{"id":11345,"date":"2014-09-19T23:45:00","date_gmt":"2014-09-19T21:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/wir-sind-gefordert-ueber-die-mangelnde-schutzwirkung-der-grundrechtsordnung-nachzudenken\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:48","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:48","slug":"wir-sind-gefordert-ueber-die-mangelnde-schutzwirkung-der-grundrechtsordnung-nachzudenken","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/205\/publikation\/wir-sind-gefordert-ueber-die-mangelnde-schutzwirkung-der-grundrechtsordnung-nachzudenken\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir sind gefordert, \u00fcber die mangelnde Schutzwirkung der Grundrechtsordnung nachzudenken&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Rede zum Fritz-Bauer-Preis 2014 an Edward Snowden. Aus: vorg&auml;nge Nr. 205 (Heft 1\/2014), S. 3-7<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5185 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-600x300.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-600x300.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-1000x500.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-800x400.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-450x225.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s-540x270.jpg 540w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/fbp2014-01s.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p><i>(Red.) Am 21. Juni verlieh die Humanistische Union ihren Fritz-Bauer-Preis 2014 an Edward J. Snowden. Mit der Preisvergabe, die bereits kurz nach der Ver&ouml;ffentlichung der ersten Dokumente Snowdens im Sommer 2013 beschlossen worden war, erinnerte die Humanistische Union (HU) an die ausstehende Aufarbeitung der NSA-Geheimdienstaff&auml;re sowie den unsicheren Aufenthaltsstatus des Whistleblowers. F&uuml;r den Festakt hatte sich die B&uuml;rgerrechtsorganisation einen besonderen Ort ausgesucht: die Erinnerungsst&auml;tte f&uuml;r die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Schloss Rastatt.<\/i><\/p>\n<p><i>Wir dokumentieren hier die Rede des Bundesvorsitzenden der HU, Werner Koep-Kerstin, zur Preisvergabe. Die Laudatio auf den Preistr&auml;ger kam von Prof. Dr. Josef Foschepoth (Albert-Ludwigs-Universit&auml;t Freiburg). Der Historiker hat mit seinem viel beachteten Buch &#8222;&Uuml;berwachtes Deutschland&#8220;, das neun Monate vor Beginn der NSA-Aff&auml;re erschien, eine erste Geschichte der &Uuml;berwachung in der Bundesrepublik vorgelegt. Da der Laudator aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden leider kurzfristig seine Teilnahme absagen musste, wurde sein Text verlesen.<\/i><\/p>\n<p><i>Der Preistr&auml;ger selbst konnte aus den bekannten Gr&uuml;nden nicht am Festakt teilnehmen &#8211; die Bundesregierung weigert sich nach wie vor, ihm f&uuml;r den Fall einer Einreise nach Deutschland einen sicheren Aufenthalt zu gew&auml;hrleisten. In einem Gru&szlig;wort bedankte er sich jedoch f&uuml;r die Auszeichnung und zeigte sich zutiefst geehrt. Er erinnerte zugleich an die noch ausstehende &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber die Grenzen der &Uuml;berwachung: &#8222;Auch wenn es richtig ist, dass diese Exzesse nicht heute, morgen oder in einem Monat korrigiert werden k&ouml;nnen, so wird es doch immer klarer, dass hier die Aufgabe einer ganzen Generation begonnen hat, und die hier Versammelten repr&auml;sentieren die Speerspitze unserer B&uuml;rgerrechte, eine Versammlung von Menschen, die in Erinnerung rufen, dass Sicherheit nie auf Kosten der Preisgabe von Freiheitsrechten erlangt wurde.&#8220;<\/i><\/p>\n<p><i>Die Preisverleihung war f&uuml;r die Humanistische Union zugleich Anlass, sich ausf&uuml;hrlich mit den Folgen des von Snowden aufgedeckten &Uuml;berwachungsskandals zu besch&auml;ftigen. Im Vorfeld fand das dritte Gustav-Heinemann-Forum der HU statt. Das verfassungspolitische Forum befasste sich diesmal mit der &#8222;Weltweite(n) Kommunikations&uuml;berwachung: Rechtliche Bewertung &amp; politische Handlungsoptionen&#8220;. Mehrere Beitr&auml;ge der Veranstaltung werden wir im Schwerpunkt der n&auml;chsten Ausgabe dokumentieren. <\/i><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren<\/p>\n<p>liebe Mitglieder der Humanistischen Union,<\/p>\n<p>den diesj&auml;hrigen Fritz-Bauer-Preis verleiht die Humanistische Union an den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Edward J. Snowden &#8211; ein Name, den die Welt kennt. Der Fritz-Bauer-Preis wurde im Juli 1968, unmittelbar nach dem Tod Fritz Bauers, von der Humanistischen Union gestiftet. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es damals:<\/p>\n<p><i>&#8222;Zum Gedenken an ihr Gr&uuml;ndungs- und Vorstandsmitglied Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen von 1955 bis 1968, stiftet die HU einen Preis f&uuml;r besondere Verdienste um die Demokratisierung, Liberalisierung und Humanisierung der Rechtsordnung in der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Preis wird &#8230; an Pers&ouml;nlichkeiten oder Institutionen verliehen, die sich im Sinne der &Uuml;berzeugungen Fritz Bauers (und der Bestrebungen der Humanistischen Union) darum bem&uuml;ht haben, der Gerechtigkeit und Menschlichkeit in unserer Gesetzgebung, Rechtsprechung und im Strafvollzug Geltung zu verschaffen.&#8220; <\/i><\/p>\n<p>Nun mag man fragen, was denn ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter, der seit einem Jahr in Moskau im Exil verweilt, f&uuml;r die Demokratisierung und Humanisierung unserer Rechtsordnung in Deutschland beigetragen hat oder noch beitr&auml;gt.<\/p>\n<p>Die Fragen gehen weiter, wenn wir uns die Liste der bisherigen Preistr&auml;gerinnen und Preistr&auml;ger anschauen: Diese Liste liest sich wie das Who-is-Who der links-liberalen intellektuellen Elite unseres Landes. So wurde der Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union bisher unter anderem an Gustav Heinemann (1970), an G&uuml;nter Grass (1997), Regine Hildebrandt (2000) oder Burkhard Hirsch (2006) verliehen. Wie passt ein Edward Snowden in diese Reihe?<\/p>\n<p>Keine Frage: mit der heutigen Verleihung des Fritz-Bauer-Preises an Edward Snowden leitet die Humanistische Union einen Wechsel ein:<\/p>\n<ul>\n<li>unser diesj&auml;hriger Preistr&auml;ger ist j&uuml;nger als alle Preistr&auml;gerinnen und Preistr&auml;ger zuvor &#8211; er wird genau heute 31 Jahre alt;<\/li>\n<li>&nbsp;er hat g&auml;nzlich anderen professionellen Hintergrund, als seine Vorg&auml;ngerinnen und Vorg&auml;nger<\/li>\n<li>&nbsp;er ist in gewisser Weise ber&uuml;hmter als fr&uuml;here Preistr&auml;ger &#8211; ein Name, den (zumindest derzeit) die ganze Welt zu kennen scheint. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Meine Damen und Herren, Ihnen d&uuml;rfte sp&auml;testens jetzt klar sein, dass Sie deshalb heute an einer etwas au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Preisverleihung teilhaben. Ich hoffe, Sie haben nicht erwartet, dass unser Preistr&auml;ger heute hier anwesend ist. Das ist leider nicht m&ouml;glich. Daran etwas zu &auml;ndern, dass ein Besuch Edward Snowdens in Deutschland m&ouml;glich wird, dazu wollen wir mit unserer heutigen Veranstaltung beitragen.<\/p>\n<p>Wir haben im Vorfeld dieser Preisverleihung Herrn Snowden gefragt, ob er denn mit der Vergabe dieses Preises einverstanden sei. Er hat nicht nur sofort zugesagt. Mehr noch, er hat sich selbst informiert, wer denn dieser &#8222;Fritz Bauer&#8220; eigentlich war &#8211; und zeigte sich zutiefst beeindruckt und h&ouml;chst geehrt, in die Reihe Tr&auml;gerinnen und -tr&auml;ger des Fritz-Bauer-Preises aufgenommen zu werden.<\/p>\n<p>Aber kommen wir zum Kern der Sache: Warum der Fritz Bauer-Preis an Edward Snowden? Sein Verdienst besteht darin, die Welt&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das massenhafte und anlasslose Aussp&auml;hen, Speichern und Auswerten von Kommunikationsdaten und -inhalten durch amerikanische und andere Geheimdienste ins Bild gesetzt zu haben.<\/p>\n<p>Seine Enth&uuml;llungen haben eine Debatte angesto&szlig;en &uuml;ber die Grenzen des Sicherheitswahns und die effektive Kontrolle der Geheimdienste. Wir sind durch den von Edward Snowden bekannt gewordenen &Uuml;berwachungsskandal aufgefordert, &uuml;ber die mangelnde Schutzwirkung der deutschen Grundrechtsordnung und fehlende internationale Rechtsschutzstandards nachzudenken.<\/p>\n<p>Snowdens Aufdeckung grund- und menschenrechtswidriger &Uuml;berwachungs-Praktiken liegt im Interesse einer kritischen &Ouml;ffentlichkeit. Die Verhinderung systematischer Rechtsbr&uuml;che bzw. die Beseitigung solcher Missst&auml;nde geh&ouml;rt zu den zentralen Schutzpflichten eines jeden demokratischen Staates.<\/p>\n<p>Der Preistr&auml;ger verdient unseren hohen Respekt, weil er um der Sache Willen handelte unter Inkaufnahme der Zerst&ouml;rung seiner b&uuml;rgerlichen Existenz. Als Glenn Greenwald und Laura Poitras in Hongkong zum ersten Mal Edward Snowden begegneten, waren sie &uuml;berrascht, keinem im Geheimdienst ergrauten Aussteiger zu begegnen, dem es auf seine b&uuml;rgerliche Existenz wom&ouml;glich gar nicht mehr ankommt. Sie waren &uuml;berrascht, einem etwas blassen und schlanken Endzwanziger gegen&uuml;ber zu sitzen, der mit Pr&auml;zision und gro&szlig;er Ruhe darlegte, was er zu bieten hat und worum es ihm dabei geht. Er enth&uuml;llte, in welchem Ausma&szlig; die geheimdienstliche &Uuml;berwachungspraxis heute alle rechtlichen Schranken, die Grenzen des Vorstellbaren und auch des moralisch Vertretbaren &uuml;berschreitet.<\/p>\n<p>Die Betroffenheit dar&uuml;ber erfasst weite gesellschaftliche Bereiche. Als &#8222;Sputnikschock f&uuml;r die deutsche Wirtschaft&#8220; hat deren ma&szlig;geblicher Sprecher beispielsweise die Enth&uuml;llungen durch die Snowden-Dokumente bezeichnet. Der Vertrauensverlust von Kommunikations-Unternehmen, die mit der NSA kooperiert haben, f&uuml;hrte bereits zu Einbu&szlig;en von rund 180 Milliarden Dollar. Die Feuilletons gro&szlig;er Zeitungen lassen Digital-Protagonisten zu Wort kommen, die sich in ihren Beitr&auml;gen um die Vermessung der digitalen Welt bem&uuml;hen &#8211; mit all ihren Vorteilen, aber auch den Gef&auml;hrdungen unserer Freiheit.<\/p>\n<p>Die Verleihung des Pulitzer-Preises an die Washington Post und den Guardian f&uuml;r deren Verdienste um die Aufdeckung der NSA-Aff&auml;re zeigt, dass der Schutz individueller Freiheit auch im Mutterland der Menschen- und B&uuml;rgerrechte immer noch seine entschiedenen zivilgesellschaftlichen F&uuml;rsprecher hat.<\/p>\n<p>Edward Snowden hat im &ouml;ffentlichen Interesse gehandelt, er hat der Transparenz und damit der Wahrheitsfindung gedient. Durch die Delegation seiner Dokumente an hochprofessionelle Journalisten hat Edward Snowden f&uuml;r einen verantwortlichen Umgang mit seinen Enth&uuml;llungen gesorgt. Der verbesserte Schutz von solchen Whistleblowern, die Missst&auml;nde und Wahrheiten offenbaren, ist seit l&auml;ngerem dringendes Anliegen der Humanistischen Union.<\/p>\n<p>Den Fritz Bauer Preis der Humanistischen Union erhalten Frauen und M&auml;nner, die in ihrem Einsatz f&uuml;r eine gerechte und humane Gesellschaft au&szlig;erdem ungew&ouml;hnliche Zivilcourage bewiesen haben und damit Vorbild und Ansporn f&uuml;r b&uuml;rgerrechtliches Engagement sind. Edward Snowden handelte ganz im Sinne des politisch-ethischen Verm&auml;chtnisses von Fritz Bauer, der gemahnt hatte, &#8222;dass es in unserem Leben eine Grenze gibt, wo wir nicht mehr mitmachen d&uuml;rfen.&#8220; Diese Grenze war f&uuml;r Edward Snowden erreicht, als er das wahre Ausma&szlig; der weltweiten Aussp&auml;hung durch die NSA und andere westliche Geheimdienste erkannte.<\/p>\n<p>Auf die Frage, was er denn am meisten f&uuml;rchte, meinte Edward Snowden, dies sei vor allem anderen die Aussicht, dass seine Enth&uuml;llungen nichts Tiefgreifendes bewirken k&ouml;nnten und Politik und &Ouml;ffentlichkeit zur Tagesordnung &uuml;bergehen k&ouml;nnten. Es ist unser Wunsch, dass wir mit dem Fritz-Bauer-Preis f&uuml;r Edward Snowden mit dazu beitragen k&ouml;nnen, dass diese d&uuml;stere Bef&uuml;rchtung nicht Wirklichkeit wird. Die aktuellen Entwicklungen geben uns recht. Anders als es dieser servile Administrator im Bundeskanzleramt namens Pofalla seinerzeit mit dem Herunterspielen des Aussp&auml;h-Skandals versuchte, haben die Enth&uuml;llungen Edward Snowdens zu breitester Diskussion, Untersuchung der Sachverhalte und Gesetzgebungsinitiativen gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Wir fordern ebenso wie zahlreiche andere Organisationen und Pers&ouml;nlichkeiten einen sicheren Aufenthalts-Status f&uuml;r Edward Snowden &#8211; in Deutschland oder auch in einem anderen Mitgliedsland der Europ&auml;ischen Union, die mit der Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 2012 dazu ja in besonderer Weise verpflichtet w&auml;re. Ihm geb&uuml;hrt Schutz, weil er menschen- und b&uuml;rgerrechtswidrige Praktiken aufgedeckt hat, die &ouml;ffentlich bekannt sein m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Wir sind davon &uuml;berzeugt &#8211; und er selbst hat das immer wieder betont &#8211; dass Edward Snowden nur bei einem gesicherten Aufenthalt in der Lage sein wird, gegen&uuml;ber parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen und anderen Ermittlungsbeh&ouml;rden umfassend auszusagen. Die Einladung zur Zeugenaussage an Edward Snowden w&auml;re ein Signal, mit dem etwaige Zweifel an der Souver&auml;nit&auml;t des Rechtsstaates Deutschland ausger&auml;umt w&uuml;rden.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich zum Schluss eine Vision entwickeln. Der genius loci &#8211; die Erinnerungsst&auml;tte f&uuml;r die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte &#8211; k&ouml;nnte uns auf den Gedanken bringen, dass Edward Snowden durch seine Enth&uuml;llungen eine neue Freiheitsdynamik ausgel&ouml;st und in Gang gesetzt hat &#8211; n&auml;mlich die einer weltweiten digitalen Freiheitsbewegung. Diese k&ouml;nnte dazu beitragen, dass wir neu dar&uuml;ber verhandeln, wie viel Freiheit unsere Sicherheit kosten darf. Nur so k&ouml;nnen wir die Spirale immer neuer Sicherheitsversprechen und Schutzerwartungen durchbrechen.<\/p>\n<p>Rastatt, am 21. Juni 2014<\/p>\n<p>Alle Reden zum Nachlesen und Nachh&ouml;ren sowie Bilder von der Preisverleihung sind auf der Webseite der HU zu finden unter: www.humanistische-union.de\/shortcuts\/fbp.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":5185,"template":"","categories":[],"tags":[654,667],"autoren":[133],"publikationen":[1083],"class_list":["post-11345","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-aufmacher","tag-vorgaenge-artikel","autoren-werner-koep-kerstin","publikationen-1083"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>&quot;Wir sind gefordert, \u00fcber die mangelnde Schutzwirkung der Grundrechtsordnung nachzudenken&quot; - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/205\/publikation\/wir-sind-gefordert-ueber-die-mangelnde-schutzwirkung-der-grundrechtsordnung-nachzudenken\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Wir sind gefordert, \u00fcber die mangelnde Schutzwirkung der Grundrechtsordnung nachzudenken&quot; - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Rede zum Fritz-Bauer-Preis 2014 an Edward Snowden. 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