{"id":12130,"date":"1985-11-30T14:00:00","date_gmt":"1985-11-30T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/der-mikrozensus-amtlich-vorprogrammierte-statistikverfaelschung-1\/"},"modified":"1985-11-30T12:00:00","modified_gmt":"1985-11-30T11:00:00","slug":"der-mikrozensus-amtlich-vorprogrammierte-statistikverfaelschung-1","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/der-mikrozensus-amtlich-vorprogrammierte-statistikverfaelschung-1\/","title":{"rendered":"Der Mikrozensus &#8211; Amtlich vorprogrammierte Statistikverf\u00e4lschung"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 78, (Heft 6\/1985), S. 30-33<\/p>\n<p>Diesmal war mir das Schicksal noch hold, mit umso gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit trifft es mich das n\u00e4chstemal. Darum lie\u00df ich mir\u00a0 um einstweilen zu \u00fcben\u00a0 einen Mikrozensus Fragebogen zuschicken.<\/p>\n<p>Da liegt also dieser gewichtige Fragebogen mit seinen 80 detaillierten Fragen vor mir, und ich schreite mit einem Kugelschreiber bewaffnet zur Tat. Halt! Zun\u00e4chst lese ich nat\u00fcrlich genauestens die Vorbemerkungen (&#132;SO WIRD&#146;S GEMACHT!&#147;) und Erl\u00e4uterungen: Rechtsgrundlagen, Auskunftsverpflichtung (l\u00e4ngster Absatz) und Datenschutz (umso k\u00fcrzer, h\u00f6chstens vage und allgemein gehalten!).<br \/>Aber dann gehts los: Als erstes sind Familien- und Vornamen der Haushaltsmitglieder einzutragen; die Reihenfolge ist vorgeschrieben: Ehegatten, Kinder Verwandte,\u00a0 Familienfremde. Klar, da\u00df das Statistische Bundesamt von der Familie als Keimzelle des Staates ausgeht. WG&#8217;s bestehen dann eben aus lauter &#132;Familienfremden&#147;, was sp\u00e4testens bei der Frage 6 (Verwandschaftsbeziehungen) offenbar werden k\u00f6nnte, w\u00e4hrend sich die Ausf\u00fcllung der Frage 80 (&#132;Lfd. Nr. der Familie (!) im Haushalt&#147;) das Stat. Landesamt vorbeh\u00e4lt (wie das bewerkstelligt wird entzieht sich meiner Kenntnis). Immerhin bleibt es dem einzelnen Haushalt \u00fcberlassen, welcher Ehegatte die erste Stelle einnehmen darf. Sollten sich die Leute nicht einigen (auch das ist offenbar vorgesehen), so mu\u00df halt jeder einen eigenen Bogen bearbeiten. Wer dann die Kinder mitauff\u00fchren soll wird nicht angegeben (wom\u00f6glich beide? O welch statistischer Kindersegen!). Die Fragen 2-5 (Geschlecht, Geburtsmonat, Geburtsjahr, Familienstand) sind m\u00fchelos zu beantworten. Nur: mir will es einfach nicht einleuchten, warum es beim Geburtsmonat die zwei Ankreuzm\u00f6glichkeiten &#132;Januar &#150; Mai&#147; (also 5 Monate) und &#132;Juni &#150; Dezember&#147; (7 Monate!) gibt. So sehr ich auch dar\u00fcber nachgr\u00fcble, ich komme nicht hinter das Geheimnis dieser Frage. Was um Mondes Willen hat das Stat. Bundesamt davon, festzustellen, da\u00df etwa 5\/12 der Befragten in den ersten 5 Monaten geboren sind? Oder gibts da irgendeinen okkulten, astralen Beweggrund? Oder ist den Entwerfern des Fragebogens die Symmetrie unsympathisch? Oder am einfachsten: Sie spannten es gar nicht, da sie so in unser Dezimalsystem versponnen sind, da\u00df sie die 12-Zahl unserer Monate ignorieren?<\/p>\n<p>Doch nun zur ber\u00fchmten Frage 6: hier soll der Verwandschaftsgrad zur &#132;ersten Person&#147; (lfd. Nr. 01 oder dessen Ehegatte) offenbart werden. Ganz abgesehen davon, da\u00df diese Frage hinf\u00e4llig ist, da ja f\u00fcr jedes Haushaltsmitglied ein eigener Bogen ausgef\u00fcllt werden darf (ohne Querverbindungsm\u00f6glichkeiten zu anderen Frageb\u00f6gen), birgt sie interessantes Hintergrundmaterial: Warum interessiert nur die Verwandschaft zu Nr. 1; es k\u00f6nnten doch Haushaltsmitglieder &#132;familienfremd&#147; zu Nr. l aber untereinander verwandt sein. Dann wird hier bei den Kindern nicht unterschieden zwischen &#132;eigenen&#147; Kindern, Stief-, Adoptiv-, Pflegekindern und Schwiegers\u00f6hnen\/t\u00f6chtern. So sehr mich das freut, endlich einmal in einer offiziellen Statistik unser Pflegekind als &#132;unser&#147; Kind eintragen zu d\u00fcrfen, so wird hier die Statistik doch arg verw\u00e4ssert. Vielleicht w\u00e4re es doch auch interessant, wieviel Pflege- und Adoptivkinder es bei uns gibt. Vielleicht aber m\u00f6chte man gerade das, n\u00e4mlich die Verw\u00e4sserung und Verf\u00e4lschung der Statistik (wobei man sich fragen darf, welche Statistik \u00fcberhaupt stimmt; aber so kann sie gar nicht stimmen), und verf\u00e4lscht wird auf jeden Fall schon allein durch die Tatsache der M\u00f6glichkeit, diese Frage durch getrenntes Ausf\u00fcllen zu umgehen: Leute, die nicht miteinander verwandt, aber zusammenwohnen, neigen eher dazu, getrennt auszuf\u00fcllen, w\u00e4hrend Familien einfachheitshalber einen gemeinsamen Fragebogen bearbeiten. Das Ergebnis steht von vornherein fest: die Statistik wird unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig mehr zusammenlebende Verwandte aufweisen! Wenn das mal nicht beabsichtigt ist?!<\/p>\n<p>Weiter zur Frage nach der Staatsangeh\u00f6rigkeit: Hier werden 25 L\u00e4nder angeboten (von Algerien \u00fcber Belgien bis zu Tunesien, Ungarn und USA), w\u00e4hrend alle \u00fcbrigen in einen Topf geworfen werden. Dabei interessiert es offenbar nicht, ob jemand aus Bulgarien, Marokko, Australien, Liechtenstein, Chile oder Indien ist &#8230; Die Fragen 8 &#8211; 14 betreffen die &#132;Ausl\u00e4nder&#147;: Hier stimmt ein W\u00f6rtlein (&#132;noch&#147;) in den Fragen hoffnungsvoll: &#132;Lebt ihr Ehegatte noch im Heimatland?&#147;, f\u00fcr Ledige (warum eigentlich nur f\u00fcr diese?): &#132;Leben ihre Eltern noch im Heimatland?&#147;, schlie\u00dflich wieder f\u00fcr alle: &#132;Haben Sie noch Kinder im Heimatland?&#147;. Darf also mit einem Nachzug der restlichen Familie gerechnet werden oder ist dieses &#132;noch&#147; nur eine falsche Hoffnung weckendes, \u00fcberfl\u00fcssiges F\u00fcllwort? Interessant ist die Bemerkung zum Zuzugsjahr: &#132;Bei Unterbrechung des Aufenthaltes von 6 Monaten oder mehr: Jahr Ihrer R\u00fcckkehr angeben&#147;. Da kann eine\/r also schon Jahre bis Jahrzehnte bei uns gewohnt haben, \u00bd Jahr Heimat wirft ihn wieder ganz zur\u00fcck; die Jahre\/Jahrzehnte vorher erscheinen nicht in der Statistik!<\/p>\n<p>Die Fragen 15 &#8211; 17 (Weitere Wohnung \/ Besuch von Kindergarten etc.) f\u00fclle ich kommentarlos aus und komme zum gro\u00dfen Komplex Erwerbst\u00e4tigkeit \/Arbeitssuche etc.: Zun\u00e4chst die Frage: &#132;Auf welche Weise suchen Sie eine T\u00e4tigkeit?&#147; Hier werden als Antworten angeboten, und zwar in folgender Reihenfolge: Arbeitsamt, Private Vermittlung, Aufgabe von Inseraten, Bewerbung auf Inserate, direkte Bewerbung, pers\u00f6nliche Verbindung, Sonstiges. Soweit sogut. Nat\u00fcrlich wird so ziemlich jeder Arbeitssuchende hier mehrere Antworten ankreuzen k\u00f6nnen. Darf er aber nicht. Er darf sich nicht einmal die f\u00fcr ihn wichtigste aussuchen; nein: &#132;Kommen mehrere Arten in Betracht, nur die erste zutreffende Art ankreuzen&#147;. Und diese hei\u00dft &#132;Arbeitsamt&#147;! So wird denn auch eine zuk\u00fcnftige Statistik ausfallen: Da kann dann das Bundesamt f\u00fcr Arbeit stolz verk\u00fcnden, da\u00df soundsoviel % der Arbeitssuchenden das Arbeitsamt in Anspruch nehmen; erst an zweiter Stelle folge mit betr\u00e4chtlichem Abstand &#132;Private Vermittlung&#147;. Gleiches gilt f\u00fcr die (vorweggenommene) Frage 50: &#132;Wenn Sie in der Berichtswoche weniger oder mehr als die normale Arbeitszeit geleistet haben, welcher Grund trifft daf\u00fcr zu? Treffen mehrere Gr\u00fcnde zu, tragen Sie bitte die niedrigste Signierziffer ein&#147;. Die niedrigste Ziffer f\u00fcr &#132;weniger Arbeit&#147; lautet &#132;Krankheit, Kur, Heilst\u00e4ttenbehandlung&#147;, erst an 6. Stelle kommt &#132;Kurzarbeit&#147; &#8230; Entsprechend k\u00f6nnte dann die Statistik aussehen!<\/p>\n<p>Folgt der (gerade f\u00fcr Ausl\u00e4nder) trotz\/wegen der vielen Erl\u00e4uterungen schwierige Komplex Kranken-\/Rentenversicherung &#8230; Und hierbei kommt unvermittelt als letzte Frage &#132;Name des Betriebes, in dem Sie t\u00e4tig sind (waren)&#147;. Wozu diese Frage?<\/p>\n<p>Nr. 38 und 39 interessieren sich f\u00fcr den Wirtschaftszweig (&#132;m\u00f6glichst genaue Angabe zum Gesch\u00e4ftszweig&#147;) und Beruf (&#132;Nennen Sie bitte den genauen Beruf&#8230;&#147;)&#130; wobei diese pr\u00e4zisen Angaben dann vom Stat. Landesamt wieder in Zahlen verschl\u00fcsselt werden. W\u00e4re es da nicht besser, gleich diese Zahlen zu offenbaren und die Ausf\u00fcller aussuchen zu lassen; vielleicht k\u00f6nnen diese ihren Beruf besser einordnen als die Statistikbeamten? Eine T\u00e4tigkeit ist ausdr\u00fccklich ausgeschlossen: Zivildienstleistender (die haben ihre &#132;augenblicklich ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeit&#147; anzugeben), wie auch in der n\u00e4chsten Frage nicht zwischen Grundwehr- und Zivildienst unterschieden wird.<\/p>\n<p>Bei den Fragen zu den T\u00e4tigkeitsmerkmalen des Berufs wird einiges zusammengemischt und durcheinandergew\u00fcrfelt, am nettesten bei den &#132;Sonstigen Dienstleistungen&#147;: Merkmal Nr. 8 umfa\u00dft &#132;Bewirten, Beherbergen; B\u00fcgeln; Reinigen\/Abfall beseitigen, Packen, Verladen, Transportieren\/Zustellen, Sortieren\/Ablegen, Fahrzeug steuern&#147;, Nr. 9 &#132;Sichern, Bewachen, Gesetze\/Vorschriften anwenden\/auslegen, Beurkunden&#147; und Nr. 0 &#132;Erziehen\/Lehren\/Ausbilden; Beratend helfen; Pflegen\/Versorgen, Medizinisch\/Kosmetisch behandeln; Publizieren, Unterhalten, Vortragen, Informieren&#147; &#150; Lehrer \/ Masseuse \/ Schlagers\u00e4nger \/ Prostituierte \/ Priester fallen alle gleicherma\u00dfen unter die Nr. 0; doch halt: eigentlich besteht doch das, was von mir als Lehrer (oder sonstigem Beamten) haupts\u00e4chlich verlangt wird, darin, &#132;Vorschriften anzuwenden&#147;, also Nr. 9; aber in diese fallen auch &#150; laut Erl\u00e4uterung &#150; unsere Milit\u00e4rs: &#132;Soldaten haben die \u00fcberwiegende Aufgabe des Sicherns und Bewachens&#147; hei\u00dft es &#150; wahrscheinlich mangels Merkmal &#132;Abschrecken&#147;. Da f\u00fchle ich mich bei den Prostituierten in Nr. 0 doch wohler! Aber was soll eine Prostituierte bei Nr. 44 (&#132;Zu welcher Abteilung geh\u00f6rt Ihr Arbeitsplatz?&#147;) eintragen? &#132;Sozialpflege&#147; oder &#132;Kundenbetreuung&#147; oder &#132;Auftragsbearbeitung&#147; oder &#132;Instandhaltung&#147; oder einfach &#132;Betrieb ist nicht in Abteilungen gegliedert&#147;?<\/p>\n<p>Nr. 46 &#150; 50 befassen sich mit der w\u00f6chentlichen Arbeitszeit: \u00dcberraschend ist hier die un\u00fcbliche!) Aufforderung, immer abzurunden (als Beispiel wird ausdr\u00fccklich genannt: &#132;38,5 \/ 38&#147; &#150; so kommen wir wenigstens hier der 35-Stunden-Woche n\u00e4her! &#150; oder will man grunds\u00e4tzlich auf einen niedrigen Wert hinaus, wof\u00fcr auch die angegebene H\u00f6chststundenzahl spricht?<\/p>\n<p>Der letzte Fragenkomplex &#150; wiederum mit detaillierten Erl\u00e4uterungen &#150; betrifft Unterhalt \/ Einkommen mit ziemlich genauen Angaben zum &#132;Nettoeinkommen&#147; (unter 300 DM \/ 300 bis unter 450 DM \/ &#8230;&#147;; allerdings interessieren hier nur die Einkommen unter 5000 DM (17 Unterteilungen); alle Spitzenverdiener fallen in den Topf &#132;5 000 DM und mehr&#147;). Dabei d\u00fcrfte gerade das die \u00d6ffentlichkeit interessieren. Denn es ist doch ein kleiner Unterschied, ob einer 5000 oder Hunderttausende im Monat scheffelt!<\/p>\n<p>Die allerletzte Frage wird ausdr\u00fccklich als freiwillig deklariert: die nach dem Jahr der (letzten) Eheschlie\u00dfung. Auch hier ist eine Statistikverf\u00e4lschung vorprogrammiert: Es neigen eher j\u00fcngere Jahrg\u00e4nge dazu, von ihrem Recht auf Nichtausf\u00fcllung Gebrauch zu machen. So besteht die Gefahr, da\u00df eine mikrozensusgest\u00fctzte Statistik eine noch geringere Heiratszahl der letzten Jahre &#132;feststellt&#147;. Oder ist diese Frage nicht ernstgemeint &#150; wird also (und nur das w\u00e4re sinnvoll!) gar nicht ausgewertet &#150; sondern dient nur als Schmankerl f\u00fcr den Ausf\u00fcllenden, ihm eine Entscheidungsfreiheit vorgaukelnd?<\/p>\n<p>Ernst gemeint ist sicher die Frage 70 nach dem Verkehrsmittel auf dem Weg zum Arbeitsplatz; die Auswertung dieser Frage kann fast nur zum Mi\u00dfbrauch dienen, da hier lediglich der Status Quo festgestellt und damit zementiert wird. Es gibt genug Gemeinden in der BRD, die vom \u00f6ffentlichen Verkehr stiefm\u00fctterlich behandelt werden. (Der Stiefmutter-Vergleich hinkt, da sich auf diesem Gebiet die BRD grunds\u00e4tzlich nicht m\u00fctterlich\/menschlich verh\u00e4lt). Den B\u00fcrger solcher Gemeinden, die viel lieber mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit f\u00fchren, bleibt gar nichts anderes \u00fcbrig, als den PKW zu benutzen (immerhin ist positiv zu vermerken, da\u00df der Fragebogen die M\u00f6glichkeit des Mitfahrens extra auff\u00fchrt) und hier anzugeben. Mit dem Ergebnis, da\u00df noch mehr Stra\u00dfen gebaut und der \u00f6ffentliche Verkehr noch mehr vernachl\u00e4ssigt wird.<\/p>\n<p>Viel wichtiger als jede Volksz\u00e4hlung, als jede Stichprobenerhebung, die ja nur den Ist-Zustand (mehr oder weniger gut) feststellt, w\u00e4re es, die Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrger zu erkunden und diese zur Grundlage politischer Entscheidungen zu machen!<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[376],"publikationen":[1272],"class_list":["post-12130","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-johannes-gloetzner","publikationen-78-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der Mikrozensus - Amtlich vorprogrammierte Statistikverf\u00e4lschung - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/der-mikrozensus-amtlich-vorprogrammierte-statistikverfaelschung-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Mikrozensus - Amtlich vorprogrammierte Statistikverf\u00e4lschung - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg\u00e4nge Nr. 78, (Heft 6\/1985), S. 30-33 Diesmal war mir das Schicksal noch hold, mit umso gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit trifft es mich das n\u00e4chstemal. 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