{"id":9241,"date":"2009-09-11T15:35:00","date_gmt":"2009-09-11T13:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/was-lange-waehrt-wird-endlich-gut\/"},"modified":"2021-08-30T15:40:39","modified_gmt":"2021-08-30T13:40:39","slug":"was-lange-waehrt-wird-endlich-gut","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/was-lange-waehrt-wird-endlich-gut\/","title":{"rendered":"Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut?"},"content":{"rendered":"<p>Erstes Gesetz zur Patientenverf&uuml;gung endlich da. Einsatz der Humanistischen Union hat sich gelohnt. Aus: Mitteilungen Nr. 205\/206 (2+3\/2009), S. 14-16<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Intensivstation-bw-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3405 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Intensivstation-bw-1.jpg\" alt=\"Was lange w&auml;hrt, wird endlich gut?\" width=\"600\" height=\"392\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Intensivstation-bw-1.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Intensivstation-bw-1-450x294.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p><i>Am 18. Juni 2009 hat der Bundestag erstmals ein Gesetz zu Patientenverf&uuml;gungen verabschiedet. Damit beendete das Parlament kurz vor den Neuwahlen (und dem drohenden Verfall aller eingebrachten Gesetzentw&uuml;rfe) ein jahrelanges Ringen um die Anerkennung der Patientenautonomie. Das &#8222;Dritte Gesetz zur &Auml;nderung des Betreuungsrechts&#8220; &#8211; so der offizielle Titel &#8211; trat am 1. September 2009 in Kraft. Gegen&uuml;ber dem bisherigen Rechtsstand erweitert es die Patientenautonomie nicht unmittelbar. Es ist jedoch ein Versuch, das in den letzten Jahren zum Teil widerspr&uuml;chliche Richterrecht zu vereinheitlichen. So k&ouml;nnte das Gesetz Rechts- und Verhaltenssicherheit f&uuml;r alle Beteiligten schaffen &#8211; wichtig f&uuml;r Sterbende wie ihre Angeh&ouml;rigen, f&uuml;r &Auml;rzte, Pfleger und Betreuer.<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"vom-erfolg-ueberrascht\">Vom Erfolg &uuml;berrascht<\/span><\/h5>\n<p>Das Abstimmungsergebnis kam f&uuml;r viele Beobachter &uuml;berraschend. Deutlicher als erwartet setzte sich mit 317 von 555 abgegebenen Stimmen der Entwurf des Abgeordneten St&uuml;nker durch, der dem Anspruch der Selbstbestimmung am ehesten gerecht wird und den die Humanistische Union als gesetzgeberisches Minimum gefordert hatte. Gegen ihn standen zwei konkurrierende Entw&uuml;rfe (vgl. Mitteilungen 204, S. 8\/9) sowie ein kurz zuvor noch eingereichter Vorschlag (BT-Drs. 16\/13262) zum Verzicht auf jegliche gesetzliche Regelung zur Abstimmung. Bis zuletzt hatten sich die Vertreter der verschiedenen Entw&uuml;rfe nicht auf eine Abstimmungsreihenfolge einigen k&ouml;nnen (so dass zun&auml;chst &uuml;ber diese entschieden werden musste), und auch das von vielen erwartete Zusammengehen der beiden nah beieinander liegenden Entw&uuml;rfe von St&uuml;nker\/Kauch und Z&ouml;ller\/Faust kam nicht zustande.<\/p>\n<p>Dass die Entscheidung am Ende so deutlich ausfiel, dazu trugen mindestens drei Faktoren bei: Zun&auml;chst einmal hatte der Abgeordnete St&uuml;nker nach der Anh&ouml;rung des Rechtsausschusses einige Erg&auml;nzungen in seinen Vorschlag aufgenommen (s. BT-Drs. 16\/13314), die jene von der F&uuml;rsorge-Fraktion vorgebrachte Kritik eines Verf&uuml;gungs-Automatismus entkr&auml;ften sollte. Dazu geh&ouml;rte ein ausdr&uuml;ckliches Verbot, dass niemand zur Errichtung einer Patientenverf&uuml;gung gezwungen werden d&uuml;rfe und dass eine Kopplung von Patientenverf&uuml;gungen an andere Vertragsabschl&uuml;sse unzul&auml;ssig sei (&sect; 1901a&nbsp; Abs. 4 BGB). Zudem empfahl der Entwurf jetzt, dass Angeh&ouml;rige und Vertrauenspersonen vor der &auml;rztlichen Entscheidung angeh&ouml;rt werden sollen, um mutma&szlig;liche &Auml;nderungen des Patientenwillens auszuschlie&szlig;en (&sect; 1901b Abs. 2 BGB).<\/p>\n<p>Daneben ist das Abstimmungsergebnis Ausdruck einer zunehmenden Etablierung von Werten der Autonomie und der Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft: Bis zuletzt hatten die beiden Kirchen, hatten Vertreter der Hospizbewegung und der Pr&auml;sident der Bundes&auml;rztekammer vor den vermeintlichen Gefahren eines Patientenverf&uuml;gungsgesetzes gewarnt. Ihre d&uuml;steren Szenarien &#8211; Patienten, die einer fr&uuml;her verfassten Patientenverf&uuml;gung schicksalhaft ausgeliefert seien und diese nicht mehr widerrufen k&ouml;nnten; die Furcht vor massenhaften Selbstt&ouml;tungen; das aus Kostengr&uuml;nden induzierte Abdr&auml;ngen alter und kranker Menschen in den Tod &#8211; all diese Szenarien konnten die Mehrheit nicht mehr wirklich davon &uuml;berzeugen, dass eine paternalistische F&uuml;rsorge die bessere Alternative sei. Umfragen unter der Bev&ouml;lkerung verweisen seit Jahren darauf, dass sich gerade &auml;ltere Menschen eher vor zu viel Behandlung f&uuml;rchten und der Beachtung eigener Behandlungsw&uuml;nsche oberste Priorit&auml;t einger&auml;umt wird. Die Zeiten, als Arzt und Staat zugestanden wurde, sie w&uuml;ssten was besser f&uuml;r den Betroffenen sei, sind vorbei. Dieser Wertewandel scheint nun auch unter den Parlamentariern angekommen zu sein.<\/p>\n<p>Dass sich dieser Wertewandel durchgesetzt hat, ist nicht zuletzt ein Verdienst jener Gruppen und Initiativen, die sich seit Jahrzehnten f&uuml;r mehr Selbstbestimmungsrechte von Kranken und Sterbewilligen einsetzen &#8211; und damit auch ein Verdienst der Humanistischen Union. Sie geh&ouml;rte zu den ersten, die Ende der 1970er Jahre eine Patientenverf&uuml;gung in Deutschland einf&uuml;hrte. Dank der von uns seit 30 Jahren vertriebenen Mustertexte, durch zahlreiche Veranstaltungen und Fachtagungen (von 1978 bis 2007) haben wir die Idee einer selbstbestimmten Verf&uuml;gung &uuml;ber das eigene Lebensende erfolgreich propagiert und immer wieder deutlich gemacht, dass die Selbstbestimmung &uuml;ber den eigenen K&ouml;rper f&uuml;r uns zum Kernbereich der durch das Grundgesetz gesch&uuml;tzten W&uuml;rde und Freiheit&nbsp; des Menschen geh&ouml;rt. Auch in diesem Jahr, im Vorfeld der bevorstehenden Entscheidung des Bundestages, hatte sich die Humanistische Union ins Zeug gelegt. Im Fr&uuml;hjahr hatten wir in Brandenburg eine Kampagne zur direkten Auseinandersetzung mit den Abgeordneten gestartet und in der Woche vor der Abstimmung alle Bundestagsabgeordneten noch einmal angeschrieben, um f&uuml;r den St&uuml;nker-Entwurf als weitest gehenden Konsens zu werben. Zugleich haben wir dabei auf die weitergehenden Forderungen der HU und unseren eigenen Gesetzesvorschlag verwiesen.<\/p>\n<h5><span id=\"was-bringt-das-gesetz\">Was bringt das Gesetz?<\/span><\/h5>\n<p>Mit dem Gesetz wurde das Rechtsinstitut der Patientenverf&uuml;gung im Betreuungsrecht verankert. Es regelt die Aufgaben von Arzt, Betreuern und Bevollm&auml;chtigten beim Umgang mit einer Patientenverf&uuml;gung: Die vom behandelnden Arzt vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen sollen zwischen Betreuer und Arzt unter Ma&szlig;gabe des Patientenwillens er&ouml;rtert werden. Der Wille des Betroffenen ist dabei unabh&auml;ngig von Art und Stadium der Erkrankung zu beachten &#8211; es gibt keine sog. Reichweitenbeschr&auml;nkung f&uuml;r Patientenverf&uuml;gungen. Sofern die in der Patientenverf&uuml;gung umschriebenen Situationen mit der aktuellen Lebens- und Behandlungssituation &uuml;bereinstimmen und es keine konkreten Anhaltspunkte daf&uuml;r gibt, dass der Betroffene seine Entscheidung ge&auml;ndert hat, ist dem Behandlungswillen des Betroffenen Geltung zu verschaffen. Patientenverf&uuml;gungen k&ouml;nnen jederzeit formlos widerrufen werden; niemand darf gegen seinen Willen auf eine fr&uuml;here Verf&uuml;gung verpflichtet werden. Sie sind nach dem Gesetz nur wirksam, wenn sie schriftlich abgefasst vorliegen.<\/p>\n<p>Das Gesetz regelt auch Behandlungssituationen nicht-einwilligungsf&auml;higer Patienten f&uuml;r den Fall, dass keine Patientenverf&uuml;gung vorliegt: Dann bedarf es einer Entscheidung des Betreuers &uuml;ber die &auml;rztlichen Ma&szlig;nahmen. Diese Entscheidung muss den mutma&szlig;lichen Willen des Betreuten ber&uuml;cksichtigen. Die Kriterien, wie der mutma&szlig;liche Wille festzustellen ist (konkreter Anhaltspunkte, religi&ouml;se und ethische &Uuml;berzeugungen etc.), werden ausdr&uuml;cklich im Gesetz genannt. Ist ein mutma&szlig;licher Wille nicht feststellbar, entscheidet der Betreuer nach allgemeinen Grunds&auml;tzen, also unter&nbsp; Ber&uuml;cksichtigung der W&uuml;nsche und des Wohls des Betreuten.<\/p>\n<p>Zugleich wird eine gerichtliche Zust&auml;ndigkeit des Vormundschaftsgerichtes f&uuml;r Streitigkeiten im Umgang mit Patientenverf&uuml;gungen geregelt. Jedermann kann jederzeit beim Vormundschaftsgericht eine &Uuml;berpr&uuml;fung anregen, wenn Zweifel daran bestehen, dass Betreuer oder Bevollm&auml;chtigte nicht im Sinne des Betroffenen entscheiden. Dar&uuml;ber hinaus wird eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung eingef&uuml;hrt, wenn Arzt und Betreuer \/ Bevollm&auml;chtigte unterschiedlicher Auffassung dar&uuml;ber sind, welche Entscheidung dem Willen des Betroffenen entspricht und sich nicht dar&uuml;ber einigen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>M&auml;ngel des Gesetzes<br \/>Gemessen an unseren eigenen Vorschl&auml;gen sind die Defizite des Gesetzes klar zu benennen: Die Einf&uuml;hrung der Patientenverf&uuml;gung im Betreuungsrecht verstellt den Blick darauf, dass die Patientenverf&uuml;gung allgemein g&uuml;ltig ist. Die Humanistische Union hatte vorgeschlagen, die Patientenverf&uuml;gung im allgemeinen Teil des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches einzuordnen &#8211; allein schon um klarzustellen, dass es sich bei einer Patientenverf&uuml;gung im eine ganz normale Willenserkl&auml;rung handelt, die lediglich vorab getroffen wurde.<\/p>\n<p>Der Gesetzestext erweckt bei fl&uuml;chtiger Lekt&uuml;re den Eindruck, dass nur Betreuer bzw. Bevollm&auml;chtigte mit der Patientenverf&uuml;gung gebunden werden, was aber nicht zutrifft. Tats&auml;chlich wird durch die neue Vorschrift jedermann an den Willen des Verfassers einer Patientenverf&uuml;gung gebunden, vor allem auch die behandelnden &Auml;rzte. Da die &Auml;rzte im Text aber &#8211; au&szlig;er in dem nicht bindenden Gespr&auml;ch mit dem Betreuer\/Bevollm&auml;chtigten (&sect; 1901b Abs. 1 BGB) &#8211; nicht genannt werden, verfehlt der Gesetzestext das Anliegen einer transparenten, f&uuml;r alle einsichtigen Regelung.<\/p>\n<p>Die gr&ouml;&szlig;te L&uuml;cke des jetzt beschlossenen Gesetzes besteht jedoch darin, dass es keine strafrechtliche Regelung enth&auml;lt. In der Praxis zeigen Mediziner wie Vormundschaftsrichter immer wieder gro&szlig;e Unsicherheiten dar&uuml;ber, ob eine medizinische Behandlung bzw. ihr Abbruch als zul&auml;ssige (indirekte oder passive) oder als illegale (aktive) Formen der Sterbehilfe einzuordnen sind. Selbst die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Klarstellung zur Legalit&auml;t der passiven und indirekten Sterbehilfe &#8211; die am derzeitigen status quo nichts &auml;ndern w&uuml;rde &#8211; fehlt aber im Gesetz; geschweige denn, dass damit das absolute Verbot der aktiven Sterbehilfe gelockert w&uuml;rde, wie es die Humanistische Union und eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung seit langem fordern.<\/p>\n<h5><span id=\"was-bleibt-fuer-uns-zu-tun\">Was bleibt f&uuml;r uns zu tun?<\/span><\/h5>\n<p>Bei allen bestehenden Defiziten &#8211; so viel ist klar: Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum 1. September ist viel von dem erreicht, wof&uuml;r wir in den letzten Jahrzehnten gestritten haben. Daher stellt sich jetzt die Frage: Wie gehen wir mit der neuen Rechtslage um? Und was bleibt f&uuml;r uns als B&uuml;rgerrechtbewegung noch zu tun?<\/p>\n<p>Als Erstes: Wir sollten uns &uuml;berlegen, wie wir das mit dem Gesetz Erreichte auch in die breite &Ouml;ffentlichkeit tragen k&ouml;nnen. Nach wie vor gibt es ein gro&szlig;es Informationsdefizit &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der rechtlichen Ausgestaltung von Patientenverf&uuml;gungen. Trotz ann&auml;hernd 200 verschiedener Leitf&auml;den und Musterverf&uuml;gungen, die von staatlichen und privaten Institutionen angeboten werden, bef&uuml;rchten viele Menschen, dass sich die &Auml;rzte nicht an die Verf&uuml;gungen hielten. Auch die irrige Ansicht, Angeh&ouml;rige k&ouml;nnten einfach so f&uuml;r die Betroffenen entscheiden, wird in Umfragen von etwa einem Drittel der Befragten ge&auml;u&szlig;ert. Gegen solche Informationsl&uuml;cken und Fehleinsch&auml;tzungen ist Aufkl&auml;rung geboten.<br \/>Bei unseren Bem&uuml;hungen sollte das b&uuml;rgerrechtliche Anliegen im Vordergrund stehen: Das ist die Aufkl&auml;rung &uuml;ber das Recht zur Selbstbestimmung, auch &uuml;ber den eigenen K&ouml;rper und das eigene Leben. Dieses Recht geh&ouml;rt zum Kern der&nbsp; Menschenw&uuml;rde, die das einzig absolute und damit uneingeschr&auml;nkt geltende Recht ist. Es wird durch Willens&auml;u&szlig;erungen des entscheidungsf&auml;higen Menschen ausge&uuml;bt&nbsp; und umfasst gerade auch das Recht, in Patientenverf&uuml;gungen relevante Festlegungen f&uuml;r die Zukunft zu treffen. Lebenserhaltende Ma&szlig;nahmen sind daher, wie alle &auml;rztlichen Eingriffe, grunds&auml;tzlich nur zul&auml;ssig, wenn der einsichtsf&auml;hige Betroffene in diese Ma&szlig;nahmen einwilligt. Andernfalls drohen dem behandelnden Arzt strafrechtliche Konsequenzen. Das deutsche Verfassungsrecht stellt deshalb zu recht das Selbstbestimmungsrecht des Menschen &uuml;ber seinen K&ouml;rper h&ouml;her als die Schutzpflichten anderer f&uuml;r sein Leben. F&uuml;r diese Hierarchie der Werte treten wir offensiv ein.<\/p>\n<p>Und dar&uuml;ber hinaus: Auch nach dem jetzt verabschiedeten Gesetz harrt der Widerspruch zwischen einer straffreien Selbstt&ouml;tung und dem Verbot aktiver Sterbehilfe einer Aufl&ouml;sung. Warum ein selbstbestimmtes Lebensende nicht m&ouml;glich sein soll, wenn die Betroffenen es nicht mehr selbst herbeif&uuml;hren k&ouml;nnen, ist f&uuml;r viele Menschen nicht einsichtig. Es wird auf uns ankommen, die notwendigen strafrechtlichen Reformen, die wir mit unserem Gesetzentwurf zur aktiven Sterbehilfe vorgeschlagen haben (s. Mitteilungen 199, S. 18), einzufordern und die daf&uuml;r erforderlichen parlamentarischen Mehrheiten zu gewinnen.<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">Rosemarie Will<br \/>ist Professorin f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht an der Humboldt-Universit&auml;t<br \/>und Bundesvorsitzende der Humanistischen Union<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p><i>3. Gesetz zur &Auml;nderung des Betreuungsrechts vom 29.07.2009, ver&ouml;ffentlicht in: Bundesgesetzblatt 2009, Teil I Nr. 48, S. 2286-2287. Der Text findet sich in der BT-Drucksache 16\/13314.<\/i><\/p>\n<p><i>Informationen rund um das Thema Patientenverf&uuml;gung sowie die Mustervordrucke der Humanistischen Union finden sich unter:<br \/><\/i><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/shortcuts\/patientenverfuegung\">https:\/\/www.humanistische-union.de\/shortcuts\/patientenverfuegung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3405,"template":"","categories":[67],"tags":[2540],"autoren":[137],"publikationen":[929],"class_list":["post-9241","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-gesetzgebung","tag-patientenverfuegung-gesetzgebung","autoren-rosemarie-will","publikationen-205-206"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/was-lange-waehrt-wird-endlich-gut\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erstes Gesetz zur Patientenverf&uuml;gung endlich da. 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