{"id":11024,"date":"2008-09-01T21:00:00","date_gmt":"2008-09-01T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/geld-mit-liebe\/"},"modified":"2021-08-30T15:40:20","modified_gmt":"2021-08-30T13:40:20","slug":"geld-mit-liebe","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/","title":{"rendered":"Geld mit Liebe"},"content":{"rendered":"<p>Materielle St&auml;rkung der Familie oder Vergesellschaftung ihrer Funktionen?<\/p>\n<p>aus: vorg&auml;nge Nr. 183, Heft 3\/2008, S. 32-46<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren wird das Verh&auml;ltnis von staatlicher Verantwortung und famili&auml;rer Eigenverantwortung in der Familienpolitik als spannungsvoll erlebt. Soll der Staat Familien f&ouml;rdern, indem er seine institutionellen Angebote ausbaut oder eher indem er die Familie mit materiellen Zuwendungen unterst&uuml;tzt? Kritiker der ersten Alternative sehen darin eine &uuml;bertriebene Vergesellschaftung famili&auml;rer Aufgaben, Kritiker der zweiten Alternative bem&auml;ngeln geringe Steuerungs- und mehr Mitnahmeeffekte. Ist diese Alternative, die die politische Debatte pr&auml;gt, stimmig und wenn ja, wie sollte sie entschieden werden?<\/p>\n<p>Denkbar w&auml;re freilich auch, dass institutionelle Angebote, die professionelle Organisation von Liebe, und materielle Zuwendungen, in der Regel Geld, kombiniert werden k&ouml;nnen, die in der Frage enthaltene Polarisierung also vermittelt werden kann. Dann w&auml;re die Alternative nicht &#8222;Geld oder Liebe&#8220;. Allerdings d&uuml;rfte die Vermittlung nicht einfach sein, ein konfliktfreies &#8222;Geld und Liebe&#8220; ist nicht in Sicht. Das gilt gesellschaftlich wie in der Paarbeziehung. Die kultursensible Mikrosoziologie wei&szlig;, dass Geld &uuml;ber seine symbolischen Eigenschaften als soziales Beziehungsmittel sich liebender Partner wirkt und in Paarbeziehungen ein Macht- und Ungleichheitsgef&auml;lle erzeugt, das &uuml;ber das reine Mehr oder Weniger des Geldes hinausreicht.[1]<\/p>\n<p>Noch vor einer Dekade wurde die Forderung nach einem &#8222;Erziehungsgehalt&#8220; (Leipert\/Opielka 1998) heftig diskutiert. Vielen Feministinnen erschien sie als konservatives Politikmodell.[2] Unterdessen hat die Politik Fakten geschaffen. Seit 2007 gilt auf Bundesebene ein einkommensabh&auml;ngiges Elterngeld, in Niveau (67 Prozent des Nettogehalts) und Bezugsdauer (12 Monate plus 2 V&auml;termonate) an die Sozialversicherungsleistung Arbeitslosengeld I angelehnt, allerdings ohne vorherige Beitragszahlung aus Steuermitteln finanziert. Die Akzeptanz dieser unter einer konservativen Ministerin implementierten materiellen Zuwendung auch in feministischen und gewerkschaftlichen Kreisen erlaubt eine schwache und eine starke Interpretation. Das Bundeselterngeld k&ouml;nnte zum einen als kleinste Gemeinsamkeit der Modernisierung der Familienpolitik durchgehen: f&uuml;r Konservative dr&uuml;ckt es die reale, wenngleich zeitknappe Anerkennung der Familienarbeit aus, w&auml;hrend das linksliberale Lager vor allem den Anreiz f&uuml;r Frauen lobt, sich maximal ein Jahr vom Arbeitsmarkt zu entfernen. Die starke Interpretation hingegen kann in dieser Ma&szlig;nahme eher eine Best&auml;rkung des konservativen deutschen Sozialstaatsmodells erkennen, mit kleineren systematischen Irritationen. Das konservative (kontinentale, &#8222;Bismarcksche&#8220;) Wohlfahrtsregime zeichnet sich durch paternalistische Staatsinterventionen aus, die vor allem die korporative Strukturierung der Sozialpolitik sichern. In deren Zentrum stehen die erwerbszentrierten Sozialversicherungen, die sich am m&auml;nnlichen Ern&auml;hrermodell orientieren. Die starke Interpretation des Bundeselterngeldes sieht darin vor allem eine Ausweitung der Erwerbszentrierung auf die Familienpolitik, die symbolisch durch die Identit&auml;t der Leistungen von Arbeitslosengeld I und Elterngeld markiert wird &#8211; die Irritation besteht nur darin, am fr&uuml;heren Einkommen bemessene Sozialleistungen erstmals aus Steuermitteln zu finanzieren, auf der Finanzierungsseite ein merkw&uuml;rdig unthematisierter Systembruch.<\/p>\n<p>Beschlossen wurde durch die schwarz-rote Gro&szlig;e Koalition zudem die Ausweitung des Angebots an Kindertagesst&auml;ttenpl&auml;tzen f&uuml;r unter 3j&auml;hrige Kinder unter der Signatur &#8222;Krippenoffensive&#8220;. Bis 2013 soll das Angebot in den westlichen Bundesl&auml;ndern durch bis zu 700.000 neue Pl&auml;tze auf das quantitative Niveau Ostdeutschlands angehoben werden. Auch hier findet sich eine breite Modernisierungsallianz von links-feministisch bis konservativ &#8211; Letztere zwar zur&uuml;ckhaltend, doch beispielsweise als kirchliche Wohlfahrtstr&auml;ger hoch engagiert. Die Alternative &#8222;Geld oder Liebe&#8220; h&auml;lt diese Ausweitung f&uuml;r bedroht. So erkl&auml;rte der Vorstandsvorsitzende des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, J&uuml;rgen Heraeus, mehr Kindertagesst&auml;tten seien sinnvoller als mehr Kindergeld: &#8222;Viele Eltern, die sich &uuml;ber zehn Euro freuen, werden das Geld nicht f&uuml;r Kinder ausgeben, sondern vielleicht in Alkohol oder einen neuen Fernseher stecken.&#8220;[3] &Auml;hnliches vermeldete mehrfach der Bundesfinanzminister (SPD), unterst&uuml;tzt von Wissenschaftlern, die vor allen armen Eltern nicht zutrauen, mit Geld vern&uuml;nftig im Interesse der Kinder umzugehen.<\/p>\n<p>Es ist nicht leicht, in dieser Gemengelage von Annahmen und vielleicht auch Vorurteilen gegen&uuml;ber den in oder nahe an Armut lebenden Familien einen klaren Blick zu bewahren. Die einfache L&ouml;sung erscheint &#8222;Geld und Liebe&#8220;, mehr Geld f&uuml;r Familien plus mehr soziale Dienstleistungen zur Unterst&uuml;tzung von Familien. Im Folgenden soll deshalb &uuml;berlegt werden, ob es auch ein &#8222;Geld mit Liebe&#8220; gibt, eine systematischere Verkn&uuml;pfung von Geldleistungen und Dienstleistungen wie Kindertagesst&auml;tten, Familienbildung und sonstigen Familienhilfen. Dazu lohnt ein Blick in die alte Mitte Deutschlands, nach Th&uuml;ringen. Dort hat eine konservative Landesregierung seit 2005 ein Politikprogramm implementiert, das ein hohes Niveau an Kindertagesst&auml;ttenpl&auml;tzen mit einem Landeserziehungsgeld sowie einer Landesstiftung zur F&ouml;rderung der Familienbildung kombiniert.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"die-thueringer-familienoffensive-als-kontroverses-modell\">Die &bdquo;Th&uuml;ringer Famili&shy;e&shy;n&shy;of&shy;fen&shy;sive&ldquo; als kontro&shy;verses Modell <\/span><\/h2>\n<p>Die &#8222;Th&uuml;ringer Familienoffensive&#8220; (kurz TFO) stellt eine &ouml;ffentlich besonders kontrovers diskutierte Politikreform dar. Umstritten ist zweierlei. Zum einen wurde die Finanzierung der Kindertagesst&auml;tten von der Objekt- auf die Subjektf&ouml;rderung umgestellt, gef&ouml;rdert werden durch das Land nur noch tats&auml;chlich belegte Pl&auml;tze. Damit geht, so die Kritiker, eine Verbetriebswirtschaftlichung der Kita-Politik einher, letztlich gehe es nur um Kosteneinsparungen. Zum anderen wurde die Bezugsdauer f&uuml;r das Th&uuml;ringer Landeserziehungsgeld in H&ouml;he von 150 Euro monatlich (200 f&uuml;r das zweite, 250 f&uuml;r das dritte und 300 Euro f&uuml;r das vierte und weitere Kinder) auf das gesamte dritte Lebensjahr eines Kindes ausgeweitet. Mit dem Besuch einer Kindertagesst&auml;tte flie&szlig;en jedoch pro Kind bis zu 150 Euro des Erziehungsgeldes in die Finanzierung des Kita-Platzes. Das Erziehungsgeld bekommen die Eltern nur dann in voller H&ouml;he, wenn sie ihr Kind selbst betreuen oder von einer Tagesmutter betreuen lassen. Kritisiert wird, dass damit ein Anreiz bestehe, Kinder zu Gunsten von verf&uuml;gbarem Einkommen nicht in eine Kindertagesst&auml;tte zu geben.<\/p>\n<p>Aufgabe eines laufenden Evaluationsprojektes ist es, wissenschaftliche Grundlagen f&uuml;r die Beurteilung dieser Politikreform bereitzustellen.[4] Sozialwissenschaftliche Empirie beruht stets auf theoretischen Konzeptionen.[5] Der folgende Abschnitt konzentriert sich auf diese Verkn&uuml;pfung. Zun&auml;chst wird die Stellung der Th&uuml;ringer Familien- und Bildungspolitik im L&auml;nderkontext skizziert und exemplarisch aufgezeigt, wie weit reichend die Wahl von Indikatoren und Untersuchungsparametern die Ergebnisse von Politikevaluationen bestimmt. Im zweiten Schritt wird die TFO in den Kontext der familien- und bildungspolitischen Diskussion gestellt. Auch diese Perspektive bekr&auml;ftigt die Dynamik konzeptioneller Vorentscheidungen in der Politikevaluation. Dar&uuml;ber hinaus wird an dieser Kontextuierung aber auch deutlich, dass die TFO einen auch international beachtlichen Versuch bildet, die Br&uuml;cke zwischen Familienerziehung und institutionellem Bildungsprozess neu zu justieren &#8211; ein ambiti&ouml;ses Unterfangen, das bislang auch wissenschaftlichen Beobachtern nicht immer verst&auml;ndlich wurde, aber auch nicht als Rechtfertigung dienen kann, &uuml;ber Widerspr&uuml;che und Fehlsteuerungen hinwegzusehen.<\/p>\n<p>Im Juni 2008 ver&ouml;ffentlichte die Bertelsmann-Stiftung einen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jugendhilfestatistik (AKJ Stat) erstellten &#8222;L&auml;nderreport Fr&uuml;hkindliche Bildungssysteme&#8220;, der f&uuml;r den Freistaat Th&uuml;ringen ein eher ambivalentes bis kritisches Bild zeichnete.[6] Positiv wird vermerkt, dass Th&uuml;ringen hinsichtlich der Teilhabequote von Kindern an Ma&szlig;nahmen der institutionellen &#8222;FBBE&#8220; (d.h. fr&uuml;hkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung) im Bundesdurchschnitt sehr hoch positioniert ist. So seien die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten im Bundesl&auml;ndervergleich &#8222;herausragend&#8220;: &#8222;Von den unter Dreij&auml;hrigen sind 83 Prozent und von den &auml;lteren Kindern 88 Prozent t&auml;glich mehr als 7 Stunden in einer KiTa. In TH ist demnach im Bundesvergleich der gr&ouml;&szlig;te Anteil von Kindern in Ganztagsbetreuung.&#8220; Zudem liegt in Th&uuml;ringen die &#8222;Teilhabequote&#8220; der Zweij&auml;hrigen bei fast 74 Prozent &#8222;und damit &uuml;ber dem Durchschnitt Ostdeutschlands. Zwischen 2006 und 2007 verringerte sie sich allerdings um &uuml;ber 6 Prozentpunkte. Die Teilhabe der Dreij&auml;hrigen erh&ouml;hte sich zwischen 2006 und 2007 um 2,7 Prozentpunkte.&#8220; Die Verringerung im dritten Lebensjahr k&ouml;nnte nun unmittelbar auf die TFO zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, irritierend erscheint dann allerdings die Erh&ouml;hung am Ende des dritten Jahres.<\/p>\n<p>Nach Daten des Statistischen Landesamtes Th&uuml;ringen stieg zum Stichtag 15.3.2008 die KiTa-Besuchsquote der Zwei- bis Dreij&auml;hrigen (von 2007 auf 2008) wieder auf 76,1 Prozent, w&auml;hrend die Besuchsquote der Dreij&auml;hrigen auf den Stand 2006 sank.[7] Die Interpretation dieser Daten ist nicht einfach. Zu vermuten sind Probleme der Kohortendefinition, beispielsweise ist es f&uuml;r Kinder, deren zweiter Geburtstag nach Schuljahresbeginn liegt &#8211; insbesondere f&uuml;r Kinder mit diesem Stichtag ab April eines Jahres &#8211; schwieriger unmittelbar danach eine KiTa- Platz zu erhalten, da die Einrichtungen diese Pl&auml;tze nicht beliebig frei halten k&ouml;nnen. Durch die kindbezogene Kostenerstattung in Folge der TFO k&ouml;nnten nun Anpassungseffekte aufgetreten sein (rigidere Belegungspr&uuml;fung der Tr&auml;ger usf.), die sich unterdessen pragmatisch l&ouml;sen lie&szlig;en.<\/p>\n<p>Im &#8222;Spitzenfeld&#8220; liege Th&uuml;ringen hinsichtlich der Nettoausgaben der &ouml;ffentlichen Haushalte f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen. Besonders hervorgehoben wird der Landesanteil, da in Th&uuml;ringen &#8222;im Bundesl&auml;ndervergleich der h&ouml;chste Finanzierungsanteil von einer Landesebene (ohne Ber&uuml;cksichtigung der Stadtstaaten) gezahlt wird.&#8220; Dies erscheint eine wesentliche Information, zumal in der Diskussion um die TFO h&auml;ufig ein R&uuml;ckzug des Landes aus der finanziellen Verantwortung seit 2006 beklagt wurde. Im &#8222;Spitzenfeld&#8220; befinde sich Th&uuml;ringen schlie&szlig;lich auch hinsichtlich des formalen Qualifikationsniveaus des Personals in KiTas, &#8222;da fast 94 Prozent des p&auml;dagogischen Personals &uuml;ber einen Fachschulabschluss verf&uuml;gen&#8220;.[8]<\/p>\n<p>Kritisch beurteilt die Bertelsmann-Stiftung jedoch die Personalausstattung. Th&uuml;ringen sei beim Personalschl&uuml;ssel &#8222;sowohl f&uuml;r die Kinder unter drei Jahren als auch bei dem f&uuml;r die Nichtschulkinder &uuml;ber drei Jahren in die Gruppe der Bundesl&auml;nder einzuordnen, die in den KiTas die schlechtesten Personalschl&uuml;ssel haben und bei denen demnach deutlicher Verbesserungsbedarf besteht&#8220;. Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes liegt der Personalschl&uuml;ssel in Th&uuml;ringen im Vergleich mit den anderen vier &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern jedoch an der Spitze. Hier scheint es sich wom&ouml;glich um ein Ost-West-Thema zu handeln, die hohe Versorgungsquote geht m&ouml;glicherweise mit einer schlechteren Betreuungsrelation einher. Offen ist, ob die &#8222;Krippenoffensive&#8220; der Bundesregierung dieses Problem nun auch in die alten Bundesl&auml;nder exportiert.<\/p>\n<p>Der in Th&uuml;ringen &#8211; als einem von derzeit (2008) zwei Bundesl&auml;ndern &#8211; bereits ab vollendetem zweiten Lebensjahr bestehende Rechtsanspruch auf einen Platz in der FBBE (KiTa bzw. Tagesmutter) und damit der quantitative Ausbaustand der &ouml;ffentlichen Kinderbetreuung wird, dies legt die Bertelsmann-Stiftung nahe, durch eine geringere Personalausstattung und in der Folge wom&ouml;glich mit Qualit&auml;tsm&auml;ngeln erkauft. Sie macht folgende Rechnung auf (Abbildung 1):[9]<\/p>\n<p>XXXXXX Grafik<br \/><i>Quelle: Bertelsmann-Stiftung 2008, TH12A <br \/><\/i>Abbildung 1: Personalschl&uuml;ssel und Erzieher-Kind-Relation in Th&uuml;ringen, Bundesvergleich (2006)<\/p>\n<p>Diese Darstellung erscheint allerdings bei genauerer Betrachtung weniger eindeutig. Angesichts des im Bundesl&auml;ndervergleichs weit &uuml;berdurchschnittlichen KiTa- Besuchs vor allem im dritten Jahr m&uuml;ssten die drei Altersgruppen 0-1, 1-2, 2-3 gesondert ausgewiesen und verglichen werden, um ein Urteil &uuml;ber qualitative Versorgungsengp&auml;sse zu erlauben. Entsprechende Daten nennt die Bertelsmann-Stiftung nicht.[10] Dass hier wohl Probleme bestehen, kann an dem im L&auml;nderschnitt sehr niedrigen Personalschl&uuml;ssel zwischen 3 Jahren und Schuleintritt abgelesen werden. Zwar k&ouml;nnte man auch hier einwenden, dass der hohe Ganztagsanteil in Th&uuml;ringen die Personalwerte verzerre, doch bleibt dann die Frage, ob der Bildungsauftrag auch ganztags wahrgenommen werden kann.<\/p>\n<p>Diese Frage erscheint vor dem Hintergrund des zum 1.8.2008 in Kraft getretenen &#8222;Th&uuml;ringer Bildungsplan f&uuml;r Kinder bis 10 Jahre&#8220; relevant. Der Bildungsplan umgeht Frage und Problem, indem er als &#8222;institutionen&uuml;bergreifend und konzeptneutral angelegt&#8220;[11] definiert wird. Aus sozialwissenschaftlicher, politikevaluativer Perspektive erscheint freilich gerade die Verkn&uuml;pfung p&auml;dagogischer und politischer Konzeptionen mit der institutionellen Realit&auml;t wesentlich.<\/p>\n<p>Insgesamt erscheint die Th&uuml;ringer KiTa-Politik im L&auml;ndervergleich somit quantitativ ambivalent: ein hoher Versorgungsgrad geht mit unklaren Personalausstattungswerten einher. Die Folgen f&uuml;r die Qualit&auml;t der KiTa-Erziehung sind ebenfalls unklar, belastbare Daten fehlen hierf&uuml;r im L&auml;ndervergleich vollst&auml;ndig. Eine Evaluation der p&auml;dagogischen Leistungen von Kindertagesst&auml;tten wurde zwar mit dem von Wolfgang Tietze und Mitarbeitern bereits 2002 entwickelten &#8222;Nationalen Kriterienkatalog&#8220;[12] vorbereitet, doch eine den PISA-Studien wenigstens im Ansatz vergleichbare, prozessorientierte Bewertung der KiTas wurde bisher nicht unternommen. Die in der Presse irref&uuml;hrenderweise als &#8222;Baby-PISA&#8220; bezeichnete OECD-Studie &#8222;Starting Strong&#8220; (zuerst 2001) beruht in der zweiten Fassung von 2004, an der sich dann auch Deutschland beteiligte, auf dem &#8222;Besuch&#8220; und &#8222;Besichtigungen&#8220; einer Untersuchungsgruppe in f&uuml;nf Bundesl&auml;ndern (darunter Th&uuml;ringen)[13], nicht auf Prim&auml;rerhebungen wie die etwa zeitgleich ver&ouml;ffentlichten PISA-Studien.<\/p>\n<p>Bereits die Bertelsmann-Studie macht deutlich, dass die Wahl von Indikatoren und Parametern die Bewertung der Th&uuml;ringer Familien- und Bildungspolitik massiv beeinflusst. Ein Spitzenergebnis erzielt Th&uuml;ringen in dem im August 2008 pr&auml;sentierten &#8222;Bildungsmonitor 2008&#8220;, der vom &#8222;Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln&#8220; im Auftrag der &#8222;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)&#8220; erstellt wurde.[14] Th&uuml;ringen erreicht darin Platz drei, nach Sachsen und Baden-W&uuml;rttemberg.[15] Allerdings muss auch hier genauer beleuchtet werden, womit die Rangstellung begr&uuml;ndet wird. Der Fokus dieses &#8222;Bildungsmonitors&#8220; ist rein bildungs&ouml;konomisch, er fragt, &#8222;in welchen Bereichen des Bildungssystems Handlungsbedarf besteht, um die Bedingungen f&uuml;r Wirtschaftswachstum zu verbessern.&#8220;[16] Hierzu werden 13 Fragestellungen herangezogen, die teils klar mit unseren Fragen &uuml;bereinstimmen (z.B. Betreuungsrelationen in Bildungseinrichtungen), aber auch Dimensionen als Urteilsgrundlage betrachten, &uuml;ber die ein fachlicher Diskurs ratsam erscheint (z.B. Reproduktion von Ingenieuren, &#8222;Zeiteffizienz&#8220;). Hier besteht die Gefahr, dass ein verengter Blick auf &#8222;&ouml;konomisch kostbare Zeit&#8220;[17] die zudem individuell sehr unterschiedliche Entwicklungszeit von Kindern &uuml;bersieht.<\/p>\n<p>Sowohl die Studie der Bertelsmann-Stiftung, vor allem aber die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft stehen in einer seit Ende der 1990er Jahre auch international beachtlichen Konjunktur bildungs- und familien&ouml;konomischen Denkens. So beauftragte die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung den Vorsitzenden des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bert R&uuml;rup, mit Gutachten zur Entwicklung auch der Familienpolitik.[18] Im Juni 2008 pr&auml;sentierte das Bundesfamilienministerium eine ebenfalls vom &#8222;Institut der deutschen Wirtschaft&#8220; erstellte &#8222;Sozialbilanz Familie&#8220;, die eine &#8222;&ouml;konomische Analyse mit Schlussfolgerungen f&uuml;r die Familienpolitik&#8220; beabsichtigt.[19] Bereits der 5. Familienbericht 1995 hat mit seiner Konzeptualisierung der Familie als Produktionsort von &#8222;Humankapital&#8220; und &#8222;Humanverm&ouml;gen&#8220; einer &ouml;konomischen Perspektive das Wort geredet, damals noch stark beeinflusst durch die integrative Perspektive des Familiensoziologen Franz-Xaver Kaufmann. Auch im 7. Familienbericht 2006 versuchten Soziologen wie Hans Bertram und Jutta Allmendinger die bildungs- und familien&ouml;konomische Emphase in Teilen der Medien und des Wissenschaftssystems zu m&auml;&szlig;igen.[20] Gewiss haben &ouml;konomische Perspektiven wie beispielsweise die Arbeiten des Nobelpreistr&auml;gers (2000) James J. Heckman[21] zu den langfristigen Effekten fr&uuml;hkindlicher Bildungsprogramme oder Studien &uuml;ber die Auswirkungen von Mutterschaftszeiten (&#8222;maternal leave&#8220;) auf die Entwicklung kindlicher Leistungsf&auml;higkeit[22] das Wissen um die gesellschaftliche Einbettung von Familie und p&auml;dagogischen Institutionen bereichert. Doch sie ruhen auf Parametern, die in anderen Disziplinen gewonnen werden und nur bei Einbeziehung von deren Erkenntnispotential zu gehaltvollen Evaluationen f&uuml;hren. So sind beispielsweise die Ergebnisse der letztgenannten Studie wenig gehaltvoll. Zwar hatten die Einf&uuml;hrung des Erziehungsgeldes und seine Ausweitung seit den 1980er Jahren wohl keinen signifikanten Effekt auf Bildungs- und Arbeitsmarktkarrieren der Kinder. Das war aber auch nicht die Zielsetzung jener Politik. In Bezug auf die Kinder sollte sie eher sichere Bindungen unterst&uuml;tzen und damit einen individualisierten, flexiblen Sozialcharakter. Ob das gelang, l&auml;sst sich aber nicht aus Bildungs- und Arbeitsmarktstrukturdaten ablesen.<\/p>\n<p>Die im Auftrag der Th&uuml;ringer Landesregierung erstellte Studie von Andr&eacute; Habisch verortete im Herbst 2005 die TFO im Kontext der Familien- und Bildungspolitik.[23] Bemerkenswert erscheinen dabei drei Argumentationsstr&auml;nge. Als erstes wird ein &ouml;konomischer Argumentationsstrang verfolgt, in dem die gedankliche Figur der &#8222;Konsumentensouver&auml;nit&auml;t&#8220; die Position von Eltern als Teilnehmer auf einem Bildungsmarkt betont. Diese soll durch &#8222;Wahlfreiheit&#8220; in einem von Objekt- auf die Subjektf&ouml;rderung umgestellten Bildungssektor erreicht werden. In dieser Perspektive erscheint sowohl die Subjektf&ouml;rderung durch das Th&uuml;ringer Erziehungsgeld wie die Umstellung der KiTa- Finanzierung auf eine betriebswirtschaftlich bestimmte Nutzungsentgeltkonzeption durchaus sinnvoll. Der zweite Argumentationsstrang bem&uuml;ht den internationalen Vergleich (&Ouml;sterreich, Finnland, Norwegen) um die Wahlfreiheit zwischen famili&auml;rer und institutioneller Kinderbetreuung als einen K&ouml;nigsweg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Realisierung von Kinderw&uuml;nschen und damit zur Erh&ouml;hung von Fertilit&auml;tsraten zu begr&uuml;nden. Der dritte Argumentationsstrang erkennt in der TFO einen &#8222;Systemwechsel zu einer Familienpolitik in der B&uuml;rgergesellschaft&#8220;, wobei vor allem die ordnungspolitische, subsidi&auml;re Dimension betont wird: &#8222;Wenn dezentrale Einheiten (Kommunalpolitik, Betreuungseinrichtungen, Eltern) wirklich autonome Entscheidungen f&auml;llen sollen, dann m&uuml;ssen sie dazu &sbquo;erm&auml;chtigt&#8216; werden (&sbquo;Empowerment&#8216;).&#8220;[24]<\/p>\n<p>Dass die Rezeption bei den Akteuren der Th&uuml;ringer Familien- und Bildungspolitik nicht konfliktfrei erfolgte, kann an zwei Vorg&auml;ngen exemplarisch gezeigt werden. Die Initiative &#8222;Volksbegehren f&uuml;r eine bessere Familienpolitik&#8220; wurde im November 2005 gegr&uuml;ndet und verfolgte auf einem hindernisreichen und vorl&auml;ufig vom Th&uuml;ringer Verfassungsgericht im Dezember 2007 gestoppten Weg die Zielsetzung: &#8222;Wir wollen den rigiden Sparkurs der Landesregierung in der Familienpolitik stoppen. Wir wollen ein Gesetz schaffen, das auch k&uuml;nftig allen Th&uuml;ringer Kindern eine solide Betreuung in den Kinderg&auml;rten und Grundschulhorten garantiert. Gleichzeitig wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gew&auml;hrleisten, ohne Eltern und Kommunen finanziell zu &uuml;berfordern.&#8220;[25]<\/p>\n<p>Als Vertrauensmann der Initiative tritt ein CDU-Mitglied auf, wohl um zu demonstrieren, dass die Skepsis nicht allein auf die Oppositionsparteien beschr&auml;nkt ist. Obgleich die Initiative zahlreiche Dokumente vorlegte, scheint die konzeptionelle Kritik &uuml;ber den Verweis auf einen der Landesregierung angelasteten Personalmangel (&#8222;Mindestens 2000 Erzieherinnen fehlen in Th&uuml;ringer Kinderg&auml;rten&#8220;[26]) nicht wesentlich hinaus zu gehen. Einen weiteren Hinweis auf die bis in die Exekutive reichende Konflikthaftigkeit gibt die fehlende Erw&auml;hnung der TFO in der gesamten Diskussion um den &#8222;Th&uuml;ringer Bildungsplan f&uuml;r Kinder bis 10 Jahre&#8220;. Weder im Bildungsplan selbst noch auf der die Diskussion dokumentierenden Homepage des f&uuml;r den Bildungsplan verantwortlichen Konsortiums[27] wird die TFO erw&auml;hnt. Da das Th&uuml;ringer Kultusministerium sowohl f&uuml;r den Bildungsplan wie &#8211; gemeinsam mit dem Sozialministerium &#8211; f&uuml;r die TFO verantwortlich zeichnet, entsteht der Eindruck, dass Bildungs- und Familienpolitik entgegen der Zielsetzung der TFO seltsam entkoppelt werden.<\/p>\n<p>Die beiden hier exemplarisch erw&auml;hnten Vorg&auml;nge der Skandalisierung und der Entkopplung k&ouml;nnen &uuml;ber die konkrete landespolitische Diskussion hinaus als Ausdruck tieferer Konflikte der Familien- und Bildungspolitik &#8211; und ungel&ouml;ster Spannungen zwischen beiden Politikfeldern &#8211; interpretiert werden. In einer Diskussion des Siebenten Familienberichts der Bundesregierung beklagte Franz-Xaver Kaufmann die &#8222;fehlende Koh&auml;renz der deutschen Familienpolitik&#8220;: &#8222;Diese Inkoh&auml;renz hat im Wesentlichen zwei Gr&uuml;nde: den nur z&ouml;gerlichen und parteipolitisch umstrittenen Wandel von einem traditionellen zu einem modernisierten Familienbild einerseits und andererseits die Zersplitterung familienpolitischer Kompetenzen zwischen unterschiedlichen Ressorts des Bundes sowie zwischen Bund, L&auml;ndern und Kommunen.&#8220;[28] Die Unterscheidung von &#8222;traditionell&#8220; und &#8222;modernisiert&#8220; erscheint freilich grob, insbesondere vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte, wie sie f&uuml;r Th&uuml;ringen als ein auch durch die DDR- Geschichte gepr&auml;gtes Land folgenreich bleibt. In Abbildung 2 werden vereinfacht die vier die deutsche Familienpolitik seit der NS-Zeit pr&auml;genden Familien- und Familienpolitikkonzeptionen dargestellt.[29] Der deutsche &#8222;Sonderweg&#8220; in der Familienpolitik begann mit dem nationalsozialistischen Leitbild des &#8222;Natalismus&#8220;, einer Unterordnung der Familienpolitik unter bev&ouml;lkerungspolitische, rassistische Zielsetzungen und differenzierte sich dann in der DDR und der BRD in zwei polare Leitbilder auf. W&auml;hrend in der DDR das Leitbild der &#8222;Doppelverdienerehe&#8220; ma&szlig;geblich war &#8211; das auch in Skandinavien und Frankreich bis heute pr&auml;gend ist &#8211; orientierte sich die BRD am Leitbild der &#8222;Versorgerehe&#8220;. Mit der deutschen Einheit wurden beide Leitbilder durch ein als &#8222;Partnerfamilie&#8220; beschreibbares Leitbild abgel&ouml;st. F&uuml;r die Situation in Th&uuml;ringen erscheint der deutsche &#8222;Sonderweg&#8220; theoretisch wie empirisch folgenreich: sowohl die hohe Versorgungsquote wie die Deutungsmuster der beteiligten Akteure k&ouml;nnen nur vor dem Hintergrund der DDR-Tradition wie der folgenden Transformationserfahrung verstanden werden.<\/p>\n<p>XXXXXX Tabelle<\/p>\n<p>Diese historisch-normative Rekonstruktion der deutschen Familienpolitik muss zum besseren Verst&auml;ndnis um eine weitere differentielle Typologie erg&auml;nzt werden, die von G&oslash;sta Esping-Andersen entwickelte und in der vergleichenden Sozialpolitikforschung breit rezipierte Theorie der &#8222;Wohlfahrtsregime&#8220;. Wohlfahrtsregime sind komplexe Strukturmuster der Sozialpolitik, insbesondere des Arbeitsmarktes, des Gemeinschaftssystems, vor allem der Familie, und der staatlichen Regulierung selbst. Esping- Andersen unterschied das liberale, das konservative und das sozialdemokratische Wohlfahrtsregime. Neuerdings wird die Erweiterung von Esping-Andersens Typologie um ein &#8222;garantistisches&#8220;, am B&uuml;rgerstatus und eher universalistischen Teilhaberechten orientiertes Wohlfahrtsregime vertreten:[30]<\/p>\n<ul>\n<li>das <em>liberale <\/em>Regime (Ziel: Leistungsgerechtigkeit) spiegelt sich in der auf die Selbstverantwortung der Versicherten setzenden Gew&auml;hrleistungspraxis, in der Beschr&auml;nkung des Umverteilungsvolumens, der vollst&auml;ndigen Entlastung des Faktors Arbeit, der Beitragsbezogenheit der Leistungen und in der F&ouml;rderung von marktbezogenen Aktivit&auml;ten, insbesondere privater Vorsorge;<\/li>\n<li>das <em>sozialdemokratische bzw<\/em>. <em>sozialistische <\/em>Regime (Ziel: Verteilungsgerechtigkeit) definiert sich &uuml;ber eine umfassende Abdeckung von Lebensrisiken der Marktgesellschaft, den Vorrang der Arbeitsmarktintegration als Teilhabeanspruch, die Einbeziehung der Arbeitgeber in die Verantwortung f&uuml;r die Arbeitslosigkeit, die &#8211; wenngleich begrenzte &#8211; Lebensstandardsicherung, die Unterst&uuml;tzung von Vorsorgevereinbarungen der Tarifparteien bzw. der Gewerkschaften, die Umverteilung nach Leistungsf&auml;higkeit und die voll eigenst&auml;ndige Sicherung von Frauen; <\/li>\n<li>das <em>konservative <\/em>Regime (Ziel: Bedarfsgerechtigkeit) kommt zur Geltung in den Prinzipien der Subsidiarit&auml;t familialen Unterhalts (Ausbildungsgeld, Grundsicherung, evtl. Paarrente), der Bedarfsbezogenheit beitragsunabh&auml;ngiger Leistungen, der Beitragsbezogenheit fast aller Leistungen, dem Freiraum f&uuml;r berufsst&auml;ndische Formen der Zusatzsicherung und der St&auml;rkung der Familienpolitik, insbesondere der Anerkennung der Familienarbeit als Leistungs&auml;quivalent; <\/li>\n<li>das <em>garantistische <\/em>Regime (Ziel: Teilhabegerechtigkeit) bestimmt die Anlage des Gesamtsystems als universalistische, alle B&uuml;rger umfassende B&uuml;rger- bzw. Volksversicherung, die Garantie einer Grundrente und eines Grundeinkommens, die St&auml;rkung der Rechte von Kindern und jungen Menschen innerhalb der sozialen Sicherungssysteme und generell die nicht-diskriminierende Statussicherung. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Ertrag dieser typologischen Betrachtung kann darin gesehen werden, dass die auch in den parteipolitischen Positionen enthaltenen Familienpolitikkonzepte gesellschaftspolitisch verortet und damit &uuml;ber die Dualit&auml;t von &#8222;traditionell&#8220; vs. &#8222;modernisiert&#8220; hinaus als Varianten der Ordnungspolitik sichtbar werden. Die &#8222;Th&uuml;ringer Familienoffensive&#8220; erscheint in dieser Perspektive als modernisierte Variante im konservativen Regimetyp. Als modernisiert kann sie gelten, weil sie auf der Grundlage einer konservativen Politikkonzeption &#8211; mit dem Fokus auf die Anerkennung der Familienarbeit &#8211; Elemente der drei anderen Regimetypen einzubeziehen versucht: die liberale Idee der Marktsteuerung, die sozialdemokratische Idee staatlicher Versorgungsgarantie und die garantistische Idee universalistischer Zug&auml;nge, unabh&auml;ngig vom Erwerbsstatus (bspw. im Th&uuml;ringer Erziehungsgeld im Unterschied zur sozialdemokratischen Konzeption des lohnarbeitsbezogenen Bundeselterngeldes).<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"kontroverse-dimensionen-der-familien-und-bildungspolitik\">Kontroverse Dimensionen der Familien- und Bildungs&shy;po&shy;litik <\/span><\/h2>\n<p>Gleichwohl ist die konservative, mit DDR-Tradition bewusst brechende Politikgrundlage unverkennbar, was nicht nur die politischen Kontroversen plausibel macht. Die TFO greift in mehrere Dimensionen der Familien- und Bildungspolitik ein:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Anerkennung der Familienarbeit<\/em>: Diese Dimension stellt zweifellos die pr&auml;gnanteste und kontroverseste Orientierung der TFO dar. Zwar geh&ouml;rt die Anerkennung von Familienarbeitsleistungen als Leistungs&auml;quivalent f&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme zum Kernbestand des konservativen Wohlfahrtsregimetypus. Doch w&auml;re es familienpolitikwissenschaftlich verfehlt, den Realgehalt dieser Forderung vorschnell abzutun.[31] Auf der Ebene der Politikimplementation geh&ouml;rt die Einf&uuml;hrung des Erziehungsgeldes (1986), die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Gesetzlichen Rentenversicherung wie das Bundeselterngeld (seit 2007) zu Ma&szlig;nahmen, die die Familienarbeit als gesellschaftliche Arbeit konzipieren. Das Konzept eines &#8222;Erziehungsgehalts&#8220; kann dabei als besonders differenzierte und weit reichende Ma&szlig;nahme gelten.[32] Auf der politischen Ebene muss stutzig machen, dass beispielsweise Christa M&uuml;ller als Vertreterin der Linkspartei f&uuml;r ein Erziehungsgehalt eintritt.[33] In der internationalen Debatte hat j&uuml;ngst der an der UC Berkeley lehrende Neil Gilbert ein fulminantes Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Anerkennung der Familienarbeit formuliert.[34] Diese Dimension verkn&uuml;pft systematisch die Familienarbeit mit dem Arbeitsmarkt. <\/li>\n<li><em>Familienleitbild<\/em>: Die Rolle der Familie wird als zentral f&uuml;r die Gesellschaft definiert: &#8222;Die Th&uuml;ringer Familienoffensive unterst&uuml;tzt Familien als die Keimzelle unserer Gesellschaft.&#8220;[35] Das Faltblatt der Landesregierung pr&auml;sentiert auf der Titelseite eine &#8222;Normalfamilie&#8220;, Vater, Mutter, zwei Kinder. Implizit wird unter der Signatur der &#8222;Wahlfreiheit&#8220; daf&uuml;r pl&auml;diert, auch der &#8222;Ern&auml;hrerfamilie&#8220; mit nicht oder teilzeiterwerbst&auml;tiger &#8222;Hausfrau&#8220; Normalit&auml;tsstatus zuzuerkennen und damit das in der BRD bis 1990 dominierte Familienleitbild auch in Ostdeutschland akzeptabel zu machen. <\/li>\n<li><em>Gender Mainstreaming<\/em>: Daraus ergeben sich im Kontext der Diskussionen um &#8222;Gender Mainstreaming&#8220; (Geschlechtergerechtigkeit) frauen- bzw. geschlechterpolitische Positionierungen, die Elisabeth Beck-Gernsheim als Privatisierung der Entscheidung f&uuml;r Kinder, als &#8222;Pflicht zur bewussten Entscheidung&#8220; beschreibt: &#8222;Und diese Pflicht trifft nun vor allem die Frauen. Sie sind es, die mit dem &sbquo;St&ouml;rfall Kind&#8216; verantwortungsbewusst umgehen sollen, damit ihre Chancen im Bildungssystem und in der Berufswelt nicht eingeschr&auml;nkt werden. Sie sollen Mutterschaft so unauff&auml;llig und so effizient wie m&ouml;glich organisieren &#8211; daf&uuml;r, so die Verhei&szlig;ung, d&uuml;rfen sie dann auch an den Segnungen der Moderne teilhaben.&#8220;[36] Es wird zu untersuchen sein, inwieweit eine Politik der Anerkennung der Familienarbeit diese Privatisierung zuspitzt oder gezielt die unterschiedlichen Lebensentw&uuml;rfe von Frauen zur Geltung kommen l&auml;sst, nochmals Beck-Gernsheim: &#8222;Die Umsetzung vorhandener Kinderw&uuml;nsche setzt eine Familienpolitik voraus, die den Wandel der Geschlechterverh&auml;ltnisse nicht abzubremsen versucht, sondern im Gegenteil aktiv unterst&uuml;tzt.&#8220;[37] <\/li>\n<li><em>Kindzentrierung<\/em>: Seit den 1990er Jahren wird zunehmend eine &#8222;kindzentrierte Perspektive&#8220; in der Familienpolitik eingefordert[38], teilweise werden &#8222;Kinderpolitik&#8220; und &#8222;Frauenpolitik&#8220; als individualisierte Alternativen zur Familienpolitik postuliert. Bereits der Begriff &#8222;Familienoffensive&#8220; grenzt sich explizit von diesen Tendenzen zu einer &#8222;Familienmitgliederpolitik&#8220;[39] ab. <\/li>\n<li><em>Bildung nach PISA<\/em>: Die neuere bildungspolitische Diskussion &#8222;nach PISA&#8220; konzentriert sich auf in institutionalisierten Bildungssettings messbare Leistungskennwerte nach dem Modell des Benchmarking.[40] Zwar wird, wie beispielsweise im &#8222;Th&uuml;ringer Bildungsplan&#8220; die &#8222;Kooperation mit den Eltern&#8220;, eine &#8222;Erziehungspartnerschaft&#8220;[41] eingefordert, die konkrete Ausgestaltung des Verh&auml;ltnisses von Familien- und KiTa- bzw. schulischer Erziehung bleibt jedoch in der Regel vage. Die TFO versucht hier zumindest eine Kopplung der Bildungssysteme in der fr&uuml;hen Kindheit, einerseits durch die Verschr&auml;nkung von KiTa-Finanzierung und Th&uuml;ringer Erziehungsgeld, andererseits durch die F&ouml;rderung der Familienbildung (Landesstiftung &#8222;FamilienSinn&#8220;). <\/li>\n<li><em>Gerechtigkeitsvorstellungen<\/em>: Es ist Ziel der TFO, der Situation von Familien mit kleinen Kindern gerecht zu werden. Diese Zielsetzung befindet sich im Spannungsfeld von zumindest drei Dimensionen des aktuellen &ouml;ffentlichen Diskurses um politische Gerechtigkeit: Der Forderung nach &#8222;Generationengerechtigkeit&#8220; (d.h. der Reduzierung der sozialpolitischen Benachteiligung von Kindern gegen&uuml;ber der &auml;lteren Generation); der Bef&uuml;rchtung einer Umverteilung gesellschaftlicher Ressourcen zuungunsten sozial&ouml;konomisch schw&auml;cherer Gruppen und der Verteilungsauseinandersetzung zwischen den westlichen und den &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern in der Familienpolitik angesichts der unterschiedlichen Versorgungsquoten. <\/li>\n<li><em>Fr&uuml;hkindliche Entwicklung<\/em>: Die St&auml;rkung der familialen Erziehung in den ersten drei Lebensjahren ist ein ausdr&uuml;ckliches Ziel der TFO. Die Ergebnisse der Bindungsforschung st&auml;rken diese Position.[42] In einem Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung zum Krippenausbau in Deutschland wird betont: &#8222;das Kind bindet sich <em>immer<\/em>, weil es Bindungen braucht, um seelisch zu wachsen. Jeder Krippenwechsel oder Wechsel einer Tagesmutter bedeutet f&uuml;r das Kind eine erneute Erfahrung von Bindungsverlust.&#8220;[43] Die Folgerung: &#8222;Analog zur &sbquo;Schulreife&#8216; sollte die &sbquo;Krippenreife&#8216; f&uuml;r jedes Kind individuell beurteilt werden, um Traumatisierungen zu vermeiden.&#8220;[44] Damit diese individuelle Beurteilung m&ouml;glich wird, sind institutionell gesicherte Freir&auml;ume f&uuml;r die Eltern erforderlich. Diese Perspektive war in der deutschen Familienpolitik &#8211; vor allem in Westdeutschland &#8211; mit dem Vorwurf eines konservativen Familien- und Mutterbildes verkn&uuml;pft worden. Sie unterscheidet sich durchaus von der im Gutachten von Habisch postulierten &#8222;Wahlfreiheit&#8220;, die ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die &#8222;Konsumentensouver&auml;nit&auml;t&#8220; begr&uuml;ndet wird. Vielmehr nimmt die bindungstheoretische Perspektive konsequent die Entwicklungs-Interessen der Kinder in den Blick.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"ist-geld-mit-liebe-moeglich\">Ist Geld mit Liebe m&ouml;glich?<\/span><\/h2>\n<p>Die Diskussion des Th&uuml;ringer Beispiels kann zeigen, dass die Alternative &#8222;Geld oder Liebe&#8220; tr&uuml;gerisch erscheint. Die zu Recht geforderte Verschr&auml;nkung von Familien- und Bildungspolitik macht vor allem deutlich, dass in die fr&uuml;hkindliche Erziehung erheblich mehr gesellschaftliche Ressourcen investiert werden m&uuml;ssen. W&auml;hrend konservative Politik die &#8222;Wahlfreiheit&#8220; zwischen famili&auml;rer und institutioneller Erziehung betont, in Th&uuml;ringen auf durchaus hohem Niveau, bleibt die Wahlfreiheit der Erziehenden, vor allem der M&uuml;tter, noch immer ein Desiderat. Wir haben eingangs die starke These vertreten, dass das Bundeselterngeld mit der Reform 2007 eine Ausweitung der Erwerbszentrierung auf die Familienpolitik bedeutet. In der weiteren Argumentation konnten wir zeigen, dass das Th&uuml;ringer Landeserziehungsgeld gegen&uuml;ber dem Erwerbsverhalten der Eltern neutral scheint. Unklar ist derzeit, ob diese konzeptionellen Differenzen Effekte auf die geschlechtliche Arbeitsteilung in Familie und Gesellschaft und auf den Erziehungserfolg haben werden. Hier ist empirische Forschung n&ouml;tig. Mary Ann Mason hat mit ihrem Forschungsprogramm &#8222;Do Babies Matter?&#8220; einen verzweifelten und zugleich hoffnungsvollen Blick in die demokratiepolitische Wunde gerichtet, wonach M&uuml;tter durch ihre Kinder aus respektablen Ausbildungs-und Berufskarrieren gefegt werden: &#8222;W&auml;hrend die &sbquo;opting out&#8216;-Story die Aufmerksamkeit der Medien erlangt, besteht die gr&ouml;&szlig;ere und vielleicht wichtigere Story darin, dass weit mehr Frauen in eine amorphe S&auml;ule ihrer Profession oder in eine marginalisierte Teilzeit-Spur eingesteuert werden.&#8220;[45] Ihre Hoffnung richtet sich auf die jungen Frauen: &#8222;Dies kann die Generation werden, die die Arbeitswelt mit der Stimme ihrer F&uuml;&szlig;e &auml;ndert, darauf besteht, dass die Arbeitswelt ein Platz f&uuml;r Familien ist, anstelle dass die Familien sich der Arbeitswelt anpassen. Dies kann die Generation werden, dass jede Zeit eine gute Zeit ist, und sein sollte, um ein Baby zu bekommen.&#8220;[46] Liebe braucht auch Geld.<\/p>\n<p>[1] Dazu Wimbauer 2003. Die Rede von Liebe im Zusammenhang mit der Produktion sozialer Dienstleistungen geht zur&uuml;ck auf Talcott Parsons und Niklas Luhmann. Helfenden Beziehungen liegen Kommunikationsmuster zugrunde, die in der christlichen Tradition als &#8222;N&auml;chstenliebe&#8220; konnotiert sind. Dar&uuml;ber hinaus gilt f&uuml;r familieninterne wie familienexterne Dienstleistungen, dass sie stets mehrere Funktionen erf&uuml;llen; eine wesentliche dabei ist die Herstellung und Sicherung affektiver Bindungen (siehe Opielka 2008: 102ff.). Die geschlechtsspezifische Produktion von Sorge (care, care-work) ist dabei nicht deckungsgleich mit Liebe, der Begriff &#8222;care&#8220; wird in der Literatur eher im deskriptiven oder politisch-&ouml;konomischen Sinn gebracht. Hier wird der Begriff Liebe im weiten, soziologischen und theologisch-philosophischen Sinn verwendet. Zur Verwendung des Liebesbegriffs in der geschlechtlichen Arbeitsteilung siehe Krebs 2002.<\/p>\n<p>[2] Stolz-Willig 1998.<\/p>\n<p>[3] Die Welt v. 21.9.2008.<\/p>\n<p>[4] Das Forschungsprojekt wird vom Verfasser gemeinsam mit Michael Winkler (FSU Jena) geleitet (Mitarbeiter: Anja M&uuml;ller, Matthias M&uuml;ller, Steffen Grosskopf). Der Endbericht wird im Fr&uuml;hjahr 2009 ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>[5] Ostner 2007.<\/p>\n<p>[6] Bertelsmann-Stiftung 2008 (der L&auml;nderbericht enth&auml;lt keine Seitenzahlen).<\/p>\n<p>[7] Th&uuml;ringer Landesamt f&uuml;r Statistik 2008: 8f.; hinzu kommen Kinder in Kindertagespflege (0,6% der 2-3j&auml;hrigen).<\/p>\n<p>[8] Bertelsmann-Stiftung 2008.<\/p>\n<p>[9] ebd., Fragestellung TH 12.<\/p>\n<p>[10] Diese werden auch in Th&uuml;ringer Landesamt f&uuml;r Statistik 2008 nicht ausgewiesen.<\/p>\n<p>[11] TKM 2008: 10.<\/p>\n<p>[12] Tietze\/Viernickel 2007.<\/p>\n<p>[13] OECD 2004: 7.<\/p>\n<p>[14] Pl&uuml;necke u.a. 2008.<\/p>\n<p>[15] ebd.: 99ff.<\/p>\n<p>[16] ebd.: S. 4.<\/p>\n<p>[17] ebd.: S. 5.<\/p>\n<p>[18] R&uuml;rup\/Gruescu 2004.<\/p>\n<p>[19] BMFSFJ 2008.<\/p>\n<p>[20] BMFSFJ 2006.<\/p>\n<p>[21] Heckman 2008.<\/p>\n<p>[22] Dustmann\/Sch&ouml;nberg 2008.<\/p>\n<p>[23] Habisch 2005.<\/p>\n<p>[24] Habisch 2005: 53.<\/p>\n<p>[25] <a href=\"http:\/\/www.bessere-familienpolitik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bessere-familienpolitik.de<\/a><\/p>\n<p>[26] ebd.<\/p>\n<p>[27] <a href=\"http:\/\/www.thueringer-bildungsplan.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.thueringer-bildungsplan.de<\/a><\/p>\n<p>[28] Kaufmann 2007: 383.<\/p>\n<p>[29] Dazu ausf&uuml;hrlich Opielka 2008: 116ff.<\/p>\n<p>[30] Opielka 2008: 34ff.<\/p>\n<p>[31] Zum &Uuml;berblick Netzler\/Opielka 1998.<\/p>\n<p>[32] Hierzu ausf&uuml;hrlich Opielka\/Leipert 1998.<\/p>\n<p>[33] M&uuml;ller 2007, erschienen in einem katholischen Verlag.<\/p>\n<p>[34] Gilbert 2008.<\/p>\n<p>[35] Faltblatt &#8222;Th&uuml;ringer Familienoffensive&#8220; der beiden beteiligten Ministerien, Punkt 8.<\/p>\n<p>[36] Beck-Gernsheim 2008: 29.<\/p>\n<p>[37] ebd.: 31.<\/p>\n<p>[38] Jurczyk\/Olk\/Zeiher 2004.<\/p>\n<p>[39] Dienel 2002: 44ff.<\/p>\n<p>[40] Winkler 2005.<\/p>\n<p>[41] TKM 2008: 42.<\/p>\n<p>[42] Grossmann\/Grossmann 2004.<\/p>\n<p>[43] DPV 2008: 203.<\/p>\n<p>[44] ebd.: 204.<\/p>\n<p>[45] Mason 2008: 90 (&Uuml;bers. M.O.).<\/p>\n<p>[46] ebd.: 96.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"literatur\">Literatur <\/span><\/h2>\n<p><i>Beck-Gernsheim, Elisabeth <\/i>2008: &#8222;St&ouml;rfall Kind&#8220;: Frauen in der Planungsfalle, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 24-25, S. 26-32.<\/p>\n<p><i>Bertelsmann-Stiftung <\/i>2008: L&auml;nderreport Fr&uuml;hkindliche Bildungssysteme &#8211; Th&uuml;ringen, G&uuml;tersloh.<\/p>\n<p><i>BMFSFJ\/Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend <\/i>2006: Familie zwischen Flexibilit&auml;t und Verl&auml;sslichkeit. Perspektiven f&uuml;r eine lebenslaufbezogene Familienpolitik -Siebter Familienbericht. BT-Drs 16\/1360 v. 26.4.2008, Berlin.<\/p>\n<p><i>dass<\/i>. 2008: Sozialbilanz Familie. Eine &ouml;konomische Analyse mit Schlussfolgerungen f&uuml;r die Familienpolitik. (Erstellt durch Laura Diekmann u.a., Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Gesch&auml;ftsstelle des Kompetenzzentrums f&uuml;r familienbezogene Leistungen, prognos AG), Berlin.<\/p>\n<p><i>Deutsche Psychoanalytische Vereinigung\/DPV <\/i>2008: Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung: Krippenausbau in Deutschland &#8211; Psychoanalytiker nehmen Stellung, in: <i>Psyche<\/i>, Jg. 62, 2, S. 202-205.<\/p>\n<p><i>Dienel, Christiane <\/i>2002: Familienpolitik: Eine praxisorientierte Gesamtdarstellung der Handlungsfelder und Probleme, Weinheim: Juventa.<\/p>\n<p><i>Dustmann, Christian\/Sch&ouml;nberg, Uta<\/i> 2008: The Effect of Expansions in Maternity Leave Coverage on Children&#8217;s Long-Term Outcomes. IZA DP No. 3605, Bonn: IZA.<\/p>\n<p><i>Gilbert, Neil<\/i> 2008: A Mother&#8217;s Work. How Feminism, the Market, and Policy Shape Family Life, New Haven\/London: Yale University Press.<\/p>\n<p><i>Grossmann, Karin\/Grossmann, Klaus E. <\/i>2004: Bindungen &#8211; das Gef&uuml;ge psychischer Sicherheit, 3. Aufl., Stuttgart: Klett Cotta.<\/p>\n<p><i>Habisch, Andr&eacute; <\/i>2005: Familienpolitik in der B&uuml;rgergesellschaft. Die &#8222;Familienoffensive&#8220; der Th&uuml;ringer Landesregierung, Eichst&auml;tt: Katholische Universit&auml;t Eichst&auml;tt-Ingolstadt.<\/p>\n<p><i>Heckman, James J. <\/i>2008: Schools, Skills, and Synapses. IZA DP No. 3515, Bonn: IZA.<\/p>\n<p><i>Jurczyk, Karin\/Olk, Thomas\/Zeiher, Helga<\/i> 2004: German Children&#8217;s Welfare Between Economy and Ideology, in: <i>Jensen, An-Magritt et al. <\/i>(eds.), Children&#8217;s Welfare in Ageing Europe. Vol. II, Trondheim: Norwegian Centre for Child Research, S. 703-770.<\/p>\n<p><i>Kaufmann, Franz-Xaver <\/i>2007: Warum Politik f&uuml;r Familien?, in: <i>Zeitschrift f&uuml;r Soziologie<\/i>, Jg. 36, 5, S. 380-384.<\/p>\n<p><i>Krebs, Angelika<\/i> 2002: Arbeit und Liebe. Die philosophischen Grundlagen sozialer Gerechtigkeit, Frankfurt: Suhrkamp.<\/p>\n<p><i>Leipert, Christian\/Opielka, Michael <\/i>1998: Erziehungsgehalt 2000. Ein Weg zur Aufwertung der Erziehungsarbeit, Bonn: IS&Ouml;.<\/p>\n<p><i>Mason, Mary Ann<\/i> 2008: Can Women Have Careers and Babies Too?, in: <i>Berrick, Jill Duerr\/Gilbert, Neil<\/i>, Raising Children. Emerging Needs, Modern Risks, and Social Responses, Oxford: Oxford University Press, S. 81-97.<\/p>\n<p><i>M&uuml;ller, Christa <\/i>2007: Dein Kind will dich: Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt, Augsburg: Sankt Ulrich Verlag.<\/p>\n<p><i>Netzler, Andreas\/Opielka, Michael<\/i> (Hrsg.) 1998: Neubewertung der Familienarbeit in der Sozialpolitik, Opladen: Leske + Budrich.<\/p>\n<p><i>OECD <\/i>2004: Die Politik der fr&uuml;hkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung in der Bundesrepublik Deutschland. Ein L&auml;nderbericht, o.O..<\/p>\n<p><i>Opielka, Michael<\/i> 2008: Sozialpolitik. Grundlagen und vergleichende Perspektiven, 2. Aufl., Reinbek: Rowohlt.<\/p>\n<p><i>Ostner, Ilona <\/i>2007: Sozialwissenschaftliche Expertise und Politik. Das Beispiel des Siebten Familienberichts, in: <i>Zeitschrift f&uuml;r Soziologie<\/i>, Jg. 36, 5, S. 385-390.<\/p>\n<p><i>Pl&uuml;nnecke, Axel\/Riesen, Ilona\/Stettes, Oliver <\/i>2008: Bildungsmonitor 2008. Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#8211; Forschungsbericht, K&ouml;ln: Institut der deutschen Wirtschaft.<\/p>\n<p><i>R&uuml;rup, Bert\/Gruescu, Sandra<\/i> 2004: <i>Nachhaltige Familienpolitik im Interesse einer aktiven Bev&ouml;lkerungsentwicklung<\/i>, Berlin: BMFSFJ.<\/p>\n<p><i>Stolz-Willig, Brigitte <\/i>1998: Neubewertung der Familienarbeit &#8211; Erziehungsgehalt als Perspektive?, in: <i>vorg&auml;nge<\/i>, Nr. 144, H. 4, S. 19-27.<\/p>\n<p><i>Th&uuml;ringer Landesamt f&uuml;r Statistik <\/i>2008: Statistischer Bericht &#8211; Tageseinrichtungen f&uuml;r Kinder und &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Kindertagespflege in Th&uuml;ringen am 15.3.2008, Erfurt.<\/p>\n<p><i>Tietze, Wolfgang\/Viernickel, Susanne <\/i>(Hrsg.) 2007: P&auml;dagogische Qualit&auml;t in Tageseinrichtungen f&uuml;r Kinder. Ein Nationaler Kriterienkatalog, 3.Aufl.,Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor.<\/p>\n<p><i>TKM\/Th&uuml;ringer Kultusministerium<\/i> 2008: Th&uuml;ringer Bildungsplan f&uuml;r Kinder bis 10 Jahre, Weimar\/Berlin: Verlag das netz.<\/p>\n<p><i>Wimbauer, Christine<\/i> 2003: Geld und Liebe: Zur symbolischen Bedeutung von Geld in Paarbeziehungen, Frankfurt: Campus.<\/p>\n<p><i>Winkler, Michael <\/i>2005: Bildungspolitik nach Pisa, in: Opielka, Michael (Hrsg.), Bildungsreform als Sozialreform. Zum Zusammenhang von Bildungs- und Sozialpolitik, Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften, S. 23-44.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1911],"publikationen":[2819],"class_list":["post-11024","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-michael-opielka","publikationen-183-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Geld mit Liebe - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Geld mit Liebe - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Materielle St&auml;rkung der Familie oder Vergesellschaftung ihrer Funktionen? aus: vorg&auml;nge Nr. 183, Heft 3\/2008, S. 32-46 Seit einigen Jahren wird das Verh&auml;ltnis von staatlicher Verantwortung und famili&auml;rer Eigenverantwortung in der Familienpolitik als spannungsvoll erlebt. Soll der Staat Familien f&ouml;rdern, indem er seine institutionellen Angebote ausbaut oder eher indem er die Familie mit materiellen Zuwendungen unterst&uuml;tzt? [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:40:20+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/publikation\\\/geld-mit-liebe\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/publikation\\\/geld-mit-liebe\\\/\",\"name\":\"Geld mit Liebe - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2008-09-01T19:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:40:20+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/publikation\\\/geld-mit-liebe\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/publikation\\\/geld-mit-liebe\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/publikation\\\/geld-mit-liebe\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 183: Die \u00f6ffentliche Familie\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/183-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Geld mit Liebe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Geld mit Liebe - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Geld mit Liebe - Humanistische Union","og_description":"Materielle St&auml;rkung der Familie oder Vergesellschaftung ihrer Funktionen? aus: vorg&auml;nge Nr. 183, Heft 3\/2008, S. 32-46 Seit einigen Jahren wird das Verh&auml;ltnis von staatlicher Verantwortung und famili&auml;rer Eigenverantwortung in der Familienpolitik als spannungsvoll erlebt. Soll der Staat Familien f&ouml;rdern, indem er seine institutionellen Angebote ausbaut oder eher indem er die Familie mit materiellen Zuwendungen unterst&uuml;tzt? [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:40:20+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/","name":"Geld mit Liebe - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2008-09-01T19:00:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:40:20+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/publikation\/geld-mit-liebe\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 183: Die \u00f6ffentliche Familie","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/183-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Geld mit Liebe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/11024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=11024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=11024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=11024"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=11024"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}