{"id":9129,"date":"2010-12-20T14:45:00","date_gmt":"2010-12-20T13:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/fernmeldegeheimnis-light-als-antwort-auf-die-zunehmende-vernetzung-der-welt\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:00","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:00","slug":"fernmeldegeheimnis-light-als-antwort-auf-die-zunehmende-vernetzung-der-welt","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/211\/publikation\/fernmeldegeheimnis-light-als-antwort-auf-die-zunehmende-vernetzung-der-welt\/","title":{"rendered":"Fernmeldegeheimnis light als Antwort auf die zunehmende Vernetzung der Welt?"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte schl&auml;gt einen Kompromiss im Streit um die Vorratsdatenspeicherung vor und erntet daf&uuml;r viel Kritik. Mitteilungen Nr. 211 (4\/2010), S. 10\/11<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/handyset-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3452 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/handyset-1.jpg\" alt=\"Fernmeldegeheimnis light als Antwort auf die zunehmende Vernetzung der Welt?\" width=\"600\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/handyset-1.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/handyset-1-450x225.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/handyset-1-540x270.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung besteht innerhalb der Koalition aus CDU\/CSU und FDP Uneinigkeit dar&uuml;ber, ob die Vorratsdatenspeicherung wieder eingef&uuml;hrt werden soll. J&uuml;ngste Terrorwarnungen haben die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung erneut angeheizt. Das Innenministerium beruft sich auf verschiedene Warnungen des Chefs des Bundeskriminalamtes, J&ouml;rg Ziercke, wonach ohne Vorratsdatenspeicherung in einigen F&auml;llen schwere Straftaten nicht aufgekl&auml;rt werden k&ouml;nnten, weil keine Daten vorhanden seien. Die FDP und ihre Justizministerin m&ouml;chten die Vorratsdatenspeicherung nicht wieder einf&uuml;hren und favorisieren statt dessen ein Verfahren namens &#8222;Quick Freeze&#8220;, wonach bei einem Anfangsverdacht die Verbindungsdaten beim Provider &#8222;auf Zuruf&#8220; gespeichert und sp&auml;ter, nach Einholung einer richterlichen Genehmigung, von den Ermittlern abgerufen werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Eine Entscheidung zwischen diesen beiden Positionen musste bisher nicht gef&auml;llt werden. Die Europ&auml;ische Kommission arbeitet an einem Evaluierungsbericht zur Vorratsdatenspeicherung, der daf&uuml;r entscheidend sein wird, ob in den Mitgliedsl&auml;ndern zuk&uuml;nftig weiter ohne Anlass gespeichert werden muss. Dieser Bericht sollte gem&auml;&szlig; Art. 14 der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung bereits im September vorgelegt werden. Aus Br&uuml;ssel hei&szlig;t es jedoch, dass es Probleme gebe, ausreichende Daten aus den Mitgliedsl&auml;ndern zu erhalten, die Aufschluss &uuml;ber die Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung bei der Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung geben.<\/p>\n<p>Nun hat der Bundesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung neu entfacht. Sein Vorschlag: Da die Vorratsdatenspeicherung an sich verfassungsrechtlich zul&auml;ssig sei, sollte die Speicherung auf eine Frist von ein bis zwei Wochen begrenzt werden. Effektive Strafverfolgung sei ein wichtiges &ouml;ffentliches Anliegen, und ohne die Vorratsdatenspeicherung, so Schaar, w&uuml;rde den Ermittlern die erforderlichen Daten zur Strafverfolgung fehlen. &#8222;Quick Freeze&#8220; allein sei aus seiner Sicht nicht effizient genug, da die Verbindungsdaten immer erst nach einer Straftat erfasst w&uuml;rden. Peter Schaar verteidigte seinen Vorsto&szlig; vor allem mit Blick auf Europa: Da die Speicherpflicht in fast allen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern bestehe, k&ouml;nne sich Deutschland nicht im Alleingang gegen Gemeinschaftsrecht stellen. Zudem sei der Vorsto&szlig; jetzt &#8211; im noch laufenden Evaluationsverfahren &#8211; n&ouml;tig, bevor sich das Fenster zur &Auml;nderung der EU-Richtlinie wieder schlie&szlig;e.<\/p>\n<h5>Die Kritiken<\/h5>\n<p>Schaars Vorschlag provozierte nicht zuletzt beim netzpolitischen Kongress der Gr&uuml;nen, wo er ihn vor der Community verteidigte, viele Gegenstimmen. Inhalt und Zeitpunkt seines Kompromissangebots wurden heftig kritisiert. Die FDP hatte sich wenige Tage zuvor auf Quick-Freeze als Verhandlungsoption verst&auml;ndigt, sah sich nun weiterem Erkl&auml;rungsdruck ausgesetzt. Dar&uuml;ber hinaus bleiben Notwendigkeit und Eignung der Datenspeicherung weiter umstritten.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung bestehen Zweifel dar&uuml;ber, ob die Speicherung aller Verbindungsdaten tats&auml;chlich zur Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung erforderlich ist. Weder eine Studie des Freiburger Max-Planck-Instituts noch die vom BKA vorgelegten Zahlen konnten die These der zunehmenden Beweisl&uuml;cken im digitalen Raum best&auml;tigen. Auch in der polizeilichen Kriminalstatistik finden sich keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Vorratsdatenspeicherung die Aufkl&auml;rungsquoten signifikant steigern k&ouml;nne. Nicht zuletzt zeigen die Schwierigkeiten, welche die Europ&auml;ische Kommission mit der Evaluation der EU-Richtlinie hat, dass der zahlenm&auml;&szlig;ige Nachweis f&uuml;r die Erforderlichkeit der Vorratsdatenspeicherung schwer f&auml;llt. Und inwiefern die Vorratsdatenspeicherung geeignet und erforderlich ist, um terroristische Anschl&auml;ge zu verhindern, ist ebenfalls fragw&uuml;rdig.<\/p>\n<p>Aus Sicht der HU besteht das Problem jedoch nicht nur darin, dass die Erforderlichkeit der Richtlinie empirisch nicht ausreichend belegt wurde. In der anlasslosen Speicherung aller Kommunikations-Verbindungsdaten sehen wir einen unangemessenen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis, dessen Schwere durch kein noch so bedeutsames anderes Interesse ausgeglichen werden kann. In Anlehnung an die fr&uuml;here Rechtsprechung des BVerfG halten wir eine solche pauschale Speicherung f&uuml;r nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, da sie das Fernmeldegeheimnisses aus Art. 10 Abs. I GG in seinem Wesensgehalt verletzt. Diesen Befund teilte das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 2. M&auml;rz 2010 ausdr&uuml;cklich nicht (s. Rdnr. 215), zugleich machte es aber deutlich, dass es sich bei der Vorratsdatenspeicherung um einen&nbsp; besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite handle, wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt. Auch wenn sich die Speicherung nicht auf die Kommunikationsinhalte erstrecke, lie&szlig;en sich aus diesen Daten, so das Gericht, bis in die Intimsph&auml;re hineinreichende inhaltliche R&uuml;ckschl&uuml;sse ziehen. Adressaten, Daten, Uhrzeit und Ort von Telefongespr&auml;chen erlaubten, wenn sie &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum beobachtet w&uuml;rden, in ihrer Kombination detaillierte Aussagen zu gesellschaftlichen oder politischen Zugeh&ouml;rigkeiten sowie pers&ouml;nlichen Vorlieben, Neigungen und Schw&auml;chen. Je nach Nutzung der Telekommunikation k&ouml;nne eine solche Speicherung die Erstellung aussagekr&auml;ftiger Pers&ouml;nlichkeits- und Bewegungsprofile praktisch jeden B&uuml;rgers erm&ouml;glichen.<\/p>\n<h5>Die Evolution des Telefo&shy;nie&shy;rens und das Fernmel&shy;de&shy;ge&shy;heimnis<\/h5>\n<p>Gerade unter dem Aspekt, welchen Stellenwert Telekommunikation heute einnimmt, sollte die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Vorratsdatenspeicherung von allen beteiligten Akteuren noch einmal kritisch gepr&uuml;ft werden. Die EU-Kommissarin Cecilia Malstr&ouml;m gab bereits zu bedenken, dass die Richtlinie eventuell rechtm&auml;&szlig;ig eingef&uuml;hrt wurde, sich ihr Charakter aber durch zwischenzeitliche Entwicklungen ge&auml;ndert haben k&ouml;nne und sie nunmehr keinen angemessenen Ausgleich zwischen individuellen Rechten und staatlichen Interessen darstelle.<\/p>\n<p>Was ist damit gemeint? Die Schwere eine Grundrechtseingriffs richtet sich in erster Linie danach, welchen Stellenwert der gesch&uuml;tzte Handlungsbereich &#8211; hier die Telekommunikation &#8211; f&uuml;r ein selbstbestimmtes Leben einnimmt, sprich: wie und wozu Menschen diese Freiheiten nutzen. Und in dieser Hinsicht erf&auml;hrt die Telekommunikation seit einigen Jahren einen radikalen Wandel: Der alte Fernsprechapparat, zuhause oder in einer Telefonzelle fest installiert, wurde regelm&auml;&szlig;ig von mehreren Personen gemeinsam genutzt, die Gespr&auml;chszeiten waren schon aufgrund der hohen Geb&uuml;hren begrenzt. Ein l&uuml;ckenloses Profil &uuml;ber den gesamten Lebensalltag lie&szlig; sich damit kaum erstellen. Mit dem Handy wurde das Telefon nicht nur zum st&auml;ndigen Begleiter, auch die Zahl der Endger&auml;te (in Deutschland mittlerweile mehr Ger&auml;te als Einwohner registriert) und die Gespr&auml;chszeiten nahmen best&auml;ndig zu, w&auml;hrend die Verbindungskosten sanken. Mittlerweile werden die Telefone mehr und mehr durch sog. Smartphones ersetzt, mit denen man nicht nur mobil, sondern st&auml;ndig online ist. Bei Smartphones ger&auml;t das Telefonieren zum Beiwerk. Ihre Leistung besteht darin, alle m&ouml;glichen Dienste jederzeit verf&uuml;gbar zu haben: vom st&auml;ndig verf&uuml;gbaren Internet in der Hosentasche, der Standortbestimmung in Echtzeit, der Lokalisierung von Freunden und Bekannten, der Terminverwaltung bis zum globalen Nachrichteneingang, der alle Sprach-, Fax- und Textnachrichten jederzeit ausspuckt. Ein gutes Smartphone wei&szlig; am Ende mehr &uuml;ber seine Besitzerin \/ seinen Besitzer als er oder sie selbst.<\/p>\n<p>Es stellt sich also die Frage, ob das Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung noch als verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ansehen w&uuml;rde, wenn fast alle ein Smartphone h&auml;tten. Genau das ist aber die Zukunft: Eine von Google und Otto-Versand beauftragte Studie namens &#8222;<a href=\"http:\/\/www.ottogroup.com\/fileadmin\/pdf\/go_smart.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Go Smart 2012: Always-in-touch<\/a>&#8220; prognostiziert, dass in den n&auml;chsten zwei Jahren der Anteil der &#8222;Smartphone-Intensivnutzer&#8220; um 83 Prozent steigen wird. Den Autoren zufolge machen die Online-Medien in naher Zukunft fast 40 Prozent der gesamten Mediennutzung aus, der Griff zum Smartphone werde zur multimedialen &#8222;Zigarettenpause des 21. Jahrhunderts&#8220;. Die Entwicklung der Telekommunikation wird so dazu beitragen, dass allein mit den TK-Verbindungsdaten &uuml;ber einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung aussagekr&auml;ftige Pers&ouml;nlichkeits- und Bewegungsprofile erstellt werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>All dies zeigt: Die Telekommunikation ist mittlerweile tief in unserem Alltag verankert und erfasst inzwischen weit mehr als das fernm&uuml;ndliche Gespr&auml;ch mit einem Gegen&uuml;ber. Vor diesem Hintergrund geh&ouml;rt die Vorratsdatenspeicherung noch einmal auf den Pr&uuml;fstand: Erlaubt man die pauschale Erfassung s&auml;mtlicher Verbindungsdaten, sei es mit einer sechsmonatigen oder einer zweiw&ouml;chigen Speicherfrist, dann bleibt vom Recht auf vertrauliche Kommunikation nur noch ein &#8222;Fernmeldegeheimnis light&#8220; &uuml;brig &#8211; angesichts der skizzierten Entwicklungen ein fatales Signal. Grundrechte light kennt das Grundgesetz aber nicht. Die Humanistische Union wird sich deshalb weiterhin gegen eine verdachtsunabh&auml;ngige Erfassung des Kommunikationsverhaltens aller B&uuml;rger engagieren, unabh&auml;ngig von deren Speicherfrist.<\/p>\n<p><i>Sarah Thom&eacute;<br \/>studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Oslo und absolviert derzeit die Wahlstation ihres Referendariats in der HU-Gesch&auml;ftsstelle.<\/i><\/p>\n<p><b>Informationen:<\/b><\/p>\n<p><i>Peter Borchers: Vorratsdatenspeicherung: Schaar schl&auml;gt &#8222;Quick Freeze Plus&#8220; vor. Heise Online vom 12.11.2010<\/i><\/p>\n<p><i>Peter Schaar: Welches Update braucht der Datenschutz? Vortrag beim Netzpolitischen Kongress von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen am 13.11.2010 in Berlin, abrufbar unter <\/i><a href=\"http:\/\/www.gruenes-blog.de\/netzpolitik\/category\/programm\/keynote\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>http:\/\/www.gruenes-blog.de\/netzpolitik\/category\/programm\/keynote<\/i><\/a><\/p>\n<p><i>Hans-J&ouml;rg Albrecht, Adina Grafe und Michael Kilchling: Rechtswirklichkeit der Auskunftserteilung &uuml;ber Telekommunikationsverbindungsdaten nach &sect;&sect; 100g, 100h StPO. Freiburg 2007, abrufbar unter <\/i><a href=\"http:\/\/www.bmj.de\/files\/3dfc9ae120ef598aa31e13850a22f470\/3045\/MPI-GA-2008-02-13%20Endfassung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>http:\/\/www.bmj.de\/files\/3dfc9ae120ef598aa31e13850a22f470\/3045\/MPI-GA-2008-02-13%20Endfassung.pdf<\/i><\/a><\/p>\n<p><i>Sven L&uuml;ders: Telekommunikationsdaten &#8211; ein begehrtes Gut. Mitteilungen Nr. 200, S. 10-12.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":3452,"template":"","categories":[],"tags":[737],"autoren":[218],"publikationen":[926],"class_list":["post-9129","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-vds-humeldung","autoren-sarah-thome","publikationen-926"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Fernmeldegeheimnis light als Antwort auf die zunehmende Vernetzung der Welt? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/211\/publikation\/fernmeldegeheimnis-light-als-antwort-auf-die-zunehmende-vernetzung-der-welt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Fernmeldegeheimnis light als Antwort auf die zunehmende Vernetzung der Welt? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Bundesdatenschutzbeauftragte schl&auml;gt einen Kompromiss im Streit um die Vorratsdatenspeicherung vor und erntet daf&uuml;r viel Kritik. 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