{"id":12404,"date":"2004-03-02T22:30:00","date_gmt":"2004-03-02T21:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/"},"modified":"2004-03-02T12:00:00","modified_gmt":"2004-03-02T11:00:00","slug":"stadtpolitik-im-umbruch","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/","title":{"rendered":"Stadtpolitik im Umbruch"},"content":{"rendered":"<p>Globale Trends und gesellschaftlicher Wandel<\/p>\n<p>aus: Vorg\u00e4nge Nr. 165 ( Heft 1\/2004), S.1-2<\/p>\n<p><i>St\u00e4dte und Gemeinden werden an Bedeutung f\u00fcr die Menschen gewinnen. Die neuen Realit\u00e4ten werden ein neues Selbstbewusstsein, auch neue Mittel und M\u00f6glichkeiten nach sich ziehen oder aber zum allm\u00e4hlichen Niedergang nicht nur der Kommunen in Deutschland f\u00fchren. Diese &#132;objektive&#148; Aufwertung der St\u00e4dte und Gemeinden ist eine ziemlich direkte Folge der globalen und technologischen, der gesellschaftlichen und der &#132;individuellen&#148; Ver\u00e4nderungen.<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"deutschland-eine-gesellschaft-im-uebergang1\">Deutsch&shy;land: eine Gesell&shy;schaft im &Uuml;bergang[1]<\/span><\/h5>\n<p>Wir erleben gegenw\u00e4rtig nicht diese oder jene Ver\u00e4nderung, die die Politik neben- oder nacheinander abarbeiten k\u00f6nnte. Wir erleben die Gleichzeitigkeit h\u00f6chst verschiedenartiger Ver\u00e4nderungen, die sich wechselseitig verschr\u00e4nken und in ihrer Wirkung verst\u00e4rken. Zu diesen Ver\u00e4nderungen geh\u00f6ren bekannterma\u00dfen Globalisierung und Digitalisierung, aber auch, noch immer gerne verdr\u00e4ngt, die Migration und eine Neuverteilung der Macht zwischen den Geschlechtern. F\u00fcr die Politik kommt es darauf an, Zusammenh\u00e4nge und Wechselwirkungen zu sehen statt die eine oder andere Ver\u00e4nderung heraus zu greifen und einseitig zu gewichten. So h\u00e4tte die Digitalisierung die Arbeitswelt auch ohne Globalisierung revolutioniert und weiter reichende Folgen f\u00fcr den Arbeitsmarkt gehabt als diese. Ein Bildungswesen, das sowohl in sozialer als auch in qualitativer Hinsicht sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst, d\u00fcrfte mehr junge Menschen um ihre Zukunftschancen bringen als Globalisierung und Digitalisierung zusammen genommen. Die wachsende Berufsorientierung der Frauen wird keine Politik aufhalten, aber eine falsche Familienpolitik, die Frauen vom Arbeitsmarkt weg locken m\u00f6chte, kann dazu beitragen, die Geburtenrate niedrig zu halten und die wirtschaftliche Entwicklung zu behindern.<\/p>\n<p>So vollziehen sich gegenw\u00e4rtig nicht einzelne Ver\u00e4nderungen, die verschiedene Bereiche des Staates und der Gesellschaft je f\u00fcr sich und isoliert betreffen. Die Bundesrepublik Deutschland insgesamt ist, wie alle anderen alten Industrienationen auch, eine Transformationsgesellschaft, eine Gesellschaft im \u00dcbergang&#132; in der die alten Institutionen nicht mehr tragen und neue noch nicht gefunden sind. Es ist die fehlende Passung (Mixmatch) zwischen Menschen und Institutionen, genauer: zwischen den alten Institutionen und den neuen Realit\u00e4ten, der zum einen urs\u00e4chlich ist f\u00fcr viele Probleme, zum anderen aber auch ganz normal f\u00fcr Zeiten des \u00dcbergangs. Wie beim \u00dcbergang von der Agrar- in die Industriegesellschaft geht es gegenw\u00e4rtig nicht nur um eine technisch-\u00f6konomische, sondern auch um eine mentale Revolution, um neue institutionelle Antworten auf eine ver\u00e4nderte Lage.<\/p>\n<p>F\u00fcr St\u00e4dte und Gemeinden folgt daraus: Das Problem sind nicht die Ver\u00e4nderungen als solche, sondern die Art und Weise, wie die Eliten in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft darauf reagieren, ob sie die Wirklichkeit verdr\u00e4ngen, so lange es geht, oder ob sie zu strukturellen Reformen bereit sind. F\u00fcr den Bund waren die 1990er Jahre verlorene Jahre, w\u00e4hrend viele Unternehmen und Kommunen sich restrukturiert haben. Die 1990er Jahre waren f\u00fcr viele St\u00e4dte und Gemeinden Jahre der Reformen (&#132;Binnenmodernisierung der Verwaltung&#8220;), die notwendig, aber nicht hinreichend sind f\u00fcr eine zukunftstaugliche kommunale Politik. In einer Gesellschaft im \u00dcbergang m\u00fcssen sich St\u00e4dte und Gemeinden angesichts demografischer und anderer Ver\u00e4nderungen erst einmal vergewissern, was geschieht, wenn nichts geschieht, wie sie also in zwanzig Jahren aussehen werden, wenn die Entwicklung einfach in die Zukunft hinein verl\u00e4ngert w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Gleichzeitigkeit von Globalisierung und Wissensgesellschaft<br \/>Globalisierung kann man verstehen als einen weltweiten Wettbewerb der immobilen Produktionsfaktoren (Standorte) um die mobilen Produktionsfaktoren Wissen und Kapital. Vor allem Wissen wird zum entscheidenden Produktionsfaktor, oder genauer: nicht einfach Wissen, sondern der kreative Umgang mit Wissen, der produktive Um-gang mit Informationen in einer Weise, die zu neuen Ideen und Produkten, zu neuen Institutionen, Verfahren und &#132;Programmen&#148; f\u00fchrt.[2] Es ist die Schl\u00fcsselfrage f\u00fcr eine Stadt, f\u00fcr ein Land, f\u00fcr ein Unternehmen, f\u00fcr eine Gewerkschaft: Versammelt sie gen\u00fcgend Leute, die zu einem kreativen Umgang mit Wissen f\u00e4hig sind?<\/p>\n<p>Globalisierung, so verstanden, hat weitreichende Folgen f\u00fcr Wohlstand und Wohlfahrt in den alten Industriegesellschaften. K\u00fcnftig stehen auch Sozialstaaten im internationalen Wettbewerb. Fr\u00fcher musste den deutschen Sozialstaat mit kaufen, wer Produkte nachfragte, die nur hier hergestellt wurden. Diese Folge der Globalisierung (Reform und Umbau des Sozialstaates) wurde im Rahmen der Agenda 2010 debattiert. Die andere Folge der Globalisierung jedoch ist f\u00fcr St\u00e4dte und Staaten ebenso wichtig, denn:<\/p>\n<p>Je wichtiger Wissen und neue Ideen werden, desto offener ist f\u00fcr Menschen und St\u00e4dte der Horizont der Zukunft, mit allen Chancen, aber auch mit allen Risiken. Die Gleichzeitigkeit von Globalisierung und Wissensgesellschaft f\u00fchrt zu einer partiellen Neuverteilung von Reichtum und Armut in den alten Industriegesellschaften, in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern &#151; und zwischen ihnen. Das f\u00fchrt zu Armutsinseln im Norden und zu Inseln des Reichtums im S\u00fcden der Hemisph\u00e4re. Globalisierung und Wissensgesellschaft sind einerseits &#151; da die Welt allen offen steht und Wissen allen zug\u00e4nglich ist &#151; potenziell gro\u00dfe Gleichmacher, andererseits wirken sie faktisch als Produzenten von Ungleichheit und sozialen Spannungen: Wer abgekoppelt oder ausgeschlossen ist von Welt und Wissen, der f\u00e4llt zur\u00fcck und kommt m\u00f6glicherweise nicht mehr auf die Beine.<\/p>\n<p>F\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden bedeutet dies: Die sozialen Spannungen werden wachsen. Und es ist dann sehr unwahrscheinlich, dass diese Spannungen durch nachtr\u00e4gliche Strategien &#132;ausgek\u00fchlt&#148; werden k\u00f6nnen (Cooling out), indem man soziale Distanzen in r\u00e4umliche Distanzen \u00fcbersetzt mit dem Ziel, dass die Gewinner und die Verlierer in einer Stadt getrennt voneinander und jeweils unter sich leben.<\/p>\n<h5><span id=\"vom-linearen-zum-zyklischen-leben\">Vom linearen zum zyklischen Leben.<\/span><\/h5>\n<p>Zu diesen \u00e4u\u00dferen Ver\u00e4nderungen kommen die inneren Ver\u00e4nderungen in der Lebenswelt und im Lebensverlauf der Menschen hinzu. Nicht nur die Verh\u00e4ltnisse haben sich ver\u00e4ndert, auch die Menschen sind andere geworden. Sie leben k\u00fcnftig ein anderes Leben.<\/p>\n<p>Den Unterschied erkennt man rasch, wenn man sich die &#132;normalen&#148; Lebensverl\u00e4ufe fr\u00fcherer Generationen anschaut. Vor allem die zwischen 1930 und 1950 Geborenen haben ihr Leben nach dem Modell der Lebenstreppe gelebt: Jugend &#151; Erwachsene &#151; Alter. Es waren drei Phasen, die sich aufeinander bezogen und klare Normalit\u00e4t-Erwartungen ausgestrahlt hatten. In der Jugend hatte man sich auf den Ernst des Lebens vorbereitet. Als Erwachsener hatte man einen Beruf &#151; einen Beruf &#151; und\/oder man war verheiratet. Im Alter ruhte man sich von den M\u00fchen des Lebens aus.<\/p>\n<p>Die Politik konnte dieser Sicherheit und Normalit\u00e4t eines standardisierten Lebensverlaufes entsprechen, und sie hat es lange Zeit mit gro\u00dfem Erfolg getan: Sie koppelte die Bildungsphase ganz eng an die Jugendphase, die soziale Sicherheit an die Erwerbsarbeit und den Generationenvertrag an die Erwartung: &#132;Kinder haben die Leute immer&#148;, wie es Konrad Adenauer einmal formuliert hat. Das ging so lange gut, so lange die Normalit\u00e4t-Annahmen plausibel und Abweichungen die Ausnahme waren. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Wer heute jung ist, hat ein anderes Leben vor sich: ein Leben mit riskanten Freiheiten und normalen Risiken; ein Leben, in dem er oder sie immer wieder neu anfangen k\u00f6nnen und auch m\u00fcssen. \u00dcberg\u00e4nge werden zu den kritischen Punkten im Leben. Alles in allem: Der Lebensverlauf der meisten Menschen \u00e4ndert sich: von einem linearen Pfad des Lebens hin zu einem zyklischen Leben, von der Lebenstreppe hin zu einer Art &#132;Kreislauf von Leben&#148;, (vgl. Dychtwald 2003) wo junge Leute fr\u00fch viel Geld verdienen und dann aus der Bahn geworfen werden k\u00f6nnen; wo Junge nie und Alte wieder heiraten; wo Kinder vor, nach oder mitten im Beruf der Frau (oder des Mannes) &#151; oder gar nie kommen; wo das blo\u00dfe Alter immer weniger aussagt dar\u00fcber, mit wem man (also auch: die Politik, die Werbung &#8230;) es zu tun hat.<\/p>\n<p>Die Industriegesellschaft hatte f\u00fcr jede Phase des Lebens bestimmte Formen und Institutionen gefunden: institutionelle Antworten auf typische Problemlagen der damaligen Zeit. Keine dieser Annahmen und Antworten ist in unver\u00e4nderter Form noch zukunftstauglich: Wer nur in der Jugend Kompetenzen erwirbt und sp\u00e4ter nicht mehr, d\u00fcrfte es schwer haben im Leben. Was es bedeutet, die Kosten der sozialen Sicherheit der Erwerbsarbeit aufzub\u00fcrden, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wenn in \u00fcberschaubarer Zeit ein Drittel der Bev\u00f6lkerung fast ein Drittel des Lebens in der Phase nach der Erwerbsarbeit leben wird, dann hat sich der Status des Alters radikal ver\u00e4ndert. Alles in allem bedeutet das: Die industriegesellschaftliche Organisation des Bildungswesens, der Familie, der Arbeitswelt, der Jugend und des Alters erodieren langsam, aber sicher. Sie verlieren ihre pr\u00e4gende Kraft.<\/p>\n<p>F\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden liegen die Folgen auf der Hand. W\u00e4hrend sich das Leben der Menschen zunehmend entstandardisiert, sind die Institutionen (vom Kindergarten \u00fcber die Schule bis zum Alten- oder Pflegeheim) noch weitgehend auf standardisierte Lebensverl\u00e4ufe zugeschnitten.[3]<\/p>\n<p>Entstandardisierte Lebensverl\u00e4ufe brauchen aber entstandardisierte Institutionen. Flexible Netzwerke sind der Zukunft eher angemessen als starre Institutionen. Die intelligente Zusammenarbeit bestehender Dienste und Einrichtungen ist viel wichtiger als weitere Spezialisierung und neue Einrichtungen f\u00fcr neue Zielgruppen. Wer heute (noch) Kinderg\u00e4rten oder Schulen baut oder morgen Altenheime, mu\u00df dabei stets daran denken, ob sie heute, morgen und \u00fcbermorgen auch eine andere Funktion erf\u00fcllen k\u00f6nnten. Das ist eine der Lektionen, die die demografische Entwicklung f\u00fcr St\u00e4dte und Gemeinden bereith\u00e4lt.<\/p>\n<h5><span id=\"die-arbeitsgesellschaft-der-zukunft-juenger-und-aelter-bunter-und-weiblicher\">Die Arbeits&shy;ge&shy;sell&shy;schaft der Zukunft: J&uuml;nger und &auml;lter, bunter und weiblicher<\/span><\/h5>\n<p>Die Folgen des demographischen Wandels werden dazu f\u00fchren, dass Vielfalt und Verschiedenheit in der k\u00fcnftigen Gesellschaft zunehmen werden. Der zivilisierte und intelligente Umgang mit Differenz (Management of Diversity) wird zu einer Voraussetzung des Erfolgs f\u00fcr St\u00e4dte und Staaten, Unternehmen und Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Bei unver\u00e4nderten Rahmenbedingungen (Geburten, Zuwanderung, weibliche Erwerbsquote, Eintritt in das, Austritt aus dem Erwerbsleben) w\u00fcrde bis 2030 das Erwerbspersonenpotenzial um sechs bis acht Millionen, bis 2050 fast um die H\u00e4lfte zur\u00fcckgehen. Das wird nicht geschehen, Wirtschaft und Unternehmen werden sich zu helfen wissen. Die Erwerbst\u00e4tigen werden fr\u00fcher in den Arbeitsmarkt ein- und sp\u00e4ter aus ihm austreten, es werden mehr Frauen und mehr &#132;Ausl\u00e4nder&#148; arbeiten als gegenw\u00e4rtig. Die Arbeitsgesellschaft wird j\u00fcnger und \u00e4lter, bunter und weiblicher werden. Das alles sind keine Katastrophen, wenn sich eine Stadt und wenn sich ein Land rechtzeitig darauf einstellen. Wenn nicht, k\u00f6nnen sie jedoch zu Katastrophen werden. In jedem Falle wer-den die \u00dcberg\u00e4nge f\u00fcr viele viel schmerzhafter, wenn mentale und politische Blockaden die notwendigen Reformen verhindern (vgl. ausf\u00fchrlicher: Dettling 2001: 87-104).<\/p>\n<h5><span id=\"paradigmenwechsel-in-der-familienpolitik\">Paradig&shy;men&shy;wechsel in der Famili&shy;en&shy;po&shy;litik<\/span><\/h5>\n<p>Die demographische Entwicklung ist aus dem Gleichgewicht geraten nicht weil es zu viele Alte, sondern weil es zu wenig Junge gibt. Woher kommt es, dass in Deutschland so wenige Kinder geboren werden wie in kaum einem anderen Land der Welt? Die Familienpolitiker zeigen mit dem Finger fast immer auf andere: auf den vermeintlichen Egoismus der jungen Frauen und M\u00e4nner; auf eine geistige Verarmung im Lande; auf einen unzureichenden Familienlastenausgleich.[4] K\u00f6nnte es jedoch sein, dass eine der wesentlichen Ursachen f\u00fcr die Kinder- und Familienarmut in Deutschland die traditionelle Familienpolitik selbst ist? Es verh\u00e4lt sich mit ihr wie mit dem so genannten Kampf gegen die Arbeitslosigkeit: Kaum ein anderes Land gibt mehr Geld aus, gegen die Arbeitslosigkeit oder f\u00fcr die Familien, und kaum ein anderes Land hat in beiden F\u00e4llen so wenig Erfolg. Im Jahre 2001 wurden in Deutschland etwa 180 Milliarden Euro f\u00fcr familienpolitische Ma\u00dfnahmen ausgegeben, das sind neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes, davon ein Drittel f\u00fcr steuerpolitische Aktivit\u00e4ten und zwei Drittel f\u00fcr Transfers. Die deutsche Familienpolitik ist im europ\u00e4ischen Vergleich transferlastig, aber unterentwickelt, was familienunterst\u00fctzende Strukturen (Betreuung und Dienstleistungen) angeht. Kurz und bitter: Das Geld wird f\u00fcr falsche Zwecke ausgegeben. Es fehlen noch immer Strukturen, die V\u00e4tern und M\u00fcttern dabei helfen, Beruf und Familie leichter unter einen Hut zu bringen.<\/p>\n<p>Paradigmenwechsel in der Familienpolitik bedeutet deshalb, es als kulturell normal und \u00f6konomisch notwendig zu akzeptieren, dass Frauen erwerbst\u00e4tig sind. Kein Land der Welt kann auf Dauer Wohlfahrt und Wohlstand sichern, wenn jede Generation um ein Drittel kleiner ist als die vorhergehende. F\u00fcr die Entwicklung und die Chancen der jungen Menschen wie der Wirtschaft ist &#132;Bildung von Anfang an&#148;, also beginnend mit dem Kindergarten, eine ganz entscheidende Voraussetzung. Paradigmenwechsel bedeutet also, die Politik f\u00fcr die Familien in eine umfassende Wachstumsperspektive zu r\u00fccken: Wo mehr Frauen erwerbst\u00e4tig sind (Frankreich, USA, Skandinavien), gibt es auch mehr Kinder, weniger Arbeitslose, mehr Wachstum (vgl. Dettling 2001: 33-57,105-117).<\/p>\n<p>Die Folgen f\u00fcr die St\u00e4dte sind bekannt: Es ist eine kommunale Aufgabe, die Familien zu unterst\u00fctzen durch ein Betreuungsangebot, das quantitativ ausreichend, qualitativ hochwertig und flexibel genug ist, um den ver\u00e4nderten Lebens- und Arbeitsverh\u00e4ltnissen der heutigen Zeit zu entsprechen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen lokale Politiker ein Klima schaffen, in dem Unternehmen eine Philosophie und Praxis entwickeln, die aktiv R\u00fccksicht nehmen auf die Tatsache, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kinder oder (zu pflegende) Eltern haben.<\/p>\n<h5><span id=\"der-schluessel-zum-erfolg-technologie-talente-toleranz5\">Der Schl&uuml;ssel zum Erfolg: Technologie, Talente, Toleranz[5]<\/span><\/h5>\n<p>Warum entwickeln sich manche St\u00e4dte, andere nicht und warum fallen wieder andere zur\u00fcck? Eine verbreitete Antwort auf diese Frage kann man in folgender These zusammen fassen: Unternehmen schaffen Arbeitspl\u00e4tze. Die Leute gehen dorthin, wo es Arbeitspl\u00e4tze gibt. Also muss sich eine Stadt, eine Region vor allem um die Ansiedlung von Unternehmen k\u00fcmmern. Eine These, die sich scheinbar von selbst versteht: Es sind die \u00f6konomischen Faktoren, auf die es ankommt. Vielleicht aber sind die Zusammen-h\u00e4nge komplexer &#150; und die kulturellen Faktoren mindestens ebenso wichtig?<\/p>\n<p>Wenn es f\u00fcr die Entwicklung einer Stadt darauf ankommt, kreatives Potenzial zu halten und neues anzuziehen, es zu pflegen und zu mobilisieren, dann sind jene St\u00e4dte im Vorteil, die offen und tolerant, vielf\u00e4ltig und aufregend sind. Es ist das kulturelle Klima einer Stadt, das kreative Leute anzieht oder abst\u00f6\u00dft. Der amerikanische Stadtforscher Richard Florida hat viele gute Gr\u00fcnde und empirische Belege daf\u00fcr angef\u00fchrt, warum es die drei gro\u00dfen T sind, die eine Stadt attraktiv machen: Technologie, Talente und Toleranz. &#132;Technologie&#148; bedarf keiner weiteren Erl\u00e4uterung. &#132;Talente&#148; meint mehr als Begabung und Wissen, n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit, etwas Neues zu erfinden. Was aber hat Toleranz mit der \u00f6konomischen Entwicklung und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit einer Stadt zu tun? Florida hat einen erstaunlichen Zusammenhang entdeckt: Jene St\u00e4dte, die in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung vorne liegen, zeichnen sich auch durch hohe Toleranzwerte aus &#151; und \u00fcbrigens auch durch eine gro\u00dfe Familienfreundlichkeit. Eine Stadt steht nicht vor der Wahl, tolerant, liberal und offen f\u00fcr neue Lebensformen oder familien- und kinderfreundlich zu sein, ganz im Gegenteil: Ein offenes Stadtklima, \u00fcberhaupt kulturell moderne Verh\u00e4ltnisse sind gute Bedingungen f\u00fcr mehr Kinder und f\u00fcr mehr Arbeitspl\u00e4tze, f\u00fcr eine soziale und f\u00fcr eine wirtschaftliche Entwicklung. Die angemessene Ber\u00fccksichtigung der kulturellen Faktoren in einem so verstandenen weiten Sinne ist die vergessene Dimension der Stadtpolitik in weiten, nicht nur in den \u00f6stlichen Teilen Deutschlands.<\/p>\n<p>St\u00e4dte und Gemeinden werden wichtiger: f\u00fcr das Leben der Menschen, f\u00fcr die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Ob sie ihre Chancen auch tats\u00e4chlich ergreifen und, angesichts der Rahmenbedingungen, die auf der Bundes- und auf der Landesebene (nicht) geschaffen werden, \u00fcberhaupt ergreifen k\u00f6nnen, das wird sich bis zum Jahre 2030 gezeigt haben.<\/p>\n<p>[1] Zum Folgenden vgl. die ausf\u00fchrliche Darstellung im ersten Teil (&#132;Die neue Realit\u00e4t&#8220;) von Dettling 2001<br \/>[2] Das ist auch der Grund, warum man etwas zur\u00fcckhaltender von der Wissens- oder der Informationsgesellschaft reden sollte. Informationen sind nicht das Problem (sie sind so leicht und so billig zug\u00e4nglich wie nie zuvor), sondern was man mit ihnen macht. Nicht einmal Wissen allein ist das Problem: Es gibt viele Menschen, die alles M\u00f6gliche wissen, nur nicht, was sie mit ihrem Wissen Vern\u00fcnftiges anfangen k\u00f6nnten.<br \/>[3] Diese Perspektive hat zum ersten Mal die Zukunftskommission Gesellschaft 2000 der Landesregierung Baden-W\u00fcrttemberg in die politische Diskussion eingef\u00fchrt; vgl. Zukunftskommission Gesellschaft 1999.<br \/>[4] Eine Ausnahme ist die gegenw\u00e4rtige Familienministerin Renate Schmidt, die mit Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Gesellschaft eine &#132;Allianz f\u00fcr die Familien&#148; ins Leben gerufen hat und neue Akzente in der Politik f\u00fcr die Familien setzt.<br \/>[5] Zum Folgenden vgl. Florida 2003<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p>Dettling, Warnfried 2001: Die Stadt und ihre B\u00fcrger. Neue Wege in der kommunalen Sozialpolitik: Grundlagen, Perspektiven, Beispiele, G\u00fctersloh<br \/>Dychtwald, Maddy 2003: Cycles. How We Will Live, Work and Buy, New York<br \/>Florida, Richard 2003: The Rise of the Creative Class &#150; And How It&#8217;s Transforming Work. Leisure, Community and Everyday Life, New York<br \/>Zukunftskommission Gesellschaft 1999: Solidarit\u00e4t und Selbstverantwortung. Von der Risikogesellschaft zur Chancengesellschaft. Dezember 1999<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[1954],"publikationen":[1464],"class_list":["post-12404","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-warnfried-dettling","publikationen-vorg-165"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Globale Trends und gesellschaftlicher Wandel aus: Vorg\u00e4nge Nr. 165 ( Heft 1\/2004), S.1-2 St\u00e4dte und Gemeinden werden an Bedeutung f\u00fcr die Menschen gewinnen. Die neuen Realit\u00e4ten werden ein neues Selbstbewusstsein, auch neue Mittel und M\u00f6glichkeiten nach sich ziehen oder aber zum allm\u00e4hlichen Niedergang nicht nur der Kommunen in Deutschland f\u00fchren. Diese &#132;objektive&#148; Aufwertung der St\u00e4dte [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/publikation\\\/stadtpolitik-im-umbruch\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/publikation\\\/stadtpolitik-im-umbruch\\\/\",\"name\":\"Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2004-03-02T21:30:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/publikation\\\/stadtpolitik-im-umbruch\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/publikation\\\/stadtpolitik-im-umbruch\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/publikation\\\/stadtpolitik-im-umbruch\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 165: Zwischen Krise und Kreativit\u00e4t: Die Stadt im Wandel\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-165\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Stadtpolitik im Umbruch\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union","og_description":"Globale Trends und gesellschaftlicher Wandel aus: Vorg\u00e4nge Nr. 165 ( Heft 1\/2004), S.1-2 St\u00e4dte und Gemeinden werden an Bedeutung f\u00fcr die Menschen gewinnen. Die neuen Realit\u00e4ten werden ein neues Selbstbewusstsein, auch neue Mittel und M\u00f6glichkeiten nach sich ziehen oder aber zum allm\u00e4hlichen Niedergang nicht nur der Kommunen in Deutschland f\u00fchren. Diese &#132;objektive&#148; Aufwertung der St\u00e4dte [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/","name":"Stadtpolitik im Umbruch - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2004-03-02T21:30:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/publikation\/stadtpolitik-im-umbruch\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 165: Zwischen Krise und Kreativit\u00e4t: Die Stadt im Wandel","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-165\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Stadtpolitik im Umbruch"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/12404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=12404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=12404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=12404"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=12404"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=12404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}