{"id":10357,"date":"2014-05-23T08:15:00","date_gmt":"2014-05-23T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:47","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:47","slug":"diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/","title":{"rendered":"Diskriminierung: der Staat als Vorbild &#8211; Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil"},"content":{"rendered":"<p>Grundrechte-Report 2014, Seite 62<\/p>\n<p>Deutschland im Jahr 2013. Eigentlich sollte die beste Absolventin ihres Jahrgangs keine Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu bekommen. Auch sind Abiturientinnen in der Regel als Auszubildende zur Zahnarzthelferin sehr willkommen. Noch unproblematischer ist es f&uuml;r gew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Germanistin, angesichts der vielen Integrationskurse eine Stelle zu bekommen.<\/p>\n<p>Esma Yildiz, Susanne Reichhardt&nbsp; und Nora Hadi haben aber genau die gegenteilige Erfahrung erleben m&uuml;ssen. Sie wurden aufgrund ihrer Qualifikation praktisch bei jeder Bewerbung zum Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen, um am Ende immer wieder das gleiche zu h&ouml;ren &bdquo;Wir stellen Sie ein, wenn Sie das Kopftuch abnehmen.&ldquo;<\/p>\n<p>Diese drei Frauen weisen neben ihren guten Abschl&uuml;ssen und dem pers&ouml;nlichen Engagement noch eine weitere offensichtliche Gemeinsamkeit auf: Sie sind praktizierende Muslimas, die sich nach bestimmten Vorschriften kleiden aus der religi&ouml;sen &Uuml;berzeugung, es bringe sie Gott n&auml;her. Das wird gerne im Volksmund auf das &bdquo;Kopftuch&ldquo; reduziert. Neben der allgemeinen gesellschaftlichen Herausforderung von Frauen: Familie oder Karriere, haben sie noch ein Dilemma: Kopftuch oder Karriere. Gerade der zum Schutz der Grundrechte verpflichtete Staat fungiert dabei f&uuml;r viele Arbeitgeber als Vorbild der Diskriminierung, der dieses Dilemma erst verursacht.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"was-fuer-den-staat-als-arbeitgeber-gilt\">Was f&uuml;r den Staat als Arbeitgeber gilt&hellip;<\/span><\/h2>\n<p>Auch in diesem Jahr werden viele Frauen aufgrund dieses Merkmals sowohl im Alltag als auch beim Zugang zum Beruf ausgeschlossen. Dabei stellte das Bundesverfassungsgericht bei seiner Leitentscheidung vom 3. Juni 2003 (Az. 2 BvR 1436\/02) klar, dass das Tragen des Kopftuches die Zugeh&ouml;rigkeit der damals klagenden Lehrerin &bdquo;zur islamischen Religionsgemeinschaft und ihre pers&ouml;nliche Identifikation als Muslima deutlich&ldquo; mache und die Ablehnung aufgrund dieses Merkmals in ihr gem&auml;&szlig; Artikel 4 Absatz 1 und 2 GG gew&auml;hrleistetes Grundrecht der Glaubensfreiheit eingreife. Da ein Grundrechtseingriff ohne Gesetz nicht zul&auml;ssig ist, f&uuml;hlten sich viele Bundesl&auml;nder in der &bdquo;Pflicht&ldquo;, zahlreiche &bdquo;Neutralit&auml;tsgesetze&ldquo; zu erlassen, um dieses &bdquo;religi&ouml;se Symbol&ldquo; im staatlichen Dienst trotzdem zu verbieten. Weil aber nur das Kopftuch geeignet sein soll, den Eindruck einer staatsfeindlichen Haltung hervorzurufen, werden christlich-abendl&auml;ndische Symbole vielerorts aus dem Verbot ausgenommen. (GR-Report 2008, Gerhard Czermak, Ordenstracht ja, Kopftuch nein?). So wurde mit diesen Gesetzen eine, wenngleich umstrittene, Rechtfertigung f&uuml;r Eingriffe in die Grundrechte der Arbeitnehmerinnen des Staates geschaffen, die Laizismus letztlich allein auf Muslimas bezieht.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"gilt-nicht-fuer-jeden-arbeitgeber\">&hellip;gilt nicht f&uuml;r jeden Arbeitgeber<\/span><\/h2>\n<p>Diese Rechtfertigung hat der private Arbeitgeber nicht. Vielmehr verst&ouml;&szlig;t eine solche Ungleichbehandlung aufgrund der Religion seitens des privaten Arbeitgebers gegen die Verbotsnorm in &sect;&sect; 1, 7 Absatz 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und gew&auml;hrt ein Recht auf Schadensersatz. Dass trotzdem viele F&auml;lle zu verzeichnen sind, liegt nicht zuletzt an der nach dem 11. September 2001 gewachsenen (und &ouml;ffentlich gesch&uuml;rten) Angst vor dem &bdquo;Islamismus&ldquo;. Darunter leiden die hier lebenden Muslime unmittelbar, sobald sie sich nicht anpassen. Viele Arbeitgeber halten es f&uuml;r sozial ad&auml;quat, als solche erkennbare Muslime auszuschlie&szlig;en. Vor allem Muslimas mit Kopftuch sind von dieser Diskriminierungsbereitschaft verst&auml;rkt betroffen, so eine aktuelle Studie der P&auml;dagogischen Hochschule Freiburg. Demzufolge w&uuml;rden 35 Prozent der befragten Ausbildungsbetriebe eine Bewerberin mit Kopftuch nicht einstellen wollen.<\/p>\n<p>Nur sehr wenige Betroffene gehen aber den Gang zum Arbeitsgericht. Das liegt nicht zuletzt an der Umgehung des Rechts seitens vieler Arbeitgeber durch vorgeschobene Scheingr&uuml;nde, die die Bewerberinnen aufgrund ihrer N&auml;he zur staatlichen Argumentation f&uuml;r gerichtsfest halten. Dabei ist Neutralit&auml;t, am Vorbild des Staates orientiert, immer ein beliebtes Argument. Jedoch ist ein privater Arbeitgeber weder zur Neutralit&auml;t verpflichtet, noch ergibt sich &uuml;berhaupt ein Recht auf die Berufung darauf aus der unternehmerischen Freiheit des Artikel12 GG. Auch die Behauptung, &bdquo;Ihr Kopftuch schreckt die Kunden ab&ldquo;, wird regelm&auml;&szlig;ig vorgeschoben.<\/p>\n<p>Mit dem Argument, das Kopftuch sei &bdquo;unhygienisch&ldquo;, wurde z.B. die Praktikantin Amal Ruschdi nach zwei Arbeitstagen beim Arbeiter-Samariter-Bund aufgefordert, ihr Kopftuch abzulegen. Ihre Angebote, eine Chirurgen-Haube zu tragen oder die Kopft&uuml;cher nach Norm von der W&auml;scherei des Rettungsdienstes waschen zu lassen, wurden vehement abgewiesen. Warum ein sauberes Tuch auf dem Kopf mehr Viren &uuml;bertragen soll, als das menschliche Haupthaar, bleibt f&uuml;r die Medizinstudentin nach wie vor ein ungekl&auml;rtes R&auml;tsel. Dieses konnte in einem &auml;hnlichen Fall auch das Arbeitsgericht Berlin j&uuml;ngst nicht kl&auml;ren, und sprach der abgewiesenen Bewerberin knapp 1.500 Euro Schadensersatz zu (Az. 55 Ca 2426\/12 vom 28.3.2012). Letztendlich best&auml;tigen diese und unz&auml;hlige andere Beispiele auf dem deutschen Arbeitsmarkt, dass es den Arbeitgebern regelm&auml;&szlig;ig weder um Kunden, noch um Hygiene oder Neutralit&auml;t geht.<\/p>\n<p>Angesichts der angef&uuml;hrten Scheingr&uuml;nde glauben auch die betroffenen Frauen oft nicht, dass seitens des Staates ein Interesse besteht, sie vor der Willk&uuml;r des Arbeitsmarktes zu sch&uuml;tzen. Zumal gerade diese &bdquo;Kopftuch-Verbote&ldquo; der L&auml;nder den Weg f&uuml;r die regelm&auml;&szlig;ige Diskriminierung muslimischer Frauen beim Einstieg ins Berufsleben ebnen. Vor allem, wenn Richter wiederholt Zuschauerinnen mit Kopftuch allein aufgrund dieses Merkmals aus dem Saal verweisen, bestehen berechtigte Zweifel daran, ob die Justiz selbst die Religionsfreiheit ernst nimmt. Ein solcher Fall lag beispielsweise dem Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung im Jahr 2006 vor (Az. 2 BvR 677\/05).<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"umgang-der-betroffenen-mit-der-diskriminierungserfahrung\">Umgang der Betroffenen mit der Diskri&shy;mi&shy;nie&shy;rungs&shy;er&shy;fah&shy;rung<\/span><\/h2>\n<p>So sehen sich t&auml;glich Frauen muslimischen Glaubens vor der Entscheidung, entweder ihre religi&ouml;se Praxis zu &auml;ndern oder hinterm Herd zu landen. Die eingangs erw&auml;hnten Frauen fanden unterschiedliche Wege, mit der erfahrenen Diskriminierung umzugehen. Esma Yildiz hat sich letztendlich dem Druck gebeugt und legte ihr &bdquo;Kopftuch&ldquo; ab, da sie ihr erfolgreiches Studium nicht vergeudet sehen wollte. Ataa Al-Khafadji arbeitet bis zum Beginn ihres Zahnmedizinstudiums in einer Zahnarztpraxis in einem Berliner Stadtteil, der gr&ouml;&szlig;tenteils von Migranten bewohnt wird. Paradoxerweise f&uuml;hlt sie sich dazu gezwungen, w&auml;hrend gleichzeitig in der &Ouml;ffentlichkeit moniert wird, dass Muslime unter sich bleiben und (vermeintliche) Parallelgesellschaften bilden. Susanne Reichardt m&ouml;chte ihre Religion auch weiterhin frei aus&uuml;ben und ist trotz Qualifikation arbeitslos. Als sich die zweifache Mutter zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts um eine Stelle als Reinigungskraft in einem Sonnenstudio bem&uuml;ht, wird sie mit &bdquo;raus hier&ldquo; begr&uuml;&szlig;t, weil sie mit &bdquo;Kopftuch&ldquo; zum Vorstellungsgespr&auml;ch erschien. Es ist schon aberwitzig, dass in unserem Land Akademikerinnen nicht einmal als Putzfrau arbeiten k&ouml;nnen, wenn sie sich nicht &bdquo;konform&ldquo; kleiden.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"verdraengung-ist-die-falsche-antwort\">Verdr&auml;ngung ist die falsche Antwort<\/span><\/h2>\n<p>Damit wird die Diskriminierung zum geeigneten Mittel, um das &bdquo;Symbol der Unterdr&uuml;ckung&ldquo; aus dem &ouml;ffentlich sichtbaren Bereich zu verbannen: Die Muslima muss es in Kauf nehmen, in &bdquo;Ausl&auml;ndervierteln&ldquo; arbeiten, oder trotz Hochschulbildung Hausfrau werden. Denn sie ist als Putzfrau vielleicht noch willkommen, aber als Journalistin, Bankangestellte oder &Auml;rztin in der Vorstellung der Gesellschaft nicht tolerierbar. Damit bewirkt die so gerne hoch gehaltene Befreiung der &ldquo;Kopftuch-M&auml;dchen&ldquo; genau ihr Gegenteil. Das Motto: Emanzipation ja, aber bitte ohne Kopftuch, bewirkt eine grundgesetzlich nicht tragbare Ausgrenzung dieser Frauen und verletzt ihr Recht auf Selbstbestimmung und Lebensgestaltung. <br \/>Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet wie Artikel 3 Abs&auml;tze 1 und 3 GG auch mittelbare Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und des Glaubens, wenn diese nicht gerechtfertigt sind. Von mittelbaren Benachteiligungen spricht man, wenn scheinbar neutrale Vorschriften de facto zu Benachteiligungen f&uuml;hren. &bdquo;Neutralit&auml;tsgesetze&ldquo; bewirken genau das: sie f&uuml;hren zu Ausgrenzung und Diskriminierung praktisch ausschlie&szlig;lich von Frauen, und nur von Frauen einer bestimmten Glaubenszugeh&ouml;rigkeit. Ihre Abschaffung reicht allerdings nicht aus. Will die Gesellschaft Ausgrenzung und Marginalisierung von Muslimas beenden, bedarf es positiver Gesetzgebung und praktischer Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der Besch&auml;ftigung gl&auml;ubiger Muslimas. Nur so kann der 2003 vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Forderung nach einem hinreichenden Schutz der Religionsfreiheit Gen&uuml;ge getan werden.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h2>\n<p>Dorothee Frings, Rechtswissenschaftliche Expertise, Diskriminierung aufgrund der islamischen Religionszugeh&ouml;rigkeit im Kontext Arbeitsleben &#8211; Erkenntnisse, Fragen und Handlungsempfehlungen, unter: <a href=\"http:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.antidiskriminierungsstelle.de<\/a>, Publikationen<\/p>\n<p>Albert Scherr, Diskriminierung bei der Lehrstellenvergabe, Institut f&uuml;r Soziologie an der p&auml;dagogischen Hochschule Freiburg, 2013<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[833,822],"autoren":[1715],"publikationen":[1030],"class_list":["post-10357","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-gg-artikel-4","tag-grr-artikel","autoren-abeer-al-khafadji","publikationen-1030"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Grundrechte-Report 2014, Seite 62 Deutschland im Jahr 2013. Eigentlich sollte die beste Absolventin ihres Jahrgangs keine Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu bekommen. Auch sind Abiturientinnen in der Regel als Auszubildende zur Zahnarzthelferin sehr willkommen. Noch unproblematischer ist es f&uuml;r gew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Germanistin, angesichts der vielen Integrationskurse eine Stelle zu bekommen. Esma Yildiz, Susanne Reichhardt&nbsp; [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:41:47+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/publikation\\\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/publikation\\\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\\\/\",\"name\":\"Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-05-23T06:15:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:41:47+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/publikation\\\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/publikation\\\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/publikation\\\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Grundrechte-Report\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Grundrechte-Report 2014\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2014\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Diskriminierung: der Staat als Vorbild &#8211; Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union","og_description":"Grundrechte-Report 2014, Seite 62 Deutschland im Jahr 2013. Eigentlich sollte die beste Absolventin ihres Jahrgangs keine Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu bekommen. Auch sind Abiturientinnen in der Regel als Auszubildende zur Zahnarzthelferin sehr willkommen. Noch unproblematischer ist es f&uuml;r gew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Germanistin, angesichts der vielen Integrationskurse eine Stelle zu bekommen. Esma Yildiz, Susanne Reichhardt&nbsp; [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:41:47+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/","name":"Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2014-05-23T06:15:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:41:47+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/publikation\/diskriminierung-der-staat-als-vorbild-ungleichbehandlung-von-frauen-in-der-arbeitswelt-zehn-jahre\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Grundrechte-Report","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Grundrechte-Report 2014","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2014\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Diskriminierung: der Staat als Vorbild &#8211; Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/10357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=10357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=10357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=10357"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=10357"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=10357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}