{"id":11898,"date":"2006-06-03T16:11:00","date_gmt":"2006-06-03T14:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/vom-policy-taker-zum-policy-maker\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:05","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:05","slug":"vom-policy-taker-zum-policy-maker","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/174-vorgaenge\/publikation\/vom-policy-taker-zum-policy-maker\/","title":{"rendered":"Vom  Policy-Taker zum Policy-Maker"},"content":{"rendered":"<p>Die neuen EU-Mitglieder sind heterogener, als ihre gemeinsame Vergangenheit nahe legt.<\/p>\n<p>Aus: vorg&auml;nge Nr.174, (Heft 2\/2006), S.90-101<\/p>\n<p><b>Kai-Olaf Lang<br \/>Vom&nbsp; Policy-Taker zum Policy-Maker<br \/>Die neuen EU-Mitglieder sind heterogener, als ihre gemeinsame Vergangenheit nahe legt<\/b><\/p>\n<p>Es brauchte anderthalb Jahrzehnte, bis die L&auml;nder im &ouml;stlichen Teil des Kontinents die &bdquo;R&uuml;ckkehr nach Europa&ldquo; vollzogen. Gemeint ist damit nat&uuml;rlich die Einbindung in die politischen Strukturen der europ&auml;ischen Integration, also die Vollmitgliedschaft in der Europ&auml;ischen Union, die zusammen mit der Aufnahme in die NATO das Erreichen der au&szlig;en- und sicherheitspolitische Kardinalziele aller &bdquo;postkommunistischen&ldquo; Reforml&auml;nder im &ouml;stlichen Mitteleuropa ausmacht. Nicht zuletzt von Deutschland als historische Bringschuld betrachtet, dann unter Verweis auf ein wohlverstandenes Eigeninteresse weiter verfolgt und nach m&uuml;hseligen Verhandlungen am 1. Mai 2004 vollzogen, l&ouml;st die sog. Osterweiterung in den alten Mitgliedsl&auml;ndern gemischte Gef&uuml;hle aus. Hatte man lange Zeit eine substantielle Diskussion &uuml;ber die Inkorporation neuer Mitglieder aus dem &ouml;stlichen &bdquo;Hinterhof&ldquo; vers&auml;umt oder gezielt ausgeblendet, machte sich bald &ndash; zumindest in einigen wichtigen L&auml;ndern &ndash; Erweiterungsm&uuml;digkeit breit. Angeheizt durch das Verhalten der meisten ostmitteleurop&auml;ischen Regierungen vor und w&auml;hrend des Irak-Kriegs, entt&auml;uscht durch die phasenweise harte Haltung Polens, des gr&ouml;&szlig;ten der Beitrittsl&auml;nder, w&auml;hrend der Verhandlungen &uuml;ber den Verfassungsvertrag und in Sorge &uuml;ber die&nbsp; wirtschaftlichen und sozialpolitischen Konsequenzen der Ostexpansion, ergab sich in der alten EU nach dem Mai 2004 eine Art nachholende Erweiterungsdebatte mit stark skeptischem Unterton. Dessen Quintessenz lautet: Da ist ein Block von Egoisten und Nutzenmaximierern in die EU gekommen, die mit unfairen Mitteln wie Steuerdumping das europ&auml;ische Sozialmodell unterh&ouml;hlen und die souver&auml;nit&auml;tsbedacht und US-fixiert das Zustandekommen eines politischen Projekts Europa unterminieren. Es ist offensichtlich, dass die Simplifizierungen Argumente der tagespolitischen Auseinandersetzung den Stand der Dinge nicht angemessen reflektieren. Wo aber stehen die L&auml;nder, die vor gut zwei Jahren der EU beitraten heute, welche Erfahrungen machte die Union bislang mit ihnen? Mit welchen Partnern haben es die Altmitglieder zu tun? Wie geschlossen ist diese Gruppe? Wie partikularistisch sind sie, und inwieweit sind sie willens und in der Lage, konstruktive Beitr&auml;ge f&uuml;r die St&auml;rkung der europ&auml;ischen Integration zu erbringen?<\/p>\n<h5><span id=\"1-eine-heterogene-gruppe-mit-gemeinsamkeiten\">1. Eine heterogene Gruppe mit Gemein&shy;sam&shy;keiten <\/span><\/h5>\n<p>Bei n&auml;herem Hinsehen war von Anfang an klar, dass die Newcomer aus Ostmitteleuropa in der EU alles andere als ein koh&auml;rentes Ensemble darstellen w&uuml;rden. Nat&uuml;rlich gibt es Faktoren, die so unterschiedlichen L&auml;ndern wie den baltischen Staaten, Polen oder Slowenien gemein sind. Da ist die Position in einem Teil Europas, der &uuml;ber Jahrhunderte Spielball der Gro&szlig;m&auml;chte war. Da ist das &ouml;konomische, gesellschaftliche und kulturell-mentale Verm&auml;chtnis des Realsozialismus. Da ist die Notwendigkeit, wirtschaftliche und soziale Reformen zu initiieren und mannigfaltige &bdquo;Anpassungsleistungen&ldquo; zu erbringen. Doch schon hier wird sichtbar: <br \/>Selbst das Verbindende unterscheidet sich. Die geopolitische Situierung und die historisch-politischen Erfahrungen mit den europ&auml;ischen M&auml;chten, insbesondere mit Deutschland und Russland, variieren ganz erheblich. Die Auspr&auml;gung des kommunistisch apostrophierten Herrschaftstyps und damit das Erbe des Realsozialismus war ein anderes in den Sowjetrepubliken des Baltikums als im eher autorit&auml;ren als totalit&auml;ren Polen oder im jugoslawischen Selbstverwaltungsmodell. Kurz: Die Ausgangsbedingungen der L&auml;nder in der Region nach 1989 waren ebenso unterschiedlich wie die Reformstrategien und die gesellschaftlichen und politischen Verh&auml;ltnisse. <br \/>Dennoch bringt ein Blick auf den inneren Zustand der ostmitteleurop&auml;ischen Mitglieder Gemeinsames zum Vorschein.<\/p>\n<h5><span id=\"a-innere-disparitaeten\">a. Innere Dispa&shy;ri&shy;t&auml;ten <\/span><\/h5>\n<p>In allen im Mai 2004 der EU beigetretenen L&auml;ndern gibt es ein ausgepr&auml;gtes Stadt-Land-Gef&auml;lle oder, genauer, ein Gef&auml;lle zwischen hauptst&auml;dtischer Agglomeration und l&auml;ndlicher Peripherie. Mancherorts (wie in Polen, Ungarn oder der Slowakei) besteht ein klarer West-Ost-Gegensatz, mit entwickelten Regionen in Grenzregionen zur alten EU und stagnierenden Gebieten etwa an der neuen EU-Au&szlig;engrenze. Vielfach sind diese strukturellen Unterschiede aus kommunistischen oder vorkommunistischen Zeiten &bdquo;ererbt&ldquo; und haben sich nach 1989 verfestigt oder sogar verst&auml;rkt. Ein Blick auf das wirtschaftsgeographische Profil der Regionen verdeutlicht, wie sehr die Beitrittsl&auml;nder von der Struktur der &bdquo;alten&ldquo; EU abweichen. Leben in Westeuropa etwa 80&nbsp;Prozent der Bev&ouml;lkerung in &bdquo;metropolitanen, industriellen oder terti&auml;ren Kernregionen&ldquo;, sind dies in Mittel- und Osteuropa lediglich 7&nbsp;Prozent. Nach der jetzigen Erweiterungsrunde leben mehr als 140&nbsp;Millionen Menschen in peripheren Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsregionen; das sind fast doppelt so viele wie in der EU der 15.1<br \/>Mittlerweile sind sich die politischen Eliten in den neuen Mitgliedsl&auml;ndern der Problematik, die sich aus diesen territorialen Spaltungen ergibt, bewusst. Ein Ungarn, Polen oder Litauen &bdquo;der zwei Geschwindigkeiten&ldquo;2 w&uuml;rde auf ein Nebeneinander von einem oder einigen binnenmarktintegrierten Entwicklungskernen und einer vom europ&auml;ischen Mainstream entkoppelten Randzone hinauslaufen. Zu den damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen geh&ouml;rt auch das Risiko einer territorial-politischen Polarisierung vieler L&auml;nder &ndash; hier prosperierende Regionen mit vorwiegend moderaten und pro europ&auml;ischen Einstellungen, da periphere Zonen mit einer Pr&auml;ferenz f&uuml;r populistische und europaskeptische Orientierungen.<br \/>Ob strukturpolitische Ma&szlig;nahmen Abhilfe schaffen werden, ist unklar. Erfahrungen aus der alten EU zeigen, da&szlig; solche Diskrepanzen durch Regionalpolitik allein nicht behoben werden k&ouml;nnen. Selbst dort, wo sich, wie im Falle der alten Koh&auml;sionsl&auml;nder Irland, Spanien, Portugal und Griechenland, Konvergenz auf nationalstaatlicher Ebene verzeichnen l&auml;sst, ging dieser Prozess mit wachsender regionaler Divergenz einher.3 F&uuml;r L&auml;nder wie Griechenland und Spanien wurde festgestellt, &bdquo;there is no statistical evidence that Structural Funds have had a positive impact upon the growth rates of either labour or total factor productivity in the poorer regions&ldquo;.4 Auch in den neuen Mitgliedsl&auml;ndern gibt es daher Bef&uuml;rchtungen, dass bestehende raumwirtschaftliche Unterschiede k&uuml;nftig noch zunehmen.5 Zumindest werden sie entsprechend den angesprochenen Mustern mittelfristig fortbestehen.<\/p>\n<h5><span id=\"b-stetiges-wachstum-bleibender-reformbedarf\">b. Stetiges Wachstum, bleibender Reform&shy;be&shy;darf<\/span><\/h5>\n<p>In allen ostmitteleurop&auml;ischen Beitrittsl&auml;ndern wird sich auf absehbare Zeit ein stabiles Wirtschaftswachstum fortsetzen; 2005 lag es zwischen 4 und 9&nbsp;Prozent (Tabelle&nbsp;1). Neben den kleinen, agilen Reformvorreitern, die ein &auml;u&szlig;erst dynamisches Wachstum aufweisen k&ouml;nnen (baltische Staaten, Slowakei), schreiten auch die gr&ouml;&szlig;eren Volkswirtschaften stetig voran und haben ihre Schw&auml;chephase vom Ende der 90er und Anfang des laufenden Jahrzehnts (Tschechische Republik, Polen) definitiv hinter sich gelassen. Das Wachstum speist sich gegenw&auml;rtig st&auml;rker als fr&uuml;her aus einer Expansion der Investitionst&auml;tigkeit. Vor allem die L&auml;nder, die in den letzten Jahren einen hohen Zustrom an ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen verbuchen konnten (Tschechische Republik, Ungarn, Estland), erzielten ein kr&auml;ftiges Exportwachstum. Doch auch andere L&auml;nder in Ostmitteleuropa steigerten erfolgreich ihre Ausfuhren, so dass sich insgesamt das Handelsbilanzdefizit der neuen Mitgliedsl&auml;nder reduzierte.6<br \/>Auf den Arbeitsm&auml;rkten hat sich das stetige Wirtschaftswachstum bislang allerdings kaum niedergeschlagen. Die Arbeitslosenquote rangiert mit Ausnahme Ungarns und Sloweniens zwischen knapp 10&nbsp;Prozent und 19&nbsp;Prozent. Nur in der Slowakei konnte der Anteil der Besch&auml;ftigungslosen in den letzten Jahren deutlich reduziert werden, liegt aber immer noch bei 13&nbsp;Prozent.<br \/>All diesen L&auml;ndern stehen in den n&auml;chsten Jahren Strukturreformen &ndash; vor allem der Umbau der sozialen Sicherungssysteme &ndash; bevor, durch die sie, nicht zuletzt mit Blick auf die Euro-Einf&uuml;hrung, eine nachhaltige Budgetkonsolidierung bewerkstelligen wollen. Naturgem&auml;&szlig; wird es dabei zu intensiven Verteilungsk&auml;mpfen kommen. In Anbetracht des Vormarschs oppositioneller oder populistischer Parteien k&ouml;nnten Regierungen dann dazu neigen, zur&uuml;ck zu weichen und die Haushaltssanierung zu verw&auml;ssern.&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 1 <br \/>Wirtschaftliche Indikatoren der neuen Mitgliedsl&auml;nder(f&uuml;r 2005: Prognose)<\/p>\n<table cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\" width=\"561\" border=\"1\">\n<colgroup>\n<col width=\"58\">\n<col width=\"42\">\n<col width=\"38\">\n<col width=\"101\">\n<col width=\"38\">\n<col width=\"93\">\n<col width=\"42\">\n<col width=\"71\">\n<col width=\"39\"><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;BIP*<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Konsumenten-<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Arbeitslosen-<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Staatsver-<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;preise*<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;quote&nbsp;**<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;schuldung<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2004&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2005<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2004<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2005<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2004<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2005&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2004 ***<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">2005&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Estland<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;7,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;7.7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;9,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;9,3<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;0,6<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Lettland<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;8,3<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;9,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,6<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;10,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;9,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;0,8<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Litauen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;7,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;11,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;10,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"58\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Polen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;5,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"101\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"38\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"93\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;19,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;18,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"71\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,9<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,9<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\" width=\"575\" border=\"1\">\n<colgroup>\n<col width=\"86\">\n<col width=\"42\">\n<col width=\"42\">\n<col width=\"94\">\n<col width=\"34\">\n<col width=\"82\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"70\">\n<col width=\"39\"><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Tsche-&nbsp;chien<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;4,4&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;4,8&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,9&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;10,2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;9,7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">3,0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">3,5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Slowakei<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;5,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;5,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;7,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;14,3<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;11,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Ungarn<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;4,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;7,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;5,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;Slowe-<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;4,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;3,6<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,3<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;6,2<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;2,1<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;1,9<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;nien<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"86\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"42\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"94\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"34\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"70\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"39\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>* Bruttoinlandsprodukt, Ver&auml;nderung zum Vorjahr in %.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ** Jahresdurchschnitt in %.*** In % des BIP.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Quelle: Bank Austria, CEE-Report, 4, 2005 .<\/p>\n<h5><span id=\"c-hohe-innenpolitische-fluktuation\">c. Hohe innen&shy;po&shy;li&shy;ti&shy;sche Fluktuation<\/span><\/h5>\n<p>F&uuml;r die meisten Beitrittsl&auml;nder ist zudem ein hoher Grad an innenpolitischer Fluktuation kennzeichnend. Nur in begrenztem Ma&szlig;e haben sich Bindungen zwischen W&auml;hlern und Parteien herausgebildet. Die W&auml;hler wechseln deshalb schneller zu politischen Alternativen als in der &bdquo;alten EU&ldquo;, und auch die Pendelbewegung zwischen Regierung und Opposition ist hier ausgepr&auml;gter. Regierungsparteien werden h&auml;ufiger durch &bdquo;negatives W&auml;hlen abgestraft. Vor allem in den baltischen Staaten und Polen sind die Parteiensysteme in st&auml;ndigem Wandel. In Estland, Lettland und Litauen gingen aus den letzten Parlamentswahlen Parteien als Sieger hervor, die erst in der vorausgegangenen Legislaturperiode in Erscheinung getreten waren. <br \/>Schwache Loyalit&auml;ten von W&auml;hlern gegen&uuml;ber politischen Parteien, h&auml;ufige Ver&auml;nderungen auf der politischen Angebotsseite sowie Unzufriedenheit mit den etablierten politischen Akteuren schaffen nicht zuletzt Raum f&uuml;r konfrontative und demagogische Politik. Radikale und populistische Parteien und Politiker k&ouml;nnen in den Beitrittsl&auml;ndern immer wieder re&uuml;ssieren.7 Zu den Beispielen im Erweiterungsjahr 2004 geh&ouml;ren in zahlreichen Beitrittsl&auml;ndern Erfolge nationalistischer oder radikaler Parteien bei den Wahlen zum Europaparlament, der Einzug zweier kontroverser Kandidaten in die zweite Runde der slowakischen Pr&auml;sidentschaftswahlen oder die Siege des dubiosen litauisch-russischen Gesch&auml;ftsmanns und Politikers Viktor Uspaskich mit seiner Arbeitspartei sowie anderer populistischer Parteien bei den litauischen Parlamentswahlen. National- und linkspopulistische sowie radikale Gruppierungen unterschiedlicher Couleur verf&uuml;gen in vielen Beitrittsl&auml;ndern &uuml;ber ein Stimmenpotential zwischen 10 und 40&nbsp;Prozent. Noch st&auml;rker sind &bdquo;gem&auml;&szlig;igte&ldquo; Populisten einzusch&auml;tzen, also Politiker und Parteien, die kein klares Profil haben, eventuell der Mitte des politischen Wettbewerbs zuzurechnen sind, jedenfalls keine Anti-System-Parteien sind, die sich aber eines aggressiven, polarisierenden Politikstils bedienen. Derartige Parteien und Politiker sind &ndash; im Unterschied zu den meisten &bdquo;radikalen&ldquo; Str&ouml;mungen &ndash; durchaus mehrheitsf&auml;hig. Als Prototyp darf die polnische Partei &bdquo;Recht und Gerechtigkeit&ldquo; (PiS) gelten, die mit einem national und sozial orientierten Konservativismus die Parlaments- und Pr&auml;sidentschaftswahlen vom September 2005 f&uuml;r sich entschied.<\/p>\n<h5><span id=\"d-moderate-europaskepsis\">d. Moderate Europas&shy;kepsis<\/span><\/h5>\n<p>Bislang ist der vielfach bef&uuml;rchtete &bdquo;Beitrittskater&ldquo;, Entt&auml;uschung angesichts erst mittel- und langfristig greifender positiver Effekte nach den hohen Erwartungen, die an die EU-Mitgliedschaft gestellt wurden, ausgeblieben. Die ersten anderthalb Jahre in der Europ&auml;ischen Union wurden in den ostmitteleurop&auml;ischen Beitrittsl&auml;ndern durchweg positiv aufgenommen und f&uuml;hrten &uuml;berall8 zu einer wachsenden Zustimmung zur Mitgliedschaft (siehe Tabelle&nbsp;2). In Polen, dem gr&ouml;&szlig;ten Beitrittsland, erreichte die Bef&uuml;rwortung der &bdquo;europ&auml;ischen Integration&ldquo; Werte, die zuletzt 1996 erzielt worden waren. Nach dem Beitritt erh&ouml;hte sich selbst die Europa-Freundlichkeit unter den traditionell wenig EU-begeisterten polnischen Bauern9<\/p>\n<p>Tabelle 2<br \/>Einsch&auml;tzung der EU-Mitgliedschaft vor und nach dem Beitritt<br \/>(&bdquo;Die Mitgliedschaft in der EU ist eine &hellip; )<\/p>\n<table cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\" width=\"473\" border=\"1\">\n<colgroup>\n<col width=\"63\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"46\">\n<col width=\"47\"><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"63\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">CZ<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">EE<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">HU<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">LV<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">LT<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">PL<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">SK<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"47\">\n<p class=\"bodytext\">SI<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63\">\n<p class=\"bodytext\">&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"47\">\n<p class=\"bodytext\">a&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63\">\n<p class=\"bodytext\">Gute<\/p>\n<p>Sache<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">41&nbsp;&nbsp; 44<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">31&nbsp;&nbsp; 41<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">45&nbsp;&nbsp;&nbsp;39<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">33&nbsp;&nbsp; 36<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">52&nbsp;&nbsp; 57<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">42&nbsp;&nbsp; 54<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">46&nbsp;&nbsp; 50<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"47\">\n<p class=\"bodytext\">40&nbsp;&nbsp; 43<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63\">\n<p class=\"bodytext\">Schlechte<\/p>\n<p>Sache<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">17&nbsp;&nbsp; 11<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">21&nbsp;&nbsp; 11<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">15&nbsp;&nbsp; 14<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">22&nbsp;&nbsp; 15<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">12&nbsp;&nbsp; 12<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">18&nbsp;&nbsp; 8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">9&nbsp;&nbsp;&nbsp; 7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"47\">\n<p class=\"bodytext\">13&nbsp;&nbsp; 9<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63\">\n<p class=\"bodytext\">Weder <\/p>\n<p>noch<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">28&nbsp;&nbsp; 44<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">39&nbsp;&nbsp; 42<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">32&nbsp;&nbsp; 42<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">38&nbsp;&nbsp; 47<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">30&nbsp;&nbsp; 27<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">33&nbsp;&nbsp; 34<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"46\">\n<p class=\"bodytext\">39&nbsp;&nbsp; 42<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"47\">\n<p class=\"bodytext\">44&nbsp;&nbsp; 46<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>a = Candidate Countries Eurobarometer, 2004.1, Untersuchungszeitraum Februar-M&auml;rz 2004; b = Eurobarometer 64, Untersuchungszeitraum Oktober-November 2005.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Quelle: Eurobarometer 61 &ndash; Candidate Countries Eurobarometer 2004.1, Comparative Highlights, Mai 2004, &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/archives\/cceb\/2004\/cceb_2004.1_highlights.pdf%C2%A0%C2%A0%C2%A0%C2%A0%C2%A0%C2%A0%C2%A0%C2%A0%26nbsp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/archives\/cceb\/2004\/cceb_2004.1_highlights.pdf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&amp;nbsp<\/a>; Eurobarometer 64, First Results, Die &ouml;ffentliche Meinung in der Europ&auml;ischen Union, Standard Eurobarometer, Dezember 2005, &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/archives\/eb\/eb64\/eb64_first_de.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/archives\/eb\/eb64\/eb64_first_de.pdf<\/a><\/p>\n<p>Zwar gab es Erfolge europaskeptischer Parteien bei den Wahlen zum Europaparlament, doch sollten diese nicht &uuml;berbewertet werden. In den meisten F&auml;llen stand nicht die Ablehnung der EU, sondern die Absicht dahinter, den Regierungsparteien eine Lektion zu erteilen. Dementsprechend hatten vielfach nicht europ&auml;ische, sondern innenpolitische Themen den Wahlkampf gepr&auml;gt. &Uuml;berdies konnten in mehreren Beitrittsl&auml;ndern auch dezidiert proeurop&auml;ische Parteien und Politiker avancieren. So in Estland (Sozialdemokraten), Polen (Freiheitsunion, Sozialdemokratie), der Tschechischen Republik (Josef Zieleniec und die Europ&auml;ische Demokraten) oder Slowenien (Lojze Peterle). Gleichwohl muss man sich davor h&uuml;ten, aus diesen Sachverhalten eine dauerhaft hohe EU-Akzeptanz abzuleiten. Immer noch gibt es einen hohen Anteil von neuen Unionsb&uuml;rgern ohne eigene Position zur EU. Diese und viele der kurzfristig ins Lager der Pro europ&auml;er &uuml;bergewechselten k&ouml;nnen ihre Meinung leicht &auml;ndern. Dies zeigt sich etwa im Zusammenhang mit den Einstellungen zum Verfassungsvertrag. In Polen und der Tschechischen Republik lagen in Umfragen lange Zeit die Bef&uuml;rworter des Vertrags klar vorn. Nach dem negativen Ausgang der Referenden in Frankreich und den Niederlanden machten indes die Gegner des Verfassungsvertrags Boden wett; die Zustimmung zum Vertrag ging jedenfalls stark zur&uuml;ck.<\/p>\n<h5><span id=\"2-nicht-mehr-draussen-noch-nicht-voll-drinnen\">2. Nicht mehr drau&szlig;en, noch nicht voll drinnen <\/span><\/h5>\n<p>Ein gemischtes Bild ist es also, das die &ndash; mittlerweile gar nicht mehr so neuen &ndash; Mitgliedstaaten aus Ostmitteleuropa bieten. Jedenfalls m&uuml;ssen sie mit diesen inneren Voraussetzungen ihre Mitgliedschaft ausgestalten und weiterentwickeln. Denn: So wie sie als Kandidaten bereits vor der Aufnahme teilintegriert waren, so ist ihre vollst&auml;ndige Eingliederung in die Union nach dem Beitritt noch keineswegs abgeschlossen. So sind die neu beigetretenen Mitglieder weder Bestandteil der Euro-Gruppe noch der Zone ohne Grenzkontrollen. &Uuml;berdies wurden (teils auf Dr&auml;ngen der Kandidatenl&auml;nder, teils auf Initiative der Altmitglieder) zahlreiche &Uuml;bergangsregelungen festgelegt, die die Anwendung des gemeinschaftlichen Rechtsbestands teils auf mehr als ein Jahrzehnt aussetzen. Die Nach-Beitrittsagenda der 2004 aufgenommenen Mitgliedstaaten ist daher einem Generalziel untergeordnet: der Finalisierung der Mitgliedschaft.<\/p>\n<h5><span id=\"a-wann-kommt-der-euro\">a. Wann kommt der Euro? <\/span><\/h5>\n<p>Laut Konvergenzbericht der EU-Kommission vom Herbst 200410 erf&uuml;llte zum damaligen Zeitpunkt keines der &bdquo;L&auml;nder mit Ausnahmeregelungen&ldquo;,11 also auch keines der ostmitteleurop&auml;ischen Neumitglieder, die zur Einf&uuml;hrung des Euro notwendigen Voraussetzungen. Allerdings ergaben sich seither bei der Ann&auml;herung an die &bdquo;Maastrichter&ldquo; Konvergenzkriterien (Budgetdefizit, Staatsverschuldung, Preisstabilit&auml;t, langfristige Zinsen, Wechselkursstabilit&auml;t) erhebliche Unterschiede zwischen den L&auml;ndern. Die baltischen Staaten und Slowenien haben dank niedriger Haushaltsdefizite gute Chancen, den engen fiskalischen Erfordernissen (Haushaltsdefizit unter drei Prozent des BIP) dauerhaft zu gen&uuml;gen.12<br \/>In den gr&ouml;&szlig;eren Beitrittsl&auml;ndern, insbesondere in Polen und Ungarn, wo die Regierungen wegen der erheblichen Konsolidierungsanstrengungen mit beachtlichen politischen Kosten rechnen m&uuml;ssen, gestaltet sich die Situation schwieriger.13 Schlie&szlig;lich erschwert bzw. unterbindet die Einschr&auml;nkung haushalts-, geld- und wechselkurspolitischer Gestaltungsspielr&auml;ume sowohl ein Gegensteuern bei konjunkturellen Abw&auml;rtsbewegungen als auch die Kompensation struktureller Schw&auml;chen bei der Konkurrenzf&auml;higkeit durch Abwertungspolitik.<br \/>Da die Regierungen bei ihrer Entscheidung f&uuml;r das Tempo der Euro-Vorbereitung au&szlig;erdem die von Land zu Land variierenden Vorteile der Euro-Einf&uuml;hrung ber&uuml;cksichtigen, wird sich die wahrscheinliche Erweiterung der W&auml;hrungsunion mindestens auf den Zeitraum 2007 bis 2010\/2011 verteilen.14&nbsp; Statt zu einer &bdquo;gro&szlig;en Eurozonen-Erweiterung&ldquo; wird es also zur Aufnahme kleiner Konvois kommen.15 Estland, Litauen und Slowenien, die dem Europ&auml;ischen Wechselkursmechanismus II (WKM II) bereits im Sommer 2004 beigetreten sind, hatten zun&auml;chst die besten Aussichten, schon 2007 die Gemeinschaftsw&auml;hrung einzuf&uuml;hren. Im Fr&uuml;hjahr 2006 gaben Kommission und Europ&auml;ische Zentralbank dann gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Slowenien, das im Januar 2007 seinen Tolar aufgeben wird. Das ambitionierte Litauen wurde hingegen aufgrund fehlender Preisstabilit&auml;t zun&auml;chst zur&uuml;ck gewiesen.16 Lettland, das zusammen mit Malta und Zypern seit Mai 2005 dem WKM II angeh&ouml;rt, m&ouml;chte Anfang 2008 &bdquo;Euro-bereit&ldquo; sein, muss aber vielleicht aufgrund der hohen Inflation noch warten. Die Slowakei, die im November 2005 dem WKM II beitrat, will und kann wohl auch im Jahr darauf folgen. F&uuml;r Polen, die Tschechische Republik und Ungarn wird dieser Schritt sowohl dem eigenem Wunsch nach als auch mit Blick auf ihre monet&auml;re Konvergenz fr&uuml;hestens gegen Ende des Jahrzehntes m&ouml;glich sein. Insbesondere Polen und Ungarn sind in dieser Hinsicht Wackelkandidaten,. Polen hat als einziges der ostmitteleurop&auml;ischen Beitrittsl&auml;nder noch kein offizielles Zieldatum f&uuml;r die Euro-Einf&uuml;hrung genannt, und die im Herbst 2005 ins Amt gekommene Regierung hat es mit der &Uuml;bernahme der Gemeinschaftsw&auml;hrung nach eigenem Bekunden nicht eilig. Ungarn wiederum hat so massive Probleme mit seinem Haushaltsdefizit, dass Budapest im Herbst 2005 sogar mit K&uuml;rzungen bei Strukturfonds gedroht wurde.17<br \/>Auf dem Weg zur Erf&uuml;llung der Maastricht-Kriterien wird die jeweilige gesellschaftliche Akzeptanz des Euro eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Ist diese hoch, wird es den Regierungen leichter fallen, Konsolidierungsschritte zu vollziehen. Bisherige Umfrageergebnisse zeigen, dass es in den neuen Mitgliedsl&auml;ndern einstweilen zwar keine ausgepr&auml;gte Ablehnung gegen&uuml;ber der Euro-Einf&uuml;hrung gibt, doch nehmen die Vorbehalte zu. Immer mehr Menschen f&uuml;rchten negative Konsequenzen. Vor allem besteht ein hohes Ma&szlig; an Unkenntnis bei gleichzeitig geringem Interesse am gesamten Thema.18 Die Regierungen in den neuen Mitgliedstaaten sind daher gehalten, ihre B&uuml;rger in den n&auml;chsten Jahren gezielt &uuml;ber die Folgen der Euro-&Uuml;bernahme zu informieren. Akzeptanzprobleme k&ouml;nnten insbesondere dann zur Geltung kommen, wenn (wie in Polen) Stimmen an Gewicht gewinnen, die ein Referendum &uuml;ber die Euro-Einf&uuml;hrung verlangen.19<\/p>\n<h5><span id=\"b-der-beitritt-zur-schengen-zone\">b. Der Beitritt zur Schen&shy;gen-&shy;Zone <\/span><\/h5>\n<p>Auch nach dem 1.&nbsp;Mai 2004 sind die Grenzkontrollen zwischen den neuen Mitgliedsl&auml;ndern und der Schengen-Zone nicht entfallen. Sie werden erst dann aufgehoben, wenn die Vorschriften des Schengen-Besitzstandes, die sich direkt auf die Problematik der internen Grenzkontrollen bezieht, &uuml;bernommen und implementiert werden. Unter anderem geht es dabei um die grenz&uuml;berschreitende polizeiliche Kooperation, um Visa-Bestimmungen, das Schengen-Informationssystem (SIS bzw. SIS 2) und um die Sicherheit an den EU-Au&szlig;engrenzen, die dann auch die Au&szlig;engrenzen des Schengen-Raums sein werden. Damit sechs der neuen Mitglieder ihre administrativen und technischen F&auml;higkeiten zur Sicherung der Au&szlig;engrenzen verbessern k&ouml;nnen, erhalten sie zwischen 2004 und 2006 rund 860 Millionen Euro (so genannte Schengen-Fazilit&auml;t).<br \/>Ob die Voraussetzungen erf&uuml;llt sind und die Grenzkontrollen aufgegeben werden, wird letztlich auf der Grundlage eines komplexen Evaluierungsverfahrens durch einstimmigen Ratsbeschluss festgestellt. Die Neumitglieder haben fr&uuml;h darauf gedr&auml;ngt, m&ouml;glichst bald einen Fahrplan f&uuml;r die gesamte Evaluierung festzulegen bzw. mit dem Verfahren zu beginnen. Alle L&auml;nder m&ouml;chten gegen Ende 2007 der Schengen-Zone beitreten. Der f&uuml;r Freiheit, Sicherheit und Justiz zust&auml;ndige Kommissar Frattini &auml;u&szlig;erte sich in diesem Zusammenhang optimistisch; in Lettland erkl&auml;rte er, eine eventuelle Nichtratifizierung des Grenzvertrags mit Russland stelle kein Hindernis f&uuml;r die Aufnahme in die Schengen-Zone dar.20 <br \/>Die Einhaltung dieses ambitionierten Zeitplans h&auml;ngt nicht nur davon ab, ob die Beitrittsl&auml;nder die Schengen-Standards erf&uuml;llen, sondern auch davon, ob sich das Beurteilungsverfahren so schnell realisieren l&auml;sst.21 Hierzu werden bereits ab Anfang 2006 Bereiche &uuml;berpr&uuml;ft, die unabh&auml;ngig von der Lauff&auml;higkeit des neuen Schengener Informationssystems SIS II sind. Die &ouml;sterreichische Ratspr&auml;sidentschaft will die Zahl der Evaluierungen ausweiten, &bdquo;insbesondere eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Missionen zur Evaluierung der Polizeikooperation, des Datenschutzes, der See-, Land und Flughafengrenzen durchf&uuml;hren.&ldquo;22 Ohne die Bereitstellung ad&auml;quater Kapazit&auml;ten nicht zuletzt f&uuml;r die erforderlichen Vor-Ort-Kontrollen k&ouml;nnte es diesbez&uuml;glich jedoch zu Verz&ouml;gerungen kommen, zumal voraussichtlich mehrere L&auml;nder gleichzeitig evaluiert werden m&uuml;ssen. Die Visegr&aacute;d -L&auml;nder etwa wollen durch enge Abstimmung ihrer Nationalen Schengen-Aktionspl&auml;ne zeitgleich den Antrag auf den &bdquo;Schengen-Beitritt&ldquo; stellen.23 Sollte eine gr&ouml;&szlig;ere Gruppe oder sollten gar. alle am 1.&nbsp;Mai 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten zusammen aufgenommen werden, drohen M&auml;ngel in einem Land den Beitritt aller anderen Schengen-Aspiranten hinauszuz&ouml;gern. In Presseberichten wird beispielsweise vermutet, Polen habe Schwierigkeiten beim Aufbau des SIS-2-Mechanismus.24 Dies k&ouml;nnte sich auf den Fahrplan auch der &uuml;brigen ostmitteleurop&auml;ischen L&auml;nder auswirken.<br \/>Doch die Sicherung der Au&szlig;engrenzen und die Einf&uuml;hrung des neuen Schengen-Informationssystems ist das eine. Mehrere ostmitteleurop&auml;ische L&auml;nder stehen au&szlig;erdem vor dem Problem, dass sie ihre liberale Vergabepraxis von Visa f&uuml;r Staatsb&uuml;rger aus Nachbarstaaten nicht mehr aufrechterhalten k&ouml;nnen. Da eine weitergehende &bdquo;Aufweichung&ldquo; der Einreisebestimmungen gegen&uuml;ber B&uuml;rgern aus Drittstaaten in der EU gegenw&auml;rtig nur geringe Aussichten auf Erfolg hat, suchen die neuen Mitgliedsl&auml;nder eher nach &bdquo;Schengen-konformen&ldquo; Optionen zur Flexibilisierung der Visa vergabe: Nachgedacht wird beispielsweise &uuml;ber vorsichtige Modifikationen bei der Vergabepraxis, etwa preisg&uuml;nstigere Visa oder Erleichterungen beim Interview Prozess mit Einreisewilligen. Einige ostmitteleurop&auml;ische Mitglieder werden so etwas bei der Festlegung einer gemeinsamen Visa Politik im Rahmen des Haager Programms f&uuml;r Justiz und Inneres m&ouml;glicherweise fordern. Vor allem aber wird die gro&szlig;z&uuml;gige Erteilung &bdquo;nationaler Visa&ldquo; in Betracht gezogen 25 die von den Mitgliedstaaten ausgestellt werden und lediglich den l&auml;ngerfristigen Aufenthalt im Ausgabestaat (sowie den Transit dorthin) erlauben.26<\/p>\n<h5><span id=\"c-die-bruesseler-fleischtoepfe\">c. Die Br&uuml;sseler Fleisch&shy;t&ouml;pfe <\/span><\/h5>\n<p>Nachdem die horizontalen Finanzstr&ouml;me (nach der Phase der Vorbeitrittshilfen) im Zeitraum 2004-2006 anliefen, werden in der neuen Finanzperiode 2007-2013 die Br&uuml;sseler Gelder wesentlich &uuml;ppiger flie&szlig;en. Die Transfers aus den EU-Kassen k&ouml;nnen in einigen F&auml;llen bis zu 4% des BIP der neuen Mitglieder ausmachen. Allein Polen kann mit brutto &uuml;ber 90 Mrd. Euro und Netto bis zu 56 Mrd. Euro rechnen.27 Doch es steht l&auml;ngst nicht fest, ob diese Mittel tats&auml;chlich abgerufen werden k&ouml;nnen. Einschr&auml;nkungen wie personelle Engp&auml;sse, Unerfahrenheit bei der Projektbeantragung oder mangelnde Mittel zur Kofinanzierung limitieren die Absorptionsf&auml;higkeit der neuen Mitgliedsl&auml;nder. Allerdings sind die ersten Erfahrungen keineswegs durchweg negativ. Gerade Polen, das lange als Land mit unzureichenden administrativen Kapazit&auml;ten galt, wird von der zust&auml;ndigen Br&uuml;sseler Kommissarin gelobt.28 Vor allem aber wird Br&uuml;ssel den Neumitgliedern unter die Arme greifen. Neue, im Fr&uuml;hjahr 2006 initiierte Programme sollen die F&auml;higkeiten zum Mittelabruf verbessern.29 &Uuml;berdies setzten die Neumitglieder bei den Verhandlungen f&uuml;r die finanzielle Vorausschau 2007-2013 g&uuml;nstigere Bedingungen f&uuml;r die Aktivierung von Geldern durch. So wurden der Kofinanzierungsanteil reduziert und die Abrufdauer ausgedehnt.<\/p>\n<h5><span id=\"3-eine-erfolgreiche-mitgliedschaft\">3. Eine erfolg&shy;reiche Mitglied&shy;s&shy;chaft? <\/span><\/h5>\n<p>Die Finalisierung der Mitgliedschaft und das Vermeiden einer &bdquo;Zweite-Klasse-Mitgliedschaft&ldquo; ist aber nur ein Minimalziel: Die vollst&auml;ndige Integration in den Binnenmarkt ist aus Sicht der L&auml;nder Ostmitteleuropas lediglich Voraussetzung daf&uuml;r, die eigentliche Chance der EU-Mitgliedschaft zu nutzen. Diese besteht darin, aus der Grauzone &bdquo;Zwischeneuropas&ldquo; herauszukommen und vom Policy- Taker zum Policy- Maker zu avancieren. Wollen die L&auml;nder Ostmitteleuropas aber konstitutiven Einfluss auf die Politiken der EU und die strategische Ausrichtung der europ&auml;ischen Integration nehmen, m&uuml;ssen sie ihre Interessen und Ziele st&auml;rker als bislang am europ&auml;ischen &bdquo;gro&szlig;en Ganzen&ldquo; orientieren. Sie m&uuml;ssen dabei erstens flexibel agieren. Dies gilt vor allem f&uuml;r ein Land wie Polen, das mit seinen Regionalmachtambitionen, einer neu erstarkten Furcht vor einem &bdquo;neuen Deutschland&ldquo; und einer Fixierung auf sicherheitspolitische Themen zwischen unreflektierter Assertivit&auml;t und Selbstisolation schwankt. Zweitens wird es darum gehen, wechselnde, thematische B&uuml;ndnisse einzugehen, aber gleichzeitig strategisch mit der &bdquo;alten Mitte&ldquo; der EU, insbesondere Deutschland und Frankreich zusammen zu arbeiten. Auch hier ist das Beispiel Polen lehrreich, das in den vergangenen Jahren immer wieder auf &bdquo;das falsche Pferd&ldquo; setzte (etwa auf Spanien oder Gro&szlig;britannien) und dann immer wieder im Abseits landete. Schlie&szlig;lich wird von Bedeutung sein, ob die L&auml;nder aus Ostmitteleuropa eine Vorstellung von der langfristigen Entwicklung der EU haben. Charakteristisch ist die Haltung zum Verfassungsvertrag. Hier schwanken die L&auml;nder zwischen unbek&uuml;mmerter Unterst&uuml;tzung und abgrundtiefer Skepsis. Doch abgesehen davon, dass alle L&auml;nder &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo;, nicht zuletzt finanzielle Solidarit&auml;t anmahnen und sich gegen die Entstehung eines Kerneuropas wenden (da sie f&uuml;rchten, daran nicht teilnehmen zu k&ouml;nnen und abermals an der Peripherie Europas zu sein), sind kaum konstruktive Vorschl&auml;ge zur Zukunft der EU gekommen. Erst eine so verstandene &bdquo;aktive&ldquo; Mitgliedschaft aber wird aus der Mischung aus unspektakul&auml;rer Mitl&auml;ufern und egoistischen Nutzenmaximierern Schwungr&auml;der der europ&auml;ischen Integration machen. <br \/>&nbsp; <br \/>&nbsp;<br \/>1&nbsp;&nbsp;&nbsp; Martin Heidenreich, &bdquo;Territoriale Ungleichheiten in der erweiterten EU&ldquo;, in: K&ouml;lner Zeitschrift f&uuml;r Soziologie und Sozialpsychologie, 55 (2003) 1, S.&nbsp;31&ndash;58 (46f).<br \/>2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Bild des &bdquo;Ungarn der zwei Geschwindigkeiten&ldquo; stammt vom jetzigen ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Gyurcs&aacute;ny, vgl. Ferenc Gyurcs&aacute;ny, &bdquo;Merj&uuml;nk baloldalinak lenni! 10 pontban a modern Magyarorsz&aacute;gr&oacute;l &eacute;s a baloldalr&oacute;l&ldquo;, Mozg&oacute; vil&aacute;g [Wagen wir es links zu sein! In zehn Punkten &uuml;ber ein modernes Ungarn und die Linke, FN Annex<br \/>3&nbsp;&nbsp; Vgl. Rolf Caesar\/Konrad Lammers\/Hans-Eckart Scharrer (Hg.), Konvergenz und Divergenz in der Europ&auml;ischen Union: empirische Befunde und wirtschaftspolitische Implikationen, Baden-Baden 2003 (Ver&ouml;ffentlichungen des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs, Bd.&nbsp;74).<br \/>4&nbsp;&nbsp; Michel Boldrin\/Fabio Canova, Inequality and Convergence: Reconsidering European Regional Policies, Paper presented at the 31st Panel Meeting of &ldquo;Economic Policy&rdquo;, Lissabon, 14.&ndash;15.4.2000, S.&nbsp;35, www.econ.umn.edu\/~mboldrin\/Papers\/ep.pdf&gt;.<br \/>5&nbsp;&nbsp; Marek W. Kozak, &bdquo;Skutki integracji z UE dla polskich region&oacute;w&ldquo; [Folgen der Integration mit der EU f&uuml;r die polnischen Regionen], in: Centrum Europesjkie Natolin, Korzy&#347;ci i koszty cz&#322;onkostwa Polski w Unii Europejskiej [Nutzen und Kosten der Mitgliedschaft Polens in der EU], RAPORT Z BADA&#323;, Warschau 2003, S.&nbsp;67&ndash;95.<br \/>6&nbsp;&nbsp;&nbsp; Xplicit, CEE-Kommentar 1\/2005, Bank Austria Creditanstalt, www.ba-ca.com&gt;.<br \/>7&nbsp;&nbsp; Kai-Olaf Lang, &bdquo;Politische Profile der neuen Mitgliedstaaten aus Ostmitteleuropa und ihre Bedeutung f&uuml;r die Europ&auml;ische Union&ldquo;, in: Integration, (Mai 2004) 1&ndash;2.<br \/>8&nbsp;&nbsp; Mit Ausnahme Ungarns, wo der R&uuml;ckgang aber schwach ausfiel und das Lager der EU-Gegner ebenfalls schw&auml;cher wurde.<br \/>9&nbsp;&nbsp; Letzteres wird mit der Aussicht auf die unmittelbar in die Taschen der polnischen Landwirte flie&szlig;enden Direktzahlungen in Zusammenhang gebracht, vgl. Wzrost Poparcia dla Cz&#322;onkostwa w UE i Przyj&#281;cia Europejskiej Konstytucji, Warschau: Centrum Badania Opinii Spo&#322;ecznej (CBOS), November 2004 (Raport z bada&#324;, Nr.&nbsp;181), www.cbos.pl&gt;.<br \/>10 Commission of the European Communities, Convergence Report 2004, Br&uuml;ssel, 20.10.2004, COM(2004) 690 <br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/comm\/economy_finance\/publications\/european_economy\/2004\/cr2004_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/comm\/economy_finance\/publications\/european_economy\/2004\/cr2004_en.pdf<\/a>.<br \/>11&nbsp; Gemeint sind die zehn Beitrittsl&auml;nder 2004 sowie Schweden, also jene Staaten, die nicht der EWU angeh&ouml;ren, jedoch anders als Gro&szlig;britannien und D&auml;nemark keine Opt-out-Regelung erstritten haben.<br \/>12&nbsp; Vgl. Winfried Fuest\/J&uuml;rgen Matthes, &bdquo;Die Beitrittsf&auml;higkeit der mittel- und osteurop&auml;ischen EU-Mitglieder zur Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion&ldquo;, in: Trends. Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (K&ouml;ln), 32 (2005) 1, S.&nbsp;45&ndash;61.<br \/>13&nbsp; Allerdings hat die Kommission Ende 2004 die wenige Monate zuvor initiierten Defizitverfahren gegen die Tschechische Republik, Polen und die Slowakei (sowie gegen Zypern und Malta) ausgesetzt. Diesen L&auml;ndern bescheinigte die Kommission, die richtigen Ma&szlig;nahmen ergriffen zu haben, um ihre &uuml;berm&auml;&szlig;igen Defizite zu reduzieren. Demgegen&uuml;ber wurde das Verfahren gegen Ungarn fortgef&uuml;hrt, wobei aber die Konsolidierungsschritte der Budapester Regierung von der Kommission positiv registriert worden sind, vgl. Europ&auml;ische Kommission, &bdquo;Tschechische Republik, Zypern, Malta, Polen und Slowakei auf richtigem Weg zur Defizitkorrektur&ldquo;, Press Releases. Reference: IP\/04\/1529, 22.12.2004 <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/pressReleasesAction.do?reference=IP\/04\/\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/pressReleasesAction.do?reference=IP\/04\/<\/a> 1529&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&gt;; dies., &bdquo;Kommission setzt Defizitverfahren gegen Ungarn fort&ldquo;, Press Releases. Reference:&nbsp; IP\/04\/1528, 22.12.2004, <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/<\/a> pressReleasesAction.do?reference=IP\/04\/1528&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&gt;; dies., &bdquo;Kommission erkennt Ungarns Anstrengungen zur Korrektur des Haushaltsdefizits 2005 an, sieht jedoch weiterhin Schwachstellen&ldquo;, Press Releases. Reference IP\/05\/918, 13.7.2005, <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/pressReleasesAction.do?reference=IP\/05\/918&amp;format=HTML&amp;aged=1&amp;language=DE.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/rapid\/pressReleasesAction.do?reference=IP\/05\/918&amp;format=HTML&amp;aged=1&amp;language=DE.<\/a><br \/>14 Vgl. u.a. Deutsche Bank Research, &bdquo;EWU-Erweiterung: Kein Big Bang&ldquo;, in: EU-Monitor, 12 (19.3.2004): EWU-Beitrittsszenarien, S. 9&ndash;17, www.dbresearch.de\/PROD\/DBR_INTER- NET_DE-PROD\/PROD0000000000075755.pdf&gt;; Credit Suisse Economic Research, &bdquo;Osterweiterung der W&auml;hrungsunion &ndash; eine Frage der Zeit&ldquo;, in: Spotlight, 13.6.2005, <a href=\"http:\/\/emagazine.credit-suisse.com\/data\/_product_documents\/_articles\/107767\/spo_0506_osterw_wu_de.pdf&gt;.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/emagazine.credit-suisse.com\/data\/_product_documents\/_articles\/107767\/spo_0506_osterw_wu_de.pdf&gt;.<\/a><br \/>15 Vgl. Commission of the European Communities, Communication from the Commission to the Council, the European Parliament, the European Economic and Social Committee, the Committee of the Regions and the European Central Bank. Second Report on the Practical Preparations for the Future Enlargement of the Euro Area, COM(2005) 545 final, Br&uuml;ssel, 4.11.2005, <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/comm\/economy_finance\/publications\/euro_related\/2005\/comm2005_545final_en.pdf&gt;.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/comm\/economy_finance\/publications\/euro_related\/2005\/comm2005_545final_en.pdf&gt;.<\/a><br \/>6&nbsp; Slowenien kriegt den Euro, Litauen einen D&auml;mpfer, in: FAZ, 16. Mai 2006. <br \/>7&nbsp; &bdquo;EU erteilt Ungarn R&uuml;ffel wegen zu hohem Defizit&ldquo;, Euractiv, 9.11.2005, www.euractiv.com&gt;.<br \/>8&nbsp; European Commission\/ EOS Gallup Europe, Introduction of the Euro in the New Member States, Wave 2, November 2005 (Flash Eurobarometer Report 175b), <a href=\"http:\/\/europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/flash\/fl_175b_en.pdf&gt;.\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/europa.eu.int\/comm\/public_opinion\/flash\/fl_175b_en.pdf&gt;.<\/a><br \/>19&nbsp;&nbsp; Dies fordert etwa die polnische Partei &bdquo;Recht und Gerechtigkeit&ldquo;, siehe &bdquo;PiS lubi Uni&#281;&ldquo; (Interview mit dem Euroapaabgeordneten der Partei Micha&#322; Kami&#324;ski), in: Gazeta Wyborcza, 26.8.2005.<br \/>20&nbsp;&nbsp; &bdquo;Latvia Could Join EU Schengen Area without Border Pact with Russia: Frattini&ldquo;, in: EUbusiness, 3.9.2005, www.eubusiness.com\/East_Europe\/050903130311.ikzqzryp&gt;.<br \/>21&nbsp; Monika Byrska, &sbquo;The Unfinished Enlargement&rsquo;. Report on Free Movement of People in EU-25, Updated Version, Br&uuml;ssel, September 2004 (European Citizen Action Service), www.ecas.org\/file_uploads\/609.doc&gt;.<br \/>22&nbsp; Bundesministerum f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten, Die &ouml;sterreichische EU-Pr&auml;sidentschaft 2006,&nbsp; 22.Nov. 2005, S. 22; <a href=\"http:\/\/www.eu2006.at\/includes\/Download_Dokumente\/operationalprogrammDE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.eu2006.at\/includes\/Download_Dokumente\/operationalprogrammDE.pdf<\/a>&nbsp; <br \/>23&nbsp; Declaration of Visegrad Group Ministers of the Interior [wie Fn.&nbsp;27].<br \/>24&nbsp; &bdquo;Za trzy lata koniec kontroli na granicy?&ldquo; [In drei Jahren Ende der Grenzkontrollen?], in: Rzeczpospolita, 27.1.2005.<br \/>25&nbsp; In Ungarn wurde Anfang 2006 mit der Ausgabe &bdquo;nationaler Visa&ldquo; vornehmlich an Angeh&ouml;rige ungarischer Minderheiten im benachbarten Nicht-EU-Ausland (Ukraine, Serbien-Montenegro, Kroatien, Rum&auml;nien; aus Gr&uuml;nden der Nichtdiskriminiserung k&ouml;nnen allerdings alle Staatsb&uuml;rger dieser L&auml;nder solche Visa erhalten) begonnen, &bdquo;Janu&aacute;r 1-t&#337;l ig&eacute;nyelhet&#337; a nemzeti v&iacute;zum&ldquo; [Vom ersten Januar an kann das nationale Visum angefordert werden], in: N&eacute;pszabads&aacute;g Online, 9.12.2005.<br \/>26&nbsp; Vgl. Piotr Ka&#378;mierkiewicz, Integracja z Schengen jako wyzwanie dla polskiej polityki wizowej wobec wschodnich s&#261;siad&oacute;w [Die Integration mit Schengen als Herausforderung f&uuml;r die polnische Visumspolitik gegen&uuml;ber den &ouml;stlichen Nachbarn], Warschau: Instytut Spraw Publicznych, August 2005 (Analizy i Opinie, Nr.&nbsp;42), www.isp.org.pl&gt;; Joanna Apap\/Angelina Tchorbadjiyska, What about the Neighbours? The Impact of Schengen along the EU&rsquo;s External Borders, Br&uuml;ssel: CEPS, Oktober 2004 (CEPS Working Document, Nr.&nbsp;210), S.&nbsp;12ff, www.ceps.be&gt;.<br \/>27&nbsp; Miliardy dla region&oacute;w, in: Gazeta Wyborcza, 25.4.2006. <br \/>28&nbsp; a.a.O. <br \/>29&nbsp; Dabei geht es um die Programme JASPERS, JEREMIE und JESSICA, bei denen z.B. Experten der Europ&auml;ischen Investitionsbank und der Europ&auml;ischen Bank f&uuml;r&nbsp; Wiederaufbau und Entwicklung Schulungen f&uuml;r nationale Projektsteller durchf&uuml;hren. Vgl. Startuj&#261; trzy nowe unijne programy pomocowe, in: Gazeta Wyborcza, 30.5.2006.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>&nbsp;<br \/>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2240],"publikationen":[2815],"class_list":["post-11898","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-kai-olaf-lang","publikationen-174-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Vom Policy-Taker zum Policy-Maker - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/174-vorgaenge\/publikation\/vom-policy-taker-zum-policy-maker\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Vom Policy-Taker zum Policy-Maker - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die neuen EU-Mitglieder sind heterogener, als ihre gemeinsame Vergangenheit nahe legt. 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