{"id":7103,"date":"2014-10-11T21:30:00","date_gmt":"2014-10-11T19:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/weltweite-ausspaehung-der-bevoelkerung-rechtliche-bewertung-und-handlungsoptionen\/"},"modified":"2021-09-04T00:03:29","modified_gmt":"2021-09-03T22:03:29","slug":"weltweite-ausspaehung-der-bevoelkerung-rechtliche-bewertung-und-handlungsoptionen","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/weltweite-ausspaehung-der-bevoelkerung-rechtliche-bewertung-und-handlungsoptionen\/","title":{"rendered":"Weltweite Aussp\u00e4hung der Bev\u00f6lkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen"},"content":{"rendered":"<p><i>Bericht vom 3. Gustav-Heinemann-Forum in Rastatt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2\/2014), S. 1-4.<\/i><\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3520 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-600x400.jpg\" alt=\"Weltweite Aussp&auml;hung der Bev&ouml;lkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ausIMG_5099_sw_01-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Das inzwischen dritte Gustav-Heinemann-Forum der Humanistischen Union widmete sich am&nbsp; 20.\/ 21. Juni 2014 der weltweiten Aussp&auml;hung der Bev&ouml;lkerung durch Geheimdienste und Unternehmen. Eine Reihe h&ouml;chst kompetenter Referenten und Referentinnen ging der Frage nach, welche rechtlichen, politischen und technischen M&ouml;glichkeiten bestehen, um national und international regulierend zum Schutz der privaten Kommunikation einzugreifen. Die Leiterin der Erinnerungsst&auml;tte f&uuml;r die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Frau Dr. Elisabeth Thalhofer, rief in ihrer Begr&uuml;&szlig;ung der G&auml;ste in Erinnerung, dass Gustav Heinemann seinerzeit mit der Einrichtung dieser besonderen Gedenkst&auml;tte der deutschen Freiheitstradition einen Ort lebendiger Begegnung gegeben hat.<\/p>\n<p>Insofern war es gute Tradition, dass der Er&ouml;ffnungsabend, den der F&ouml;rderverein freundlicherweise durch einen Empfang abrundete, mit einem verfassungsrechtlichen Disput aufwartete. Dr. Kurt Graulich, Richter am&nbsp; Bundesverwaltungsgericht, und Prof. Dr. Martin Kutscha, Emeritus der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht in Berlin, diskutierten &uuml;ber &bdquo;Aussp&auml;hung im Lichte des Grundgesetzes: Kann die nationale Verfassung Freiheit und Menschenrechte noch effektiv sch&uuml;tzen?&ldquo; Dazu war zun&auml;chst einmal zu kl&auml;ren, in welcher Art und Weise B&uuml;rger in Deutschland von Aussp&auml;hung betroffen sind. Zum einen geschieht dies durch den Bundesnachrichtendienst, soweit es sich um sogenannten grenz&uuml;berschreitenden Telekommunikationsverkehr (Telefonate, Mail- und Internetverkehr) handelt. Derartige &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen werden von der G-10-Kommission genehmigt und nachtr&auml;glich kontrolliert. Die Kommission ersetzt gem&auml;&szlig; Grundgesetz die Gerichtskontrolle. Kurt Graulich nannte die Verfahren der<br \/>Dr. Kurt Graulich, Prof. Rosemarie Will, Prof. Martin Kutscha (v.l.n.r.)<br \/>G-10-Kommission &bdquo;geerdet&ldquo;. Von Millionen automatisch durchsuchter Kommunikationsdaten w&uuml;rde am Ende nur eine relativ kleine Anzahl von Nachrichten&nbsp; inhaltlich (von Menschen) ausgewertet. F&uuml;r diese &bdquo;strategische &Uuml;berwachung&ldquo; wird der &bdquo;Livestream&ldquo; der Auslandskommunikation nach Suchbegriffen gefiltert. Au&szlig;er den Nachrichten mit Treffern werde die &uuml;berwiegende Mehrzahl der Kommunikationsdaten weder gespeichert noch erfasst oder ausgewertet.<\/p>\n<p>Die &bdquo;Erdung&ldquo; von Funktion und Verfahren der G-10-Kommission stellt sich f&uuml;r Prof. Martin Kutscha allerdings recht anders dar. Sowohl die G-10-Kommission als auch die parlamentarische Kontroll-Kommission sind nach Kutscha &bdquo;blinde W&auml;chter ohne Schwert&ldquo;, wie sie der Verfassungsrechtler Gusy einmal genannt habe. Beide erfahren lediglich, was ihnen die Dienste pr&auml;sentieren &ndash; und sind zudem zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Aussp&auml;hskandale seien daher stets von dritter Seite aufgedeckt worden, nicht aber durch die Aussch&uuml;sse. Kutscha widersprach auch der Auffassung, maschinell verarbeitete Daten seien f&uuml;r den Schutz der Privatheit weniger problematisch als &bdquo;h&auml;ndisch&ldquo; bearbeitete. Heute w&uuml;ssten wir, welche Aussagekraft sog. Metadaten (wer, wann, wo, wie lange kommuniziert) f&uuml;r Pers&ouml;nlichkeitsprofile haben k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Wesentlich umfangreicher ist zum zweiten die Telekommunikations&uuml;berwachung durch den Bundesnachrichtendienst bei der reinen Auslandskommunikation. Das ist ein gro&szlig;es Dunkelfeld, denn es liegen keinerlei Fallzahlen daf&uuml;r vor. Das dritte Feld der sog. Aushorchung bezieht sich auf polizeiliche Ermittlungsma&szlig;nahmen, die auf Antrag der Staatsanwaltschaften von den Gerichten genehmigt werden. Diese liegen bei ca. 50.000 pro Jahr. Dabei handelt es sich um die gezielte Auswertung von Kommunikations-Inhalten, die in Dokumenten und Protokollen festgehalten werden. <br \/>Und viertens sind die &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen durch ausl&auml;ndische Geheimdienste zu nennen, die in ihrem gewaltigen Ausma&szlig; &ndash; belegt durch die Dokumente Edward Snowdens &ndash; die &Ouml;ffentlichkeit alarmiert haben. Vor allem darum geht es, wenn von massenhafter Aussp&auml;hung die Rede ist. F&uuml;r den Rechtsschutz von B&uuml;rgern sind besonders die laxen Vorschriften f&uuml;r die &Uuml;bermittlung von Informationen durch die beteiligten deutschen Dienste und Beh&ouml;rden problematisch. Diese Daten&uuml;bermittlung findet derzeit &ndash; so die gemeinsame Auffassung von Graulich und Kutscha &ndash; in einer Grauzone statt, in der klare Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r Verbotenes oder Erlaubtes fehlen.<\/p>\n<p><i>Prof. Kutscha <\/i>wies auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hin, wonach die Freiheitswahrnehmung der B&uuml;rger nicht total erfasst und registriert werden darf. Dies geh&ouml;rt nach Auffassung der Verfassungsh&uuml;ter zur verfassungsrechtlichen Identit&auml;t der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht nehme seine im Grundgesetz verankerte Schutzpflicht jedoch nur unzureichend wahr und lasse bisher den Mut zu konkreten Grenzenziehungen bei der Aussp&auml;hung deutscher B&uuml;rger vermissen.<\/p>\n<p>Zum weiteren Handlungsbedarf sprachen am Samstagvormittag Dr. Bertold Huber, stellvertretender Vorsitzender der G-10-Kommission und Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a.D., Frankfurt a. M. und der Berliner Beauftragte f&uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix. Ihre Fragestellung lautete: &bdquo;Handlungsbedarf: Welche politischen wie rechtlichen Ma&szlig;nahmen sind f&uuml;r den effektiven Schutz von Demokratie und Freiheit geboten?&ldquo; Huber erl&auml;uterte wichtige Verfahrensabl&auml;ufe der Arbeit der G-10-Kommission und wies darauf hin, dass die Kommission im Vergleich mit anderen europ&auml;ischen Staaten eine relativ starke Kontroll- und Entscheidungs-Kompetenz gegen&uuml;ber den deutschen Nachrichtendiensten hat.<\/p>\n<p>Regelungsbedarf gibt es f&uuml;r die internationale Zusammenarbeit der Dienste. Beim Austausch von Informationen muss gepr&uuml;ft werden, welche Art von Informationen erlangt wurden und unter welchen Bedingungen diese verwertet werden d&uuml;rfen.<\/p>\n<p>Huber ist der Auffassung, dass f&uuml;r die im reinen Auslandsverkehr stattfindende &Uuml;berwachung (etwa in Afghanistan) durch den BND keine Rechtsgrundlage existiert &ndash; das BND-Gesetz gebe dazu nichts her. Inzwischen teilten eine Mehrheit in der G-10-Kommission und zahlreiche Verfassungsrechtler die Ansicht, &bdquo;dass Grundrechte auch dann gelten, wenn eine deutsche Beh&ouml;rde im Ausland t&auml;tig wird.&ldquo; Der Gesetzgeber m&uuml;sse daher &ndash; analog dem Gesetz &uuml;ber Auslandseins&auml;tze der Bundespolizei &ndash; regeln, wie der BND im Ausland t&auml;tig werden darf und wie er dabei Grundrechte zu achten habe, meinte Huber.<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen m&uuml;ssten die Rechte des parlamentarischen Kontrollgremiums weiter gest&auml;rkt werden. Das Gremium m&uuml;sse immer wieder um die Vorlage von Dokumenten k&auml;mpfen, wie zuletzt beim NSA-Abh&ouml;rskandal.<\/p>\n<p>Erheblichen Handlungsbedarf, aber auch Handlungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Schutz vertraulicher Kommunikation sieht Dr. Alexander Dix, sowohl auf der politisch-rechtlichen wie auf der technischen Ebene. Die Bundesregierung m&uuml;sse sich f&uuml;r die Schaffung sicherer Infrastrukturen zur Herstellung vertraulicher Kommunikation als einem Menschenrecht einsetzen. Dabei m&uuml;ssten auch dezentrale Modelle oder private Netzwerke in Betracht gezogen werden.<\/p>\n<p>Die gemeinsame Initiative von Deutschland und Brasilien, die im Dezember 2013 in der UN-Generalversammlung eine Resolution zum Recht auf Privatheit im digitalen Zeitalter durchsetzten, k&ouml;nne nur ein Anfang sein. Jetzt gehe es um die Schaffung einer internationalen Konvention zum Datenschutz sowie die &uuml;berf&auml;llige Verabschiedung der Europ&auml;ischen Datenschutz-Grundverordnung. Dix sprach sich f&uuml;r eine st&auml;rkere staatliche F&ouml;rderung digitaler Forschung aus, die einfache Verschl&uuml;sselung als Standard erm&ouml;glicht (in den USA: &bdquo;Crypto for Grandma&ldquo;) und dezentrale Netzstrukturen entwickelt. Im &Uuml;brigen halte er es f&uuml;r angebracht, dass sich endlich eine internationale B&uuml;rgerrechtsbewegung f&uuml;r demokratische Informations-&Ouml;kologie entwickelt, f&uuml;r die die Humanistische Union pr&auml;destiniert sei.<\/p>\n<p>Die mit der Kommunikationstechnik verbundenen Gefahren standen im Mittelpunkt der Vortr&auml;ge von Sylvia Johnigk und von Prof. Dr.-Ing. Dietrich Meyer-Ebrecht, beide vom Forum InformatikerInnen f&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung. &bdquo;Welches &Uuml;berwachungspotenzial bietet heutige Kommunikationstechnik? Besteht die Chance einer demokratischen Gestaltung und Kontrolle von Technik?&ldquo; &ndash; so lautete die Fragestellung. Das ern&uuml;chternde R&eacute;sum&eacute;: Grunds&auml;tzlich kann von Geheimdiensten auf s&auml;mtliche Datenstr&ouml;me und Datenbanken zugegriffen werden, wenn diese aktiv ins Visier genommen werden. Schutz ist nur bedingt m&ouml;glich.<\/p>\n<p><i>Sylvia Johnigk <\/i>machte deutlich, wie leicht von Geheimdiensten auf Metadaten&nbsp; und Inhalte zugegriffen werden kann. Durch Manipulation von Rechnern, Firewalls, Mobiltelefonen, Rauchmeldern usw. durch Geheimdienste k&ouml;nnen &Uuml;berwachungs-Features integriert werden. Die Konsequenzen sind weitreichend bis hin zur Erfassung in Listen Terrorverd&auml;chtiger. Herk&ouml;mmliche Verschl&uuml;sselungstechnik helfe nicht weiter. Johnigk pl&auml;dierte f&uuml;r einen Umstieg auf Open-Source-Software, um im Bereich der digitalen Kommunikation unbeobachtet wieder zu einer demokratischen Willensbildung zu kommen.<\/p>\n<p><i>Prof. Meyer-Ebrecht<\/i> rief in Erinnerung, dass das Internet urspr&uuml;nglich f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke geschaffen wurde; immer mehr entwickele es sich heute wieder in diese Richtung. Cyberwarfare mit Abschreckung und Schadenszuf&uuml;gung h&auml;tte enorme Dynamik. In gewisser Weise bef&auml;nden wir uns in einem digitalen Kriegszustand. Die enorme Ausstattung der Geheimdienste sei u.a. damit erkl&auml;rlich. Meyer-Ebrecht wies zudem auf die historisch gewachsenen Bindungen von Bundesnachrichtendienst und US-Geheimdiensten hin und zitierte den US-Whistleblower Drake, der gemeint habe, der BND brauche in seinen Reihen dringend einen Whistleblower. Denn die deutsche Gesellschaft habe ein Recht auf Aufkl&auml;rung, um politisch-rechtliche Hebel f&uuml;r eine sichere Kommunikation ansetzen zu k&ouml;nnen. Die staatliche Seite k&auml;me ihrer Schutzpflicht unzureichend nach, da sie Belastungen zu den B&uuml;ndnispartnern vermeiden wolle.<\/p>\n<p>Allerdings sieht <i>Meyer-Ebrecht<\/i> auch eine Verantwortung auf gesellschaftlicher Seite. Der gutwilligste Gesetzgeber k&ouml;nne keinen Schutz bieten, wenn die Nutzer dies durch wenig bewussten Umgang mit ihren Daten unterliefen. Kampagnenarbeit kann Risiko-Bewusstsein st&auml;rken. Wir m&uuml;ssten uns in der digitalen Kommunikation ein St&uuml;ck Freiheit zur&uuml;ckerobern, B&uuml;rgerrechte seien nicht technisch, sondern letztlich nur politisch zu haben, meinte Prof. Meyer-Ebrecht.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3520,"template":"","categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-7103","thema","type-thema","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-rechtspolitik"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Weltweite Aussp\u00e4hung der Bev\u00f6lkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/weltweite-ausspaehung-der-bevoelkerung-rechtliche-bewertung-und-handlungsoptionen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Weltweite Aussp\u00e4hung der Bev\u00f6lkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bericht vom 3. 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