{"id":11880,"date":"2006-11-04T13:42:00","date_gmt":"2006-11-04T12:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/last-exit-sterbehilfe\/"},"modified":"2006-11-04T12:00:00","modified_gmt":"2006-11-04T11:00:00","slug":"last-exit-sterbehilfe","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/175-vorgaenge\/publikation\/last-exit-sterbehilfe\/","title":{"rendered":"Last exit Sterbehilfe?"},"content":{"rendered":"<p>Aus: vorg\u00e4nge Nr.175, (Heft 2\/2006), S.87-91<\/p>\n<p><b>Forsa-Umfrage Ende 2005: 74 Prozent der Befragten beantworten die Frage, ob es \u00c4rzten erlaubt sein sollte, unheilbar kranken Menschen auf deren pers\u00f6nlichen Wunsch hin ein t\u00f6dliches Mittel zu verabreichen, mit Ja. &#150; Der Ruf nach Sterbehilfe ist nicht neu, sondern erschallt schon seit alters her. F\u00fcr \u00c4rzte eine schwierige Anfrage, denn ihr Berufsethos verpflichtet sie darauf, Leben zu erhalten und wo m\u00f6glich zu heilen, und verbietet ihnen, Leben zu beenden. Schon im \u00e4rztlichen Eid des Hippokrates hei\u00dft es: &#132;Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein t\u00f6dliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten&#133;&#147;<br \/>Dennoch erschallt der Ruf offenbar immer lauter, und er sollte uns zumindest sehr nachdenklich machen. Gleichzeitig reagieren Politik und ein Gro\u00dfteil der \u00f6ffentlichen Meinungsf\u00fchrer mit einer fast reflexhaften Abwehr &#150; und auch das sollte uns nachdenklich machen. Woher kommt dieses Auseinanderklaffen zwischen Volksvertretern und Bev\u00f6lkerung? Und woher kommt der Wunsch so vieler Menschen nach der t\u00f6dlichen Pille oder der Giftspritze &#150; in einer der\u00a0 reichsten Gesellschaften der Erde mit einem hoch entwickelten Gesundheitssystem, dessen Leistungen doch allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zur Verf\u00fcgung stehen sollten?<\/b><\/p>\n<h5><span id=\"hilflose-anhaengsel-der-apparatemedizin\">Hilflose Anh&auml;ngsel der Appara&shy;te&shy;me&shy;dizin<\/span><\/h5>\n<p>Paradoxerweise ist es vor allem der medizinische Fortschritt selbst, der in vielen Menschen den Wunsch weckt, selbst entscheiden zu k\u00f6nnen, wann sie ihr Leben beenden wollen: <br \/>Die Apparatemedizin hat den Prozess des Sterbens ver\u00e4ndert. Sie ist Ausfluss eines schulmedizinisch gepr\u00e4gten Gesundheitssystems, in dem der Tod eines Patienten als Versagen gilt mit der Folge, dass alles getan wird, um diesen Tod hinauszuz\u00f6gern. Viele \u00c4rzte sind \u00fcberfordert von der Vorstellung, einem Schwerstkranken und seinen Angeh\u00f6rigen zu vermitteln, dass es keine Aussichten auf Heilung mehr gibt. Umgekehrt schrecken auch viele Patienten und Angeh\u00f6rige davor zur\u00fcck, sich auf den nahenden Tod einzulassen. Ergebnis sind Operationen oder so genannte Therapien, die den Schwerstkranken nur noch qu\u00e4len, anstatt sein Leiden zu lindern oder gar Heilung zu erm\u00f6glichen. <br \/>Die Angst, am Lebensende als hilfloses Anh\u00e4ngsel der Apparatemedizin dahin zu vegetieren, wird noch verst\u00e4rkt durch Berichte \u00fcber Missst\u00e4nde in vielen deutschen Altersheimen: Das Grausen vor der ber\u00fcchtigten &#132;Satt und Sauber&#147;-Pflege sitzt tief: Patienten werden entm\u00fcndigt, es werden ihnen Inkontinenzeinlagen und eine Magensonde verpasst und Bettgitter hochgezogen &#150; weil weder genug Zeit noch Personal zur Verf\u00fcgung steht, um auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse einzugehen.<br \/>Seit die Gro\u00dfe Koalition in der F\u00f6deralismusreform das Heimrecht den L\u00e4ndern\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcberlassen hat, ist zudem die Chance vertan, f\u00fcr einheitlich hohe Pflegestandards in den Heimen zu sorgen. Die Patienten in Alten- und Pflegeheimen drohen jetzt dem Wettbewerb um die niedrigsten Standards anheim zu fallen. Dazu kommt die bereits seit Jahrzehnten fortschreitende Erosion der \u00fcberkommenen Familienstrukturen. Immer mehr Menschen leben allein, immer mehr Alte vereinsamen. Die meisten Menschen w\u00fcnschen sich, zu Hause im Kreise der Lieben zu sterben. Realisieren l\u00e4sst sich dieser Wunsch jedoch f\u00fcr immer weniger Menschen und unter immer gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten. Und es gibt noch eine berechtigte Angst, die allerdings in den Debatten ums Lebensende meist nicht im Blick ist: die Angst vor Unterversorgung anstatt vor \u00dcberversorgung. Tats\u00e4chlich sind es bei Weitem nicht nur die Ausw\u00fcchse der Apparatemedizin, die ein selbstbestimmtes Leben am Lebensende verhindern &#8211; sondern unangemessene Rationierungen sinnvoller und vom Patienten ausdr\u00fccklich erw\u00fcnschter Leistungen: wenn Patienten beispielsweise nicht nach Hause entlassen werden, weil h\u00e4usliche Pflege teurer ist als station\u00e4re Pflege und die Kostentr\u00e4ger sich weigern zu zahlen.<\/p>\n<h5><span id=\"anerkennung-oder-autonomie-worum-geht-es-am-lebensende\">Anerkennung oder Autonomie: Worum geht es am Lebensende?<\/span><\/h5>\n<p>Die Apparatemedizin und der medizinische Fortschritt generell, so viel wir ihm andererseits verdanken, haben das Problem der Menschenw\u00fcrde am Lebensende nicht gekl\u00e4rt. Apparatemedizin hilft, Leben zu verl\u00e4ngern, sie verhilft aber nicht zu einem menschenw\u00fcrdigen Sterben.<br \/>Erkl\u00e4rt sich die hohe Zustimmung zur Sterbehilfe aber tats\u00e4chlich nur aus der Angst vor der Apparatemedizin? Ich glaube, dass die Gr\u00fcnde tiefer liegen. F\u00fcr viele &#150; gerade f\u00fcr diejenigen, die ein sehr aktives und unabh\u00e4ngiges Leben f\u00fchren &#150; ist bereits die Vorstellung erschreckend, auf Hilfe angewiesen zu sein, bettl\u00e4gerig und damit anderen zur Last fallend. Umso unertr\u00e4glicher erscheint die Aussicht darauf, wom\u00f6glich eines Tages als Alzheimerpatient oder Demenzkranker keine kommunikationsf\u00e4hige und rational\u00a0\u00a0 agierende Pers\u00f6nlichkeit mehr zu sein &#150; also nicht mehr der Inbegriff des modernen aufgekl\u00e4rten Subjekts zu sein. Es gibt Textbausteine f\u00fcr Patientenverf\u00fcgungen, mit deren Hilfe die Verfasser genau festlegen k\u00f6nnen, dass sie nicht mehr therapiert werden und auch nicht mehr ern\u00e4hrt werden wollen, wenn sie wegen geistigen Verfalls zu &#132;bewusstem Leben&#147; oder intellektuellen Leistungen nicht mehr in der Lage sind.<\/p>\n<p>Autonomie und Selbstbestimmung &#150; das Grundrecht auf Integrit\u00e4t der Pers\u00f6nlichkeit &#150; sind hohe Werte, die jederzeit gegen \u00dcbergriffe des Staates zu verteidigen sind. Und doch ist fraglich, ob &#132;Autonomie&#147; eine angemessene Kategorie ist, um die Situation am Lebensende zu beurteilen: &#132;Gerade am Lebensende (haben) viele Patienten nicht in erster Linie ein Interesse an der Verwirklichung eines einseitig die individuelle Selbstbestimmung betonenden Lebensentwurfs. Nein, sie w\u00fcnschen sich vielmehr, anerkannt zu werden, so hilfs- und unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftig, wie sie sind, und nicht den Eindruck haben zu m\u00fcssen, anderen zur Last zu fallen.&#147;1<br \/>\u00a0Die Angst vor Abh\u00e4ngigkeit und vor Verlust an Autonomie ist mehr als verst\u00e4ndlich und den meisten von uns sehr vertraut &#150; und doch zeigt sich in ihr noch etwas anderes als nur die Angst vor der Janusk\u00f6pfigkeit des medizinischen Fortschritts: Es zeigt sich hier auch, dass wir ein Selbstbild entwickelt haben, das Angewiesensein auf andere und k\u00f6rperliche Versehrtheit nicht mehr zul\u00e4sst.<\/p>\n<h5><span id=\"132ars-moriendi147-wieder-entdecken\">&#132;Ars moriendi&#147; wieder entdecken<\/span><\/h5>\n<p>Es klingt makaber, aber ganz offensichtlich wird die Angst vor dem Sterben bei vielen Menschen verdr\u00e4ngt durch die Angst vor dem Leiden und dem unw\u00fcrdigen Zustand, als der es empfunden wird, von Pflege abh\u00e4ngig zu sein und anderen wom\u00f6glich zur Last zu fallen.<br \/>Aber: Sterben muss man &#150; die gef\u00fcrchtete Situation am Lebensende dagegen haben wir selbst geschaffen. Sie ist nicht nur ein Ergebnis des medizinischen Fortschritts, sondern auch der jahrzehntelangen gesellschaftlichen Verdr\u00e4ngung von Altern, Leiden und Tod. Wir haben diese Lebensphase immer st\u00e4rker in Heime und Krankenh\u00e4user abgeschoben &#150; darum erschreckt uns die Vorstellung jetzt umso mehr, eines Tages selbst dort zu sein, als Anh\u00e4ngsel der Apparate. <br \/>Im Mittelalter gab es eine &#8222;ars moriendi&#8220; &#8211; eine Kunst des guten Sterbens. Sie bestand vor allem darin, den Sinn des Sterbens zu vermitteln: die besondere Sinnhaftigkeit, die der letzten Lebensphase vorbehalten sein kann. Diese ars moriendi war eng verkn\u00fcpft mit der &#8222;ars vivendi&#8220;, einer Kunst des guten Lebens. Gutes Leben und gutes Sterben geh\u00f6ren zusammen. Von dieser Einsicht haben wir uns weit entfernt.<\/p>\n<h5><span id=\"keine-angebote-ausser-dem-toetungsangebot\">Keine Angebote au&szlig;er dem T&ouml;tungs&shy;an&shy;ge&shy;bot?<\/span><\/h5>\n<p>Deutschland, immer noch eines der reichsten L\u00e4nder weltweit mit einem der teuersten Gesundheitssysteme, leistet sich erschreckend wenig, um ein menschenw\u00fcrdiges, schmerzfreies und gutes Sterben zu erm\u00f6glichen. Dabei liegt vieles von dem auf der Hand, was zu tun w\u00e4re. Auch die Enquetekommission des Bundestages &#132;Ethik und Recht in der modernen Medizin&#147; aus der letzten Legislaturperiode hat in ihrem fraktions\u00fcbergreifend verabschiedeten Bericht zur Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland vieles von dem bereits detailliert benannt, was n\u00f6tig w\u00e4re &#150; die gro\u00dfe Koalition hat es aber bislang nicht aufgegriffen. Um hier nur die wichtigsten Ma\u00dfnahmen aufzulisten: <br \/>Die Palliativmedizin ist ein multidisziplin\u00e4rer Begleitungs &#8211; , Behandlungs &#8211; und Betreuungsansatz, der in der Lage ist, durch Schmerztherapie Leid zu lindern und ein aktives Leben bzw. eine m\u00f6glichst gute Lebensqualit\u00e4t bis zum Tod zu gew\u00e4hrleisten, wenn Heilung nicht mehr m\u00f6glich ist. Von 850 000 Menschen, die in Deutschland j\u00e4hrlich sterben, kommen\u00a0 aber nur rund 2 % in den Genuss\u00a0 von Palliativversorgung. Wir brauchen daher dringend eine fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung von sogenannten Palliativ-Care-Teams, um den Menschen auch zu Hause und ambulant ein Lebensende in W\u00fcrde und ohne Schmerzen zu erm\u00f6glichen. <br \/>Voraussetzung daf\u00fcr ist es, den Anspruch des einzelnen Patienten auf bedarfsgerechte Palliativversorgung gesetzlich abzusichern (im Rahmen einer Novellierung des SGB V und des SGB XI). Das impliziert, dass die Kostentr\u00e4ger station\u00e4re und ambulante palliativmedizinische Versorgung angemessen finanzieren. Au\u00dferdem muss die Palliativmedizin zum Pflichtbestandteil der Ausbildung von \u00c4rzten und Pflegern gemacht werden &#150; durch eine entsprechende \u00c4nderung der \u00c4rztlichen Approbationsordnung sowie der grundst\u00e4ndigen Ausbildung f\u00fcr Krankenpflege- und Altenpflegeberufe.<br \/>Neue Netzwerke m\u00fcssen dort etabliert werden, wo keine Familienstrukturen (mehr) vorhanden sind, um die Pflege von Schwerstkranken so zu organisieren, wie sie selbst es sich w\u00fcnschen. Dazu brauchen wir Case Manager und Sozialarbeiter, die \u00fcberforderte Angeh\u00f6rige an die Hand nehmen und ein soziales Umfeld organisieren k\u00f6nnen. Die ehrenamtliche Hospizarbeit muss finanziell besser abgesichert werden, indem die Kostentr\u00e4ger dazu gezwungen werden, mit den Hospizen tats\u00e4chlich kostendeckende Bedarfss\u00e4tze zu\u00a0 vereinbaren. Wir brauchen eine Freistellungsregelung, die Berufst\u00e4tigen eine Auszeit zur Sterbebegleitung und Pflege von Angeh\u00f6rigen erm\u00f6glicht, inklusive sozialrechtlicher Absicherung und\u00a0 K\u00fcndigungsschutz.<br \/>Nicht zuletzt brauchen wir eine ehrliche, nicht moralisierende gesellschaftliche Debatte \u00fcber Pflege, Altern, Sterben und die Frage nach Menschenw\u00fcrde und gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Autonomie am Lebensende.<br \/>Und was ist mit der Legalisierung von Sterbehilfe? M\u00fcsste die Politik nicht endlich dem Druck der Umfrageergebnisse nachgeben und gesetzlich erm\u00f6glichen, dass \u00c4rzte ihren Patienten zum gew\u00fcnschten Tod verhelfen? Es gibt andere Umfragen, die mich ziemlich nachdenklich gemacht haben: Die Deutsche Hospizstiftung hat Ende 2005\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ebenfalls nach der Zustimmung zu aktiver Sterbehilfe gefragt &#150; hat aber der Frage eine Erl\u00e4uterung vorausgeschickt, die eine Alternative beschreibt: <br \/>&#132;Unter Palliativmedizin und Hospizarbeit versteht man eine moderne Schmerztherapie kombiniert mit seelsorglicher und sozialer Begleitung von Schwerstkranken. \u00c4rztliche Erfahrungen auf diesem Gebiet haben gezeigt, dass so, unter Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten, eine hohe Lebensqualit\u00e4t bis zuletzt gesichert werden kann. Der nat\u00fcrliche Sterbeprozess wird weder k\u00fcnstlich verl\u00e4ngert noch verk\u00fcrzt. Unter aktiver Sterbehilfe versteht man die T\u00f6tung eines Menschen auf dessen Verlangen oder auch ohne dessen Zustimmung. Wenn Sie das wissen, bef\u00fcrworten Sie dann bei Schwerstkranken und Sterbenden den kombinierten Einsatz von Palliativmedizin und Hospizarbeit oder sind Sie eher f\u00fcr aktive Sterbehilfe?&#147;2<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Nur 35 Prozent der Befragten sprachen sich f\u00fcr aktive Sterbehilfe aus; 56 Prozent bevorzugten den Einsatz von Palliativmedizin und Hospizarbeit. Selbst wenn man in Betracht zieht, dass die Frage suggestiv gestellt ist, indem sie die M\u00f6glichkeiten der Schmerzmedizin in sehr positivem Licht und umgekehrt die Sterbehilfe im Lichte des Verdachts auf Missbrauch erscheinen l\u00e4sst: Es ist doch erstaunlich, wie sehr der Wunsch nach Sterbehilfe nachl\u00e4sst, sobald andere Wege aus der bef\u00fcrchteten unw\u00fcrdigen Situation am Lebensende angeboten werden. &#150; Das entspricht auch den Erfahrungen in den Niederlanden, wo die Euthanasie, also die aktive Sterbehilfe, seit 01. 04. 2002 legalisiert ist. Gleichzeitig wurde in wenigen Jahren eine nahezu fl\u00e4chendeckende Palliativversorgung aufgebaut &#150; und seitdem sinken die gemeldeten F\u00e4lle von Sterbehilfe. Das wird in den Niederlanden auch als ein Hinweis darauf gedeutet, &#132;dass die verbesserte Palliativversorgung dazu beigetragen hat, Antr\u00e4ge auf Sterbehilfe in einem gewissen Umfang zu vermeiden&#147;.3 <br \/>Bevor wir also \u00fcber die Legalisierung von aktiver Sterbehilfe diskutieren, m\u00fcssen wir das Dickicht l\u00fcften und alles tun, was f\u00fcr ein &#132;gutes Sterben&#147; getan werden kann. Es w\u00e4re ein Armutszeugnis f\u00fcr die Politik, wenn ihr au\u00dfer dem T\u00f6tungsangebot nichts einfiele, um die Situation Schwerstkranker und Sterbender zu verbessern. Was nicht sein darf: dass wir alles andere vers\u00e4umen und dann Sterbehilfe als vermeintlich einzigen Ausweg anbieten. <br \/>\u00a0<br \/>1\u00a0\u00a0\u00a0 Tolmein, Oliver: Keiner stirbt f\u00fcr sich allein. Sterbehilfe, Pflegenotstand und das Recht auf Selbstbestimmung, S. 228 <br \/>2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Deutsche Hospizstiftung: Was denken die Deutschen wirklich \u00fcber Sterbehilfe? Oktober 2005<br \/>3\u00a0\u00a0 Jahresbericht 2003 der (Niederl\u00e4ndischen) Regionalen Kontrollkommission f\u00fcr Sterbehilfe, siehe auch Tolmein S. 207.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[642],"publikationen":[2816],"class_list":["post-11880","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-renate-kuenast","publikationen-175-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Last exit Sterbehilfe? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/175-vorgaenge\/publikation\/last-exit-sterbehilfe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Last exit Sterbehilfe? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus: vorg\u00e4nge Nr.175, (Heft 2\/2006), S.87-91 Forsa-Umfrage Ende 2005: 74 Prozent der Befragten beantworten die Frage, ob es \u00c4rzten erlaubt sein sollte, unheilbar kranken Menschen auf deren pers\u00f6nlichen Wunsch hin ein t\u00f6dliches Mittel zu verabreichen, mit Ja. &#150; Der Ruf nach Sterbehilfe ist nicht neu, sondern erschallt schon seit alters her. 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