{"id":12281,"date":"1976-12-31T21:00:00","date_gmt":"1976-12-31T20:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/frauen-bei-rundfunk-und-fernsehen-minderheiten-in-einer-maennerwelt\/"},"modified":"2021-08-24T21:46:56","modified_gmt":"2021-08-24T19:46:56","slug":"frauen-bei-rundfunk-und-fernsehen-minderheiten-in-einer-maennerwelt","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/24-vorgaenge\/publikation\/frauen-bei-rundfunk-und-fernsehen-minderheiten-in-einer-maennerwelt\/","title":{"rendered":"Frauen bei Rundfunk und Fernsehen-Minderheiten in einer M\u00e4nnerwelt"},"content":{"rendered":"<p>Sind Frauen eine &#8222;gesellschaftlich relevante Gruppe&#8221;?, Aus. vorg\u00e4nge Nr.24 (Heft 6\/1976), S. 15-20<\/p>\n<p>H\u00f6rfunk und Fernsehen sind in der Bundesrepublik \u00f6ffentlich-rechtlich organisiert, um sowohl die Auslieferung dieser Medien an private kommerzielle Interessen als auch an den bestimmenden Einflu\u00df des Staates zu verhindern. Das Programm insgesamt unterliegt dem Postulat der Ausgewogenheit, das hei\u00dft, es sollen m\u00f6glichst viele der divergierenden Interessen und Meinungen in der Gesellschaft zu Wort kommen. Die Kontrolle \u00fcber die Einhaltung dieser Grunds\u00e4tze obliegt den Aufsichtsgremien, also den Rundfunkr\u00e4ten, Verwaltungsr\u00e4ten, den Programmbeir\u00e4ten und beim ZDF dem Fernsehrat. Die Gremien sollen innerhalb der Struktur der Anstalten die Interessenvertreter der Allgemeinheit sein, in ihnen sollen alle &#8222;gesellschaftlich relevanten Gruppen&#8221; vertreten sein bzw. zu Wort kommen.<br \/>Nun ist keinesfalls klar, wer oder was eine &#8222;gesellschaftlich relevante Gruppe&#8221; ist. Der gegenw\u00e4rtige Zustand der Aufsichtsgremien ist ein Pluralismus der Versteinerung. In vielen F\u00e4llen sitzen in den R\u00e4ten Repr\u00e4sentanten angeblich relevanter Gruppen, die nichts mehr repr\u00e4sentieren au\u00dfer sich selbst. Gro\u00dfe gesellschaftlich wichtige Verb\u00e4nde wie die Gewerkschaften sind unterrepr\u00e4sentiert, andere Gruppen- Beispiel: B\u00fcrgerinitiativen, Gastarbeiter- sind nicht vertreten.<br \/>Der Grabenkampf der beiden gro\u00dfen Parteien um Einflu\u00df auf Fernsehen und H\u00f6rfunk hat zu einer Polarisierung in den Gremien gef\u00fchrt, die auch parteipolitisch ungebundene Gremienmitglieder in &#8222;schwarze&#8221; und &#8222;rote&#8221; einteilt.<br \/>Die Vertretung der gesellschaftlichen Gruppen in den Gremien ist nicht auf Abgesandte von Interessenverb\u00e4nden beschr\u00e4nkt, es sind dort auch ganz allgemein &#8222;die Hochschulen&#8221; oder &#8222;das Handwerk&#8221; vertreten, also Gruppen innerhalb der Bev\u00f6lkerung mit einer besonderen geistigen, \u00f6konomischen oder berufspolitischen Interessenlage.<br \/>Nun ist sicherlich umstritten, inwieweit man davon ausgehen kann, da\u00df Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts eine Bev\u00f6lkerungsgruppe mit, spezifischen Interessen darstellen. Tatsache ist jedoch die allgemeine gesellschaftliche Unterprivilegierung der Frauen. Die Aufgabe des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, gerade auch die Interessen unterprivilegierter Minderheiten- bei den Frauen handelt es sich ja sogar um eine unterdr\u00fcckte Mehrheit- zum Ausdruck zu bringen, ist im Programmauftrag verankert, wie er in unterschiedlichen Formulierungen in den Rundfunkgesetzen festgehalten ist. So hei\u00dft es beispielsweise im \u00a7 4 des Gesetzes \u00fcber den Westdeutschen Rundfunk: &#8222;Der Westdeutsche Rundfunk soll die internationale Verst\u00e4ndigung f\u00f6rdern, zum Frieden und zur sozialen Gerechtigkeit mahnen, die demokratischen Freiheiten verteidigen und nur der Wahrheit verpflichtet sein.&#8221;<br \/>Geht man von der numerischen Repr\u00e4sentanz aus, dann bieten die Aufsichtsgremien in ihrer derzeitigen Zusammensetzung keine Garantie, da\u00df die \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten auch im Sinne der Frauen &#8222;zur sozialen Gerechtigkeit mahnen&#8221;. Der Anteil der Frauen in den Rundfunkr\u00e4ten schwankt zwischen 0 (bei insgesamt 24 Rundfunkr\u00e4ten des Norddeutschen Rundfunks) und 4 (unter 48 Rundfunkr\u00e4ten des Bayerischen Rundfunks). In den rundfunkpolitisch wichtigsten Gremien, in den Verwaltungsr\u00e4ten der Anstalten, sind Frauen \u00fcberhaupt nicht vertreten, mit der Ausnahme von Radio Bremen, der kleinsten Anstalt, und des S\u00fcdwestfunks, wo eine Personalratsvertreterin mit beratender Stimme an den Sitzungen des Verwaltungsrats teilnimmt.<br \/>Letztlich ist nat\u00fcrlich eine solche formale Sichtung der Aufsichtsgremien nach weiblicher Repr\u00e4sentanz problematisch. Es ist weder auszuschlie\u00dfen, da\u00df auch M\u00e4nner in den Rundfunk- und Verwaltungsr\u00e4ten sich f\u00fcr weibliche Belange einsetzen. Noch ist auszuschlie\u00dfen, da\u00df. Frauen in den entsprechenden Funktionen und \u00c4mtern sich nicht im Sinn emanzipatorischer Medieninhalte einsetzen, vor allem dann, wenn sie als &#8222;Alibi-Frauen&#8221; isoliert sind. F\u00fcr eine bessere inhaltliche Vertretung der Fraueninteressen in den Medien w\u00e4re zu fordern, da\u00df vor allem mehr Vertreterinnen a u t o n o m e r Frauenverb\u00e4nde in die Aufsichtsgremien k\u00e4men, also solcher Gruppierungen, bei denen frauenspezifische Benachteiligungen Anla\u00df zur Organisation waren. Stattdessen sitzen heute vielfach Frauen sozusagen als verl\u00e4ngerter weiblicher Arm von Organisationen g\u00e4nzlich anderer Zielrichtung in den Gremien, wie etwa die Vertreterinnen konfessioneller Frauenverb\u00e4nde. Das w\u00fcrde nat\u00fcrlich bedeuten, da\u00df grunds\u00e4tzlich \u00fcberlegt werden m\u00fc\u00dfte, wieweit die &#8222;Relevanz&#8221; der in den Gremien vertretenen Gruppen \u00fcberhaupt noch die gesellschaftliche Realit\u00e4t widerspiegelt. Es w\u00e4re beispielsweise zu fragen, ob die autonome feministische Frauenbewegung inzwischen nicht eine gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche Bedeutung hat als die Vertriebenenverb\u00e4nde.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"zur-situation-der-festangestellten-weiblichen-beschaeftigten-der-sendeanstalten\">Zur Situation der festan&shy;ge&shy;stellten weiblichen Besch&auml;f&shy;tigten der Sende&shy;an&shy;stalten<\/span><\/h2>\n<p>Rund ein Drittel der Angestellten der Rundfunkanstalten sind Frauen; das entspricht etwa dem Anteil der Frauen an den Erwerbst\u00e4tigen insgesamt. So gesehen also: auf den ersten Blick keine Diskriminierung. Aber schl\u00fcsselt man die Zahl der Besch\u00e4ftigten nach der Art ihrer T\u00e4tigkeit auf, dann zeigt sich wieder einmal das alte Bild: auch bei Rundfunk und Fernsehen sind Frauen auf die untergeordneten Funktionen beschr\u00e4nkt. Unter den knapp 1000 festangestellten weiblichen Belegschaftsmitgliedern des NDR sind beispielsweise nur 53 als Redakteurinnen f\u00fcr Programminhalte verantwortlich, aber weit \u00fcber die H\u00e4lfte sind B\u00fcro- und Verwaltungsangestellte. 942 Frauen sind beim WDR angestellt, davon 49 Redakteurinnen, beim SFB lauten die entsprechen-den Zahlen: 494, davon 23 Redakteurinnen. Unter den im ARD-Jahrbuch 1975 namentlich verzeichneten leitenden Angestellten finden sich 14 Frauen unter insgesamt 581 Namen, also noch nicht einmal3 Prozent.<br \/>Da\u00df die Frauen in den Sendern die untersten R\u00e4nge der Arbeitshierarchie bev\u00f6lkern, geht auch aus der Verteilung auf die verschiedenen Verg\u00fctungsgruppen hervor. Beim WDR hat nur eine einzige Frau einen au\u00dfertariflichen Vertrag, in der obersten Verg\u00fctungsgruppe I sind sieben Frauen. Mit anderen Worten, noch nicht einmal zehn der beim WDR besch\u00e4ftigten Frauen sind in sogenannter leitender Position t\u00e4tig.<br \/>Die gr\u00f6\u00dfte Einzelgruppe unter den weiblichen Mitarbeitern sind Stenotypistinnen, Sekret\u00e4rinnen und Sachbearbeiterinnen. Das quasifeudale Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis zwischen Sekret\u00e4rin und Chef besteht selbstverst\u00e4ndlich auch in der Rundfunkanstalten. Sekret\u00e4rinnen im Programmbereich machen h\u00e4ufig zus\u00e4tzlich redaktionelle Arbeit, redigieren Manuskripte, machen Themenvorschl\u00e4ge, schneiden B\u00e4nder, ohne da\u00df ein beruflicher Aufstieg zur Reporterin, Autorin oder Redakteurin damit verbunden w\u00e4re.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"tontechnikerinnen\">Tontechnikerinnen<\/span><\/h2>\n<p>Dom\u00e4ne der Frauen in den Sendeanstalten sind vor allem die technischen Assistenzberufe wie Tontechnikerin, Cutterin, Bildmischerin. Berufe also, die vor allem bei der Tontechnikerin keine eigenen Entfaltungsm\u00f6glichkeiten zulassen. Sie mu\u00df damit rechnen, ihre ganzes Berufsleben lang nach Anweisung B\u00e4nder zu schneiden bzw. dem Toningenieur am Regiepult zur Hand zu gehen. Im WDR bestehen Bestrebungen unter den Tontechnikerinnen, wenigstens durchzusetzen, da\u00df dieselbe Technikerin eine Produktion von Anfang bis Ende betreut, statt wie bisher \u00fcblich oft mehrere Technikerinnen nacheinander f\u00fcr die Fertigstellung einer Sendung einzuteilen.<br \/>Im Unterschied zu ihren m\u00e4nnlichen Kollegen haben die Technikerinnen beim H\u00f6rfunk zumeist eine verk\u00fcrzte Ausbildungszeit von zwei Semestern an der Schule f\u00fcr Rundfunktechnik in N\u00fcrnberg genossen. An dieser Schule bestand die Tendenz, M\u00e4nner grunds\u00e4tzlich in den dreisemestrigen Ausbildungsgang zu lenken. Inzwischen ist diese Ausbildung einheitlich auf 8 Monate reduziert worden, alles andere- Fort- und Weiterbildung- obliegt den Anstalten selbst. Diese sehr schmale Grundausbildung an der N\u00fcrnberger Schule f\u00fchrt zu einer jetzt noch st\u00e4rkeren Verweiblichung des Tontechniker-Berufs und zur fast v\u00f6lligen Blockierung aller Chancen des beruflichen Fortkommens.<br \/>F\u00fcr die qualifizierteren, selbst\u00e4ndigeren Arbeiten werden ganz \u00fcberwiegend m\u00e4nnliche Tontechniker eingesetzt, zB. um Live-Sendungen &#8222;zu fahren&#8221; (etwa im Magazindienst) oder im Au\u00dfendienst im \u00dc-Wagen. Als Begr\u00fcndung f\u00fcr die Bevorzugung der M\u00e4nner in diesem Bereich wird oft das genannt, was fr\u00fcher in einer Informationsbrosch\u00fcre der Schule f\u00fcr Rundfunktechnik in N\u00fcrnberg sogar schwarz auf wei\u00df zu lesen war: &#8222;Da Tontechniker bei Au\u00dfenaufnahmen h\u00e4ufig auf sich angewiesen sind, verlangen diese Aufgaben sowohl umfangreichere technische Kenntnisse als auch gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rperkr\u00e4fte und Ausdauer im Arbeiten unter schwierigen Bedingungen.&#8220;<br \/>Der unterschiedliche Einsatz von M\u00e4nnern und Frauen schl\u00e4gt sich selbstverst\u00e4ndlich auch in der Bezahlung nieder &#8211; die M\u00e4nner sind zumeist eine Gehaltsstufe h\u00f6her eingruppiert.<br \/>Die Fernsehtontechnik ist dagegen fast ausschlie\u00dflich eine m\u00e4nnliche Dom\u00e4ne. Die h\u00e4ufig im Au\u00dfendienst besch\u00e4ftigten Filmtontechniker haben meist eine Ausbildung als Rundfunk- und Fernsehmechaniker absolviert &#8211; ein Ausbildungsbereich, in dem. Frauen ohnehin so gut wie nicht anzutreffen sind. Unter den \u00fcber 40 Fernseh-Tontechnikern beim WDR sind nur 2 Frauen, die jedoch im Au\u00dfendienst nicht eingesetzt werden.. &#8222;Solange wir&#8217;s vermeiden k\u00f6nnen&#8221;, sagt der zust\u00e4ndige Betriebsingenieur Georg Meurer; Damen als Tontechniker im Au\u00dfendienst, das k\u00f6nne er sich nicht vorstellen, schlie\u00dflich seien die Aufnahme-Teams oft tagelang, wochenlang oder gar monatelang unterwegs, sie seien da nur unter M\u00e4nnern, und er glaube nicht, da\u00df die Kolleginnen selbst das wollten.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"cutterinnen\">Cutterinnen<\/span><\/h2>\n<p>Aufgabe des Cutters ist es, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur oder Redakteur einen vorf\u00fchrf\u00e4higen oder sendefertigen Film in Bild und Ton herzustellen. Erst nach dem Krieg w\u00fcrde der Beruf des Cutters in der deutschen Filmindustrie zu einem reinen Frauenberuf. Beim Fernsehen gilt es inzwischen schon als ungew\u00f6hnlich und wird bisweilen von den Cutterinnen sogar mit Argwohn betrachtet, wenn vereinzelt wieder m\u00e4nnliche Cutter in die Rundfunkanstalten einziehen.<br \/>Die Verweiblichung des Cutter-Berufs ging einher mit einer Dequalifizierung dieser T\u00e4tigkeit. Eine Mitarbeiterin des WDR-Fernsehens schreibt dazu:<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr das Fernsehen wird (im Unterschied zu gro\u00dfen Filmproduktionen) schludriger gedreht, schneller und mit weniger technischem K\u00f6nnen. Beim Fernsehen arbeiten viele Leute, die wohl etwas vom Journalismus, aber kaum etwas vom Film verstehen. Entsprechend hei\u00dft Filme schneiden im Fernsehen heute weitgehend, Filmteile so aneinander zuh\u00e4ngen, da\u00df es dann (in Anbetracht des geringen Aufwandes an Zeit, Sachverstand und Technik) noch einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich anzusehen ist. Keiner Cutterin wird die Zeit gegeben, sich um Raffinessen zu k\u00fcmmern. Das hei\u00dft, man bringt sie ihr nicht bei, und wenn sie mit Privatinitiative und aus unerwartetem Interesse an ihrem Beruf dann doch mehr gelernt hat, darf sie ihre F\u00e4higkeiten ja nicht zu ausgebreitet einsetzen, das w\u00fcrde nur aufhalten . . . Au\u00dferdem: Welcher Redakteur oder Autor kann sich schon von einem Cutter-H\u00e4schen sagen lassen: Das k\u00f6nnen Sie so nicht schneiden! Oder: Das w\u00e4re doch eigentlich so viel sch\u00f6ner. Oder: Wenn Sie mir noch das und das drehen, kann ich . Ihnen das viel besser schneiden als mit dem Material, das Sie mir geliefert haben.<br \/>Und entsprechend werden dann auch die Cutterinnen ausgebildet: als technische Roboter, als Handlangerinnen und Zuarbeiterinnen. Wie numeriert man Filme? Wie legt man an? Wie zieht man synchron? Wie schneidet man Bild und Ton? Aber nicht: Welches Bild zu welchem Ton ergibt welche Kombination beim Zuschauer? Was bewirkt eine bestimmte Reihenfolge von Interviews im Ged\u00e4chtnis des Zuschauers? Das sind inhaltliche Fragen, die f\u00fcr einen Handlanger nicht wichtig sind . . . Kaum eine Cutterin hat je in ihrer Ausbildungszeit die Gelegenheit erhalten, am Drehort mitzuerleben, wie Filme gemacht werden (und zwar nicht nur die Tagesschau) oder selbst dort mitzuarbeiten.<br \/>Und auf den Tag, an dem sie Cutterin wird, darf sie meist vier bis f\u00fcnf Jahre warten und das nicht, weil das Schneiden so schwer ist, denn au\u00dfer Schnelligkeit und Routine wird kaum etwas dazugelernt, sondern um m\u00f6glichst lange Zeit billige Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr die viele Handarbeit zur Verf\u00fcgung zu haben (Cutter-Assistentinnen).<br \/>Die Diskriminierung der Frauen liegt nun letztlich darin, da\u00df man immer wieder bei solchen Berufen mit solchen Funktionen (Handlangerdienste) eher Frauen nimmt als M\u00e4nner, oder sogar nur Frauen. Dazu kommt, da\u00df Schneideraum-Arbeit zu einem ganz gro\u00dfen Teil wirklich eine viehische Flei\u00dfarbeit ist und bevor man wirklich schneidet, f\u00e4llt eine Menge sehr stupider Arbeit an (anlegen, numerieren, aussortieren, T\u00f6ne trennen und bestellen usw.), die M\u00e4nner auf die Dauer vielleicht nicht so ohne Widerspruch auf sich nehmen w\u00fcrden. Es hat zum Beispiel sehr, sehr lange gedauert, bis die Sendeanstalten Numeriermaschinen angeschafft haben. Ich glaube nicht, da\u00df M\u00e4nner, wenn sie wissen, es gibt solche Maschinen, noch Jahr um Jahr weiter diese Dreckarbeit mit der Hand gemacht h\u00e4tten . . .&#8221;.(1)<\/p>\n<p>Dennoch sind die Cutterinnen diejenige weibliche Berufsgruppe in den Anstalten mit dem noch relativ h\u00f6chsten Prestige, ihre Arbeit ist nicht ganz so zerst\u00fcckelt und entfremdet wie die der Tontechnikerinnen beim H\u00f6rfunk, sie haben ihre festen Schneider\u00e4ume, sie bearbeiten gew\u00f6hnlich im Team mit dem Redakteur oder Autor die Sendung von Anfang bis Ende. Sie sind gehaltsm\u00e4\u00dfig im allgemeinen h\u00f6her eingestuft als Sekret\u00e4rinnen oder Tontechnikerinnen. Beim NDR haben die Cutterinnen ihre gehaltsm\u00e4\u00dfige Gleichstellung mit den Kameraleuten erk\u00e4mpft.(2)<br \/>Der Beruf des Kameramanns ist den Frauen so gut wie verschlossen, und das nicht nur aus sprachlichen Gr\u00fcnden. Angeblich sind Frauen zu schwach, um eine Filmkamera zu halten. Die elektronischen Studiokameras werden dagegen auch schon mal von Frauen gehandhabt.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"programmitarbeiterinnen\">Programmitarbeiterinnen<\/span><\/h2>\n<p>Die Grenzen zu den M\u00e4nnerdom\u00e4nen in den Medien haben diejenigen Frauen \u00fcberschritten, die als Autorinnen, Regisseurinnen und Redakteurinnen Einflu\u00df auf die Programminhalte nehmen. Durchschnittlich 11 % der bei ARD und ZDF festangestellten Redakteure sind Frauen.<br \/>Radio Bremen: 78 Redakteure, davon 6 Frauen; Hessischer Rundfunk: 147 Redakteure, davon 13 Frauen;<br \/>Sender Freies Berlin: 200 Redakteure, davon 23 Frauen; Bayerischer Rundfunk: 340 Redakteure, davon 52 Frauen;<br \/>Westdeutscher Rundfunk: 412 Redakteure, davon 49 Frauen;<br \/>Zweites Deutsches Fernsehen: 409 Redakteure, davon 38 Frauen.(3)<br \/>Die noch relativ gr\u00f6\u00dften Chancen bieten sich den Programm-Macherinnen in den traditionell &#8222;weiblichen&#8221; Ressorts: Frauen-, Kinder-, Schul- und Jugendfunk. In den Ressorts Politik, Wirtschaft und Nachrichten sind die M\u00e4nner meist unter sich, im H\u00f6rfunk taucht hier und da in diesen Bereichen eine einzelne Frau auf, beim Fernsehen so gut wie nie.<br \/>&#8222;Frauen&#8221;, so res\u00fcmierte einmal Katharina Focke, &#8222;machen Programme f\u00fcr Frauen, M\u00e4nner machen Programme f\u00fcr Menschen.&#8221; \u00c4hnlich wie f\u00fcr die technischen und Verwaltungs-Abteilungen gilt auch f\u00fcr den Programm-Bereich: folgt man der Stufenleiter der Hierarchie nach oben, werden Frauen immer seltener. Weder gibt es eine Intendantin noch eine Programmdirektorin, der WDR konnte bis vor kurzem mit der einmaligen Ausnahme einer Fernseh-Chefredakteurin aufwarten. F\u00fcr das ZDF konstatiert Elisabeth Berg einen R\u00fcckgang der Frauen auf leitenden Redakteurstellen: Von den vier Abteilungsleiterinnen 1967 blieb bis 1975 nur eine einzige \u00fcbrig.(4)<br \/>Viele Posten, die in der Nachkriegszeit mit Frauen besetzt wurden, gehen nach deren Ausscheiden wieder an M\u00e4nner zur\u00fcck- ja selbst in den traditionellen Frauenressorts werden neuerdings M\u00e4nner eingestellt mit der scheinbar sympathischen Begr\u00fcndung, die redaktionellen Frauengettos aufzubrechen- ohne da\u00df allerdings den Frauen der Zugang zu anderen, ihnen bisher verschlossenen Bereichen erleichtert w\u00fcrde.<br \/>Es gibt die vielschichtigsten Mechanismen, denen Frauen bei der Stellenvergabe zum Opfer fallen. Meist l\u00e4uft so etwas subtiler ab als in dem folgenden Bericht einer Fernseh-Redakteurin:<\/p>\n<p>&#8222;In einer Redaktionsgruppe von insgesamt neun Redakteuren waren drei Redakteurinnen, von denen eine- auch bei bestem Wohlwollen- sich als v\u00f6llig unqualifiziert herausgestellt hat. Nun wurde eine weitere Stelle frei und es bewarb sich neben zwei M\u00e4nnern auch eine Frau. Und es fiel mal, wenn auch sehr beil\u00e4ufig, der Satz: Wollen wir uns denn noch &#8217;ne Frau &#8218;reinholen?<br \/>Und das fand ich ganz bezeichnend- obwohl das letztlich f\u00fcr die Entscheidung nicht den Ausschlag gegeben hat-, ich fand es aber insofern bezeichnend, als eine Parallele mit M\u00e4nnern sicherlich nicht passiert w\u00e4re. Wenn in einer gr\u00f6\u00dferen Arbeitsgruppe ein Mann in der Arbeit versagt, wird man bei Neubesetzung einer Stelle niemals auf die Idee verfallen zu sagen: Aber um Gottes Willen, wollen wir uns denn noch&#8217;n Mann in diese Arbeitsgruppe reinholen?&#8220;.(5)<\/p>\n<p>Programmacherinnen bleiben auch dann noch benachteiligte Minderheit, wenn sie es scheinbar geschafft haben und auf einem Redakteurssessel sitzen. Das best\u00e4tigen jedenfalls zwei publizistikwissenschaftliche Dissertationen an der Universit\u00e4t M\u00fcnster.(6)<br \/>Heinrich Freise stellt in seiner Arbeit (,&#8218;Das Bild der Journalistin in der Kommunikator-Organisation Rundfunkanstalt&#8220;) einige interessante Unterschiede zwischen Redakteurinnen und ihren m\u00e4nnlichen Kollegen fest. So verdienten zB. 1973 die Redakteurinnen des WDR im Durchschnitt 366 DM im Monat weniger als der Durchschnitt aller WDR-Redakteure.<br \/>Weit \u00fcber die H\u00e4lfte der von Freise befragten Redakteurinnen der drei Anstalten WDR, SDR und RB waren ledig bzw. geschieden, w\u00e4hrend \u00fcber zwei Drittel aller m\u00e4nnlichen Redakteure verheiratet sind. Freise zitiert einige seiner Interviewpartnerinnen:<\/p>\n<p>&#8222;Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf &#8211; so erstrebenswert sie ist f\u00fcr die Frau &#8211; kann \u00fcberfordern. Wenn ich Kinder gehabt h\u00e4tte, h\u00e4tte ich wohl beides nicht vereinbaren k\u00f6nnen.&#8221;<br \/>&#8222;Eine berufst\u00e4tige Frau, vor allem wenn sie Kinder hat, mu\u00df sich entscheiden zwischen Familie und Karriere. Sie kann nur zu einem Kompromi\u00df gelangen. Karriere, wie sie f\u00fcr den Mann selbstverst\u00e4ndlich ist, geht bei ihr auf Kosten des Familienlebens.&#8221;<br \/>Schlie\u00dflich ist der formale Ausbildungsgrad bei Journalistinnen \u00fcberdurchschnittlich hoch &#8211; mehr Frauen als M\u00e4nner unter den festangestellten Programm-Mitarbeitern k\u00f6nnen ein abgeschlossenes Hochschulstudium nachweisen. Mit anderen Worten: die Qualifikationsbarrieren sind f\u00fcr Frauen besonders hoch, sie m\u00fcssen dem Beruf auch pers\u00f6nliche Opfer bringen, die M\u00e4nnern nicht abverlangt werden (Verzicht auf Eheleben und Kinder) und sie werden obendrein noch unterdurchschnittlich bezahlt.<\/p>\n<p>Belastender sind jedoch die Schwierigkeiten, denen Rundfunk-Redakteurinnen in der t\u00e4glichen Arbeit begegnen. Sie waren das Thema der Dissertation von Jochen Draht: &#8222;Die Rundfunkjournalistin &#8211; Motivation und Berufswirklichkeit&#8221;. Die von Draht 1973 befragten Redakteurinnen des WDR f\u00fchlten sich in ihrer Mehrzahl gegen\u00fcber ihren m\u00e4nnlichen Kollegen benachteiligt. &#8211; Eine typische \u00c4u\u00dferung einer Redakteurin, die der Publizistikwissenschaftler notierte:<br \/>&#8222;Eine Frau mu\u00df ihre Beitr\u00e4ge besonders gut machen, um nicht kritisiert zu werden. Meine Fehler, das beobachte ich, werden h\u00f6her &#8218;gejubelt&#8216; als die meiner Kollegen. Wir sind immer dem Vorwurf ausgesetzt, wir seien emotional und z\u00f6gen uns bei harter Arbeit auf unsere weibliche Schw\u00e4che zur\u00fcck. Dagegen m\u00fcssen wir immer und immer wieder ank\u00e4mpfen.&#8221;<br \/>Da\u00df die journalistische Arbeit von H\u00f6rfunk- und Fernseh-Redakteurinnen als Eindringen in m\u00e4nnliche Reservate gilt, das wird den Frauen von ihren m\u00e4nnlichen Kollegen meist diskret und unterschwellig, manchmal aber auch provozierend deutlich gemacht. &#8211; Eine freie Mitarbeiterin des WDR berichtet:<br \/>&#8222;Nach meiner Erfahrung aus der aktuellen Berichterstattung- also einer Unterabteilung der Hauptabteilung Politik- mu\u00df ich sagen, da\u00df weibliche Reporter immer auf sogenannte simple Themen abgeschoben werden . . . Der Chef eines aktuellen H\u00f6rfunk-Magazins wiederholt mir gegen\u00fcber noch heute seine vor f\u00fcnf Jahren gemachte \u00c4u\u00dferung, Frauen seien nicht imstande, Politiker zu interviewen&#8220;.(7)<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Arbeit von J. Draht lassen sich in sechs Punkten festhalten:<br \/>1. Die erste Barriere, die die angehende Journalistin zu \u00fcberwinden hat, ist die Sozialisation der M\u00e4dchen in der Familie. Die Wahl des Journalistenberufs stellt einen ersten emanzipatorischen Akt dar.<br \/>2. Die Tendenz, Journalistinnen auf Frauen-, Jugend- und Kinderprogramm festzulegen, wird von befragten Redakteurinnen als Behinderung f\u00fcr ihre freie Entfaltung im Beruf und f\u00fcr die Verwirklichung ihrer Motivation angesehen.<br \/>3. Die m\u00e4nnlichen Kollegen kommen in der Einsch\u00e4tzung der befragten Journalistinnen schlecht weg: ihnen wird Egoismus, eine permanente Imagepflege und ein \u00fcbertrieben gro\u00dfer Hang zur Loyalit\u00e4t dem Hause gegen\u00fcber attestiert.<br \/>4. Die Journalistinnen f\u00fchlen sich einer besonderen Kontrolle ihrer Programmleistungen unterworfen. &#8212;&#8222;Jeder Fehler, der gemacht wird, wird seitens der m\u00e4nnlichen Kollegen hochgespielt.&#8221; Von daher verlange jede Ver\u00f6ffentlichung eine intensivere Vorbereitung als die Beitr\u00e4ge m\u00e4nnlicher Kollegen, um sich in keinem Fall einer Kritik auszusetzen; ein &#8222;Politisch-Werden&#8221; von Frauen werde besonders beobachtet und kritisiert.<br \/>5. Die Absicherung durch eine abgeschlossene Hochschulausbildung wird sowohl objektiv f\u00fcr die Chancen des beruflichen Fortkommens hoch eingesch\u00e4tzt als auch subjektiv als psychologisches St\u00fctzkorsett f\u00fcr die dauernder Verunsicherung ausgesetzte Journalistin.<br \/>6. Rollenkonformes Verhalten der m\u00e4nnlichen Kollegen und ihr Dominanzanspruch wird als Ursache f\u00fcr viele auftretende Konflikte genannt. Die befragten Redakteurinnen streben im allgemeinen die friedliche Beilegung solcher Konflikte an.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"journalistinnen-und-frauenthemen\">Journa&shy;lis&shy;tinnen und &bdquo;Frau&shy;en&shy;themen&rdquo;<\/span><\/h2>\n<p>Neuerdings wird Journalistinnen sogar die Frauenthematik zum Problem &#8211; obwohl dieser Bereich doch eigentlich zu ihren angestammten Besch\u00e4ftigungen geh\u00f6rt. Aber sobald sie \u00fcber die traditionellen inhaltlichen Begrenzungen des Frauenthemas hinausstreben, die allgemeine Benachteiligung der Frauen und die eigene Situation als geduldete Minderheit kritisch reflektieren, sto\u00dfen sie auf Schwierigkeiten. Redakteurinnen, die sich<br \/>f\u00fcr eine Liberalisierung des Abtreibungsverbots eingesetzt haben, werden von der journalistischen Bearbeitung dieses Themas ausgeschlossen &#8211; sie gelten als &#8222;befangen&#8221;. Es gibt in letzter Zeit auch Tendenzen, Journalistinnen von der Berichterstattung \u00fcber die Aktivit\u00e4ten der Frauenbewegung auszuschlie\u00dfen, J\u00fcngste Beispiele lassen sich vom Internationalen Br\u00fcsseler Frauentribunal Mitte M\u00e4rz berichten. Eine freiberuflich arbeitende Reporterin, die urspr\u00fcnglich einen Beitrag \u00fcber das Tribunal f\u00fcr die Redaktion Kultur Aktuell des Saarl\u00e4ndischen Rundfunks liefern sollte, wurde kurzfristig und ohne Begr\u00fcndung durch einen m\u00e4nnlichen Kollegen ersetzt, der bisher noch nie zu Frauenfragen gearbeitet hatte. Der Jugendfunk des gleichen Senders, der mit einer anderen Kollegin eine Absprache \u00fcber eine Live-Berichterstattung aus Br\u00fcssel getroffen hatte, verschob diesen Bericht erst einmal sehr kurzfristig, um ihn dann &#8211; ohne weitere Benachrichtigung &#8211; gar nicht mehr abzurufen.(8)<br \/>Solche Dinge dringen bislang noch kaum ans Licht der \u00d6ffentlichkeit. Die Leistungen an Energie, Anpassungsbereitschaft und Flexibilit\u00e4t, die den Journalistinnen abverlangt werden, wenn sie auch nur halbwegs ihre Position in einer m\u00e4nnerdominierten, hierarchischen und b\u00fcrokratisierten Welt halten wollen, sind kein Thema f\u00fcrs Publikum und erst in Ans\u00e4tzen f\u00fcr die Journalistinnen selbst.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"organisationsversuche-von-frauen\">Organi&shy;sa&shy;ti&shy;ons&shy;ver&shy;suche von Frauen<\/span><\/h2>\n<p>Aber es gibt erste Versuche von Frauen in den Medien, sich zu organisieren und gemeinsam gegen die Diskriminierung anzugehen. Journalistinnengruppen bestehen inzwischen in Berlin und in M\u00fcnchen. Eine Gruppe von Cutterinnen, Tontechnikerinnen, Sekret\u00e4rinnen und Programmitarbeiterinnen hat sich im WDR formiert, um \u00fcber die zust\u00e4ndige Gewerkschaft Verbesserungen f\u00fcr die festen und freien Mitarbeiterinnen zu erreichen. Auftrieb haben diese ersten Organisationsversuche von Frauen an den \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten durch die im vorigen Jahr von Erich K\u00fcchenhoff vorgelegte Studie &#8222;Die Darstellung der Frau und die Behandlung von Frauenfragen im Fernsehen&#8220; erhalten(9). Denn dort wurde der Zusammenhang zwischen dem antiemanzipatorischen Frauenbild auf der Mattscheibe und den diskriminierenden Produktionsbedingungen in den Redaktionen und Studios zumindest ansatzweise aufgezeigt. Die einzige Sendeanstalt, die sich diese Medienschelte der K\u00fcchenhoff-Studie zu Herzen nahm, war der Westdeutsche Rundfunk, der seine f\u00fcr H\u00f6rer- und Zuschauerfragen zust\u00e4ndige Referentin Ursula von Welser mit der Abfassung eines &#8222;Berichts zur Lage der weiblichen Mitarbeiter des WDR&#8220; beauftragte(10). Als jedoch im Fr\u00fchjahr 1976 diese mit Engagement verfa\u00dfte 35 Seiten-Studie vorlag, befanden die leitenden Herren des Hauses, da\u00df eine Ver\u00f6ffentlichung dem Ansehen des WDR abtr\u00e4glich sei. Erst auf Druck des Redakteursausschusses und der bereits erw\u00e4hnten Fraueninitiativgruppe gelangte das Papier in die H\u00e4nde der weiblichen Mitarbeiter, die demn\u00e4chst in einer Vollversammlung dar\u00fcber diskutieren und beschlie\u00dfen wollen. Ob die Einrichtung eines &#8222;Frauenforums&#8221; im Dritten Fernsehprogramm von NDR, Radio Bremen und SFB &#8211; eine monatliche, nur von Frauen gestaltete Sendereihe &#8211; mehr ist als die Einrichtung einer Spielwiese zur Beruhigung der nun allm\u00e4hlich doch etwas aufm\u00fcpfigen Medienfrauen, wird sich zeigen.<\/p>\n<p>(1)\u00a0 Renate Holy, Zur Cutterin, unver\u00f6ffentlichtes Manuskript (1975), vgl. auch &#8222;frauen und film&#8221;, Nr 9, Berlin, Oktober 1976.<br \/>(2)\u00a0 Brackhahn-Witt, Cutterinnen im NDR, frauen und film, aa0, s 8 ff.<br \/>(3)\u00a0 Zahlen f\u00fcr den SFB nach: Rainer Kabel, Frauen und das Thema Frau im Programm des SFB, funk-report, 20 und 21\/76. Alle anderen Angaben von den Pressestellen der Sender (Stand: 1975).<br \/>(4)\u00a0 Elisabeth Berg, Das ZDF und seine Frauen, in: ZDF-Jahrbuch 1974.<br \/>(5)\u00a0 Barbara Schleich, \u00dcber die Arbeitssituation von Frauen in den Medien, NDR III,11. 5.1975.<br \/>(6)\u00a0 erschienen im Verlag Volker Spiess, Berlin 1976.<br \/>(7)\u00a0 Schleich aa0.<br \/>(8)\u00a0 Vgl. dazu Helga Dierichs, Frauen unter sich, Der Journalist, 4\/1976.<br \/>(9)\u00a0 Schriftenreihe des Bundesministers f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit, Band 34, Stuttgart-Berlin-K\u00f6ln-Mainz 1975.<br \/>(10) Ursula von Weiser, Bericht zur Lage der weiblichen Mitarbeiter des WDR, vervielf\u00e4ltigtes Manuskript, K\u00f6ln 1976. Inzwischen erschien f\u00fcr den Bereich des SFB ein \u00e4hnlicher Bericht von Rainer Kabel, vgl. oben, Arnm. 3.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2423],"publikationen":[1313],"class_list":["post-12281","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-claudia-pinl","publikationen-24-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Frauen bei Rundfunk und Fernsehen-Minderheiten in einer M\u00e4nnerwelt - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/24-vorgaenge\/publikation\/frauen-bei-rundfunk-und-fernsehen-minderheiten-in-einer-maennerwelt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Frauen bei Rundfunk und Fernsehen-Minderheiten in einer M\u00e4nnerwelt - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sind Frauen eine &#8222;gesellschaftlich relevante Gruppe&#8221;?, Aus. vorg\u00e4nge Nr.24 (Heft 6\/1976), S. 15-20 H\u00f6rfunk und Fernsehen sind in der Bundesrepublik \u00f6ffentlich-rechtlich organisiert, um sowohl die Auslieferung dieser Medien an private kommerzielle Interessen als auch an den bestimmenden Einflu\u00df des Staates zu verhindern. 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