{"id":11552,"date":"2015-04-19T12:45:00","date_gmt":"2015-04-19T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:56","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:56","slug":"mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine  (vollst\u00e4ndig)"},"content":{"rendered":"<p>Wie Drittstaaten in die europ&auml;ische Migrationskontrolle eingebunden werden, aus: vorg&auml;nge Nr. 208 (Heft 4\/2014), S. 50-64*<\/p>\n<p><i>(Red.) Das Migrationsmanagement der EU beschr&auml;nkt sich nicht auf Ma&szlig;nahmen der Grenzsicherung. Die EU versucht auch, nicht-europ&auml;ische Staaten in die europ&auml;ischen Migrationskontrollen einzubinden und die eigenen Ziele zu vorgeblich gemeinsamen Zielen zu machen. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die &#8222;Mobilit&auml;tspartnerschaften&#8220;, deren Konzept die Europ&auml;ische Kommission 2007 vorstellte und die mittlerweile mit acht Drittstaaten abgeschlossen wurden.<\/i><\/p>\n<p>* Dieser Beitrag basiert auf einer umfassenderen Forschungsarbeit zu Mobilit&auml;tspartnerschaften im Kontext des europ&auml;ischen Migrationsregimes (Schwiertz 2011).<\/p>\n<p>In den letzten 25 Jahren ist es zu einer zunehmenden Europ&auml;isierung und Ausweitung von Migrationskontrollen gekommen, die nicht zuletzt auf das Scheitern nationalstaatlicher Ans&auml;tze zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Im Zuge der Vergemeinschaftung ist ein europ&auml;isches Migrationsregime entstanden, das vielf&auml;ltige Regierungstechniken von der militarisierten Grenzsicherung bis hin zu &#8218;sanften&#8216; Methoden des Regierens sowie ein heterogenes Netz von nationalen, supra- und internationalen sowie nicht-staatlichen Akteuren umfasst. Die Europ&auml;isierung geht nicht nur einher mit einer Vervielf&auml;ltigung der Migrationskontrolle und einer Diversifizierung ihrer Akteure, sondern ist verbunden mit einer geographischen Ausweitung von Kontrollen, die die gesamte EU in ein &#8222;borderland&#8220; (Balibar 2009) verwandeln und die gleichzeitig &uuml;ber das Staatsgebiet der EU-Mitgliedstaaten hinausgehen. Im Zuge dieser Vorverlagerung der Migrationskontrolle bekommen die angrenzenden Staaten eine zentrale Rolle, da diese als Transit- und Herkunftsl&auml;nder in das europ&auml;ische Migrationsregime eingebunden werden sollen.<\/p>\n<p>Im Zuge der Vorverlagerung von Migrationskontrolle bekommen die angrenzenden Staaten eine zentrale Rolle, da diese als Transit- und Herkunftsl&auml;nder in das europ&auml;ische Migrationsregime eingebunden werden sollen. Die Mobilit&auml;tspartnerschaften der EU k&ouml;nnen in diesem Zusammenhang als eine Kooperationsmaschine beschrieben werden, die darauf hinarbeitet, dass Drittstaaten ein St&uuml;ck weit zu Akteuren des europ&auml;ischen Migrationsregimes werden.<\/p>\n<p>Mobilit&auml;tspartnerschaften sind ein relativ neues, aber zentrales Instrument der europ&auml;ischen Migrationspolitik (Carrera\/Hern&aacute;ndez i Sagrera 2009; Schwiertz 2011; Kunz et al. 2011; Chou\/Gibert 2012; Reslow\/Vink2014). Hier sollen die Mobilit&auml;tspartnerschaften im Rahmen eines umfassenderen Migrationsregimes in den Blick genommen werden. Mit dem Begriff des Migrationsregimes beschreibe ich das Zusammenwirken verschiedener Prozesse und Institutionen, ohne von einer allm&auml;chtigen Instanz der Steuerung oder einer perfekten Abschottung auszugehen (Mezzadra 2007; Karakayali\/Tsianos 2007; Bojad&#382;ijev\/Karakayali 2007). Gerade die Mobilit&auml;tspartnerschaften machen deutlich, dass der Begriff &#8222;Festung Europa&#8220; f&uuml;r eine kritische Analyse zu kurz greift, da auf diese Weise nicht in den Blick ger&auml;t, dass Migration trotz aller Kontrollen stattfindet. Vielmehr wird sie entrechtet und repressive Kontrolltechniken wirken mit anderen Formen des Regierens zusammen, um Migration f&uuml;r Europa n&uuml;tzlich zu machen.<\/p>\n<h5><span id=\"entstehung-und-kontext-der-mobilitaetspartnerschaften\">Entstehung und Kontext der Mobili&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaften <\/span><\/h5>\n<p>Der grenz&uuml;berschreitende Kontrollanspruch Europas wird im &#8222;Global Approach to Migration&#8220; der EU programmatisch ausgearbeitet. Das mittlerweile als &#8222;Global Approach to Migration and Mobility&#8220; (GAMM) bezeichnete Programm zielt auf eine globale Ausdehnung der europ&auml;ischen Kontrolle und re-formuliert diese als eine Verbindung von vier Politikbereichen: &#8222;irregul&auml;re Migration und Menschenhandel&#8220;, &#8222;legale Migration und Mobilit&auml;t&#8220;, &#8222;Maximierung der Auswirkungen von Migration und Mobilit&auml;t auf die Entwicklung&#8220; und seit neuerem &#8222;internationaler Schutz und Asylpolitik&#8220; (KOM(2011) 743; Europ&auml;ischer Rat 2005). Mobilit&auml;tspartnerschaften sind in den letzten Jahren zum zentralen Konzept geworden, um diese Agenda umzusetzen:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;[Mobility] partnerships constitute the most innovative and sophisticated tool to date of the Global Approach to Migration and contribute significantly to its operationalisation&#8221; (SEC(2009) 1240: 4). <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Um zu analysieren, wie grenz&uuml;berschreitende Mobilit&auml;t durch das europ&auml;ische Migrationsregime reguliert und bek&auml;mpft wird, ist es bedeutsam, die diskursiven Konstruktionen von &#8222;Migration&#8220; in den Blick zu nehmen. Durch die Untersuchung der drei urspr&uuml;nglich im Global Approach benannten Wissensfelder Arbeitsmarkt, Entwicklung und Grenzschutz wird deutlich, wie sich jeweils ein spezifischer Diskurs mit eigenen Konstruktionen, Problematisierungen und Erkl&auml;rungen formiert.(1)<\/p>\n<p>Im Arbeitsmarktdiskurs wird Migration als eine Ressource begriffen, die f&uuml;r Europa n&uuml;tzlich gemacht werden soll (KOM(2005) 669; HWWA 2004). Hierbei wird ein &uuml;berwiegend positives Bild von Migrant_innen gezeichnet, jedoch nur insoweit diese ausreichend &#8222;Humankapital&#8220; mitbringen. Die Migration der vermeintlich weniger n&uuml;tzlichen &#8211; die etwa vor einem Krieg fliehen und dabei nicht zugleich einer bestimmten Nachfrage des europ&auml;ischen Arbeitsmarktes entsprechen &#8211; ist dagegen negativ konnotiert. Im Entwicklungsdiskurs erscheint Migration zugleich als ein Problem, dass durch &#8222;Entwicklung&#8220; beseitigt werden soll und als ein Instrument der &#8222;Entwicklungshilfe&#8220; (KOM(2005) 390; ARS Progetti 2007). Einerseits sollen Herkunftsl&auml;nder soweit entwickelt werden, dass weniger Menschen auswandern, andererseits werden Migrant_innen in Europa als Entwicklungshelfer_innen &#8222;ihrer&#8220; L&auml;nder angerufen. Unter beiden Aspekten wird die Zugeh&ouml;rigkeit zu einem nationalen Kollektiv naturalisiert: Langfristig sollen alle Menschen dort leben, wo sie aufgrund der ihnen zugeschriebenen Kultur oder Ethnie vermeintlich hingeh&ouml;ren und wo sie ihre &#8222;Wurzeln&#8220; haben.<\/p>\n<p>Im Grenzschutzdiskurs wird eine Vorstellung von unregulierten Migrationsstr&ouml;men als Gefahr und Risiko erzeugt, die vermeintlich nicht nur die Souver&auml;nit&auml;t und Bev&ouml;lkerung von Nationalstaaten, sondern auch die Migrant_innen selbst bedrohen. Damit verkn&uuml;pft sich ein humanitaristischer Diskurs, der mit dem&nbsp; Verweis auf bedrohte Menschenleben weitere Kontrollen rechtfertigt (Ticktin 2011). Im Zentrum des Grenzschutzdiskurses steht die illegale Einreise. Migration erscheint hier in der Form eines &#8222;wachsenden Migrationsdrucks auf die EU-Au&szlig;engrenzen&#8220; (KOM(2006) 402: 3; ICMPD et al. 2007: 28f.). Damit sich diese &#8222;Krise&#8220; nicht versch&auml;rft, werden Gegenma&szlig;nahmen auf europ&auml;ischer Ebene als notwendig erachtet (KOM(2006) 402: 3).<\/p>\n<p>Der Grenzschutzdiskurs greift dabei auf andere Diskurse zur&uuml;ck und nutzt deren Aussagen. So werden die vor allem im Rahmen des Arbeitsmarktdiskurs konzipierten Regeln f&uuml;r legale Zuwanderung als ein Mittel gesehen, um illegale Einwanderung zu reduzieren (ebd.: 4). Informationskampagnen &uuml;ber legale Migration in Drittstaaten werden mit der Abschreckung von potentiellen &#8222;Illegalen&#8220; verbunden (ebd.: 5; vgl. Janicki\/B&ouml;wing 2010). Die Verkn&uuml;pfung mit dem Entwicklungsdiskurs wird ebenfalls deutlich, wenn Mittel des &#8222;capacity building&#8220;, des Aufbaus von Migrationskontrollen als &#8222;Entwicklungshilfe f&uuml;r Drittstaaten&#8220; beschrieben werden und bei &#8222;R&uuml;ckf&uuml;hrungen&#8220;auf den positiven Entwicklungseffekt verwiesen wird (ebd.: 5; ICMPD et al. 2007: 47). In den analysierten Diskursen werden nicht nur bestimmte Sichtweisen auf Migration konstruiert, sondern spezifische Kontrolltechniken nahegelegt und arrangiert.<\/p>\n<p>Wie sich die Migrationsdiskurse auf das Migrationsregime der EU &uuml;bertragen, zeigen die unionseurop&auml;ischen Reaktionen auf die Grenz&uuml;bertritte bei Ceuta und Melilla im Herbst 2005. Neben der Ausweitung von Grenzanlagen und -kontrollen, sto&szlig;en die Ereignisse eine Verschiebung in der Strategie der EU-Mitgliedstaaten an:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;[After] the events in Ceuta and Melilla related to illegal immigration Spain, UK and other member states really understood that going on with a policy that was only focused on illegal immigration was simply not possible &#8211; we had to do other things too&#8221; (Interview Richir 2010: 2). <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bereits wenige Tage nach den Ereignissen von Ceuta\/Melilla wird eine euro-afrikanische Ministerkonferenz in Rabat in die Wege geleitet, die einen gemeinsamen Ansatz des Migrationsmanagements beschlie&szlig;t, wobei bereits Ma&szlig;nahmen im Grenzschutzbereich mit entwicklungs- und arbeitsmarktpolitischen Ans&auml;tzen verbunden wurden (Rabat Declaration 2006). Als Reaktion auf europ&auml;ischer Ebene kann schlie&szlig;lich der Global Approach gesehen werden, der im Dezember 2005 zur offiziellen Migrationspolitik der EU wurde.<\/p>\n<h5><span id=\"konzept-und-praxis-der-mobilitaetspartnerschaften-das-konzept-der-mobilitaetspartnerschaften-der-kommission\">Konzept und Praxis der Mobili&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaf&shy;ten: Das Konzept der Mobili&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaften der Kommission<\/span><\/h5>\n<p>Sp&auml;testens mit den Ereignissen von Ceuta und Melilla erkennen die Mitgliedstaaten der EU, dass sie f&uuml;r die Umsetzung ihrer Migrationspolitik auf die Mitarbeit der Drittstaaten angewiesen sind. Die &Uuml;bernahme dieser Politik entspricht jedoch h&auml;ufig nicht der politischen Programmatik der Drittstaaten: Entweder weil Migrationskontrollen dort nicht auf der Agenda stehen oder weil die Regierungen von Transitl&auml;ndern bef&uuml;rchten, durch eine Versch&auml;rfung von Grenzkontrollen selbst zum &#8222;Einwanderungsland&#8220; zu werden (vgl. Hess\/Karakayali 2007: 43). Des Weiteren profitieren viele Drittstaaten indirekt von R&uuml;ck&uuml;berweisungen ausgewanderter Staatsangeh&ouml;riger (vgl. Heck 2010: 48). Ebenso ist es der &ouml;ffentliche Druck in den Drittstaaten, welcher diese dazu veranlasst, von einer Unterst&uuml;tzung der europ&auml;ischen Migrationsbek&auml;mpfung Abstand zu nehmen. Das Instrument der Partnerschaften ist eine Reaktion auf das Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten, bei denen die EU eine mangelnde Kooperationsbereitschaft &#8211; insbesondere bei R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen &#8211; problematisiert (KOM(2002) 703: 27). Erst durch das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen EU und Drittstaaten l&auml;sst sich verstehen, wie Elemente des Entwicklungs- und Arbeitsmarktdiskurses in die unionseurop&auml;ische Externalisierungspolitik eingebunden werden konnten.<\/p>\n<p>Im Mai 2007 kommt die Europ&auml;ische Kommission einer Aufforderung durch den Europ&auml;ischen Rat nach und pr&auml;sentiert Mobilit&auml;tspartnerschaften als ein Konzept &#8222;f&uuml;r eine wirksamere Steuerung legaler Wanderungen zwischen der EU und Drittstaaten, die zu erheblichen Anstrengungen zur Bek&auml;mpfung der illegalen Migration bereit sind&#8220; (KOM(2007) 248: 2). Im Sinne des Global Approach soll neben der Migrationsbek&auml;mpfung einerseits den &#8222;Arbeitsmarkterfordernissen&#8220; der EU-Mitgliedstaaten entsprochen werden und sollen andererseits &#8222;m&ouml;gliche positive entwicklungspolitische Wirkungen&#8220; entstehen (ebd.).<\/p>\n<p>Die Mobilit&auml;tspartnerschaften werden als eine gemeinsame Erkl&auml;rung von dem jeweiligen Drittstaat, der Europ&auml;ischen Kommission und dem Ratspr&auml;sidenten sowie den teilnehmenden Mitgliedstaaten unterzeichnet und umfassen &#8222;Verpflichtungen&#8220; f&uuml;r beide Seiten (vgl. SEC(2009) 1240: 4). Die EU und ihre Mitgliedstaaten verpflichten sich &#8222;M&ouml;glichkeiten der legalen Migration&#8220; zu verbessern, die Drittstaaten in der &#8222;Entwicklung ihrer F&auml;higkeit zur Steuerung legaler Migrationsstr&ouml;me&#8220; zu unterst&uuml;tzen, &#8222;R&uuml;ckkehrmigration&#8220; zu f&ouml;rdern sowie die Verfahren f&uuml;r &#8222;Kurzzeit-Visa&#8220; zu verbessern (KOM(2007) 248: 5ff.). Die in Aussicht gestellten Visaerleichterungen, die h&auml;ufig zusammen mit R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen verhandelt werden, sowie die M&ouml;glichkeiten legaler Migration werden als Anreize f&uuml;r die Kooperation der Drittstaaten verstanden. Die &#8222;Entwicklung&#8220; der Migrationssteuerung in den Drittstaaten, die F&ouml;rderung der &#8222;R&uuml;ckkehrmigration&#8220;, aber auch die angestrebte Kanalisierung von Migration entsprechend der Nachfrage auf dem europ&auml;ischen Arbeitsmarkt zeigen jedoch auch, wie Interessen der EU durch den Entwicklungs- und Arbeitsmarktdiskurs als deren Beitrag zu einer Partnerschaft dargestellt werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Bereits im Kommissionstext wird deutlich, dass die Verpflichtungen seitens der Drittstaaten weniger unter Vorbehalt stehen, als die &#8222;Verpflichtungen&#8220; der EU, die von den unterschiedlichen Interessen der Mitgliedstaaten abh&auml;ngig gemacht werden. Die unionseurop&auml;ischen Angebote h&auml;ngen ma&szlig;geblich davon ab, inwieweit Drittstaaten ihre Aufgaben erf&uuml;llen, die alle samt darauf abzielen &#8222;illegale Migration zu bek&auml;mpfen&#8220; (KOM(2007) 248: 4).&nbsp; Die unbedingte Pflicht zur &#8222;R&uuml;ck&uuml;bernahme&#8220; von eigenen Staatsangeh&ouml;rigen und Transitmigrant_innen durch die Drittstaaten (ebd.) kann zum einen als Voraussetzung f&uuml;r die Steuerung legaler Migration, zum anderen als Kampf gegen &#8222;Braindrain&#8220;, die Abwanderung von &#8222;Hochqualifizierten&#8220;, begr&uuml;ndet werden. Auch in der Umsetzung k&ouml;nnten die geforderten Verbesserungen der Grenzkontrollen an das arbeitsmarkt- und entwicklungspolitisch begr&uuml;ndete &#8218;capacity building&#8216; in den Drittstaaten anschlie&szlig;en. So soll, um &#8222;Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit internationalen Wanderungsstr&ouml;men zu verringern&#8220; (ebd.: 5), die Zusammenarbeit mit europ&auml;ischen Beh&ouml;rden, mit dem Informationsaustausch im Bereich der Arbeitsm&auml;rkte verbunden werden. Gleicherma&szlig;en k&ouml;nnten die &#8222;Informationskampagnen&#8220; zur &#8222;Verhinderung illegaler Migration&#8220; (ebd.: 4), die darauf abzielen Menschen von einer Migration abzuhalten, in die &#8222;Bereitstellung von Informationen zum Arbeitsmarktbedarf der EU-Mitgliedstaaten, ihren Werten und den Zuwanderungsbedingungen&#8220; (ebd.: 6) eingebunden werden. Durch die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung des &#8222;Schleuserunwesens und des Menschenhandels&#8220; wird zudem der humanit&auml;re und durch die Bek&auml;mpfung der &#8222;Migrationsursachen&#8220; der Entwicklungsdiskurs mit Zielsetzungen des Grenzschutzdiskurses verbunden (ebd.: 5).<\/p>\n<h5><span id=\"pilot-mobilitaetspartnerschaften-mit-kap-verde-und-der-republik-moldau\">Pilot-&shy;Mo&shy;bi&shy;li&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaften mit Kap Verde und der Republik Moldau<\/span><\/h5>\n<p>Am 5. Juni 2008 wurden die ersten Mobilit&auml;tspartnerschaften mit Moldau und Kap Verde unterzeichnet, wobei an ersterer 15 Mitgliedstaaten und an letzterer 5 teilnehmen und die gemeinsamen Erkl&auml;rungen und die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen nicht rechtsverbindlich sind (IP\/08\/893; IP\/08\/894). Im Bereich der Migrationsbek&auml;mpfung gleichen sich die Dokumente nahezu vollst&auml;ndig, was den Eindruck erweckt, dass die repressiven Ma&szlig;nahmen nicht zur Disposition stehen und nicht an die jeweiligen &#8218;Partnerstaaten&#8216; angepasst werden: Festgeschrieben wird dabei u. a. eine Zusammenarbeit mit FRONTEX im Bereich des &#8222;Grenzsicherheitsmanagements&#8220; sowie eine &#8222;uneingeschr&auml;nkte Zusammenarbeit in Fragen der R&uuml;ckkehr und R&uuml;ck&uuml;bernahme&#8220; (Rat 2008a; Rat 2008b).<\/p>\n<p>Am 12. August 2008, nur zwei Monate nach Beginn der Mobilit&auml;tspartnerschaft, unterzeichnete Moldau eine &#8222;Arbeitsvereinbarung&#8220; mit FRONTEX, so dass zwei Monate sp&auml;ter die erste &Uuml;bung der &#8222;Rapid Border Intervention Teams&#8220; (RABIT) an der Grenze zu Rum&auml;nien durchgef&uuml;hrt werden konnte.(2)<\/p>\n<p>Im Fall von Moldau wird die Kooperationsbereitschaft insbesondere &uuml;ber die Aussicht auf Entwicklungshilfe und die Hoffnung auf einen EU-Beitritt erzeugt: &#8222;Die Integration in Europa ist das Endziel unserer gesamten Innen- und Au&szlig;enpolitik&#8220;, so der ehemalige Premierminister Vasile Tarlev.(3) Bei Kap Verde sind gute Beziehungen zur EU ebenfalls ein wesentlicher Anreiz. So versicherte der Premierminister Jos&eacute; Maria Neves, dass sein Staat f&uuml;r eine Anbindung an die EU gewillt ist &#8222;to go as far as possible&#8220;.(4) Die f&uuml;r die Mobilit&auml;tspartnerschaft mit Kap Verde zust&auml;ndige Kommissionsbeamtin lobt die Zusammenarbeit &#8211; und verdeutlicht dadurch zugleich die paternalistische Sicht der EU auf Drittstaaten: &#8222;Cape Verde was always a very good student&#8221; (Interview Sobiech 2010: 2). Mit Kap Verde musste ein Dialog &uuml;ber Visafragen und R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen allerdings erst entwickelt werden, w&auml;hrend Moldau bereits vor Abschluss der Mobilit&auml;tspartnerschaft ein EU-R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen unterzeichnet hatte. Im Rahmen der Mobilit&auml;tspartnerschaft werden bilaterale Abkommen zur legalen Migration in Aussicht gestellt, zudem soll die Diaspora der Staatsb&uuml;rger_innen von Kap Verde f&uuml;r dessen Entwicklung aktiviert werden (Rat 2008b). Kap Verde soll au&szlig;erdem bei der &#8222;Einf&uuml;hrung eines den internationalen Normen entsprechenden Asylsystems&#8220; unterst&uuml;tzt werden, was auf die europ&auml;ische Strategie verweist, mit den Grenzen auch den Fl&uuml;chtlingsschutz auszulagern (ebd.: 12). Schlie&szlig;lich wird der Abschluss einer Arbeitsvereinbarung sowie eine &#8222;Grenzschutzgrundausbildung&#8220; mit FRONTEX gefordert (ebd.: 13). Obwohl Kap Verde bereits 2006 in die FRONTEX-Operation Hera involviert war, hat der Staat erst 2011 eine Arbeitsvereinbarung mit FRONTEX abgeschlossen.<\/p>\n<p>Mit Georgien (2009), Armenien (2011) und Aserbaidschan (2013) wurden in den folgenden Jahren weitere Mobilit&auml;tspartnerschaften &ouml;stlich der EU geschlossen, die inhaltlich nicht wesentlich von denen mit Kap Verde und Moldau abweichen. Dabei konnten in denselben Zeitr&auml;umen auch Arbeitsvereinbarungen zwischen FRONTEX und Georgien (4. Dezember 2008), Armenien (22. Februar 2012), Aserbaidschan (16. April 2013) abgeschlossen werden.(5)<\/p>\n<p>Bezeichnend f&uuml;r die mit den Mobilit&auml;tspartnerschaften verbundenen Machteffekte ist insbesondere das Scheitern einer solchen Partnerschaft mit Senegal. In der Erkl&auml;rung einer Kommissionsbeamtin wird dabei eine paternalistische und absch&auml;tzige Sicht der EU auf Drittstaaten in Afrika deutlich: Senegal &#8222;did not understand why the Commission wants to talk with them. In Africa the countries are more used to talk to the member states. They don&#8217;t understand the idea of talking to the EU. They don&#8217;t understand what the EU is. On the east it is much easier&#8221; (Interview Weinar 2010: 5). Diese eurozentrische Sicht, die die Mobilit&auml;tspartnerschaften insgesamt durchzieht, reproduziert (post-)koloniale Diskurse, die nicht-europ&auml;ische Staaten als &#8222;unterentwickelt&#8220; oder als &#8222;good student&#8220; beschreiben und die europ&auml;ischen Staaten dagegen als Helfer und Lehrmeister erscheinen lassen (vgl. Kunz\/Maisenbacher 2013: 208f.; Ziai 2010). In dem Scheitern der Verhandlungen mit Senegal wird jedoch auch ein Widerstand gegen eine Vereinnahmung durch das europ&auml;ische Migrationsregime deutlich. So konnte Senegal seine Interessen in bilateralen Abkommen einbringen, ohne eine Mobilit&auml;tspartnerschaft und R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen mit der EU einzugehen. Dass die Strategie der Externalisierung des Migrationsregimes &uuml;ber Mobilit&auml;tspartnerschaften nicht reibungslos verl&auml;uft zeigen auch die nicht weitergef&uuml;hrten Verhandlungen mit Ghana und &Auml;gypten (vgl. Van Criekinge 2010).<\/p>\n<h5><span id=\"der-arabische-fruehling-und-die-mobilitaetspartnerschaften-im-mittelmeerraum\">Der &bdquo;Arabische Fr&uuml;hling&ldquo; und die Mobili&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaften im Mittel&shy;meer&shy;raum<\/span><\/h5>\n<p>Die Ende 2010 beginnenden Aufst&auml;nde in nordafrikanischen L&auml;ndern &#8211; h&auml;ufig bezeichnet als &#8222;Arabischer Fr&uuml;hling&#8220; &#8211; brachten nicht nur lang etablierte Herrschaftsregime zu Fall, sondern er&ouml;ffneten f&uuml;r viele Menschen auch einen M&ouml;glichkeitsraum der Migration. W&auml;hrend viele der nordafrikanischen Regime Migrationskontrollen im unionseurop&auml;ischen Interesse errichtet hatten, lie&szlig; deren Fall f&uuml;r einen kurzen Zeitraum auch die Grenzen nach Europa br&uuml;chig werden. So konnten sich mehr Menschen, insbesondere von Tunesien aus, auf den Weg nach Europa machen bzw. sahen sich durch die Auseinandersetzungen in den nordafrikanischen Staaten dazu gezwungen. Obwohl die meisten Menschen innerhalb von Nordafrika migrierten und nur wenige in Europa angekommen sind, wurde in der europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit panisch von einer neuen &#8222;Fl&uuml;chtlingswelle&#8220; aus Afrika gesprochen und die unionseurop&auml;ische Migrationspolitik erneut oben auf die Agenda gesetzt. Noch bevor abzusehen war, wie sich die politische Lage in Nordafrika entwickeln w&uuml;rde, suchten die EU und ihre Mitgliedstaaten nach neuen &#8222;Partnern&#8220; f&uuml;r ihre Migrationspolitik.<\/p>\n<p>Nachdem alte Verb&uuml;ndete, wie das Regime von Muammar al-Gaddafi, in Libyen gest&uuml;rzt waren, wurden die Karten neu gemischt und auch die Strategien der europ&auml;ischen Migrationspolitik&nbsp; von den nordafrikanischen L&auml;ndern&nbsp; neu bewertet. Gerade in dieser Situation eines politischen Umbruches bot sich das Konzept der Mobilit&auml;tspartnerschaften an, um den Rahmen f&uuml;r eine Kooperation der sich neu etablierenden Regime zu schaffen. Nachdem die damalige EU-Kommissarin f&uuml;r Innenpolitik, Cecilia Malmstr&ouml;m, bereits im Fr&uuml;hjahr 2011 nach Tunesien gereist war, wurden im Oktober desselben Jahres offiziell Gespr&auml;che mit Marokko und Tunesien aufgenommen, um eine Mobilit&auml;tspartnerschaft in die Wege zu leiten.(6) Im Juni 2013 wird schlie&szlig;lich mit Marokko eine solche abgeschlossen, die einen &#8222;gut organisierten Personenverkehr&#8220; gew&auml;hrleisten soll. An ihr nehmen mit Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Portugal, Schweden und Gro&szlig;britannien neun EU-Mitgliedstaaten teil. Die Mobilit&auml;tspartnerschaften werden au&szlig;erdem als Gelegenheit genutzt, um die Verhandlungen &uuml;ber ein R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen wieder aufzunehmen (IP\/13\/513). Neben der Zusammenarbeit im Bereich der Grenzkontrollen, verpflichten sich EU und Mitgliedstaaten auch dazu, &#8222;Marokko zu helfen, ein nationales System f&uuml;r Asyl und internationalen Schutz einzurichten&#8220; (ebd.).<\/p>\n<p>Ein dreiviertel Jahr sp&auml;ter, im M&auml;rz 2014, wird eine Mobilit&auml;tspartnerschaft mit Tunesien und zehn EU-Mitgliedstaaten geschlossen, um &#8222;die bestehenden Herausforderungen im Mittelmeerraum besser anzugehen&#8220; (IP\/14\/208). Auch hier setzt die EU neben R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen und Grenzkontrollen darauf, ein &#8222;System zum Schutz von Fl&uuml;chtlingen und Asylsuchenden einzurichten&#8220; (ebd.). Neben einer Externalisierung des Grenzregimes, also einer Vorverlagerung der europ&auml;ischen Migrationskontrollen in die au&szlig;ereurop&auml;ische &#8222;Peripherie&#8220; zielen insbesondere die Mobilit&auml;tspartnerschaften mit den Drittstaaten im s&uuml;dlichen Mittelmeer auf eine Externalisierung des Asylrechts und des Fl&uuml;chtlingsschutzes ab. Die Mobilit&auml;tspartnerschaften sollen zu &#8222;einer Verbesserung der Asyl- und Aufnahmekapazit&auml;ten in Drittstaaten beitragen&#8220; (KOM(2014) 96: 19). Dies reflektiert auch die Neuausrichtung des Global Approach, in dem &#8222;der internationale Schutz und die externe Dimension der Asylpolitik als neue thematische Priorit&auml;t&#8220; bezeichnet werden (ebd.: 2). Der Aufbau eines Asylsystems hat auch in der Mobilit&auml;tspartnerschaft mit Jordanien Priorit&auml;t, die im Oktober 2014 abgeschlossen wurde (IP\/14\/1109).<\/p>\n<p>In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren tunesische und internationale NGOs, dass zivilgesellschaftliche Akteure von der zweij&auml;hrigen Aushandlung der Mobilit&auml;tspartnerschaften ausgeschlossen wurden und dass diese trotz ihres Namens nur f&uuml;r einige wenige Privilegierte Mobilit&auml;t erm&ouml;glichen. Die Externalisierung von Verantwortung und Kontrollen wird dabei zur&uuml;ckgewiesen:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;Our organizations denounce Mobility Partnerships based on a security policy aiming at preventing migrants and refugees from reaching European borders: externalization of responsibilities, secured and integrated border management, conclusion of a readmission agreement, and cooperation with the many EU agencies (which will probably include Frontex).&#8221;(7)<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<h5><span id=\"mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine\">Mobili&shy;t&auml;ts&shy;part&shy;ner&shy;schaften als Koope&shy;ra&shy;ti&shy;ons&shy;ma&shy;schine<\/span><\/h5>\n<p>Mobilit&auml;tspartnerschaften sind eines der wichtigsten Instrumente des Global Approach. Die Strategie der &#8222;Partnerschaft&#8220; reagiert auf das Scheitern vorangegangener Kooperationsversuche und wirkt dadurch, dass die Europ&auml;ische Kommission in der Beziehung zu Drittstaaten nicht direkt in Verhandlungen einsteigt, sondern zun&auml;chst einen informellen und offenen Dialog aufbaut, um so eine gemeinschaftsstiftende Kooperation zu konstruieren. Die Mobilit&auml;tspartnerschaften funktionieren dadurch als eine Art Kooperationsmaschine: &#8222;If you have something positive to offer to third countries, then they will be more willing to help us deal with our priorities. The underlying idea is that it has to be a win-win process&#8221; (Interview Bou 2010: 2). Um eine gemeinschaftliche Beziehung mit Drittstaaten aufzubauen, m&uuml;ssen also Anreize geboten werden, ohne vorab zu viele Bedingungen zu stellen:<\/p>\n<p>Where with the Mobility Partnerships you are in a cooperation-building atmosphere.&#8221; (Interview Richir 2010: 4; vgl. Interview Weinar 2010: 4)<\/p>\n<p>Die Situation einer Verhandlung, in der die Teilnehmenden ihre Interessen in ein Tauschgesch&auml;ft einbringen, soll umgangen werden. Stattdessen sollen die Interessen in der &#8222;Partnerschaft&#8220; den vergemeinschafteten Zielen angeglichen werden. Indem mit Entwicklungsprojekten und der Aussicht auf legale Migrationsm&ouml;glichkeiten auf die Interessen von Drittstaaten eingegangen wird, kann eine &#8222;cooperation-building atmosphere&#8221; (Interview Richir 2010: 4) erzeugt werden, in der sich auf eine gemeinsame Perspektive auf Migration geeinigt wird. Dadurch wird es m&ouml;glich, ebenfalls umfassende Grenzkontrollen mit einzubeziehen:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;The way we approach migration in the context of the Mobility Partnerships makes that the third country see this balanced approach is fine for them and so they can more easily embark on illegal immigration. This in one thing. The second thing is, that we could put in place some specific cooperation initiatives for helping them to handle illegal migration on their territory, or for helping them to prepare to agreements &#8211; for instance readmission agreements &#8211; we can discuss. This is not an agreement, it is cooperation.&#8221; (Interview Richir 2010: 5)<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Mobilit&auml;tspartnerschaften sind mehr als ein Abkommen, bei dem legale Migration und Entwicklungsprojekte f&uuml;r die Drittstaaten gegen Grenzkontrollen f&uuml;r Europa getauscht werden. Der Beitrag von Mobilit&auml;tspartnerschaft zur &#8222;Bek&auml;mpfung der illegalen Migration&#8220; ist zun&auml;chst &#8222;psychologisch&#8220;. Es gilt Misstrauen abzubauen und anschlie&szlig;end an geteilte Problematisierungen ein vergemeinschaftetes Projekt der Migrationssteuerung erscheinen zu lassen, in dem auch die Beh&ouml;rden von Drittstaaten ein eigenes Interesse an verst&auml;rkten Grenzkontrollen entdecken k&ouml;nnen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>&#8222;[When] you do a cooperation project, usually the ministries in charge of borders or managing illegal migration are keen to receive money, to receive trainings, to receive equipment, to receive financial and technical assistance to handle these problems. And then you can begin a very operational and concrete cooperation which you will not have in the context of the negation of an agreement. So this is a concrete approach that helps to address illegal immigration.&#8221; (Interview Richir 2010: 5) <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Kooperationsmodus von &#8222;Partnerschaften&#8220; wirkt als Strategie der Externalisierung, in der Drittstaaten nicht in erster Linie sanktioniert werden. Vielmehr sollen durch positive Impulse bei den Drittstaaten deren Kooperationsbereitschaft angeregt und ownership, also eine Identifikation mit den Partnerschaften, erzeugt werden. So erkennen diese Staaten die Mobilit&auml;tspartnerschaft als ein eigenes Projekt an und &uuml;bernehmen dementsprechend Verantwortung.<\/p>\n<p>Neben dieser externen Dimension wirken Mobilit&auml;tpartnerschaften auch als Instrument der Europ&auml;isierung der Migrationspolitik, indem sie es der Kommission erm&ouml;glichen, die Ma&szlig;nahmen der Mitgliedstaaten und ihre Interessen, aber auch die eigene Generaldirektorate, aufeinander abzustimmen und so eine unionseurop&auml;ische Ma&szlig;nahme zu koordinieren. Insbesondere die Ausarbeitung von Programmen der legalen Zuwanderung erweist sich hier als (Soll-)Bruchstelle in der Praxis der Mobilit&auml;tspartnerschaft, da die Mitgliedstaaten diese wenn &uuml;berhaupt im Rahmen bilateraler Abkommen anbieten: &#8222;So you cannot say that it is a labor migration tool, because it is not. It is too early for the member states to work on labor migration schemes together. They do it bilaterally&#8221; (Interview Weinar 2010: 2). Ein solches &#8222;Scheitern&#8220; von Programmen legaler Zuwanderung kann dennoch produktive Effekte f&uuml;r eine europ&auml;ische Strategie haben, die ma&szlig;geblich vom Grenzschutzdiskurs gepr&auml;gt ist. So kann die Kommission, die die EU gegen&uuml;ber den Drittstaaten vertritt, die Verantwortung von sich und auf die Abh&auml;ngigkeit von den Mitgliedstaaten verweisen, falls die Drittstaaten mit den tats&auml;chlichen Angeboten unzufrieden sind. Die Verpflichtungen der Drittstaaten m&uuml;ssen hingegen von ihm alleine gew&auml;hrleistet werden. In diesem Zusammenhang wird verst&auml;ndlich, weshalb mit Senegal trotz langer Verhandlungen keine Mobilit&auml;tspartnerschaft zustande gekommenen ist.<\/p>\n<p>Das Verh&auml;ltnis zwischen EU und Drittstaaten ist daher als ein Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zu begreifen, das deren politischen Strategien einen gewissen M&ouml;glichkeitsraum er&ouml;ffnet, weil die EU auf ihre Kooperation angewiesen ist. Daher kann es Drittstaaten durchaus gelingen, sich im Zusammenhang mit den Mobilit&auml;tspartnerschaften st&auml;rker gegen&uuml;ber der EU und ihren Mitgliedstaaten zu positionieren. Diese von der EU nicht intendierte Nebenfolge der Kooperationen im Zuge der Externalisierung der Migrationskontrollen beschreibt Sabine Hess als Boomerangeffekt, bei dem &#8222;countries of transit and origin themselves more and more play the &#8218;migration card&#8216; in international and economical negotiations&#8220; (Hess 2008: 5). In erster Linie basiert die Machtbeziehung der Mobilit&auml;tspartnerschaften aber auf der postkolonialen, materiellen Ungleichheit zwischen globalem Norden und globalem S&uuml;den. Die durch die Partnerschaft vergemeinschafteten Problematisierungen und Zielsetzungen k&ouml;nnen dabei die tats&auml;chlich asymmetrischen Positionen im Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen EU und Drittstaaten verschleiern:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>&#8222;[A] partnership is expected to be mutually beneficial, but it is not necessarily based on equality. Consequently the notion of partnership can justify cooperation within unequal relations.&#8221; (Laakso 2007: 119). <br \/><\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Eine Mobilit&auml;tspartnerschaft auszuschlagen oder nachtr&auml;glich aufzul&ouml;sen, kann f&uuml;r einen Drittstaat zum Verlust wichtiger Ressourcenquellen f&uuml;hren und andere Kooperationen mit der EU langfristig behindern.<\/p>\n<h5><span id=\"fazit\">Fazit<\/span><\/h5>\n<p>Die Mobilit&auml;tspartnerschaften zwischen nicht-europ&auml;ischen Staaten sowie der EU und ihren Mitgliedstaaten funktionieren als eine Kooperationsmaschine. Drittstaaten sollen durch die Regierungstechnik des &#8222;cooperation-building&#8220; so eng in die europ&auml;ische Migrationspolitik einbezogen werden, dass sie deren Zwecke und Mittel als die eigenen &uuml;bernehmen. Diese ungleiche Vergemeinschaftung wird erst durch die strategische Verbindung von verschiedenen Politikbereichen in den Mobilit&auml;tspartnerschaften m&ouml;glich. F&uuml;r die von vielen Drittstaaten kritisch betrachtete Bek&auml;mpfung der Migration, wie sie im EU-Grenzschutzdiskurs konzipiert wird, fungiert die Verbindung mit dem Arbeitsmarkt- und dem Entwicklungsdiskurs als ein Katalysator, ohne den die Kooperationsmaschine der Mobilit&auml;tspartnerschaften nicht laufen k&ouml;nnte. In den bisherigen Mobilit&auml;tspartnerschaften mit Moldau, Kap Verde, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Marokko, Tunesien und Jordanien zeigt sich, wie es der EU gelingt, verschiedene Politikfelder zu verbinden. Durch diese Strategie wird es m&ouml;glich, die europ&auml;ische Migrationskontrolle zu einer Aufgabe der beteiligten Drittstaaten zu machen. Die Wirksamkeit der Kooperation durch &#8222;Partnerschaften&#8220; zeigt sich darin, dass durch diese Politikziele der EU gegen&uuml;ber Drittstaaten erreicht werden k&ouml;nnen, die bei einer unmittelbaren Verhandlung nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;ren.<\/p>\n<p>Wenn auch die Position von Drittstaaten aufgrund ihrer strategischen Bedeutung f&uuml;r die Externalisierung des europ&auml;ischen Migrationsregimes gest&auml;rkt wurde, k&ouml;nnen es sich viele durch die materielle Ungleichheit gegen&uuml;ber der EU nicht leisten, ein europ&auml;isches Kooperationsangebot auszuschlagen. M&ouml;gliche Widerst&auml;nde k&ouml;nnen so pr&auml;ventiv pazifiziert werden. Trotz der m&ouml;glichen Vorteile f&uuml;r teilnehmende Drittstaaten und einige ihrer Staatsb&uuml;rger_innen, sind Mobilit&auml;tspartnerschaften eine Strategie, die durch die verst&auml;rkte Externalisierung von Migrationskontrollen dem Recht auf Bewegungsfreiheit und menschlicher Mobilit&auml;t zuwiderl&auml;uft. Zugleich wird durch die Mobilit&auml;tspartnerschaften die neoliberale Rationalit&auml;t eines Migrationsmanagements gest&auml;rkt, durch die Migrant_innen nicht mehr ausschlie&szlig;lich als Kriminelle oder Opfer, sondern auch als eine &#8218;Humanressource&#8216; konstruiert werden. In der Logik der Mobilit&auml;tspartnerschaften erscheint Migration nicht mehr nur &#8222;negativ&#8220; als ein Problem, sondern zugleich &#8222;positiv&#8220; als ein Mittel zum Zweck der Produktivit&auml;tssteigerung europ&auml;ischer Bev&ouml;lkerungen. Gerade aber die Ma&szlig;nahmen, die auf das wertvolle &#8222;Potential&#8220; oder die &#8222;Bed&uuml;rftigkeit&#8220; von Migrant_innen zielen, erscheinen in der Beziehung zum Grenzschutzdiskurs nur dann m&ouml;glich, wenn diejenigen Migrant_innen, die nicht europ&auml;ischen Regeln und Kategorien entsprechen, offensiv bek&auml;mpft werden. Was bedeutet dies f&uuml;r diejenigen, die einen kooperierenden Drittstaat in Richtung Europa verlassen oder die in Europa bleiben wollen? Ihre Mobilit&auml;t wird noch weitgehender kontrolliert als zuvor. Die Mobilit&auml;tspartnerschaften sind daher keinesfalls eine &#8222;triple win situation&#8220;, von der &#8222;both the host and home country as well as the migrant himself&#8221; profitieren (Frattini 2006: 2).&nbsp;Die Entrechtung einer Mehrheit der Migrant_innen bleibt die zentrale Funktion des europ&auml;ischen Migrationsregimes innerhalb und au&szlig;erhalb der Grenzen der Europ&auml;ischen Union.&nbsp;<\/p>\n<p><i><b>HELGE&nbsp;SCHWIERTZ <\/b>Dipl. Pol., promoviert an der Universit&auml;t Kassel zu radikaler Demokratie und K&auml;mpfen der Migration in Deutschland und den USA. Er lebt in Hamburg und ist aktiv im Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet.org). <\/i><\/p>\n<h5><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h5>\n<p><i>ARS Progetti (2007): Final Report. The linkage between migration and development. Operational implications for programming and project development, <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/euro\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/ec.europa.eu\/euro<\/a> peaid\/infopoint\/publications\/europeaid\/documents\/guiafinalreport_en.pdf<\/i><\/p>\n<p><i>Balibar, Etienne (2009): Europe as borderland, in: Environment and Planning D: Society and Space 27 (2).<\/i><\/p>\n<p><i>Bojad&#382;ijev, Manuela \/ Karakayali, Serhat (2007): Autonomie der Migration. 10 Thesen zu einer Methode, in: Transit Migration Forschungsgruppe (Hg.): Turbulente R&auml;nder. Neue Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas. 2., unver&auml;nd. Aufl. Bielefeld: Transcript. 203-209.<\/i><\/p>\n<p><i>Carrera, Sergio \/ Hern&aacute;ndez i Sagrera, Ra&uuml;l (2009): The Externalisation of the EU&acute;s Labour Immigration Policy. Towards Mobility or Insecurity Partnerships. CEPS&nbsp;Working Document Nr. 321. URL: <a href=\"http:\/\/www.ceps.eu\/ceps\/download\/2180\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.ceps.eu\/ceps\/download\/2180<\/a> (Stand 21.09.2010).<\/i><\/p>\n<p><i>Chou, Meng-Hsuan \/ Gibert, Marie (2012): The EU-Senegal mobility partnership. From launch to suspension and negotiation failure, in: Journal of Contemporary European Research 8 (4), 408&#8208;427.<\/i><\/p>\n<p><i>Europ&auml;ischer Rat (2005): Schlussfolgerungen des Vorsitzes (Br&uuml;ssel) 15.\/16. Dezember 2005. 15914\/1\/05 REV1.<\/i><\/p>\n<p><i>Frattini, Franco (2006): Chances and Risks of Migration and its Significance for the Security of the European Union. Rede vom 16. November 2006. SPEECH\/06\/693.<\/i><\/p>\n<p><i>Heck, Gerda (2010): &#8222;Die beste Reise meines Lebens&#8220;. Migrationsmanagement und migrantische Strategien am Beispiel Marokkos, in: Hess, Sabine \/ Kasparek, Bernd (Hg.): Grenzregime. Diskurse, Praktiken, Institutionen in Europa. Berlin: Assoziation A. 43-56.<\/i><\/p>\n<p><i>Hess, Sabine \/ Karakayali, Serhat (2007): New Governance oder die imperiale Kunst des Regierens. Asyldiskurs und Menschenrechtsdispositiv im neuen EU-Migrationsmanagement, in: Transit Migration Forschungsgruppe (Hg.): Turbulente R&auml;nder. Neue Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas. 2., unver&auml;nd. Aufl. Bielefeld: Transcript. 39-55.<\/i><\/p>\n<p><i>Hess, Sabine (2008): Migration and development: a governmental twist of the EU migration management policy. Paper for the Workshop &#8216;Narratives of migration management and cooperation with countries of origin and transit&#8217;, Sussex, 18.-19. September 2008, <a href=\"http:\/\/www.sps.ed.ac.uk\/__data\/assets\/word_doc\/0019\/23068\/Paper_for\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.sps.ed.ac.uk\/__data\/assets\/word_doc\/0019\/23068\/Paper_for<\/a>_ the_Workshop_in_Sussex_0808.doc<\/i><\/p>\n<p><i>HWWA (2004): Forecasting Labour and Skills Shortages: How Can Projections Better Inform Labour Migration Policies? Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), <a href=\"http:\/\/www.hwwi.org\/fileadmin\/hwwi\/Publikationen\/Dossier\/Demografie\/Boswell_Stiller_Straubhaar_Forecasting_Labour_and_Skills_Shortages.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.hwwi.org\/fileadmin\/hwwi\/Publikationen\/Dossier\/Demografie\/Boswell_Stiller_Straubhaar_Forecasting_Labour_and_Skills_Shortages.pdf<\/a> <\/i><\/p>\n<p><i>ICMPD \/ Europol \/ Frontex (2007): Arab and European Partner States Working Document on the Joint Management of Mixed Migration Flows, <a href=\"http:\/\/www.icmpd.org\/fileadmin\/ICMPD-Website\/MTM\/FINAL_Working-Doc_Full_EN.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.icmpd.org\/fileadmin\/ICMPD-Website\/MTM\/FINAL_Working-Doc_Full_EN.pdf<\/a> <\/i><\/p>\n<p><i>IP\/08\/893. Mobilit&auml;tspartnerschaft zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Republik Moldau. Pressemitteilung der Europ&auml;ischen Kommission vom 5. Juni 2008.<\/i><\/p>\n<p><i>IP\/08\/894. Mobilit&auml;tspartnerschaft zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Republik Kap Verde. Pressemitteilung der Europ&auml;ischen Kommission vom 5. Juni 2008.<\/i><\/p>\n<p><i>IP\/13\/513. EU und Marokko unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Steuerung von Migration und Mobilit&auml;t. Pressemitteilung der Europ&auml;ischen Kommission vom 7. Juni 2013.<\/i><\/p>\n<p><i>IP\/14\/208. EU und Tunesien vereinbaren Mobilit&auml;tspartnerschaft. Pressemitteilung der Europ&auml;ischen Kommission vom 3. M&auml;rz 2014.<\/i><\/p>\n<p><i>IP\/14\/1109. EU-Jordanien: Neue Partnerschaft zur besseren Steuerung von Mobilit&auml;t und Migration. Pressemitteilung der Europ&auml;ischen Kommission vom 9. Oktober 2014.<\/i><\/p>\n<p><i>Janicki, Jill Jana \/ B&ouml;wing, Thomas (2010): Europ&auml;ische Migrationskontrolle im Sahel. Das CICEM in Mali, in: Hess, Sabine \/ Kasparek, Bernd (Hg.): Grenzregime. Diskurse, Praktiken, Institutionen in Europa. Berlin: Assoziation A. 127-143.<\/i><\/p>\n<p><i>Karakayali, Serhat \/ Tsianos, Vassilis (2007): Movements that matter. Eine Einleitung, in: Transit Migration Forschungsgruppe (Hg.): Turbulente R&auml;nder. Neue Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas. 2., unver&auml;nd. Aufl. Bielefeld: Transcript. 7-17.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2002) 703. Europ&auml;ische Kommission: Einbeziehung von Migrationsbelangen in die Beziehungen der Europ&auml;ischen Union zu Drittl&auml;ndern. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2005) 669. Europ&auml;ische Kommission: Strategischer Plan zur legalen Zuwanderung. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2005) 390. Europ&auml;ische Kommission: Migration und Entwicklung: Konkrete Leitlinien. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2006) 402. Europ&auml;ische Kommission: &Uuml;ber politische Priorit&auml;ten bei der Bek&auml;mpfung der illegalen Einwanderung von Drittstaatsangeh&ouml;rigen. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2007) 248. Europ&auml;ische Kommission: Zirkul&auml;re Migration und Mobilit&auml;tspartnerschaften zwischen der Europ&auml;ischen Union und Drittstaaten. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2011) 743. Europ&auml;ische Kommission: Gesamtansatz f&uuml;r Migration und Mobilit&auml;t. Mitteilung der Kommission. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>KOM(2014) 96. Europ&auml;ische Kommission: Bericht &uuml;ber die Umsetzung des Gesamtansatzes f&uuml;r Migration und Mobilit&auml;t 2012-2013. Mitteilung der Kommission.<\/i><\/p>\n<p><i>Kunz, Rahel \/ Maisenbacher, Julia (2013): Beyond conditionality versus cooperation. Power and resistance in the case of EU mobility partnerships and Swiss migration partnerships, in: Migration Studies. 1 (2). 196-220.<\/i><\/p>\n<p><i>Kunz, Rahel \/ Lavenex, Sandra \/ Panizzon, Marion (Hg.) (2011): Multilayered Migration Governance. The Promise of Partnership. London: Routledge.<\/i><\/p>\n<p><i>Laakso, Liisa (2007): Politics and partnership in the Cotonou Agreement, in: Koponen, Juhani \/ Gould, Jeremy \/ Siitonen, Lauri (Hg.): Anomalies of Aid. A festschrift for Juhani Koponen. Helsinki: University of Helsinki Institute of Development Studies. 116-141.<\/i><\/p>\n<p><i>Mezzadra, Sandro (2007): Kapitalismus, Migration, soziale K&auml;mpfe. Vorbemerkungen zu einer Theorie der Autonomie der Migration, in: Pieper, Marianne \/ Atzert, Thomas \/ Karakayali, Serhat \/ Tsianos, Vassilis (Hg.): Empire und die biopolitische Wende. Die internationale Diskussion im Anschluss an Hardt und Negri. Frankfurt am Main: Campus. 179-193.<\/i><\/p>\n<p><i>Rabat Declaration (2006): Euro-African Partnership for Migration and Development. Ministerial Euro-African Conference on Migration and Development. 10.\/11. Juli 2006, <a href=\"http:\/\/www.maec.gov.ma\/migration\/Doc\/RABAT%20DECLARATION_EN.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.maec.gov.ma\/migration\/Doc\/RABAT%20DECLARATION_EN.pdf<\/a> <\/i><\/p>\n<p><i>Rat (2008a): Gemeinsame Erkl&auml;rung &uuml;ber eine Mobilit&auml;tspartnerschaft zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Republik Moldau. ADDENDUM ZUM I\/A-PUNKT-VERMERK. 21. Mai 2008. 9460\/08 ADD 1.<\/i><\/p>\n<p><i>Rat (2008b): Gemeinsame Erkl&auml;rung &uuml;ber eine Mobilit&auml;tspartnerschaft zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Republik Kap Verde. ADDENDUM ZUM I\/A-PUNKT-VERMERK. 21. Mai 2008. 9460\/08 ADD 2.<\/i><\/p>\n<p><i>Reslow, Natasja \/ Vink, Maarten (2014): Three-Level Games in EU External Migration Policy. Negotiating Mobility Partnerships in West Africa, in: Journal of Common Market Studies. 1-18.<\/i><\/p>\n<p><i>Schwiertz, Helge (2011): Foucault an der Grenze. Mobilit&auml;tspartnerschaften als Strategie des europ&auml;ischen Migrationsregimes. Berlin: Lit.<\/i><\/p>\n<p><i>SEC(2009) 1240. Europ&auml;ische Kommission: Mobility partnerships as a tool of the Global Approach to Migration. Commission Staff Working Document.<\/i><\/p>\n<p><i>Ticktin, Miriam Iris (2011): Casualties of care. Immigration and the politics of humanitarianism in France. Berkeley: University of California Press.<\/i><\/p>\n<p><i>Van Criekinge, Tine (2010) The EU-Africa Migration Partnership. A Case Study of the EU&#8217;s Migration Dialogue with Senegal and Ghana. Florence: EUI Migration Working Group, European University Institute, <a href=\"http:\/\/www.eui.eu\/Documents\/RSCAS\/Research\/MWG\/200910\/MWG2010-02-24VanCriekinge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.eui.eu\/Documents\/RSCAS\/Research\/MWG\/200910\/MWG2010-02-24VanCriekinge.pdf<\/a> <\/i><\/p>\n<p><i>Ziai, Aram (2010): Zur Kritik des Entwicklungsdiskurses, in: APuZ H. 10, 23-29. <\/i><\/p>\n<h5><span id=\"anmerkungen\">Anmerkungen:<\/span><\/h5>\n<p><i>(1) Im Anschluss an Michel Foucault wird der Diskursbegriff hier als ein heuristisches Konzept genutzt, um zu begreifen, wie Aussagen in spezifischen machtvollen Kommunikationszusammenh&auml;ngen entstehen.<\/i><\/p>\n<p><i>(2) <a href=\"http:\/\/www.frontex.europa.eu\/newsroom\/news_releases\/art41.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.frontex.europa.eu\/newsroom\/news_releases\/art41.html<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.frontex.europa.eu\/newsroom\/news_releases\/art45.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.frontex.europa.eu\/newsroom\/news_releases\/art45.html<\/a><\/i><\/p>\n<p><i>(3) <a href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0%2C1968054%2C00.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0,1968054,00.html<\/a><\/i><\/p>\n<p><i>(4) <a href=\"http:\/\/www.afrol.com\/articles\/16293\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.afrol.com\/articles\/16293<\/a><\/i><\/p>\n<p><i>(5) <a href=\"http:\/\/frontex.europa.eu\/partners\/third-countries\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/frontex.europa.eu\/partners\/third-countries<\/a><\/i><\/p>\n<p><i>(6) <a href=\"http:\/\/www.statewatch.org\/news\/2011\/apr\/eu-com-council-libya-frontex-letter.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.statewatch.org\/news\/2011\/apr\/eu-com-council-libya-frontex-letter.pdf<\/a><\/i><\/p>\n<p>(7) <a href=\"http:\/\/www.migreurop.org\/article2492.html?lang=fr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.migreurop.org\/article2492.html?lang=fr<\/a> (vgl. <a href=\"http:\/\/www.migreurop.org\/article2319\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.migreurop.org\/article2319<\/a>. html?lang=fr, <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/eu_schliesst_mobilitaetspartnerschaf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/eu_schliesst_mobilitaetspartnerschaf<\/a> t_mit_tunesien\/). Zu Marokko vgl. <a href=\"http:\/\/www.euromedrights.org\/eng\/wp-content\/uploads\/2014\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.euromedrights.org\/eng\/wp-content\/uploads\/2014<\/a> \/02\/PM-Morocco_Final-Version-EN.pdf.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[],"autoren":[2079],"publikationen":[1092],"class_list":["post-11552","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","autoren-helge-schwiertz","publikationen-1092"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie Drittstaaten in die europ&auml;ische Migrationskontrolle eingebunden werden, aus: vorg&auml;nge Nr. 208 (Heft 4\/2014), S. 50-64* (Red.) Das Migrationsmanagement der EU beschr&auml;nkt sich nicht auf Ma&szlig;nahmen der Grenzsicherung. Die EU versucht auch, nicht-europ&auml;ische Staaten in die europ&auml;ischen Migrationskontrollen einzubinden und die eigenen Ziele zu vorgeblich gemeinsamen Zielen zu machen. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die &#8222;Mobilit&auml;tspartnerschaften&#8220;, [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:41:56+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/publikation\\\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/publikation\\\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\\\/\",\"name\":\"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-04-19T10:45:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:41:56+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/publikation\\\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/publikation\\\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/publikation\\\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 208: Europas Abschottung\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/208\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","og_description":"Wie Drittstaaten in die europ&auml;ische Migrationskontrolle eingebunden werden, aus: vorg&auml;nge Nr. 208 (Heft 4\/2014), S. 50-64* (Red.) Das Migrationsmanagement der EU beschr&auml;nkt sich nicht auf Ma&szlig;nahmen der Grenzsicherung. Die EU versucht auch, nicht-europ&auml;ische Staaten in die europ&auml;ischen Migrationskontrollen einzubinden und die eigenen Ziele zu vorgeblich gemeinsamen Zielen zu machen. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die &#8222;Mobilit&auml;tspartnerschaften&#8220;, [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:41:56+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/","name":"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2015-04-19T10:45:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:41:56+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/publikation\/mobilitaetspartnerschaften-als-kooperationsmaschine-vollstaendig\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 208: Europas Abschottung","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/208\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Mobilit\u00e4tspartnerschaften als Kooperationsmaschine (vollst\u00e4ndig)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/11552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=11552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=11552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=11552"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=11552"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}