{"id":10610,"date":"1998-09-01T14:50:00","date_gmt":"1998-09-01T12:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/hu-nachrichten-10\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:50","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:50","slug":"hu-nachrichten-10","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/163\/publikation\/hu-nachrichten-10\/","title":{"rendered":"HU-Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 163, S. 95<\/p>\n<h5><span id=\"berlin\">BERLIN<\/span><\/h5>\n<p>&#8211; Am 17. Juni hatte der Landesverband eine Veranstaltung zum Thema &bdquo;Gef&auml;hrliche Orte &ndash; gef&auml;hrdete Grundrechte&ldquo;organisiert. Leider waren an diesem Abend nur wenige Besucher ins Haus der Demokratie gekommen. Ziel der Veranstaltung war es, auf die b&uuml;rgerrechtlichen Konsequenzen der verschiedenen politischen Ordnungskonzepte hinzuweisen. Dazu fand eine rege Diskussion zwischen den Podiumsg&auml;sten und den Besuchern statt. Die Vertreter der Berliner Polizei konnten nicht &uuml;berzeugend erkl&auml;ren, warum sie an den sog. gef&auml;hrlichen Orten erweiterte Zugriffsrechte auf Passanten (Personenkontrolle, Platzverweise etc.) ben&ouml;tigen und wie diese Ma&szlig;nahmen eine pr&auml;ventive Wirkung entfalten sollen. Weiterhin wurde deutlich, da&szlig; die Einrichtung &bdquo;gef&auml;hrliche Orte&ldquo;, die von der Polizei nicht bekannt gegeben werden, weniger der Strafvermeidung dienen, als eine neue Form der Kontrolle unliebsamer Milieus in der Innenstadt darstellen. Auf dem Podium trugen Norbert P&uuml;tter vom Institut f&uuml;r B&uuml;rgerrechte und &ouml;ffentliche Sicherheit, Stefan Schneider von der Obdachloseninitiative mob und eine Vertreterin des Projektes &bdquo;Kietzorientierte Gewalt- und Kriminalit&auml;tspr&auml;vention&ldquo; ihre kritischen Anmerkungen zur gegenw&auml;rtigen Berliner Polizeipraxis vor.<\/p>\n<p>&#8211; Startschu&szlig; f&uuml;r das Volksbegehren &bdquo;Mehr Demokratie in Berlin&ldquo;: Seit dem 17. Juli l&auml;uft die Unterschriftensammlung f&uuml;r diese von der Humanistischen Union unterst&uuml;tzten Initiative, mit der die M&ouml;glichkeiten direktdemokratischer B&uuml;rgerbeteiligung auf Landes- und Bezirksebene erweitert werden sollen. Bis zum Januar 1999 sind 25.000 Unterschriften n&ouml;tig, um das Volksbegehren &uuml;ber die erste H&uuml;rde zu bringen. Dazu m&ouml;chte der Landesverband gerne sein Scherflein beitragen. Im Vorfeld haben wir intensiv an der Formulierungen des Gesetzesentwurfs mitgefeilt und uns dabei erfolgreich f&uuml;r den Schutz der Grundrechte eingesetzt. Der Vorschlag von &bdquo;Mehr Demokratie in Berlin&ldquo; zur Verfassungs&auml;nderung sieht zwar vor, da&szlig; die Berliner Verfassung k&uuml;nftig durch Volksabstimmungen ver&auml;ndert werden kann. F&uuml;r eine Ver&auml;nderung der Grundrechtsartikel soll aber eine 2\/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen notwendig sein. Damit ist gew&auml;hrleistet, da&szlig; Errungenschaften der Berliner Verfassung wie das Diskriminierungsverbot wegen sexueller Identit&auml;t besonderen Schutz erfahren. Weitere Informationen, Unterschriftenb&ouml;gen und der genaue Wortlaut der Volksbegehrens sind &uuml;ber unsere Landesgesch&auml;ftsstelle erh&auml;ltlich oder direkt bei &bdquo;Mehr Demokratie in Berlin e.V.&ldquo;, Friedrichstr. 165, 10117 Berlin, Tel. 030\/20455855, Fax 030\/20455857.<\/p>\n<p>&#8211; Erwartungsgem&auml;&szlig; ist die Innere Sicherheit zum wichtigsten Wahlkampfthema avanciert. Aus diesem Grund plant der Landesverband eine weitere Veranstaltung zum Thema &bdquo;Organisierte Kriminalit&auml;t &ndash; noch mehr Macht f&uuml;r die Polizei?&ldquo;. Gemeinsam mit dem Verein Demokratischer Juristen soll am 31. August 1998 eine Podiumsdiskussion stattfinden.<\/p>\n<p>&#8211; Am 13. September findet in Berlin wieder ein &bdquo;Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung&ldquo; statt. Seit 1945 ist der zweite Sonntag im September zu einem Gedenktag f&uuml;r die Opfer des Nationalsozialismus und f&uuml;r die Schaffung gleicher Menschen- und B&uuml;rgerrechte geworden. Dazu findet zwischen 13-18 Uhr vor dem Roten Rathaus ein Aktionstag statt, bei dem sich verschiedene Gruppen mit Infost&auml;nden vorstellen. Daneben werden Diskussionsrunden, Musik und Unterhaltung geboten. Die Mitglieder und Freunde des Berliner Landesverbandes sind herzlich eingeladen, an diesem Tag den Stand der HU zu besuchen.<\/p>\n<p>&#8211; Im Rahmen der f&uuml;r n&auml;chstes Jahr geplanten Wochen der B&uuml;rgergesellschaft bereitet der Landesverband eine Ringvorlesung an der Humboldt-Universit&auml;t Berlin vor. Unter dem Motto &bdquo;50 Jahre Grundgesetz &ndash; die B&uuml;rgergesellschaft lebt!&ldquo; will ein von der Stiftung Mitarbeit und der Theodor-Heuss-Stiftung initiiertes B&uuml;ndnis b&uuml;rgerrechtlicher Gruppen die Festlichkeiten zum 50. Jahrestag des Grundgesetzes begehen.<br \/>Der Berliner Landesverband m&ouml;chte mit der Ringvorlesung die historischen Hintergr&uuml;nde der Entstehung des GG, die Entwicklung der Grundrechte und des Verfassungspatriotismus sowie Zukunftsperspektiven (soziale Rechte, europ&auml;ische Verfassung) ansprechen. F&uuml;r den Einleitungsvortrag hat Hildegard Hamm-Br&uuml;cher ihre generelle Bereitschaft f&uuml;r einen Vortrag erkl&auml;rt (falls ihre Termine es zulassen); die Veranstaltungsreihe wird von Prof. Rosemarie Will betreut werden.<\/p>\n<p>&#8211; Am 03. und 04. Oktober findet der diesj&auml;hrige Verbandstag der Humanistischen Union in Berlin statt. Am Freitagabend, den 2. Oktober wird eine Schiffahrt rund um die City stattfinden (Abfahrtsorte und -zeiten, siehe erste und letzte Seite in diesem Heft), bei der Mitglieder und Freunde der HU herzlich willkommen sind.<br \/>F&uuml;r die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Verbandstages werden auch noch private &Uuml;bernachtungs-m&ouml;glichkeiten gesucht. Interessierte k&ouml;nnen sich gerne bei der Gesch&auml;ftsstelle des Landesverbandes der HU unter Tel. 030\/2042504 bzw. Fax 030\/20450257 melden.<\/p>\n<p>&#8211; Der Landesvorstand trifft sich alle zwei Wochen donnerstags um 19.30 Uhr zu seinen &ouml;ffentlichen Sitzungen in den R&auml;umen der Gesch&auml;ftsstelle; in den Wochen dazwischen finden dort i.d.R. um dieselbe Uhrzeit regelm&auml;&szlig;ige Treffen der Arbeitsgruppe zum (bundesweiten) Gefangenenkontakt statt. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen!<\/p>\n<p>F&uuml;r weitere Nachfragen und Termine ist die Landesgesch&auml;ftsstelle im Haus der Demokratie, Friedrichstra&szlig;e 165, 10117 Berlin, w&auml;hrend der &Ouml;ffnungszeiten pers&ouml;nlich (Di 9.00 &ndash; 14.00 Uhr und Do 16.00 &ndash; 20.00 Uhr) oder &uuml;ber Telefon 030\/2042504 zu erreichen.<\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-hu-nrw-ev\">BILDUNGS&shy;WERK DER HU NRW E.V<\/span><\/h5>\n<p>Ende Juni erschien das neue Halbjahresprogramm, das bei uns angefordert werden kann; hier einige unserer Herbst-Seminarangebote aus unserem Programm. Das Gesamtprogramm des 2. Halbjahrs wird auf Anfrage gern zugeschickt &uuml;ber: Bildungswerk der HU NRW, Kronprinzenstr.15, 45128 Essen, Tel. 0201\/227982, Fax 0201\/235505, e-mail: <a href=\"mailto:hu.bildungswerk%40cityweb.de\">hu.bildungswerk@cityweb.de<\/a><\/p>\n<p>Rasender Fortschritt? Technikangst und Technikfaszination &ndash; diskutiert &bdquo;vor Ort&ldquo; &ndash; Bildungsurlaubswoche in Schwerte\/Ruhr vom 19. bis 23. Oktober 1998<br \/>Die Einf&uuml;hrung neuer Techniken war immer mit Hoffnungen und &Auml;ngsten verbunden &#8211; sei es bei neuen Arbeitsformen, Verkehrsmitteln, Medien- und Informationstechnologien. Die Wirklichkeit solcher Umw&auml;lzungen wollen wir in dieser Bildungsurlaubs-Woche untersuchen &ndash; durch Diskussion von Bildern, Texten, Filmen, vor allem aber durch den Besuch verschiedener Technikmuseen in Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n<p>Eine gute Sache &ndash; schlecht ausgef&uuml;hrt? Zur Aufarbeitung von Realsozialismus und Kommunismus in Ost- und Westdeutschland. Wochenendseminar in Berlin vom 27. bis 29. November 1998 (in Zusammenarbeit mit Grundtvig-Stiftung und Gedenkst&auml;tte Berlin-Hohensch&ouml;nhausen)<br \/>Das ehemalige Stasi-Gef&auml;ngnis Hohensch&ouml;nhausen ist seit kurzem Gedenkst&auml;tte. Die Veranstaltung hat zum Ziel, diesen historischen Ort kennenzulernen und zum anderen gemeinsam mit Experten dar&uuml;ber zu diskutieren, wie man Kommunismus und realsozialistische Praxis der DDR heute bewerten kann.<\/p>\n<p>Das Haus der Lernens &ndash; Beitr&auml;ge der Freinet-P&auml;dagogik &ndash; zwei Projektwochen f&uuml;r LehrerInnen in Kleve vom 25. bis 30. September (Sekundarstufe II) und vom 8. bis 13. November 1998 (Sekundarstufe I)<br \/>Eine zeitgem&auml;&szlig;e, offene, sch&uuml;lerorientierte Schule gibt es nicht ohne lernbereite Lehrende; diese beiden Lehrerfortbildungswochen sollen durch Austausch, Experimente, Vortr&auml;ge dazu beitragen.<\/p>\n<p>Tschechien: Neues Land mit alter Geschichte<br \/>Bildungsurlaubsseminar in Prag, Theresienstadt, Karlovy Vary, Liberec vom 24.10. bis 1.11.98 (780,&ndash; DM) &ndash; Obwohl erst wenige Jahre alt, ist Tschechien in vielerlei Hinsicht mit der europ&auml;ischen Geschichte verbunden. Das Seminar widmet sich aktuellen politischen und sozialen Fragen und ihren historisch-kulturellen Voraussetzungen.<\/p>\n<p>Berlin: Baustelle &bdquo;deutsche Geschichte&ldquo;<br \/>Bildungsurlaubsseminar in Berlin vom 5. bis 9. 10. 98 (Teilnahmegeb&uuml;hr: 420,&ndash; DM) &ndash; In Berlin ist die deutsche Zeitgeschichte allgegenw&auml;rtig; an verschiedenen Erinnerungsorten sollen die Bedeutung und Bewertung der j&uuml;ngeren und j&uuml;ngsten Vergangenheit &#8211; u.a. mit Zeitzeugen &ndash; diskutiert werden.<\/p>\n<p>Achtung: vor Beginn dieses Seminars besteht f&uuml;r teilnehmende HU-Mitglieder eine gute Gelegenheit, am diesj&auml;hrigen Verbandstag (2. bis 4.Oktober) der Humanistischen Union teilzunehmen. Die Anmeldung zum Verbandstag erfolgt unabh&auml;ngig von der Seminaranmeldung &uuml;ber die HU-Bundesgesch&auml;ftsstelle (dort auch Zimmernachweise und Vermittlung von Zimmern vom 2. bis 4. Oktober).<\/p>\n<p>Bildungsarbeit in der Gedenkst&auml;tte Ravensbr&uuml;ck<br \/>Fortbildungsseminar f&uuml;r P&auml;dagogInnen in F&uuml;rstenberg\/Ravensbr&uuml;ck, voraussichtlich vom 23. bis 27. September 1998 (Teilnahmegeb&uuml;hr: ca. 250,&ndash; DM) &ndash; &uuml;ber die aktive Auseinandersetzung mit Quellen: Fotos, Akten, Biografien in der historisch-politischen Bildungsarbeit.<\/p>\n<p>Informationen zum Thema Bildungsurlaub<br \/>In einer Publikation &bdquo;Bildungsurlaub nach L&auml;nderrecht&ldquo; (Werkheft Nr. 5) hat das Bildungswerk der HU NRW mit Unterst&uuml;tzung des Landes NRW s&auml;mtliche Bildungsurlaubsgesetze der L&auml;nder und erg&auml;nzende Informationen zusammengestellt. Das Heft ist gegen &Uuml;bersendung von 4,&ndash; DM Versandkostenpauschale (in Briefmarken) erh&auml;ltlich.<\/p>\n<p>Anmeldung\/Information:<br \/>Bildungswerk der Humanistischen Union,<br \/>Kronprinzenstr.15, 45128 Essen, Tel. 0201\/227982, Fax 0201\/235505,<br \/>e-mail: <a href=\"mailto:hu.bildungswerk%40cityweb.de\">hu.bildungswerk@cityweb.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"landesverband-nrw\">LANDES&shy;VER&shy;BAND NRW<\/span><\/h5>\n<p>Der Arbeitskreis &bdquo;Staat und Kirchen&ldquo; des Landesverbands trifft sich weiterhin regelm&auml;&szlig;ig &ndash; InteressentInnen sind willkommen. Im Mittelpunkt steht immer noch das Religions-Ersatzfach &bdquo;Praktische Philosopohie&ldquo; und die kritische Begleitung des entsprechenden Schulversuchs.<br \/>Das n&auml;chste Treffen wird am 26. Oktober stattfinden; Treffpunkt ist jeweils das Essener HU-B&uuml;ro (Kronprinzenstr.15, Essen-Innenstadt).<\/p>\n<p>Kontaktadresse: Ulrich Gehl, Tel.\/Fax 0234-29 07 09, e-mail: <a href=\"mailto:U.Gehl%40t-online.de\">U.Gehl@t-online.de<\/a>, oder Landesverbands-B&uuml;ro, Tel. 0201-22 89 37, Fax. 0201-23 55 05, e-mail: <a href=\"mailto:hu.bildungswerk%40cityweb.de\">hu.bildungswerk@cityweb.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"essen\">ESSEN<\/span><\/h5>\n<p>Kontakt:<br \/>Heidi Behrens-Cobet, Semperstr. 3, 45138 Essen,<br \/>Tel. 0201\/263344. oder &uuml;ber das Essener HU-B&uuml;ro (Kronprinzenstr.15, Essen-Innenstadt)<\/p>\n<h5><span id=\"duesseldorf\">D&Uuml;SSELDORF<\/span><\/h5>\n<p>Die Ortsgruppe D&uuml;sseldorf der HU trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat um 20.00 Uhr im B&uuml;rgerhaus &bdquo;Salzmannbau&ldquo;, Himmelgeister Str. 107, D&uuml;sseldorf.<\/p>\n<p>Kontaktadresse: Hildegard Beine, Bankstra&szlig;e 42, 40476 D&uuml;sseldorf, Tel. 0211\/4911678 oder: Marianne von Dolgow, Tel. 0211\/683524.<\/p>\n<p>Die n&auml;chsten Termine: 13.7.98, 10.8.98, 14.9.98 (bitte f&uuml;r diesen Termin den Ort erfragen), 12.10.98, 9.11.98, 14.12.98.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Ortsgruppe wollen sich bei ihren Zusammenk&uuml;nften mit Themen befassen, die einen Bezug zu den Menschen- und B&uuml;rgerrechten haben. Die Themenvielfalt soll die nachfolgende Liste zeigen:<br \/>&#8211; Trennung von Kirche und Staat, Problematik der Einf&uuml;hrung des Faches &bdquo;Praktische Philosophie \/ Ethik&ldquo; als Ersatzfach f&uuml;r Religion.<br \/>&#8211; B&uuml;rgerrechte und &bdquo;Innere Sicherheit&ldquo;: Bedrohung durch &bdquo;Lauschangriff&ldquo; und &bdquo;Schleier-fahndung&ldquo;.<br \/>&#8211; Vereintes Europa oder Festung Europa? Polizeiliche Zusammenarbeit, Europol und Schengener-&Uuml;bereinkommen als Gefahr f&uuml;r die Freiheitsrechte der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<br \/>&#8211; Friedensarbeit, Umwidmung des Milit&auml;rsteueranteils als neue Form der Kriegsdienstverweigerung?<br \/>&#8211; St&auml;rkung demokratischer Mitwirkung auf staatlicher Ebene (5% Klausel, Elemente direkter Demokratie).<br \/>&#8211; Soziale Ungleichheit und Spaltung der Gesellschaft.<br \/>&#8211; Kriminalit&auml;t und neue Formen der Konflikthandhabung (T&auml;ter &#8211; Opfer Ausgleich).<\/p>\n<p>Weitere Themenvorschl&auml;ge sind herzlich willkommen! Wir freuen uns &uuml;ber alle HU-Mitglieder und G&auml;ste, die mit uns bei den monatlichen Montagstreffen diskutieren m&ouml;chten.<\/p>\n<h5><span id=\"frankfurt\">FRANKFURT<\/span><\/h5>\n<p>Auf der Mitgliederversammlung vom 1.7.1998 ist der Journalist Klaus Scheunemann zum neuen Vorsitzenden des Ortsverbandes Frankfurt\/Main gew&auml;hlt worden.<br \/>Stellvertretende Vorsitzende wurde die freie Korrektorin Birgit Freudemann, die bisher den Vorsitz innehatte und daf&uuml;r nicht mehr kandidierte.<br \/>Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gew&auml;hlt: J&uuml;rgen Gandela (Journalist), Peter Menne (Personalberater), Friedhelm Naudiet (Freier Schriftsteller), Renate Scheunemann (Fluglinienangestellte) und Friedrich Wehe (Lehrer i.R.)<\/p>\n<p>Sommerfest &ndash; Sommerfest &ndash; Sommerfest &ndash; Sommerfest<br \/>F&uuml;r Samstag, den 19. September, 15.00 Uhr, plant die HU Frankfurt ein Sommerfest in Hanau-Steinheim, und zwar im Garten der Familie Monika Knaf, Am Br&uuml;ckfeldgraben 4, 63456 Hanau-Steinheim, Tel. 06181\/62921. (&Ouml;PNV-Anschlu&szlig;: S-Bahnhof Steinheim der Linie S 8).<br \/>Als Mitbringsel erw&uuml;nscht sind Grillgut, Salate, Kuchen, S&auml;fte, Bier, Wein, Mineralwasser &ndash; und gute Laune. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen; auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen!!!<\/p>\n<p>&#8211; Zu weiteren Veranstaltungen des Ortsverbandes bitten wir Sie, die Veranstaltungskalender der Frankfurter Presse zu beachten. Termine und Orte lassen sich auch &uuml;ber das HU-Telefon, Anschlu&szlig; Thomas Obeth, Tel. 556384, erfragen.<\/p>\n<h5><span id=\"hamburg\">HAMBURG<\/span><\/h5>\n<p>Am 20.08.98 findet die n&auml;chste Veranstaltung statt zum Thema Kinder- und Jugendkriminalit&auml;t (nicht nur) in Hamburg, u.a. aus sozialp&auml;dagogischer und psychol. Sicht. Veranstaltungsort ist der Kulturladen Hamburg (Adresse: Lange Reihe 111), Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Anschlie&szlig;end werden weitere m&ouml;gliche Veranstaltungsthemen und Termine besprochen.<br \/>Die genauen Termine der z.Zt. alle vier bis sechs Wochen stattfindenden Treffen sind zu erfragen &uuml;ber Hauke Borchert, Tel. 040\/7395134.<\/p>\n<h5><span id=\"mainz-wiesbaden\">MAINZ-WIESBADEN<\/span><\/h5>\n<p>Unser n&auml;chstes Treffen f&uuml;r Mitglieder, FreundInnen und Interessierte findet statt am Mittwoch, dem 26.08.98 um 19.00 Uhr in den R&auml;umen des ZsL (Zentrum f&uuml;r selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen). Diese befinden sich im Fort-Malakoff-Park, Rheinstrasse 4, Eingang F, hinter der Passage Parterre links, von der Rheinseite her kommend einer der ersten Eing&auml;nge rechts (anschlie&szlig;end k&ouml;nnen wir ja in einer Weinstube noch etwas zu uns nehmen). Die aufgez&auml;hlten spannenden Themen, die wir in Vorbereitung haben, sollten Sie und Euch auch in diesen hei&szlig;en Tagen zu einem HU-Treffen locken:<br \/>Thema: Heisser Herbst? Diskussion und Planung der kommenden OV-Veranstaltungen im Herbst 1998, u.a.:<br \/>1. Vom Grenzschutz zur paramilit&auml;rischen Polizeitruppe? Neue Aufgaben f&uuml;r den BGS verfassungsgem&auml;&szlig;?<br \/>2. Sozialsteuer statt Kirchensteuer? Erfolgreiche europ&auml;ische Alternative zum deutschen Kirchensteuerrecht.<br \/>3. Der liebe Gott und die Landesverfassung. Initiativen zur Demokratisierung der Rheinland-Pf&auml;lzischen Landesverfassung.<\/p>\n<p>Terminvorschau: Au&szlig;erdem wird f&uuml;r den 10.12. (Tag der Menschenrechte und 50 Jahre Allg. Erkl&auml;rung der Menschenrechte) eine Podiumsdiskussion zum Thema Menschenrechte geplant.<\/p>\n<p>Am 04.\/.05. September sind wir Mitveranstalter der Jugendbuchmesse &bdquo;Sich verstehen und kennenlernen&ldquo; &ndash; eine Darstellung der Kinder- und Jugendbuchliteratur der BRD und DDR im Vergleich. Der Veranstaltungsort ist die Kyrburg in Kirn (a.d. Nahe). Die Ausstellung zum selben Anla&szlig; wird anschlie&szlig;end im Monat September im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn gezeigt.<\/p>\n<p>Unser Jour Fixe findet au&szlig;er im Dezember jeweils am vorletzten Mittwoch im Monat statt um 20.00 Uhr im &#8222;Postillon&#8220; in Mainz, G&auml;rtnergasse &#8211; N&auml;he Kaiserstra&szlig;e (bitte in Ihre\/Eure Terminkalender eintragen)<\/p>\n<p>Kontaktadresse: Hans-Peter Terno, Am Zollhafen 8, 55118 Mainz, Tel. 06131\/618626<\/p>\n<h5><span id=\"marburg\">MARBURG<\/span><\/h5>\n<p>Der Ortsverband Marburg ist seit kurzem auch im Internet vertreten: Ende Juni wurde eine provisorische HU-Webseite vorgestellt.<\/p>\n<p>Deren Adresse lautet: <a href=\"http:\/\/www.info-line.scm.de\/hu.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.info-line.scm.de\/hu.html<\/a><\/p>\n<p>Unter dieser Adresse sind Querverweise auf andere B&uuml;rgerrechtsorganisationen und zwei kurze Selbstdarstellungstexte der Humanistischen Union zug&auml;nglich. Au&szlig;erdem leitet die Seite alle Interessierten zu den Seiten des Ortsverbands Marburg weiter: Mit 19 eigenen Internet-Seiten ist der HU-Ortsverband Marburg jetzt also ins weltweite Datennetz gestartet. Die Seiten enthalten u.a. Mitteilungen, aktuelle Veranstaltungshinweise und die aktuellen Pressever&ouml;ffentichungen des Ortsverbands Marburg. Weiter geplant sind neben Buch-Tips und Vortragstexten von HU-Veranstaltungen auch Empfehlungen zum richtigen Umgang mit Beh&ouml;rden. So sollen u.a. j&uuml;ngere Internet-Teilnehmer angesprochen werden, die sich f&uuml;r die B&uuml;rgerrechtsarbeit interessieren. Als eine Besonderheit sind alle Internet-Seiten blindenfreundlich gestaltet, so da&szlig; auch Menschen mit Sehbehinderungen dieses aktuelle Informationsmedium nutzen k&ouml;nnen. Das Internet kann hier vielleicht helfen, die Ziele und Erfahrungen der &bdquo;guten alten Tante HU&ldquo; auf zeitgem&auml;&szlig;e Weise neu aufzuarbeiten.<\/p>\n<p>Die HU-Ortsgruppe trifft sich jeweils am letzten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr im Bistro &bdquo;Rendezvous&ldquo;, Frankfurter Str. 2a in Marburg. Alle HU-Mitglieder und G&auml;ste sind herzlich dazu eingeladen.<\/p>\n<p>Kontakt: Franz-Josef Hanke, Furthstr. 6, 35037 Marburg, Tel. 06421\/66616<\/p>\n<h5><span id=\"muenchen\">M&Uuml;NCHEN<\/span><\/h5>\n<p>&#8211; Die aktiven und auch neue Mitglieder haben sich vom schlechten Wetter nicht abhalten lassen, zum Sommerfest des Ortsverbandes an den Tegernsee zu reisen. Wir konnten zwar &ndash; wetterbedingt &ndash; nicht die sch&ouml;ne Seeterrasse des Hotel Guggemos in Tegernsee genie&szlig;en, aber immerhin den Blick aus dem Hotel-Restaurant auf den See hinaus. Das Fest ersch&ouml;pfte sich keinesfalls in dem guten Essen und Trinken, das die Karte bot. Angeregt durch den Besuch im nahe gelegenen Olaf-Gulbrandsson-Museum entwickelten sich interessante Gespr&auml;che &uuml;ber die Wirkung und Aufgaben der Medien.<\/p>\n<p>&#8211; Wir haben unseren diesj&auml;hrigen Preis &bdquo;Aufrechter Gang&ldquo; dem Ehepaar Sepp Obermeier und Chung Yee Obermeier-Tang zuerkannt, siehe auch auf Seite 84.<br \/>Die Preisverleihung wird voraussichtlich am 26. Oktober 1998 als &ouml;ffentliche Veranstaltung in der M&uuml;nchner Seidlvilla stattfinden. Eine Einladung dazu wird zu gegebener Zeit verschickt. Ansprechpartner: Wolfgang Killinger, Adresse siehe unten.<\/p>\n<p>&#8211; Der OV M&uuml;nchen arbeitet in dem von Oberb&uuml;rgermeister Christian Ude initierten &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat&ldquo; mit. Mit einer Reihe von Aktionen werden Zeichen gegen Extremismus, Ausl&auml;nderha&szlig; und Antisemitismus gesetzt werden. Die Einladungen werden zu gegebener Zeit verschickt. Ansprechpartner: Diethard Seemann, Rosenstr. 3c, 85521 Riemerling, Tel. 089\/6018771.<\/p>\n<p>&#8211; Diethard Seemann referiert &uuml;ber die &bdquo;Goldene Regel der Ethik&ldquo; am Mittwoch, den 18. November 1998 in der M&uuml;nchner Seidlvilla. Nicht erst seit der biblischen Zeit und nicht nur im Abendland gibt es den moralischen Ausspruch &bdquo;Was du nicht willst, da&szlig; man dir tu&#8216;, das f&uuml;g&#8216; auch keinem Andern zu&ldquo;. Immer wieder, auch in neuerer Zeit ist heftige Kritik an dieser Formel ge&uuml;bt worden. Kann sie uns also heute als eine sinnvolle Handlungsanweisung dienen? Diethard Seemann arbeitet im Ortsvorstand der HU mit und ist Leiter der VHS Neubiberg. Eine Einladung dazu wird zu gegebener Zeit verschickt. Ansprechpartner:<br \/>Diethard Seemann, Rosenstr. 3c, 85521 Riemerling,<br \/>089\/6018771.<\/p>\n<p>&#8211; Heribert Prantl liest aus seiner Streitschrift &bdquo;Sind wir noch zu retten? &#8211; Anstiftung zum Widerstand gegen eine gef&auml;hrliche Politik&ldquo; am Donnerstag, den 26. November 1998, 19.30 Uhr, in Neubiberg im Haus f&uuml;r Weiterbildung, Rathausplatz 8. HU-Beirat Dr. Heribert Prantl, Chef des Ressorts Innenpolitik bei der S&uuml;ddeutschen Zeitung, diagnostiziert die schleichende Erosion des sozialen Rechtsstaats und protokolliert Rechtsverlust und Rechtsverachtung. Dieser Vortrag wird gemeinsam mit der VHS Neubiberg veranstaltet. Eine Einladung dazu wird zu gegebener Zeit verschickt. Ansprechpartner: Diethard Seemann, Rosenstr. 3c, 85521 Riemerling, Tel. 089\/6018771.<\/p>\n<p>&#8211; Drei der vom HU-Landesverband Bayern unterst&uuml;tzten Volksbegehren sind im Juli gestartet worden. Es handelt sich um:<br \/>&ndash; &bdquo;Mehr Demokratie in Bayern: Schutz des B&uuml;rgerentscheids&ldquo; (u.a. Vereinfachung, Absicherung in der Verfassung)<br \/>&ndash; &bdquo;Mehr Demokratie in Bayern: Faire Volksrechte im Land&ldquo; (u.a. Vereinfachung, Volksinitiative)<br \/>&#8211; &bdquo;Unabh&auml;ngige Richterinnen und Richter in Bayern&ldquo; ( u.a. Wahl der bayerischen Verfassungsrichter mit 2\/3-Mehrheit des Landtags).<br \/>Die Mitglieder in Bayern erhielten vom OV M&uuml;nchen bereits Info-Material und Unterschriftslisten, verbunden mit der Bitte, nach Kr&auml;ften Unterschriften zu sammeln und\/oder diese Vorhaben mit einer Spende zu f&ouml;rdern. Das OV-Konto lautet: Kto.-Nr. 17 88 55 &#8211; 800, BLZ 700 100 80, Postbank M&uuml;nchen. Ansprechpartner: Wolfgang Killinger, Adresse siehe unten.<br \/>Aktuelle Informationen gibt es auch &uuml;ber &bdquo;Mehr Demokratie e.V.&ldquo;, Fritz-Berne-Str. 1, 81214 M&uuml;nchen, Tel. 089\/8211774, Fax 089\/8211176.<\/p>\n<p>&#8211; Das Aktionsb&uuml;ndnis &bdquo;Trennung von Staat und Kirche&ldquo; der einschl&auml;gigen M&uuml;nchner Organisationen trifft sich wieder am Donnerstag, den 17. 9. 98, 18.00 Uhr, Valleystr. 27, M&uuml;nchen-Sendling, in den R&auml;umen des Bund f&uuml;r Geistesfreiheit. Themen: Wege zum Abbau der Kirchenprivilegien in M&uuml;nchen und Bayern, z.B. die Kruzifixe und der konfessionelle Religionsunterricht. Interessenten sind willkommen. Ansprechpartner: Wolfgang Killinger, Adresse siehe unten.<\/p>\n<p>&#8211; Die Sitzungen des OV-Vorstands finden regelm&auml;&szlig;ig einmal im Monat statt und sind vereins&ouml;ffentlich. Wir treffen uns in der Gesch&auml;ftsstelle des Bundes f&uuml;r Geistesfreiheit, Valleystr. 27, 81371 M&uuml;nchen. Alle Mitglieder sind herzlich willkommen.<\/p>\n<p>Kontaktadresse: Humanistische Union, OV-M&uuml;nchen,<br \/>c\/o W. Killinger, Paul-Hey-Str. 18, 82131 Gauting,<br \/>Tel. 089\/850 33 63, FAX 089\/89 30 50 56,<br \/>e-mail: <a href=\"mailto:W.Killinger%40Link-M.de\">W.Killinger@Link-M.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-hu-bayern-ev\">Bildungs&shy;werk der HU BAYERN E.V.<\/span><\/h5>\n<p>Philosophie-Gespr&auml;chskreis gegr&uuml;ndet<br \/>Das Bildungswerk der Humanistischen Union Bayern e.V. hat zusammen mit dem Fachverband Ethik, Landesverband Bayern e.V. einen offenen Gespr&auml;chskreis unter dem Motto &bdquo;Reden &uuml;ber Philosophie, Politik und Religion&ldquo; ins Leben gerufen, offen &bdquo;f&uuml;r alle, die mitreden oder zuh&ouml;ren m&ouml;chten&ldquo;. Unter der Leitung von Johannes Gl&ouml;tzner und Prof. Dr. Volker Bialas traf man sich inzwischen drei mal im Haus der P&auml;dagogik in M&uuml;nchen (P&auml;dagogisches Institut M&uuml;nchen, Herrnstr. 19) und philosophierte &uuml;ber die Frage &bdquo;Was ist der Mensch&ldquo;, &uuml;ber Albert Schweitzers &bdquo;Ehrfurcht vor dem Leben&ldquo; und &uuml;ber &ouml;kologie-ethische Probleme.<\/p>\n<p>Die n&auml;chsten Termine und andere Einzelheiten erfahren Sie &uuml;ber Johannes G&ouml;tzner, Egerl&auml;nder Str. 4, 82166 Gr&auml;felfing, Tel.: 089\/8542609<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[770],"autoren":[],"publikationen":[971],"class_list":["post-10610","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-verbandsnachrichten","publikationen-971"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>HU-Nachrichten - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/163\/publikation\/hu-nachrichten-10\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"HU-Nachrichten - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 163, S. 95 BERLIN &#8211; Am 17. 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