{"id":6429,"date":"2020-07-14T15:20:00","date_gmt":"2020-07-14T13:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:40","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:40","slug":"die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/","title":{"rendered":"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts"},"content":{"rendered":"<p>Sven L&uuml;ders<\/p>\n<p>in: vorg&auml;nge Nr. 229 (1\/2020), S. 107-110<\/p>\n<p>Der Streit um die Zul&auml;ssigkeit organisierter Suizidbeihilfe in Deutschland wurde und wird vor allem als normative Auseinandersetzung gef&uuml;hrt. Gestritten wird vorrangig um die ethische Anerkennung und die rechtliche Zul&auml;ssigkeit des Suizids und der organisierten Beihilfe dazu. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 26. Februar 2020 ist &#8211; zumindest verfassungsrechtlich &ndash; der Weg f&uuml;r die Suizidbeihilfe in Deutschland frei, denn das Gericht stellte die Inanspruchnahme organisierter Hilfe ausdr&uuml;cklich unter grundrechtlichen Schutz: <i>&bdquo;Die Freiheit, sich das Leben zu nehmen, umfasst auch die Freiheit, hierf&uuml;r bei Dritten Hilfe zu suchen und Hilfe, soweit sie angeboten wird, in Anspruch zu nehmen.&ldquo; <\/i>(Leitsatz 1c)<\/p>\n<p>Doch was bedeutet diese Entscheidung in der Praxis f&uuml;r diejenigen, die tats&auml;chlich Hilfe f&uuml;r ihr selbstbestimmtes Lebensende suchen? Mit der Verabschiedung von &sect;&nbsp;217 StGB im Dezember 2015 hatten alle bisher in Deutschland agierenden Vereine und Einzelfall-Helfer ihre Sterbehilfe-Aktivit&auml;ten eingestellt bzw. in die Schweiz verlagert.[1] Anders als es die Sch&auml;rfe der Debatte und die wiederkehrenden Warnungen vor einer &bdquo;Normalisierung&ldquo; der Sterbehilfe nahelegen, ging es damals um ganze zwei (!) Vereine, die entsprechende Beihilfen in Deutschland anboten (bzw. in der Schweiz vermittelten). Wir wollten wissen, ob und wie diese beiden Vereine nach der Entscheidung des BVerfG ihre Aktivit&auml;ten wieder aufgenommen haben und es demn&auml;chst vielleicht neue Organisationen gibt, die Suizidbeihilfe in Deutschland anbieten.<\/p>\n<p>Die <b>vor<\/b>g&auml;nge hatten bereits 2015 versucht, die konkrete Praxis der Sterbebegleitung durch <i>Dignitas <\/i>und <i>Sterbehilfe Deutschland <\/i>zu dokumentieren.[2] Das sollte zur Rationalisierung der aufgeladenen Debatte beitragen. Dieser Versuch soll nun wiederholt werden. Neben der Frage, ob die Vereine ihre Aktivit&auml;ten nach der Aufhebung des &sect;&nbsp;217 StGB wieder aufnehmen bzw. schon aufgenommen haben, fragten wir sie auch danach, ob und in welchen Punkten sie ihre bisherigen Abl&auml;ufe der Suizidbeihilfe ge&auml;ndert haben. Das Gericht hatte in seiner Entscheidung eine ganze Reihe von Kriterien aufgestellt, wie die Freiwilligkeit, Eigenst&auml;ndigkeit und Fehlerfreiheit der Suizidentscheidung gew&auml;hrleisten werden soll (s. &Uuml;bersicht). Nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung (in der Vertreter der Sterbehilfe-Organisationen angeh&ouml;rt wurden) sah das Gericht Hinweise daf&uuml;r, <i>&bdquo;dass die bis zum Inkrafttreten von &sect;&nbsp;217 StGB bestehende Praxis gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;iger Suizidhilfe in Deutschland nicht geeignet war, die Willens- und damit die Selbstbestimmungsfreiheit in jedem Fall zu wahren.&ldquo;<\/i> (Rn.&nbsp;249) Insbesondere bem&auml;ngelten die Richter*innen die manchmal unzureichende Pr&uuml;fung auf eine m&ouml;glicherweise eingeschr&auml;nkte Einsichts- und Urteilsf&auml;higkeit der Suizidwilligen sowie die fehlende fach&auml;rztliche Untersuchung, Beratung und Aufkl&auml;rung &uuml;ber Behandlungsm&ouml;glichkeiten und -alternativen bei schwer Erkrankten (ebd.). Vor diesem Hintergrund haben wir die Organisationen um Auskunft gebeten &uuml;ber eventuelle Anpassungen ihrer Beratungs- und Begleitungspraxis.<\/p>\n<p><b>Anforderungen des BVerfG zur Gew&auml;hrleistung der Autonomie und Freiwilligkeit von Suizidentscheidungen <\/b><\/p>\n<p>a) Information &uuml;ber Behandlungs- bzw. Handlungsalternativen und deren jeweilige Folgen f&uuml;r die Betroffenen (Rn. 242 und 246)<\/p>\n<p>b) &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Suizidwilligen das F&uuml;r und Wider einer Suizidentscheidung an der eigenen Lebensrealit&auml;t orientiert abw&auml;gen (Rn.&nbsp;240)<\/p>\n<p>c) Durchf&uuml;hrung einer fach&auml;rztlichen Untersuchung beim Vorliegen schwerer k&ouml;rperliche oder psychischer Erkrankungen (Leiden), bei &uuml;berpr&uuml;ft wird, ob alle Behandlungsalternativen ausgesch&ouml;pft wurden (Rn. 249)<\/p>\n<p>d) keinerlei Entscheidungsdruck von seiten der Helfer auf die Suizidwilligen, z.B. durch unaufgeforderte Suizidhilfe-Angebote oder Rechtfertigung f&uuml;r die Ablehnung eines Angebots (Rn. 243, 235)<\/p>\n<p>e) Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen Helfer*innen und Suizidwilligen sowie anderen Einflussnahmen (unterhalb von Zwang, Drohung, T&auml;uschung) auf die Suizidentscheidung (Rn. 247)<\/p>\n<p>f) Pr&uuml;fung der Dauerhaftigkeit und Festigkeit des Suizidwunsches (Rn.&nbsp;244)<\/p>\n<p>g) Ausschluss psychischer Erkrankungen, die die freie Willensbildung bzw. Einwilligungsf&auml;higkeit der Suizidwilligen einschr&auml;nken k&ouml;nnten (Rn.&nbsp;245)<\/p>\n<p><i>(nach: BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 26. Februar 2020 &#8211; 2 BvR 2347\/15, Rn. 1-343)<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"sterbehilfe-deutschland-verein-sterbehilfe\">Sterbehilfe Deutschland \/ Verein Sterbehilfe<\/span><\/h5>\n<p>Die zum Teil medienwirksame Inszenierung von Suizidbeihilfen durch <i>Sterbehilfe Deutschland (StHD)<\/i> und dessen Vorsitzenden Roger Kusch war der Ausl&ouml;ser f&uuml;r jene Debatten, die schlie&szlig;lich in der Verabschiedung des &sect;&nbsp;217 StGB m&uuml;ndete. Der Verein wurde 2009 gegr&uuml;ndet und leistete nach eigenen Angaben bis Ende 2014 in 162 F&auml;llen Suizidbeihilfe. Daf&uuml;r war eine Mitgliedschaft im Verein notwendig. Die Aufnahmebedingungen, das Antrags- und Entscheidungsverfahren sowie statistische Angaben &uuml;ber ausgef&uuml;hrte Beihilfen dokumentierte der Verein in seinen Jahresberichten.[3]<\/p>\n<p>Der Verein stellte mit dem Inkrafttreten von &sect;&nbsp;217 StGB s&auml;mtliche Aktivit&auml;ten in Deutschland ein und setzte diese in dem in der Schweiz neubegr&uuml;ndeten <i>Verein Sterbehilfe <\/i>fort. Nach der Aufhebung des Verbots bietet <i>Verein Sterbehilfe <\/i>die Suizidbegleitung auch wieder in Deutschland an.[4] Die Regularien sind den Regeln von <i>Sterbehilfe Deutschland<\/i> nachgebildet:[5] sie sehen u.a. eine schriftliche Antragstellung mit Begr&uuml;ndung, das Abfassen einer Patientenverf&uuml;gung, ein aufgezeichnetes Beratungsgespr&auml;ch mit Mitarbeiter*innen des Vereins sowie eine &auml;rztliche Begutachtung vor; die &auml;rztliche Begutachtung sowie die Beihilfe sollen nach M&ouml;glichkeit von verschiedenen &Auml;rzten durchgef&uuml;hrt werden. Eine formale Karenzzeit zwischen Beratung und Durchf&uuml;hrung ist nicht vorgegeben, &uuml;blicherweise liegen dazwischen jedoch zwei bis vier Monate. Zudem bem&uuml;ht sich der Verein, die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden fr&uuml;hzeitig &uuml;ber geplante Suizidbeihilfen zu informieren. Der Ablauf der Suizidbeihilfe ist in ethischen Grunds&auml;tzen[6] geregelt und dokumentiert, auf deren Einhaltung sich der Verein verpflichtet hat. Darin wird mehrfach auf die vom BVerfG formulierten Anforderungen zur Freiverantwortlichkeit der Suizidentscheidung Bezug genommen; sie verbieten u.a. nach einer Entscheidung &uuml;ber die Beihilfef&auml;higkeit des konkreten Falls die Kontaktaufnahme mit dem Mitglied (um dieses nicht unter Entscheidungsdruck zu setzen), ebenso ist die Annahme von Geschenken durch Mitarbeiter*innen des Vereins verboten. Auf Anfrage teilte <i>Verein Sterbehilfe <\/i>mit, dass er vorerst keine Notwendigkeit f&uuml;r weitere &Auml;nderungen seiner Beratungs- und Begleitungsabl&auml;ufe sieht.<\/p>\n<h5><span id=\"dignitas-deutschland\">Dignitas Deutschland <\/span><\/h5>\n<p>Der Verein wurde 2005 als eigenst&auml;ndiger Ableger der schon l&auml;nger in der Schweiz existierenden <i>Dignitas Schweiz <\/i>gegr&uuml;ndet. <i>Dignitas Deutschland <\/i>hat bis zum Inkrafttreten von &sect;&nbsp;217 StGB f&uuml;r seine Mitglieder eine Suizidberatung angeboten. Dabei wurden bis Ende 2015 insgesamt 724 Mitglieder zur Suizidbeihilfe vermittelt, die dann in der Schweiz (von der dortigen Dignitas betreut) stattfand.[7] <br \/>Nach der Aufhebung des Verbots von &sect;&nbsp;217 StGB hat der Verein seine Aktivit&auml;ten neu ausgerichtet und konzentriert sich auf folgende drei Angebote:[8]<\/p>\n<ul>\n<li>eine neue, gemeinsam mit der DGHS eingerichtete Beratungsstelle zur Suizid<em>versuchspr&auml;vention<\/em> (&bdquo;Schluss.PUNKT&ldquo;), in der Interessierte sich ergebnisoffen und unvoreingenommen &uuml;ber Suizidm&ouml;glichkeiten sowie Alternativen zum Suizid informieren k&ouml;nnen.[9] Mit dieser Beratungsstelle sollen vor allem <em>&bdquo;kurzschl&uuml;ssige und riskante Suizidversuche&ldquo;<\/em> vermieden werden.<\/li>\n<li>die rechtliche Durchsetzung der Selbstbestimmung am Lebensende, u.a. durch die Beteiligung an weiteren Klageverfahren (z.B. in &Ouml;sterreich);<\/li>\n<li>die Suizidberatung und -beihilfe f&uuml;r Mitglieder des Vereins, die k&uuml;nftig auch in Deutschland selbst angeboten werden soll. Daf&uuml;r will der Verein die Kompetenzen und Erfahrungen seiner schweizerischen Schwestergesellschaft nutzen und mit &Auml;rzten in Deutschland kooperieren.&nbsp;<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die eigenst&auml;ndige Durchf&uuml;hrung von Suizidbeihilfe durch <i>Dignitas Deutschland<\/i> ist nach Auskunft des Vereins derzeit noch in der Erprobung. F&uuml;r die Frage, wer, wann und unter welchen Bedingungen Suizidbeihilfe erhalten k&ouml;nne, gibt es bisher nur interne Kriterien. Formale Regelungen zum Ablauf der Beihilfe (etwa feste Wartezeiten, Ablauf der &auml;rztlichen Begutachtung, Verhaltenskodex f&uuml;r Sterbebegleiter &hellip;) existierten (noch) nicht, da es sich vorerst nur um wenige Einzelf&auml;lle handle, die individuell entschieden w&uuml;rden. Die Verfahren w&uuml;rden jedoch angesichts der zahlreichen Beteiligten (Vereinspersonal, Rechtsanwalt, begutachtende &Auml;rzte &hellip;) hinreichend lang dauern, um &uuml;bereilte Suizidentscheidungen auszuschlie&szlig;en. Die Erarbeitung entsprechender Standard-Verfahren wird in Aussicht gestellt, wenn in den n&auml;chsten Jahren entsprechende Erfahrungen gesammelt werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Einen weiteren Regulierungsbedarf f&uuml;r die gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Suizidbeihilfe sieht <i>Dignitas<\/i> derzeit nicht &ndash; die bestehenden strafrechtlichen Regelungen (etwa &sect;&nbsp;216 StGB) seien daf&uuml;r ausreichend.<\/p>\n<h5><span id=\"deutsche-gesellschaft-fuer-humanes-sterben-dghs\">Deutsche Gesell&shy;schaft f&uuml;r Humanes Sterben (DGHS)<\/span><\/h5>\n<p>Die <i>DGHS<\/i> versteht sich als B&uuml;rgerrechts- und Patientenschutzorganisation, nicht als Sterbehilfegesellschaft. Sie hat bisher keine Suizidbeihilfe angeboten. Nach der Entscheidung des BVerfG haben sich neben Suizidwilligen aber auch Mediziner an den Verein gewandt, die ihre Bereitschaft zur &auml;rztlichen Suizidbegleitung signalisieren. Der Verein hat deshalb eine interne Arbeitsgruppe eingesetzt, die Vorschl&auml;ge erarbeiten soll, ob und ggf. wie die<i> DGHS <\/i>k&uuml;nftig mit Beratungs- und Beihilfeanfragen umgehen kann. Ein entsprechendes Angebot wird in Aussicht gestellt, denn die f&uuml;r eine Suizidbeihilfe n&ouml;tigen Unterlagen (z.B. schriftliche Begr&uuml;ndung des Suizidwunsches und &auml;rztliche Befunde) <i>&bdquo;k&ouml;nnen bereits jetzt bei der DGHS eingereicht werden&ldquo;<\/i>[10]. Wie das Verfahren ausgestaltet werden soll, ist bisher nicht bekannt.<\/p>\n<h5><span id=\"anmerkungen\">Anmerkungen:<\/span><\/h5>\n<p>1 S. Interview mit Peter Puppe in vorg&auml;nge Nr. 210\/211, S. 201f.<\/p>\n<p>2 S. die beiden Dokumentationen in vorg&auml;nge Nr. 210\/211, S. 195ff.\/203ff.<\/p>\n<p>3 S. Dokumentation in vorg&auml;nge Nr. 210\/211, S. 195 ff. m.w.N.<\/p>\n<p>4 S. Verein Sterbehilfe: &bdquo;Erstmals in Deutschland: Suizidhilfe im Altenheim&ldquo;, Pressemitteilung vom 12.6.2020, <a href=\"https:\/\/www.sterbehilfe.de\/erstmals-in-deutschland-suizidhilfe-im-altenheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sterbehilfe.de\/erstmals-in-deutschland-suizidhilfe-im-altenheim\/<\/a>.<\/p>\n<p>5 Vgl. Verein Sterbehilfe (2020): Selbstbestimmung am Lebensende (Informationsbrosch&uuml;re), unter <a href=\"https:\/\/www.sterbehilfe.de\/wp-content\/uploads\/infomaterial.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sterbehilfe.de\/wp-content\/uploads\/infomaterial.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>6 Ebd.<\/p>\n<p>7 So die Ausk&uuml;nfte des Vereins gegen&uuml;ber dem BVerfG, nachzulesen im Urteil v. 26.2.2020 Rn. 57 ff. f&uuml;r Dignitas Schweiz und Rn. 62 ff. f&uuml;r Dignitas Deutschland.<\/p>\n<p>8 Informationen lt. telefonischer Auskunft von Florian Willet (Dignitas Deutschland) vom 1.7.2020.<\/p>\n<p>9 S. <a href=\"https:\/\/www.schluss-punkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.schluss-punkt.de\/<\/a> sowie gemeinsame Pressemitteilung von DGHS &amp; Dignitas Deutschland vom 2.3.2020.<\/p>\n<p>10 Auskunft Wega Wetzel (DGHS) vom 16.6.2020.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-6429","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-sterbehilfe"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sven L&uuml;ders in: vorg&auml;nge Nr. 229 (1\/2020), S. 107-110 Der Streit um die Zul&auml;ssigkeit organisierter Suizidbeihilfe in Deutschland wurde und wird vor allem als normative Auseinandersetzung gef&uuml;hrt. Gestritten wird vorrangig um die ethische Anerkennung und die rechtliche Zul&auml;ssigkeit des Suizids und der organisierten Beihilfe dazu. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 26. Februar 2020 [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-31T08:13:40+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\\\/\",\"name\":\"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2020-07-14T13:20:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-31T08:13:40+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Themen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Bioethik\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/themen\\\/bioethik\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Selbstbestimmtes Sterben\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/themen\\\/bioethik\\\/sterbehilfe\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union","og_description":"Sven L&uuml;ders in: vorg&auml;nge Nr. 229 (1\/2020), S. 107-110 Der Streit um die Zul&auml;ssigkeit organisierter Suizidbeihilfe in Deutschland wurde und wird vor allem als normative Auseinandersetzung gef&uuml;hrt. Gestritten wird vorrangig um die ethische Anerkennung und die rechtliche Zul&auml;ssigkeit des Suizids und der organisierten Beihilfe dazu. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 26. Februar 2020 [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-31T08:13:40+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/","name":"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2020-07-14T13:20:00+00:00","dateModified":"2021-08-31T08:13:40+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-praxis-der-sterbehilfe-organisationen-in-deutschland-nach-der-entscheidung-des-bundesverfassungs\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Themen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Bioethik","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/bioethik\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Selbstbestimmtes Sterben","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/bioethik\/sterbehilfe\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/thema\/6429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/thema"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/thema"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=6429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=6429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=6429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}