{"id":7108,"date":"2010-09-25T11:10:00","date_gmt":"2010-09-25T09:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-bildungschipkarte-das-geheimnis-des-schwedischen-sozialstaates-ueber-kartenversuche-in-schwede\/"},"modified":"2021-08-30T15:38:04","modified_gmt":"2021-08-30T13:38:04","slug":"die-bildungschipkarte-das-geheimnis-des-schwedischen-sozialstaates-ueber-kartenversuche-in-schwede","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-bildungschipkarte-das-geheimnis-des-schwedischen-sozialstaates-ueber-kartenversuche-in-schwede\/","title":{"rendered":"Die Bildungschipkarte \u0096 das Geheimnis des schwedischen Sozialstaates? \u00dcber Kartenversuche in Schweden, Stuttgart und Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Ursula von der Leyen ist nicht die erste, die auf die Idee kam, Sozialleistungen nur noch gegen Chipkarten zu verteilen. Um f&uuml;r ihr Vorhaben zu werben, verweist die Ministerin gern auf vermeintliche Modellprojekte. Einige der von ihr benannten Modelle passen jedoch gar nicht zur Hartz-IV-Kinderkarte. Zu einem realistischen Vorbild allerdings schweigt die Ministerin: Es kommt aus Berlin, aber wurde bereits vor Jahren wieder abgeschafft. Das System stellte sich als ineffizient und teuer heraus.<\/p>\n<h5><span id=\"schwedens-geheimes-chip-karten-gutschein-modell\">Schwedens &sbquo;geheimes&lsquo; Chip-&shy;Kar&shy;ten&shy;-&shy;Gut&shy;schein-&shy;Mo&shy;dell<\/span><\/h5>\n<p>Zur Unterst&uuml;tzung ihrer Idee einer Bildungskarte zog Bundesministerin von der Leyen zun&auml;chst ein Chipkarten-Gutschein-Modell heran, welches nach ihren Angaben bereits seit 10 Jahren erfolgreich in Schweden im Einsatz sei.&nbsp;Leider erweisen sich alle Recherchen diesbez&uuml;glich als vergeblich, da ein solches Chipkarten-Modell in Schweden nicht bekannt ist. So gelang es einem Korrespondenten der Frankfurter Rundschau weder bei dort ans&auml;ssigen Familien, der schwedischen Sozialbeh&ouml;rde, noch beim Stockholmer Sozialamt &uuml;ber ein derartiges Modell Informationen zu erhalten. Selbst bei der schwedischen Botschaft fragte man sich &#8222;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/wo-ist-von-der-leyens-coole-karte-\/-\/1472596\/4538156\/-\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wovon von der Leyen eigentlich spricht<\/a>&#8222;.<\/p>\n<h5><span id=\"das-stuttgarter-vorzeigemodell-die-familiencard\">Das Stuttgarter &sbquo;Vorzei&shy;ge&shy;mo&shy;dell&lsquo; &ndash; die Famili&shy;en&shy;Card<\/span><\/h5>\n<p>Nachdem die schwedische Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r die Bildungskarte damit wohl ausf&auml;llt, wandte die Ministerin ihren Blick nach Stuttgart. Dort gibt es seit 2001 die sogenannte FamilienCard, eine &#8222;elektronische Geldb&ouml;rse f&uuml;r Kultur, Sport und Bildung&#8220;. Sie wird allen Familien mit Kindern unter 16 Jahren angeboten, deren Bruttoeink&uuml;nfte 60.000 Euro im Jahr nicht &uuml;bersteigen, sowie Familien mit vier und mehr Kindern unabh&auml;ngig von der H&ouml;he ihres Einkommens. Es wird erwartet, dass f&uuml;r das laufende Jahr 2010 ca. 46.000 Karten beantragt werden.<\/p>\n<p>Die Karte umfasst laut einer <a href=\"http:\/\/www.stuttgart.de\/item\/show\/15354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infobrosch&uuml;re des Stuttgarter Sozialamts<\/a> zwei Leistungen: Zum einen ein Guthaben von 60 Euro j&auml;hrlich pro Kind\/Jugendlichem, das f&uuml;r ausgew&auml;hlte Angebote von FamilienCard-Partnern verwendet werden kann. Dieser Betrag ist auf einem elektronischen Chip gespeichert und kann &uuml;ber Leseterminals bei den jeweiligen Akzeptanzstellen (an 240 Terminals) abgebucht werden. Zum anderen gibt es auch noch Erm&auml;&szlig;igungen in H&ouml;he von 20 Prozent auf die Geb&uuml;hren der Musikschule und auf die Elternbeitr&auml;ge der Stadtranderholung (Waldheime).&nbsp;(<a href=\"http:\/\/www.stuttgart.de\/item\/show\/15354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">s. Internetseiten der Stadt Stuttgart<\/a>)&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses System m&ouml;chte die Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales nun&nbsp; auf ca. 1,7 Millionen Kinder in Hartz-IV-Familien anwenden. Allerdings ist das Stuttgarter Modell nicht mit der von der Bundesarbeitsministerin geplanten Bildungskarte vergleichbar.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">Die Stuttgarter FamilienCard erf&auml;hrt in der &Ouml;ffentlichkeit eine &uuml;berwiegend positive Resonanz. Diese erkl&auml;rt sich aber&nbsp;vor allem daraus, dass es sich bei der FamilienCard um ein freiwilliges, zus&auml;tzliches Angebot handelt, das eher einem Rabattmarkenheft als einer Karte zur Abwicklung wichtiger Alltagsbed&uuml;rfnisse von Kindern gleichkommt. Die Stuttgarter Karte kann somit nicht als Indikator f&uuml;r eine m&ouml;gliche Wirkung der geplanten Bildungskarte herangezogen werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die hohe Akzeptanz schl&auml;gt sich auch in der faktischen Nutzung der FamilienCard nieder. Die Statistiken aus Stuttgart zeigen vor allem, dass die Karte relativ einseitig genutzt wird: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hartz-iv-chipkarte-fuer-kinder-auf-staatskosten-in-den-zoo-1.987543\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So sind es vor allem Schwimmbad- und Zoobesuche und weniger Musikschule, Nachhilfe oder Sportvereine, wof&uuml;r das auf der Karte gespeicherte Guthaben genutzt wird<\/a>.&nbsp;Gerade aber Sportvereine, Musikbildung und Nachhilfe sind die Dinge, welche das BMAS mittels der Bildungskarte f&ouml;rdern m&ouml;chte.<\/p>\n<p>Rein theoretisch l&auml;sst sich nat&uuml;rlich vieles &uuml;ber die Karte steuern. Der Chip ist unterteilt in &#8222;Geldb&ouml;rsen&#8220;, womit sich Abbuchungen regulieren lassen. Unklar ist dabei jedoch, wie ein solches System bundesweit geregelt und gesteuert werden soll und kann &#8211; bei einer &auml;u&szlig;erst ungleichen Verteilung von Kindern aus Hartz-IV-Familien, Vereinen und sonstigen Kultur- und Bildungsangeboten. Wenn es keine Musikschulen und Fu&szlig;ballvereine vor Ort gibt, dann hilft auch ein noch so ausgekl&uuml;geltes Kartensystem den Kindern nicht weiter.<\/p>\n<p>Faktisch wird die Umsetzung des hochkomplexen Projekts &#8218;Bildungspaket&#8216;, das dem jeweiligen Ort entsprechen, den dort zur Verf&uuml;gung stehenden Angeboten und den Bed&uuml;rfnissen der Kinder angemessen sein muss, kein &#8218;Kinderspiel&#8216; werden. Das gilt insbesondere dann, wenn man auf ein Medium setzt, f&uuml;r das bislang keine Infrastruktur vorhanden ist. So dauerte es auch in Stuttgart l&auml;ngere Zeit, bis ein &#8218;reibungsloser Ablauf&#8216; gew&auml;hrleistet werden konnte. Selbst heute existiert dort, wie aus einer <a href=\"http:\/\/www.stuttgart.de\/img\/mdb\/publ\/14466\/20841.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brosch&uuml;re des Stuttgarter Sozialamts<\/a> hervorgeht, keine einheitliche Infrastruktur und kein einheitliches Verfahren f&uuml;r die Abbuchungen. Und auch in Bezug auf die Mitgliederbeitr&auml;ge der beteiligten Vereine scheint die technisch-b&uuml;rokratische Abwicklung eher Verwirrung und Komplikation hervorzurufen.&nbsp;<\/p>\n<p>Daneben stellt sich nat&uuml;rlich auch noch die Frage der Finanzierbarkeit eines solchen Kartensystems. Hierzu liefert das Stuttgarter Beispiel&nbsp; einige lehrreiche Daten: In Stuttgart lie&szlig; man sich die FamilienCard laut <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/%3Aagenda-gutscheine-statt-geld-fuer-hartz-iv-kinder\/50154815.html?page=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Financial Times Deutschland <\/a>&#8222;2009 rund 3,7 Mio. Euro kosten &#8211; plus 150.000 Euro f&uuml;r die Verwaltung.&#8220;&nbsp;Damit betragen alleine die Verwaltungskosten etwa 4 Prozent der Gesamtf&ouml;rdersumme &#8211; Geld, das den Kindern zugute kommen k&ouml;nnte. Dabei sind die Ausgaben f&uuml;r die Einrichtung der f&uuml;r ein solches System ben&ouml;tigten Infrastruktur (neben Kartenleseger&auml;ten: Personal zur Betreuung und &#8218;Vernetzung&#8216;, Verwaltungskosten, etc.) sowie ggf. zu zahlende Provisionen noch nicht in G&auml;nze ber&uuml;cksichtigt.<\/p>\n<h5><span id=\"berlin-anfang-oder-ende-der-chipkartenversuche\">Berlin &ndash; Anfang oder Ende der Chipkar&shy;ten&shy;ver&shy;su&shy;che?<\/span><\/h5>\n<p>Bevor nun das hochgelobte Stuttgarter Modell nach Berlin geholt und von dort aus in ganz Deutschland verbreitet werden soll, lohnt sich noch ein Blick in die Berliner Vergangenheit. Auch hier gab es bereits ein Chipkartensystem, das wie die Stuttgarter FamilienCard von Sodexo Motivationsl&ouml;sungen (bis 2008 Sodexho) bereitgestellt und betreut wurde.&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">Dass die <a href=\"http:\/\/www.hersteller-nachrichten.de\/sodexo-bildungskarte-sichert-teilhabechancen-22425\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Firma Sodexo die geplante neue Bildungskarte bef&uuml;rwortet<\/a>, wird niemanden verwundern, handelt es sich bei dem geplanten Bildungspaket f&uuml;r sie doch um ein profitables Gesch&auml;ft. Ein Gesch&auml;ft &auml;hnlich der 1998 f&uuml;r Asylbewerber in Berlin eingef&uuml;hrten Chipkarte, die jedoch bereits 2003 wieder abgeschafft wurde, u.a. weil sie sich f&uuml;r den Berliner Senat als nicht profitabel erwies. Mit der Abschaffung der Berliner Chipkarte konnte das Land nach Angaben der zust&auml;ndigen Sozialsenatorin j&auml;hrlich <a href=\"https:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2003\/0212\/berlin\/0080\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">60.000 Euro Provision (f&uuml;r gerade mal 2.700 Asylbewerber) einsparen<\/a>, die sonst an die Chipkartenfirma f&auml;llig geworden w&auml;ren.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das Gesch&auml;ftsmodell der Berliner Chipkarte wird von der <a href=\"http:\/\/www.chipkartenini.squat.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiative gegen das Chipkartensystem<\/a> folgenderma&szlig;en beschrieben: &#8222;Die &Auml;mter mieten Chipkartenaufladeger&auml;te bei Sodexho, ebenso die L&auml;den die dazugeh&ouml;rigen Leseger&auml;te. Sodexho verf&uuml;gt &uuml;ber eine zentrale Datenerfassungsstelle, an der alle Daten gesammelt und an die Sozial&auml;mter weitergeleitet werden. Die Sozial&auml;mter m&uuml;ssen 1,5% der ausgezahlten Sozialhilfe an Sodexho zahlen, Senat und Bezirke zahlen noch einmal 1,5% des Umsatzes.&#8220; (<a href=\"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/wolfseif\/verwaltet-entrechtet-abgestempelt\/texte\/chipini_chipkarten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chipkartenini<\/a>)<\/p>\n<p>Dabei wird schnell klar, &#8222;dass die Chipkarten nicht etwa aus Gr&uuml;nden der Kostenersparnis eingef&uuml;hrt wurden. Bargeldauszahlung [&#8230;]&nbsp;ist wesentlich billiger und weniger verwaltungsintensiv.&#8220;&nbsp;(<a href=\"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/wolfseif\/verwaltet-entrechtet-abgestempelt\/texte\/chipini_chipkarten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ebd.<\/a>) Dasselbe gilt mit ziemlicher Sicherheit f&uuml;r das geplante Bildungskarten-System, bei welchem Sodexo wieder als ein potentieller Partner gesehen werden kann.<\/p>\n<p>Das in Berlin eingesetzte Kartensystem f&uuml;r Asylsuchende kommt schon aufgrund seines &#8218;Partizipationszwangs&#8216; (im Gegensatz zur Stuttgarter Freiwilligkeit), dem geplanten Bildungskarten-Modell deutlich n&auml;her als die FamilienCard. Ohne Zweifel stellt die Berliner &#8218;Asyl-Karte&#8216; ein Vorl&auml;ufermodell der von Ministerin von der Leyen geplanten Bildungskarte dar. Gleicherma&szlig;en ist sie auch ein warnendes Beispiel, denn neben den hohen Kosten und dem Verwaltungsaufwand waren mit dem gescheiterten Versuch noch weitere Probleme verbunden, die nun auch mit der Bildungskarte drohen k&ouml;nnten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Einf&uuml;hrung der Chipkarten f&uuml;r Asylsuchende war vom <a href=\"https:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2003\/0212\/berlin\/0080\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gedanken der Abschreckung und der Kontrolle <\/a>getragen, was auf der politischen B&uuml;hne immer wieder offen ge&auml;u&szlig;ert wurde (<a href=\"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/wolfseif\/verwaltet-entrechtet-abgestempelt\/texte\/chipini_chipkarten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">s. Dokumentation der Chipkartenini<\/a>).&nbsp;Solche Gedanken d&uuml;rften auch bei der Einf&uuml;hrung der Bildungskarte f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger in den Hinterk&ouml;pfen mancher Politiker mitschwingen.&nbsp;<\/li>\n<li>Daneben war das Chipkartensystem f&uuml;r Asylsuchende durch vielf&auml;ltige Restriktionen, Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit und in die Privatsph&auml;re, Stigmatisierung und Entm&uuml;ndigung gepr&auml;gt. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2005\/08\/19\/a0048\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So galten die Karten z.B. nur f&uuml;r bestimmte Gesch&auml;fte und schlossen den Kauf von Produkten wie Alkohol oder Blumen aus<\/a>.&nbsp;Diese Aspekte finden sich&nbsp;etwa in der aktuellen Debatte um die Streichung von Alkohol oder Zigaretten aus dem Regelsatz wieder.&nbsp;<\/li>\n<li>Mit der Berliner Chipkarte f&uuml;r Asylbewerber wurde au&szlig;erdem die <a href=\"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/wolfseif\/verwaltet-entrechtet-abgestempelt\/texte\/chipini_chipkarten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M&ouml;glichkeit einer &#8222;elektronischen &Uuml;berwachung der Fl&uuml;chtlinge&#8220;<\/a> geschaffen. Die Initiative gegen das Chipkartensystem hebt dies zu Recht als eine Besonderheit gegen&uuml;ber Gutscheinmodellen hervor. Die gesammelten Daten erlaubten es, Einkaufsprofile der Karteninhaber zu erstellen und deren Einkaufsverhalten zu kontrollieren. Ebenso k&ouml;nnte mit einer Bildungskarte das Lern- und Freizeitverhalten der Kinder &uuml;berwacht und kontrolliert werden.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-7108","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-hartz-iv"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Bildungschipkarte \u0096 das Geheimnis des schwedischen Sozialstaates? \u00dcber Kartenversuche in Schweden, Stuttgart und Berlin - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/die-bildungschipkarte-das-geheimnis-des-schwedischen-sozialstaates-ueber-kartenversuche-in-schwede\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Bildungschipkarte \u0096 das Geheimnis des schwedischen Sozialstaates? \u00dcber Kartenversuche in Schweden, Stuttgart und Berlin - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ursula von der Leyen ist nicht die erste, die auf die Idee kam, Sozialleistungen nur noch gegen Chipkarten zu verteilen. 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