{"id":9415,"date":"2007-09-30T12:32:00","date_gmt":"2007-09-30T10:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/schleichend-erfasst-von-der-wiege-bis-zur-bahre\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:16","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:16","slug":"schleichend-erfasst-von-der-wiege-bis-zur-bahre","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/198\/publikation\/schleichend-erfasst-von-der-wiege-bis-zur-bahre\/","title":{"rendered":"Schleichend erfasst &#8211; von der Wiege bis zur Bahre"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 198, S. 1-3<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausweis-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3307 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausweis-1.jpg\" alt=\"Schleichend erfasst - von der Wiege bis zur Bahre\" width=\"240\" height=\"167\"><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Seit Monaten treibt Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble eine Sau nach der anderen durchs Dorf der Grundrechte. Allein in diesem Jahr k&uuml;ndigte er ein neues Luftsicherheitsgesetz an, mit dem vermeintliche Anschlagsflugzeuge abgeschossen werden sollten. Es folgten &Uuml;berlegungen zum Ende der &bdquo;Unschuldsvermutung&ldquo; und die scheinbar naive Frage, ob man nicht ganz legal den gezielten Todesschuss ohne Gerichtsurteil auf Terroristen wie Bin Laden anwenden k&ouml;nne. Aktuell verlangt Herr Sch&auml;uble dringend nach dem Bundestrojaner, mit dem das Bundeskriminalamt fremde Festplatten online durchsuchen m&uuml;sse. <br \/>Jenseits dieser rhetorischen &Uuml;bergriffe betreibt die Gro&szlig;e Koalition h&ouml;chst diskret und wirkungsvoll einen schleichenden Abbau von B&uuml;rgerrechten. Angesichts der f&uuml;r den Herbst zu erwartenden Versendung einer zentralen Steuernummer an alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ist es h&ouml;chste Zeit f&uuml;r einen wirksamen Widerstand.<br \/>Ausgangspunkt einer Entwicklung, die weitgehend unbeachtet von der &Ouml;ffentlichkeit fortschreitet, ist ein Beschluss der ehemaligen rot-gr&uuml;nen Bundesregierung. 2003 &auml;nderte sie die Abgabenordnung, um f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eine bundeseinheitliche Steuernummer einzuf&uuml;hren. Der ohnehin kaum sp&uuml;rbare Widerstand der Gr&uuml;nen wurde damals mit dem Argument der &bdquo;Steuergerechtigkeit&ldquo; ruhig gestellt. Auf welch fatale Regelung man sich mit dieser &Auml;nderung eingelassen hat, sehen viele erst heute: Zwischen Ende Juni und Anfang Juli diesen Jahres lieferten alle Einwohnermelde&auml;mter die Meldedaten der Einwohner zusammen mit einem Gemeindeschl&uuml;ssel an das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern. Diese seit 1.1.2006 neu geschaffene Bundesbeh&ouml;rde mit 910 Mitarbeitern in Bonn ist direkt dem Bundesfinanzministerium unterstellt und hat als Dienstleister das ZIVIT, Zentrum f&uuml;r Informationsverarbeitung und Informationstechnik, an seiner Seite. Im ZIVIT nun werden derzeit 82 Millionen Personendatens&auml;tze auf Doppelmeldungen und Plausibilit&auml;t abgeglichen. Anschlie&szlig;end wird f&uuml;r jede Person eine 11-stellige Steuernummer generiert, die im Laufe der zweiten Jahresh&auml;lfte den Kommunen mitgeteilt wird. Diese wiederum werden dann allen EinwohnerInnen, vom Neugeborenen bis zum Greis, ihre neue Steuernummer schriftlich mitteilen. Zu den Aufgaben der Kommunen und ihrer Melde&auml;mter geh&ouml;rt dann auch, den R&uuml;ckl&auml;ufern und Fehlzustellungen nachzugehen.<br \/>Damit findet zwischen November 2007 und Fr&uuml;hjahr 2008 etwas statt, dass von der Volksz&auml;hlung bekannt ist: Bei dem Verfahren der Steuernummer-Generierung wird f&uuml;r die gesamte deutsche Bev&ouml;lkerung festgestellt, ob ihre Angaben im Melderegister und ihre tats&auml;chliche Einwohnerschaft &uuml;bereinstimmen. Anders als bei der Volksz&auml;hlung werden diesmal keine Z&auml;hler unterwegs sein, um weitere Informationen abzufragen. Jedoch sind die Kommunen dazu angehalten, Zweifelsf&auml;llen nachzugehen und gegebenenfalls die gemeindlichen &bdquo;Ermittlungsdienste&ldquo; einzuschalten. <br \/>An dieses Verfahren m&uuml;ssen aus b&uuml;rgerrechtlicher Sicht dringende Fragen gestellt werden. So ist es wohl anzunehmen, dass als &bdquo;Nebeneffekt&ldquo; dieses Abgleichs nicht gemeldete oder illegale Personen aufgesp&uuml;rt werden sollen. Ebenso ist zu bef&uuml;rchten, dass die unter dem Deckmantel der &bdquo;Steuergerechtigkeit&ldquo; gestartete Aktion in einigen Kommunen zu einer gezielten ausl&auml;nderrechtlichen Razzia ausarten k&ouml;nnte. Ob dieser &bdquo;Nebeneffekt&ldquo; von den gesetzlichen Grundlagen der Abgabenordnung gedeckt ist, ist doch sehr umstritten.<br \/>Als n&auml;chste Frage w&auml;re zu stellen, inwieweit es sich bei der Steuernummer um ein einheitliches Personenkennzeichen handelt, welches das Bundesverfassungsgericht f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hat. Es ist bereits absehbar, dass die Verwendung der individuell vergebenen Steuernummern nicht auf den Zweck der Steueridentifikation beschr&auml;nkt bleibt. Allein durch die Vergabe &uuml;ber die Kommunen und den Abgleich mit den Melderegisterdaten werden sie zwangsl&auml;ufig den Kommunen bekannt. Es ist davon auszugehen, dass derselbe Sachbearbeiter, der die Einwohnermeldedaten erhebt und verarbeitet, auch Dubletten, Fehlern oder Zweifelsf&auml;llen nachgehen wird. Sp&auml;testens dabei wird ihm die Steuernummer bekannt werden, was de facto bedeutet, dass diese zwangsl&auml;ufig auch f&uuml;r andere Zwecke des Meldewesens oder des Ausl&auml;nderrechts und aufgrund einer anderen gesetzlichen Vorschrift genutzt werden. <br \/>Die Frage nach den Konsequenzen aus dieser Gesamterhebung der Einwohnerdaten stellt sich jedoch nicht nur f&uuml;r die einzelne Kommune. Auch auf der Bundesebene ist zu bef&uuml;rchten, dass die Daten f&uuml;r andere Zwecke als zur Identifikation von Steuerpflichtigen genutzt werden, wenn sie erst einmal zentral vorliegen. So hat vor nicht allzu langer Zeit ein Mitarbeiter des ZIVIT anl&auml;sslich einer Fachtagung mit Kommunalvertretern durchblicken lassen, dass zwar bisher nur an einen Abgleich in einer Richtung, d.h. zu Gunsten der Steuerbeh&ouml;rden gedacht sei, man sich in Zukunft aber durchaus vorstellen k&ouml;nne, dass dieser Datenpool &ndash; nach entsprechender &Auml;nderung gesetzlicher Grundlagen versteht sich &ndash; auch von Meldebeh&ouml;rden genutzt werden k&ouml;nne. <br \/>Erstaunlich, dass die Rechtsgrundlagen f&uuml;r das Entstehen eines gigantischen Personendatenpools von 82 Millionen Datens&auml;tzen lediglich in zwei Verordnungen bestehen, n&auml;mlich in &sect; 139 Abs. 3 Abgabenordnung und &sect; 5c Melde&uuml;bermittlungsverordnung. Ob ein Verfahren, das in der Konsequenz &ndash; ob steuerrechtlich, ausl&auml;nderrechtlich oder melderechtlich &ndash; zu Sanktionen und Grundrechtseingriffen f&uuml;hren kann, auf dem Verordnungsweg beschlossen werden darf, erscheint rechtstaatlich zweifelhaft und kommt angesichts der Rechtsprechung des Verfassungsgerichts dem Versuch gleich, einen Verfassungsartikel per Rechtsverordnung einzuschr&auml;nken. <br \/>Eine besondere Brisanz erh&auml;lt die Frage nach der Einwohnergesamterhebung noch aufgrund einer zweiten Entwicklung, die derzeit unter weitgehendem Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit und vorbei an den Landesbeauftragten f&uuml;r Datenschutz vollzogen wird: Die Schaffung eines Bundesmelderegisters. Schon vor der Gr&uuml;ndung der Gro&szlig;en Koalition in Berlin hatten sich SPD und CDU\/CSU in der Verfassungsreformkommission darauf geeinigt, das Melderecht, bisher in der Hand der L&auml;nder und Kommunen, in Zukunft zur Bundesangelegenheit zu machen. Das k&uuml;nftige Bundesmelderecht soll demnach alle bisherigen Landesmeldegesetze abl&ouml;sen. Allein dies wird absehbar zur Verschlechterung der Datenschutzregelungen f&uuml;hren. K&ouml;nnen heute etwa in Nordrhein-Westfalen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sicher sein, dass ihre Meldedaten nur dann an Adressbuchverlage oder den B&uuml;rgermeister und die Lokalzeitung zu Gratulationszwecken weitergegeben werden, wenn sie dies bei der Anmeldung ausdr&uuml;cklich gew&uuml;nscht haben, so soll nach den Vorstellungen der entsprechenden Arbeitskreise der Innenministerkonferenz die Nutzung der Meldedaten wesentlich erweitert werden. So hei&szlig;t es in Papieren, das zuk&uuml;nftige Melderecht solle &bdquo;die Nutzung der Meldedaten f&uuml;r &ouml;ffentliche Stellen und Private erleichtern&ldquo; und die &bdquo;melderegistergest&uuml;tzte amtliche Statistik&ldquo;, sprich die geplante Volksz&auml;hlung 2010 erm&ouml;glichen. <br \/>Zur praktischen Umsetzung&nbsp; sind dabei drei Modelle im Gespr&auml;ch:<br \/>Modell 1: Ein zentrales Bundesmeldeamt, das alle Meldedaten auf einem Server f&uuml;hrt, auf dem es noch insofern landesspezifische Bereiche gibt, als etwa Landesdatenschutzgesetze, Polizeigesetze oder Akteneinsichtsrechte unterschiedliche Grade der Intensit&auml;t der Datennutzung vorschreiben. So kann zum Beispiel in Baden-W&uuml;rttemberg die Polizei zur Identit&auml;tsfeststellung eines Tempos&uuml;nders oder Falschparkers auf die Melderegister zugreifen, in Nordrhein-Westfalen ist das nur bei Straftaten m&ouml;glich. Die Melde&auml;mter der Gemeinden w&auml;ren in diesem Modell weitgehend nur noch Erfassungsstellen des Zentralen Meldeamtes. Wo die biometrischen Fotos und Fingerabdr&uuml;cke bleiben, die f&uuml;r den Europ&auml;ischen Pass erfasst und in vielen Gemeinden zusammen mit den Passantr&auml;gen langfristig gespeichert werden, ist dabei v&ouml;llig offen. Sicher w&uuml;rde dieses Modell den Begehrlichkeiten des Bundesinnenministers nach Speicherung der Biometriedaten in einem Zentralregister am n&auml;chsten kommen. <br \/>Modell 2: Die Kommunen erfassen die Daten zum Teil auf Bundesebene und zum Teil auf Landesebene. Daf&uuml;r wird eine gro&szlig;e &bdquo;Datendrehscheibe&ldquo; eingerichtet, bei der aus vielen dezentral gehaltenen Datenbest&auml;nden ein Bundesmelderegister entsteht. Dieses Modell k&auml;me den bisherigen, von &ouml;konomischen Entwicklungen gepr&auml;gten Strukturen entgegen, die sich auf Landesebene etwa in Hamburg oder Bayern bereits heute entwickelt haben. Aus Kostengr&uuml;nden lassen bereits jetzt zahlreiche Kommunen ihre Daten bei Privatunternehmen &ndash; wie etwa Dataport, dem ehemaligen Hamburgischen Rechenzentrum &ndash; im Auftrag verarbeiten. De Facto bliebe bei diesem Modell vieles beim Alten, nur die Transparenz, wer, wo und wie auf welche Datenbest&auml;nde zugreifen kann, w&uuml;rde zur Sysiphosaufgabe f&uuml;r die Datensch&uuml;tzer. Denn es ist zu erwarten, dass selbst bei zuk&uuml;nftig einheitlichen Meldestandards weiterhin unterschiedliche, landesspezifische Regelungen f&uuml;r den Zugriff auf die Meldedaten bestehen bleiben. <br \/>Modell 3: Die Melderegister bei den Gemeinden halten die Daten und senden einen Teil definierter Daten an ein Landesmelderegister, diese wiederum einen Grunddatensatz an ein Bundesmelderegister. Unter dem Gesichtspunkt der Datensparsamkeit und B&uuml;rgerrechtsfreundlichkeit w&auml;re dieses Modell sicher am ehesten zu akzeptieren, denn es w&auml;re bekannt, wer was &uuml;ber die B&uuml;rger wei&szlig; und wo welche Daten liegen. Gleichwohl w&auml;re auch mit diesem Modell der erste Schritt zu einem Zentralregister vollzogen. Von hier bis zu einem bundeszentralen Einwohnermelderegister als Fahndungsdatenpool bliebe nur ein kleiner Schritt. <br \/>Die Zweckentfremdung von Meldedaten ist keine blo&szlig;e Zukunftsmusik. Schon heute gehen viele Kommunen ganz unterschiedlich mit den biometrischen Fotos um, die bei der Antragstellung f&uuml;r neue Reisep&auml;sse erfasst werden. Manche Kommunen heben die &uuml;berwiegend elektronisch gespeicherten Passantr&auml;ge nur so lange auf, bis der fertige Pass von der Bundesdruckerei geliefert wird und vernichten die Daten anschlie&szlig;end. Andere Gemeinden archivieren die Passantr&auml;ge inklusive Biometriebild und speichern sie dauerhaft. Teilweise stehen damit auf kommunaler Ebene die vom Bundesinnenminister gew&uuml;nschten Datens&auml;tze zu Fahndungszwecken schon bereit. Mit der Erfassung der Fingerabdr&uuml;cke ab Oktober 2007 wird daraus ein dezentrales, aber umfassendes Datenpotenzial, das einer erkennungsdienstlichen Behandlung der gesamten Wohnbev&ouml;lkerung entspricht.&nbsp;&nbsp; <br \/>Unter diesen Vorzeichen gewinnt die Generierung des Personenkennzeichens f&uuml;r Steuerzwecke in einer zentralen Bundesbeh&ouml;rde und die Errichtung eines Bundesmelderegisters eine neue Qualit&auml;t. Nat&uuml;rlich legen beide Vorhaben die Versuchung nahe, gelegentlich den Abgleich der Daten zu vollziehen. Warum, so k&ouml;nnte in ein paar Jahren gefragt werden, leistet sich der Staat zwei zentrale Personenregister, eines f&uuml;r Steuerzwecke und eines f&uuml;r Meldezwecke und legt sie nicht zusammen?&nbsp; Den Datenaustausch- und &Uuml;berwachungsszenarien scheinen kaum Grenzen gesetzt. Schleichend, aber um so erfolgreicher haben SPD und CDU die Schaffung&nbsp; eines zentralen &Uuml;berwachungsinstrumentariums mit einheitlichem Personenkennzeichen betrieben. <br \/>Hilflos mutet angesichts dessen die Entr&uuml;stung des Gr&uuml;nen-B&uuml;rgerrechtlers Volker Beck an, der im Fr&uuml;hjahr zu Recht daran erinnerte, dass man seinerzeit der Einf&uuml;hrung biometrischer Merkmale in Reisep&auml;ssen nur unter der Ma&szlig;gabe zugestimmt habe, dass diese nicht dauerhaft in Dateien erfasst w&uuml;rden. Noch w&auml;hrend Beck dieses Zugest&auml;ndnis m&uuml;hsam Otto Schily abrang, legte die SPD in der Verfassungsreformkommission bereits den Grundstein f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung des zentralen Personenkennzeichens. Mit der Zustimmung zur Melderechtskompetenz des Bundes wurde der Weg f&uuml;r die digitale Identifizierung aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger geebnet &#8211; von der Wiege bis zur Bahre, wie es in der DDR &uuml;blich war. <br \/>Gro&szlig;e Koalitionen, das hat in der Bundesrepublik Tradition, haben keine Achtung vor der Verfassung. Das bewiesen SPD und CDU bei der Einf&uuml;hrung der Notstandsgesetze und bei vielen angeblichen Antiterrorgesetzgebungen. Lamentieren hilft nicht weiter, denn anders als 1968 gibt es keine nennenswerte b&uuml;rgerrechtliche Gegenbewegung, wie sie damals f&uuml;r kurze Zeit APO, Gewerkschaften und FDP bildeten. So bleibt denn b&uuml;rgerrechtliche Aufkl&auml;rung und vielleicht der Rechtsweg, denn die Zusendung der Steuernummer k&ouml;nnte ein Verwaltungsakt sein. Und gegen den steht den 82 Millionen Betroffenen der Klageweg offen. Die Erfahrung mit der gescheiterten Volksz&auml;hlung zeigt, dass drohender Widerstand etwas bewirken kann. Deswegen lohnt es sich, zu widersprechen. Nur so ist eine gerichtliche Pr&uuml;fung zu erreichen, ob eigentlich verfassungswidrige Personenkennzeichen per Rechtsverordnung eingef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen.<\/p>\n<p><i>Roland Appel<br \/>war von 1995 &#8211; 2000 Fraktionsvorsitzender der Gr&uuml;nen im Landtag von NRW und ist Mitglied der G 10 Kommission in Nordrhein-Westfalen. <br \/>Er ist als Unternehmensberater t&auml;tig und war 1989-91 <br \/>Mitglied im Bundesvorstand der Humanistischen Union.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":3307,"template":"","categories":[],"tags":[727],"autoren":[215],"publikationen":[933],"class_list":["post-9415","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-steuer-id-hintergruende","autoren-roland-appel","publikationen-933"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Schleichend erfasst - von der Wiege bis zur Bahre - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/198\/publikation\/schleichend-erfasst-von-der-wiege-bis-zur-bahre\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Schleichend erfasst - von der Wiege bis zur Bahre - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 198, S. 1-3 Seit Monaten treibt Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble eine Sau nach der anderen durchs Dorf der Grundrechte. 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