{"id":10964,"date":"2009-09-01T19:30:00","date_gmt":"2009-09-01T17:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/"},"modified":"2021-08-24T21:52:53","modified_gmt":"2021-08-24T19:52:53","slug":"jung-ostdeutsch-verloren","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/","title":{"rendered":"Jung, ostdeutsch, verloren?"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 66-75<\/p>\n<p>Jahrestage sind ein beliebter Anlass, zur\u00fcckzublicken und Bilanz zu ziehen. Das ist beim 20. Jahrestag der Herbstereignisse von 1989 nicht anderes. Fraglich ist, ob die W\u00fcrdigungen in diesem Jahr anders als zu den zur\u00fcckliegenden Zusammenschauen ausfallen werden. Letztere zeichneten vor allem ein ern\u00fcchterndes Bild (Bahrmann&amp;Links 2005, Hufnagel&amp;Simon 2004, Thierse et al. 2000, Noll&amp;Habich 2000). Anhand der prominenten Themen wie dem Zur\u00fcckbleiben der wirtschaftlichen Entwicklung, den anhaltenden Diskrepanzen in den Lebensverh\u00e4ltnissen und nicht zuletzt den mentalen Distanzen zwischen den Ost- und den Westdeutschen (&#8222;Mauer in den K\u00f6pfen&#8220;, &#8222;B\u00fcrger 2. Klasse&#8220;) l\u00e4sst sich gut erkennen, dass die Fallh\u00f6he zwischen anfangs gehegten Erwartungen und der real zu beobachtenden Lage recht hoch ist.<\/p>\n<p>Dass die Konsequenzen der deutsch-deutschen Vereinigung die Neu-Bundesb\u00fcrger in unterschiedlicher Weise treffen, dass es also Verlierer und Gewinner des Umbauprozesses geben w\u00fcrde, war rasch klar. Allerdings wurden diesbez\u00fcgliche soziale Gef\u00e4hrdungen in erster Linie mit \u00e4lteren Ostdeutschen verbunden. Vor allem die M\u00e4nner und Frauen, die 1989 zwischen 45 und 55 Jahren alt waren, galten bald als &#8222;verlorene Generation&#8220;. Der Umbruch kam f\u00fcr sie sowohl zu fr\u00fch als auch zu sp\u00e4t. Zu fr\u00fch, weil sie noch nicht alt genug waren, um von der neuen Situation so wie die Rentner profitieren zu k\u00f6nnen, und nicht mehr jung genug, um in der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen (u.a. Gei\u00dfler 1999:691f., Huinink&amp;Mayer 1993:167f.).<\/p>\n<p>Diese und \u00e4hnliche Generationencharakteristiken wie etwa die von der &#8222;doppelt entt\u00e4uschten Generation&#8220; (F\u00f6rster) kommen seit Mitte der 1990er auch zunehmend zur Beschreibung junger Ostdeutscher vor allem in den Medien, aber auch in der Forschung in Gebrauch (u.a. Golz 2000, F\u00f6rster 2003). In der \u00d6ffentlichkeit hat sich daher l\u00e4ngst das Bild einer ostdeutschen Defizit-Jugend festgesetzt[1]: Junge Ostdeutsche sind am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt h\u00e4ufig gescheitert, neigen nicht selten zur Gewaltbereitschaft und zum politischen Radikalismus vorzugsweise rechter Provenienz.<\/p>\n<p>Ohne die Lebenssituation junger Menschen in Ostdeutschland, von der noch zu reden sein wird, besch\u00f6nigen zu wollen: Angesichts der insbesondere in den neuen L\u00e4ndern stark abnehmenden Zahl junger Menschen auf der einen Seite und einem dem Vernehmen nach bald steigenden Bedarfe an jungen Menschen in der ostdeutschen Wirtschaft (&#8222;drohender Fachkr\u00e4ftemangel&#8220;) ist dies schon ein erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftiger Wahrnehmungsdrift.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"kinder-der-freiheit-und-verlorene-generation-chiffren-der-jugend\">&bdquo;Kinder der Freiheit&ldquo; und &bdquo;Verlorene Generation&ldquo;: Chiffren der Jugend <\/span><\/h2>\n<p>Heiner Keupp hat einmal angemerkt, dass die Jugend nicht immer im Gespr\u00e4ch ist, aber wenn es der Fall sei, dann liege in der Regel ein Hauch von Krise der Luft (Keupp 1997:38). Dass dies so ist, hat mit dem besonderen Verh\u00e4ltnis zu tun, das den Nachkommenden in Bezug auf gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen attestiert wird. Seit Karl Mannheim gelten sie als entscheidende Kraft gesellschaftlicher Ver\u00e4nderungen (Mannheim 1928 [1970]). Allerdings macht sie diese potenzielle Innovativit\u00e4t nicht automatisch zu begehrten <i>Erben<\/i>, sondern auch zu potenziellen <i>Sorgenkindern<\/i>, wenn nicht gar \u00e4ngstlich be\u00e4ugten <i>Fremden<\/i>[2].<\/p>\n<p>Wenn also die Jugend &#8222;im Gespr\u00e4ch&#8220; ist, dann kann man ziemlich sicher sein, das irgendetwas droht, nicht mehr weiter zu gehen wie bisher. In so dynamischen wie krisenanf\u00e4lligen Gesellschaften wie der unseren scheint dies h\u00e4ufiger zu drohen. Zumindest geh\u00f6rt die &#8222;verlorene Generation&#8220; seit den 1980er Jahren, seit die Aussicht auf eine &#8222;Normal(arbeits)biografie&#8220; angesichts zunehmender Bildungsbeteiligung, Lehrstellenmangel und Arbeitsmarkkrise weniger aussichtsreich als in den Jahrzehnten zuvor ist, zum festen Inventar der Jugendbeschreibung. H\u00e4ufig betrifft sie nur eine bestimmte Gruppe von Jugendlichen, beispielsweise Hauptsch\u00fcler, Jugendliche mit Migrationshintergrund oder straff\u00e4llig Gewordene. Das klingt eher nach den hinl\u00e4nglich bekannten Problemgruppen, denen zwar durchaus attestiert wird, dass ihr Status als &#8222;Verlorene&#8220; zwar durchaus etwas mit Umst\u00e4nden, aber wohl auch etwas mit ihnen zu tun hat. Allzu leicht erscheint ihr Handeln in erster Linie als deviant und nicht als innovativ. Dagegen h\u00e4lt vor allem Ulrich Beck, der das Motiv des Innovativen und Avantgardistischen aufnahm. Er attestierte den &#8222;Kinder der Freiheit&#8220; mehr Zukunftsf\u00e4higkeit als den gesellschaftlichen Institutionen und ihren Repr\u00e4sentanten (Beck 1997).<\/p>\n<p>Nun also die Ostdeutschen. Dass die eingangs vorgestellte \u00f6ffentliche Wahrnehmung dem Vollbild der sozialen Problemgruppe entspricht, muss nicht n\u00e4her erl\u00e4utert werden. Allerdings machten ostdeutsche Jugendliche in den vergangenen Jahren nicht, zumindest nicht nur wegen ihrer Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit und ihren politischen Einstellungen von sich reden. Sie erregten bundesweit, vor allem jedoch in den neuen L\u00e4ndern selbst, dadurch Aufsehen, dass sie im starken Ma\u00dfe den ostdeutschen Regionen den R\u00fccken kehrten, sei es der Ausbildung oder der Arbeit oder schlicht der Liebe wegen (u.a. Landua 2007, Friedrich&amp;Schulz 2005, Dienel et al. 2004). Der Begriff der &#8222;verlorenen Generation&#8220; bekommt damit noch einmal eine ganz andere Konnotation.<\/p>\n<p>Die Fakten sind schnell genannt. Zwischen 1991 und 2005 wanderten gut 2,8 Millionen Personen ab, 1,9 Millionen Menschen zog es in die neuen L\u00e4nder (Grob\u00e4cker u. a. 2007:49). Es bleibt also ein Nettoverlust von rund einer Million Menschen. Ein Gutteil der Fortz\u00fcge erfolgte in den Jahren 1989\/1990. Nach einem leichten R\u00fcckgang in der ersten H\u00e4lfte der 1990er Jahre, stieg die Zahl der Fortz\u00fcge seit 1996 wieder an. Ihren H\u00f6hepunktpunkt erreichte diese neuerliche Welle von Fortz\u00fcgen im Jahr 2001. Seither nehmen die Abwanderungszahlen zwar wieder ab, die Wanderungssalden fallen jedoch nach wie vor zu Gunsten der alten Bundesl\u00e4nder aus (Speck&amp;Schubarth 2009:22, Granato&amp;Niebuhr 2009:3). Die Ost-West-Binnenmigration ist sowohl alters- als auch geschlechtsselektiv. Etwas salopp formuliert: Es kommen vor allem \u00c4ltere und M\u00e4nner in die neuen Bundesl\u00e4nder; es gehen in erster Linie J\u00fcngere und Frauen (Mai 2006). Unstrittig ist, dass es sich bei den jungen Ostdeutschen, die gehen, in der Regel um gut Qualifizierte handelt. Als auch im internationalen Vergleich ungew\u00f6hnlich gilt die Wanderungsaktivit\u00e4t von Frauen. Rund 65 Prozent der zwischen 1991 und 2005 Abgewanderten in der Altersgruppe von 18 bis 24 waren weiblich (Kr\u00f6hnert 2009:93). Die 8 ostdeutschen NUTS 2-Regionen, das ist die europ\u00e4ische Raumaufteilung Ostdeutschlands, weisen in den Geburtsjahrg\u00e4ngen von 1972 bis 1981 das gr\u00f6\u00dfte &#8222;Frauendefizit&#8220; aller europ\u00e4ischen Regionen auf (ebd.). Nach Lage der Dinge ist damit weitere Mobilit\u00e4t vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Vor allem die Medien, aber auch die \u00e4lteren Ostdeutschen setzen zwei Erscheinungsformen von Jugend zueinander in Bezug. Die Diskussion bewegt sich zum einen entlang der Differenz <i>Qualifizierte\/Nichtqualifizierte<\/i>. Das \u00fcberrascht wenig, ist doch praktisch in jedem Zeitungsartikel die Rede davon, dass vor allem qualifizierte junge Menschen die neuen L\u00e4nder verlassen. Mehr ist allerdings gar nicht n\u00f6tig, damit die Gebliebenen ein Erkl\u00e4rungsproblem haben. Zum anderen wird die Diskussion durch die Differenz von <i>Heimat\/Fremde <\/i>bestimmt. So nehmen beispielsweise Eltern das Abwandern ihrer Kinder als pure Notwendigkeit wahr, die Letztere mit einem Verlust ihrer Heimat bezahlen (Merkel 2004:58). Auch in den Initiativen, Programmen und Projekten, die, die Landesregierungen der neuen L\u00e4nder auf den Weg gebracht haben, um die Abwanderung und\/oder ihre Folgen zu mindern, wird auf das <i>Heimatgef\u00fchl <\/i>der Mobilen rekurriert. Erinnert sei an die vor einigen Jahren vom Land Sachsen-Anhalt verschickten Heimatp\u00e4ckchen, die mittels regionalspezifischer Produkte die Heimatbindung der Gegangenen st\u00e4rken sollten. Noch j\u00fcngst warb die Agentur MV4YOU mit der rhetorischen Frage nach dem Heimweh unter den abgewanderten Landeskindern um Aufmerksamkeit f\u00fcr heimische Stellenangebote. Die Rede von Qualifizierten und Nichtqualifizierten, von Heimat und Fremde &#8211; das ist erkennbar das Vokabular, in dem problematisch gewordene Generationenbeziehungen zum Ausdruck kommen.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"gestern-und-heute-ostdeutscher-generationenaustausch\">&bdquo;Gestern&ldquo; und &bdquo;heute&ldquo;: Ostdeut&shy;scher Genera&shy;ti&shy;o&shy;ne&shy;n&shy;aus&shy;tausch <\/span><\/h2>\n<p>Im Grunde ist es schon \u00fcberraschend, dass ein an sich normales, zudem noch als Vorrecht der Jugend geltendes Verhalten so viel Aufmerksamkeit bei Eltern, Wirtschaftsvertretern und ostdeutschen Landesregierungen ausl\u00f6sen konnte. Zur Erinnerung: Wir reden hier nicht von Auswanderung, sondern von einer \u00fcberwiegend <i>innerdeutsch <\/i>ausgerichteten Binnenwanderung. Noch merkw\u00fcrdiger ist, dass die nicht unbetr\u00e4chtliche und ebenfalls zu regionalen Disparit\u00e4ten beitragende &#8222;innerostdeutsche&#8220; Binnenmigration praktisch nicht thematisiert wird (dazu Steiner 2004).<\/p>\n<p>Es liegt nah, diese Perspektivverk\u00fcrzung in erster Linie als Ausdruck der notorischen Ost-West-Mentalit\u00e4tsdifferenzen anzusehen. Zwar lassen sich in der Tat Interpretationsunterschiede der durch Wanderung und Geburtenr\u00fcckgang ausgel\u00f6sten Bev\u00f6lkerungsschrumpfung in Ostdeutschland erkennen. Sie sind auch durchaus dazu angetan, zu einer Emotionalisierung der Debatte und einer Verst\u00e4rkung des Wanderungsgeschehens selbst beizutragen. Denn: Wer liest, dass in den ostdeutschen Regionen bald nur noch die &#8222;arbeitslosen Stadtdeppen ohne Chance auf Paarbeziehung&#8220; (DER SPIEGEL 2003:24) herumirren werden, wird zwangsl\u00e4ufig \u00fcberlegen, ob er sich dem Risiko aussetzt, bald dieses fragw\u00fcrdige Label zu tragen.<\/p>\n<p>Trotzdem ist dies meines Erachtens nach nicht die Ursache f\u00fcr die sp\u00e4testens mit der Abwanderungsdebatte offenkundig gewordenen Probleme des ostdeutschen Generationenaustausches. Sie resultieren daraus, dass bisher keine Form gefunden wurde, mit den stark schwankenden Jahrgangsst\u00e4rken ostdeutscher Jugendlicher in Zeiten ausgepr\u00e4gter sozialer Strukturbr\u00fcche und wirtschaftlicher Krise angemessen umzugehen.<\/p>\n<p>Bekannterma\u00dfen traf der 1990 beginnende soziale und wirtschaftliche Umbau junge Menschen besonders hart. So sie zum Zeitpunkt der Wende bereits eine berufliche Ausbildung abgeschlossen hatten, geh\u00f6rten sie nicht zu den bevorzugten Gruppen betrieblicher Sozialpl\u00e4ne. Wenn sie die Schule gerade verlassen hatten, standen insbesondere betriebliche Ausbildungspl\u00e4tze &#8211; in Ost und West damals wie heute der wichtigste Ausbildungspfad ins Erwerbsleben &#8211; nur noch in geringem Umfang zur Verf\u00fcgung. Dies aufzufangen, wurde eine der Hauptaufgaben der Arbeitsmarktpolitik in den neuen L\u00e4ndern. Erschwerend kam hinzu, dass in der ersten H\u00e4lfte der 1990er Jahre &#8211; gewisserma\u00dfen als Erbe der DDR-Familienpolitik &#8211; von Jahr zu Jahr mehr Schulabsolventen auf den von wirtschaftlichen Strukturbr\u00fcchen gezeichneten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt strebten.<\/p>\n<p>Die starke Nachfrage nach Ausbildung und Arbeit wurde durch \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Ausbildungspl\u00e4tze, Umschulungen und arbeitsmarktpolitische Besch\u00e4ftigungsma\u00dfnahmen aufgefangen. Ausdr\u00fcckliches Ziel war es, den wirtschaftlichen Strukturwandel zu unterst\u00fctzen und vor allem jungen Fachkr\u00e4ften eine (neue) berufliche Perspektive in den neuen L\u00e4ndern zu geben.<\/p>\n<p>Wenn es um Jugendliche geht, dann sch\u00e4tzten \u00c4ltere die Lage h\u00e4ufig bedrohlicher ein als die Betroffenen selbst (vgl. Schubarth&amp;Speck 2006). \u00dcber die Jugendlichen der Jahre 1989\/1990 wird berichtet, dass sie den Untergang der DDR in der Regel nicht als Bruch, sondern als eigentlichen Beginn ihres Lebens wahrnahmen, und zwar <i>trotz <\/i>des damit verbundenen Obsoletwerdens ihrer privaten und beruflichen Pl\u00e4ne (Mayer&amp;Schulze 2009:230, B\u00fcrgel 2004:20, Lindner 2003:38). Ihre Orientierung an Selbstbestimmung, beruflichen und privaten Freir\u00e4umen sowie an materieller Sicherheit teilen die damals jungen Ostdeutschen mit ihren &#8222;j\u00fcngeren Geschwistern&#8220;. Wie Studien zu den Abwanderungsmotiven zeigen, wird Mobilit\u00e4t nicht nur durch den unbestreitbaren Mangel an beruflichen Gelegenheiten in den neuen L\u00e4ndern motiviert, sondern auch durch aussichtsreiche berufliche Positionen, bessere Aufstiegsm\u00f6glichkeiten und h\u00f6here Verdienste. Seibert und Buch konnten in ihrer Untersuchung junger Erwachsener aus Brandenburg zeigen, dass regionale Mobilit\u00e4t in der Tat die berufliche Position deutlich verbessert, und zwar interessanterweise sowohl f\u00fcr Hoch- als auch f\u00fcr Geringqualifizierte (Seibert&amp;Buch 2009).<\/p>\n<p>Vielleicht hat ja die Auffassung \u00e4lterer Ostdeutscher, die Abwanderung ihrer Kinder sei vor allem dem Mangel an Arbeit zu Hause geschuldet, vor allem mit den seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachtenden Stagnationstendenzen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt zu tun. Anders als in den turbulenten Anfangsjahren, wo zwar massenhaft Arbeitspl\u00e4tze verloren gingen, sich jedoch gleichzeitig auch neue Gelegenheiten auch und gerade f\u00fcr junge Menschen er\u00f6ffneten, blieb ein starker wirtschaftlicher Aufschwung aus, der zus\u00e4tzliche neue Arbeitspl\u00e4tze h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus gab es in ostdeutschen Unternehmen auch nur vergleichsweise geringe Ersatzbedarfe, da der Besch\u00e4ftigungsabbau neben den J\u00fcngeren durch die Fr\u00fchberentungen vor allem auch die \u00c4lteren betroffen hatte. Angesichts dessen ist regionale Mobilit\u00e4t eine nahe liegende L\u00f6sung, die nicht zuletzt die Agenturen f\u00fcr Arbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen forderten und mittels Mobilit\u00e4tsbeihilfen auch f\u00f6rderten (Dittrich 2003; 19ff.).<\/p>\n<p>Bereits fr\u00fch wurde darauf aufmerksam gemacht, dass eine auf berufliche Mobilit\u00e4t Junger setzende Arbeitsmarktpolitik und das &#8222;personalwirtschaftliche Moratorium&#8220; ostdeutscher Unternehmen zu einem Mangel an Fachkr\u00e4ften f\u00fchren k\u00f6nnen (Felber 1996, Lutz 2000). Burkart Lutz bef\u00fcrchtet sogar, dass ein betr\u00e4chtlicher Teil ostdeutscher Unternehmen angesichts der auf Grund des Geburteneinbruches in den neuen L\u00e4ndern rasch sinkenden Jahrgangsst\u00e4rken in eine &#8222;demografische Falle&#8220; gerate, wenn nicht rechtzeitig in die Ausbildung von Fachkr\u00e4ften investiert werde (ebd.).<\/p>\n<p>Die m\u00f6glichen Konsequenzen sind in den Unternehmen seit L\u00e4ngerem bekannt. Und sicherlich haben etliche Unternehmen ihre Personalstrategien auf den drastischen Nachfrager\u00fcckgang ausgerichtet. Allerdings reicht dies nicht f\u00fcr eine generelle Trendwende auf dem ostdeutschen Ausbildungs-und Arbeitsmarkt. Noch 2006 erlernte \u00fcber ein Viertel aller Auszubildenden ihren Beruf nicht in origin\u00e4ren Unternehmen, sondern im Rahmen von \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Ausbildungen. Die \u00dcbernahmequote ostdeutscher Unternehmen lag im selben Jahr bei rund 44 Prozent und damit unter dem Wert des Jahres 2000 (46 Prozent). Zum Vergleich: In den Altbundesl\u00e4ndern wurde im Jahr 2006 mehr als jeder zweite Absolvent vom Ausbildungsunternehmen \u00fcbernommen (57 Prozent) (alle Angaben Speck&amp;Schubarth 2009:25ff, dazu auch Lutz&amp;Wiekert 2008).<\/p>\n<p>Zugenommen haben in den letzten Jahren jedoch die Klagen \u00fcber Schwierigkeiten, geeignete Bewerber und ausgebildete Fachkr\u00e4fte zu finden. Angesichts der eben vorgestellten Zahlen scheint mir das weniger eine Frage der Quantit\u00e4t als der Qualit\u00e4t der Gesuchten zu sein. Ostdeutsche Unternehmen sind vergleichsweise anspruchsvoll bei der Auswahl ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter. Ein guter mittlerer Schulabschluss, der Erwerb zus\u00e4tzlicher Qualifikationen und die Betrieblichkeit der absolvierten Ausbildung geh\u00f6ren zu den f\u00f6rderlichen Voraussetzungen f\u00fcr die \u00dcber- und Aufnahme ins Unternehmen (Steiner 2007:180ff.). Voraussetzungen, die viele junge Erwachsene nicht mehr erf\u00fcllen. Sie sollen sich zudem in Unternehmen einpassen k\u00f6nnen, deren Leistungs- und Sozialsystems erkennbar auf die lebensweltlichen und motivationalen Best\u00e4nde der \u00c4lteren ausgerichtet sind (Behr 2004). Kein Wunder, dass die Suche nach geeigneten Fachkr\u00e4ften da schwer wird. Man kann auf mehr Marktf\u00f6rmigkeit und Mobilit\u00e4t setzen als es traditionell in der Bundesrepublik und in der DDR beim \u00dcbergang von der Schule in Ausbildung und Erwerb \u00fcblich war, man kann aber nicht erwarten, dass die jungen Menschen dann genauso sind, wie sie fr\u00fcher einmal waren.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"oben-und-unten-ausdifferenzierung-sozialer-lagen\">&bdquo;Oben&ldquo; und &bdquo;unten&ldquo;: Ausdif&shy;fe&shy;ren&shy;zie&shy;rung sozialer Lagen <\/span><\/h2>\n<p>Dies wird umso deutlicher, wenn man die sozialen Lagen junger Menschen eingehender betrachtet. Um die weiter oben angef\u00fchrte Diskrepanz zwischen der erwachsenen Sorge und die jugendliche Unbek\u00fcmmertheit hinsichtlich der Zukunft hier noch einmal aufzugreifen: Die Sorge war durchaus nicht unberechtigt. Die Bildungs- und Erwerbsbiografien junger Menschen sind insbesondere an den Passagen in die Ausbildung und in die erste Erwerbst\u00e4tigkeit erkennbar br\u00fcchig geworden. Junge Menschen sind h\u00e4ufiger als noch vor einiger Zeit in befristeten Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen zu finden und investieren auch nach der Ausbildung mehr in Bildung als ihre Elterngeneration. Das gilt f\u00fcr junge Ostdeutsche ebenso wie f\u00fcr junge Westdeutsche, wenngleich die Abweichungen von der traditionellen Normal(arbeits-)biografie unter den Ostdeutschen deutlich ausgepr\u00e4gter sind.<\/p>\n<p>Karl Ulrich Mayer und Eva Schulze (2009) haben j\u00fcngst die Ergebnisse ihres Vergleiches der Lebensverl\u00e4ufe von 1971 geborenen Ost- und Westdeutschen vorgestellt. Bei den ostdeutschen Angeh\u00f6rigen dieses Geburtsjahrganges galt die Perspektive aufgrund des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wandels als wenig aussichtsreich; in den alten L\u00e4ndern erwartete man wegen des Lehrstellenmangels und der anhaltenden Arbeitsmarktkrise eine &#8222;verlorene Generation&#8220; (S. 22f).<\/p>\n<p>Die beiden Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Phase der beruflichen Etablierung bei den Angeh\u00f6rigen dieses Geburtsjahrganges zwar insgesamt gesehen vergleichsweise positiv verlief, allerdings das Arbeitslosigkeitsrisiko hoch war: Bis zu ihrem 34. Lebensjahr hatten zwei Drittel der Ost- und ein Drittel der Westdeutschen Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit gesammelt. Mit Ausnahme der ostdeutschen Frauen summierte sich die Arbeitslosigkeitsdauer auf ein Jahr; f\u00fcr diese lag sei bei mehr als zwei Jahren (S. 231). Im Unterschied zu ihren westdeutschen Altersgef\u00e4hrten wurden die Ostdeutschen h\u00e4ufiger regional mobil. Das \u00fcberrascht angesichts der bisher vorgestellten Befunde nicht. Allerdings musste sich die Mehrheit auch unter den Bedingungen des westdeutschen Arbeitsmarktes beruflich neu orientieren, in der Regel wurde daher eine weitere Ausbildung absolviert. Doppel- bzw. Mehrfachausbildungen waren auch f\u00fcr die jungen Westdeutschen typisch (140ff.). Ebenfalls im Unterschied zu den jungen Erwachsenen aus den Altl\u00e4ndern waren Ostdeutsche seltener in gehobenen beruflichen Positionen und hatten geringere Einkommen (S. 232).<\/p>\n<p>Es spricht Einiges daf\u00fcr, dass die nachfolgenden Geburtsjahrg\u00e4nge noch gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten hatten. So gelangten beispielsweise die ostdeutschen Angeh\u00f6rigen des Geburtsjahrganges 1980 zum \u00fcberwiegenden Teil sehr schnell in eine berufliche Ausbildung. Rund 80 Prozent der Haupt- und Realschulabsolventen hatten innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Schulabschluss eine berufliche Ausbildung aufgenommen. Von den Verbleibenden fand der gr\u00f6\u00dfte Teil in den n\u00e4chsten 18 Monaten einen Ausbildungsplatz. G\u00e4nzlich ohne Zugang zum Ausbildungssystem blieben nur wenige Jugendliche. Allerdings kam diese Bilanz nur aufgrund der zus\u00e4tzlichen \u00f6ffentlichen Ausbildungskapazit\u00e4ten zustande.<\/p>\n<p>Ausgepr\u00e4gte Probleme zeigten sich jedoch beim Einstieg ins Erwerbsleben. Selbst wenn eine berufliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte rund ein F\u00fcnftel der Ausbildungsabsolventen in den ersten zwei Jahren nach Abschluss der Ausbildung keinerlei Besch\u00e4ftigung finden (alle Angaben Steiner et al. 2004:14ff.). Besonders betroffen waren dabei die Absolventen der gef\u00f6rderten Ausbildungsg\u00e4nge, und zwar zum einen, weil eine \u00dcbernahme-Option hier von Anfang an ausgeschlossen ist, zum anderen, weil auch unter Ber\u00fccksichtigung der Unterschiede in den Ausbildungsberufen, der schulischen Fortbildung und der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Absolventen, von der Tatsache, eine gef\u00f6rderte Ausbildung durchlaufen zu haben, ein negativer Effekt ausging. Dies spricht f\u00fcr eine erkennbare Diskriminierung (Prein 2005). Eine Interpretation, die nicht zuletzt durch die weiter oben vorgestellten Kriterien ostdeutscher Unternehmen f\u00fcr die Bewerberauswahl unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Liest man den im vergangenen Jahr erschienenen Bildungsbericht f\u00fcr die Bundesrepublik, dann haben sich die Integrationsrisiken f\u00fcr Jugendliche generell, d.h. auch f\u00fcr junge Westdeutsche sp\u00fcrbar erh\u00f6ht (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2008: 153ff.). Auch im internationalen Vergleich zeichnet sich ab, dass junge Menschen nicht zu den Profiteuren der letzten Umdrehungen des globalen Kapitalismus geh\u00f6ren (u. a. Tham 1999, Warner-Weil u. a. 2005, Blossfeld 2006). Unruhen und Proteste wie in Frankreich im Jahr 2005 oder j\u00fcngst in Griechenland oder die Aufmerksamkeit, die ein Begriff wie &#8222;Generation Praktikum&#8220; in der Bundesrepublik ausl\u00f6ste, lassen erkennen, dass sich offenbar ein breiter Personenkreis von Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg bedroht sieht.<\/p>\n<p>Wichtig scheinen mir in diesem Zusammenhang die umfangreicher gewordenen Bildungsanstrengungen (l\u00e4ngere Bildungsdauern, Mehrfachausbildungen) zu sein, die sich offenbar weniger f\u00fcr soziale Aufstiege denn zur Statussicherung einsetzen lassen. Wichtig scheint mir jedoch auch die Kontextabh\u00e4ngigkeit der Verwertbarkeit von Ausbildungsg\u00e4ngen zu sein, wie sie am Beispiel der gef\u00f6rderten Ausbildungsg\u00e4nge in Ostdeutschland deutlich wurde. Da beides von der Herkunft, insbesondere jedoch von den Ressourcen der Familie abh\u00e4ngt &#8211; l\u00e4ngere Bildungszeiten muss man sich auch leisten k\u00f6nnen -, werden sich die bestehenden sozialen Ungleichheiten zwischen Ost und West wohl eher fortschreiben denn abbauen.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"fazit-zwischen-den-zeiten\">Fazit: Zwischen den Zeiten <\/span><\/h2>\n<p>Ende der 1990er Jahre habe ich eine Reihe von Interviews mit ostdeutschen Jugendlichen und deren Eltern gef\u00fchrt. Wir haben vor allem \u00fcber die W\u00fcnsche und Sorgen, die Pl\u00e4ne und damit verbundenen Schwierigkeiten f\u00fcr die Zeit nach der Schule gesprochen. Eine der M\u00fctter sagte damals, dass man im Wesentlichen damit besch\u00e4ftigt sei, soweit wie m\u00f6glich ein normales Leben zu f\u00fchren und irgendwie durch die Zeit zu kommen (Steiner 2005).<\/p>\n<p>Das brachte das Lebensgef\u00fchl der meisten Familien, die ich besucht hatte, ganz gut zum Ausdruck. Und es ist eine gute Beschreibung der Situation in der sich Jugendliche, und zwar nicht nur ostdeutsche Jugendliche, befinden. Die f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene einst geltende Absehbarkeit der beruflichen Integration, f\u00fcr die vor allem die betriebliche Ausbildung, aber auch der Ausbildungsberuf stand, hat insbesondere in den neuen L\u00e4ndern erkennbar abgenommen. Ob und inwieweit pers\u00f6nliches Engagement weiterf\u00fchrt und die Lebensperspektive sicherer macht, h\u00e4ngt von den Wechself\u00e4llen des Arbeitsmarktes ab.<\/p>\n<p>Nach nunmehr 20 Jahren \u00e4hnlicher Problemlagen beim Ausbildungs- und Erwerbseinstieg junger Menschen macht die Bezeichnung der &#8222;verlorenen Generation&#8220; f\u00fcr die davon Betroffenen kaum Sinn, und zwar weder in Ost noch in West. Sie scheinen mir eher in der neuen, flexiblen Arbeitswelt Angekommene zu sein.<\/p>\n<p>Vielleicht sollte man daher Einsch\u00e4tzungen zum Stand der Einheit, wie sie beispielsweise im Rahmen der s\u00e4chsischen L\u00e4ngsschnittstudie erhoben werden, als das nehmen, was sie sind: Einigerma\u00dfen realistische Einsch\u00e4tzungen zur Lage. Im Rahmen dieser Langzeituntersuchung werden seit 1987 damals zirka 14 Jahre alte Jugendliche bis heute zu verschiedenen Aspekten ihres Lebens wiederholt befragt. W\u00e4hrend im Vereinigungsjahr 1990 die damals so um 17 Jahre alten Teenager der Ansicht waren, dass es lediglich sechs Jahre bis zur wirtschaftlichen und zirka acht Jahre bis zur &#8222;inneren Einheit&#8220; dauern w\u00fcrde, terminierten in der 20. Erhebungswelle (2006) die Befragten die wirtschaftliche Einheit auf das Jahr 2023 und die &#8222;innere Einheit&#8220; auf 2028. Dann werden die Jugendlichen des Jahres 1987 50 Jahre alt sein (Berth u.a. 2009).<\/p>\n<p>[1] Auf eine Auflistung entsprechender Presseberichte wird an dieser wie auch an andere Stelle aus Platzgr\u00fcnden und um der besseren Lesbarkeit willen verzichtet. Ein guter \u00dcberblick \u00fcber die Debattenlage findet sich in dem von Wilfried Schubarth und Karsten Speck (2009) herausgegeben Sammelband zur regionalen Abwanderung Jugendlicher.<\/p>\n<p>[2] Man denke beispielsweise an Talcott Parsons, der die Integration der &#8222;barbarian invasions&#8220;, d.h. der Eintritt der neuen Generationen als einen f\u00fcr jede Gesellschaft kritischen Punkt ansah (Parsons 1951:208).<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"literatur\">Literatur <\/span><\/h2>\n<p><i>Autorengruppe Bildungsberichterstattung,<\/i> 2008: Bildung in Deutschland 2008. Bertelsmann Bielefeld.<\/p>\n<p><i>Bahrmann, Hannes, Links, Christoph<\/i> (Hrsg.) 2005: Am Ziel vorbei. Die deutsche Einheit- eine Zwischenbilanz, Ch. Links Berlin.<\/p>\n<p><i>Beck, Ulrich,<\/i> 1997: Die Kinder der Freiheit, Suhrkamp Frankfurt am Main.<\/p>\n<p><i>Behr, Michael,<\/i> 2004: Jugendentw\u00f6hnte Unternehmen in Ostdeutschland. Eine Sp\u00e4tfolge des personal-wirtschaftlichen Moratoriums, in: Lutz, Burkart et al. (Hrsg.): Jugend &#8211; Ausbildung &#8211; Arbeit, Bildung und Besch\u00e4ftigung in Ostdeutschland, Bd.2, Berliner Debatte Wissenschaftsverlag Berlin, S. 143-188.<\/p>\n<p><i>Berth, Hendrik <\/i>et al. 2009: Wie Jugendliche \/ junge Erwachsene die deutsche Einheit erleben. Die S\u00e4chsische L\u00e4ngsschnittstudie, Online-Dossier, Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung.<\/p>\n<p><i>Blossfeld, Hans-Peter<\/i> (ed.), 2006: Globalization, Uncertainty and Youth in Society. London Routledge.<\/p>\n<p><i>B\u00fcrgel, Tanja,<\/i> 2004: Mauerfall-Kinder. Wie orientieren sich junge Ostdeutsche 15 Jahre nach der Wende? Berliner Debatte Initial 15(2004)4, S. 16-25.<\/p>\n<p><i>DER SPIEGEL<\/i>, Nr. 43 vom 20.10.2003.<\/p>\n<p><i>Dienel, Christiane<\/i> et al., 2004: Zukunftschancen junger Frauen in Sachsen-Anhalt. Abschlussbericht, Ms-Hochschule Magdeburg-Stendal.<\/p>\n<p><i>Dittrich, Hans,<\/i> 2003: F\u00f6rderung auf hohem Niveau. Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit &#8211; 1999 &#8211; 2002, IAB-Werkstattbericht Nr. 9 vom 7.8.2003.<\/p>\n<p><i>Felber, Holm<\/i> 1996: Berufsstart &#8211; Zukunft ohne Garantien, in: Nickel, Hildegard-Maria et al. (Hrsg.): Erwerbsarbeit und Besch\u00e4ftigung im Umbruch, 2. durchgesehene Auflage, Leske+Budrich Opladen, S. 313-334.<\/p>\n<p><i>Friedrich, Karl, Schulz, Andrea,<\/i> 2005: Mit einem Bein noch im Osten? Abwanderung aus Ostdeutschland in sozialgeografischer Perspektive, in: Dienel, Christiane (Hrsg.): Abwanderung, Geburtenr\u00fcckgang und regionale Entwicklung, Ursachen und Folgen des Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgangs, VS-Verlag Wiesbaden, S. 203-216.<\/p>\n<p><i>F\u00f6rster, Peter<\/i> 2003. Junge Ostdeutsche heute: doppelt entt\u00e4uscht. Ergebnisse einer L\u00e4ngsschnittstudie zum Mentalit\u00e4tswandel zwischen 1987 und 2002. Aus Politik und Zeitgeschichte, 15, S. 6-17.<\/p>\n<p><i>Gei\u00dfler, Rainer<\/i> 1999: Sozialer Wandel, in: Weidenfeld, Werner, Korte, Karl-Rudolf (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Einheit. 1949-1989-1999. Campus-Verlag Frankfurt am Main, aktualisierte Neuausgabe 1999, S. 681-695.<\/p>\n<p><i>Granato, Nadia; Niebuhr, Annekatrin,<\/i> 2009: Verluste in Ostdeutschland gehen zur\u00fcck. IAB-Kurzbericht 7\/2009.<\/p>\n<p><i>Grob\u00e4cker, Claire<\/i> et al. Bev\u00f6lkerungsentwicklung 2005, Wirtschaft und Statistik 1\/2007, S. 45-57.<\/p>\n<p><i>Golz, Hans-Georg<\/i> 2000: Verlorene Generation Ost? Jugend in Ostdeutschland zehn Jahre nach der Vereinigung, in: Thierse,Wolfgang, Spittmann-R\u00fchle, Ilse, Kuppe, Johannes (Hrsg.): Zehn Jahre deutsche Einheit, Leske+Budrich Opladen, S. 161-172.<\/p>\n<p><i>Huinink, Johannes, Mayer, Karl Ulrich,<\/i> 1993: Lebensl\u00e4ufe im Wandel der DDR-Gesellschaft, in: Joas, Hans, Kohli, Martin (Hrsg.): Der Zusammenbruch der DDR. Soziologische Analysen, Campus-Verlag Frankfurt am Main, S. 151-171.<\/p>\n<p><i>Hufnagel, Rainer, Simon, Titus<\/i> (Hrsg.) 2004: Problemfall Deutsche Einheit: interdisziplin\u00e4re Betrachtungen zu gesamtdeutschen Fragestellungen, VS-Verlag Wiesbaden.<\/p>\n<p><i>Keupp, Heiner,<\/i> 1997: Von der (Un-)M\u00f6glichkeit, erwachsen zu werden. Jugend heute als &#8222;Kinder der Freiheit&#8220; oder als &#8222;verlorene Generation&#8220;, Journal f\u00fcr Psychologie, 5(1997)4, S. 36-54.<\/p>\n<p><i>Kr\u00f6hnert, Steffen,<\/i> 2009: Analysen zur geschlechtsspezifisch gepr\u00e4gten Abwanderung Jugendlicher, in. Schubarth, Wilfried, Speck, Karsten (Hrsg.): Regionale Abwanderung Jugendlicher. Theoretische Analysen, empirische Befunde und politische Gegenstrategien, Juventa Weinheim, S. 91-110.<\/p>\n<p><i>Landua, Detlef, <\/i>2007: Migrationsw\u00fcnsche, in: Sturzbecher, Dietmar, Holtmann, Dieter (Hrsg.): Werte, Familie, Politik, Gewalt &#8211; Was bewegt die Jugend?, LIT Berlin, S. 197-210.<\/p>\n<p><i>Lindner, Bernd,<\/i> 2003: Zwischen Integration und Distanzierung. Jugendgenerationen in der DDR in den sechziger und siebziger Jahren, Aus Politik und Zeitgeschichte, 45, S. 33-39.<\/p>\n<p><i>Lutz, Burkart,<\/i> 2000: , Versuch einer ersten Bilanz. Der blockierte Generationenaustausch als dominierender Tatbestand, in: ders. u.a. (Hrsg.): Bildung und Besch\u00e4ftigung in Ostdeutschland. Forschungsergebnisse aus dem zsh, Bd. 1, Berlin Berliner Debatte Wissenschaftsverlag, S. 199-215.<\/p>\n<p><i>Lutz, Burkart, Wiekert, Ingo,<\/i> 2008: Ostdeutsche Unternehmen in der Falle oder im Paradigmenwechsel, Arbeits- und Industriesoziologische Studien, 1(2008)2, S. 6-26.<\/p>\n<p><i>Mai, Ralf,<\/i> 2006: Die altersselektive Abwanderung aus Ostdeutschland, Raumforschung und Raumordnung (RuR), 5\/2006, S. 355-369.<\/p>\n<p><i>Mannheim, Karl,<\/i> 1927 [1970]: Das Problem der Generationen, in: Wolff, Kurt H. (Hrsg.): Karl Mannheim. Wissenssoziologie. Auswahl aus dem Werk, Luchterhand Berlin, S. 509-565.<\/p>\n<p><i>Mayer, Karl-Ulrich; Schulze, Eva,<\/i> 2009: Die Wendegeneration. Lebensverl\u00e4ufe des Jahrgangs 1971, Campus-Verlag Frankfurt am Main.<\/p>\n<p><i>Merkel, Ina,<\/i> 2004: Hiergeblieben! Jugend in Pensionopolis, Berliner Debatte Initial 15(2004)4, S. 56-63.<\/p>\n<p><i>Noll, Heinz-Herbert, Habich, Roland<\/i> (Hrsg.) 2000: Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft. Analysen zur Angleichung der Lebensverh\u00e4ltnisse in Deutschland, Campus-Verlag Frankfurt am Main.<\/p>\n<p><i>Parsons, Talcott, <\/i>1951: The Social System, Macmillan London.<\/p>\n<p><i>Prein, Gerald, <\/i>2005: Die Ma\u00dfnahme und die Folgen. \u00dcber die Konsequenzen der \u00f6ffentlichen F\u00f6rderung der Berufsausbildung in Ostdeutschland f\u00fcr die Einm\u00fcndung in das Erwerbssystem, in: Wiekert, Ingo (Hrsg.): Zehn aus Achtzig. Burkart Lutz zum 80. Berlin: Berliner Debatte Wissenschaftsverlag, S. 191-208.<\/p>\n<p><i>Schubarth, Wilfried; Speck, Karsten,<\/i> 2006: &#8222;Jugend Ost&#8220; &#8211; kein Thema mehr f\u00fcr die Jugendforschung? Ergebnisse einer Jugend- und Expertenstudie zur &#8222;Jugend und Jugendforschung in Ostdeutschland&#8220;, in: Ittl, Andrea et al (Hrsg.): Jahrbuch Jugendforschung, 6. Ausgabe 2006, VS-Verlag Wiesbaden.<\/p>\n<p><i>Schubarth, Wilfried; Speck, Karsten,<\/i> 2009: Regionale Abwanderung Jugendlicher. Theoretische Analysen, empirische Befunde und politische Gegenstrategien, Juventa Weinheim.<\/p>\n<p><i>Seibert, Holger; Buch, Tanja,<\/i> 2009: Analysen zur arbeitsmarktbedingten Abwanderung Jugendlicher, Regionale Mobilit\u00e4t zur Verbesserung der Arbeitsmarktplatzierung von jungen Erwachsenen aus Berlin-Brandenburg, in: Schubarth, Wilfried; Speck, Karsten, 2009: Regionale Abwanderung Jugendlicher. Theoretische Analysen, empirische Befunde und politische Gegenstrategien, Juventa Weinheim, S. 111-133.<\/p>\n<p><i>Speck, Karsten; Schubarth, Wilfried,<\/i> 2009: Regionale Abwanderung Jugendlicher als Teil des demografischen Wandels &#8211; eine ostdeutsche oder gesamtdeutsche Herausforderung?, in. diess. (Hrsg.): Regionale Abwanderung Jugendlicher. Theoretische Analysen, empirische Befunde und politische Gegenstrategien, Juventa-Weinheim, S. 11-39.<\/p>\n<p><i>Steiner, Christine<\/i> <i>et al., <\/i>2004: Land unter Ostdeutsche Jugendliche auf dem Weg ins Besch\u00e4ftigungssystem, Forschungsberichte aus dem zsh 04-1.<\/p>\n<p><i>Steiner, Christine<\/i>, 2004: Bleibst du noch oder gehst du schon?, Berliner Debatte Initial 15(2004)4, S. 42-55.<\/p>\n<p><i>Steiner, Christine,<\/i> 2005: Bildungsentscheidungen als sozialer Prozess. Eine Untersuchung in ostdeutschen Familien, VS-Verlag Wiesbaden.<\/p>\n<p><i>Steiner, Christine<\/i> 2007: Von Problemf\u00e4llen und Hoffnungstr\u00e4gern. Integrationsprobleme ostdeutscher Jugendlicher an der zweiten Schwelle, in Berger, Klaus, Gr\u00fcnert, Holle (Hrsg): Zwischen Markt und F\u00f6rderung &#8211; Wirksamkeit und Zukunft von Ausbildungsplatzstrukturen in Ostdeutschland, Schriftenreihe des Bundesinstitutes f\u00fcr Berufsforschung Bonn, S. 167-186.<\/p>\n<p><i>Tham, Barbara,<\/i> 1999: Jugendarbeitslosigkeit in der Europ\u00e4ischen Union: Integration oder Marginalisierung? Europa-Union-Verlag Bonn.<\/p>\n<p><i>Thierse, Wolfgang, Spittmann-R\u00fchle, Ilse, Kuppe, Johannes<\/i> (Hrsg.) 2000: Zehn Jahre deutsche Einheit, Leske+Budrich Opladen.<\/p>\n<p><i>Warner-Weil, Susan<\/i> u. a., 2005: Unemployed youth and social exclusion in Europe: Learning for inclusion? Aldershot Ashgate<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1861],"publikationen":[2822],"class_list":["post-10964","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-christine-steiner","publikationen-187-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 66-75 Jahrestage sind ein beliebter Anlass, zur\u00fcckzublicken und Bilanz zu ziehen. Das ist beim 20. Jahrestag der Herbstereignisse von 1989 nicht anderes. Fraglich ist, ob die W\u00fcrdigungen in diesem Jahr anders als zu den zur\u00fcckliegenden Zusammenschauen ausfallen werden. Letztere zeichneten vor allem ein ern\u00fcchterndes Bild (Bahrmann&amp;Links 2005, Hufnagel&amp;Simon [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-24T19:52:53+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"22\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/jung-ostdeutsch-verloren\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/jung-ostdeutsch-verloren\\\/\",\"name\":\"Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-09-01T17:30:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-24T19:52:53+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/jung-ostdeutsch-verloren\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/jung-ostdeutsch-verloren\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/jung-ostdeutsch-verloren\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 187: 20 Jahre Einheit in Uneinigkeit\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Jung, ostdeutsch, verloren?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union","og_description":"aus: vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 66-75 Jahrestage sind ein beliebter Anlass, zur\u00fcckzublicken und Bilanz zu ziehen. Das ist beim 20. Jahrestag der Herbstereignisse von 1989 nicht anderes. Fraglich ist, ob die W\u00fcrdigungen in diesem Jahr anders als zu den zur\u00fcckliegenden Zusammenschauen ausfallen werden. Letztere zeichneten vor allem ein ern\u00fcchterndes Bild (Bahrmann&amp;Links 2005, Hufnagel&amp;Simon [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-24T19:52:53+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"22\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/","name":"Jung, ostdeutsch, verloren? - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2009-09-01T17:30:00+00:00","dateModified":"2021-08-24T19:52:53+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/jung-ostdeutsch-verloren\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 187: 20 Jahre Einheit in Uneinigkeit","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Jung, ostdeutsch, verloren?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/10964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=10964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=10964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=10964"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=10964"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=10964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}