{"id":8984,"date":"2012-07-11T19:34:00","date_gmt":"2012-07-11T17:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/panzer-granaten-sturmgewehre-made-in-germany-fuer-die-weite-welt\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:27","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:27","slug":"panzer-granaten-sturmgewehre-made-in-germany-fuer-die-weite-welt","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/217\/publikation\/panzer-granaten-sturmgewehre-made-in-germany-fuer-die-weite-welt\/","title":{"rendered":"Panzer, Granaten, Sturmgewehre &#8230; &#8222;Made in Germany&#8220; f\u00fcr die weite Welt?"},"content":{"rendered":"<p>Kriterien f&uuml;r Transparenz, Kontrolle und Beschr&auml;nkung von Waffenexporten. Mitteilungen Nr. 217 (Heft 2\/2012), S. 4-7<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4035 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel-600x300.jpg\" alt=\"Panzer, Granaten, Sturmgewehre ... \" width=\"600\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel-600x300.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel-450x225.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel-540x270.jpg 540w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/merkel.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p><i>(Red.) Die Militarisierung der deutschen Au&szlig;enpolitik kritisieren regelm&auml;&szlig;ig &#8222;Die Himmlischen Vier&#8221;, wie hier bei einem Aufzug vor dem Reichstagsgeb&auml;ude im Mai 2010. Ein als &#8222;k&uuml;nstlerische Aktion&#8220; deklarierter Fahndungsaufruf gegen die Eigent&uuml;mmer der Firma Krauss-Maffei Wegmann (darunter ein Mitglied der HU) war es auch, der uns herausforderte, beim Thema Waffenexporte Farbe zu bekennen. Seitdem wird in vielen Regionalgruppen dazu diskutiiert. Wie eine HU.Position aussehen k&ouml;nnte, er&ouml;rtert Werner Koep-Kerstin im folgenden Artikel.<\/i><\/p>\n<p><i>&#8222;Keiner wei&szlig; genau, wie viele Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter deutscher Herkunft zu welchem Zeitpunkt welche Empf&auml;nger in welchen L&auml;ndern erreichen.&#8220;<\/i><br \/>Bernhard Moltmann, Vorsitzender der Fachgruppe <br \/>&#8218;R&uuml;stungsexporte&#8216; der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)<\/p>\n<p>Wer meint, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages seien nur in der Eurokrise das ohnm&auml;chtige Notariat der Exekutive, hat nie realisiert, in welchem Ausma&szlig; die Parlamentarier bei Fragen des Waffen- und R&uuml;stungsexports Deutschlands auf verlorenem Posten stehen, weil sie von Seiten der Bundesregierung im informativen Dunkeln gelassen werden. 12 bis 18 Monate nach einer Exportentscheidung erst erfahren sie in einem in vielerlei Hinsicht unzul&auml;nglichen R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung, welche Verk&auml;ufe von Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;tern in die weite Welt hinaus genehmigt wurden. Ob in Nato-L&auml;ndern wie der T&uuml;rkei, wo Panzer gegen Kurden auffahren; in diktatorisch regierten Staaten oder bei Empf&auml;ngern von Entwicklungshilfe; in Regionen, die augenf&auml;llig Spannungsgebiete sind, und in L&auml;ndern, in denen sogar nach den eigenen Menschenrechtsberichten der Bundesregierung diese Rechte verletzt werden &#8211; &uuml;berall dort finden sich Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter &#8222;Made in Germany&#8220;. Wir sind Europameister und Dritter in der Welt beim Export dieser &#8222;Waren&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist doch erfreulich&#8220; &#8211; diesen Zuruf von der CDU\/CSU verzeichnet das Protokoll des Deutschen Bundestages der 181. Sitzung vom 24. Mai 2012 auf die Feststellung des SPD- Abgeordneten Klaus Barthel, wonach der deutsche R&uuml;stungsexport in den letzten f&uuml;nf Jahren um 37 Prozent gestiegen sei, w&auml;hrend der weltweite R&uuml;stungshandel in dieser Zeit &#8222;nur&#8220; um 24 Prozent zugelegt habe. Wer die &uuml;berdurchschnittliche Zunahme deutscher R&uuml;stungsexporte erfreulich findet, scheint blau&auml;ugig von der Bindung an die normativen Grundlagen f&uuml;r die Genehmigung deutscher R&uuml;stungsexporte &uuml;berzeugt zu sein &#8211; oder ignoriert diese einfach.<\/p>\n<p>Richtig ist, dass eine Reihe gesetzlicher Vorgaben und &#8222;Politischer Grunds&auml;tze&#8220; eigentlich eine restriktive R&uuml;stungsexportpolitik garantieren m&uuml;sste. Der Art. 26 Abs. 2 Grundgesetz stellt fest: &#8222;Zur Kriegf&uuml;hrung bestimmte Waffen d&uuml;rfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, bef&ouml;rdert und in Verkehr&nbsp; gebracht werden. Das N&auml;here regelt ein Bundesgesetz.&#8220; Ma&szlig;geblich sind weiter das Kriegswaffenkontrollgesetz (KWKG) und das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz (AWG) i.V.m. der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung (AWV). Dar&uuml;ber hinaus gelten &#8222;Politische Grunds&auml;tze der Bundesregierung f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern vom&#8220; 19.1.2000, denen zufolge die &#8222;Beachtung der Menschenrechte &#8230; f&uuml;r jede Exportentscheidung von herausgehobener Bedeutung&#8220; ist. Genehmigungen w&uuml;rden grunds&auml;tzlich nicht erteilt, wenn ein &#8222;hinreichender Verdacht&#8220; besteht, dass die infrage stehenden Waffen oder R&uuml;stungsg&uuml;ter zur Unterdr&uuml;ckung im Inneren oder zu anderen &#8222;fortdauernden und systematischen Menschenrechtsverletzungen&#8220; missbraucht werden. Und schlie&szlig;lich gilt der &#8222;Gemeinsame Standpunkt der EU f&uuml;r die Kontrolle der Ausfuhr von Milit&auml;rtechnologien und Milit&auml;rg&uuml;tern&#8220; vom 8.12.2008.<\/p>\n<p>Offensichtlich aber funktioniert die Selbstbindung der Regierung &uuml;ber Grunds&auml;tze nicht. Viel zu oft setzen sich wirtschafts- und industriepolitische Interessen durch und nicht menschenrechtliche Kriterien. In einem Antrag von B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN zum Thema (BT-Drs. 17\/9412) hei&szlig;t es selbstkritisch: &#8222;Aber auch unter der gro&szlig;en Koalition und selbst unter Rot-Gr&uuml;n haben die jeweiligen Regierungen den Entscheidungsspielraum, den ihnen die Grunds&auml;tze lassen, gegen eine restriktive R&uuml;stungsexportpolitik genutzt.&#8220;<\/p>\n<h5><span id=\"hauptdefizite-beim-waffen-und-ruestungsexport\">Haupt&shy;de&shy;fi&shy;zite beim Waffen- und R&uuml;stungs&shy;ex&shy;port<\/span><\/h5>\n<p><b><i>1. Fehlende Transparenz und Mangel an verbindlich geregelten Informations- und Beteiligungsm&ouml;glichkeiten des Deutschen Bundestages<\/i><\/b><\/p>\n<p>Der Deutsche Bundestag hat keine verl&auml;ssliche offizielle Informationen &uuml;ber aktuelle R&uuml;stungsexportentscheidungen. Die Bundesregierung l&auml;sst &uuml;ber besonders gewichtige Kriegswaffenexporte im Bundessicherheitsrat entscheiden. Dadurch kann weder eine parlamentarische noch eine gesellschaftliche Diskussion &uuml;ber das F&uuml;r und Wider derartiger Exportgenehmigungen gef&uuml;hrt werden. Eine Vorlagefrist f&uuml;r den j&auml;hrlichen R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung existiert nicht. In den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern werden solche Berichte wesentlich zeitn&auml;her und in k&uuml;rzeren Abst&auml;nden vorgelegt als in Deutschland (hier erst 12-18 Monate nach dem Berichtszeitraum).<\/p>\n<p><b><i>2. Waffenlieferungen in Spannungsgebiete und an L&auml;nder mit Menschenrechtsverletzungen\/innerer Repression<\/i><\/b><\/p>\n<p>Die geplanten Waffen-Deals mit Saudi-Arabien und mit Indien belegen exemplarisch, &#8222;wie weit Deutschland von einer restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik entfernt ist.&#8220; (B&Uuml;NDNIS 90\/Die GR&Uuml;NEN). Beim Indien-Gesch&auml;ft geht es um den auch von Bundeskanzlerin Merkel vorangetriebenen Verkauf von 126 mit ma&szlig;geblichem deutschen Anteil hergestellten Eurofighter &#8211; ein 10 Milliarden-Dollar-Gesch&auml;ft. Ebenso verst&ouml;&szlig;t&nbsp; die &ouml;ffentlich gewordene offenbar beabsichtigte Lieferung von 270 und eventuell mehr Kampfpanzern des Typs Leopard 2A7+ an Saudi-Arabien gegen die &#8222;Politischen Grunds&auml;tze der Bundesregierung f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern&#8220; vom 19. Januar 2000, wonach solche Lieferungen in Spannungsgebiete untersagt sind. Ohne Zweifel kann die Region der Arabischen L&auml;nder mit den Umbr&uuml;chen in Tunesien, &Auml;gypten, Libyen, Syrien, Jemen und den Konflikten zwischen Iran und Saudi-Arabien als Spannungsgebiet bezeichnet werden. F&uuml;r die GKKE ist klar, dass die Bundesregierung mit ihren Export-Entscheidungen Mitverantwortung f&uuml;r regionale R&uuml;stungswettl&auml;ufe tr&auml;gt. [1]<\/p>\n<p>Absurd: Obwohl die Bundesregierung in ihren eigenen Menschenrechtsberichten auf deren Verletzungen in &Auml;gypten und Libyen hingewiesen hat, lieferte sie R&uuml;stungsg&uuml;ter dort hin. So wurde im 8. und 9. &#8222;Bericht der Bundesregierung &uuml;ber ihre Menschenrechtspolitik in den ausw&auml;rtigen Beziehungen und in anderen Politikbereichen&#8220; festgestellt, dass willk&uuml;rliche Verhaftungen ohne richterliche Anordnung sowie Folter und Mi&szlig;handlungen vor allem in Polizeistationen in &Auml;gypten verbreitet war. Auch wurden R&uuml;stungslieferungen an Libyen seit Aufhebung des Waffenembargos 2004 genehmigt, obwohl die Bundesregierung in denselben Berichten die Menschenrechtslage in Libyen als &#8222;sehr unbefriedigend&#8220; einstufte und feststellte, dass im autorit&auml;ren Gaddafi-Regime politische Gegner verfolgt und weder b&uuml;rgerliche und politische Freiheitsrechte noch ein unabh&auml;ngiges Justizwesen existierten. [2]<\/p>\n<h5><span id=\"weitere-defizite\">Weitere Defizite<\/span><\/h5>\n<p>Anders als in anderen Industriestaaten findet eine effektive Endverbleibskontrolle durch deutsche staatliche Stellen nicht statt. Die Bundesregierung begn&uuml;gt sich mit der sogenannten Endverbleibserkl&auml;rung des jeweiligen Waffenexporteurs; der tats&auml;chliche Endverbleib wird nicht kontrolliert. Es w&auml;ren noch etliche weitere Problembereiche zu nennen wie z.B. Waffenlieferungen an L&auml;nder, in denen Kindersoldaten rekrutiert werden, die Entwicklungshilfe beziehen oder die hoch verschuldet sind. Deutschland ist der gr&ouml;&szlig;te Waffenlieferant Griechenlands. Dass auch der &#8222;uneingeschr&auml;nkte&#8220; Waffenexport in NATO-Staaten h&ouml;chst problematisch ist, zeigt das Beispiel dieses NATO-Partners, der seinen Haushalt f&uuml;r alles andere als R&uuml;stungsg&uuml;ter belasten sollte: F&uuml;r rund 1,7 Milliarden Euro wurden Leopard-Panzer an Athen verkauft, daneben vor allem Flugzeuge und U-Boote. Die Griechen werden bedr&auml;ngt, das Kampfflugzeug Eurofighter zu kaufen &#8211; ein Vorvertrag &uuml;ber 60 Maschinen mit einem Volumen von &uuml;ber einer Milliarde Euro soll abgeschlossen sein. [3]<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen stehen auf der politischen Agenda EU-weit einheitliche Regelungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte und Abkommen im UN-Rahmen wie die im Juli 2012 zwischen 193 Staaten erfolgten Verhandlungen &uuml;ber einen Arms Trade Treaty (ATT). Dieser soll u.a. regeln, dass internationale R&uuml;stungstransfers dann zu untersagen sind, wenn ein erhebliches Risiko besteht, dass die R&uuml;stungsg&uuml;ter zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen oder zu Verletzungen des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts benutzt werden.<\/p>\n<h5><span id=\"einige-schlussfolgerungen-fuer-eine-hu-positionsbestimmung\">Einige Schluss&shy;fol&shy;ge&shy;rungen f&uuml;r eine <br \/>HU-Positionsbestimmung<\/span><\/h5>\n<p>Eine Positionsbestimmung der HU zum R&uuml;stungsexport wird sich m&ouml;glicherweise zwischen einem Verbot aller R&uuml;stungsausfuhren einerseits und andererseits der Unterst&uuml;tzung zahlreicher Forderungen aus dem politischen Raum zur Herstellung gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Transparenz und Schaffung verbindlich geregelter Informations-, Kontroll- und Beteiligungsm&ouml;glichkeiten des Deutschen Bundestages und der &Ouml;ffentlichkeit bewegen. Dabei geht es vor allem um folgende Forderungen:<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Die Berichtspflichten der Bundesregierung m&uuml;ssen gesetzlich geregelt sein. Die Vorschl&auml;ge zur Ver&ouml;ffentlichungspflicht des R&uuml;stungskontrollberichtes reichen von sp&auml;testens drei Monate nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres (SPD) bis zu viertelj&auml;hrlich oder sp&auml;testens zum n&auml;chsten Quartalsende (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Die Inhalte und Schwerpunkte des Berichtes sollen gesetzlich geregelt werden, beispielsweise geht es um eine Erg&auml;nzung durch Angaben &uuml;ber Produktionslizenzen, Sammelausfuhrgenehmigungen, Ausfuhr von Dual-Use-G&uuml;tern und Informationen &uuml;ber B&uuml;rgschaften und Offset-Gesch&auml;fte mit R&uuml;stungsg&uuml;tern (Nebenleistungen bei R&uuml;stungs-Deals).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Vor einer beabsichtigten R&uuml;stungsexportgenehmigung soll der Bundestag &#8222;bei besonders sensiblen Exporten&#8220; unterrichtet werden und die M&ouml;glichkeit zur Stellungnahme erhalten (B90\/Die GR&Uuml;NEN). Allerdings: &#8222;Das Recht der Bundesregierung, in Kenntnis einer negativen Stellungnahme des Bundestages aus wichtigen au&szlig;en- oder sicherheitspolitischen Gr&uuml;nden eine abweichende Entscheidung zu treffen, bleibt unber&uuml;hrt&#8220; (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Abschaffung der Geheimhaltung von Entscheidungen &uuml;ber R&uuml;stungsexporte: &#8222;Ist eine Genehmigung abschlie&szlig;end erteilt, muss diese stets bekannt gegeben und begr&uuml;ndet werden&#8220; (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Unternehmen und Vertragsbeteiligte, die einen Antrag zur Genehmigung von R&uuml;stungsexporten stellen, sollen im Antragsverfahren offen legen, ob &#8211; und wenn ja, in welcher H&ouml;he &#8211; sie in den zur&uuml;ckliegenden f&uuml;nf Jahren Parteispenden an welche Partei geleistet haben (SPD).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Gesetzlich verankerte Exportkriterien: &#8222;Die Kriterien der R&uuml;stungsexportrichtlinie und des Gemeinsamen Standpunktes der EU, insbesondere die Menschenrechtslage im Empf&auml;ngerland und die Gefahr der inneren Repression, werden gesetzlich verankert und in das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz integriert.&#8220; (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Die Ressortzust&auml;ndigkeit f&uuml;r R&uuml;stungsexporte soll dem Ausw&auml;rtigen Amts &uuml;bertragen werden, da dieses allein die erforderliche Sachkenntnis hat, um die Situation im Empf&auml;ngerland, insbesondere die Menschenrechtslage, bewerten zu k&ouml;nnen (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Einf&uuml;hrung von Verbandsklagen: Auf diese Weise k&ouml;nnte &#8211; &auml;hnlich wie beim Umwelt- und Naturschutz &#8211; auch dem &#8222;Friedensschutz&#8220; und den Menschenrechten &#8222;eine gerichtlich einklagbare Rechtsposition&#8220; einger&auml;umt werden. Im Verordnungswege k&ouml;nnte geregelt werden, welche Verb&auml;nde Klagerechte geltend machen k&ouml;nnen &#8211; etwa Amnesty International, Oxfam Deutschland u.a. (B90\/Die GR&Uuml;NEN).<\/p>\n<p>&middot;&nbsp;Entscheidungen &uuml;ber R&uuml;stungs- und Waffenexporte sollen mit einer Endverbleibsklausel versehen werden. Der Endverbleib muss regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft werden. Keine Vergabe mehr von Lizenzen zur Produktion von Kriegswaffen (wie z.B. Anlagen zur Produktion von Kleinwaffen oder Munition) an Drittstaaten (B90\/Die GR&Uuml;NEN und SPD).<\/p>\n<p>Die Transparenz-Forderungen und die Neuordnung von Zust&auml;ndigkeiten im R&uuml;stungsexportbereich sollten aber kein Ersatz f&uuml;r die Diskussion der eigentlichen Frage sein, ob R&uuml;stungsexporte &uuml;berhaupt in den Kontext von Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik passen oder nicht doch eher den Anspruch Deutschlands, Zivilmacht zu sein, konterkarieren. Dann w&auml;re zu pr&uuml;fen, welche Vorschl&auml;ge und Perspektiven f&uuml;r eine Umwandlung\/Konversion der R&uuml;stungsindustrie mit rund 80.000 Besch&auml;ftigten in zivile Bereiche es bereits gibt.<\/p>\n<p>Auch ohne eine bislang vorliegende Positionsbestimmung der HU beim R&uuml;stungsexport gibt es durchaus M&ouml;glichkeiten, Aktionen mitzutragen. Hier sei nur das Personenb&uuml;ndnis genannt, das in diesen Wochen in Zusammenarbeit mit der Kampagne &#8222;Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.aufschrei-waffenhandel.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.aufschrei-waffenhandel.de<\/a>) um Unterst&uuml;tzung wirbt f&uuml;r deren Appell &#8222;Aufstehen gegen den Export von 270 Panzern nach Saudi-Arabien&#8220; vom Mai\/Juni 2012 [4].<\/p>\n<p>Unsere Glaubw&uuml;rdigkeit beim Bem&uuml;hen, durch ein Verbot von Waffenexporten oder durch m&ouml;glichst restriktive Exporte f&uuml;r Gewaltverzicht und friedliche Konfliktbearbeitung in den Krisenregionen der Welt zu werben, d&uuml;rfte gr&ouml;&szlig;er sein, wenn wir im eigenen Land f&uuml;r Transparenz und Kontrolle von Waffenbesitz sorgen k&ouml;nnten. Aber daf&uuml;r m&uuml;&szlig;te die HU bereit sein, sich mit Sch&uuml;tzenvereinen und Waffen-Lobbyisten anzulegen. Sch&auml;tzungsweise 10 Millionen legale und 20 Millionen illegale Schusswaffen sind in Deutschland in privater Hand; es gibt noch kein Zentralregister &uuml;ber legalen Besitz. [5]<\/p>\n<p>Es w&auml;re erfreulich, wenn das Thema Waffenexport in der HU-Mitgliedschaft bis zum Verbandstag im September 2012 bereits vordiskutiert w&uuml;rde, so dass wir uns auf dem Verbandstag &uuml;ber eine HU-Position verst&auml;ndigen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p><i>Werner Koep-Kerstin<br \/>ist stellvertretender Bundesvorsitzender der HU<\/i><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>[1] Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung: R&uuml;stungsexportbericht 2011 der GKKE, Januar 2012, <a href=\"http:\/\/www.gkke.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gkke.org<\/a>. Darin werden die Angaben des R&uuml;stungsexportberichtes der Bundesregierung 2010 kritisch bewertet (leider steht der Bericht 2011 noch nicht auf der Homepage).<\/p>\n<p>[2] S. <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/<\/a> 344880\/publicationFile\/3525\/MRB8.pdf und <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/358008\/publicationFile\/131966\/9MR-Bericht-pdf.pdf;jsessionid=8904C2292A736EB2FDD98183B44C0644\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/358008\/publicationFile\/131966\/9MR-Bericht-pdf.pdf;jsessionid=8904C2292A736EB2FDD98183B44C0644<\/a><\/p>\n<p>[3] S. <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Vertraege_ueber_Waffenlieferungen_kuendigen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.gew.de\/Vertraege_ueber_Waffenlieferungen_kuendigen.html<\/a>.<\/p>\n<p>[4] S. <a href=\"http:\/\/konfliktbearbeitung.net\/node\/5727\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/konfliktbearbeitung.net\/node\/5727<\/a>.<\/p>\n<p>[5] tageszeitung vom 4.7.2012<\/p>\n<p>Weiterf&uuml;hrende Informationen:<\/p>\n<p>Bundestagsfraktion B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN: R&uuml;stungsexporte kontrollieren &#8211; Frieden sichern und Menschenrechte wahren. Antrag v. 25.4.2012, BT-Drs. 17\/9412 (Aufforderung zur Verabschiedung eines R&uuml;stungskontrollgesetzes).<\/p>\n<p>Bundestagsfraktion der SPD: Fr&uuml;hzeitige Ver&ouml;ffentlichung der R&uuml;stungsexportberichte sicherstellen &#8211; Parlamentsrechte &uuml;ber R&uuml;stungsexporte einf&uuml;hren. Antrag v. 28.3.2012, BT-Drs. 17\/9188.<\/p>\n<p>Bundestagsfraktion DIE LINKE: Alle Exporte von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern stoppen. Antrag v. 16.3.2011, BT-Drs. 17\/5039.<\/p>\n<p>Gr&auml;sslin, J&uuml;rgen: Schwarzbuch Waffenhandel: wie Deutschland am Krieg verdient. M&uuml;nchen 2012 (erscheint im September 2012). Sehr lesenswert ist die Rede von J&uuml;rgen Gr&auml;sslin anl&auml;sslich der Verleihung des Aachener&nbsp; Friedenspreises 2011 an ihn und die Informationsstelle Militarisierung (IMI), s. <a href=\"http:\/\/www.juergengraesslin.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.juergengraesslin.com\/<\/a>.<\/p>\n<p>Kampagne &#8222;Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel&#8220; unter <a href=\"http:\/\/www.aufschrei-waffenhandel.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.aufschrei-waffenhandel.de<\/a> sowie deren Appell &#8222;Aufstehen gegen den Export von 270 Panzern nach Saudi-Arabien&#8220; vom Mai\/Juni 2012, in: <a href=\"http:\/\/konfliktbearbeitung.net\/node\/5727\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/konfliktbearbeitung.net\/node\/5727<\/a>.<\/p>\n<h5><span id=\"grunddaten-und-trends-der-praxis-deutscher-ruestungsexporte\">Grunddaten und Trends der Praxis deutscher R&uuml;stungs&shy;ex&shy;porte <\/span><\/h5>\n<p>Laut SIPRI (Stockholm&nbsp; International Peace Research Institute) sind die deutschen Ausfuhren von R&uuml;stungsg&uuml;tern 2007-2011 im Vergleich zum Zeitraum 2002-2006 um 37 Prozent gestiegen. Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren mit einem Anteil von 11 Prozent am konventionellen Waffenhandel ebenso viele R&uuml;stungsg&uuml;ter exportiert wie die vermeintlich weniger restriktiven L&auml;nder Frankreich und England zusammen. <br \/>Lieferungen oder Lizenzproduktionen von Schiffen und U-Booten machen rund 50 Prozent der deutschen R&uuml;stungsexporte aus (SIPRI). Der zweite gro&szlig;e Posten deutscher Waffenexporte bestand in den letzten Jahren im Verkauf von Panzern und Panzerfahrzeugen.&nbsp; Besonders kritisch: der relativ hohe Marktanteil Deutschlands am Export von Kleinwaffen, zugeh&ouml;riger Munition und Fertigungsanlagen. F&uuml;r rund 500 Mio. Euro gingen deutsche R&uuml;stungslieferungen an Staaten, die nicht der EU oder der NATO angeh&ouml;ren oder letzterer gleichgestellt sind (Australien, Neuseeland, Japan und die Schweiz), wie eine Studie des US-Kongresses ausweist (Conventional Arms Transfer to Developing Nations).<br \/>Tendenz: Der Anstieg der R&uuml;stungsexporte setzt sich in besorgniserregender Weise fort.&nbsp; Deutschland belegt im weltweiten Handel mit Gro&szlig;waffen nach den USA und Russland den dritten Platz. Der Markt wird angekurbelt durch die Umwandlung der Bundeswehr zur Einsatzarmee; jetzt geht es um die Auslastung &uuml;bersch&uuml;ssiger Produktionskapazit&auml;ten und den Weiterverkauf nicht mehr ben&ouml;tigter Waffen der Bundeswehr. <br \/>Nach Sch&auml;tzungen stammen 80 bis 90 Prozent aller illegalen Waffen aus staatlich sanktioniertem Handel (Lindner \/ Oxfam). F&uuml;r den Export sind derzeit 70 Prozent der Produkte der deutschen R&uuml;stungsindustrie bestimmt.<br \/>Das Exportvolumen bei den Einzelausfuhrgenehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter betrug im Jahr 2010 rund 4,75 Mrd. Euro (2009: 5,04). Dabei entfielen 71 Prozent auf EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte L&auml;nder, 29 Prozent auf Drittl&auml;nder. In Entwicklungsl&auml;nder gingen 7,7 Prozent aller Einzelgenehmigungen im Jahr 2012 (2009: 8,2 Prozent). Die im Bericht der Bundesregierung nur f&uuml;r Kriegswaffen erfassten tats&auml;chlichen Ausfuhren (62 Positionen benennt die Kriegswaffenliste) stiegen im Jahr 2010 um fast 60 Prozent auf 2,11 Mrd. Euro (2009: 1,33).<\/p>\n<p><i>Quellen: SIPRI Fact Sheets M&auml;rz 2012, <\/i><a href=\"http:\/\/www.sipri.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>www.sipri.org<\/i><\/a><i>; Bericht der Bundesregierung &uuml;ber ihre Exportpolitik f&uuml;r konventionelle R&uuml;stungsg&uuml;ter im Jahre 2010 (Stand: Dez. 2011), abrufbar auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums: <\/i><a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>www.bmwi.de<\/i><\/a>.<\/p>\n<h5><span id=\"auszug-aus-dem-ruestungsexportbericht-2010-der-bundesregierung\">Auszug aus dem R&uuml;stungs&shy;ex&shy;port&shy;be&shy;richt 2010 der Bundes&shy;re&shy;gie&shy;rung: <\/span><\/h5>\n<p>Zust&auml;ndigkeiten und Verfahren bei R&uuml;stungsexportentscheidungen<\/p>\n<p>&#8222;Das KWKG bestimmt, dass der gesamte Umgang mit Kriegswaffen (Herstellung, Erwerb und &Uuml;berlassung der tats&auml;chlichen Gewalt, jede Art der Bef&ouml;rderung sowie Vermittlungsgesch&auml;fte) einer vorherigen Genehmigung der Bundesregierung bedarf (vgl. &sect;&sect; 2 &#8211; 4a KWKG). F&uuml;r kommerzielle Gesch&auml;fte ist das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Genehmigungsbeh&ouml;rde; die anderen Ministerien (Bundesministerium der Finanzen, Bundesministerium des Innern und Bundesministerium der Verteidigung), die in ihrem Gesch&auml;ftsbereich mit Kriegswaffen umgehen, sind jeweils f&uuml;r die Genehmigungen in ihrem Gesch&auml;ftsbereich selbst zust&auml;ndig.<br \/>Nach &sect; 6 KWKG besteht kein Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung f&uuml;r die Ausfuhr von Kriegswaffen. Diese ist zwingend zu versagen, wenn die Gefahr besteht, dass die Kriegswaffen bei einer friedensst&ouml;renden Handlung verwendet, v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland beeintr&auml;chtigt werden oder aber der Antragsteller nicht die f&uuml;r die Handlung erforderliche Zuverl&auml;ssigkeit besitzt. In allen &uuml;brigen F&auml;llen entscheidet die Bundesregierung &uuml;ber die Erteilung von Exportgenehmigungen nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen unter Beachtung des Gemeinsamen Standpunktes der EU (vormals EU-Verhaltenskodex) und der &#8222;Politischen Grunds&auml;tze der Bundesregierung f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern&#8220;.<br \/>Die Ausfuhr der so genannten sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;ter richtet sich nach den Ausfuhrvorschriften von AWG\/AWV. Nach dem der Systematik des AWG zugrunde liegenden Grundsatz der Freiheit des Au&szlig;enwirtschaftsverkehrs ergibt sich f&uuml;r den Antragsteller grunds&auml;tzlich ein Anspruch auf Erteilung der Ausfuhrgenehmigung (&sect;&sect; 1 i.V.m. 3 AWG), es sei denn, dass wegen Verletzung der in &sect; 7 Abs. 1 AWG aufgef&uuml;hrten Rechtsg&uuml;ter eine Genehmigung versagt werden kann. &sect; 7 Abs. 1 Ziffer 1-3 AWG hat folgenden Wortlaut:<br \/>&#8222;(1) Rechtsgesch&auml;fte und Handlungen im Au&szlig;enwirtschaftsverkehr k&ouml;nnen beschr&auml;nkt werden, um<br \/>1. die wesentlichen Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland zu gew&auml;hrleisten,<br \/>2. eine St&ouml;rung des friedlichen Zusammenlebens der V&ouml;lker zu verh&uuml;ten,<br \/>3. zu verh&uuml;ten, dass die ausw&auml;rtigen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland erheblich gest&ouml;rt werden &#8230;&#8220;<br \/>Wie auch bei den Kriegswaffen wird das Ermessen der Bundesregierung bei der Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen f&uuml;r sonstige R&uuml;stungsg&uuml;ter entsprechend dem Gemeinsamen Standpunkt der EU (vormals EU-Verhaltenskodex) und den &#8222;Politischen Grunds&auml;tzen der Bundesregierung f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern&#8220; ausge&uuml;bt.<br \/>Zust&auml;ndig f&uuml;r die Erteilung\/Versagung von Ausfuhrgenehmigungen nach AWG\/AWV ist das Bundesamt f&uuml;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), welches zum Gesch&auml;ftsbereich des BMWi geh&ouml;rt. Vorhaben von besonderer politischer Tragweite legt das BAFA der Bundesregierung zur politischen Beurteilung vor.&#8220;<\/p>\n<p><i>Quelle: Bericht der Bundesregierung &uuml;ber ihre Exportpolitik f&uuml;r konventionelle R&uuml;stungsg&uuml;ter im Jahre 2010&nbsp; (Stand: Dezember 2011), abrufbar unter <\/i><a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>www.bmwi.de<\/i><\/a><i>, S. 10f.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":4035,"template":"","categories":[6],"tags":[678],"autoren":[133],"publikationen":[919],"class_list":["post-8984","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden","tag-frieden","autoren-werner-koep-kerstin","publikationen-919"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Panzer, Granaten, Sturmgewehre ... &quot;Made in Germany&quot; f\u00fcr die weite Welt? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/217\/publikation\/panzer-granaten-sturmgewehre-made-in-germany-fuer-die-weite-welt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Panzer, Granaten, Sturmgewehre ... &quot;Made in Germany&quot; f\u00fcr die weite Welt? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kriterien f&uuml;r Transparenz, Kontrolle und Beschr&auml;nkung von Waffenexporten. 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