{"id":6650,"date":"2020-02-04T16:11:00","date_gmt":"2020-02-04T15:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mit-dem-digitalpakt-schulen-sehenden-auges-in-den-datenschutzrechtlichen-abgrund\/"},"modified":"2021-09-04T00:02:41","modified_gmt":"2021-09-03T22:02:41","slug":"mit-dem-digitalpakt-schulen-sehenden-auges-in-den-datenschutzrechtlichen-abgrund","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mit-dem-digitalpakt-schulen-sehenden-auges-in-den-datenschutzrechtlichen-abgrund\/","title":{"rendered":"Mit dem Digitalpakt Schulen &#8211; Sehenden Auges in den datenschutzrechtlichen Abgrund"},"content":{"rendered":"<p><i>Die HU Baden-W\u00fcrttemberg warnt<\/i><\/p>\n<p>Die Humanistische Union (HU) Baden-W&uuml;rttemberg kritisiert den zwischen der Bundesregierung und den Landesregierungen geschlossenen &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo;, aus dem das Land Baden-W&uuml;rttemberg von den insgesamt bereitgestellten 5 Mrd. &euro; 650 Mio. erhalten wird. Der Digitalpakt Schulen und die vom Kultusministerium Stuttgart herausgegebenen Anwendungshinweise verlieren kein Wort zu der einzusetzenden Software. In den von Frau Eisenmanns Kultusministerium erstellten Ausschreibungsunterlagen f&uuml;r das Lernmanagement an Schulen wird dagegen Klartext gesprochen. Zur Anschaffung empfohlen wird die Software von Microsoft. Andere und insbesondere heimische Anbieter geraten damit zwangsl&auml;ufig ins Hintertreffen. Die Vorteile der vermeintlich preislich g&uuml;nstigen L&ouml;sung von Microsoft werden uns, und vor allem unsere Kinder, viel kosten: Den Verlust der datenschutzrechtlichen Souver&auml;nit&auml;t.<\/p>\n<p>Die Zeit dr&auml;ngt: Seit dem 14.01.2020 werden die Sch&uuml;lerdaten &uuml;ber eine Cloud au&szlig;erhalb des deutschen Rechtsraumes verwaltet.<\/p>\n<p>Die Humanistische Union Baden-W&uuml;rttemberg hat in Zusammenarbeit mit ihrem Vorstandsmitglied <i>Prof.in a.D. Dr.in Britta Schinzel, Inhaberin eines Lehrstuhls f&uuml;r Informatik und Gesellschaft an der Albert-Ludwig-Universit&auml;t Freiburg<\/i>, die wesentlichen Kritikpunkte an dem Digitalpakt Schulen und dessen Umsetzung in Baden-W&uuml;rttemberg zusammengefasst:<\/p>\n<ol>\n<li>Digitalisierte Lernsysteme bilden bis zum einzelnen Mausklick einer Sch&uuml;lerin, dessen Inhalten, Geschwindigkeiten, Korrekturen das individuelle Lernverhalten von Sch&uuml;lerinnen w&auml;hrend ihrer gesamten Schulzeit ab. Es entstehen Millionen von Sch&uuml;ler- (und Lehrer-) Profilen.<\/li>\n<li>Sch&uuml;lerdaten sind nach unserer Auffassung mindestens so sch&uuml;tzenswert wie etwa in den sicherheitsbeh&ouml;rdlichen Systemen gespeicherte Daten. Zudem liegt keine Datenschutzfolgenabsch&auml;tzung gem&auml;&szlig; Art. 28 und 35 DGSVO vor.<\/li>\n<li>Das Kultusministerium empfiehlt den Schulen in seiner Leistungsbeschreibung als einziges namentlich genanntes Produkt die Anschaffung von Azure Active Directory<br \/>von Microsoft als Teil des ausgeschriebenen Lernmanagementsystems.<\/li>\n<li>Es ist in h&ouml;chstem Ma&szlig;e fahrl&auml;ssig, auf die vertraglichen Zusicherungen von Microsoft zu vertrauen, dass die DSGVO eingehalten w&uuml;rde. Mit den zur Verf&uuml;gung gestellten Geldern wird die Anschaffung des von Microsoft angebotenen sog. &#8222;Rundum-Wohlf&uuml;hlpakets&#8220; (Office 365 education) mit dessen unterstem Funktions- und Sicherheitslevel A1 vorprogrammiert.<\/li>\n<li>&Uuml;ber den Einsatz von Office 365 education von Microsoft ist die Verarbeitung der Daten &uuml;ber die nur dem amerikanischen und dortigen Interessen unterworfenen Recht in der Cloud (Azure) vorprogrammiert. Das bedeutet: Keine deutsche Institution, keine deutsche Regierung, kein Kultusminister, keine Datenschutzbeauftragte, und schon gar nicht eine Schule oder gar eine einzelne Sch&uuml;lerin kann &uuml;ber die Einhaltung des Datenschutzes wachen und Anordnungen zur Einhaltung treffen&nbsp;oder gar durchsetzen.<\/li>\n<li>Es gibt andere Systeme, insbesondere Open Source-Systeme. Hier leistet die Kultusministerin keinerlei Hilfestellung. Unsere Kultusministerium sollte sich zumindest ein Beispiel an den Niederlanden nehmen, wo durch Verhandlungen mit Microsoft ein zumindest hinnehmbarer Schutz von Gesch&auml;ftsdaten erreicht worden ist. Zumindest sollte in Verhandlungen mit Microsoft durchgesetzt werden, die Microsoft-Software datenschutzkonform anzupassen, w&auml;hrend die L&ouml;sungen mit A4 oder A5 wohl aus Kostengr&uuml;nden nicht in Frage kommen.<\/li>\n<\/ol>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"begruendung\">Begr&uuml;ndung:<\/span><\/h2>\n<p>Die HU kritisiert den Digitalpakt f&uuml;r Schulen mit dem Einsatz von Windows 10 und Office 365 Education, weil damit der Schutz der Daten von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern, ebenso wie der von Lehrenden, nicht hinreichend gesichert werden kann. Die Risiken vermehren sich, wenn bei der seit dem 14. Januar 2020 erfolgten Abl&ouml;sung von Windows 7 durch Windows 10 die Microsoft &#8211; Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einstellen und statt dessen die auf ihnen laufende Software, also auch Office 365 Education und alle darauf gespeicherten Daten, in ihre Cloud Azure in den USA migrieren [1]. Danach wird keine Kontrolle von Seiten deutscher Institutionen mehr m&ouml;glich sein, und es besteht die Gefahr, dass Inhalts- und Verbindungsdaten ohne Wissen oder Genehmigung betroffener Personen auch an Schulen weiter gesammelt und per Gesetz etwas an die NSA weitergegeben werden k&ouml;nnen. Solches hat Microsoft in anderen Zusammenh&auml;ngen bereits getan [2].<\/p>\n<p>Doch es gibt sowohl auf der Ebene der Software als auch der der Cloud Alternativen [3], die im Folgenden dargestellt werden.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"der-digitalpakt-schulen-ein-investitionsprogramm\">Der Digitalpakt Schulen: Ein Inves&shy;ti&shy;ti&shy;ons&shy;pro&shy;gramm<\/span><\/h2>\n<p>Aber zun&auml;chst zum Hintergrund: Der Digitalpakt f&uuml;r Schulen wurde im Mai 2019 f&uuml;r ganz Deutschland &ndash; trotz seines Eingriffs in die f&ouml;derale Struktur &#8211; im Rahmen der Strategie f&uuml;r Digitalisierung durch die Bundesregierung auf den Weg gebracht. Der Bund stellt hierf&uuml;r &uuml;ber einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren insgesamt f&uuml;nf Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung, davon in dieser Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro. Dazu m&uuml;ssen die kommunalen und privaten Schultr&auml;ger bzw. L&auml;nder zus&auml;tzlich einen finanziellen Eigenanteil einbringen. Zusammengenommen stehen dann insgesamt mindestens 5,55 Milliarden Euro bereit. Rein rechnerisch bedeutet dies f&uuml;r jede der ca. 40.000 Schulen in Deutschland im Durchschnitt einen Betrag von 137.000 Euro, oder umgerechnet auf die derzeit ca. 11 Millionen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler eine Summe von 500 Euro pro Sch&uuml;ler in dem Finanzierungszeitraum. Bereits im laufenden Schuljahr 2019\/2020 k&ouml;nnen diese Gelder abgerufen werden, um z.B. Tablets zu kaufen, oder um ein schulinternes WLAN zu implementieren.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"der-favorit-des-stuttgarter-kultusministeriums-microsoft\">Der Favorit des Stuttgarter Kultus&shy;mi&shy;nis&shy;te&shy;ri&shy;ums: Microsoft<\/span><\/h2>\n<p>Die Verantwortlichen, Schultr&auml;ger oder Schulen, haben zwar die Wahl, wof&uuml;r konkret sie diese Gelder zur Modernisierung der IT-Infrastruktur einsetzen. Aber mit der Anschaffung der notwendigen Hardware und dem dauerhaften Betrieb der IT-Infrastruktur sind die Mittel pro Sch&uuml;ler verbraucht. Als Software-L&ouml;sung sollen Vertr&auml;ge mit Microsoft geschlossen werden, wobei i.d.R. eine Lizenz von Office 365 Education unter A1 angeboten wird, das sog. &bdquo;Rundum-Wohlf&uuml;hlpaket&ldquo;, welches mit dem genehmigten Digitalpakt bzw. realisierbaren Kosten f&uuml;r Schulen noch betrieben werden k&ouml;nnte. So hatte dies z.B. Ministerin Eisenmann f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg vorgeschrieben, im Dezember vergangenen Jahres nach Protesten wegen mangelnden Datenschutzes jedoch auch andere M&ouml;glichkeiten offen gelassen [4]. Schulen bzw. deren Tr&auml;ger setzen auf diese L&ouml;sung unter A1, weil sie das Managementproblem vor Ort l&ouml;st, da die meisten Einrichtungen &uuml;ber keinen eigenen Netzwerkadministrator verf&uuml;gen. Das hat Folgen.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"daten-in-der-cloud-datenschutz-ade\">Daten in der Cloud: Datenschutz Ade<\/span><\/h2>\n<p>Beim Netzwerkmanagement aus der Cloud aber verlassen fortlaufend (Steuer-) Daten das lokale Schulnetz und werden demn&auml;chst in der entfernten Cloud verarbeitet. Daraus lassen sich dann wiederum R&uuml;ckschl&uuml;sse ziehen auf das Surfverhalten einzelner Sch&uuml;lerinnen etc. Es ist demnach von ganz entscheidender Bedeutung, ob der Anbieter einen DSGVO-konformen Betrieb gew&auml;hrleisten kann.&nbsp;Die Vertr&auml;ge mit Microsoft behaupten zwar die Einhaltung der DSGVO, doch die genaue Inspektion der h&ouml;chst komplexen Software-Landschaft durch erfahrene Technikerinnen und Datensch&uuml;tzerinnen zeigt ein anderes Bild. In den Niederlanden wurde solches f&uuml;r Office 365 enterprise, ein &auml;hnliches Paket wie Office 365 education, unter Lizenz A1 eruiert, und erfolgreich auf &Auml;nderung gedrungen [5]. Microsoft kann das zwar auch, und bietet es mit&nbsp; Lizenzen wie A3 oder gar A5 auch an. Mit diesen k&ouml;nnten Verantwortliche vor Ort selbst datenschutzkonforme Software-Dienste konfigurieren, doch diese sind um ein Vielfaches teurer und erfordern zudem lokale Technikdienste.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"gefordert-sicherer-schutz-von-schueler-und-lehrer-daten\">Gefordert: Sicherer Schutz von Sch&uuml;ler- (und Lehrer-)Daten<\/span><\/h2>\n<p>Die HU fordert eine datenschutzkonforme Verarbeitung der Daten von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern, die zumeist minderj&auml;hrig sind. Zumindest w&auml;ren spezielle Regelungen in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) anzuwenden, die aufbauend auf Art. 5, 6 und 7 DSGVO in Art. 8 DSGVO zu konkretisieren w&auml;ren. Es ist falsch zu argumentieren, das sei unter den verf&uuml;gbaren Softwareangeboten und Ressourcen nicht m&ouml;glich. Vielmehr gibt es &auml;quivalente Open-Source-Software-L&ouml;sungen, sogar in Deutschland entwickelt, wie sie z.&nbsp;B. von der Open Business Alliance [siehe Fu&szlig;note 3] angeboten wird. Mit solchen L&ouml;sungen k&ouml;nnten deutsche Schulen und Institutionen die Kontrolle &uuml;ber ihre Daten behalten, datenschutzkonforme Implementierungen leichter umsetzen und transparent die Datenschutzbestimmungen sicherstellen. Letzteres ist bei der im Rahmen der gegebenen Finanzierung verf&uuml;gbaren L&ouml;sung mit Microsoft 365 unter A1 nicht zu garantieren.<\/p>\n<p>Die HU fordert Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, welche Interessen Microsoft verfolgt, denn die Deutsche Telekom AG hat die eigene deutsche Microsoft Cloud zum 31. August 2019 eingestellt. Das Treuh&auml;ndermodell f&uuml;r Microsoft bei T-Systems ist damit ausgelaufen [siehe Fu&szlig;note 1] [6]. Wie gef&auml;hrlich die &ndash; schlie&szlig;lich lebenslang m&ouml;gliche &ndash; Speicherung und Nutzung von Daten, Bildern, Medien- und App-Nutzung und alle Arten von Kommunikation f&uuml;r unsere Kinder ist, ist inzwischen hinl&auml;nglich bekannt geworden [7]. Die Interessen und fundamentalen Rechte und Freiheiten von Kindern m&uuml;ssen jedoch vor allem auch an Schulen garantiert werden. Wenn durch die Anwendung bzw. Umsetzung von Aufgaben im hoheitlichen Bereich ein hohes Risiko durch IT-gest&uuml;tzte Prozesse in einer komplexen IT-Landschaft besteht, wenn diese insbesondere nicht als IT-Landschaft vor Ort beim Schultr&auml;ger oder in der Schule betrieben werden, verlangt der Gesetzgeber eine Datenschutz-Folgenabsch&auml;tzung entsprechend Art. 35 DSGVO. Eine solche w&uuml;rde verlangen, dass f&uuml;r Kinder bzw. Schulen technisch-organisatorische Ma&szlig;nahmen h&ouml;heren Anforderungen auch bez&uuml;glich der IT-Sicherheit gen&uuml;gen m&uuml;ssen. Vertraulichkeit und Integrit&auml;t sind ebenso h&ouml;her zu bewerten (Art. 25 und Art. 32 DSGVO). F&uuml;r deren Umsetzung muss u.a. verlangt werden, dass sichere Verschl&uuml;sselungen f&uuml;r Transport und Inhalt zu gew&auml;hrleisten w&auml;ren.<\/p>\n<p>Die HU erhebt Einspruch gegen die Regelungen des Digitalpakts und gegen die derzeit bestehenden Vertr&auml;ge im Digitalpakt, wie dies auch andere Vereine und Institutionen getan haben [8]. Dies ist sachlich wie zeitlich h&ouml;chst dringlich, da es Schulen jederzeit m&ouml;glich ist, sich aus dem Digitalpakt zu bedienen und es bereits einzelne Schulen und St&auml;dte gibt, die dies schon getan haben.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"datenschutzkonforme-alternativen-existieren\">Daten&shy;schutz&shy;kon&shy;forme Alter&shy;na&shy;tiven existieren<\/span><\/h2>\n<p>Wir fordern sowohl f&uuml;r die verwendeten Software-Landschaften als auch f&uuml;r die Cloud-Dienste datenschutzkonforme L&ouml;sungen. Erstere werden mit &#8211; ja auch in Deutschland entwickelten &#8211; Open-Source-L&ouml;sungen, wie beispielsweise von der Eclipse Foundation [siehe Fu&szlig;note 3] bereitgestellt. Letztere bieten beispielsweise das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam [vgl. Fu&szlig;note 4] mit seiner Schul-Cloud, aber auch l&auml;ndereigene Software-L&ouml;sungen. Beides k&ouml;nnten wesentliche Schritte sein, um ein Mindestma&szlig; an digitaler Souver&auml;nit&auml;t von Sch&uuml;lern und ihren Schulen in unserer Gesellschaft zu etablieren.<\/p>\n<p>Der Digitalpakt Schulen ist allerdings kein Einzelfall. Denn &auml;hnliche Implementierungen mit Microsoft Windows 10 und Office 365, wie wir beim Digitalpakt Schulen feststellen, die auf Microsoft-Enterprise-Lizenzen basieren, werden von den Bundesl&auml;ndern in den &ouml;ffentlichen Verwaltungen, Kommunen und St&auml;dten geplant und stehen auch den Universit&auml;ten ins Haus. Mit all den damit verbundenen Gefahren und Risiken f&uuml;r unsere Daten.<\/p>\n<p><i>Prof.in i.R. Dr.in Britta Schinzel,&nbsp; Dr. Udo Kau&szlig;,&nbsp; Robin Krahl<br \/>f&uuml;r den Vorstand der HUMANISTISCHEN UNION LV Baden-W&uuml;rttemberg<\/i><\/p>\n<p><i>F&uuml;r R&uuml;ckfragen: <\/i><a href=\"mailto:schinzel%40modell.iig.uni-freiburg.de\"><i>schinzel@modell.iig.uni-freiburg.de<\/i><\/a><i>; <\/i><a href=\"mailto:ra%40rechtsanwalt-kauss.de\"><i>ra@rechtsanwalt-kauss.de<\/i><\/a><i>; <\/i><a href=\"mailto:me%40robin-krahl.de\"><i>me@robin-krahl.de<\/i><\/a><\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"quellenanmerkungen\">Quellen\/Anmerkungen<\/span><\/h2>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Auslaufmodell-Microsoft-Cloud-Deutschland-4152650.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Auslaufmodell-Microsoft-Cloud-Deutschland-4152650.html<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ix\/meldung\/Microsoft-warnt-vor-Support-Ende-des-Server-2008-raet-zum-Cloud-Umzug-4586610.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.heise.de\/ix\/meldung\/Microsoft-warnt-vor-Support-Ende-des-Server-2008-raet-zum-Cloud-Umzug-4586610.html<\/a> &#8211; sofern er nicht durch vorher abgeschlossene Vertr&auml;ge verl&auml;ngert worden ist. Solche Angebote hat es f&uuml;r Universit&auml;ten gegeben, f&uuml;r Schulen ist dies nicht bekannt. Private k&ouml;nnen solche Vertr&auml;ge ohnehin nicht abschlie&szlig;en.<\/p>\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/7d3e0d6a-87a0-11e9-a028-86cea8523dc2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ft.com\/content\/7d3e0d6a-87a0-11e9-a028-86cea8523dc2<\/a><\/p>\n<p>[3] osb-alliance.de, oder opentext.com<\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/www.gew-hb.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/ueberwachung-im-klassenzimmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gew-hb.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/ueberwachung-im-klassenzimmer\/<\/a><\/p>\n<p>[5] <a href=\"https:\/\/www.tweedekamer.nl\/kamerstukken\/brieven_regering\/detail?did=2019D28465&amp;id=2019Z13829\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tweedekamer.nl\/kamerstukken\/brieven_regering\/detail?id=2019Z13829&amp;did=2019D28465<\/a>; und <a href=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/microsoft-365\/compliance\/gdpr-dsr-office365?toc=\/microsoft-365\/enterprise\/toc.json%23part-2-responding-to-dsrs-with-respect-to-insights-generated-by-office-365\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/microsoft-365\/compliance\/gdpr-dsr-office365?toc=\/microsoft-365\/enterprise\/toc.json%23part-2-responding-to-dsrs-with-respect-to-insights-generated-by-office-365<\/a><\/p>\n<p>[6] Allerdings gibt es neuere Bestrebungen unter dem Stichwort &#8222;go local&#8220;. Hier w&auml;re in Deutschland wieder die Deutsche Telekom beteiligt. Offen ist allerdings, inwiefern Diagnosedaten ausgewertet werden; das sind Telemetriedaten, die zum Betrieb der Dienste von Microsoft n&ouml;tig sind, enthaltend Metadaten, die &uuml;ber die Nutzung der Dienste unter jedem einzelnen Account Auskunft geben k&ouml;nnen. Hier sind v.a. die im Anpassungsprozess befindlichen Online Service Terms (OST) problematisch (wesentliches Thema der niederl&auml;ndischen Untersuchungen).<\/p>\n<p>[7] Dabei ist wichtig, wer f&uuml;r die Minderj&auml;hrigen entscheidet, denn Erziehungsberechtigte &uuml;bertragen teilweise ihre Verantwortung an Schulen. Was bedeutet dies also f&uuml;r die Nutzung von Software-Diensten in Schulen? &#8211; Hier m&uuml;ssen die gesetzlichen Regelungen im Schulrecht hinterfragt werden, denn bisher scheint es dazu keine Rechtsprechung zu geben.<\/p>\n<p>[8] <a href=\"https:\/\/www.fiff.de\/PM_Digitalisierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.fiff.de\/PM_Digitalisierung<\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-6650","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-datenschutz"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mit dem Digitalpakt Schulen - Sehenden Auges in den datenschutzrechtlichen Abgrund - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mit-dem-digitalpakt-schulen-sehenden-auges-in-den-datenschutzrechtlichen-abgrund\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mit dem Digitalpakt Schulen - Sehenden Auges in den datenschutzrechtlichen Abgrund - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die HU Baden-W\u00fcrttemberg warnt Die Humanistische Union (HU) Baden-W&uuml;rttemberg kritisiert den zwischen der Bundesregierung und den Landesregierungen geschlossenen &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo;, aus dem das Land Baden-W&uuml;rttemberg von den insgesamt bereitgestellten 5 Mrd. &euro; 650 Mio. erhalten wird. 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