{"id":12349,"date":"1985-11-29T22:00:00","date_gmt":"1985-11-29T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/informationen-zum-fall-denis-pecic\/"},"modified":"1985-11-29T12:00:00","modified_gmt":"1985-11-29T11:00:00","slug":"informationen-zum-fall-denis-pecic","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/informationen-zum-fall-denis-pecic\/","title":{"rendered":"Informationen zum Fall Denis P\u00e8cic"},"content":{"rendered":"<p>Dokumentation<\/p>\n<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 78 (Heft 6\/1985), S. 124-125<\/p>\n<p>Ende September mu\u00dfte Denis Pecic leider seine fast zweij\u00e4hrige Zeit im Rahmen des Strafvollzugsarchivs der Universit\u00e4t Bremen beenden. Zum einen sind die urspr\u00fcnglich nur f\u00fcr ein Jahr zugesagten Mittel der Universit\u00e4t endg\u00fcltig zu ende gegangen. Zum anderen hat das Hanseatische Oberlandesgericht die schon greifbar nahe Entlassung aus dem Strafvollzug (und damit eventuelle M\u00f6glichkeiten einer ABM-Finanzierung) zunichte gemacht.<br \/>Dems Pecic befindet sich seit dem 30. Dezember 1964 ununterbrochen in Haft. Er hat also schon lange die bei lebenslanger Freiheitsstrafe gesetzlich vorgeschriebene Mindestverb\u00fc\u00dfungszeit von 15 Jahren \u00fcberschritten. Nachdem Denis P\u00e8cic 18 Monate Freigang erfolgreich hinter sich gebracht hatte, bescheinigte ihm ein psychiatrisches Gutachten eine \u00bbg\u00fcnstige Sozialprognose\u00ab. Auf dieser Basis kam die Strafvollstreckungskammer beim Landgericht Hamburg am 14.5.1985 zur \u00dcberzeugung, da\u00df die lebenslange Freiheitsstrafe zur Bewahrung ausgesetzt werden k\u00f6nne. Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft in L\u00fcbeck hob das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg am 12.7.1985 jedoch diese Entscheidung auf und ordnete an, die lebenslange Freiheitsstrafe weiter zu vollstrecken. Ein neuer Antrag auf Aussetzung der Strafe zur Bewahrung darf nicht vor Ablauf eines weiteren Jahres gestellt werden. Im folgenden werden die Argumente der beiden Gerichte nebeneinander gestellt. Auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesen Entscheidungen wird vorl\u00e4ufig, auf Anraten des Anwalts von Herrn P\u00e8cic, verzichtet.<\/p>\n<p><i>1. Was f\u00fcr eine Entlassung spricht<\/i><\/p>\n<p>\u00bbBeim Verurteilten, der die Tat im Alter von knapp 36 Jahren beging und der heute 56 Jahre alt ist, hat eine gewisse emotionale Nachreife stattgefunden. W\u00e4hrend der langen Haftzeit hat er keinerlei Gewaltt\u00e4tigkeit an den Tag gelegt; auch andere Anzeichen f\u00fcr kriminelle Handlungen sind nicht hervorgetreten. Nach dem vom Sachverst\u00e4ndigen erhobenen Freiburger Pers\u00f6nlichkeitsinventar waren ausgepr\u00e4gte Z\u00fcge der Selbstbeherrschung zu erkennen. Die ihm im Vollzug fr\u00fcher etikettierte Fluchtgefahr hat sich nicht bewahrheitet. Seitdem er 1973 seinen Kampf gegen die Vollzugsanstalt aufgegeben hat, waren keinerlei Beanstandungen gegen sein Vollzugsverhalten zu erheben; im Gegenteil hat er sich als sehr zuverl\u00e4ssig erwiesen. Seit f\u00fcnf Jahren hat er im Strafvollzug derartig viele Ausg\u00e4nge und Urlaubsverg\u00fcnstigungen erhalten wie kaum ein anderer Lebensl\u00e4nglicher. Dennoch hat er damit nie Mi\u00dfbrauch getrieben.<br \/>Als langj\u00e4hriger Verwalter der Gefangenenb\u00fccherei in Fuhlsbuttel und durch seine Mitarbeit an einem Kommentar zum Strafvollzugsgesetz hat er sich ein Bet\u00e4tigungsfeld geschaffen, das ihn schon bald von den \u00fcbrigen Gefangenen abgehoben hat. Durch seine Befassung mit Fragen des Strafvollzuges und durch die von ihm realisierte Fotodoku-mentation \u00fcber die Entwicklung des Hamburger Strafvollzuges sind ihm vielf\u00e4ltige Kontakte zu juristischen Mitkommentatoren und zu herausgehobenen Angeh\u00f6rigen des Strafvollzugsamtes bis hin zum Pr\u00e4ses der Justizbeh\u00f6rde erwachsen, die f\u00fcr ihn eine enorme Zufuhr narzi\u00dftischer Gratifikationen bedeuten. Hinzu traten auch Verbindungen zu zwei Familien, bei denen es sich nach Auffassung des Sachverst\u00e4ndigen um emotional durchaus tragf\u00e4hige Strukturen handelt&#8230;<br \/>Die gegenw\u00e4rtige Lebensgestaltung des Verurteilten, die durch die pers\u00f6nlichen Kontakte zu Menschen einer h\u00f6heren sozialen Schicht und durch die noch fortw\u00e4hrende Arbeit auf dem Gebiet des Strafvollzuges &#8230; gekennzeichnet ist, f\u00fchrt nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zu einer Minderung seiner potentiellen Gef\u00e4hrlichkeit, nach Auffassung der Kammer sogar dazu, die Gefahr eines R\u00fcckfalles in sein fr\u00fcheres straff\u00e4lliges Verhalten als nahezu ausgeschlossen zu sehen. Der Sachverst\u00e4ndige hebt zutreffend hervor, da\u00df der heutige Lebensrahmen dem Verurteilten narzi\u00dftische Gratifikationen in einem Ausma\u00dfe sichert, wie sie ihm Straftaten niemals liefern k\u00f6nnten.<br \/>Nach \u00dcberzeugung der Kammer wird aber die R\u00fcckfallgefahr nicht einmal dann nennenswert steigen, wenn sich an die am 30. September 1985 auslaufenden Vertr\u00e4ge keine vergleichbare Besch\u00e4ftigung anschlie\u00dft. Dem Verurteilten bleibt zum einen die Fotoausstellung, f\u00fcr die sich wieder einige St\u00e4dte interessieren. Zum anderen leistet er Vorarbeiten f\u00fcr eigene Ver\u00f6ffentlichungen. Wenn sich dadurch auch kaum finanzielle Erfolge erzielen lassen, wird das f\u00fcr den Verurteilten, der in Bezug auf die materiellen Seiten des Lebens \u00e4u\u00dferst gen\u00fcgsam ist, keine Entt\u00e4uschungen bedeuten. Seine eigenen ideenreichen Aktivit\u00e4ten sowie seine guten Kontakte zu Personen, die aufgrund ihrer beruflichen und sozialen Stellung wiederum \u00fcber vielf\u00e4ltige Verbindungen verf\u00fcgen, werden auch \u00fcber die n\u00e4chste Zukunft hinaus dem Verurteilten ein sicheres Netz bieten, um ihn nicht in sein fr\u00fcheres Verhalten zur\u00fcckfallen zu lassen\u00ab. (LG Hamburg 39 StVK 905\/84).<\/p>\n<p><i>2. Was gegen die Entlassung spricht<\/i><\/p>\n<p>\u00bbDer Verurteilte ist eine schizoid-narzi\u00dftische Pers\u00f6nlichkeit und f\u00fchrt vornehmlich eine rationale Existenz. Beachtlichen geistigintellektuellen F\u00e4higkelten steht eine auffallende emotionale Verarmung gegen\u00fcber. Eine Gef\u00e4hrlichkeit w\u00e4re nur dann nicht mehr anzunehmen, wenn der Haftverlauf eine grundlegende Umstrukturierung seiner Pers\u00f6nlichkeit mit sich gebracht h\u00e4tte. Das ist nach den \u00fcberzeugenden Gutachten des psychiatrischen Sachverst\u00e4ndigen Prof. Dr. Lindner &#8230; nicht der Fall, im Gegenteil, die zu kriminellen Verhalten pr\u00e4disponierenden Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale wie Egozentrizit\u00e4t, Strategie der Abspaltung und projektive Abwehr eigenen Versagens haben sich eher verfestigt&#8230;<br \/>Wie der Verurteilte sich nach einer Haftentlassung in Freiheit mit den allt\u00e4glichen Problemen eines fr\u00fcheren Strafgefangenen konfrontiert unter gleichzeitigem Verlust der M\u00f6glichkeit einer Selbstwert erh\u00f6henden Auseinandersetzung mit administrativen Vers\u00e4umnissen des Strafvollzuges verhalten wird, ist ungekl\u00e4rt&#8230;<br \/>Der Erprobungsversuch im Moritz-Liebmann-Haus hat insoweit keine neuen Erkenntnisse gebracht. Best\u00e4tigt hat sich die Einsch\u00e4tzung der Pers\u00f6nlichkeit des Verurteilten. Dieser hat an seinem narzi\u00dftischen Lebenskonzept konsequent festgehalten und sich unter Ausnutzung der ihm zugestandenen Freiraume weitere Felder der Selbstaufwertung erschlossen, sich aber dem eigentlichen Leben im Moritz-Liebmann-Haus durch Aush\u00e4usigkeit entzogen. Festgestellt werden kann damit nur ein Engagement zum Thema Strafvollzug von fanatischer Eindimensionalit\u00e4t. Sein ganzes Tun und Trachten ist auf das Aufsp\u00fcren und Anprangern von Mi\u00dfst\u00e4nden des Strafvollzuges gerichtet, ohne da\u00df es ihm dabei in Wahrheit um deren Beseitigung geht. Die Funktion seines Tuns ersch\u00f6pft sich in der Aufsp\u00fcrung der Schuld anderer und lenkt damit von seinen eigenen Verfehlungen ab. Das hat ihm durch die Unterst\u00fctzung an der Fortentwicklung des Strafvollzuges interessierter Kreise in der Haft einen Prominentenstatus erlangen lassen, hinter den f\u00fcr ihn die Wahrnehmung seines Status als Strafgefangener weitgehend zur\u00fcckgetreten ist. Bei einem Leben in Freiheit mu\u00df zwangsl\u00e4ufig mit einer Minderung der Zufuhr narzi\u00dftischer Gratifikationen gerechnet werden. Eine Destabilisierung des auf diese Gratifikationen angewiesenen Antragstellers erscheint damit nahezu vorprogrammiert. Das Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis bei der Universit\u00e4t Bremen l\u00e4uft in 6 Wochen aus. Dauerhaftes ist nicht an seine Stelle getreten. Auf die Hoffnung, da\u00df diejenigen, die ihn w\u00e4hrend der Strafhaft gest\u00fctzt und die Befriedigung seiner \u00fcbersteigerten Selbstwertanspr\u00fcche garantiert haben, ihm k\u00fcnftig die Erweiterung seiner T\u00e4tigkeitsfelder erm\u00f6glichen und ihn damit auch weiterhin tragen werden, kann eine Aussetzung der Freiheitsstrafe nicht gest\u00fctzt werden. Die nicht auszuschlie\u00dfende M\u00f6glichkeit, da\u00df er im Falle einer nachhaltig empfundenen narzi\u00dftischen Kr\u00e4nkung, die allein daraus entstehen k\u00f6nnte, da\u00df er so leben mu\u00df wie alle anderen berufslosen entlassenen Strafgefangenen seines Alters auch, versuchen k\u00f6nnte, die ihm erforderlich erscheinende emotionale Distanz gegen\u00fcber seinen Mitmenschen mit Hilfe neuer schwerwiegender Straftaten wiederzugewinnen, schlie\u00dft seine bedingte Entlassung aus\u00ab. (OLG Hamburg 2 Ws 252\/85).<\/p>\n<p><i>3. Ausgew\u00e4hlte narzi\u00dftische Gratifikationen <\/i><\/p>\n<p><i>3.1 Ver\u00f6ffentlichungen von Denis Pecic<\/i><\/p>\n<p>Alternativentwurf eines Vollzugsgesetzes. Hamburg 1973 (Neufassung 1974).<\/p>\n<p>Ein T\u00e4ter fordert Taten. In: Werner H\u00f6fer (Hrsg.) Knast oder Galgen?<\/p>\n<p>Strafvollzug aus der Sicht eines Gefangenen. In: Hans-Dieter Schwind\/G\u00fcnter Blau (Hrsg.).<\/p>\n<p>Kommentierung der \u00a7\u00a7 37 ff (Arbeit, Ausbildung, Weiterbildung). In: Kommentar zum Strafvollzugsgesetz (Reihe Alternativkommentare).<\/p>\n<p>Ist die Gefangenenarbeit immer noch ein Straf\u00fcbel? In: Kriminalp\u00e4dagogische Praxis.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Strafen und des Strafvollzuges vom Mittelalter bis zur Gegenwart in Hamburg. Begleitbrosch\u00fcre zur Fotoausstellung der Gefangenen von SANTA FU.<\/p>\n<p>Der Strafvollzug als Spiegelbild irrationaler Sozial-und Kriminalpolitik. In: Strafverteidigertag 1984. M\u00fcnchen 1985.<\/p>\n<p>Aus dem Leben eines Querulanten. In: Vorg\u00e4nge 2\/1985, 5. 50 &#8211; 56.<br \/>Querulanz im Gef\u00e4ngnis (gemeinsam mit Johannes Feest). In: Vorg\u00e4nge 2\/1985, S. 46 &#8211; 49.<\/p>\n<p><i>3.2 Sonstige wissenschaftliche und kriminalpolitische Aktivit\u00e4ten<\/i><\/p>\n<p>&#8211; (gemeinsam mit Birgitta Wolf) \u00bbAntrag an die Generalversammlung der Vereinten Nationen\u00ab, zur Verabschiedung auf dem 5. Kongre\u00df der Vereinigten Nationen \u00fcber die Verh\u00fctung von Verbrechen und die Behandlung von Straff\u00e4lligen. Toronto\/Kanada, l. &#8211; 12.9.1975.<\/p>\n<p>&#8211; F\u00fcr und Wider der lebenslangen Freiheitsstrafe. Studie \u00fcber 134 Lebensl\u00e4ngliche der \u00bbNorddeutschen Vollzugsgemeinschaft\u00ab (Grundlage des Gutachtens von Dr. H.-D. Stark beim Hearing des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 1976).<\/p>\n<p>&#8211; Gastvortrag zum Thema \u00bbStrafvollzugsreform aus der Sicht eines Gefangenen\u00ab, Universit\u00e4t Bremen, Juli 1979.<\/p>\n<p>&#8211; Teilnahme an der Tagung \u00bbAusl\u00e4nder im Gef\u00e4ngnis\u00ab der Aktion f\u00fcr einen gesetzm\u00e4\u00dfigen Strafvollzug (AGSt), Berlin Juni 1980.<\/p>\n<p>&#8211; Archivarbeit zur Vorbereitung der Fotoausstellung (Staatsarchiv Hamburg, Museum f\u00fcr Hamburgische Geschichte, Altonaer Museum) 1981\/ 82.<\/p>\n<p>&#8211; Fotoausstellung der Gefangenen von Santa Fu (Er\u00f6ffnung in Hamburg 1982; seither gezeigt in M\u00fcnchen, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Pforzheim, Bremen, N\u00fcrnberg, Wilhelmshaven, Baden-Baden).<\/p>\n<p>&#8211; Teilnehmer an der Podiumsdiskussion \u00bbAktualisierung und Verdr\u00e4ngung sozialer Probleme in Politik und Recht\u00ab. 7. Bremer Wissenschaftsforum, 4. &#8211; 6.4.1984.<\/p>\n<p>&#8211; Referat \u00fcber \u00bbStrafvollzug als Spiegelbild irrationaler Sozial- und Kriminalpolitik\u00ab auf dem 8. Strafverteidigertag vom 18. &#8211; 20.5.1984 in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>&#8211; Referat zum Thema \u00bbKnast macht krank &#8211; Krankheiten und medizinische Versorgung in den Gef\u00e4ngnissen\u00ab auf dem Gesundheitstag, Bremen 1. &#8211; 5.10.1984, (ver\u00f6ffentlicht in diversen Gefangenenzeitschriften).<\/p>\n<p>&#8211; Referat zum Thema \u00bbImprisoned mothers: punishment for the children\u00ab auf der Tagung der \u00bbEuropean group for the Study of Deviance and Social Control\u00ab, Hamburg 12. &#8211; 15.9.1985.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[220],"publikationen":[1272],"class_list":["post-12349","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-johannes-feest","publikationen-78-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Informationen zum Fall Denis P\u00e8cic - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/informationen-zum-fall-denis-pecic\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Informationen zum Fall Denis P\u00e8cic - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Dokumentation aus: vorg\u00e4nge Nr. 78 (Heft 6\/1985), S. 124-125 Ende September mu\u00dfte Denis Pecic leider seine fast zweij\u00e4hrige Zeit im Rahmen des Strafvollzugsarchivs der Universit\u00e4t Bremen beenden. 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