{"id":8832,"date":"2016-05-12T13:00:00","date_gmt":"2016-05-12T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/positionen-aktivitaeten-zu-ttip-ceta-und-tisa\/"},"modified":"2021-08-30T15:42:11","modified_gmt":"2021-08-30T13:42:11","slug":"positionen-aktivitaeten-zu-ttip-ceta-und-tisa","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/229-mitteilungen\/publikation\/positionen-aktivitaeten-zu-ttip-ceta-und-tisa\/","title":{"rendered":"Positionen &amp; Aktivit\u00e4ten zu TTIP, CETA und TISA"},"content":{"rendered":"<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 229 (2\/2016), S. 3\/6<\/p>\n<p><i>Seit Monaten wird intensiv und auf breiter gesellschaftlicher Basis &uuml;ber die geplanten Freihandelsvertr&auml;ge TTIP und CETA, deren m&ouml;gliche Folgen und die absurde Geheimhaltung ihrer Aushandlung diskutiert. Ein weiteres Abkommen, das derzeit verhandelt wird, TiSA (Trade in Services Agreement), ist jedoch bislang unterhalb der allgemeinen Wahrnehmungsschwelle geblieben. Sehr zu Unrecht, wie einige Mitglieder der HU Hamburg finden.<\/i><\/p>\n<p><i>Ma&szlig;geblich vorangetrieben wird TiSA von den USA. W&auml;hrend die Vertragswerke von TTIP und CETA erst vier Jahre nach Vertragsabschluss (oder dem Scheitern der Verhandlungen) einsehbar sein sollen, soll der TiSA-Vertrag sogar f&uuml;nf Jahre lang unter Geheimhaltung stehen.<\/i><\/p>\n<p><i>Mithilfe von TiSA soll der Beschaffungs- und Dienstleistungssektor auf breitester Basis einer Privatisierung ge&ouml;ffnet werden. Renationalisierungen sollen verboten werden, selbst wenn im Nachhinein Risiken bekannt werden, die zun&auml;chst nicht absehbar waren.<\/i><\/p>\n<p><i>Geleakten Dokumenten zufolge sind die zentralen Absichten von TiSA die F&ouml;rderung kommerzieller Interessen von US-Dienstleistern, der Schutz von Wettbewerbsvorteilen und Monopolrechten der USA in Bezug auf Urheberrechte und Technologien, der freie Fluss von Daten und deren potenzielle Aneignung durch die USA zugunsten von kommerziellen Interessen und der US-Regierung.<\/i><\/p>\n<p><i>Durch den geplanten Wegfall der Pflicht f&uuml;r Unternehmen, in einem Staat, in dem sie t&auml;tig sind, eine Niederlassung zu unterhalten, w&uuml;rden dem Staat jegliche M&ouml;glichkeiten der Besteuerung des Unternehmens genommen. Zudem w&uuml;rden Datenschutz, Verbraucherschutz, staatliche Regulierungs- und &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten, zivil- und strafrechtliche Ma&szlig;nahmen massiv eingeschr&auml;nkt bzw. beseitigt. Insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz k&ouml;nnte der Staat nicht einmal dann regulierend eingreifen, wenn ein Unternehmen die staatlichen Regeln zum Datenschutz missachtet.<\/i><\/p>\n<p><i>Aus diesen und weiteren Gr&uuml;nden hat sich die HU Hamburg entschlossen, zu diesem Thema aktiv zu werden. Wir haben eine Arbeitsgruppe gegr&uuml;ndet und ein Positionspapier entworfen und m&ouml;chten nun m&ouml;glichst viele interessierte Mitglieder der Humanistischen Union einladen, in der Arbeitsgruppe mitzumachen.<br \/>Interessierte laden wir herzlich ein, Kontakt zur HU Hamburg aufzunehmen. (Kontaktadressen finden sich am Ende des Artikels.)<\/i><\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"kritische-punkte\">Kritische Punkte<\/span><\/h2>\n<p>TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) und TiSA (Trade in Services Agreement) haben in den vergangenen Jahren aus berechtigten Gr&uuml;nden ein stetig wachsendes Misstrauen bei den B&uuml;rger*innen erzeugt. Allein schon die Tatsache, dass geheim verhandelt wird, Parlamentarier nur sehr eingeschr&auml;nkt Zugang zu den Dokumenten haben und &uuml;ber das Gelesene nicht sprechen d&uuml;rfen, l&auml;sst nichts Gutes erahnen. Hinzu kommt der geplante Abbau von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und B&uuml;rgerrechten. Als besonders problematisch werden in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung die geplante Einsetzung von Schiedsgerichten ohne Berufungsm&ouml;glichkeiten sowie die Tatsache wahrgenommen, dass Unternehmen die unterzeichnenden Staaten auf entgangene mutma&szlig;liche Gewinne verklagen k&ouml;nnen sollen. Ein Atomausstieg, wie ihn die derzeitige Regierung beschlossen hat, w&auml;re dann nicht mehr m&ouml;glich. Zudem wird ein massiver Abbau von Umwelt-, Verbraucherschutz und Datenschutzstandards bef&uuml;rchtet; die Klage von Occidental Petroleum gegen Ecuador (H&ouml;he der Strafzahlung: 1,1 Mrd. US Dollar) (1), Philip Morris gegen Australien (H&ouml;he der Forderung: mehrere Mrd. US Dollar) (2) oder Vattenfall gegen Deutschland (H&ouml;he der Forderung: 4,675 Mrd. Euro) sind willk&uuml;rlich ausgew&auml;hlte Kostproben.<\/p>\n<p>W&auml;hrend TTIP und CETA inzwischen ein gro&szlig;es Ma&szlig; an kritischer Aufmerksamkeit erfahren, ist das in Bezug auf TiSA nicht der Fall. Das halten wir f&uuml;r problematisch, denn es handelt sich hier um ein Abkommen &uuml;ber den Handel mit Dienstleistungen zwischen 28 EU- und 23 Nicht-EU-L&auml;ndern Europas, Nord- und S&uuml;damerikas, Ozeaniens und Asiens. Ziel ist die Beseitigung sogenannter &bdquo;Handelshemmnisse&ldquo; in der Daseinsvorsorge. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen sollen frei ausgeschrieben, sprich: privatisiert werden.<\/p>\n<p>TiSA birgt daher folgende Gefahren:<\/p>\n<ul>\n<li>Absenken von Standards: Umwelt-, Sozial-, Daten- und Verbraucherschutzstandards drohen auf das niedrigste Niveau zu sinken. Im Bereich des Datenschutzes zeigen sich bereits massive Erosionen auf europ&auml;ischer Ebene, die vor allem gro&szlig;en Konzernen wie Facebook oder Alphabet n&uuml;tzen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Umwelt- und Verbraucherschutzstandards im Bereich von Lebensmittelproduktion und -handel.<\/li>\n<li><strong>Massive Beschr&auml;nkung des kommunalen Gestaltungsspielraums:<\/strong> Werden &ouml;ffentliche Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Soziales, Verkehr oder Kultur privatisiert, ohne dass eine Rekommunalisierung noch m&ouml;glich w&auml;re, beschneidet das die Kommunen drastisch in ihrer M&ouml;glichkeit &ouml;ffentlicher F&ouml;rderung von demokratisch und gesellschaftlich w&uuml;nschenswerten Belangen, z.B. von Theatern, Projektschulen, Integrationsprogrammen oder bezahlbaren Fahrkarten f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Personennahverkehr.<\/li>\n<li><strong>Massive Beschr&auml;nkung des staatlichen Gestaltungsspielraums:<\/strong> Insbesondere eine Privatisierung des Gef&auml;ngnis- oder des Milit&auml;rwesens kann zu gravierenden Sicherheitsl&uuml;cken, rechtsstaatlichen Problemen sowie zur Verletzung v&ouml;lkerrechtlicher Regelungen f&uuml;hren (die von der privaten S&ouml;ldnerfirma Blackwater (3) ver&uuml;bten Verbrechen u.a. im Irak sollten hier als Warnung dienen). Eine Privatisierung des Gef&auml;ngniswesens beinhaltet zudem die Gefahr eines Absenkens humanit&auml;rer und grundrechtlicher Standards f&uuml;r Gefangene. Ebenfalls problematisch ist die geplante Privatisierung des Rentensystems, die dem Staat jegliche M&ouml;glichkeit nehmen w&uuml;rde, eine Rentenversorgung zu gestalten. Auch die mithilfe von TiSA angestrebte vollst&auml;ndige Privatisierung und Deregulierung des Finanzsektors w&uuml;rde es dem Staat k&uuml;nftig unm&ouml;glich machen, eine Finanzkrise wie die von 2008ff. abzufangen. <\/li>\n<li><strong>Unm&ouml;glichkeit steuernder Eingriffe der Kommunen: <\/strong>In wichtigen Bereichen wie dem Wohnungsmarkt (sozialer Wohnungsbau, Mietpreisbremse), dem Umweltschutz (Fracking, CO2-Abscheidung und -Speicherung) oder dem Personenverkehr w&uuml;rden den Kommunen wichtige Instrumente genommen, eine b&uuml;rgernahe und vorausschauende Politik zu betreiben.<\/li>\n<li><strong>Privatisierung kommunaler Daseinsvorsorge: <\/strong>Wasser, Energie, Abfallentsorgung, Krankenh&auml;user etc. w&uuml;rden f&uuml;r die B&uuml;rger aller Erfahrung nach teurer und qualitativ schlechter. Gef&auml;hrdet w&auml;ren unter anderem die Dichte an Krankenh&auml;usern und der bezahlbare Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser. So verschlechterte sich nach der Privatisierung des Wasserparks von S&atilde;o Louren&ccedil;o (Brasilien) die Qualit&auml;t des Wassers. In Cochabamba (Bolivien) kam es durch die Privatisierung binnen k&uuml;rzester Zeit zu einer Verdreifachung des Wasserpreises, was zu massiven Streiks und Protesten und schlie&szlig;lich einer Verh&auml;ngung des Kriegsrechts &uuml;ber die Stadt f&uuml;hrte (&bdquo;Wasserkrieg&ldquo;).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Internationale Konzerne und deren Lobby propagieren TiSA und betonen seinen gro&szlig;en Nutzen f&uuml;r alle, der jedoch nicht belegt ist; statt dessen greift TiSA stark in das Leben jedes B&uuml;rgers ein und droht zu einer massiven sozialen Spaltung und Verwerfung der Gesellschaft sowie zu einem Abbau von Demokratie, Sozial- und Rechtsstaatlichkeit beizutragen.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"forderungen\">Forderungen<\/span><\/h2>\n<p>Die Humanistische Union fordert, die folgenden Mindeststandards bei den Verhandlungen wie auch der Ratifizierung der Freihandelsvertr&auml;ge einzuhalten:<\/p>\n<p>1. Investitionen m&uuml;ssen sich an das im jeweiligen Staat geltende Recht halten. Regelungen, die die Herstellung oder den Vertrieb bestimmter G&uuml;ter im Interesse des Allgemeinwohls beschr&auml;nken, d&uuml;rfen auch im Interesse des Freihandels nicht eingeschr&auml;nkt werden. Den nationalen Gesetzgebern d&uuml;rfen keine Beschr&auml;nkungen hinsichtlich zuk&uuml;nftiger Regelungen auferlegt werden. Das gilt vor allem f&uuml;r die Bereiche Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz.<\/p>\n<p>2. Internationale, durch Rechtsanw&auml;lte besetzte Schiedsgerichte sind abzulehnen. Gegebenenfalls sind eigene Gerichte mit Berufsrichtern einzurichten. Die Auswahl der Richter ist von den beteiligten Staaten gemeinsam zu treffen. Das Verfahren muss &ouml;ffentlich stattfinden. Revisionsm&ouml;glichkeiten sind verpflichtend einzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>3. Einrichtungen der Daseinsvorsorge sind der Verf&uuml;gungsgewalt &ouml;ffentlicher Tr&auml;ger (auch im Hinblick auf Personalverwaltung und &ouml;ffentliche Dienstleistungen) nicht zu entziehen. Insbesondere sensible und gesellschaftlich wichtige Bereiche wie Gesundheit, Bildung, Energie- und Wasserversorgung, Abfallentsorgung, Kl&auml;ranlagen, Kanalisation, &ouml;ffentliche Stra&szlig;en und Wasserstra&szlig;en sind vom Verbot einer Rekommunalisierung\/Verstaatlichung auszunehmen.<\/p>\n<p>4. Regelungen &uuml;ber &ouml;ffentliches Beschaffungswesen und &ouml;ffentliche Dienstleistungen sind den nationalen Rechtsordnungen vorzubehalten.<\/p>\n<p>5. Der Schutz des geistigen Eigentums ist so zu regeln, dass er den Austausch von Wissen, den Zugang zu Medikamenten und den Klimaschutz nicht behindert, ihn aber auch nicht ausschlie&szlig;lich &ouml;konomischen Interessen unterwirft.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"massnahmen-der-humanistischen-union\">Ma&szlig;nahmen der Humanis&shy;ti&shy;schen Union<\/span><\/h2>\n<p>Die Humanistische Union sollte:<\/p>\n<p>1. gegen TiSA, TTIP und CETA offen Stellung beziehen und die Bev&ouml;lkerung entsprechend aufkl&auml;ren,<\/p>\n<p>2. hierbei besonderes Augenmerk auf die drohenden Einschr&auml;nkungen der Menschen- und B&uuml;rgerrechte legen,<\/p>\n<p>3. sich verst&auml;rkt an der &ouml;ffentlichen Debatte beteiligen,<\/p>\n<p>4. ihren Einfluss dazu nutzen, auf die Politik einzuwirken,<\/p>\n<p>5. einen noch zu verfassenden offenen Brief an den Bundestag unterzeichnen und<\/p>\n<p>6. die Landesverb&auml;nde dazu ermutigen und dabei unterst&uuml;tzen, Aufkl&auml;rungsarbeit und politische Mobilisation zu leisten.<\/p>\n<p>Die B&uuml;rgerrechte waren selten so massiv bedroht, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit selten so sehr herausgefordert. Es geht hier nicht zuletzt auch um die Existenzberechtigung der Humanistischen Union.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"massnahmen-der-hu-hamburg\">Ma&szlig;nahmen der HU Hamburg<\/span><\/h2>\n<p>Die HU Hamburg m&ouml;chte Wegbereiterin in diesem Prozess sein. Geplant sind folgende Ma&szlig;nahmen:<\/p>\n<p>Kurzfristig:<\/p>\n<ul>\n<li>Informationsveranstaltungen (Podiumsdiskussionen, Filmvorf&uuml;hrungen mit anschlie&szlig;ender Diskussion etc.) und Workshops<\/li>\n<li>B&uuml;ndnisse mit anderen gesellschaftlichen Gruppen wie Campact, Attac, Republikanischer Anwaltsverein, politischen Parteien usw.<\/li>\n<li>Befragung von Abgeordneten zu TiSA, TTIP und CETA (&uuml;ber Abgeordnetenwatch)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mittelfristig:<\/p>\n<ul>\n<li>stabile Kooperationen mit anderen Stakeholdern<\/li>\n<li>offener Brief zur Unterzeichnung durch den Bundesvorstand und prominente HU-Mitglieder an das europ&auml;ische Parlament<\/li>\n<li>Verfassen einer Petition an den Bundestag<\/li>\n<li>kommunale\/lokale Einflussnahme<\/li>\n<li>Kooperation mit anderen Landesverb&auml;nden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Langfristig:<\/p>\n<ul>\n<li>sp&uuml;rbare Einflussnahme auf die Politik\/ politische Entscheidungen<\/li>\n<li>Aktivierung des Zivilgesellschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontakt &uuml;ber: Stephanie Thiel (<span class=\"objectivation_name\"><a title=\"posteo.de\" href=\"mailto:stephanie.thiel%40posteo.de\">stephanie.thiel@posteo.de<\/a>)<\/span><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[21,16],"tags":[682,681],"autoren":[274],"publikationen":[908],"class_list":["post-8832","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-demokratisierung","category-rechtspolitik","tag-demokratisierung","tag-rechtspolitik","autoren-hu-hamburg","publikationen-229-mitteilungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Positionen &amp; Aktivit\u00e4ten zu TTIP, CETA und TISA - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/229-mitteilungen\/publikation\/positionen-aktivitaeten-zu-ttip-ceta-und-tisa\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Positionen &amp; Aktivit\u00e4ten zu TTIP, CETA und TISA - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"in: HU-Mitteilungen Nr. 229 (2\/2016), S. 3\/6 Seit Monaten wird intensiv und auf breiter gesellschaftlicher Basis &uuml;ber die geplanten Freihandelsvertr&auml;ge TTIP und CETA, deren m&ouml;gliche Folgen und die absurde Geheimhaltung ihrer Aushandlung diskutiert. 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