{"id":67,"count":25,"description":"Humanistische Union\n\nDie Humanistische Union hat einen eigenen Vorschlag zur gesetzlichen Regelung von Patientenverf&uuml;gungen vorgelegt. Dieser sieht folgenderma&szlig;en aus:\n\n<blockquote><b>B&uuml;rgerliches Gesetzbuch: &sect; 1901b Patientenverf&uuml;gungen<\/b>\n\n\"(1)&nbsp; Der Betreuer hat den in einer Patientenverf&uuml;gung ge&auml;u&szlig;erten Willen des Betreuten zu beachten. Liegt eine Patientenverf&uuml;gung &uuml;ber die Einwilligung oder die Verweigerung der Einwilligung in bestimmte &auml;rztliche oder pflegerische Ma&szlig;nahmen vor, die auf die konkrete Entscheidungssituation zutrifft, so gilt die Entscheidung des Betreuten nach Eintritt der &Auml;u&szlig;erungsunf&auml;higkeit fort. Dem Betreuer obliegt es, diese Entscheidung durchzusetzen. Das gilt auch dann, wenn die Erkrankung noch keinen t&ouml;dlichen Verlauf genommen hat.(2)&nbsp; Der Absatz 1 gilt auch f&uuml;r Bevollm&auml;chtigte, soweit der Vollmachtgeber nichts anderes bestimmt hat.\"<\/blockquote>\n\n<blockquote><b>&sect; 130 Abs. 2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches<\/b> soll durch folgenden Satz 2 erg&auml;nzt werden: <\/blockquote>\n\n<blockquote>&#132;Dies gilt auch f&uuml;r eine Patientenverf&uuml;gung, in der der Patient die Einwilligung oder Verweigerung der Einwilligung in bestimmte &auml;rztliche oder pflegerische Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Fall seiner &Auml;u&szlig;erungsunf&auml;higkeit erkl&auml;rt hat.\"<\/blockquote>\n\nWeitere Informationen zum Vorschlag sowie eine ausf&uuml;hrliche Begr&uuml;ndung finden Sie <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/bioethik\/patverfg\/\">hier<\/a>.\n\nGesetzgebungsvorschl&auml;ge\n\nLaut Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 11.11.2005 will die Koalition \"die Diskussion &uuml;ber eine gesetzliche Absicherung der Patientenverf&uuml;gung fortf&uuml;hren und abschlie&szlig;en\".\n\nDerzeit existieren drei verschiedene Gesetzentw&uuml;rfe:\n\n\nGesetzentwurf (<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/084\/1608442.pdf\">BT-Drs. 16\/8442<\/a>) des Arbeitskreises Recht der SPD-Fraktion (vertreten durch den MdB Joachim St&uuml;nker) \n(Gesetzentwurf (<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/113\/1611360.pdf\">BT-Drs. 16\/11360<\/a>) der Abgeordenten Wolfgang Bosbach (CDU\/CSU), Ren&eacute; R&ouml;spel (SPD), Josef Winkler (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen) und Otto Fricke (FDP) sowie anderer Abgeordneter\nGesetzentwurf (<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/114\/1611493.pdf\">BT-Drs. 16\/11493<\/a>)&nbsp;der Abgeordenten Wolfgang Z&ouml;ller (CDU\/CSU), Dr. Hans Georg Faust (CDU\/CSU), Eike Hovermann (SPD) und Katherina Reiche (CDU) u.a. \n\nDer Gesetzentwurf des MdB St&uuml;nker wurde am 26. Juni 2008 in erster Lesung im Bundestag beraten. Die Entw&uuml;rfe des MdB Bosbach und MdB Z&ouml;ller wurden am <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/archiv\/2009\/23281274_kw04_patienten\/index.html\">21.01.2009 in erster Lesung <\/a>beraten.\n\nBundestag \/ Bundesministerium der Justiz\n\nDie derzeitigen politischen Reformbem&uuml;hungen zur Patientenverf&uuml;gung und Sterbehilfe sind die Ergebnisse der Arbeitsgruppe des BMJ unter Rot\/Gr&uuml;n \"Patientenautonomie am Lebensende\" (<b>Kutzer-Kommission, 2004<\/b>) und der darauf basierende <b>Referentenentwurf des BMJ <\/b>(Entwurf eines 3. Gesetzes zur &Auml;nderung des Betreuungsrechts, 2004) sowie der Stellungnahmen der <b>Enquetekommission <\/b>\"Ethik und Recht der modernen Medizin\" des letzten Bundestages. 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Derzeit existieren drei verschiedene Gesetzentw&uuml;rfe: Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/8442) des Arbeitskreises Recht der SPD-Fraktion (vertreten durch den MdB Joachim St&uuml;nker) (Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/11360) der Abgeordenten Wolfgang Bosbach (CDU\/CSU), Ren&eacute; R&ouml;spel (SPD), Josef Winkler (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen) und Otto Fricke (FDP) sowie anderer Abgeordneter Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/11493)&nbsp;der Abgeordenten Wolfgang Z&ouml;ller (CDU\/CSU), Dr. Hans Georg Faust (CDU\/CSU), Eike Hovermann (SPD) und Katherina Reiche (CDU) u.a. Der Gesetzentwurf des MdB St&uuml;nker wurde am 26. Juni 2008 in erster Lesung im Bundestag beraten. Die Entw&uuml;rfe des MdB Bosbach und MdB Z&ouml;ller wurden am 21.01.2009 in erster Lesung beraten. 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Derzeit existieren drei verschiedene Gesetzentw&uuml;rfe: Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/8442) des Arbeitskreises Recht der SPD-Fraktion (vertreten durch den MdB Joachim St&uuml;nker) (Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/11360) der Abgeordenten Wolfgang Bosbach (CDU\/CSU), Ren&eacute; R&ouml;spel (SPD), Josef Winkler (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen) und Otto Fricke (FDP) sowie anderer Abgeordneter Gesetzentwurf (BT-Drs. 16\/11493)&nbsp;der Abgeordenten Wolfgang Z&ouml;ller (CDU\/CSU), Dr. Hans Georg Faust (CDU\/CSU), Eike Hovermann (SPD) und Katherina Reiche (CDU) u.a. Der Gesetzentwurf des MdB St&uuml;nker wurde am 26. Juni 2008 in erster Lesung im Bundestag beraten. Die Entw&uuml;rfe des MdB Bosbach und MdB Z&ouml;ller wurden am 21.01.2009 in erster Lesung beraten. Bundestag \/ Bundesministerium der Justiz Die derzeitigen politischen Reformbem&uuml;hungen zur Patientenverf&uuml;gung und Sterbehilfe sind die Ergebnisse der Arbeitsgruppe des BMJ unter Rot\/Gr&uuml;n &#8222;Patientenautonomie am Lebensende&#8220; (Kutzer-Kommission, 2004) und der darauf basierende Referentenentwurf des BMJ (Entwurf eines 3. Gesetzes zur &Auml;nderung des Betreuungsrechts, 2004) sowie der Stellungnahmen der Enquetekommission &#8222;Ethik und Recht der modernen Medizin&#8220; des letzten Bundestages. 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