{"id":11194,"date":"1988-01-15T22:20:00","date_gmt":"1988-01-15T21:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/"},"modified":"1988-01-15T12:00:00","modified_gmt":"1988-01-15T11:00:00","slug":"therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/","title":{"rendered":"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken?"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 91 (Heft 1\/1988), S. 13-15<\/p>\n<p>Nur wenige gesundheitspolitische Themen haben derart intensiv mit Politik zu tun wie die Psychiatrie. Auch ist eine Diskussion um eine menschenw\u00fcrdige Psychiatrie nicht ohne st\u00e4ndige politische Bez\u00fcge zu f\u00fchren. Stellt doch die Auseinandersetzung um die Definitionsmacht von \u00bbpsychisch abnorm\u00ab oder \u00bbpsychisch normal\u00ab das wesentliche Kennzeichen jeder Psychiatrie-Politik dar. Wie eine F\u00fclle von psycho-historischen, anthropologischen und ethnologischen Studien zeigen, Ist die Bandbreite des Normalit\u00e4tsbegriffs stets von der konkreten historischen sozio-kulturellen Situation abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Dies erweist sich bereits innerhalb der somatischen Medizin, umso mehr allerdings in der Psychiatrie, in der daher der Krankheitsbegriff stets nur eingeschr\u00e4nkt zu verwenden und kontinuierlich zu hinterfragen ist, kann er doch zu Stigmatisierung und Aussonderung f\u00fchren.\u00a0Klaus D\u00f6rner (Diagnosen der Psychiatrie; Ffm 1975 ) stellt fest, \u00bbda\u00df unter wissenschaftlichen Kriterien die ganze Einrichtung der psychiatrischen Diagnostik nach dem Modell der K\u00f6rpermedizin fragw\u00fcrdig geworden ist und ihrem eigenen Anspruch, Ordnung und Handlungsweisungen zu vermitteln, nicht gerecht wird.\u00ab G\u00e4nzlich fragw\u00fcrdig wird die psychiatrische Diagnose dort, wo sie zum direkten politischen Disziplinierungsinstrument degeneriert.<\/p>\n<p>Auch bedeutet die psychiatrische Intervention und Therapie &#151; gleich der K\u00f6rpermedizin &#151; stets einen Eingriff in die Integrit\u00e4t (die allerdings als besch\u00e4digt diagnostiziert ist), um sie wiederherzustellen. Angesichts der Definitionsmacht \u00fcber \u00bbkrank\u00ab und \u00bbgesund\u00ab gilt es, jedes zur Anwendung kommende medizinische Verfahren sorgf\u00e4ltig auf seine Notwendigkeit, Zul\u00e4ssigkeit etc. zu \u00fcberpr\u00fcfen. Damit aber stellt jede psychiatrische\u00a0 Intervention einen schwierigen Balanceakt zwischen dem Eingriff in die diagnostizierte \u00bbSch\u00e4digung\u00ab der Integrit\u00e4t und ihrer Wiederherstellung dar. Die materiell zu verwirklichenden Grund- und Menschenrechte m\u00fcssen hierbei stets die Me\u00dflatte bilden.<\/p>\n<p>Zu einer inhaltlichen Kritik der Psychiatrie geh\u00f6rt jedoch geh\u00f6rt jedoch stets eine sorgf\u00e4ltige Analyse ihrer Praxis &#151; ei\u00a0ne Kritik jener Institutionen, die das psychiatrische Versorgungssystem umfassen. Die \u00f6ffentliche Auseinandersetzung mit der Psychiatrie begann hierzulande erst in den siebziger Jahren mit der Einsetzung der Enqu\u00eate-Kommission des Bundestages. Damals forderte dle \u00bbDeutsche Gesellschaft f\u00fcr soziale Psychiatrie\u00ab die Aufl\u00f6sung der Gro\u00dfkliniken, die mehr oder minder ausnahmslos unmenschliche Psycho-Kn\u00e4ste waren. Trotz der enormen politischen Schubkraft dieser Forderung wurde es in der Folge still um die Psychiatrie-Politik. Mit-Ursache hierf\u00fcr war, da\u00df die Empfehlungen der Enqu\u00eate-Kommission, die ohnehin nicht weitreichend genug waren, m ihren Vorstellungen, ein menschenw\u00fcrdiges psychiatrisches Hilfssystem zu formulieren, nur halbherzig in Angriff genommen wurden. In zahlreichen Modellversuch\u00a0 wurden sozial psychiatrische Ans\u00e4tze bis Ende 1985 zur Unkenntlichkeit verst\u00fcmmelt. Hinzu kommt, da\u00df es in den Gro\u00dfkliniken einen erheblichen Modernisierungsschub gab, der anti-psychiatrischen Ans\u00e4tzen teilweise den Stachel raubte. Somit kann sich eine Psychiatrie-Kritik Ende der achtziger Jahre nicht in der<br \/>Wiederholung von anti-psychiatrischen Argumentationsmustern aus den Siebzigern ersch\u00f6pfen: Wenn sich die institutionellen Formen etwas &#151; und sicherlich unzureichend &#151; ver\u00e4ndert haben, kann dies nicht ohne Auswirkungen auf politische Forderungen bleiben.<\/p>\n<p>Zweifelsohne existieren in der Psychiatrie Situationen, die ohne schwerwiegende Eingriffe in die Pers\u00f6nlichkeitsrechte des Patienten nicht auskommen. Diese \u00bbFreiheitsberaubung\u00ab Klaus D\u00f6rner durch Fixierung und Isolierung bedarf aber sorgf\u00e4ltiger Indikation und Betreuung. Die Fixierung mit nur einer st\u00e4ndigen Bezugsperson ist zul\u00e4ssig. Damit dieses jedoch stets gew\u00e4hrleistet bleibt, bedarf es ausreichenden und geschulten Personals. Eine Fixierung oder Isolierung aus blo\u00dfem Personalmangel darf es nicht geben &#151; und sei es auch, weil die entstehende Krise zu sp\u00e4t abgefangen werden kann. Teilt man die Einsch\u00e4tzung, da\u00df jede dar\u00fcber hinausgehende Fixierung und Isolierung eine Grundrechtsverletzung darstellt, bedeutet dies, da\u00df aus Personalmangel heraus Grundrechtsverletzungen entstehen!<\/p>\n<p>Die Verordnung von Psychopharmaka in bestimmten Krisensituationen bedeutet einen Fortschritt, wenn sie lege artis vorgenommen wird. Das hei\u00dft: Entsprechend einer kritischen Einsch\u00e4tzung der Dosierungsempfehlungen der Hersteller, so sparsam wie irgend m\u00f6glich und nicht, um den Stationsbetrieb &#151; wom\u00f6glich aus Personalmangel &#151; aufrecht zu erhalten. Psychopharmaka k\u00f6nnen potentiell gesundheitszerst\u00f6rend wirken und bedeuten dann ebenfalls eine Grundrechtsverletzung.<\/p>\n<p>Die Trennung von psychisch erkrankten Menschen in Behandlungs- und Pflegef\u00e4lle ist fachlich fragw\u00fcrdig. Gerade im P flegefallberelch ist die Situation besorgniserregend, kann doch eine \u00fcber die Grundpflege hinausgehende Betreuung der Menschen derzeit mit dem vorhandenen Personalschl\u00fcssel nicht organisiert werden. Weder ist eine den Anspr\u00fcchen der humanen Psychiatrie entsprechende Therapie m\u00f6glich noch gibt es gezielte Ausgliederung &#150; und Integrationsprogramme, um diesen Menschen ein Leben au\u00dferhalb der Anstalt zu erm\u00f6glichen. In der Tat ist es so, da\u00df die Eingruppierung eines Menschen als Pflegefall mit einer Verschlechterung seiner Heilungschancen (entgegen dem Stand der Wissenschaft) einhergeht, sie letztlich nur aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden erfolgt: um Kosten einzusparen.<\/p>\n<p>Allerorten ist von verschiedenen Schwellen die Rede: Betriebsschwelle, Therapieschwelle, Perspektivschwelle. Diese \u00bbSchwellerei\u00ab vernebelt die harte Tatsache, da\u00df die Behandlung in den psychiatrischen Landeskrankenh\u00e4usern nicht auf der H\u00f6he der wissenschaftlichen Standards &#151; jenseits der Ansichten dar\u00fcber, welche Richtung die richtige sei &#151; erfolgt. Fast nirgends wird die omin\u00f6se \u00bbTherapieschwelle\u00ab erreicht die dem Standard eines reichen und zivilisierten Landes entsprechen wurde. Pr\u00e4ziser ausgedruckt hei\u00dft dies, da\u00df in vielen psychiatrischen Landeskrankenh\u00e4usern vor allem aus Personalmangel zu sp\u00e4t und zu wenig behandelt werden kann. Da sich gerade in der Psychiatrie die Prognose schon bei Therapiebeginn im wesentlichen entscheidet, hei\u00dft dies, da\u00df Menschen de facto um ihre optimalen Therapiechancen gebracht werden. Sie bekommen geringere Hilfe als m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Einschr\u00e4nkend sei hinzugef\u00fcgt, da\u00df eine gro\u00dfz\u00fcgigere Personalausstattung lediglich den strukturellen Rahmen absteckt, von dem aus eine Therapie Erfolg versprechen kann. Ob diese dann tats\u00e4chlich zu realisieren ist, h\u00e4ngt des weiteren von den konkreten Therapieangeboten ab. So problematisch die Vergleiche mit der somatischen Medizin sind: hier w\u00e4re dann doch einer angebracht. G\u00e4be es in ihrem Bereich \u00e4hnliche Situationen, waren Aufschreie der Entr\u00fcstung die Folge. Man stellte sich nur vor, Patienten mit einer akuten Bauchfellentz\u00fcndung wurden aus Personalmangel nicht sofort, sondern erst nach einigen Tagen operiert werden! Oder die sorgf\u00e4ltige Therapie eines Herzinfarktes w\u00fcrde verschoben. Oder ein Patient bliebe l\u00e4nger in der Narkose, weil das Personal anderweitig besch\u00e4ftigt ist!<\/p>\n<p>Verantwortlich im direkten Sinne &#151; jenseits einer grunds\u00e4tzlichen Herrschaftsanalyse &#151; f\u00fcr die Zustande in den psychiatrischen Landeskrankenh\u00e4usern sind sowohl Krankenhaustr\u00e4ger als auch Kostentr\u00e4ger. Letztere stellen ohne jede Frage zu wenig Mittel zur Verf\u00fcgung. Dies zeigt sich bereits an der absoluten H\u00f6he bzw. Tiefe der Pfleges\u00e4tze. Gerade wenn man einen Vergleich zu den Pfleges\u00e4tzen in der K\u00f6rpermedizin heranzieht und die Krankenhauskosten setzen sich ja zu 70 % aus Personalkosten zusammen), wird deutlich, welche finanziellen Spielr\u00e4ume nach oben noch notwendig sind. Verantwortlich sind aber auch die Tr\u00e4ger, d.h. die L\u00e4nder\/Sozialministerien, die durch zu laue Rahmenbedingungen Menschen um ihre Therapiechancen bringen und die F\u00fcrsorgepflicht gegen\u00fcber den Besch\u00e4ftigten verletzen.<\/p>\n<p>Zu fordern w\u00e4re stattdessen ein psychiatrisches Gesamtkonzept, das pr\u00e4ventiv orientiert ist, sich strukturell weitgehend dezentralisiert, personell ausreichend ausgestattet und inhaltlich vielf\u00e4ltig organisiert ist. Dabei m\u00fc\u00dfte der Schwerpunkt auf den strikten Vorrang ambulanter Hilfe verlagert werden. Dies ist bei dem derzeitigen h\u00f6chst rudiment\u00e4ren Stand der ambulanten Hilfen noch nicht m\u00f6glich &#151; hier g\u00e4lte es auch, das Behandlungsmonopol niedergelassener \u00c4rzte zu durchbrechen. Es mu\u00df deswegen zuerst das Personal in den Landeskliniken um ein sinnvolles Ma\u00df erh\u00f6ht werden, damit von diesem Niveau aus dann ein Umbau der psychiatrischen Hilfsangebote erfolgen kann. Erst mit einer dann solcherart umgestalteten Psychiatrie ist es m\u00f6glich, die Grund- und Menschenrechte auch materiell zu verwirklichen.<\/p>\n<p><i>Vorstehende \u00dcberlegungen resultieren aus der Arbeit des Untersuchungsausschusses des baden-w\u00fcrttembergischen Landtages zur Situation in den psychiatrischen Landeskrankenh\u00e4usern.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1983],"publikationen":[1307],"class_list":["post-11194","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-gerd-schwandner","publikationen-91-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg\u00e4nge Nr. 91 (Heft 1\/1988), S. 13-15 Nur wenige gesundheitspolitische Themen haben derart intensiv mit Politik zu tun wie die Psychiatrie. Auch ist eine Diskussion um eine menschenw\u00fcrdige Psychiatrie nicht ohne st\u00e4ndige politische Bez\u00fcge zu f\u00fchren. Stellt doch die Auseinandersetzung um die Definitionsmacht von \u00bbpsychisch abnorm\u00ab oder \u00bbpsychisch normal\u00ab das wesentliche Kennzeichen jeder Psychiatrie-Politik [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/publikation\\\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/publikation\\\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\\\/\",\"name\":\"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"1988-01-15T21:20:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/publikation\\\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/publikation\\\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/publikation\\\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 91: Digitale Demokratie\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/91-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union","og_description":"aus: vorg\u00e4nge Nr. 91 (Heft 1\/1988), S. 13-15 Nur wenige gesundheitspolitische Themen haben derart intensiv mit Politik zu tun wie die Psychiatrie. Auch ist eine Diskussion um eine menschenw\u00fcrdige Psychiatrie nicht ohne st\u00e4ndige politische Bez\u00fcge zu f\u00fchren. Stellt doch die Auseinandersetzung um die Definitionsmacht von \u00bbpsychisch abnorm\u00ab oder \u00bbpsychisch normal\u00ab das wesentliche Kennzeichen jeder Psychiatrie-Politik [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/","name":"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken? - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"1988-01-15T21:20:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/publikation\/therapiechancen-in-psychiatrischen-kliniken\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 91: Digitale Demokratie","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/91-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Therapiechancen in psychiatrischen Kliniken?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/11194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=11194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=11194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=11194"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=11194"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}