{"id":11061,"date":"2008-03-01T16:02:00","date_gmt":"2008-03-01T15:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/68-ein-permanenter-lernprozess\/"},"modified":"2008-03-01T12:00:00","modified_gmt":"2008-03-01T11:00:00","slug":"68-ein-permanenter-lernprozess","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/181-vorgaenge\/publikation\/68-ein-permanenter-lernprozess\/","title":{"rendered":"68 \u0096 ein permanenter Lernprozess"},"content":{"rendered":"<p>Ein pers\u00f6nliches Res\u00fcmee,<\/p>\n<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 181, Heft 1\/2008, S. 87-90<\/p>\n<p>Von 1962 bis 1970 war ich Studentenpfarrer in Hamburg mit dem Auftrag, mich um die Studierenden au\u00dferhalb der Universit\u00e4t zu k\u00fcmmern. Das waren die Studierenden der Musik- und der Kunsthochschule, der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Politik, der Ingenieurschulen und der Fachschulen mit l\u00e4ngeren Studieng\u00e4ngen, die als &#132;h\u00f6here Fachschulen&#147; bezeichnet wurden, also der Seefahrtschule, der Fachschulen f\u00fcr soziale Berufe und derjenigen f\u00fcr Bibliothekswesen. Da ich aus der evangelischen Jugend- und Jugendakademiearbeit kam, Erfahrungen in einer Industriegemeinde und einer Landgemeinde mit hohem Anteil von Pendlern hatte, meinte ich, einigerma\u00dfen auf die Aufgabe vorbereitet zu sein. Ich musste dann aber schnell feststellen, dass mein neuer Arbeitsbereich eigene Gegebenheiten hatte. Die Studierenden waren stark auf ihren sp\u00e4teren Beruf ausgerichtet, das Studium sehr verschult, der Anteil sozialer Aufsteiger weit h\u00f6her als an Universit\u00e4ten, aber die \u00f6ffentliche Anerkennung gering. Von dem Grummeln, das es an den Universit\u00e4ten und h\u00f6heren Schulen gab, war in diesem Bereich nichts zu sp\u00fcren, nur das Bem\u00fchen um Anerkennung besch\u00e4ftigte die Studierenden au\u00dferordentlich, weil davon ihr Ansehen und die Bezahlung im sp\u00e4teren Beruf abhingen.<\/p>\n<p>Das allgemeine Grummeln bemerkte ich aber bald im Bereich einer zus\u00e4tzlichen Aufgabe, die ich \u00fcbernahm, bei den Kriegsdienstverweigerern. Die wachsende Kritik am Vietnamkrieg in den USA f\u00fchrte ab 1964 zur Zunahme der Antr\u00e4ge auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Zwar wurde das in den amtlichen Statistiken nicht gleich deutlich, weil die Antr\u00e4ge erst lange nach ihrem Eingang beim Kreiswehrersatzamt statt am Ende des Musterungsverfahrens registriert wurden. Zudem wurden viele Antr\u00e4ge aussortiert, wenn die Antragsteller f\u00fcr eine Einberufung zur Bundeswehr nicht in Frage kamen. Das wurde extensiv praktiziert, um die Bedeutung der Berufung auf Artikel 4, 3 GG herunter zu spielen und behaupten zu k\u00f6nnen, Kriegsdienstverweigerer seien ja nur ein paar merkw\u00fcrdige Au\u00dfenseiter. Deshalb gab es oft die Einstufung als &#132;untauglich&#147; und auch gro\u00dfz\u00fcgige Freistellungen. Ab 1967 lie\u00df sich die stark steigende Tendenz der Antr\u00e4ge nicht mehr verheimlichen, weil die Bundesrepublik sich mit der Entsendung des Lazarettschiffs Helgoland de facto am Vietnamkrieg beteiligte, auch wenn das als humanit\u00e4re Hilfe dargestellt wurde. Die Zunahme der Antr\u00e4ge f\u00fchrte dann zu unerfreulichen Diffamierungen und Diskriminierungen der Verweigerer und zu Schikanen in den Pr\u00fcfungsverfahren und Ersatzdiensten.<\/p>\n<p>Die Kritik am Vietnamkrieg war zunehmend verbunden mit antiamerikanischen Ressentiments und Kritik am Kapitalismus sowie an undemokratischen Verb\u00fcndeten der USA wie dem Schah von Persien. Hinzu kamen kritische Fragen wegen NS-belasteter Leute in f\u00fchrenden Positionen. In Hamburg sorgte die Ausstellung &#132;Unges\u00fchnte Nazi-Justiz&#147; f\u00fcr Aufregung, weil auch Juristen betroffen waren, die am Oberlandesgericht und an der juristischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t eine wichtige Rolle spielten. Es gab weiterhin Unruhe bei den Sch\u00fclern, Proteste gegen Fahrpreiserh\u00f6hungen im \u00d6PNV. Das f\u00fchrte in Bremen 1967 zu richtigen Krawallen. Kurz: An verschiedenen Stellen gab es zunehmende Kritik, und viele J\u00fcngere begehrten mehr oder weniger auf.<\/p>\n<p>Was ich erst nach und nach als umfassendere Entwicklung wahrnahm, tangierte mich zun\u00e4chst nur bei meinen Aufgaben in zwei Bereichen: Mehr Anerkennung der Studierenden an den Ingenieur- und h\u00f6heren Fachschulen und Hilfe f\u00fcr einzelne Kriegsdienstverweigerer. Erst als ich nach Wechseln im Studentenpfarramt der Dienst\u00e4lteste und damit f\u00fcr das ganze Pfarramt verantwortlich war, wurde ich mit der neuen Situation umfassender konfrontiert.<\/p>\n<p>Das begann gleich mit einer Eskalation. Am 3. Juni 1967, dem Tag nach dem Tod von Benno Ohnesorg in Berlin, kam der Schah nach Hamburg. Wie in Berlin, so gab es auch hier massive Kritik an dem Besuch und eine gro\u00dfe Demonstration. Und wie in Berlin gingen persische Sicherheitsleute auf die Protestierenden los, die deutsche Polizei unterst\u00fctzte sie und sperrte au\u00dferdem alle Fluchtwege ab. Die Pr\u00fcgelei wurde von den Hamburger Springerzeitungen <i>(Welt, Abendblatt und Bild)<\/i> wahrheitswidrig den Studierenden in die Schuhe geschoben, was deren Kritik an Springer nat\u00fcrlich herausforderte. Nach kurzer Zeit kamen dann aber korrekte Berichte mit Bildbelegen in <i>Spiegel, Zeit und Stern<\/i>. Das skandal\u00f6se Verhalten der &#132;Pr\u00fcgelperser&#147; und der Hamburger Polizei wurde offenbar und zugleich wurde das Skandal\u00f6se der ersten Berichterstattung deutlich.<\/p>\n<p>Mit dem Schahbesuch begann die hei\u00dfe Phase dessen, was heute unter dem K\u00fcrzel 68 firmiert. Zun\u00e4chst wurde noch versucht, die Situation zu deeskalieren. Ein B\u00fcrgerkomitee wollte zwischen den Studenten und der Polizei vermitteln. Angesehene und gewichtige Leute wie die Gr\u00e4fin D\u00f6hnhoff von der <i>Zeit <\/i>und der Bergedorfer Fabrikant K\u00f6rber machten mit, Universit\u00e4t und ASTA waren beteiligt, f\u00fcr die Kirche der Akademiedirektor Ziegenr\u00fccker und ich, und nat\u00fcrlich als Gegen\u00fcber der Studierenden die Polizeif\u00fchrung. Es gab gute Gespr\u00e4che, sinnvolle Absprachen und die Hoffnung, dass solche Konfrontationen k\u00fcnftig vermieden werden k\u00f6nnten. Bekanntlich kam es anders. Als der ASTA-Vorsitzende und ein anderer Student vor den Professoren, die im traditionellen Ornat einzogen, das ber\u00fchmte Spruchband hertrugen &#132;Unter den Talaren der Muff von tausend Jahren&#147;, begann \u00f6ffentlich, was man gern als Studentenrevolte bezeichnet. Bald jagten sich Teach-Ins und Go-Ins, studentische Vollversammlungen an der Universit\u00e4t und Demonstrationen mit dem Ruf &#132;Ho, Ho, Ho Tschi Min&#147;. Es war eine hektische Atmosph\u00e4re entstanden, in der t\u00e4glich gefragt wurde, was heute wieder los ist. Die Feindschaft zwischen den Springerzeitungen und der Studentenschaft wurde angeheizt durch die b\u00f6sartige Berichterstattung, die nat\u00fcrlich nicht die sachlich begr\u00fcndeten Forderungen aufgriff, sondern nur \u00fcber Randale und Unmoral berichtete. Die Folge waren Versuche, die Auslieferung von Springerzeitungen zu verhindern, \u00dcbergriffe auf Lieferwagen und Besch\u00e4digungen von Schaufenstern und eine zunehmende Konfrontation. Hamburg verzeichnete damals die gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4den.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich entstand eine eigenartige Situation. &#132;Meine&#147; Studierenden waren nach wie vor streng auf korrektes Auftreten bedacht. Auflagen bei Demonstrationen wurden genau beachtet. Das Ringen um die Hochschulanerkennung lief in geordneten Bahnen, weithin gemeinsam mit den Dozenten, in Gespr\u00e4chen mit Politikern und Presseleuten. Die Studierenden organisierten sich, bildeten ASTAs und bundesweite Verb\u00e4nde, arbeiteten intensiv an durchf\u00fchrbaren Vorschl\u00e4gen. Als ich bei einer Demonstration f\u00fcr sie sprechen sollte und erl\u00e4uterte, dass diese Ingenieur- und h\u00f6heren Fachschulen zwar nicht wie die Universit\u00e4ten viele Studieng\u00e4nge umfassten, aber je f\u00fcr ihr Fach Hochschulen, &#132;Fachhochschulen&#147;, seien, wurde das zur allgemeinen Losung. Ich bin heute noch stolz auf den ASTA-Arbeitskreis unserer Studentengemeinde, denn die und nur die, die in Hamburg dabei waren, wurden Fachhochschulen. Die medizinischen Hilfsberufe und andere, deren Ausbildungsst\u00e4tten nicht mitgemacht hatten, verloren den Anschluss an die Entwicklung, und mancher Studiengang auch des \u00f6ffentlichen Dienstes erreichte erst viel sp\u00e4ter das Level der Fachhochschulen.<\/p>\n<p>Ganz anders war die Situation an der Universit\u00e4t. Hier preschten die politischen Hochschulgruppen vor und bestimmten die Diskussion. Provozierend und aggressiv der SDS, sachlicher der SHB und die Fachschaften, bremsend der RCDS. Zunehmend wurden au\u00dfer Vietnam und der Kritik am Kapitalismus auch andere Themen aufgegriffen: Studentische Mitbestimmung, Kritik am Einfluss von Presse und Kapital auf parlamentarische Entscheidungen, Kritik an den \u00fcberkommenen Formen von Ehe und Familie. Gerade nach der Unmoral der Studierenden wurde ich in Kirchengemeinden immer wieder gefragt und erntete verwundertes Staunen, wenn ich erkl\u00e4rte, dass Verheiratete ihre Stipendien verlieren w\u00fcrden wie nach dem Krieg ihre Gro\u00dfm\u00fctter die Rente, wenn sie heirateten. Und wie damals ziehe man dann eben ohne Trauschein zusammen. Die \u00f6ffentliche Wahrnehmung war nat\u00fcrlich ganz anders, auf die ersten Kommunen und die wenigen Provokationen orientiert.<\/p>\n<p>Nach der Niederschlagung des Prager Fr\u00fchlings wurde gegen das Vorgehen der Warschauer-Pakt-Staaten ebenso massiv demonstriert wie gegen den Vietnamkrieg. Gerade der Prager Fr\u00fchling hatte gro\u00dfe Hoffnungen geweckt auf einen Weg zwischen Stalinismus und Kapitalismus, auf einen demokratischen Sozialismus. W\u00e4hrend sich die Systemkritik des SDS vornehmlich gegen den Westen und die des RCDS vornehmlich gen Osten richtete standen die Studierenden der Studentengemeinde dazwischen. Nachtr\u00e4glich kann ich sagen, dass ihre n\u00fcchternere und zur\u00fcckhaltendere Kritik einerseits ausgewogener und andererseits gleichzeitig nachhaltiger war.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war diese Zeit nicht nur immer wieder aufregend, voller Zumutungen und \u00dcberlegungen, wie mit dieser oder jener vorgeschlagenen Aktion umzugehen sei, sondern auch eine interessante Zeit des Lernens. Ich hatte mir nie vorstellen k\u00f6nnen, dass eine Stimmung Menschen so pr\u00e4gen kann, dass auf einmal vieles m\u00f6glich wird, was sonst nie denkbar war. Als ich im G\u00f6ttinger ASTA war (1949), forderten wir Mitsprache bei studentischen Angelegenheiten im Senat und den Fakult\u00e4ten wenigstens f\u00fcr zwei Vertreter. Wir trugen das dem Rektor vor, der uns freundlich anh\u00f6rte, aber nach der n\u00e4chsten Senatssitzung mitteilte, die Bitte sei abgelehnt. Jetzt aber gab es Zustimmung zur Mitwirkung von Assistenten und Studenten sogar bei der Berufung von Professoren, die Lehre sollte wie die Forschung bei Berufungen wichtig werden, selbst die Dienstleister der Uni sollten mitreden d\u00fcrfen. Inzwischen ist vieles zur\u00fcckgedreht worden, aber die Fragen der Lehre sind wichtiger und die Hochschulgremien anders geworden. Auch die Frage der Mitbestimmung wird heute anders beurteilt.<\/p>\n<p>Nicht nur der Einfluss einer besonderen Stimmung, &#132;Bewegung&#147;, war interessant. Auch die Freiheit zur Kritik, der Anspruch, wirklich mitzureden, das Aufbrechen der tradierten Schranken zwischen den vorher Halbg\u00f6ttern gleichenden Professoren und allen anderen war faszinierend. Und f\u00fcr mich als Theologen gab es auf einmal ein ganz neues Gef\u00fchl f\u00fcr einen solchen Aufbruch, ein neues Empfinden, was wohl bei den in den Evangelien berichteten Demonstrationen Jesu beim Einzug in Jerusalem und bei der massiven Kritik am Handel im Tempel vor sich ging. Nat\u00fcrlich gab es ebenso ein neues Nachdenken \u00fcber Gewalt, \u00fcber Regelverletzungen, \u00fcber angemessene und \u00fcbertriebene staatliche Reaktionen darauf. In meinem speziellen Arbeitsbereich gab es wenige Jahre sp\u00e4ter den Erfolg sachlicher Diskussionen und Demonstrationen.<\/p>\n<p>Die Fachhochschulen haben die deutschen Hochschulen mehr ver\u00e4ndert als jede andere Reform seit der Gr\u00fcndung der Berliner Universit\u00e4t 1810. Dagegen haben die Gewaltaktionen weniger erreicht, aber Widerspruch, Verketzerung und Reaktion bis heute zur Folge gehabt.<\/p>\n<p>Im Bereich der Kriegsdienstverweigerung habe ich auf eine \u00e4hnlich sachliche Diskussion und Auseinandersetzung gedr\u00e4ngt und darauf geachtet, dass das Thema nicht vom Osten ausgenutzt wurde (was in einigen Verb\u00e4nden der Fall war). Allerdings dauerte die Auseinandersetzung mit der staatlichen Missachtung des Grundrechtes viel l\u00e4nger und ist noch nicht abgeschlossen. Aber Verbesserungen wurden nach und nach erreicht, und die Diskriminierungen sind weitgehend auf die Seite geschoben worden. Geblieben ist aber bis heute die Pflicht, einen Antrag zu stellen, ihn zu begr\u00fcnden und pr\u00fcfen zu lassen und die Kriminalisierung derjenigen, die jeden Kriegs- und Kriegsvorbereitungsdienst f\u00fcr ein solches Verbrechen halten, dass sie daf\u00fcr auch keinen Ersatzdienst zu leisten bereit sind. Wenn der Schutz des Gewissens gilt, darf das nicht so sein.<\/p>\n<p>Aber bisher wird die Funktionsf\u00e4higkeit der Bundeswehr selbst vom Bundesverfassungsgericht dem Grundrecht der Gewissensfreiheit, deren Teil und Ausfluss die Kriegsdienstverweigerung ist, vorgeordnet. Was habe ich also gelernt? Dass aktive Mitsprache, Zusammenschl\u00fcsse, um etwas zu erreichen, Demonstrationen, Streiks, Lobbyt\u00e4tigkeit in einer demokratischen Gesellschaft normal sind und erfolgreich sein k\u00f6nnen. Aber auch, dass manche Ziele nur sehr langfristig erreicht werden k\u00f6nnen und dass \u00fcberzogene Forderungen und Aktionen auch das Gegenteil des Gew\u00fcnschten zur Folge haben k\u00f6nnen. Im R\u00fcckblick denke ich, dass nicht nur die &#132;linken&#147; Aktivisten sondern ebenso ihre Gegner vom RCDS eine neue Art des Diskutierens, Streitens, Mitdenkens und demokratischer Aktivit\u00e4t einge\u00fcbt haben, die unser Land ver\u00e4ndert hat und mich auch.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1610],"publikationen":[2818],"class_list":["post-11061","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-ulrich-finckh","publikationen-181-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>68 \u0096 ein permanenter Lernprozess - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/181-vorgaenge\/publikation\/68-ein-permanenter-lernprozess\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"68 \u0096 ein permanenter Lernprozess - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein pers\u00f6nliches Res\u00fcmee, aus: vorg\u00e4nge Nr. 181, Heft 1\/2008, S. 87-90 Von 1962 bis 1970 war ich Studentenpfarrer in Hamburg mit dem Auftrag, mich um die Studierenden au\u00dferhalb der Universit\u00e4t zu k\u00fcmmern. 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