigt sich aber, dass es sich hierbei um ein gro\u00dfes Paradoxon handelt: Facebook sei zugleich die monstr\u00f6se Maschine mit schlimmsten Auswirkungen auf unser soziales und politisches Leben. Zwei Gr\u00fcnde nennt der Autor, die Facebook so gef\u00e4hrlich machen: Zum einen die Art, wie es arbeitet und das hei\u00dft die Wirkung seines Gesch\u00e4ftsmodells; zum anderen ist es die Art und Weise, wie mehr als 2 Milliarden Menschen es nutzen: &#132;Two things (are) wrong with facebook; how it works and how people use it.&#147;<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsmodell lebt davon, die Unmasse der Daten und pers\u00f6nlichen Informationen seiner Nutzer zu erfassen und damit (bildlich gesprochen) virtuelle Zielscheiben auf den R\u00fccken der Nutzer zu malen, auf die die Werbewirtschaft &#8211; die eigentliche Kundin von Facebook &#8211; anlegen kann.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite wird Facebook f\u00fcr Fake News und b\u00f6sartigste Angriffe genutzt: f\u00fcr Hate Speech mit Folgen bis zum ethnic cleansing, f\u00fcr Antisemitismus und Islamophobie oder auch f\u00fcr Versuche, Wahlen zu beeinflussen. Das zentrale Problem mit Facebook bestehe in der schlimmen Symbiose des Gesch\u00e4ftsmodells und dem Verhalten der Nutzer*innen, die die &#132;freien&#147; Angebote von Facebook nutzen und dadurch ein noch genaueres Profiling als Werbeadressaten erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Das alles ist im Gro\u00dfen und Ganzen nicht neu. Allerdings belegt der Autor dies im Einzelnen durch solide Recherche. So wird in sieben Kapiteln dieser Symbiose nachgegangen: In der &#132;Pleasure machine&#147; (1) wird gezeigt, wie spielerisch der Zugang zu vermeintlich qualitativem &#132;Content&#147; gemacht wird und NutzerInnen abh\u00e4ngig werden k\u00f6nnen. Die &#132;Surveillance machine&#147; (2) schildert die extensive Sammlung von Daten und deren Nutzung zu Werbezwecken unter bewusster Missachtung der Privatheit der Social Media-Gemeinde. Die &#132;Attention machine&#147; (3) sorgt daf\u00fcr, dass positive oder negative Inhalte dominieren, auf die unmittelbar und stark emotional reagiert wird. Damit hat Facebook Kommunikationsbedingungen geschaffen, die g\u00fcnstig f\u00fcr Populisten und Demagogen sind. Das &#132;User Engagement&#147; soll gef\u00f6rdert und verst\u00e4rkt werden. Ideengeschichtlich geht der zentrale Begriff des &#132;User Engagements&#147; auf das Anfang der 2000er Jahre in Stanford\/ Kalifornien entwickelte &#132;Gaming&#147; zur\u00fcck, mit dem die Bereitschaft zu Engagement und Dranbleiben (stickiness) der Nutzer sozialer Medien optimiert werden sollte &#150; auf Kosten eines anspruchsvolleren Diskurses, den der Autor f\u00fcr sein Bild von Demokratie als freien Austausch von Meinungen vermisst.<\/p>\n<p>Das Kapitel &#132;The benevolence machine&#147; (4) geht der Ideologie von Mark Zuckerberg nach, dem Chef von Facebook, der der Meinung ist, dass die Welt zu verbinden eine gute Sache sei und der dabei ausblende, wie sehr Facebook auch f\u00fcr die Spaltung und Fragmentierung der Gesellschaft u.a. in &#132;Filterblasen&#147; mitverantwortlich ist. Das vom Autor vermittelte Bild von Zuckerberg, der nicht \u00fcbersehe und begreife, was er anrichtet, scheint fragw\u00fcrdig bis naiv. In &#132;The protest machine&#147; (5) zerst\u00f6rt der Autor die Mythen, die die zentrale Rolle von Facebook f\u00fcr die Revolten der vergangenen Jahre erz\u00e4hlen; das sei &#132;techno-narcissism&#147;.<\/p>\n<p>&#132;The politics machine&#147; (6) und &#132;The disinformation machine&#147; (7) schildern das Potential sozialer Medien f\u00fcr Missbrauch, indem die seit Jahrzehnten bestehende Verbindung zwischen Marketing und politischen Kampagnen mit Facebook einen neuen H\u00f6hepunkt erreicht hat. So sei Facebook f\u00fcr die buddhistischen Nationalisten in Myanmar bei der Verfolgung der Rohingyas oder f\u00fcr die Wahlkampagnen von Rodrigo Duterte in den Philippinen wesentlich effektiver gewesen als f\u00fcr die Aufst\u00e4ndischen des Arabischen Fr\u00fchlings,\u00a0 etwa durch schlimmste Formen von Desinformation und das Verbreiten von Ger\u00fcchten inklusive L\u00fcgen, mit denen Bev\u00f6lkerungsgruppen gegen Minderheiten aufgehetzt wurden.<\/p>\n<p>Besonders schwerwiegend sieht Vaidhyanathan die Auswirkungen sozialer Medien auf den seri\u00f6sen Journalismus. Der Entzug von Werbegeldern von klassischen Medien hin zu Facebook und Google ist das eine. Zum anderen ist der seri\u00f6se Journalismus in seiner Bedeutung f\u00fcr die \u00f6ffentliche Debatte durch den neuen Umgang mit Meinungen und Nachrichten geschw\u00e4cht: &#132;Micro-targeting of political ads makes them invisible from public debate.&#147; Ein Teil der politischen Kommunikation werde dadurch dem Blick der \u00d6ffentlichkeit entzogen: &#132;Political communication moves even further from the Habermasian or Jeffersonian ideal of public conversation about matters of policy and more toward motivation. Healthy republics need both motivation and deliberation.&#147;<\/p>\n<p>Der Autor wird nicht von radikalem Technik-Pessimismus getrieben; vielmehr besch\u00e4ftigt ihn seit Jahren die Kulturgeschichte der Technik-Anwendungen mit breitem Blick auf soziale und politische Kontexte. Sein gr\u00fcndlich recherchiertes Buch ist ein Pl\u00e4doyer f\u00fcrs Innehalten und daf\u00fcr, unseren Umgang mit den Angeboten der Tech-Giganten neu zu justieren: &#132;We must stop and think&#147;. &#132;Norm-building is so much harder than technology development.&#147;<\/p>\n<p>Der Medien-Professor aus Virginia nennt sein Werk &#132;a dark book&#147;. Wohl wahr &#8211; was aber kann Positives dagegen gesetzt werden? Jaron Laniers Aufforderung aus seinem gleichnamigen Buch &#132;Ten arguments for deleting your social media accounts right now&#147; kann Vaidhyanathan nichts abgewinnen.[18] Warum sollten Millionen NutzerInnen sich durch Boykott von ihrer f\u00fcr sie so wichtigen bisherigen sozialen Welt verabschieden wollen, fragt er. Im \u00dcbrigen sei von einer &#132;Selbstreform&#147; durch Facebook ernsthaft nichts zu erwarten, denn die kommunikativen Knief\u00e4lle Mark Zuckerbergs seien vor allem Inszenierung, um eine kritische \u00d6ffentlichkeit und die Politik zu beruhigen.<\/p>\n<p>In den USA sei Facebook zu sehr politisch verwurzelt, als dass von dort L\u00f6sungen zur Beschr\u00e4nkung von Marktmacht zu erwarten seien. Dabei sind die dortigen Antitrust-Gesetze ein scharfes Schwert, wie etwa die Zerschlagung des Telefonkonzerns AT&#038;T gezeigt hat. Der Autor richtet seine Erwartungen vor allem auf Europa. Dort hat nicht nur der \u00f6sterreichische Einzelk\u00e4mpfer Max Schrems mit seinen Forderungen und Klagen zur Herausgabe seiner kompletten Daten Facebook nerven k\u00f6nnen; auch die seit 2018 in der EU wirksame Datenschutzgrundverordnung trifft Facebook.<\/p>\n<p>Ob das Bundeskartellamt mit seiner j\u00fcngsten Entscheidung zur Beschr\u00e4nkung des Datenflusses bei Facebook und seinen Diensten Whatsapp und Instagram einen Erfolg versprechenden Anfang gemacht hat, wird sich zeigen. Ist die &#132;historische Entscheidung&#147; (S\u00fcddeutsche Zeitung vom 8.2.2019) der deutschen Wettbewerbsh\u00fcter und das Kartellrecht insgesamt wirklich das &#132;wirkungsvolle Mittel&#147; gegen den Einfluss der digitalen Plattform-\u00d6konomie? Die Reform des deutschen Wettbewerbsrechts hat durch ihre &#132;Lex Facebook&#147; von 2017 &#132;die Unangreifbarkeit des Weltkonzerns durchbrochen. Der Rechtsstaat, die Politik haben sich ein bisschen der verlorenen Gestaltungsmacht zur\u00fcckgeholt&#147;, schreibt der Kommentator der S\u00fcddeutschen Zeitung vom 8.2.2019 optimistisch. Allerdings ist Facebook gerade dabei, die Infrastruktur seiner wichtigsten Dienste und damit den Datenaustausch zu vereinheitlichen.<\/p>\n<p>Wer &#132;Anti-Social Media&#147; gelesen hat, wird mit deutlich mehr Sachkenntnis die Entwicklung der Sozialen Medien beurteilen. Das Buch bietet zumindest einen tiefen Einblick in den &#132;Maschinenraum&#147; von Facebook und man wei\u00df nach der Lekt\u00fcre, dass dieser Konzern in st\u00e4ndiger Auseinandersetzung mit \u00d6ffentlichkeit und Politik weiterhin knallhart seine eigenen Interessen verfolgen wird.<\/p>\n<p>[18] Die 10 Argumente Laniers: &#132;1. You are losing your free will. 2. Quitting social media is the most finely targeted way to resist the insanity of our times. 3. Social media is making you into an a**hole. [I censored that one for you, Grandma] 4. Social media is undermining truth. 5. Social media is making what you say meaningless. 6. Social media is destroying your capacity for empathy. 7. Social media is making you unhappy. 8. Social media doesn&#146;t want you to have economic dignity. 9. Social media is making politics impossible. 10. Social media hates your soul.&#147;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[791,667],"autoren":[133],"publikationen":[878],"class_list":["post-8553","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-rezension","tag-vorgaenge-artikel","autoren-werner-koep-kerstin","publikationen-225-226"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Anti-Soziale Medien - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Anti-Soziale Medien - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"in: vorg\u00e4nge Nr. 225\/226 (1-2\/2019), S. 142-145 Siva Vaidhyanathan: anti-social media. How Facebook Disconnects Us and Undermines Democracy. Oxford University Press 2018, 276 S. Von einem Kritiker der sozialen Medien seitenlang zu lesen, welche grossartigen M\u00f6glichkeiten diese f\u00fcr die einzelnen NutzerInnen bieten &#150; das \u00fcberrascht. Der Professor f\u00fcr Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t von Virginia reiht [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-07-17T10:00:00+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/publikation\\\/anti-soziale-medien\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/publikation\\\/anti-soziale-medien\\\/\",\"name\":\"Anti-Soziale Medien - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2019-07-17T09:47:00+00:00\",\"dateModified\":\"2019-07-17T10:00:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/publikation\\\/anti-soziale-medien\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/publikation\\\/anti-soziale-medien\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/publikation\\\/anti-soziale-medien\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 225\\\/226: Meinungsfreiheit in Zeiten der Internetkommunikation\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/225-226\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Anti-Soziale Medien\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Anti-Soziale Medien - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Anti-Soziale Medien - Humanistische Union","og_description":"in: vorg\u00e4nge Nr. 225\/226 (1-2\/2019), S. 142-145 Siva Vaidhyanathan: anti-social media. How Facebook Disconnects Us and Undermines Democracy. Oxford University Press 2018, 276 S. Von einem Kritiker der sozialen Medien seitenlang zu lesen, welche grossartigen M\u00f6glichkeiten diese f\u00fcr die einzelnen NutzerInnen bieten &#150; das \u00fcberrascht. Der Professor f\u00fcr Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t von Virginia reiht [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2019-07-17T10:00:00+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/","name":"Anti-Soziale Medien - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2019-07-17T09:47:00+00:00","dateModified":"2019-07-17T10:00:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/publikation\/anti-soziale-medien\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 225\/226: Meinungsfreiheit in Zeiten der Internetkommunikation","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/225-226\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Anti-Soziale Medien"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/8553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=8553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=8553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=8553"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=8553"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=8553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}