{"id":7107,"date":"2010-09-25T12:00:00","date_gmt":"2010-09-25T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mehr-teilhabe-dank-chipkarte\/"},"modified":"2021-08-30T15:38:04","modified_gmt":"2021-08-30T13:38:04","slug":"mehr-teilhabe-dank-chipkarte","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mehr-teilhabe-dank-chipkarte\/","title":{"rendered":"Mehr Teilhabe dank Chipkarte?"},"content":{"rendered":"<p>Statt in Nachhilfeunterricht, Musikstunden oder Turnverein investiert die Bundesministerin Ursula von der Leyen lieber in Chipkarten, IT-Infrastruktur und einen neuen b&uuml;rokratischen Apparat, der Vertr&auml;ge mit Anbietern aushandelt und pr&uuml;ft, ob die Eltern auch die richtigen Kurse f&uuml;r ihre Kinder belegen. F&uuml;nf kritische Anmerkungen zum Konzept der Bildungskarte<\/p>\n<h5><span id=\"1-kostenintensitaet-und-buerokratisierung\">1. Kosten&shy;in&shy;ten&shy;sit&auml;t und B&uuml;rokra&shy;ti&shy;sie&shy;rung<\/span><\/h5>\n<p>Wenn man einen Blick auf das Stuttgarter FamilienCard-System und auf das ehemalige Berliner Chipkartensystem f&uuml;r Asylsuchende wirft (<i>s. &#8222;Die Bildungschipkarte &#8211; das Geheimnis des schwedischen Sozialstaates&#8220; &#8211; Verweis unten<\/i>), wird schnell klar, dass das vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) vorgeschlagene Kartensystem weder kosteng&uuml;nstig noch unkompliziert ist &#8211; auch wenn das Ministerium weiterhin entschlossen das Gegenteil behauptet. Sowohl die Abwicklung und Kontrolle durch das Jobcenter als auch die Chipkarte an sich stellen ein b&uuml;rokratisches Monstrum dar, das unn&ouml;tigerweise Gelder verschlingt, die an anderer Stelle dringend gebraucht und besser eingesetzt w&auml;ren.<\/p>\n<p>Fragw&uuml;rdig erscheint auch, dass gerade die Jobcenter daf&uuml;r verantwortlich sein sollen, die mit ihren momentanen Aufgaben schon &uuml;berlastet zu sein scheinen und in denen, glaubt man den zahlreichen Erfahrungsberichten, &uuml;berhaupt nichts unkompliziert abgewickelt werden kann.<\/p>\n<p>Au&szlig;erdem bleibt beim BMAS-Vorschlag offen, wer letztendlich genau entscheidet, welche Leistungen, in welchem Umfang und durch welchen Anbieter f&uuml;r das Kind erforderlich sind und ob es diesbez&uuml;glich Anh&ouml;rungserfordernisse oder Einwilligungsvorbehalte (wie sie in Bezug auf die Lernf&ouml;rderung schon angedacht sind) geben soll, die den Betroffenen das Leben nur erschweren, anstatt eine unkomplizierte Leistungsabwicklung zu gew&auml;hrleisten.<\/p>\n<p>Es w&auml;re sinnvoller, die Gelder, die f&uuml;r den Aufbau einer neuen Infrastruktur zum Auslesen der Bildungskarten sowie f&uuml;r das b&uuml;rokratisch-technische Abwicklungskonzept &uuml;ber das Jobcenter ben&ouml;tigt werden, direkt den Kindern zukommen zu lassen. Das bedeutet vor allem aber auch den Eltern zu vertrauen und diesen die Gelder auszuzahlen, damit sie ihre vorrangige Erziehungsaufgabe wahrnehmen k&ouml;nnen. Genau dieses Vertrauen aber scheint das BMAS den Eltern nicht entgegen bringen zu wollen und meint, diese bevormunden zu m&uuml;ssen.<\/p>\n<h5><span id=\"2-entmuendigung-und-eingriff-in-die-privatsphaere\">2. Entm&uuml;n&shy;di&shy;gung und Eingriff in die Privat&shy;sph&auml;re<\/span><\/h5>\n<p>Das vorgelegte Konzept einer Bildungskarte stellt in zweierlei Hinsicht einen eklatanten Eingriff in die Privatsph&auml;re der Eltern dar.<\/p>\n<p>Zum Einen spricht es den Eltern ab, individuelle Entscheidungen und Handlungen frei treffen und w&auml;hlen zu k&ouml;nnen. Insbesondere Familien, die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, w&uuml;rden durch die Bildungskarte entm&uuml;ndigt &#8211; diese k&ouml;nnten nun nicht mehr frei dar&uuml;ber entscheiden, wann, wo (welcher Anbieter) oder wie genau sie die ihnen zustehenden Mittel verwenden. Insoweit treffen alle Kritikpunkte an Gutscheinsystemen auch f&uuml;r ein Chipkartensystem zu (<i>s. &#8222;Bildungspaket und Bildungskarte f&uuml;r Hartz-IV-Kinder&#8220;, Verweis unten<\/i>).<\/p>\n<p>Zum anderen stellt ein chipkatenbasiertes Leistungs- und Abrechnungssystem einen massiven Eingriff in die Privatsph&auml;re und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar. Ein Chipkartensystem schafft die M&ouml;glichkeit, Daten zu erheben, weiterzugeben, zusammenzuf&uuml;hren und f&uuml;r vielf&auml;ltige Zwecke zu nutzen, wie in besonderem Ma&szlig;e die Berliner Chipkarte f&uuml;r Asylbewerber gezeigt hat &#8211; und dies auch, ohne dass die jeweils betroffene Person Kenntnis von einer Weitergabe oder Nutzung der eigenen Daten, geschweige denn Kontrolle &uuml;ber derartige Vorg&auml;nge hat.<\/p>\n<h5><span id=\"3-stigmatisierung-und-diskriminierung\">3. Stigma&shy;ti&shy;sie&shy;rung und Diskri&shy;mi&shy;nie&shy;rung<\/span><\/h5>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus ist davon auszugehen, dass eine Bildungskarte stigmatisierende Effekte und dementsprechend auch Diskriminierung zur Folge haben wird. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Einf&uuml;hrung nur f&uuml;r bestimmte Personengruppen erfolgt. So w&auml;re bei einer alleinigen Einf&uuml;hrung einer Bildungskarte f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger und\/oder Eltern mit niedrigem Einkommen bei jeder (&ouml;ffentlichen) Nutzung der Karte f&uuml;r die gesamte Umwelt sichtbar, dass der jeweilige Nutzer einer dieser Gruppen angeh&ouml;rt. Dies ist insbesondere dann problematisch, wenn gegen&uuml;ber den Karteninhabern wie etwa den Hartz-IV-Beziehern, in der Gesellschaft Vorurteile bestehen, die dann zu Benachteiligungen oder letztlich gar Ausgrenzungen aus der Gemeinschaft f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Sollte die Karte, wie vom BMAS vorgesehen, nach und nach f&uuml;r alle Kinder eingef&uuml;hrt werden, um &#8218;Diskriminierungen&#8216; vorzubeugen, dann ist damit das Problem allerdings nicht aus der Welt geschaffen. Soweit andere Personengruppen als Hartz-IV-Empf&auml;nger frei entscheiden k&ouml;nnen, ob sie die Karte nutzen, ist davon auszugehen, dass die stigmatisierenden Effekte erhalten bleiben. Wenn &#8211; und davon ist auszugehen &#8211; sich f&uuml;r diese Personen keine ersichtlichen Vorteile durch die Karte ergeben, gibt es f&uuml;r sie keinen vern&uuml;nftigen Grund, die Karte zu nutzen.<\/p>\n<h5><span id=\"4-exklusion-und-monopolisierung\">4. Exklusion und Monopo&shy;li&shy;sie&shy;rung&nbsp;<\/span><\/h5>\n<p>Ein weiteres Problem der Chipkarte: Die Bildungskarte ist auch eine Kontroll- und Zugangstechnik, und nicht nur ein &#8218;einfaches&#8216; Zahlungsmedium. Bei einer Ausweitung des Konzepts w&auml;re die (soziale) Teilhabe nur noch &uuml;ber die Chipkarte m&ouml;glich, weil allein die Karte&nbsp;den Zugang zu bestimmten (Dienst-)Leistungen, Waren und R&auml;umen er&ouml;ffnet.&nbsp;<\/p>\n<p>Dies k&ouml;nnte auch schon tempor&auml;r, z.B. bei Verlust der Karte oder Defekten an Kartenleseger&auml;ten usw. zu enormen Problemen im Alltagsleben der darauf angewiesenen Kinder (und deren Eltern) f&uuml;hren.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Betonung der BMAS auf die &#8218;Anschlussf&auml;higkeit&#8216; der Karte an andere Systeme und Guthaben l&auml;sst noch Schlimmeres bef&uuml;rchten: Sollte die Karte wirklich fl&auml;chendeckend eingef&uuml;hrt und immer mehr Systeme daran gekoppelt werden, so droht im schlimmsten Falle die soziale Exklusion bei einem Nichtbesitz. Dann h&auml;tte man mittels der Karte nicht etwa soziale Teilhabe erzeugt, sondern genau das Gegenteil! Dieses &#8218;worst case scenario&#8216; vor Augen, dr&auml;ngt sich einem unweigerlich die Frage auf, ob eine technische Monopolisierung so zentraler sozialer Prozesse in einer demokratischen Gesellschaft, die ihre Existenz nicht zuletzt auf die M&uuml;ndigkeit ihrer B&uuml;rger st&uuml;tzt, &uuml;berhaupt erstrebenswert ist.<\/p>\n<p>Daneben ist bereits in der ersten Ausbaustufe (bei einer Begrenzung des Kartensystems auf Hartz-IV-Kinder und spezielle Angebote) auch auf der Anbieterseite eine Monopolbildung zu bef&uuml;rchten. So ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil bereits vorhandener gemeinde- und schulnaher Netzwerke f&uuml;r Nachhilfe durch z.B. &auml;ltere Sch&uuml;ler\/innen oder Studenten\/innen, die sich keine teuren Kartenleseger&auml;te anschaffen k&ouml;nnen oder vom zust&auml;ndigen Jobcenter nicht als Vertragspartner anerkannt werden, vom Markt verdr&auml;ngt werden.&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">Zwar betont das BMAS in dem <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2010-09-20_BMAS-RefE-SGBII-1.pdf\">am 20. September vorgelegten Referentenentwurf<\/a> an mehreren Stellen, dass &#8218;zivilgesellschaftliche Strukturen&#8216; der Vorrang einger&auml;umt werden soll &#8211; jedoch ist zu bef&uuml;rchten, dass dies in der praktischen Umsetzung nicht immer gelingen wird. Als eine erste H&uuml;rde stellt sich dabei bereits die Bindung der Anbieter an &sect; 17 Absatz 2 SGB II: Demnach m&uuml;ssen die Anbieter gleichartige Vereinbarungen abschlie&szlig;en, wie sie derzeit zwischen Einrichtungen und Diensten f&uuml;r Leistungen zur Eingliederung und den Agenturen f&uuml;r Arbeit existieren, um &uuml;berhaupt Leistungen des Bildungspakets f&uuml;r Leistungsempf&auml;nger anbieten zu k&ouml;nnen. Eine Bildungskarte, die unausweichlich auch noch Kosten (und zus&auml;tzlichen Organisationsaufwand) f&uuml;r den jeweiligen Anbieter mit sich bringt, stellt insbesondere f&uuml;r die zivilgesellschaftlich organisierte Anbieter (die schlie&szlig;lich keine gro&szlig;en Summen umsetzen) eine weitere H&uuml;rde dar.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Durchaus vorstellbar ist, dass bereits bestehende von den L&auml;ndern, Kommunen und St&auml;dten eingerichtete &#8218;Bonussysteme&#8216; wie z.B. die BonusCard in Stuttgart, der Berlinpass oder die im Zuge der Stuttgarter FamilienCard gew&auml;hrten Leistungen praktisch durch Leistungen aus dem Bildungspaket ersetzt werden. Somit w&uuml;rde zwar nun der Bund mehr bezahlen, die L&auml;nder, Kommunen und St&auml;dte allerdings weniger bezuschussen &#8211; den Hartz-IV-Empf&auml;ngern und ihren Kindern aber bliebe im Endeffekt nicht mehr Geld als zuvor und folglich auch keine Verbesserung der Teilhabechancen.<\/p>\n<h5><span id=\"5-datenschutzrechtliche-implikationen-und-entstehung-panoptischer-effekte\">5. Daten&shy;schutz&shy;recht&shy;liche Impli&shy;ka&shy;ti&shy;onen und Entstehung panop&shy;ti&shy;scher Effekte<\/span><\/h5>\n<p>&Uuml;beraus problematisch stellt sich schlie&szlig;lich der Umgang mit den im Zusammenhang mit einem Chipkartensystem anfallenden Daten dar. &Uuml;ber die rechtliche Ausgestaltung eines solchen Systems wurde vom BMAS bisher noch nichts bekannt gegeben. Hier allerdings stellen sich eine Menge kritischer Fragen &#8211; von der Erhebung, Speicherung und &Uuml;bermittlung der Daten &uuml;ber Zugriffs- und Nutzungsbefugnisse bis hin zur technischen Umsetzung (Datensicherheit). Welche Daten werden gesammelt und wie an wen weitergegeben? Wie lange werden die Daten gespeichert? Wer hat Zugriff? Wie werden die Daten vor unbefugten Zugriffen gesch&uuml;tzt? &#8230;<\/p>\n<p>Im Vorschlag des BMAS wird immer wieder die &#8218;Vernetzung&#8216; durch sogenannte &#8218;B&uuml;ndnisse vor Ort&#8216; betont. Das bedeutet neben einer starken formellen sozialen Kontrolle der Eltern und Kinder auch, dass die anfallenden Daten zwischen vielen Beteiligten ausgetauscht, und und unter Umst&auml;nden auch zweckentfremdet genutzt und missbraucht werden.<\/p>\n<p>Besonders kritikw&uuml;rdig erscheint dabei die Rolle, die die Jobcenter &#8211; als staatliche Agenten der Abwicklung und Kontrolle &#8211; in diesem Netz aus staatlichen und privaten Akteuren einnehmen sollen. Da hier im Endeffekt alle F&auml;den zusammen laufen, muss davon ausgegangen werden, dass hier auch alle m&ouml;glichen Daten &#8218;h&auml;ngen bleiben&#8216; und gegebenenfalls sogar eine zentrale Datenspeicherung in den Jobcentern angedacht ist.&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">Da zur Infrastruktur der Bildungskarte noch nichts Konkretes verlautbart wurde, kann es zwar nicht mit Sicherheit gesagt werden, jedoch ist eine immense Datensammlung zu bef&uuml;rchten. M&ouml;glich scheint sie hier auf jeden Fall zu sein. Und damit nicht genug: Auch &uuml;ber eine Verkn&uuml;pfung mit anderen Datens&auml;tzen (z.B. der Daten von Eltern und Kindern) muss in diesem Kontext nachgedacht werden.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Leider ist auch beim Bildungskarten-Vorschlag aus dem BMAS nichts von Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu sp&uuml;ren. Aus dem Ministerium h&ouml;rt man nur von der Anschlussf&auml;higkeit der Karte und dass bald alle (Kinder) sie bekommen sollen. Dabei sollte immer auch mitbedacht werden, dass es bei den Betroffenen infolge der entstehenden (oder auch nur der vermeintlich entstehenden) Datensammlungen zu &#8218;vorgreifenden&#8216; Verhaltensanpassungen und der Internalisierung von Normen kommen kann. Solche sogenannten &#8218;panoptischen Effekte&#8216; kommen einer Selbstzensur, die sich an den Erwartungen der &#8218;&Uuml;berwachenden&#8216; ausrichtet, gleich. Sie bedeuten unter Anderem f&uuml;r jeden einzelnen allt&auml;gliche indirekte Zw&auml;nge und Freiheitsbegrenzungen &#8211; und sp&auml;testens hier muss man sich die Frage stellen, ob eine Chipkarte ein solches (pers&ouml;nliches wie gesellschaftliches) Risiko wert ist.<\/p>\n<p><b><i>Aufgrund der vorgebrachten Bedenken gegen eine Bildungschipkarten-Infrastruktur w&auml;re es besser, man w&uuml;rde von diesem Modell Abstand nehmen und sich stattdessen lieber den wirklich dr&auml;ngenden Fragen der Existenzsicherung widmen, um diese transparent, realit&auml;tsgerecht und vor allem zum Wohl der Kinder zu gestalten.<\/i><\/b><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-7107","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-hartz-iv"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mehr Teilhabe dank Chipkarte? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/mehr-teilhabe-dank-chipkarte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mehr Teilhabe dank Chipkarte? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Statt in Nachhilfeunterricht, Musikstunden oder Turnverein investiert die Bundesministerin Ursula von der Leyen lieber in Chipkarten, IT-Infrastruktur und einen neuen b&uuml;rokratischen Apparat, der Vertr&auml;ge mit Anbietern aushandelt und pr&uuml;ft, ob die Eltern auch die richtigen Kurse f&uuml;r ihre Kinder belegen. 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