{"id":11872,"date":"2006-12-01T07:40:00","date_gmt":"2006-12-01T06:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/die-beschleunigungsgesellschaft\/"},"modified":"2006-12-01T12:00:00","modified_gmt":"2006-12-01T11:00:00","slug":"die-beschleunigungsgesellschaft","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/176-vorgaenge\/publikation\/die-beschleunigungsgesellschaft\/","title":{"rendered":"Die Beschleunigungsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Rezension: Zu Hartmut Rosas Theorie der Ver\u00e4nderung der Zeitstruktur in der Moderne,<\/p>\n<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 176 (Heft 4\/2006), S. 136-140<\/p>\n<p>Beschleunigungserfahrungen sind in der Gegenwartsgesellschaft ebenso allt\u00e4glich wie sie konstitutiver Bestandteil der Moderne sind. Was Paul Virilio f\u00fcr das Auto beschreibt, in dem das Armaturenbrett als bewegter &#132;F\u00fchrerstand&#147; dient, kennzeichnen Eisenbahn und Telegraf f\u00fcr das 19. Jahrhundert: Geschwindigkeit. Der Franzose ist sicherlich der bekannteste und schillernste Vertreter einer postmodernen Medientheorie, die nicht m\u00fcde wird, auf die Geschwindigkeit als Merkmal der Moderne hinzuweisen.<\/p>\n<p><i>Hartmut Rosa<\/i>, Soziale Beschleunigung. Die Ver\u00e4nderung der Zeitstrukturen in der Moderne;\u00a0 Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2005; 538 Seiten; 17 Euro<\/p>\n<p>Doch soziologisch gewendet bleibt seine Dromologie kraftlos, da sie weder in der Lage ist, die Urspr\u00fcnge und Mechanismen der Beschleunigung ausreichend zu erkl\u00e4ren, noch\u00a0 die sozialen Sph\u00e4ren des Alltags, der Medien und der Wirtschaft voneinander trennt.<br \/>Stellt Virilio die Sozialwissenschaften mit seinem Ansatz vor methodologische und empirische Probleme, so bietet sich aber doch die M\u00f6glichkeit, eine Geschichte der Moderne als eine der\u00a0 gesellschaftlichen Wahrnehmung von Raum und Zeit zu schreiben. Raum und Zeit, urspr\u00fcnglich noch eine Einheit, treten im Laufe der Gesellschaftsentwicklung zusehends auseinander. &#132;F\u00fcr Kant waren am Ende des 18. Jahrhunderts Raum und Zeit noch Anschauungsformen a priori. Im 19. Jahrhundert dann schienen sie bereits durch Erfahrung erworben und st\u00e4ndig neu erwerbbar. Im 20. Jahrhundert erschlossen sich Raum und Zeit als neue, komplexe Erfahrung, als Empfinden von Bewegung, Prozess und Perspektivwechsel&#147; (Kaschuba, 2004: 253). Kaschuba skizziert hier dank technologisch-biologischer Entwicklungen neue Welt-R\u00e4ume als neue symbolische Topografien und Geografien, in denen sich ein ver\u00e4ndertes Raum-Zeit-Verh\u00e4ltnis widerspiegelt. Aus einem anderen Blickwinkel wird die st\u00e4ndige Bewegung, die Steigerung nicht nur der technischen Entwicklung, allerdings zum Problem. Virilios These von der Vernichtung des Raumes und der Zeit (vgl. Morisch, 2006: 421) beschreibt Geschwindigkeit als ein Kennzeichen und Problem der Moderne, welches sich noch in der Globalisierungskritik und in der Rede vom &#132;globalen Dorf&#147; wiederfindet.<br \/>Mit Hartmut Rosas Habilitationsschrift &#132;Beschleunigung&#147; liegt nun erstmals eine Studie vor, die das Ph\u00e4nomen konsequent soziologisch vermisst. Anders als in Norbert Elias Klassiker &#132;\u00dcber die Zeit&#147;, der diese wissenssoziologisch r\u00fcckbindet [1], wird bei Rosa, mittlerweile Professor f\u00fcr allgemeine Soziologie in Jena, die Ver\u00e4nderung der Zeitstrukturen in der Moderne zum Thema. Auch er geht, wie Virilio, von Modernisierung als Erfahrung der Beschleunigung aus. Dabei \u00fcbersteige &#132;(&#8230;) die in der Moderne konstitutiv angelegte soziale Beschleunigung in der Sp\u00e4tmoderne einen kritischen Punkt (&#8230;), jenseits dessen sich der Anspruch auf gesellschaftliche Synchronisation und soziale Integration nicht mehr aufrechterhalten l\u00e4sst&#147; (vgl. Rosa, 2005: 49f.). Zu einfach sei aber die blo\u00dfe Diagnose einer Beschleunigung, denn einerseits gelte es diese hinsichtlich der verschiedenen sozialer Dimensionen zu differenzieren, andererseits seien auch Momente der Erstarrung in der Sp\u00e4tmoderne festzustellen. Dass in einer Doppeldiagnose Erstarrung und Beschleunigung zusammenfallen zeigt sich auch in der ebenfalls von Virilio stammenden Metapher des &#132;rasenden Stillstandes&#147;, die als ein schneller Wandel in Abwesenheit einer Ziel- oder Richtungsbestimmung \u00fcbersetzt werden kann. <br \/>Beschleunigung l\u00e4sst sich auf drei Ebenen differenzieren (vgl. Rosa, ebd.: 113f.).: 1. Als &#132;technische Beschleunigung, deren Form im Wesentlichen intentional und zielgericht ist, [2]. als Steigerung der sozialen Ver\u00e4nderungsraten, bzw. als nicht inh\u00e4rent zielgerichtete soziale Ver\u00e4nderung, und\u00a03. als Erh\u00f6hung des Tempos des Lebens durch eine Steigerung der Handlungsepisoden pro Zeiteinheit. <br \/>Letztere ist durch eine Verknappung von Zeitressourcen, begr\u00fcndet. Zeitnot tritt dem modernen Subjekt nahezu institutionalisiert gegen\u00fcber. Mit Bezug auf Hermann L\u00fcbbe bezeichnet Rosa diese Ph\u00e4nomen als Gegenwartsschrumpfung: &#132;Gegenwartsschrumpfung &#8211; das ist der Vorgang der Verk\u00fcrzung der Extension der Zeitr\u00e4ume, f\u00fcr die wir mit einiger Konstanz unserer Lebensverh\u00e4ltnisse rechnen k\u00f6nnen&#147; (L\u00fcbbe, zit. nach Rosa, a.a.O.: 132). Im Ergebnis wirken die Zeitstrukturen in der Sp\u00e4tmoderne in hohem Ma\u00dfe fragmentiert, Handlungs- und Erlebnisfolgen sind voneinander getrennt.<br \/>Die zweite Ebene, der Anstieg der sozialen Ver\u00e4nderungsraten, bezieht sich auf den sozialen Wandel, der sich nunmehr von einer intergenerationalen Ver\u00e4nderungsgeschwindigkeit in der Fr\u00fchmoderne, \u00fcber eine Phase der Synchronisation von Wandel und Generationenfolge zu einem tendenziell intergenerationalem Wandlungstempo gesteigert hat (vgl. ebd.: 178).<br \/>Die erste Ebene, die der technischen Beschleunigung, jene die den meisten Untersuchungen zur Akzeleration zu Grunde liegt, kennzeichnet die materielle Basis und Erm\u00f6glichungsbedingung f\u00fcr soziale Beschleunigungsprozesse. Technische Beschleunigung ver\u00e4ndert die einer Handlung zu Grunde gelegten Zeitma\u00dfst\u00e4be. Gleichzeitig ist die soziale Beschleunigung Motivgeber f\u00fcr technische Akzelerationsprozesse. <br \/>Das Verh\u00e4ltnis der drei Ebenen bestimmt Rosa in seiner Hauptthese. Diese besagt, &#132;dass die modernde Gesellschaft als Be- schleunigigungsgesellschaft in dem Sinne verstanden werden kann, dass in ihr eine (strukturell und kulturell voraussetzungsreiche) Verkn\u00fcpfung der beiden Beschleunigungsformen &#150; technische Beschleunigung und Steigerung des Lebenstempos durch Verknappung der Zeitressourcen &#150; und damit von Wachstum und Beschleunigung vorliegt&#147; (ebd.: 120).<br \/>Dass Akzelerationsprozesse zu einem immanenten und sich selbst antreibenden Bestandteil der Moderne geworden sind, f\u00fchrt letztlich zu einem Steigerungsspiel (vgl. Schulze 2003) und zum Problem der Inkongruenz von verschiedenen Zeitebenen. Scheint das Auseinandertreten von\u00a0 erlebter Zeit und erinnerter Zeit noch einem erkl\u00e4rbaren und von gesellschaftlichen Entwicklungen unabh\u00e4ngigem subjektivem Zeitparadoxon geschuldet, so ist das Ausein- anderklaffen von Lebenszeit und Weltzeit der technischen Beschleunigung, vor allem technischen und medialen Erfindungen, geschuldet (vgl. Rosa, a.a.O.: 243). Ergebnis dieses Vorgangs ist eine &#132;merkw\u00fcrdige&#147; Form der zeitlosen Zeit, eine &#132;Verzeitlichung der Zeit&#147; in der \u00fcber Dauer, Sequenz, Rhythmus und Tempo von Handlungen erst im Vollzug, also in der Zeit selbst, entschieden werden kann. Eine Planbarkeit von Handlungen scheint obsolet. Die notwendige soziale Ordnung entsteht in der Zeit selbst.<br \/>Die Entwicklung der Moderne beginnend mit den technischen Revolutionen im 19. Jahrhundert muss aus dieser Sicht als eine Revolution im Dienste der Uhr interpretiert werden. Ergebnis dieser Revolution ist eine schier un\u00fcberschaubare Vielzahl an Lebensgestaltungsm\u00f6glichkeiten und somit auch an Handlungsoptionen. Ein Ende des Fortschritts ist nicht abzusehen. Urspr\u00fcngliche Idee der technischen Revolutionen war es, Zeit \u00f6konomisch effizient machen. Paradoxerweise kann dieses Versprechen, Zeit durch technische Entwicklungen zu sparen, nicht eingel\u00f6st werden. <br \/>Scheint auf den ersten Blick (technische) Beschleunigung als einzig m\u00f6gliche Strategie, Weltzeit und Lebenszeit zumindest tendenziell zu vers\u00f6hnen, &#132;weil sich umso mehr M\u00f6glichkeiten realisieren lassen, je schneller die einzelnen Situationen, Episoden und Ereignisse durchlaufen lassen&#147; (ebd.: 291), so erweist sich bei genauerem Hinsehen, dass die Steigerungsrate unweigerlich die Beschleunigungsrate \u00fcbersteigt. &#132;Das (sp\u00e4t)moderne Subjekt kommt niemals an den Punkt, alt und lebensges\u00e4ttigt zu sterben, die Lebenszeit also mit der Weltzeit vers\u00f6hnt zu haben (&#8230;) weil alles, was es erlebt hat, l\u00e4ngst \u00fcberholt worden ist durch neue und gesteigerte Erlebnis-, Ereignis- und Erfahrungsm\u00f6glichkeiten&#147; (ebd.: 294). Die Zeiterfahrungen des Individuums in der Gegenwartsgesellschaft sind durch einen Gewinn an lebenspraktischer Zeitsouver\u00e4nit\u00e4t einerseits und durch einen Verlust an Autonomie und Kontrolle \u00fcber das eigene Leben andererseits gepr\u00e4gt. Diese Paradoxie f\u00fchrt Rosa dazu, das bekannte (postmoderne) Postulat vom Ende der Zeit und des Raumes soziologisch zu deuten. Seine These, dass das Tempo der Gesellschaft einen kritischen Punkt \u00fcberschritten habe, reformuliert deshalb eine postmoderne Gesellschaftstheorie in der die Beschleunigung der sozialen Verh\u00e4ltnisse &#132;eine neue Qualit\u00e4t dergestalt annimmt, dass die Linearit\u00e4t und Sequenzialit\u00e4t der individuellen und gesellschaftlichen Wahrnehmungen und Bearbeitungen von Problemen und Ver\u00e4nderungen aufgebrochen und der Anspruch auf Integration aufgegeben wird&#147; (ebd.: 349). <br \/>Auch seine Diagnose des Bedeutungsverlustes des Raumes aufgrund der Geschwindigkeit bei der gleichzeitigen Aufwertung regionaler Besonderheiten st\u00fctzt postmoderne Zeitdiagnosen a l\u00e1 &#132;Glokalisation&#147;. F\u00fcr Rosa sind strukturell und kulturell bedeutsame Raumqualit\u00e4ten heute nicht mehr territorial oder lokal fixiert, sondern durch gleichsam hin und her flie\u00dfende, immer wieder die Richtung \u00e4ndernde Str\u00f6me oder Fl\u00fcsse von Macht, Kapital, Waren und Menschen gekennzeichnet (ebd.: 343). Konsequenterweise erscheint dann in dieser Lesart auch &#132;das Ende der Geschichte&#147; (Fukuyama) nur als spezifische Form von verzeitlichter Geschichte.<br \/>Doch Rosas Argumentation geht nicht in den bekannten Diagnosen der Postmoderne auf. Eher verh\u00e4lt es sich umgekehrt, da er die postmodernen Identit\u00e4ts- und Ordnungstheorien als nichts anderes als die logische Folge der diachronen und synchronen lebenspraktischen Verzeitlichungen der Zeit, die wiederum auf sozialer Beschleunigung beruhen, interpretiert. <br \/>Die Ursachen der Beschleunigungsdynamik sind f\u00fcr ihn strukturell in Anlehnung an die systemtheoretische Differenzierungstheorie in der Verkn\u00fcpfung von Komplexit\u00e4tssteigerung und Komplexit\u00e4tstemporalisierung zu sehen. <br \/>Kulturell beschreiben sie die Folge eines modernen Weltbildes, welches die Angleichung von Welt- und Lebenszeit zum Ziel hat. Die L\u00f6sung des Problems der Zeitknappheit auf mikrosozialer Ebene, eben die Idee des Zeitgewinns durch technische Beschleunigung, erweist sich auf Makroebene als Element seiner Ursache (vgl. ebd.: 251). \u00d6konomisch sind die Ursachen nach Rosa Folgen der Kapitalsverwertungslogik, der eine Steigerung und Beschleunigung bereits eingeschrieben ist.<br \/>Bleibt zu fragen, wie ein Ausstieg aus der Beschleunigungslogik und der einhergehenden Desynchronisation der gesellschaftlichen Teilbereiche &#150; aufgrund derer z.B. auch die Politik in der Sp\u00e4tmoderne hinter den Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft zur\u00fcckbleibt (vgl. ebd.: 416f.) &#150; bzw. wie der Fortgang der Moderne zu denken sei. <br \/>Ein Ausweg aus dem Zeit-Dilemma bleibt Rosa zufolge kaum, denn ein Griff zur Notbremse in der Technologieentwicklung, oder eine Equilibrierung der jeweiligen sozialen Dimensionen auf einem h\u00f6heren Geschwindigkeitsniveau scheinen unrealistisch. Die weitere Gesellschaftsentwicklung werde aller Voraussicht nach weiterhin durch den Doppelaspekt von Beschleunigung und Erstarrung gekennzeichnet. <br \/>Anders als noch Schulze, der eine nicht besonders \u00fcberzeugende (moralische) L\u00f6sung aus der Steigerungsspirale zu finden sucht(2), setzt Rosa auf eine kritische Theorie als eine Kritik der Zeitverh\u00e4ltnisse im wahrsten Sinne des Wortes. Deren Wirksamkeit setzt allerdings eine St\u00e4rkung der Sozialwissenschaften als gestalterisch wirksame Stimme der Gesellschaft voraus, die zurzeit nicht in Sicht ist. <br \/>In toto ist Rosas Studie aber eine bedeutende Konklusion der bisherigen Zeitsoziologie, die nicht nur \u00fcberzeugend die Zusammenh\u00e4nge zwischen \u00f6konomischer, gesellschaftsevolution\u00e4rer und sozialer Dynamik erkl\u00e4ren kann, sondern zudem eine Konkretisierung f\u00fcr einen bisher wenig differenzierten Aspekt in der Gesellschaftstheorie der Moderne leistet. Der Vermutung,\u00a0 dass er einer postmodernen Gesellschaftstheorie und der Vernichtung von Raum, Zeit und Geschichte das Wort redet, tritt er mit der Betonung einer kritischen Theorie entgegen, die an den vers\u00e4umten Autonomieversprechen der Moderne anzusetzen hat. Damit sind die postmodernen Aufl\u00f6sungsbefunde allerdings nicht entkr\u00e4ftet; es bleibt die Schwierigkeit bestehen, diese empirsch zu \u00fcberp\u00fcfen.<\/p>\n<p>1\u00a0 &#132;Das Erinnerungsbild von der Zeit, die Vorstellung von ihr, die ein einzelner Mensch besitzt, h\u00e4ngt also von dem Entwicklungsstand der die Zeit repr\u00e4sentierenden und kommunizierenden sozialen Institutionen ab und von den Erfahrungen, die der Einzelne mit ihnen von klein auf gemacht hat.&#147; (Elias, 1988: XXI).<br \/>2\u00a0 Schulze sieht letztlich eine Fortsetzung der Moderne mittels kollektiver, selbstreflexiver Lernprozesse gegeben. Durch sie werde das Modell der Steigerung durch ein intelligentes Modell der Ankunft ersetzt. Vgl. Schulze, 2003: 330ff.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p><b><\/b><br \/>Elias, Norbert (1988): \u00dcber die Zeit. Frankfurt am Main.<br \/>Kaschuba, Wolfgang (2004): Die \u00dcberwindung der Distanz. Zeit und Raum in der europ\u00e4ischen Moderne. Frankfurt am Main.<br \/>Morisch, Claus (2006): Paul Virilio: Geschwindigkeit ist Macht. In: Stephan Moebius\/Dirk Quadflieg (Hg.), Kultur. Theorien der Gegenwart. Wiesbaden.<\/p>\n<p>Schulze, Gerhard (2003): Die beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft? M\u00fcnchen und Wien.<\/p>\n<p>Virilio, Paul (1996): Der negative Horizont. Bewegung, Geschwindigkeit, Beschleunigung. Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>Schulze, Gerhard (2003): Die beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft im 21. Jahrhundert? M\u00fcnchen und Wien.<br \/>Virilio, Paul (1996): Der negative Horizont. Bewegung, Geschwindigkeit, Beschleunigung. Frankfurt am Main.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1919],"publikationen":[1437],"class_list":["post-11872","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-peter-fischer","publikationen-176-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Beschleunigungsgesellschaft - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/176-vorgaenge\/publikation\/die-beschleunigungsgesellschaft\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Beschleunigungsgesellschaft - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Rezension: Zu Hartmut Rosas Theorie der Ver\u00e4nderung der Zeitstruktur in der Moderne, aus: vorg\u00e4nge Nr. 176 (Heft 4\/2006), S. 136-140 Beschleunigungserfahrungen sind in der Gegenwartsgesellschaft ebenso allt\u00e4glich wie sie konstitutiver Bestandteil der Moderne sind. 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