{"id":12396,"date":"1995-12-20T15:30:00","date_gmt":"1995-12-20T14:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/lexikonartikel-und-gefaengnisbriefe\/"},"modified":"1995-12-20T12:00:00","modified_gmt":"1995-12-20T11:00:00","slug":"lexikonartikel-und-gefaengnisbriefe","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/132-vorgaenge\/publikation\/lexikonartikel-und-gefaengnisbriefe\/","title":{"rendered":"Lexikonartikel und Gef\u00e4ngnisbriefe"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 132 (Heft 4\/1995), S. 125-128<\/p>\n<p>Vor einiger Zeit warb die \u00f6sterreichische Giro-Credit Bank mit einem nun wirklich zeitgeistwidrigen Konterfei. Im noblen Foyer ihrer vielen Filialen, in den Schalterhallen und in den Schaufenstern war nur ein Kopf zu sehen: Karl Marx in seinen besten Jahren, ungetr\u00fcbten Blickes und voller grimmiger Zuversicht. &#132;Ihr Kapital hat Zukunft&#148; und &#132;Leistung verbindet&#148; waren die dem Werbeposter beigef\u00fcgten Botschaften. Ob das Plakat den erhofften Werbeeffekt hatte, f\u00e4llt unter das Bankgeheimnis. Aber die Nachfrage nach dem Poster sei riesig gewesen, teilte die Gsch\u00e4ftsleitung allen Interessenten mit. M\u00f6gen auch die Kommunisten aller L\u00e4nder ihren Namen \u00e4ndern, Marxisten aller Fakult\u00e4ten ihren Klassiker zum Altpapier werden und die Marx-Poster in den chic gestylten Wohnungen der Alt-68&#8217;er vergilben: Marx bleibt Marx &#8211; wenigstens als Werbetr\u00e4ger f\u00fcr das Bankenkapital.<br \/>Da\u00df das rauschb\u00e4rtige Werbemodell aus Trier aber auch ein vielfach zerkl\u00fcftetes Gedankenmassiv voller Abgr\u00fcnde und Gipfel hinterlassen hat, darf seit dem Zusammenbruch der sich auf Marx berufenden Gesellschaftssysteme nur noch gefl\u00fcstert werden. Als einzige zeitgen\u00f6ssische Autorit\u00e4t nimmt sich ausgerechnet der qua Amt antikommunistische Papst von Zeit zu Zeit noch die Freiheit heraus, den Kapitalismus nicht als die beste aller Welten zu feiern. Immerhin glimmt also doch noch ein kleines Feuerchen von jener Gesellschaftskritik, f\u00fcr die Marx mit seinen Arbeiten die wichtigsten Grundlagen geschaffen hat.<br \/>Damit wenigstens die Erinnerung an dieses Werk und die dadurch ausgel\u00f6sten Debatten, Ideen und Theorien nicht ganz dem Rei\u00dfwolf des Vergessens anheimfallen, hat der Argument-Verlag jetzt ein gro\u00dfes Editionsprojekt gestartet. In der Herausgeberschaft des trotzig allen Begr\u00e4bniszeremonien f\u00fcr den Marxismus fernbleibenden Wolfgang Fritz Haug jetzt ist der erste Band eines &#132;Historisch-Kritischen W\u00f6rterbuch des Marxismus&#148; erschienen.<br \/>Schon die Angaben im Impressum des ersten Bandes lassen erahnen, welches Titanenwerk sich Haug, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt auch der Argument-Verlag da vorgenommen haben. So ein riesiges Projekt in geistig vertrockneten<br \/>und von rechts drehenden Winden aufgew\u00fchlten Zelten wie heute zu starten, ist schon mutig. Mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an diesem W\u00f6rterbuch mit. Der wissenschaftliche Beirat ist international besetzt und sieben Wissenschaftler sind eigens f\u00fcr die Zitatenkontrolle vorgesehen. Philologisch, das sp\u00fcrt man sofort, soll dieses Projekt &#132;gegen jede denkbare Kritik wasserdicht&#147; abgesichert werden. Auch die technische Ausf\u00fchrung des Buchprojektes ist auf einem hohen Niveau. Nicht ein einziger Druckfehler ist mir beim genauen Studium ausgew\u00e4hlter Beitrage aufgefallen. Zwei Lesef\u00e4den erleichtern das Hin- und Herspringen zwischen einzelnen Abschnitten. Schon im Vorwort von Wolfgang Fritz Haug schimmert dieser Wille zur absolut seri\u00f6sen Reputation bis an den Rand pingeliger Perfektion in jeder Zeile durch, Wenn man sich noch einmal vergegenw\u00e4rtigt, wie sorglos, dilettantisch und warum nicht &#8211; auch lieblos Gegner und &#8211; dies ist die gr\u00f6\u00dfere Schande &#8211; gerade Freunde des Marxismus mit dem weit verwurzelten Denken in der Tradition von Marx herumgeschlurrt haben, ist dieses Ansinnen von Haug ohne Abstriche zu loben. Gegen die Lautsprecher auf den diversen linken Begr\u00e4bnisfeiern unserer Zeit haben heute nur sauber argumentierende und selbstkritische Repr\u00e4sentanten eines von allen Dogmatismen befreiten Marxismus eine Chance auf Geh\u00f6r. Vielleicht k\u00f6nnte der Marxismus ja auch wieder ein Echo finden, wenn seine Freunde weniger mit trotzigen Bekenntnisparolen um sich werfen und mehr der Kraft kluger Argumente vertrauen. Der von Haug in seinem Vorwort angeschlagene Ton scheint vor dem Hintergrund der j\u00fcngsten Erfahrungen mit dem staatlich zu betonierten Marxismus auch der einzig vertretbare zu sein. &#132;Der Untergang des Marxismus-Leninismus hat im Ged\u00e4chtnis der V\u00f6lker zun\u00e4chst akkumulierte Schuld hinterlassen. Sie schl\u00e4gt sich in einem riesigen Schuttberg nieder, der die rationalen Elemente des Untergegangenen und die in ihm enthaltenen Zukunftskeime mitsamt den irrationalen und lebensfeindlichen Elementen unterschiedslos unter sich zu begraben droht. Diese Situation macht marxistischen Denken die Anstrengung und den Schmerz des Negativen in Gestalt r\u00fccksichtsloser Kritik zur \u00dcberlebensbedingung. Nur so kann es gelingen, menschheitliche Sch\u00e4tze aufkl\u00e4rerischen Wissens und sozialer Phantasie aus diesem Untergang zu retten&#148;.<br \/>Der vorliegende 1. Band des Lexikons ist ausschlie\u00dflich Begriffen mit dem Anfangsbuchstaben A gewidmet. Selbst der mit der Theorie Diskussion des Marxismus vertraute Leser nimmt da mit Erstaunen zur Kenntnis, was da alles inzwischen zu einem Lexikon begriff geronnen ist; Affe, Allt\u00e4glichkeit, Anfang, aufrechter Gang, Autonomie der Kunst. Und selbstverst\u00e4ndlich sind hier auch klassische marxistische Themen wie Abbau des Staates, Arbeiterklasse, Arbeitsteilung oder Ausbeutung vertreten. Ein Name wie Auschwitz darf in einem Lexikon linker Provinienz nat\u00fcrlich nicht fehlen. Die schwierige Gratwanderung zwischen der einem Lexikon angemessenen n\u00fcchternen Aufkl\u00e4rung und einer immer auch emotionalen Ann\u00e4herung an das Massenverbrechen der Nazis ist Detlev Claussen vorbildlich gelungen. In anderen, allerdings nur wenigen Beitr\u00e4gen, sind immer noch die eindimensionalen Sichtweisen eines h\u00f6lzernen Marxismus fr\u00fcherer Jahre sp\u00fcrbar. Das Lexikon ist zwar technisch, aber nicht &#132;inhaltlich aus einem Guss&#148;.<br \/>Jedem Beitrag ist eine Bibliographie angef\u00fcgt, die einen Pfad durch den Dschungel einschl\u00e4giger Ver\u00f6ffentlichungen schl\u00e4gt. Mit einem Verweis auf weitere, mit dem jeweiligen Begriff im Zusammenhang stehenden Lexikon-Artikel endet jede Abhandlung. In der Zusammensetzung der Autorenschaft spiegelt sich ein bunter Kreis von internationalen Intellektuellen wieder, von denen wahrscheinlich nicht wenige das Etikett &#132;Marxist&#148; &#8211; wie Marx es schlie\u00dflich auch selber tat &#8211; von sich weisen wurden. <br \/>Im bereits angek\u00fcndigten 2. Band sollen die Beitr\u00e4ge von &#132;Bank&#148; zur, man h\u00f6re und staune, &#132;Dummheit in der Musik&#148; reichen. Das Gesamtwerk, entnehmen wir der Pressemitteilung, wird nicht vor dem Jahr 2000 abgeschlossen sein. In seiner philologisch pr\u00e4zisen Form und mit seinem \u00fcberzeugenden undogmatischen Anspruch, wird dieses &#132;Historisch-Kritische W\u00f6rterbuch&#148; nicht die schlechteste Erbschaft sein, die aus der geistigen Kultur dieses Jahrhunderts mitgenommen wird. Bis dahin also wird uns Marx auf jeden Fall noch als produktives \u00c4rgernis oder als r\u00fccksichtsloser Kritiker des Bestehenden erhalten bleiben. Was dann kommt, kann, frei nach Heine, dem Himmel und den Spatzen \u00fcberlassen bleiben.<br \/>Leider etwas im Schatten dieser editorischen Gro\u00dfbaustelle ist im Argument-Verlag jetzt auch endlich der erste Band der &#132;Gef\u00e4ngnisbriefe&#148; von Antonio Gramsci erschienen.<br \/>Gramsci, dies zur Erinnerung, war als der \u00fcberragende Intellektuelle der kommunistischen Partei der bekannteste Opponent, den die italienischen Faschisten jahrelang gefangen hielten. W\u00e4hrend dieser Gefangenschaft hatte Antonio Gramsci, im Gegensatz zu inhaftierten deutschen Antifaschisten, die M\u00f6glichkeit, weitgehend frei von einer strengen Zensur, zu lesen und zu schreiben. Was er in der Zeit zwischen 1926 und Mitte der drei\u00dfiger Jahre schrieb, wird heute zu den ganz gro\u00dfen Werken der italienischen Kultur in diesem Jahrhundert gez\u00e4hlt: die &#132;Gef\u00e4ngnishefte&#148; und die &#132;Gef\u00e4ngnisbriefe&#148;. W\u00e4hrend die &#132;Gef\u00e4ngnishefte&#148; bereits seit einigen Jahren sukzessiv auch ins Deutsche \u00fcbertragen werden, hat die deutsche Edition der &#132;Gef\u00e4ngnisbriefe&#148; gerade erst begonnen (&#132;Gef\u00e4ngnisbriefe, Bd.1, Hamburg, Frankfurt, 1994). Wenn beide gro\u00dfen Editionsprojekte geschlossen vorliegen werden, ragen sie in eine zeit hinein, in der dieser intellektuelle Steinbruch vermutlich von nur noch wenig Interessenten genutzt wird. Das Gramsci heute in Kreisen der intellektuellen Rechten wegen seiner Thesen zur ,kulturellen Hegemonie&#8220; ein irritierendes Echo findet, w\u00e4hrend er in linken Zirkeln, von wenigen Ausnahmen abgesehen, l\u00e4ngst vergessen ist, geh\u00f6rt wohl auch zu den gro\u00dfen Verwirrungen unserer Zeit.<br \/>Als Hinf\u00fchrung zu den &#132;Gef\u00e4ngnisbriefen&#148; hat Peter Kammerer die Studie von Aldo Natoli \u00fcber den Briefwechsel von Tanja Schucht und Antomo Gramsci \u00fcbersetzt. Wer hofft (oder bef\u00fcrchtet), hier werde mal wieder im Trend der Zeit das Leben eines linken Intellektuellen und Politikers auf das Niveau von Billigpostillen herab gezogen oder es werden mit den abstrusesten Belegen seine stalinistische Vergangenheit entlarvt, wird von alledem an dieser Stelle nichts finden. Der Autor Aldo Natoli ist ein in Italien hoch angesehener&#132;Kommunist ohne Parteibuch&#148;, der zeit seines nunmehr \u00fcber achtzigj\u00e4hrigen Lebens immer viel zu politisch dachte und handelte, um Gefallen an privatem Klatsch zu finden. Und da\u00df gerade jemand aus dieser Generation der alten Linken, die immer auf strikte Trennung von &#132;Politik&#148; und , &#132;Privatheit&#147;, von &#132;Kampf` und &#132;Liebe&#148; beharrt hat, eine so empfindsame Recherche \u00fcber die von Spannungen und Zuneigungen, Solidarit\u00e4t und Distanz gepr\u00e4gte Freundschaft zwischen der gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Russin Tanja Schucht und dem kommunistischen italienischen Intellektuellen Antonio Gramsci geleistet hat, vermittelt.die besondere Faszination dieses Buches. Man erf\u00e4hrt sehr viel von der deprimierenden Situation linker Politiker und Intellektueller in der Zeit des italienischen Faschismus und man liest wunderbare poetische Briefe, die allein schon Gramsci die Mehrzahl der nur der Partei und den Massen verpflichteten Marxisten weit \u00fcberragen lassen. \u00bbWie oft habe ich mich gefragt&#148;, schrieb er einmal in einem seiner vielen &#132;Gef\u00e4ngnisbriefe&#148;, &#132;ob eine wirkliche Beziehung zu einer Masse von Menschen f\u00fcr jemanden m\u00f6glich ist, der nie einen Menschen geliebt hat.&#148; Genau deshalb wurde und wird Gramsci in Italien von so vielen Menschen, denen die Parteien und deren Geistesgr\u00f6\u00dfen ansonsten sehr ferne sind, so gesch\u00e4tzt. Vielleicht findet man ja auch im deutschen Sprachraum \u00fcber den Umweg \u00fcber den &#132;Privaten Gramsci&#148; auch wieder einen Zugang zum &#132;Denker Gramsci&#148; und von diesem auch mitten hinein in das Theoriemassiv des Marxismus.<br \/>Wer noch skeptisch und vor dem Hintergrund der historischen Erfahrungen mit dem Marxismus verst\u00e4ndlicherweise noch etwas missmutig vor dem &#132;Historisch-kritischen Lexikon&#148; herumschleicht, sollte vielleicht erst einmal die Kerker-Briefe eines der ganz Gro\u00dfen des westlichen Marxismus an seine Frau Julia Schucht und seinen Sohn Delio lesen. Verdorben von der Lekt\u00fcre theoretischer Zirkulare und Resolutionen vieler Strategen der internationalen Arbeiterbewegung, allen voran den marxistisch-leninistischen Heerf\u00fchrern, liest man die Briefe des von den Faschisten inhaftierten Antonio Gramsci mit einem befreienden Durchatmen. Es hat sie wirklich gegeben, Marxisten, die, wie Gramsci in einem Brief aus dem Jahre 1936, f\u00fcr Gerechtigkeit und Gleichheit k\u00e4mpften, aber auch f\u00fcr &#132;Zivilit\u00e4t und Sch\u00f6nheit&#148;.<br \/>Die Gef\u00e4ngnisbriefe von Antonio Gramsci geh\u00f6ren wie seine &#132;Gef\u00e4ngnishefte&#148; zu den gro\u00dfen intellektuellen wie politischen wie pers\u00f6nlichen Dokumenten europ\u00e4ischer Zivilit\u00e4t und Sch\u00f6nheit in diesem Jahrhundert. Wer sie nicht gelesen oder wenigstens zur Kenntnis genommen hat, sollte sich gef\u00e4lligst in den Diskussionen um das &#132;Ende des Marxismus&#148; etwas zur\u00fcckhalten. Schlie\u00dflich mu\u00df man sich ja &#132;nicht an jeder Dummheit begeistern&#148; (Gramsci).<\/p>\n<p><i>Wolfgang Fritz Haug<\/i> (Hrsg.): &#132;Historisch-Kritisches W\u00f6rterbuch des Marxismus&#147;. Band l: Abbau des Staates bis Avantgarde, Argument-Verlag, 1994, 129,00 DM<br \/><i>Aldo Natoli<\/i>: Tanja Schucht und Antonio Gramsci &#8211; Eine moderne Antigone, \u00fcbersetzt und eingeleitet von Peter Kammerer, Cooperative-Verlag, Frankfurt am Main, 1993, 269 5. 48,00 DM<br \/><i>Antonio Gramsci<\/i>: Gef\u00e4ngnisbriefe l, \u00fcbersetzt von Elisabeth Schwaiger u.a., Argument-Verlag\/Coopertive Hamburg, Frankfurt am Main, 1995, 1995, 194 5.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[449],"publikationen":[1230],"class_list":["post-12396","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-carl-wilhelm-macke","publikationen-132-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Lexikonartikel und Gef\u00e4ngnisbriefe - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/132-vorgaenge\/publikation\/lexikonartikel-und-gefaengnisbriefe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Lexikonartikel und Gef\u00e4ngnisbriefe - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg\u00e4nge Nr. 132 (Heft 4\/1995), S. 125-128 Vor einiger Zeit warb die \u00f6sterreichische Giro-Credit Bank mit einem nun wirklich zeitgeistwidrigen Konterfei. 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