{"id":10972,"date":"2009-09-01T14:09:00","date_gmt":"2009-09-01T12:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/"},"modified":"2009-09-01T12:00:00","modified_gmt":"2009-09-01T10:00:00","slug":"der-auschwitz-anklaeger","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/","title":{"rendered":"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger"},"content":{"rendered":"<p>Fritz Bauers Biographie zeigt einen Generalstaatsanwalt, der bedeutsamer war, als er selbst wahrhaben wollte;<\/p>\n<p>aus. vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 147-149<\/p>\n<p>Fritz Bauer z\u00e4hlt zu den herausragenden Juristen in der Geschichte der Bundesrepublik. Er war der einzige Emigrant, der nach seiner R\u00fcckkehr hohe juristische Positionen bekleidete und er war einer der wenigen, die von der Weimarer Republik bis in die Bundesrepublik der 1960er Jahre f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t des demokratischen Rechtsverst\u00e4ndnisses einstanden. Erst vierzig Jahre nach dem Tod von Fritz Bauer ist nun endlich eine Biographie \u00fcber den engagierten Frankfurter Generalstaatsanwalt erschienen, der eine zentrale Rolle in der Ahndung der NS-Verbrechen in der Bundesrepublik gespielt hat. Die Historikerin Irmtrud Wojak hat in einer akribischen wissenschaftlichen Arbeit das Leben und Wirken Fritz Bauers nachgezeichnet.<\/p>\n<p><i>Irmtrud Wojak<\/i> &#8222;Fritz Bauer. 1903-1968. Eine Biographie&#8220;. Verlag C.H. Beck, M\u00fcnchen 2009, 638 Seiten, 34 Euro<\/p>\n<p>Die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen gilt zu Recht als ein dunkles Kapitel der bundesdeutschen Rechtsgeschichte. Nicht selten sa\u00dfen in den 1950er Jahren Richter mit einer eigenen einschl\u00e4gigen nationalsozialistischen Vergangenheit \u00fcber NS-Verbrecher und neonazistische Straft\u00e4ter zu Gericht. Ihre Urteile brachten den Angeklagten h\u00e4ufig viel Verst\u00e4ndnis entgegen. Ohne das Engagement von Fritz Bauer w\u00fcrde diese Bilanz der deutschen Nachkriegsjustiz jedoch noch weitaus d\u00fcsterer ausgefallen. Bauer geh\u00f6rt zu den ganz wenigen, die angesichts des allgemeinen &#8222;Beschweigens&#8220; der NS-Vergangenheit nicht verstummen wollten. Er initiierte zahlreicher Prozesse gegen NS-T\u00e4ter, die heute als Meilensteine der Justizgeschichte gelten.<\/p>\n<p>Der 1903 in Stuttgart geborene Fritz Bauer z\u00e4hlte zu dem kleinen H\u00e4uflein demokratischer Juristen, die sich in der Weimarer Republik aktiv gegen Anfeindungen und umst\u00fcrzlerische Aktivit\u00e4ten der extremen Rechten zur Wehr setzten. Er war Gr\u00fcndungsmitglied des Republikanischen Richterbundes in W\u00fcrttemberg, trat in den 1920er Jahren der SPD bei und sp\u00e4ter dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, wo er an der Seite Kurt Schumachers offensiv f\u00fcr die Demokratie k\u00e4mpfte. Nach einem erfolgreichen Jurastudium bei dem bekannten Rechtsreformer und sozialdemokratischen Justizminister Gustav Radbruch, begann Bauer 1930 als Deutschlands j\u00fcngster Amtsrichter eine viel versprechende Karriere, die jedoch 1933 durch die Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten beendet wurde, bevor sie richtig begonnen hatte.<\/p>\n<p>Bauer wurde wegen &#8222;nachgewiesener antinationalsozialistischer Haltung&#8220; aus dem Justizdienst entlassen, als Jude und Sozialdemokrat in &#8222;Schutzhaft&#8220; genommen und f\u00fcr acht Monate in das w\u00fcrttembergische Konzentrationslager Heuberg verschleppt, wo er auf seinen Freund Kurt Schumacher traf. Nach zehn Monaten Haft kam Bauer eher zuf\u00e4llig wieder frei. Ende 1935 gelang ihm die Flucht nach Kopenhagen. Als 1943 auch dort die Verfolgung der Juden einsetzte, floh er mit seiner Familie in einem Fischerboot nach Schweden. W\u00e4hrend des Exils unterhielt er rege Kontakte zu f\u00fchrenden Sozialdemokraten. In Schweden arbeitete er eng mit Willy Brandt zusammen und gr\u00fcndete mit ihm u. a. die &#8222;Sozialistische Trib\u00fcne&#8220;, die theoretische Zeitschrift der SPD-Leitung. Detailliert schildert Irmtrud Wojak die erbittert gef\u00fchrten Debatten innerhalb der Exil-SPD \u00fcber die Neugestaltung Nachkriegsdeutschlands, an der auch Bauer regen Anteil nahm.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende \u00fcberlegte Bauer lange, ob er nach Deutschland zur\u00fcckkehren sollte. Der deutschen Nachkriegsgesellschaft stand er skeptisch gegen\u00fcber und erst seinem Freund Kurt Schumacher gelang es, ihn zur R\u00fcckkehr zu bewegen. 1949 trat er die Stelle als Pr\u00e4sident des Braunschweiger Landgerichts an, ein Jahr darauf wurde er zum Generalstaatsanwalt am OLG Braunschweig ernannt. Dort widmete er sich seiner neuen Lebensaufgabe: der Verfolgung der zahlreichen NS-T\u00e4ter.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner Braunschweiger Zeit wurde Bauer vor allem durch den Aufsehen erregenden Prozess gegen Otto Ernst Remer bekannt, der als Kommandant des Berliner Wachbataillons &#8222;Gro\u00dfdeutschland&#8220; ma\u00dfgeblich an der Niederschlagung des 20. Juli beteiligt gewesen war. Als Vorsitzender der sp\u00e4ter verbotenen nazistischen Sozialistischen Reichspartei (SRP) hatte Remer die Widerst\u00e4ndler um Graf Schenck von Stauffenberg \u00f6ffentlich als &#8222;Landesverr\u00e4ter&#8220; bezeichnet. Der daraufhin von Bauer angestrengte Prozess wegen Verunglimpfung des milit\u00e4rischen Widerstandes gilt noch immer als wegweisend. Der Name Fritz Bauer ist aber bis heute vornehmlich mit seiner T\u00e4tigkeit als hessischer Generalstaatsanwalt verbunden. 1956 holte ihn der hessische Ministerpr\u00e4sident Georg August Zinn als Generalstaatsanwalt ans Frankfurter Oberlandesgericht. Dort setzte er sich rastlos und ohne R\u00fccksicht auf sich selbst daf\u00fcr ein, die Gesellschaft mit juristischen Mitteln umfassend \u00fcber den Nationalsozialismus und seine Verbrechen aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Anfang der 1960er Jahre arbeitet Fritz Bauer an seiner gr\u00f6\u00dften Aufgabe: der &#8222;Strafsache gegen Mulka und andere&#8220;, die als Auschwitz-Prozess in die Geschichte einging. Nach f\u00fcnfeinhalb Jahren Ermittlungsarbeit, wurde das gr\u00f6\u00dfte deutsche Strafverfahren endlich am 20. Dezember 1963 vor dem OLG Frankfurter er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Bauer selbst trat zwar nicht als \u00f6ffentlicher Ankl\u00e4ger in Erscheinung, doch war er die treibende Kraft: Er hatte das Verfahren an sich gezogen und zwei junge Staatsanw\u00e4lte damit beauftragt. 22 Schergen des Vernichtungslagers Auschwitz hatten sich vor Gericht zu verantworten, 17 von ihnen wurden schlie\u00dflich verurteilt. F\u00fcr Bauer bestand kein Zweifel darin, dass die Strafjustiz allein nicht dazu geeignet war, die Vergangenheit zu bew\u00e4ltigen. Als &#8222;radikaler Humanist&#8220; war er darauf bedacht, dass die Verbrechen der Nazis nicht nur juristisch ges\u00fchnt werden, sondern \u00fcber das Strafverfahren in der \u00d6ffentlichkeit ein Schuld-Bewusstsein geschaffen wird.<\/p>\n<p>Bauer suchte den Kontakt zu Schriftstellern und ermunterte sie, den Prozess zu beobachten. Die Resonanz war gewaltig. Fast 20.000 \u00fcberwiegend junge Menschen besuchten den Prozess, die Presse berichtete umfassend und Peter Weiss verarbeitete seine Eindr\u00fccke in dem B\u00fchnenst\u00fcck &#8222;Die Ermittlung&#8220;, Hans Frick verfasste einen vom Prozess beeinflussten Roman. Die von Bauer in Auftrag gegebenen historischen Gutachten sind zum Teil bis heute g\u00fcltig und wenn auch das erhoffte Forschungsinteresse bei den Historikern zun\u00e4chst noch ausblieb, so markiert der Auschwitz-Prozess den Beginn der Erinnerungskultur in Deutschland. Es folgten langj\u00e4hrige Verfahren gegen die Verantwortlichen der &#8222;Euthanasie&#8220;-Morde, vorwiegend gegen \u00c4rzte und Juristen, au\u00dferdem Ermittlungen gegen Mitglieder der ber\u00fcchtigten Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei.<\/p>\n<p>Fritz Bauer, der unter erheblichen Selbstzweifeln aus der Emigration zur\u00fcckgekehrt war, war zutiefst von der Notwendigkeit \u00fcberzeugt, die deutsche Gesellschaft und das wesdeutsche Justizwesen auf eine neue moralische Grundlage zu stellen. Zu diesem Zweck wollte er Gesellschaft und Justiz mit dem \u00fcberkommenen obrigkeitsstaatlichen, autorit\u00e4ren und nationalsozialistischen Erbe konfrontieren. Hier zeigten sich jedoch offenkundig die Grenzen der juristischen Aufarbeitung in einer Gesellschaft, in der gerade die Verbrecher aus den oberen Schichten zum gro\u00dfen Teil noch in Amt und W\u00fcrde waren bzw. in den Parlamenten sa\u00dfen.<\/p>\n<p>In der personell kaum ver\u00e4nderten Justiz war Bauer weitgehend isoliert. Immer wieder musste er wegen seines Engagements endlose Schm\u00e4hungen \u00fcber sich ergehen lassen, ohne dass sein aufreibender Einsatz den von ihm erw\u00fcnschten Erfolg gezeitigt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Den eigenen Ermittlungsbeh\u00f6rden stand Bauer misstrauisch gegen\u00fcber. Er umgab sich daher mit jungen, politisch unbelasteten Staatsanw\u00e4lten. Einem Freund gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferte er einmal, au\u00dferhalb seines Amtszimmers f\u00fchle er sich wie im &#8222;feindlichen Ausland&#8220;. Im Laufe der Jahre gelangte Bauer zu der \u00dcberzeugung, trotz all seiner Bem\u00fchungen nichts erreicht zu haben. Resigniert zog er sich immer mehr aus der \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcck. Im Juni 1968 starb er vereinsamt in seiner Frankfurter Wohnung.<\/p>\n<p>Fritz Bauer hat keinen geschlossenen Nachlass und nur wenige pers\u00f6nliche Aufzeichnungen hinterlassen. Sein Leben l\u00e4sst sich fast nur aus den Prozessakten rekonstruieren. In m\u00fchevoller Kleinarbeit hat Irmtrud Wojak daher ihre Quellen in zahlreichen Archiven zusammengetragen. Das Ergebnis ist eine sehr lesenswerte und eindringliche Studie \u00fcber eine der interessantesten Pers\u00f6nlichkeiten der Bundesrepublik der 1950er und 1960er Jahre. In einer packenden Erz\u00e4hlung zeichnet sie das Leben Fritz Bauers nach, dessen Rechtsverst\u00e4ndnis seiner Zeit immer ein St\u00fcck voraus war. Gekonnt verortet sie Bauers Wirken im historischen Kontext und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Bundesrepublik. Nicht nur Interessierten am Nationalsozialismus und an der bundesdeutschen Vergangenheitspolitik sei diese gut recherchierte Biographie zur Lekt\u00fcre empfohlen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[594],"publikationen":[2822],"class_list":["post-10972","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-stephan-a-glienke","publikationen-187-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Fritz Bauers Biographie zeigt einen Generalstaatsanwalt, der bedeutsamer war, als er selbst wahrhaben wollte; aus. vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 147-149 Fritz Bauer z\u00e4hlt zu den herausragenden Juristen in der Geschichte der Bundesrepublik. Er war der einzige Emigrant, der nach seiner R\u00fcckkehr hohe juristische Positionen bekleidete und er war einer der wenigen, die von [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/der-auschwitz-anklaeger\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/der-auschwitz-anklaeger\\\/\",\"name\":\"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-09-01T12:09:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/der-auschwitz-anklaeger\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/der-auschwitz-anklaeger\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/publikation\\\/der-auschwitz-anklaeger\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 187: 20 Jahre Einheit in Uneinigkeit\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/187-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union","og_description":"Fritz Bauers Biographie zeigt einen Generalstaatsanwalt, der bedeutsamer war, als er selbst wahrhaben wollte; aus. vorg\u00e4nge Nr. 187, Heft 3\/2009, S. 147-149 Fritz Bauer z\u00e4hlt zu den herausragenden Juristen in der Geschichte der Bundesrepublik. Er war der einzige Emigrant, der nach seiner R\u00fcckkehr hohe juristische Positionen bekleidete und er war einer der wenigen, die von [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/","name":"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2009-09-01T12:09:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/publikation\/der-auschwitz-anklaeger\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 187: 20 Jahre Einheit in Uneinigkeit","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/187-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Der Auschwitz-Ankl\u00e4ger"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/10972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=10972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=10972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=10972"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=10972"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=10972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}