{"id":8990,"date":"2012-07-11T18:30:00","date_gmt":"2012-07-11T16:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/behoerdliches-ordnungsmerkmal-oder-personenkennzeichen\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:28","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:28","slug":"behoerdliches-ordnungsmerkmal-oder-personenkennzeichen","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/217\/publikation\/behoerdliches-ordnungsmerkmal-oder-personenkennzeichen\/","title":{"rendered":"Beh\u00f6rdliches Ordnungsmerkmal oder Personenkennzeichen?"},"content":{"rendered":"<p>Erste Entscheidungen des Bundesfinanzhofes zu Musterklagen gegen die Steueridentifikationsnummer. Mitteilungen Nr. 217 (Heft 2\/2012), S. 14-15<\/p>\n<p>Im Januar dieses Jahres entschied der Bundesfinanzhof (BFH) &uuml;ber ausgew&auml;hlte Musterklagen gegen die Steueridentifikationsnummer (II R 49\/10). Das Gericht befand, dass die Vergabe der lebensl&auml;nglich g&uuml;ltigen Steuernummern weder in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, noch in die Religionsfreiheit oder den durch die Menschenw&uuml;rde gesch&uuml;tzten Bereich unzul&auml;ssig eingreife: <i>&#8222;Die Zuteilung der Identifikationsnummer und die dazu erfolgte Datenspeicherung sind mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und sonstigem Verfassungsrecht vereinbar.&#8220;<\/i> (BFH, Leitsatz) [1] Soweit bekannt verzichteten die Beschwerdef&uuml;hrer in den betroffenen Verfahren auf weitere Rechtsmittel. Eine von der Humanistischen Union (HU) betreute Musterklage wurde hingegen noch nicht vom BFH entschieden.<\/p>\n<h5><span id=\"worum-geht-es\">Worum geht es?<\/span><\/h5>\n<p>Die Einf&uuml;hrung neuer Steuernummern geht auf eine Initiative der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung zur&uuml;ck. 2003 trat die daf&uuml;r notwendige &Auml;nderung der Abgabenordnung in Kraft; zum 1.1.2006 wurden mit dem Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern (BZSt) die personellen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen; 2007 startete ein bundesweiter Datenabgleich zwischen allen Meldebeh&ouml;rden und dem neuen Bundeszentralamt. Anschlie&szlig;end generierte das BZSt ab 2008 f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eine elfstellige ID, die ihnen mitgeteilt wurde und seitdem zunehmende Verbreitung findet.<\/p>\n<p>Die neuen Steuernummern ersetzen die alten, nur innerhalb eines Bundeslandes g&uuml;ltigen Nummern. Sie sollen zu mehr Steuergerechtigkeit f&uuml;hren (weil Steuerfl&uuml;chtige leichter ausfindig gemacht werden k&ouml;nnen), sollen die Besteuerung von Einkommen und Kapitalertr&auml;gen (sowie die Verwaltung der dazugeh&ouml;rigen Steuermerkmale wie Freibetr&auml;ge, Steuerklassen, Steuerbeg&uuml;nstigungen etc.) erleichtern und den Bezug von Kindergeld kontrollierbarer gestalten. Schlie&szlig;lich ist die Steuer-ID auch die Voraussetzung der f&uuml;r n&auml;chstes Jahr geplanten Abl&ouml;sung der papiernen Lohnsteuerkarten (deren Ausstellung und Verteilung so aufw&auml;ndig sei) durch elektronische Melde- und Nachweissysteme.<\/p>\n<h5><span id=\"ueberzogene-befuerchtungen\">&Uuml;berzogene Bef&uuml;rch&shy;tun&shy;gen?<\/span><\/h5>\n<p>Was will man kritisieren bei so viel B&uuml;rokratieabbau, b&uuml;rgerfreundlichen Abl&auml;ufen und mehr Steuergerechtigkeit? Hinzu kommt: die Steueridentifikationsnummer an sich ist eine harmlose Zahlenfolge &#8211; elf Ziffern, die selbst keine Informationen &uuml;ber die bezeichneten Personen enthalten. Dennoch stellen Kritiker sie als besonders gef&auml;hrlich f&uuml;r den Datenschutz dar. Ihre Gef&auml;hrlichkeit r&uuml;hre daher, dass sie <i>eineindeutig<\/i> ist: Jede\/r Bundesb&uuml;rger\/in hat in seinem ganzen Leben nur eine Steuer-ID; und umgekehrt l&auml;sst sich aus jeder ID eindeutig deren Tr&auml;ger\/in bestimmen. Das unterscheidet sie von anderen &#8222;amtlichen&#8220; Nummern f&uuml;r Pass, Personalausweis, Sozialversicherung usw., die im Vergleich zur Steuer-ID deutlich besser gegen Zweckentfremdungen gesch&uuml;tzt sind. Mit ihrer Eineindeutigkeit eignet sich die Steuer-ID als Personenkennzeichen. Alle Datenbanken, in denen sie gespeichert ist, lassen sich automatisch miteinander abgleichen; mit der ID r&uuml;ckt die umfassende Profilbildung in greifbare N&auml;he.<\/p>\n<p>Kritiker der Steuer-ID verweisen deshalb auf das Volksz&auml;hlungsurteil des Bundesverfassungsgerichts, in dem die Gefahren eines Personenkennzeichens f&uuml;r die informationelle Gewaltenteilung des Staates beschrieben werden. Ein solches Kennzeichen sei ein entscheidender Schritt, <i>&#8222;den einzelnen B&uuml;rger in seiner ganzen Pers&ouml;nlichkeit zu registrieren und zu katalogisieren&#8220;<\/i> (BVerfGE 65, 1 &#8211; Rdnr. 191) und deshalb mit einer freiheitlichen Gesellschaft kaum zu vereinbaren, befanden damals die Richter. Ironie der Geschichte: Im Verfahren um die Volksz&auml;hlung war es die Bundesregierung, die auf die Gefahren eines einheitlichen, &uuml;ber verschiedene Verwaltungsbereiche hinweg g&uuml;ltigen Personenkennzeichens hinwies (vgl. BVerfGE 65, 1 &#8211; Rdnr. 119).<\/p>\n<p>Man h&auml;tte nun erwarten k&ouml;nnen, dass der Bundesfinanzhof auf dieses Gefahrenpotential der Steuer-ID eingeht und in seiner Entscheidungsfindung ber&uuml;cksichtigt. Leider Fehlanzeige! Die Grunds&auml;tze der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zur informationellen Selbstbestimmung werden zwar ausf&uuml;hrlich zitiert (s. Rdnr. 35-45), ohne jedoch am konkret vorliegenden Fall zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob genau diese Gefahren durch die Steuer-ID nicht bef&ouml;rdert werden. Kritiklos &uuml;bernimmt das Gericht die Darstellung der beklagten Bundesregierung, wonach es sich bei der Nummer lediglich um ein<i> &#8222;beh&ouml;rdeninternes Ordnungsmerkmal&#8220;<\/i> handle, aber nicht um ein Personenkennzeichen. Worin genau der Unterschied zwischen den beiden bestehen soll, wird nirgends erkl&auml;rt. Dabei zeigt ein kritischer Blick auf die Steuer-ID und ihre schon jetzt etablierte Anwendungspraxis, dass die 1983 bef&uuml;rchteten Risiken nun in greifbare N&auml;he r&uuml;cken: Wer heute, nur vier Jahre nach der Verteilung der neuen Steuernummern, einmal nachschaut, wo die Nummer inzwischen &uuml;berall gespeichert wird, den bef&auml;llt schnell der Eindruck, dass die Ausbreitung der Steuer-ID kaum noch zu &uuml;berschauen ist. Neben den Finanz&auml;mtern wird sie inzwischen bei Arbeitgebern und Arbeitsagenturen, Tr&auml;gern der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen, bei Familienkassen und Finanzinstituten (Banken), sowie bei Versicherungsunternehmen gespeichert, teilweise auch im Ausland.<\/p>\n<h5><span id=\"es-gibt-keine-belanglosen-daten\">Es gibt keine belanglosen Daten<\/span><\/h5>\n<p>Eine zentrale Erkenntnis des Volksz&auml;hlungsurteils lautet, dass es unter den Bedingungen der elektronischen Datenverarbeitung keine personenbezogenen Daten gibt, die belanglos sind. Ob und in welchem Ma&szlig;e eine Datenverarbeitung die Pers&ouml;nlichkeitssph&auml;re eines Betroffenen ber&uuml;hrt, h&auml;ngt ganz entscheidend von ihrem Verwendungskontext ab. Und da jeder Datenabgleich einen neuen Verwendungszweck schafft, kann die Sensibilit&auml;t von Informationen nicht aus den Daten allein geschlossen werden.<\/p>\n<p>Obwohl der Bundesfinanzhof in seiner Entscheidung zur Steuer-ID diesen Lehrsatz des Datenschutzrechts zitiert (s. Rdnr. 36), tappt die Entscheidung wenige Abs&auml;tze weiter in dieselbe Falle. In den Augen des Gerichts sind die beim BZSt gespeicherten Daten als harmlos anzusehen. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hren die Richter an, dass die Daten lediglich dazu dienen, die nat&uuml;rlichen steuerpflichtigen Personen eindeutig zu identifizieren, das jeweils zust&auml;ndige Finanzamt zuzuordnen und um melderechtliche &Uuml;bermittlungssperren ber&uuml;cksichtigen zu k&ouml;nnen. Und weil das alles ganz harmlose Aufgaben seien, meint das Gericht, die Daten <i>&#8222;weisen f&uuml;r sich genommen keine gesteigerte Pers&ouml;nlichkeitsrelevanz auf. Sie stellen kein Pers&ouml;nlichkeitsprofil des Steuerpflichtigen dar, &#8230; lassen keine Einblicke in oder R&uuml;ckschl&uuml;sse auf &#8230; soziales Umfeld, pers&ouml;nliche Angelegenheiten, Interessen, Neigungen und Gewohnheiten sowie Einkommens- und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse zu.&#8220;<\/i> (Rdnr. 82)<\/p>\n<p>Schon gut, wenn es so w&auml;re &#8211; aber leider liegt das Gericht hier v&ouml;llig daneben. Das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern, das urspr&uuml;nglich nur f&uuml;r die Generierung und Verwaltung der neuen Steuernummern zust&auml;ndig war, erh&auml;lt seitdem immer neue gesetzliche Aufgaben und damit immer mehr Informationen &uuml;ber alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger (nicht allein die Steuerpflichtigen). Neben den pers&ouml;nlichen Grunddaten (Namen, Geburtsdaten, Anschrift) werden beim Bundeszentralamt inzwischen zahlreiche weitere Informationen erfasst, die durchaus Einblick in pers&ouml;nliche Angelegenheiten geben: Einkommenssteuerklasse, Steuerfaktor und Freibetr&auml;ge; Zugeh&ouml;rigkeit zu steuererhebenden Religionsgemeinschaften; Beitragsh&ouml;he zu privaten Kranken- oder Pflegeversicherungen; &nbsp;Familienstand und ggf. Identifikationsnummern von Ehegatten und Kindern. Allein die Angaben zu den vielleicht abweichenden Anschriften eines Steuerpflichtigen und ihres\/seiner Ehepartners\/in, der Aufnahme oder Beendigung einer Religionszugeh&ouml;rigkeit, zu weiteren unter der Adresse eines Steuerpflichtigen gemeldeten MitbewohnerInnen bergen unter Umst&auml;nden ein enormes Offenbarungspotential.<\/p>\n<h5><span id=\"zweckbindung-light\">Zweck&shy;bin&shy;dung light<\/span><\/h5>\n<p>Angesichts der wachsenden Datenmengen beim Bundeszentralamt und der zunehmenden Anwendungsbereiche der Steuer-ID w&auml;re es umso mehr geboten, die gesetzlichen Grundlagen und die praktische Verwendung der Steuernummern auf ihre Zweckbindung hin zu pr&uuml;fen. Die Abgabenordnung enth&auml;lt schon erste &Ouml;ffnungsklauseln. Demnach d&uuml;rfen Finanzbeh&ouml;rden die Nummer f&uuml;r ihre gesetzlichen Aufgaben verwenden, oder wenn eine andere Rechtsvorschrift (Gesetz, Verordnung, Satzung) dies zul&auml;sst (&sect; 139b Abs. 2 AO). Dar&uuml;ber hinaus d&uuml;rfen auch andere &#8211; &ouml;ffentliche wie private Stellen (etwa: Krankenkassen) &#8211; die Nummern verwenden (ebd.). Die Verwendungsm&ouml;glichkeiten der Steuer-ID sind also nicht abschlie&szlig;end definiert. Angesichts des oben beschriebenen Verkn&uuml;pfungspotenzials, das mit einer eineindeutigen Nummer gegeben ist, w&auml;re eine gesetzliche Sicherung gegen Zweckentfremdungen angebracht, die mindestens dem Niveau des Schutzes von Pass- und Ausweisnummern entspricht. F&uuml;r jene gilt klipp und klar:<i> &#8222;Die Seriennummern d&uuml;rfen nicht so verwendet werden, da&szlig; mit ihrer Hilfe ein Abruf personenbezogener Daten aus Dateien oder eine Verkn&uuml;pfung von Dateien m&ouml;glich ist.&#8220; <\/i>(&sect; 16 Abs. 4 Pa&szlig;G und &sect; 3 Abs. 4 PersAuswG)<\/p>\n<p>Von solchen Ma&szlig;st&auml;ben ist der Bundesfinanzhof jedoch weit entfernt. Seine Pr&uuml;fung zur Zweckbindung der Steuer-ID f&auml;llt mager aus (vgl. Rdnr. 67ff.) Ihm reicht es bereits, wenn die juristische Kommentarliteratur (nicht das Gesetz selbst) aus den Motiven des Gesetzgebers und den allgemeinen Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes eine Zweckbindung rekonstruiert: &#8222;<i>Nicht ausdr&uuml;cklich im Gesetz vorgesehen, aber aus dessen Sinn und Zweck (insbesondere Sicherstellung der steuerlichen Lastengleichheit und Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens &#8230;) sowie aus der in &sect; 14 Abs. 1 Satz 1 BDSG geregelten Zweckbindung ersichtlich ist, dass die gesetzlichen Aufgaben steuerlicher Art sein m&uuml;ssen (Wiese, a.a.O., &sect; 139b Rz 10). F&uuml;r andere Zwecke darf die Identifikationsnummer demnach grunds&auml;tzlich nicht verwendet werden.&#8220;<\/i> (Rdnr. 72)<\/p>\n<h5><span id=\"privatisierung-der-datenschutzrisiken\">Priva&shy;ti&shy;sie&shy;rung der Daten&shy;schutz&shy;ri&shy;siken<\/span><\/h5>\n<p>Wenn der Staat eine so umfassende Daten-Infrastruktur wie das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern errichtet und betreibt, dann ist er auch f&uuml;r die daraus erwachsenden Risiken verantwortlich &#8211; sollte man meinen. F&uuml;r die Steuer-ID ist die Absicherung gegen unberechtigte Zugriffe jedoch nicht gesetzlich geregelt, sondern nur Gegenstand einer Verordnung des Bundesfinanzministeriums (&sect;&sect; 2 und 5 StIdV). Mit den m&ouml;glichen Risiken des Missbrauchs, unberechtigten Zugriffs oder Verlustes der Daten befasst sich der Bundesfinanzhof nicht. Ohne genauere Pr&uuml;fung, in welchem Umfang die Datensicherheit gew&auml;hrleistet wird, gelten ihm die Risiken pauschal als abgegolten: <i>&#8222;Ein etwaiges trotz Anwendung der zur Verf&uuml;gung stehenden technischen Sicherungsm&ouml;glichkeiten verbleibendes Risiko eines erfolgreichen Hacker-Angriffs auf die gespeicherten oder &uuml;bermittelten Daten ist im &uuml;berwiegenden Interesse des Gemeinwohls hinzunehmen.&#8220; <\/i>(Rn. 102) So einfach geht das!<\/p>\n<p>Bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs zur Steuer-ID nicht das letzte Wort der Gerichte ist. Die HU wird sich bem&uuml;hen, die von ihr unterst&uuml;tzten Musterverfahren einer baldigen Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht zuzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p><i>Sven L&uuml;ders<\/i><\/p>\n<p><i>[1] Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs im Wortlaut unter: <\/i><a href=\"http:\/\/juris.bundesfinanzhof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/druckvorschau.py?Art=en&amp;Gericht=bfh&amp;nr=25290\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>http:\/\/juris.bundesfinanzhof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/druckvorschau.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;nr=25290<\/i><\/a><i>.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[726],"autoren":[139],"publikationen":[919],"class_list":["post-8990","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-steuer-id-musterklage","autoren-sven-lueders","publikationen-919"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Beh\u00f6rdliches Ordnungsmerkmal oder Personenkennzeichen? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/217\/publikation\/behoerdliches-ordnungsmerkmal-oder-personenkennzeichen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Beh\u00f6rdliches Ordnungsmerkmal oder Personenkennzeichen? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erste Entscheidungen des Bundesfinanzhofes zu Musterklagen gegen die Steueridentifikationsnummer. 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