{"id":11539,"date":"2015-08-11T10:15:00","date_gmt":"2015-08-11T08:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/"},"modified":"2021-08-30T15:42:02","modified_gmt":"2021-08-30T13:42:02","slug":"das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/","title":{"rendered":"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig)"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg&auml;nge Nr. 209 (Heft 1\/2015), S. 80-84<\/p>\n<p><i>(Red.) Am 12. Juni 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Erh&ouml;hung der Sicherheit informationstechnischer Systeme &#8211; kurz IT-Sicherheitsgesetz. [1] Das Gesetz schreibt neue Pflichten und Mindeststandards f&uuml;r Betreiber kritischer Infrastrukturen fest. Provider werden verpflichtet, ihre Infrastruktur nach dem &#8222;Stand der Technik&#8220; vor Angriffen zu sch&uuml;tzen und erhebliche St&ouml;rungen zu melden.<\/i><\/p>\n<p><i>An dem Entwurf des IT-Sicherheitsgesetz gab es viel Kritik, auch aus b&uuml;rgerrechtlicher Sicht. Stefan H&uuml;gel fasst die kritischen Anmerkungen zusammen.<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"datenspeicherung-zur-abwehr-von-angriffen\">Daten&shy;spei&shy;che&shy;rung zur Abwehr von Angriffen<\/span><\/h5>\n<p>Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Provider zur Abwehr von Angriffen weitgehende Befugnisse zur Analyse der Kommunikation ihrer Kundinnen und Kunden erhalten. Die bisherige Befugnis aus &sect;&nbsp;100 Telekommunikationsgesetz (TKG) wurde ausgeweitet und f&uuml;hrt zu einer dauerhaften, fl&auml;chendeckenden und alle Inhalte betreffenden &Uuml;berwachung der gesamten Telekommunikation. Das <i>Forum InformatikerInnen f&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) <\/i>hatte vor der Verabschiedung in seiner Stellungnahme diese Regelung als einen Versto&szlig; gegen Artikel&nbsp;10 Grundgesetz und damit klar verfassungswidrig bezeichnet [4,7]. Der Kritik haben sich auch Sachverst&auml;ndige in der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung zum Gesetzentwurf angeschlossen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig verbietet bisher &sect;&nbsp;15 Telemediengesetz (TMG) die Verarbeitung von IP-Adressen f&uuml;r Zwecke der IT-Sicherheit. Damit k&ouml;nnen Betreiber von Web-Angeboten keine legalen Ma&szlig;nahmen ergreifen, um Angriffe zu erkennen, zur&uuml;ckzuverfolgen und Angreifer zu identifizieren. Eine solche Ma&szlig;nahme ist nur f&uuml;r IT-Systeme des Bundes zul&auml;ssig (&sect;&nbsp;5 BSIG). Daran hat sich mit dem neuen Gesetz nichts ge&auml;ndert.<\/p>\n<p>Im Ergebnis steht einer verfassungswidrigen &Uuml;berwachungsbefugnis nach TKG ein juristisches Vakuum beim Schutz von Telemedienanbietern nach TMG entgegen. Erforderlich w&auml;ren stattdessen einheitliche verfassungskonforme Regeln f&uuml;r den Einsatz von IT-Sicherheitssystemen im Telekommunikations- und Telemediensektor. Initiativen zum Schutz der privaten Endnutzer.innen durch angemessenen Umgang mit fahrl&auml;ssig implementierten Systemen und nicht wirksam beseitigten Sicherheitsl&uuml;cken fehlen.<\/p>\n<h5><span id=\"sonderregelungen-fuer-die-it-des-bundes\">Sonder&shy;re&shy;ge&shy;lungen f&uuml;r die IT des Bundes<\/span><\/h5>\n<p>Das Bundesamt f&uuml;r die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Befugnis, ausschlie&szlig;lich bei der IT des Bundes IT-Sicherheitssysteme nach dem Stand der Technik einzusetzen (&sect;&nbsp;5 BSIG). Dies wird durch neue Befugnisse f&uuml;r das BKA verst&auml;rkt ([1], Artikel 7). Weiterhin sorgt demnach die Bundesregierung lediglich f&uuml;r den Schutz der IT-Systeme des Bundes und &uuml;berl&auml;sst die IT-Systeme der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und der Wirtschaft sich selbst. Daf&uuml;r gibt es neue Befugnisse f&uuml;r das Bundeskriminalamt (BKA) und eine Abteilung, die Straftaten gegen die IT des Bundes und gegen kritische Infrastrukturen verfolgt.<\/p>\n<p>Der Chaos Computer Club (CCC) stellt dazu in seiner Stellungnahme [6] fest: Der Gesetzentwurf vernachl&auml;ssige insgesamt die Interessen aller normalen Nutzer_innen und enthalte keinerlei Initiativen oder Ans&auml;tze, deren Situation zu verbessern. Bei Privatpersonen und den ihnen entstehenden Sch&auml;den durch mangelnde IT-Sicherheit solle offenbar alles so bleiben, wie es derzeit ist.<\/p>\n<h5><span id=\"ausbau-der-geheimdienste-und-die-rolle-des-bsi\">Ausbau der Geheim&shy;dienste und die Rolle des BSI<\/span><\/h5>\n<p>Die in dem Gesetz vorgesehenen zus&auml;tzlichen Ressourcen f&uuml;r die IT-Sicherheit sind grunds&auml;tzlich positiv zu bewerten. Das Gesetz [1] sieht neue Planstellen f&uuml;r das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz vor. Besser w&auml;re es jedoch stattdessen gewesen, Sachkompetenz beim BSI zu b&uuml;ndeln anstatt durch Ausbau des Verfassungsschutzes nachrichtendienstliche Ausforschung weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Zus&auml;tzlich ist eine &Auml;nderung der Rolle und der organisatorischen Einordnung des BSI notwendig. Das BSI ist laut Gesetz zust&auml;ndig f&uuml;r die Informationssicherheit auf nationaler Ebene ([1], Artikel 1 (1)). Das FIfF begr&uuml;&szlig;t dies in seiner Stellungnahme, kritisiert aber die Umsetzung. Das BSI muss als eine nationale Bundesoberbeh&ouml;rde organisiert werden, die nicht dem BMI oder einer anderen Bundesbeh&ouml;rde unterstellt ist. Auch der Chaos Computer Club fordert in seiner Stellungnahme [6], dass das BSI in eine vom Innenministerium unabh&auml;ngige Bundesbeh&ouml;rde mit klarem Sicherheitsauftrag umgewandelt wird. Die Mitwirkung des BSI an staatlicher Schadsoftware (&#8222;Staats&shy;trojaner&#8220;) habe die Vertrauensw&uuml;rdigkeit des Amts untergraben. Ein Missbrauch des dort anfallenden Wissens &uuml;ber Angriffstechniken sei nicht auszuschlie&szlig;en.<\/p>\n<h5><span id=\"meldepflicht\">Meldepflicht<\/span><\/h5>\n<p>Das Gesetz sieht eine Meldepflicht bei Sicherheitsvorf&auml;llen in kritischen Infrastrukturen vor:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;Betreiber kritischer Infrastrukturen haben erhebliche St&ouml;rungen &#8230; die zu einem Ausfall oder einer Beeintr&auml;chtigung der Funktionsf&auml;higkeit der von ihnen betriebenen Kritischen Infrastrukturen f&uuml;hren k&ouml;nnen oder bereits gef&uuml;hrt haben, &#8230; unverz&uuml;glich an das Bundesamt zu melden. &#8230; Die Nennung des Betreibers ist nur dann erforderlich, wenn die St&ouml;rung tats&auml;chlich zu einem Ausfall oder einer Beeintr&auml;chtigung der Funktionsf&auml;higkeit der Kritischen Infrastruktur gef&uuml;hrt hat.&#8220; (Artikel 1 (7); s.a. [1]). <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diese Meldepflicht entsteht erst nachtr&auml;glich, wenn es bereits zu schweren Beeintr&auml;chtigungen oder dem Ausfall kritischer Infrastrukturen gekommen ist. Netzpolitik.org [3] bezweifelt, ob eine nachtr&auml;gliche Meldepflicht f&uuml;r die rechtzeitige Einleitung von Schutzma&szlig;nahmen ausreichend ist, beispielsweise wenn Angriffe parallel erfolgen, und ob eine nachholende Aufkl&auml;rung der &Ouml;ffentlichkeit in Form von Lagebildern anstatt einer obligatorischen und rechtzeitigen Aufkl&auml;rung Betroffener ausreicht.<\/p>\n<h5><span id=\"buerokratie-statt-sicherheit\">B&uuml;rokratie statt Sicherheit<\/span><\/h5>\n<p>Nicht eine einzige der im Gesetzesentwurf vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen ist zielf&uuml;hrend, um die IT-Sicherheit tats&auml;chlich zu erh&ouml;hen, urteilt der Chaos Computer Club [6]. Man habe offenbar ein Verst&auml;ndnis von IT-Sicherheit in ein Gesetz gegossen, wonach lediglich durch mehr verpflichtende Dokumentations- und Berichtsregularien und Checklisten in den Unternehmen wirksame Verbesserungen herbeigef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten. Doch der nun vorgesehene enorme B&uuml;rokratieaufwand ist nicht nur zeitaufwendig und in der Sache nutzlos, sondern h&auml;lt auch noch die an einer wirksamen IT-Sicherheit Arbeitenden von wirklich sinnvollen Ma&szlig;nahmen ab.<\/p>\n<h5><span id=\"weitere-kritikpunkte\">Weitere Kritik&shy;punkte<\/span><\/h5>\n<p>Weitere Kritikpunkte am Gesetz sind [3,6,7]:<\/p>\n<ul>\n<li>Es fehlen klare Begriffsdefinitionen: &#8222;Kritische Infrastrukturen&#8220; sind beispielsweise Infrastrukturen, die f&uuml;r die Versorgung mit Wasser, Energie, Telekommunikation genutzt werden &#8211; darunter fallen gesch&auml;tzt etwa 2000 Unternehmen in Deutschland. Ab wann &#8211; beispielsweise ab welcher Gr&ouml;&szlig;e &#8211; ein Unternehmen aber genau darunter f&auml;llt, ist nicht klar. Ein positiver Punkt ist, dass nun auch kerntechnische Anlagen darunter fallen &#8211; diese waren zuvor aus der Debatte herausgehalten worden. <\/li>\n<li>Ebenso ist der &#8222;Stand der Technik&#8220; keine klare Perspektive &#8211; DIN und ISO arbeiten an neuen Standards, hier ist bereits jetzt Bedarf an Nachbesserung zu erwarten. Besser w&auml;re hier aktives Gestalten gewesen, anstatt nur zu reagieren. Der Chaos Computer Club stellt zus&auml;tzlich fest, dass die Festlegung auf den &#8222;Stand der Technik&#8220; proaktive Verbesserungen der Schutzvorkehrungen ausschlie&szlig;t.<\/li>\n<li>Kritisiert wird auch die Begrenzung des Gesetzes auf kritische Infrastrukturen selbst: Eine gro&szlig;e Zahl von Angriffen auf &#8211; f&uuml;r sich genommen &#8211; nicht kritische Infrastrukturen k&ouml;nnen in der Summe ebenfalls kritische Auswirkungen haben, wenn z.B. eine gro&szlig;e Anzahl von Unternehmen oder Beh&ouml;rden gleichzeitig angegriffen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><span id=\"forderungen\">Forderungen<\/span><\/h5>\n<ul>\n<li>Aus Sicht des&nbsp; FIfF w&auml;ren die umzusetzenden rechtlichen Mindestvoraussetzungen f&uuml;r einen wirksamen Grundrechtsschutz [4]:<\/li>\n<li>\n<\/li>\n<li>einheitliche verfassungskonforme Rechtsgrundlagen f&uuml;r den Einsatz von IT-Sicherheitssystemen im Telekommunikations- und Telemediensektor, <\/li>\n<li>eine grunds&auml;tzliche Pflicht zur Ver&ouml;ffentlichung von IT-Sicherheitsl&uuml;cken bei gleichzeitigem Verbot des kommerziellen Handels mit Sicherheitsl&uuml;cken einschlie&szlig;lich des Kaufs solchen Wissens durch Nachrichtendienste, <\/li>\n<li>eine an die bestehenden Produkthaftungsvorschriften angelehnte Schadenshaftung f&uuml;r fahrl&auml;ssig implementierte IT-Systeme und f&uuml;r nicht wirksam beseitigte Sicherheitsl&uuml;cken in IT-Systemen, wenn sie nach Ablauf einer angemessenen Frist nach Bekanntwerden nicht behoben werden, <\/li>\n<li>Ausbau und Verst&auml;rkung von Analyse- und Beratungskapazt&auml;ten bei einem BSI, das zu organisieren ist als eine von Weisungen unabh&auml;ngige Beh&ouml;rde vergleichbar dem Bundesrechnungshof (BRH), <\/li>\n<li>Anpassung der Strafbarkeit des Bruchs des Fernmeldegeheimnisses(&sect;&nbsp;206 StGB) an die Vorgaben von Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht. <\/li>\n<li><\/ul>\n<p>Abschlie&szlig;end urteilt das FIfF: Der Gesetzentwurf bewirkt keinerlei Verbesserung der IT-Sicherheit, sondern untergr&auml;bt stattdessen das vom Bundesverfassungsgericht festgestellte <i>Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&auml;t informationstechnischer Systeme <\/i>in Deutschland.<br \/>Leider blieben die wesentlichen Kritikpunkte bei der Verabschiedung am 12. Juni 2015 unbeachtet. Am Fazit [7] hat sich also nichts ge&auml;ndert: <i>Schutz von Grundrechten <\/i>nicht in Sicht. Erneut wurde eine Chance vertan, effektive gesetzliche Grundlagen f&uuml;r IT-Sicherheit in Deutschland zu schaffen.<\/p>\n<h5><span id=\"referenzen\">Referenzen<\/span><\/h5>\n<p>[1] Deutscher Bundestag (2015): Gesetzentwurf der Bundesregierung. Entwurf eines Gesetzes zur Erh&ouml;hung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz), BT-Drs. 18\/4096 v. 25.02.2015, <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/040\/1804096.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/040\/1804096.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>[2] AK Vorratsdatenspeicherung (2015): IT-Sicherheitsgesetz: AK Vorrat gegen verdeckte Vorratsdatenspeicherung. Pressemitteilung vom 4. Mai 2015, <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/con\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/con<\/a> tent\/view\/756\/135\/lang,de\/<\/p>\n<p>[3] Anna Biselli, netzpolitik.org (2015): Heute im Bundestag Verabschiedung des IT-Sicherheitsgesetzes &#8211; ein &Uuml;berblick, 12. Juni 2015, <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/heute-im-bundestag-verabschied\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/heute-im-bundestag-verabschied<\/a> ung-des-it-sicherheitsgesetzes-ein-ueberblick\/<\/p>\n<p>[4] FIfF e.V. (2015): Stellungnahme des FIfF zum IT-Sicherheitsgesetz der Bundesregierung vom 17.12.2014, <a href=\"http:\/\/cyberpeace.fiff.de\/Uploads\/Uploads\/FIfF_Stellungnahme_IT-Sicherheitsgesetz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/cyberpeace.fiff.de\/Uploads\/Uploads\/FIfF_Stellungnahme_IT-Sicherheitsgesetz<\/a>. pdf.<\/p>\n<p>[5] Rainer W. Gerling (2015): Synopse Entw&uuml;rfe IT-Sicherheitsgesetz, Stand 12.6.2015, <a href=\"http:\/\/www.rain\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.rain<\/a> er-gerling.de\/PDF\/Synopse_IT-Sicherheitsgesetz_2015_final.pdf<\/p>\n<p>[6] Linus Neumann, Chaos Computer Club (2015): Stellungnahme zum Gesetz zur Erh&ouml;hung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz), 17. April 2015, <a href=\"http:\/\/ccc.de\/system\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/ccc.de\/system\/<\/a> uploads\/186\/original\/ITSG_Stellungnahme.pdf<\/p>\n<p>[7] Ingo Ruhmann (2015): Schutz von Grundrechten nicht in Sicht. FIfF-Kommunikation 1\/2015, <a href=\"http:\/\/www.fiff.de\/publikationen\/fiff-kommunikation\/fk-2015\/fk-2015-1\/fk-1-15-s10.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.fiff.de\/publikationen\/fiff-kommunikation\/fk-2015\/fk-2015-1\/fk-1-15-s10.pdf<\/a><\/p>\n<p><i><b>STEFAN&nbsp;H&Uuml;GEL<\/b>&nbsp;&nbsp; ist Vorsitzender des Forums InformatikerInnen f&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) und Mitglied der Humanistischen Union in Frankfurt am Main.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[12],"tags":[662,667],"autoren":[252],"publikationen":[1442],"class_list":["post-11539","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-datenschutz","tag-datenschutz","tag-vorgaenge-artikel","autoren-stefan-huegel","publikationen-1442"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg&auml;nge Nr. 209 (Heft 1\/2015), S. 80-84 (Red.) Am 12. Juni 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Erh&ouml;hung der Sicherheit informationstechnischer Systeme &#8211; kurz IT-Sicherheitsgesetz. [1] Das Gesetz schreibt neue Pflichten und Mindeststandards f&uuml;r Betreiber kritischer Infrastrukturen fest. Provider werden verpflichtet, ihre Infrastruktur nach dem &#8222;Stand der Technik&#8220; vor Angriffen zu sch&uuml;tzen [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:42:02+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/publikation\\\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/publikation\\\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\\\/\",\"name\":\"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-08-11T08:15:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:42:02+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/publikation\\\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/publikation\\\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/publikation\\\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 209: Cybersecurity\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/209\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","og_description":"aus: vorg&auml;nge Nr. 209 (Heft 1\/2015), S. 80-84 (Red.) Am 12. Juni 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Erh&ouml;hung der Sicherheit informationstechnischer Systeme &#8211; kurz IT-Sicherheitsgesetz. [1] Das Gesetz schreibt neue Pflichten und Mindeststandards f&uuml;r Betreiber kritischer Infrastrukturen fest. Provider werden verpflichtet, ihre Infrastruktur nach dem &#8222;Stand der Technik&#8220; vor Angriffen zu sch&uuml;tzen [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:42:02+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/","name":"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2015-08-11T08:15:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:42:02+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/das-neue-it-sicherheitsgesetz-buergerrechtliche-positionen-vollstaendig\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 209: Cybersecurity","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Das neue IT-Sicherheitsgesetz \u0096 b\u00fcrger\u00adrecht\u00adliche Positionen (vollst\u00e4ndig)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/11539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=11539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=11539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=11539"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=11539"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}