{"id":11855,"date":"2010-03-01T16:27:00","date_gmt":"2010-03-01T15:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/"},"modified":"2010-03-01T12:00:00","modified_gmt":"2010-03-01T11:00:00","slug":"kein-wahres-im-falschen","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/","title":{"rendered":"Kein Wahres im Falschen"},"content":{"rendered":"<p>Wolfgang Engler schreibt eine Geschichte des unaufrichtigen Ganges;<\/p>\n<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 189, Heft 1\/2010, S. 116-118<\/p>\n<p><i>&#8222;Der strukturelle Betrug des neoliberalen Systems hat tiefe Wurzeln im Habitus der Individuen geschlagen. Sie l\u00fcgen und betr\u00fcgen, weil sie ihr Wohnrecht im L\u00fcgengeb\u00e4ude h\u00f6her sch\u00e4tzen als den Umgang mit ihresgleichen auf der Stra\u00dfe.&#8220;<\/i> (Engler 2009)<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit einer &#8222;Soziologie der L\u00fcge&#8220; ist gerade in der fortgeschrittenen Moderne ein gewinnbringendes Unterfangen. Auch wenn seit Simmel (vgl. Simmel 1992) kaum ein ebenso allgemeiner wie systematisch-theoretischer Zugriff auf das Thema erarbeitet worden ist , l\u00e4sst sich doch beispielsweise an der Sprache (vgl. Hettlage 2003, Meyer 2007), an der Werbung bzw. der Kulturindustrie oder aber an der Politik und ihren Akteuren eine Verquickung des modernen Lebens mit der L\u00fcge aufzeigen.<\/p>\n<p><i>Wolfgang Engler<\/i>, L\u00fcge als Prinzip, Aufrichtigkeit im Kapitalismus. Aufbau Verlag Berlin 2009, 213 S., 19,95 &#128;.<\/p>\n<p>Ziel einer so ausgerichteten Soziologie der L\u00fcge m\u00fcsste es sein, manipulative Herrschaftsstrukturen und verfestigte Formen von L\u00fcge in Institutionen und Positionen aufzudecken und sie gleichzeitig mit der soziologischen Theorie zu verweben.<\/p>\n<p>Bei Wolfgang Englers Buch &#8222;L\u00fcge als Prinzip&#8220; gilt es den Untertitel ernst zu nehmen. Der in der &#8222;scientific community&#8220; gut bekannte Soziologe aus Berlin ist weniger an einer Aufdeckung von L\u00fcgen als dem Kapitalismus immanente Strukturen interessiert, als der Titel vermuten l\u00e4sst. Vielmehr unternimmt Engler den Versuch einer Ontogense von Aufrichtigkeit, dem Gegenteil der L\u00fcge, sowie deren Verhinderung durch die Konstitution einer funktional differenzierten Moderne. Das Interesse des Buches ist also auf die Genesis der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, auf die Abl\u00f6sung des B\u00fcrgertums aus den abh\u00e4ngigen Banden von Adel und Kirche gerichtet; doch r\u00fchrt das Anliegen des Autors aus einem fr\u00fcheren Unterfangen.<\/p>\n<p>Der ostdeutsche Soziologe Engler erhielt im Jahr 1987 eine Einladung nach Klagenfurt, wo er einen Vortrag \u00fcber die &#8222;Aufrichtigkeit als verschollene diskursive Formation&#8220; hielt. Der Blick von einem politischen und gesellschaftlichen System auf ein anderes erwies sich ihm als hilfreich, um mittels dieser Au\u00dfenseiterposition Zusammenh\u00e4nge zu erkennen, die von innen durch Selbstverst\u00e4ndlichkeiten wom\u00f6glich \u00fcberdeckt wurden. Weder war das staatssozialistische System noch sein bundesrepublikanisches Gegen\u00fcber frei von L\u00fcge.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gegenwartsgesellschaft stellt Engler nunmehr gut 20 Jahre sp\u00e4ter eine ern\u00fcchternde Diagnose: &#8222;Die Allgegenwart von L\u00fcge und Verstellung schneidet das Leben von seiner sozialen Wurzel ab, dem mitmenschlichen Grundvertrauen, und gipfelt regelm\u00e4\u00dfig im Verrat.&#8220; Diese Position ist durch einen soziologisch legitimen Pessimismus, aber auch durch die Uneinl\u00f6sbarkeit eines Mutes zur Schw\u00e4che, gekennzeichnet. Jene Schw\u00e4che fordert die Aufrichtigkeit doch vom Subjekt erst ein. Gewiss kann Engler kaum den Anspruch erheben, der Aufrichtigkeit den Platz in der Gegenwartsgesellschaft einzur\u00e4umen, der ihr noch in der fr\u00fchb\u00fcrgerlichen Moderne gegeben war, doch gilt es zumindest zu fragen, woher sie kommt und wohin sie geht. Wer also heute von L\u00fcge spricht, darf auch von ihrem Gegenteil, der Aufrichtigkeit, nicht schweigen. Denn aus soziologischer bzw. anthropologischer Perspektive gilt: &#8222;Aufrichtigkeit als Aufkl\u00e4rung f\u00fcr den sozialen Hausgebrauch befriedigt ein Bed\u00fcrfnis, das unausl\u00f6slich in uns allen steckt&#8220;. Wieso ist aber in unserer heutigen Gesellschaft kaum mehr von Aufrichtigkeit die Rede?<\/p>\n<p>Zur Beantwortung dieser Frage bem\u00fcht der Autor die Gesellschaftsgeschichte (bis ins fr\u00fche 16. Jahrhundert) und zeichnet die Genesis der modernen sp\u00e4tkapitalistischen Welt aus der fr\u00fchen b\u00fcrgerlichen nach. Seine Schrift l\u00e4sst sich demnach einreihen in die j\u00fcngst wieder entdeckte historische Soziologie des B\u00fcrgertums, in welcher der Akteur seine Emanzipation als politische, \u00f6konomische und kulturelle Strategie durchzusetzen versucht. &#8222;In doppelter Frontstellung zum Klerus und zur Aristokratie einerseits, zum bindungslosen Bourgeois andererseits konstituieren sich die B\u00fcrgerlichen als Gemeinde der Aufrichtigen, als Menschen sans phrase.&#8220; Doch kann sich die Aufrichtigkeit \u00e4hnlich wie ihr sozialer Tr\u00e4ger kaum unbeschadet in die Moderne retten.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt Engler mehrere Beispiele: Die Sprache, die, um aufrichtig zu sein, eine Kommunikation ohne Absichten hinsichtlich des H\u00f6renden hegt, wird bereits fr\u00fch als Utopie entlarvt und von unterschiedlichen philosophischen Str\u00f6mungen kritisiert. Der p\u00e4dagogische Diskurs, der die Schw\u00e4chen des Einzelnen nicht verstecken, sondern offenbaren und sich ungesch\u00fctzt \u00e4u\u00dfern will, scheitert daran, dass er ein einseitiges Unterfangen beschreibt, das keinen gleichberechtigten Rollentausch zwischen Erzieher und Z\u00f6gling vorsieht und somit der T\u00e4uschung verd\u00e4chtig und anfechtbar ist. Und auch in \u00f6konomischer Sicht unterliegt die Aufrichtigkeit; denn der siegreiche Marktliberalismus &#8222;lehnte die Vorstellung einer nach sozialen Gesichtspunkten gelenkte Wirtschaft rigoros ab.&#8220;<\/p>\n<p>Engler verkn\u00fcpft die Gesellschaftsgeschichte mit einer Theorie sozialen Differenzierung und mit Verweisen auf Foucaults Disziplinargesellschaft. Explizit richtet er sich gegen eine Theorie kommunikativen Handelns \u00e0 la Habermas, denn: am &#8222;Schwall der begr\u00fcndeten Rede l\u00e4sst sich nichts festmachen&#8220;, was Engler mit Luhmann gleich mehrmals betont.<\/p>\n<p>In der marktf\u00f6rmigen, massenmedialen, funktional-differenzierten Moderne bleibt letztlich kein Platz f\u00fcr die Aufrichtigkeit, deren Vorbild in der b\u00fcrgerlichen Intimit\u00e4t zu suchen ist. &#8222;Unter ihrem neuen Regisseur, dem Markt bewirkte die Aufrichtigkeit quer durch die Gesellschaft die Wahrnehmung sozialen Scheiterns als pers\u00f6nliches Versagen. (&#8230;) Das gilt bis heute.&#8220;<\/p>\n<p>Doch verschwindet die Aufrichtigkeit nicht auf einen Schlag, sondern zerf\u00e4llt, wie alle Bestandteile der b\u00fcrgerlichen Kultur, in Fragmente, an die gelegentlich von verschiedenen Seiten appelliert werden kann, ohne dass ihre sozialen und historischen Rahmenbedingungen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Die Frage dr\u00e4ngt sich also auf, wie Aufrichtigkeit in einer funktional differenzierten Moderne eingel\u00f6st werden kann, in der bereits strukturelle Mechanismen der Unaufrichtigkeit herrschen. Engler betont: &#8222;Als B\u00fcrger unter B\u00fcrgern f\u00e4hrt man mit der Wahrheit besser &#8211; auf lange Sicht, kurzfristig mag die L\u00fcge diesen oder jenen Vorteil bringen.&#8220; Bleibt Aufrichtigkeit daher eher eine Angelegenheit f\u00fcr den kleinen, allt\u00e4glichen Bereich, eher ein Anliegen der Gemeinschaft, denn der Gesellschaft? Hier verharrt der Autor allerdings beim blo\u00dfen Pl\u00e4doyer f\u00fcr Echtheit, Selbsterforschung und Selbstverwirklichung. Mit Bezug auf das Vorr\u00fccken der Arbeit in die Lebenswelt schreibt er: &#8222;Wir m\u00fcssen lernen, den B\u00fcrger und den Menschen unabh\u00e4ngig vom Arbeiter, vom Lohnarbeit leistenden Individuum zu denken und ihre Rechte einzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p>Ein ehrenhafter Anspruch allemal, doch wie dieser umzusetzen ist bleibt ungekl\u00e4rt. An anderer Stelle ist zu lesen: &#8222;Authentizit\u00e4t meint und bezweckt die Aufdeckung und Anerkennung des Fremden im Eigenen.&#8220; Das klingt schl\u00fcssig, doch wie ist dies zu erreichen? Unber\u00fccksichtigt bleibt auch die damit verkn\u00fcpfte Diskussion um die M\u00f6glichkeiten einer stabilen Identit\u00e4t in der Sp\u00e4tmoderne, die ein Anerkennen des Fremden im Eigenen erst erlaubt. Hier sind auch kritischere und weit weniger optimistische Einsch\u00e4tzungen denkbar. So l\u00e4sst die Lekt\u00fcre des Buches den Leser ein wenig verwirrt und unbefriedigt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt die Sprach- und Zitatverliebtheit Englers &#8211; man k\u00f6nnte dies auch Kreativit\u00e4t nennen &#8211; f\u00fchrt dazu, dass am Ende kaum mehr als einen knapper Abriss der Geschichte der Gegenwartsgesellschaft unter dem Vorzeichen der (mangelnden) Aufrichtigkeit \u00fcbrig bleibt. Man vermisst zudem ein wenig die (soziologische) Systematik, welche die breit zusammengetragenen Erkenntnisse auf den Punkt bringt und mit anderen aktuellen Diskussion um die L\u00fcge, aber auch z. B. um die Renaissance der b\u00fcrgerlichen Identit\u00e4t verbindet. Englers Fragment bedient sich immerhin eindrucksvoll aus dem breiten Fundus b\u00fcrgerlicher Literatur zu Aufrichtigkeit und gibt Anlass sich intensiver und aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der L\u00fcge und eben auch mit ihrem Gegenteil, der Aufrichtigkeit, in der Moderne zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p><i>Hettlage, Robert<\/i> (Hg.) 2003: Verleugnen, Vertuschen, Verdrehen -Leben in der L\u00fcgengesellschaft. Konstanz.<\/p>\n<p><i>Meyer, Claudia <\/i>2007: Lob der L\u00fcge. Warum wir <br \/>ohne sie nicht leben k\u00f6nnen. M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><i>Simmel, Georg <\/i>1992: Zur Psychologie und Soziologie der L\u00fcge. In: Heinz-J\u00fcrgen Dahme und David P. Frisby: Georg Simmel Gesamtausgabe in 24 B\u00e4nden, Band 5: Aufs\u00e4tze und Abhandlungen 1894-1900. Frankfurt a. M..<\/p>\n<p><i>Stiegnitz, Peter<\/i> 2008: L\u00fcgen -aber richtig! Die <br \/>angewandte Theorie der L\u00fcge. Wien.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1919],"publikationen":[2824],"class_list":["post-11855","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-peter-fischer","publikationen-189-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wolfgang Engler schreibt eine Geschichte des unaufrichtigen Ganges; aus: vorg\u00e4nge Nr. 189, Heft 1\/2010, S. 116-118 &#8222;Der strukturelle Betrug des neoliberalen Systems hat tiefe Wurzeln im Habitus der Individuen geschlagen. Sie l\u00fcgen und betr\u00fcgen, weil sie ihr Wohnrecht im L\u00fcgengeb\u00e4ude h\u00f6her sch\u00e4tzen als den Umgang mit ihresgleichen auf der Stra\u00dfe.&#8220; (Engler 2009) Die Besch\u00e4ftigung mit [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/publikation\\\/kein-wahres-im-falschen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/publikation\\\/kein-wahres-im-falschen\\\/\",\"name\":\"Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-03-01T15:27:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/publikation\\\/kein-wahres-im-falschen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/publikation\\\/kein-wahres-im-falschen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/publikation\\\/kein-wahres-im-falschen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 189: Der ungeliebte Liberalismus\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/189-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Kein Wahres im Falschen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union","og_description":"Wolfgang Engler schreibt eine Geschichte des unaufrichtigen Ganges; aus: vorg\u00e4nge Nr. 189, Heft 1\/2010, S. 116-118 &#8222;Der strukturelle Betrug des neoliberalen Systems hat tiefe Wurzeln im Habitus der Individuen geschlagen. Sie l\u00fcgen und betr\u00fcgen, weil sie ihr Wohnrecht im L\u00fcgengeb\u00e4ude h\u00f6her sch\u00e4tzen als den Umgang mit ihresgleichen auf der Stra\u00dfe.&#8220; (Engler 2009) Die Besch\u00e4ftigung mit [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/","name":"Kein Wahres im Falschen - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2010-03-01T15:27:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/publikation\/kein-wahres-im-falschen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 189: Der ungeliebte Liberalismus","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/189-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Kein Wahres im Falschen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/11855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=11855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=11855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=11855"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=11855"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}