{"id":6310,"date":"2011-02-05T09:13:00","date_gmt":"2011-02-05T08:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/grundrechte-nur-gegen-bezugsschein\/"},"modified":"2021-09-04T00:02:25","modified_gmt":"2021-09-03T22:02:25","slug":"grundrechte-nur-gegen-bezugsschein","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/grundrechte-nur-gegen-bezugsschein\/","title":{"rendered":"Grundrechte \u0096 nur gegen Bezugsschein"},"content":{"rendered":"<p><i>Wie auch immer der Kompromiss zwischen Regierung und Opposition zu den neuen Hartz-IV-S\u00e4tzen aussehen wird, der am 11. Februar in Bundesrat und Bundestag beschlossen werden soll, fest steht schon jetzt: Eine befriedigende L\u00f6sung der Hartz-IV-Problematik wird er nicht bringen.<\/i><\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3390 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1-600x392.jpg\" alt=\"Grundrechte &ndash; nur gegen Bezugsschein\" width=\"600\" height=\"392\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1-600x392.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1-800x523.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1-450x294.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bildungscard2011_01-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Die Frist ist l&auml;ngst abgelaufen &ndash; doch wirklich verbessern wird sich auch mit Versp&auml;tung nichts. Wie auch immer der Kompromiss zwischen Regierung und Opposition zu den neuen Hartz-IV-S&auml;tzen aussehen wird, der am 11. Februar in Bundesrat und Bundestag beschlossen werden soll, fest steht schon jetzt: Eine befriedigende L&ouml;sung der Hartz-IV-Problematik wird er nicht bringen.<\/p>\n<p>Zehn Monate, bis zum 31. Dezember 2010, hatte das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber gegeben, um transparent, sachgerecht und nachvollziehbar das &bdquo;Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums&ldquo; &ndash; wie es im 1. Leitsatz des Urteils vom 9. Februar 2010 hei&szlig;t &ndash; f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen und ihre Kinder neu zu regeln. Menschenw&uuml;rde und Sozialstaatsprinzip sollten &bdquo;jedem Hilfebed&uuml;rftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zusichern, die f&uuml;r seine physische Existenz und f&uuml;r ein Mindestma&szlig; an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerl&auml;sslich sind.&ldquo; Vor allem die Berechnung der Bedarfss&auml;tze f&uuml;r die Kinder sollte &uuml;berarbeitet werden. Diese waren von den Richtern als &bdquo;freih&auml;ndige Setzung ohne irgendeine empirische und methodische Fundierung&ldquo; gegei&szlig;elt worden. Die unverschn&ouml;rkelten Aussagen der Richter sind eigentlich f&uuml;r jedermann verst&auml;ndlich. Sie formulieren einen klaren Auftrag und eine klare Erwartung an den Bundesgesetzgeber, der f&uuml;r die Grundsicherung im Sozialgesetzbuch II zust&auml;ndig ist.<\/p>\n<p>Doch wer die Hoffnung gehegt hatte, nach diesem Urteil br&auml;che endlich eine breite &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber Bildungsarmut, die verkorkste F&ouml;deralismusreform, das Kooperationsverbot zwischen Bund und Kommunen oder gar &uuml;ber gesamtstaatliche Verantwortung gegen&uuml;ber den &auml;rmsten 20 Prozent in dieser Gesellschaft aus, muss feststellen: Die verletzte Menschenw&uuml;rde der Hilfebed&uuml;rftigen und ihrer Kinder ist kein Thema. Gro&szlig;e Schlagzeilen machen dagegen die Sarrazins und die Westerwelles, die scham- und respektlos &uuml;ber dumme Arbeitslose, anpassungsunwillige Araber und T&uuml;rken, alleinerziehende M&uuml;tter ohne Verantwortung und Fastfood futternde, &uuml;bergewichtige Kinder aus Armutsfamilien herziehen.<\/p>\n<p>Diese &ouml;ffentliche und von zahlreichen Medien breit unterst&uuml;tzte Stimmungsmache hat gewirkt; die schwarzgelbe Regierung hatte leichtes Spiel. Bis zum Sp&auml;tsommer lie&szlig; sie die diffamierende Debatte laufen, spornte sie teils sogar an, um drei Monate vor Ablauf der Frist zu verk&uuml;nden: Genug der staatlichen F&uuml;rsorge, es gibt f&uuml;nf Euro mehr f&uuml;r die Erwachsenen und Antragsformulare f&uuml;r die Kinder und Jugendlichen. Obwohl diesmal Expertinnen und Experten den Gesetzgeber klar auf die angewandten Tricks und Winkelz&uuml;ge bei der Interpretation der Einkommens- und Verbrauchsstatistik hinwiesen [1], winkten CDU, CSU und FDP das Gesetz durch und stellten sich damit ihr eigenes Armutszeugnis aus.<\/p>\n<h5><span id=\"sozialpolitische-arroganz\">Sozial&shy;po&shy;li&shy;ti&shy;sche Arroganz<\/span><\/h5>\n<p>Emp&ouml;rend bleiben vor allem die Gesetzesl&ouml;sungen zum Grundrechtsanspruch der Kinder und Jugendlichen. Diese haben sich weit entfernt von Werten, auf die sich Christdemokraten und Liberale ansonsten gerne berufen. Merkel, die sogenannte Mutti der Nation, und ihre Arbeitsministerin, &bdquo;Supermutti&ldquo; Ursula von der Leyen, zeigen keinerlei Respekt gegen&uuml;ber armen Eltern und ihren Kindern. Und so ist das pr&auml;sentierte Gesetz arrogant, bevormundend und entmutigend f&uuml;r die betroffenen Hilfebed&uuml;rftigen, die unter den Generalverdacht des Missbrauchs und der Unverantwortlichkeit gestellt werden. Der kurzatmige Gesetzgebungsprozess hat Kritik, Einw&auml;nde oder Widerspr&uuml;che gar nicht zur Kenntnis genommen. Das Duo Merkel\/von der Leyen setzte sich schlicht &uuml;ber Armutsberichte und wissenschaftliche Forschungsergebnisse hinweg, die handfeste Belege daf&uuml;r liefern, dass sich gerade arme Familien und alleinerziehende M&uuml;tter unter gro&szlig;en pers&ouml;nlichen Entbehrungen um positive Lebens- und Entwicklungschancen f&uuml;r ihre Kinder bem&uuml;hen.<\/p>\n<p>Massive Kritik an diesem Gesetz ist also angebracht: W&auml;hrend die Verfassungsrichter die Kinder in Armutsverh&auml;ltnissen nicht nur als Grundrechtstr&auml;ger anerkannt, sondern ihnen auch einen Anspruch auf soziale und kulturelle Teilhabe zugesprochen haben, nimmt der Gesetzgeber den Kindern diesen Anspruch und &uuml;bertr&auml;gt ihn vormundschaftlich auf eine Beh&ouml;rde. Ihre Grundrechte werden so lediglich auf Bezugsschein gew&auml;hrt, der von einem&nbsp;Amt zugeteilt, gepr&uuml;ft, gew&auml;hrt und kontrolliert wird, das weder kulturell noch bildungspolitisch kompetent und dar&uuml;ber hinaus abh&auml;ngig vom Bundesarbeitsministerium ist.<\/p>\n<p>Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sind die<br \/>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), ihre Jobcenter und Arbeitsgemeinschaften sozialpolitisch &uuml;berfordert, wie die Klageflut gegen Hartz-IV-Auslegungen in den &Auml;mtern belegt. Nicht zuletzt durch den Einfluss der Arbeitgeberverb&auml;nde und der Gewerkschaften in der BA orientiert sich die Arbeit der BA-Angestellten am Arbeitsmarkt und an der Wirtschaft; als Sozialarbeiter der Nation verstehen sie sich keineswegs &ndash; auch wenn sie durch das neue Gesetz immer mehr in diese Rolle gedr&auml;ngt werden. &Uuml;ber 1000 neue BA-Mitarbeiter sollen nun eingestellt werden, um Bildungschancen unter den &auml;rmsten Kindern zu verteilen. Das ist nicht nur unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig teuer, sondern zugleich vom Grundsatz her falsch.<\/p>\n<h5><span id=\"foederales-kompetenzgerangel\">F&ouml;derales Kompe&shy;tenz&shy;ge&shy;rangel <\/span><\/h5>\n<p>Zwar hat die Bundeskanzlerin vor wenigen Wochen in gro&szlig;en Anzeigen den &bdquo;lieben Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rgern&ldquo; die Gr&uuml;ndung einer &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo; versprochen. Allerdings hat ihre Regierung seit dem Inkrafttreten der ersten F&ouml;deralismusreform vor f&uuml;nf Jahren keine direkte bildungspolitische Kompetenz mehr: Der kooperative Bundesstaat hat sich im Wettbewerbsf&ouml;deralismus verfl&uuml;chtigt [2], in dem sich nun der Bund durch Parallel- und Nebenstrukturen verlorenen Einfluss zur&uuml;ckzuerobern sucht. Ihre diesbez&uuml;gliche Findigkeit bewies Ursula von der Leyen bereits als Familienministerin mit der Konstruktion eines Sonderfonds, aus dem allein die L&auml;nder bis 2013 Geld f&uuml;r die fr&uuml;hkindliche Betreuung und Bildung der unter Dreij&auml;hrigen entnehmen k&ouml;nnen, ebenfalls nur gegen Nachweis. Verschleppen (wie es derzeit geschieht) die L&auml;nder die Programme, bleibt die finanzpolitische Trumpfkarte in Berlin.<\/p>\n<p>Als Bundesarbeitsministerin reichen von der Leyen nun Rechtsverordnungen, um von oben nach unten durchzuregieren. So kann sie die Kontrolle &uuml;ber die soziokulturelle Teilhabe der Hartz-IV-Kinder mittels einer Chipkarte anordnen, auch ohne Zustimmung des Bundesrats. Diese Chipkarte wird die Ministerin gegen alle Einw&auml;nde der Datensch&uuml;tzer und B&uuml;rgerrechtler einf&uuml;hren, wenn das System der Bezugsscheine nicht funktioniert und bei den armen Kindern nichts von dem ankommt, was die Bundeskanzlerin vollmundig in ihrer Anzeigenkampagne versprochen hat: &bdquo;Wir wollen Kindern aus Familien mit niedrigem Einkommen helfen &ndash; etwa mit Nachhilfe, warmem Essen in der Schule und einem Zuschuss f&uuml;r Freizeitaktivit&auml;ten.&ldquo;<\/p>\n<p>Auch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit dient von der Leyen als sozial- wie bildungspolitische Nebenstruktur, um in die Kommunen, die Kinder- und Jugendhilfe, aber auch in Schulen oder Kindertagesst&auml;tten hineinwirken zu k&ouml;nnen. Kinder- und Jugend&auml;mter, die Tr&auml;ger der Kindertagesst&auml;tten, die Schulen und die Kultusministerien werden sich somit auf massive Schuldzuweisungen<br \/>und PR-Aktionen der Ministerin einzustellen haben.<\/p>\n<h5><span id=\"bildungspolitischer-offenbarungseid\">Bildungs&shy;po&shy;li&shy;ti&shy;scher Offen&shy;ba&shy;rungseid<\/span><\/h5>\n<p>Besonders schwer wiegen die bildungspolitischen Ein- und Widerspr&uuml;che gegen das Gesetz. Das verbal gro&szlig; aufgez&auml;umte Bildungspaket, mit dem sich von der Leyen und die schwarz-gelbe Regierung schm&uuml;cken, ist im Grunde eine Luftnummer: So werden k&uuml;nftig die von der gro&szlig;en Koalition beschlossenen 100 Euro zum Schulstart nur noch zweigeteilt &ndash; einmal 70, einmal 30 Euro &ndash; ausgezahlt, weil die &bdquo;verantwortungslosen&ldquo; Hartz-IV-Eltern doch tats&auml;chlich alles auf einmal beim Schulstart ausgegeben h&auml;tten. Jetzt kontrolliert ein staatlicher Vormund, der sich von den Eltern sogar Rechnungen und Belege vorlegen lassen kann.<\/p>\n<p>&Auml;hnlich absurd ist die Regelung zur Nachhilfe f&uuml;r Kinder aus Hartz-IV- oder&nbsp;Sozialhilfeempf&auml;nger-Familien. W&auml;hrend die Verfassungsrichter schulpflichtigen Kindern in jeder Hinsicht Unterst&uuml;tzung bieten wollten (&bdquo;Notwendige Aufwendungen zur Erf&uuml;llung schulischer Pflichten geh&ouml;ren zu ihrem existentiellen Bedarf.&ldquo;), sind Beamte im Arbeitsministerium offenbar &uuml;berzeugt, dass ein Kind aus einer Hartz-IV-Familie seine schulische Pflicht schon dann erf&uuml;llt, wenn es nicht sitzen bleibt. Nur wenn die Versetzung gef&auml;hrdet ist und die Schulen ihren &bdquo;blauen Brief&ldquo; verschickt haben, d&uuml;rfen die Eltern einen Antrag auf Nachhilfe beim beh&ouml;rdlichen Vormund einreichen, der diesen dann pr&uuml;ft und dar&uuml;ber entscheidet. Wem allerdings die schulpraktischen Abl&auml;ufe zwischen dem &bdquo;blauen Brief&ldquo; und den Versetzungskonferenzen bekannt sind, der wei&szlig;, dass das versetzungsgef&auml;hrdete Hartz-IV-Kind so keine Chance mehr hat, rechtzeitig eine wirksame Nachhilfe zu bekommen.<\/p>\n<p>Ohnehin ist es nach der Gesetzeslage nicht vorgesehen, Nachhilfe zu gew&auml;hren, wenn das Sitzenbleiben feststeht oder das Hartz-IV-Kind auf die Idee kommen sollte, mit Nachhilfe seine Noten so zu verbessern, um es auf eine weiterf&uuml;hrende, h&ouml;here Schule zu schaffen. Im Zweifel soll der beh&ouml;rdliche Vormund in den Schulen nachfragen. Damit stolpern dann die Lehrerinnen und Lehrer in eine Falle: Aus datenschutzrechtlichen Gr&uuml;nden d&uuml;rfen sie eigentlich nicht wissen, welche ihrer Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler von Hartz IV oder Sozialhilfe leben. Andererseits m&uuml;ssten sie Versetzungsprobleme fr&uuml;hzeitig bemerken und den Eltern zu Nachhilfe-Antr&auml;gen raten. Die Folge sind den Datenschutz verletzende Offenlegungen auf allen Seiten.<\/p>\n<p>In dem gesamten Gesetzgebungsprozess &uuml;ber den Grundrechtsanspruch f&uuml;r die schulpflichtigen Kinder aus Hartz-IV-Familien schwiegen sich die Kultusminister bisher aus. Sie &auml;u&szlig;erten sich auch nicht zu den Versprechungen der Berliner Politm&uuml;tter zum warmen Essen in der Schule. Dabei liegen nur Vermutungen vor, an wie vielen Schulen der Republik die eng definierte Gesetzesvorschrift von einem warmen Mittagessen in schulischer Gemeinschaft (das hei&szlig;t: mindestens drei Mal in der Woche) erf&uuml;llt ist. Nur dann zahlt der Vormund der BA n&auml;mlich einen Zuschuss. Bildungsforscher sch&auml;tzen, dass bisher nur 15 bis 20 Prozent der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ein solches schulgemeinschaftliches Essen angeboten bekommen, vor allem in Gesamtschulen. Ob und wie viele Kinder aus Hartz-IV-Familien darunter sind, wei&szlig; niemand.<\/p>\n<p>Wird dieses &bdquo;Bildungspaket&ldquo; wieder auf den Schreibtischen der Karlsruher Richter landen? Ja, denn das neue Gesetz verst&ouml;&szlig;t ganz eindeutig gegen den emanzipatorischen Grundsatz, schulpflichtige Kinder zu st&auml;rken und in ein eigenverantwortliches Leben zu f&uuml;hren, damit sie sp&auml;ter ihren Lebensunterhalt selbst verdienen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Erneut wird an all dem deutlich, dass eine unabh&auml;ngige Kommission &uuml;ber das menschenw&uuml;rdige Existenzminimum entscheiden m&uuml;sste, die dem Bundestag gegen&uuml;ber verantwortlich ist und eine Empfehlung vorlegt. Ansonsten wird der regierungsamtlichen Arroganz nicht beizukommen sein.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>[1] Rudolf Martens, Die Hartz-IV-Abrechnung, in: &bdquo;Bl&auml;tter&ldquo;, 11\/2010, S. 5-8.<\/p>\n<p>[2] Vgl. Jutta Roitsch, F&ouml;deraler Schlussakt. Von der kreativen Kooperation zum ruin&ouml;sen Wettbewerb, in: &bdquo;Bl&auml;tter&ldquo;, 8\/2006, S. 977-984.<\/p>\n<p><i>Dieser Beitrag erschien in den &#8222;Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik&#8220; 2\/2011. Mehr Informationen auf <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.blaetter.de<\/a>. Wir danken f&uuml;r die Genehmigung zum Wiederabdruck.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":3390,"template":"","categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-6310","thema","type-thema","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Grundrechte \u0096 nur gegen Bezugsschein - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/grundrechte-nur-gegen-bezugsschein\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Grundrechte \u0096 nur gegen Bezugsschein - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie auch immer der Kompromiss zwischen Regierung und Opposition zu den neuen Hartz-IV-S\u00e4tzen aussehen wird, der am 11. 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