{"id":13498,"date":"2017-06-12T12:22:00","date_gmt":"2017-06-12T10:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/veranstaltungen\/termin\/empfehlungen-fuer-eine-social-media-strategie-der-humanistischen-union\/"},"modified":"2021-08-28T23:34:33","modified_gmt":"2021-08-28T21:34:33","slug":"empfehlungen-fuer-eine-social-media-strategie-der-humanistischen-union","status":"publish","type":"termin","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/veranstaltungen\/2017\/empfehlungen-fuer-eine-social-media-strategie-der-humanistischen-union\/","title":{"rendered":"Empfehlungen f\u00fcr eine Social Media-Strategie der Humanistischen Union"},"content":{"rendered":"<p>Antrag 4 &amp; Empfehlungen an die Mitgliederversammlung 2017<\/p>\n<p>Bearbeitungsstand: 12.6.2017<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\">0. Vorbe&shy;mer&shy;kungen<\/h2>\n<p>Die letzte Mitgliederversammlung der Humanistischen Union (HU) hat eine Arbeitsgruppe mit der Erstellung eines Social Media Strategie beauftragt. Der Beschluss lautete diesbez\u00fcglich:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;Der Vorstand wird beauftragt, mit Hilfe einer Arbeitsgruppe bis zur n\u00e4chsten Mitgliederversammlung ein Online-Kommunikationskonzept unter Einschluss Sozialer Medien und unter Ber\u00fccksichtigung der daf\u00fcr n\u00f6tigen Ressourcen vorzulegen.&#8220;<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nach Beratungen im Bundesvorstand und der Abstimmung \u00fcber die Vorgehensweise hat sich eine Arbeitsgruppe konstituiert, der neben dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vier Mitglieder angeh\u00f6rten: Nadine Freialdenhoven, Stefan H\u00fcgel, Wolfgang Killinger und Norbert Reichling. Die Gruppe hatte ein Auftakttreffen am 5.3.2017 in Hannover und zwei Telefonkonferenzen; die Zwischenergebnisse wurden dem Bundesvorstand im April 2017 vorgelegt.<\/p>\n<p>Die Arbeitsgruppe hat sich ausgiebig mit den Gefahren und dem m\u00f6glichen Nutzen eines Social Media-Einsatzes befasst, hat eine Online-Umfrage unter (potenziellen) Nutzer\/innen eines solchen Angebots gestartet, um die Erwartungen an einen solchen Auftritt abzufragen und hat dar\u00fcber hinaus Social-Media-Verantwortliche aus ca. 15 NGOs zu ihren Erfahrungen und dem Ressourcenaufwand befragt. Die Ergebnisse dieser Umfragen und Befragungen sind in die vorliegenden Vorschl\u00e4ge eingeflossen.<\/p>\n<p>Das vorliegende Papier fasst die Ergebnisse der Recherchen und \u00dcberlegungen der Arbeitsgruppe zusammen und spricht einige Empfehlungen zum Social Media Einsatz aus. Die Arbeitsgruppe sieht sich nicht in der Lage, eine fertige Social Media Strategie f\u00fcr die HU vorzulegen. Eine solche Strategie ist auf die konkreten Arbeitsschwerpunkte und Vorhaben der Organisation auszurichten. Je nachdem, ob sich die HU in der n\u00e4chsten Zeit vor allem auf Lobbyt\u00e4tigkeiten, Musterklagen oder andere Formen des Protestes konzentriert, w\u00e4ren die Social Media-Aktivit\u00e4ten entsprechend anzupassen.<\/p>\n<h5>1. F&uuml;r und Wider eines SoMe-Ein&shy;satzes in der HU<\/h5>\n<p>Die Arbeitsgruppe hat sich ausf\u00fchrlich mit den Chancen und Risiken eines Social Media-Einsatzes der HU befasst. Um der Mitgliederversammlung eine informierte Entscheidung zu erm\u00f6glich, sollen diese hier kurz erl\u00e4utert werden:<\/p>\n<p>Die <b>Chancen<\/b> liegen allgemein in der Erh\u00f6hung der kommunikativen Reichweite und damit in einer verbesserten Sichtbarkeit der Positionen und Inhalte der HU. Dieser Reichweitengewinn besteht vor allem darin:<\/p>\n<ul>\n<li>Durch Facebook ergibt sich ein <strong>neuer Kommunikationskanal<\/strong>, der potenziell auch neue Interessenten anspricht. Facebook nutzen einerseits immer mehr Menschen, um sich &#8211; auch \u00fcber das politische Tagesgeschehen &#8211; zu informieren; dar\u00fcber hinaus nutzen mittlerweile viele Parteien (allen voran: AfD) und Bewegungen (etwa: #ichbinhier) dieses Medium, um sich mit Gleichgesinnten zu organisieren und gemeinsame Aktionen zu steuern. Indem die HU dort pr\u00e4sent ist, kann sie Menschen erreichen, die \u00fcber andere Medien nicht mehr erreichbar sind. Voraussetzung daf\u00fcr ist jedoch: Inhalte m\u00fcssen &#8222;Social-Media-gerecht&#8220; aufbereitet werden; analytische und abw\u00e4gende Texte m\u00fcssen auf klare Kernaussagen zugespitzt werden (kommunikative Ausrichtung), niedrigschwelliger gestaltet werden (einfache Sprache) und auf die in der \u00d6ffentlichkeit diskutierten Fragen reagieren (Heraustreten aus dem Eigendiskurs). Damit sich die HU an den politischen Debatten auf Facebook &amp; Co. beteiligen kann, muss sie diese kontinuierlich beobachten, sich zeitnah einschalten und ihre Botschaften so formulieren, dass evtl. Alleinstellungsmerkmale der HU-Positionen klar erkennbar sind.<\/li>\n<li>Facebook bietet die M\u00f6glichkeit, eine eigene <strong>Community aufzubauen und zu pflegen<\/strong>. Dazu lassen sich themen-\/projektbezogene Gruppen einrichten, Themenlisten und Events verwalten etc. Die HU k\u00f6nnte dies einerseits f\u00fcr eine engere Kommunikation mit Mitgliedern nutzen (gerade f\u00fcr diejenigen, die keiner Regionalgruppe angeh\u00f6ren). Wenn die HU geeignete Aktionsformen auf Facebook anbietet, k\u00f6nnte sie dar\u00fcber zugleich Au\u00dfenstehende \/ Interessenten zum Mitmachen einladen.<\/li>\n<li>Die Pr\u00e4senz in den Social Media erm\u00f6glicht &#8222;Zufallsbegegnungen&#8220; mit der HU, f\u00fcr die es angesichts schwindender regionaler Verbandsstrukturen in der Fl\u00e4che ansonsten weniger Gelegenheit als vor zwei Jahrzehnten gibt. Dies wird voraussichtlich wenig &#8222;Mitgliedschaft produzieren&#8220;, vergr\u00f6\u00dfert aber den <strong>Resonanzraum <\/strong>f\u00fcr die HU-Positionen.<\/li>\n<li>Der <strong>Zwang zur Komplexit\u00e4tsreduktion<\/strong>, Zuspitzung und Visualisierung, dem wir uns bei Facebook etc. aussetzen, k\u00f6nnte auch f\u00fcr die \u00fcbrige \u00d6ffentlichkeitsarbeit der HU ein hilfreicher Impuls f\u00fcr eine pr\u00e4gnantere Formulierung unserer Anliegen und Positionen sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Demgegen\u00fcber sind die <b>Risiken <\/b>eines Social Media-Engagements nicht zu leugnen. Sie beziehen sich vor allem auf die prek\u00e4ren Datenschutzbestimmungen der Anbieter sowie auf m\u00f6gliche Anpassungseffekte bei der Nutzung dieser Medien:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Datennutzung durch das Unternehmen<\/strong>: Facebook (wie andere Social Media Anbieter auch) beh\u00e4lt sich das Recht vor, alle Inhalte und Nutzerdaten (Verweildauer, Weiterleitungen, Kommentare &#8230;) zu lesen, auszuwerten und anderweitig zu verwenden. Soweit es um Inhalte der HU geht, die der Verein bereitstellt, ist das unkritisch &#8211; diese Daten sind ohnehin zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt und enthalten keine personenbezogenen Angaben. Die Auswertung durch Facebook betrifft jedoch auch alle Nutzer\/innen und Besucher\/innen des Angebots: um partizipieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie sich bei Facebook anmelden, werden identifiziert und zur Bereitstellung eigener Inhalte animiert; ihr Nutzerverhalten wird umfassend ausgewertet. Wer sich zum\/zur Freund\/in eines politischen Angebots macht, offenbart dadurch seine politische Einstellung &#8211; bspw. auch gegen\u00fcber potenziellen Arbeitgebern. Das kann im Einzelfall unerw\u00fcnscht sein. Es gab bereits F\u00e4lle, in denen ein falsches &#8222;Like&#8220; zu Konsequenzen im Arbeitsverh\u00e4ltnis f\u00fchrte. Die Datennutzung betrifft au\u00dferdem auch die Mitarbeiter\/innen der Gesch\u00e4ftsstelle. Selbst wenn sie einen Verbandsaccount nutzen, ist ihr individuelles Nutzerverhalten f\u00fcr das Unternehmen h\u00f6chstwahrscheinlich zuzuordnen.<br \/>Der Umgang des Unternehmens mit pers\u00f6nlichen Nutzerdaten, wie er in den AGB festgelegt ist, wird von Verbraucher- und Datensch\u00fctzern teilweise als rechtswidrig bewertet. Es besteht damit das Risiko, Mitglieder\/Freunde (freiwillig) und Mitarbeiter (ggf. per &#8222;Weisung&#8220;) rechtswidrigen Praktiken auszusetzen. Die Nutzung sollte deshalb auf einen dedizierten Rechner und den HU-eigenen Account beschr\u00e4nkt bleiben.<\/li>\n<li>Risiko f\u00fcr die <strong>Glaubw\u00fcrdigkeit der HU <\/strong>in Datenschutzfragen: Die Symbolwirkung von Facebook als ein &#8222;datenschutzfeindliches&#8220; Unternehmen (u.a. ausgezeichnet mit BigBrotherAward) beinhaltet das Risiko, dass die Glaubw\u00fcrdigkeit der HU besch\u00e4digt wird, wenn sie den Dienst aktiv nutzt. Einige Datenschutzorganisationen (z.B. Chaos Computer Club, Digitalcourage, FIfF) verzichten bewusst auf die Nutzung von Facebook und vertreten das teilweise offensiv; einzelne Teilnehmer\/innen der Online-Umfrage forderten, dass die HU auf keinen Fall bei Facebook aktiv werden d\u00fcrfe.<\/li>\n<li><strong>Zensur-\/Manipulationsgefahr<\/strong>: Das Unternehmen Facebook beh\u00e4lt sich alle Rechte vor, Nutzer-Inhalte zu l\u00f6schen, wenn sie gegen die Unternehmens-Policy versto\u00dfen. Die orientiert sich h\u00e4ufig am US-amerikanischen Recht bzw. Moralvorstellungen. Die Verantwortlichkeiten des Unternehmens f\u00fcr angezeigte Inhalte sind Thema des derzeit diskutierten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. M\u00f6glicherweise f\u00fchrt dieses Gesetz zu einer restriktiveren L\u00f6schpraxis der Anbieter, weil diese ihr Risiko einer Strafbarmachung mindern wollen. Aus den Snowden-Dokumenten sind zudem gezielte Manipulationstechniken bekannt geworden, mit denen Geheimdienste \u00fcber Facebook organisierte Proteste (Demonstrationen etc.) sabotierten, indem sie Inhaltsdaten ver\u00e4nderten. <\/li>\n<li><strong>Erwartungskonformit\u00e4t<\/strong>: Um in den Sozialen Medien wahrgenommen zu werden und &#8222;auf Augenh\u00f6he&#8220; mitdiskutieren zu k\u00f6nnen m\u00fcssten die HU-Inhalte so angepasst werden, dass sie in den Medien anschlussf\u00e4hig sind und auch von Personen wahrgenommen werden, die nicht gezielt nach der HU suchen. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Angesichts zunehmender Schwierigkeiten der HU (und anderer NGOs), mittels klassischer \u00d6ffentlichkeitsarbeit ein gr\u00f6\u00dferes Publikum zu erreichen, erachten wir eine Nutzung durch die HU dennoch f\u00fcr sinnvoll und angezeigt. Bei ihrer Entscheidung f\u00fcr oder gegen einen Social Media-Einsatz durch die HU sollte die Mitgliederversammlung m\u00f6gliche Risiken und konkrete Ziele sorgsam abw\u00e4gen. Die Entscheidung sollte in jedem Fall konsequent sein. Ein halbherziger Einsatz (etwa Nutzung nur als Verk\u00fcndungsplattform oder ohne zus\u00e4tzliche Ressourcen) kann nicht die n\u00f6tige Reichweite erzielen und w\u00e4re am Ende wirkungslos. Wenn sich die Versammlung umgekehrt gegen einen Social Media-Einsatz ausspricht, sollten umgehend Ideen f\u00fcr eine anders ausgerichtete \u00d6ffentlichkeitsarbeit der HU gesammelt werden.<\/p>\n<h5>EMPFEHLUNG 1<\/h5>\n<h2 class=\"auto-created\">Die Arbeits&shy;gruppe empfiehlt der Mitglie&shy;der&shy;ver&shy;samm&shy;lung der Humanis&shy;ti&shy;schen Union:<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>die Mitgliederversammlung spricht sich daf\u00fcr aus, dass die HU &#8211; zun\u00e4chst begrenzt auf eine zweij\u00e4hrige Erprobungsphase &#8211; sich eine Pr\u00e4senz in den Social Media aufbaut und diese f\u00fcr ihre politische \u00d6ffentlichkeitsarbeit aktiv nutzt<\/strong><\/li>\n<li><strong>der Bundesvorstand wird beauftragt, das Konzept f\u00fcr diesen Auftritt in Abstimmung mit den weiteren Arbeitsschwerpunkten der HU zu entwickeln und die notwendige Arbeitskapazit\u00e4t in der Bundesgesch\u00e4ftsstelle daf\u00fcr vorzusehen, <\/strong><\/li>\n<li><strong>eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die das Engagement begleitet und evaluiert, und nach zwei Jahren der Mitgliederversammlung eine Empfehlung vorlegt, ob und in welcher Form es weitergef\u00fchrt werden soll. <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr das Social Media-Engagement der HU empfiehlt die Arbeitsgruppe folgende <b>Grunds\u00e4tze<\/b>:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Engagement sollte darauf ausgerichtet sein, die Reichweite und Wirksamkeit dieser Medien f\u00fcr die HU zu nutzen &#8211; ein Alibi-Engagement w\u00e4re ein schlechter Kompromiss.<\/li>\n<li>F\u00fcr Mitglieder und Interessenten muss es weiterhin m\u00f6glich sein, alle von der HU bereitgestellten Inhalte (Pressemitteilungen, Veranstaltung, Publikationen etc.) auch ohne Social Media zu nutzen und sich an den Vereinsaktivit\u00e4ten beteiligen zu k\u00f6nnen. <\/li>\n<li>Die HU vermeidet es, Werbung f\u00fcr Social Media zu machen. Sie will die dort vorhandenen Nutzer\/innen adressieren, nicht neue Nutzer\/innen anlocken. <\/li>\n<li>Die Humanistische Union ist sich der Verantwortung gegen\u00fcber Mitgliedern und \u00d6ffentlichkeit bei der Nutzung von Social Media bewusst und handelt entsprechend.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Weitere Hinweise zur Umsetzung dieser Grunds\u00e4tze folgen in Abschnitt 5.2)<\/p>\n<h5>2. Auswahl der geeigneten Dienste<\/h5>\n<p>Die Auswahl der geeigneten Dienste f\u00fcr eine Social Media-Strategie sollte drei Faktoren ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li>beabsichtigte Zielgruppen <\/li>\n<li>Verbreitungsgrad und Kommuniktations-\/Nutzercharakteristiken der einzelnen Plattformen<\/li>\n<li>verf\u00fcgbare \/ bereitgestellte Inhalte und Besonderheiten des Anbieters.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"auto-created\">2.1 Zielgruppen der HU<\/h2>\n<p>Mit ihrem Social Media-Einsatz spricht die HU drei unterschiedliche Zielgruppen an:<\/p>\n<p>A) <b>&#8222;Anti-Populisten&#8220; und linksliberales Milieu<\/b>: Angesichts des Aufschwungs rechtspopulistischer sowie nationalistischer Bewegungen und Parteien verzeichnen Meinungsforscher eine R\u00fcckbesinnung des liberalen Milieus auf Werte der Rechtsstaatlichkeit, des Parlamentarismus und der Demokratie. W\u00e4hrend sich populistische Kreise zunehmend von den Verfassungswerten distanzieren, identifiziert sich das liberale Milieu immer st\u00e4rker mit ihnen. Die HU mit ihrer vergleichsweise langen Tradition in solchen Themen scheint geeignet, um diesem Milieu eine politische Heimat zu bieten. Dazu m\u00fcsste die HU Angebote f\u00fcr diese Menschen entwickeln, die einen hohen Identifikationswert bieten (Beispiel: Bek\u00e4mpfung von Hass mit zivilgesellschaftlichen Mitteln anstatt mit staatlicher\/privatwirtschaftlicher Zensur). .<\/p>\n<p>B) <b>Mitglieder, Freundinnen, Interessierte <\/b>sowie deren Umfeld: Soziale Medien bieten die Chance, Mitglieder und Umfeld des Vereins st\u00e4rker an der Vereinsarbeit partizipieren zu lassen. Sie k\u00f6nnen in dieser Hinsicht z.T. fehlende Regionalgruppen und Vereinserfahrungen vor Ort ersetzen.<\/p>\n<p>C) Die <b>rechtspolitische Fach\u00f6ffentlichkeit <\/b>aus Abgeordneten und Parteivertreter\/innen, deren Mitarbeiter\/innen sowie Fachjournalist\/innen und Wissenschaftler\/innen soll gezielt angesprochen werden: Durch die gezielte Ansprache dieser Kreise soll die Expertise der HU besser platziert, die Vernetzung und Verankerung der HU in der Fach\u00f6ffentlichkeit verbessert sowie die mediale Resonanz der HU erh\u00f6ht werden. (&#8222;Journalisten, die uns von Twitter kennen, berichten eher \u00fcber uns.&#8220;)<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\">2.2 Verbrei&shy;tungs&shy;grad und Charak&shy;te&shy;ris&shy;tiken der Dienste<\/h2>\n<p>Die Liste der reichweitenst\u00e4rksten Dienste f\u00fchren in Deutschland YouTube, Facebook, WhatsApp und Google+ an &#8211; je nach Erhebung in unterschiedlicher Reihenfolge. Einzelne Foren und Blogs haben einen deutlich engeren Wirkungskreis:<\/p>\n<p>[Grafik Nutzerzahlen\/Reichweite der Sozialen Medien in Deutschland]<br \/>Quelle: Marktforschung Faktenkontor<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\">2.3 Inhalte der HU<\/h2>\n<p>Bisher produziert die HU vor allem Textinhalte: Pressemitteilungen, Stellungnahmen\/Gutachten, Fachartikel &#8230; Hinzu kommen gelegentlich Bilder (von gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen) sowie vereinzelte Audio-\/Videoaufzeichnungen. Alle Materialien bed\u00fcrfen einer professionelleren Aufbereitung, um in Sozialen Medien eingesetzt werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>EMPFEHLUNG 2 <\/h5>\n<h2 class=\"auto-created\">Mit Blick auf die starke Texto&shy;ri&shy;en&shy;tie&shy;rung der HU, den Verbrei&shy;tungs&shy;grad verschie&shy;dener Angebote in Deutschland sowie die begrenzten Ressourcen empfiehlt die Arbeits&shy;gruppe:<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>die Social Media Aktivit\u00e4ten der HU konzentrieren sich auf den Aufbau einer Facebook-Pr\u00e4senz und die erweiterte Nutzung des bestehenden Twitter-Accounts. <\/strong><\/li>\n<li><strong>Die neu einzurichtenden Facebook-Pr\u00e4senz soll Externe ansprechen, Arbeitsergebnisse und Positionen der HU zeitgem\u00e4\u00df pr\u00e4sentieren und nach M\u00f6glichkeit an bestehende Onlinedebatten ankn\u00fcpfen. Zugleich sollen dort Angebote f\u00fcr Mitglieder und Freunde unterbreitet werden, die auf eine st\u00e4rkere Beteiligung am Verbandsleben und Mitwirkungsm\u00f6glichkeiten ausgerichtet sind.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mit dem Ausbau des Twitter-Accounts soll die Vernetzung mit Medien und Fach\u00f6ffentlichkeit verbesser werden, um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Vereins wirkungsvoller zu gestalten.<\/strong><\/li>\n<li><strong>F\u00fcr die Einbindung multimedialer Daten sollten Flickr (Bilderpool) sowie YouTube (Einbindung von Audio-\/Videomitschnitten) genutzt werden &#8211; jedoch mit deutlichem Hinweis auf den &#8222;Ablagecharakter&#8220; dieser Angebote und Verweis auf die eigenen Webangebote der HU. <\/strong><\/li>\n<li><strong>Begleitend wird eine redaktionelle Mitarbeit an der Wikipedia vorgeschlagen, um Argumente und Informationen der HU in relevanten Themenfeldern der Onlineenzyklop\u00e4die zu verankern. <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Auswahl:<\/p>\n<ul>\n<li>Soweit vereinsexterne Personen angesprochen werden sollen, sollte sich die HU auf eine Plattform konzentrieren. Facebook ist die mit Abstand reichweitenst\u00e4rkste Plattform in Deutschland.<\/li>\n<li>Twitter eignet sich besonders f\u00fcr die Kommunikation in die Fach\u00f6ffentlichkeit hinein, da der Dienst st\u00e4rker von Journalist\/innen, Politiker\/innen und Wissenschaftler\/innen genutzt wird, um z.B. kurzfristige R\u00fcckfragen zu stellen, Argumente auszutauschen &#8230;<\/li>\n<li>Da die HU aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden nicht immer tagesaktuell arbeiten kann, w\u00e4re eine Verankerung von Argumenten und Informationen der HU in der Wikipedia eine gute Ersatzstrategie, um die Sichtbarkeit des Vereins in Kernthemenfeldern zu verbessern.<\/li>\n<li>Die multimediale Aufbereitung ihrer Inhalte muss die HU schrittweise lernen. Derzeit w\u00e4re eine auf Video- oder Bildinhalte fokussierte Social Media-Pr\u00e4senz der HU nur mit gro\u00dfem Aufwand zu betreiben bzw. k\u00f6nnte nur wenige \/ qualitativ minderwerte Inhalte bereitstellen.\u00a0 <\/li>\n<\/ul>\n<h5>3. Aufwand und Ressourcen<\/h5>\n<p><b>3.1 Intensit\u00e4t und Aufwan<\/b>d<\/p>\n<p>Jenseits der Chancen und Risiken ist die Realisierung eines Social Media-Auftritts auch mit erheblichen Ressourcenaufwand verbunden:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Personalaufwand<\/em>: ein ansprechender Facebook-Auftritt erfordert eine regelm\u00e4\u00dfige Betreuung. Es m\u00fcssen Inhalte aufbereitet und bereitgestellt werden, laufende Debatten auf der Plattform sind zu verfolgen, um ggf. kurzfristig reagieren zu k\u00f6nnen &#8230; (s. 3.2.). <\/li>\n<li><em>Externe Kosten<\/em>: Obwohl die Grundfunktionalit\u00e4t von Facebook unentgeltlich zur Verf\u00fcgung gestellt wird, sind f\u00fcr einen reichweitenstarken Auftritt Investitionen n\u00f6tig, etwa f\u00fcr Zusatzfunktionalit\u00e4ten und Werbepl\u00e4tze innerhalb der Plattform; f\u00fcr Grafikleistungen und Bildlizenzen etc. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Intensit\u00e4t eines Social Media Engagements ist grunds\u00e4tzlich nach oben offen. Sofern sich die Mitgliederversammlung f\u00fcr den Einsatz von Social Media ausspricht, sollte der Vorstand bei der Umsetzung folgende Fragen ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Aktivit\u00e4tsschwerpunkte setzt der Verband mittelfristig und welche Rolle k\u00f6nnen dabei Social Media spielen?<\/li>\n<li>Welche Priorit\u00e4ten haben die Ziele\/Zielgruppen des Social Media-Einsatzes (s. Abschnitt 2.1) f\u00fcr die HU?<\/li>\n<li>Welche Ressourcen stehen zur Verf\u00fcgung?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Intensit\u00e4t, mit der Organisationen Social Media einsetzen, l\u00e4sst sich grob in drei Stufen unterscheiden (die \u00dcberg\u00e4nge sind flie\u00dfend):<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">I. &#8222;Visitenkarte&#8220;: minimalistischer Verweis auf Aktivit\u00e4ten des Vereins (Pressemitteilungen, Ver\u00f6ffentlichungen, Veranstaltungshinweise), keine Kommunikation mit den Gegen\u00fcber\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"bodytext\">II. Eintreten in den Dialog: nicht nur Verlautbarungen, sondern offener Dialog mit den Nutzer\/innen; Aufgreifen von R\u00fcckmeldungen\n<\/p>\n<p class=\"bodytext\">III. Ausrichtung auf Social Media: spezielle Informations-\/Dialogangebote f\u00fcr die Community<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Energieerhaltungssatz gilt auch in den Sozialen Medien: mit wenig Einsatz l\u00e4sst sich (von kurzfristigen Verst\u00e4rkereffekten abgesehen) auch nur wenig Wirkung entfalten. Die Bereitschaft, in die Social Media Aktivit\u00e4ten zu investieren, ist notwendige aber nicht hinreichende Voraussetzung f\u00fcr einen effektiven Social Media Auftritt.<\/p>\n<p><b>Was (vermutlich) nicht funktioniert:<\/b> Es ist weder sinnvoll noch n\u00fctzlich, Facebook oder einen anderen Social Media-Dienst aus Datenschutzgr\u00fcnden oder anderen Erw\u00e4gungen heraus als reinen &#8222;Ausgangskanal&#8220; nutzen zu wollen &#8211; in der Weise, dass dort nur Informationen abgesetzt werden. Sowohl die Reichweite wie die Reputation derart betriebener Accounts sind i.d.R. sehr niedrig, denn sie ignorieren das Grundverst\u00e4ndnis dieser Medien: die gleichberechtigte, bidirek\u00actionale Kommunikation.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\">3.2 Verf&uuml;gbare Ressourcen<\/h2>\n<p>Damit der Social Media-Auftritt der HU erfolgreich sein kann, sollte er als Angelegenheit des gesamten Vereins verstanden werden. Er soll die Aktivit\u00e4ten des Bundes wie der Regionen gleicherma\u00dfen wiedergeben. F\u00fcr den Aufbau einer Social Media Pr\u00e4senz der HU k\u00f6nnen folgende Ressourcen genutzt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Vom Personal der Gesch\u00e4ftsstelle sollten 10 Wochenstunden f\u00fcr Social Media Arbeiten eingeplant werden: damit kann ein grunds\u00e4tzliches Monitoring der Dienste sowie die Bereitstellung vorbereiteter Inhalte (lt. Redaktionsplan, s. Anhang) realisiert werden. <\/li>\n<li>Zur Finanzierung der Ersteinrichtung Aus dem Budget des Bundesverbandes f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Regionalgruppen (bisher: 8.500 Euro\/Jahr) werden 1.500 Euro f\u00fcr die Social Media Arbeit eingesetzt.<\/li>\n<li>Die Redaktionen des Grundrechte-Reports und der vorg\u00e4nge sollen aktiv in die Planung und Umsetzung des Social Media Konzepts einbezogen und um Unterst\u00fctzung gebeten werden. Denkbar w\u00e4re, dass die Redaktionen Kurzzusammenfassungen der Artikel sowie m\u00f6gliche Argumentationshilfen f\u00fcr die Social Media-Redaktion beisteuern.<\/li>\n<li>Regionalverb\u00e4nde werden gebeten, zur Bewerbung ihrer Aktivit\u00e4ten vor Ort geeignete Materialien zur Verf\u00fcgung zu stellen (Ank\u00fcndigungstexte, Berichte, Bilder). <\/li>\n<li>Der Vorstand sollte sich bem\u00fchen, aus den Reihen der Mitglieder einen ehrenamtlichen Redaktionskreis zu bilden, der die Onlineredaktion bei verschiedenen Aufgaben unterst\u00fctzen kann (Bearbeitung von Kommentaren; Bild-\/Ton-\/Videobearbeitung &#8230;).<\/li>\n<li>Die Vorstandsmitglieder werden gebeten, f\u00fcr ihre jeweiligen Themenbereichen relevante Kurzbeitr\u00e4ge \/ Hinweise zur Verf\u00fcgung zu stellen. <\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"auto-created\">3.3 Verf&uuml;gbare Inhalte \/ Formate<\/h2>\n<p>Die Social Media-Pr\u00e4senz der HU sollte sich an den Arbeitsschwerpunkten der HU ausrichten und deren zentrale &#8222;Produkte&#8220; in den Mittelpunkt stellen. Gegenw\u00e4rtig sind das:<\/p>\n<ul>\n<li>der Grundrechte-Report<\/li>\n<li>die Zeitschrift vorg\u00e4nge<\/li>\n<li>die rechtspolitischen Stellungnahmen und Gutachten der HU.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je nach weiterer Ausrichtung der HU (s. Vorbemerkungen) ergeben sich in Zukunft weitere\/andere Produkte, die in einem fertigen Social Media-Konzept zu ber\u00fccksichtigen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die erste Stufe der Social Media-Aktivit\u00e4ten (s. 3.1) wurde ein Muster-Redaktionsplan erstellt, der die bisherigen Kernaktivit\u00e4ten des Vereins auf Twitter\/Facebook abbildet (s. Anlage 1). F\u00fcr die Erweiterung dieser Aktivit\u00e4ten &#8211; zur Vorbereitung von Stufe II &#8211; werden folgende m\u00f6glichen Inhalte bzw. Formate vorgeschlagen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bildervorlagen von Vorst\u00e4nden und Beir\u00e4ten (f\u00fcr personalisierte Statements)<\/li>\n<li>Infografiken zu zentralen Themen der HU, orientiert an den Positionspapieren <\/li>\n<li>&#8222;Kalenderblatt&#8220; (Erl\u00e4uterungen zeitgeschichtlicher Ereignisse mit HU-Bezug)<\/li>\n<li>Servicetexte &#8211; praktische Anleitungen f\u00fcr allt\u00e4gliche Fragen<\/li>\n<li>&#8222;Perlentaucher f\u00fcr B\u00fcrgerrechte&#8220; (Medienschau; Parlaments\u00fcbersichten)<\/li>\n<li>Kurzportraits von HU-Mitgliedern<\/li>\n<li>redaktionelle Mitarbeit an Wikipedia.\u00a0 <\/li>\n<\/ul>\n<h5>EMPFEHLUNG 3 <\/h5>\n<h2 class=\"auto-created\">Die Mitglie&shy;der&shy;ver&shy;samm&shy;lung beauftragt den Bundes&shy;vor&shy;stand, ein Social Media-&shy;Kon&shy;zept f&uuml;r die HU zu erarbeiten, dass sich an den (k&uuml;nftigen) Arbeits&shy;schwer&shy;punkten des Vereins orientiert und auf m&ouml;glichst gro&szlig;e Reichweite ausgelegt ist. Dazu sollte auch in geeignete Werbe&shy;ma&szlig;&shy;nahmen investiert werden. Das Konzept sollte die M&ouml;glich&shy;keiten der Sozialen Medien voll aussch&ouml;pfen und mehr als nur eine Abbildung der bisherigen Verbands&shy;ak&shy;ti&shy;vi&shy;t&auml;ten leisten (s.o., Stufe II). Im Rahmen dieses Konzepts sollten neue Formate der Darstellung \/ Vermarktung von HU-Po&shy;si&shy;ti&shy;onen erprobt werden.<\/h2>\n<h5>5. Umsetzung<\/h5>\n<h2 class=\"auto-created\">5.1 Monitoring<\/h2>\n<p>Um einen starken Social Media-Auftritt zu entwickeln, der zur HU wie ihrem Umfeld m\u00f6glichst gut passt, m\u00fcssen besonders in der Anfangszeit verschiedene Formate \/ Methoden erprobt und getestet werden. F\u00fcr die Umsetzung und Weiterentwicklung eines offenen Konzepts ist es wichtig, kurzfristige, realistische Ziele zu definieren und zu beobachten, inwiefern die unternommenen Ma\u00dfnahmen Wirkung zeigen (Monitoring). Solche Ziele k\u00f6nnen sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Reichweite \/ Weiterverbreitung von Nachrichten in den Netzwerken <\/li>\n<li>Anzahl der Interaktionen (Likes, Kommentare, geteilte Inhalte &#8230;)<\/li>\n<li>Teilnehmer\/innen von Veranstaltungen (die bspw. \u00fcber Facebook beworben wurden)<\/li>\n<li>Reichweite in klassischen Medien (wenn diese durch Social Media auf uns aufmerksam werden)<\/li>\n<li>die Zahl der Follower \/ Freunde in den Medien &#8230; <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Auswertung solcher Daten ist vor allem wertvoll um abzusch\u00e4tzen, welche Inhalte \/ Formate bei der bestehenden Community ankommen. Die absoluten Zahlen allein sagen jedoch wenig aus. Zwei M\u00f6glichkeiten einer weitergehenden Betrachtung sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Vergleiche (Benchmarkings) mit anderen NGOs, falls diese \u00e4hnlich aufgestellt sind und Zahlen preisgeben<\/li>\n<li>Analyse l\u00e4ngerfristiger Trends. Daf\u00fcr sollten Social Media aber mindestens zwei Jahre genutzt werden. Dann lassen sich Trends, gemessen an eigenen Vergleichszeitr\u00e4umen, messen. <\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"auto-created\">5.2 Daten&shy;schutz&shy;emp&shy;feh&shy;lungen<\/h2>\n<ul>\n<li>Die mit einem Einsatz von Facebook und Twitter verbundenen Datenschutzrisiken sind unabweisbar. Die Arbeitsgruppe schl\u00e4gt folgende Ma\u00dfnahmen der praktischen und politischen Schadensbegrenzung vor: <\/li>\n<li>Die HU setzt sich &#8211; auch auf Facebook &#8211; f\u00fcr eine sp\u00fcrbare datenschutz- und verbraucherrechtliche Regulierung der Social Media ein.<\/li>\n<li>Personenbezogene Angaben (u.a. Bilder) werden in den Social Media &#8211; wie in den anderen Medien auch &#8211; nur mit ausdr\u00fccklicher Einwilligung aller Betroffenen genutzt. <\/li>\n<li>Au\u00dfer einem generellen Hinweis auf den Facebook\/Twitter-Auftritt der HU werden auf den HU-Webseiten keine Facebook- oder Twitter-Buttons eingebunden. Damit wird das Tracking von Besucher\/innen unserer Webseite verhindert. Wir verlinken aus Facebook heraus, nicht hinein: Es sollte stets auf Websites au\u00dferhalb von Facebook verwiesen werden.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Diskussion ist immer auch eine alternative Kommunikationsm\u00f6glichkeit au\u00dferhalb der Social Media-Plattform anzubieten (z.B. E-Mail\/Telefon). <\/li>\n<li>Wir informieren die Nutzer\/innen unserer Angebote regelm\u00e4\u00dfig &#8211; z.B. halbj\u00e4hrlich oder mindestens j\u00e4hrlich &#8211; \u00fcber die datenschutzrechtlichen Risiken bei der Nutzung der Dienste (Muster z.B. beim Datenschutzbeauftragten RLP). Zudem geben wir ihnen Hinweise auf Browserplugins, wie z.B. NoScript, ScriptSafe, Ghostery oder uBlock Origin. Diese k\u00f6nnen das Sammeln von Cookies blockieren und die Datensammlung von Facebook einschr\u00e4nken, <\/li>\n<li>Mitarbeiter\/innen\u00a0 und Verband sch\u00fctzen: Das Facebook-Konto wird von einem gesonderten Rechner oder einem sogenannten virtuellen Rechner verwaltet, um das Aussp\u00e4hen sonstiger Aktivit\u00e4ten durch die Anbieter zu vermeiden.<\/li>\n<li>Wir pr\u00fcfen unsere Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen bei den Diensten regelm\u00e4\u00dfig (mindestens alle halbe Jahre) und nutzen alle vorhandenen Sicherungsm\u00f6glichkeiten gegen &#8222;facejacken&#8220; &#8211; also das Kapern des Accounts.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2639,2631],"tags":[809],"autoren":[2698],"class_list":["post-13498","termin","type-termin","status-publish","hentry","category-delegiertenkonferenz","category-mv-2017","tag-verband-delegiertenkonferenz","autoren-arbeitsgruppe"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Empfehlungen f\u00fcr eine Social Media-Strategie der Humanistischen Union - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/veranstaltungen\/2017\/empfehlungen-fuer-eine-social-media-strategie-der-humanistischen-union\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Empfehlungen f\u00fcr eine Social Media-Strategie der Humanistischen Union - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Antrag 4 &amp; Empfehlungen an die Mitgliederversammlung 2017 Bearbeitungsstand: 12.6.2017 0. 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