{"id":12438,"date":"1985-11-30T19:00:00","date_gmt":"1985-11-30T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/neu-kaledonien-ein-zweites-algerien\/"},"modified":"1985-11-30T12:00:00","modified_gmt":"1985-11-30T11:00:00","slug":"neu-kaledonien-ein-zweites-algerien","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/neu-kaledonien-ein-zweites-algerien\/","title":{"rendered":"Neu-Kaledonien \u0097 Ein zweites Algerien?"},"content":{"rendered":"<p>aus: vorg\u00e4nge Nr. 78, (Heft 6\/1985), S. 13-16<\/p>\n<p>Neu-Kaledonien, ein kleines Archipel im S\u00fcdpazifik, 145 000 Einwohner z\u00e4hlend und 20 000 km von Paris entfernt gelegen, f\u00fcllte Ende des vergangenen Jahres die Schlagzeilen: Aus einem Wahlboykott im franz\u00f6sischen T.O.M hatten sich harte Auseinandersetzungen entwickelt. Selbst wenn seit dem Fr\u00fchsommer wieder relative Ruhe eingekehrt ist und die Regierung\u00a0in Paris f\u00fcr 1986 oder 1987 eine &#8211; wahrscheinlich nicht sonderlich demokratische &#8211; Volksabstimmung angek\u00fcndigt hat: Auf diesem Wege sind die dortigen Probleme kaum zu l\u00f6sen, denn auch die Unruhen in Guadeloupe Ende Juli stellten unter Beweis, da\u00df es sich bei Neu-Kaledonien nicht um einen Einzelfall oder gar \u00bbRestposten\u00ab des franz\u00f6sischen Kolonialismus handelt.<\/p>\n<p>Im\u00a0 April 1983 lebten auf der Inselgruppe 62 000 Kanaken,\u00a0 54000 Europ\u00e4er, sowie 12 000 Immigranten aus dem T.O.M. Wallis et Futuna; die restlichen Einwohner rekrutierten sich aus Bewohnern der verschiedenen pazifischen Inseln, besonders Thaiti, Indonesien und Vanuatu. Die urspr\u00fcngliche Bev\u00f6lkerung, die Kanaken, sind &#8211; wenngleich sie die st\u00e4rkste ethnische Gruppe bilden &#8211; zu einer Minderheit geworden; ihre Anzahl verringerte sich in der Zeit zwischen der Kolonialisierung 1853 und den 20er Jahren infolge von Epidemien und Hungersn\u00f6ten. Da die franz\u00f6sische Immigration nur z\u00f6gernd einsetzte, errichtete die Kolonialmacht eine Strafkolonie; nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges jedoch setzte eine betr\u00e4chtliche Einwanderungswelle aus dem Mutterland, die von diesem zur Absicherung des Nickelbooms, aber auch als Pr\u00e4vention gegen m\u00f6gliche Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen sowie gegen die Kanaken als Ethnie unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Die wichtigsten sozialen Gruppen dieses Archipels sind; Die caldoches (Europ\u00e4er), meist Lehrende im weitesten Sinn, Angestellte und wenige Arbeiter; weniger als 10% von ihnen leben auf dem Land, die \u00fcberwiegende Mehrheit konzentriert sich in der Hauptstadt Nou-mea. Die verschiedenen Gruppierungen sind weniger durch gemeinsame Interessen verbunden als vielmehr durch einen oftmals fanatischen Hass gegen die Kanaken, hinter dem alle sozialen Unterschiede zur\u00fccktreten. Auf der politischen Ebene werden sie dominiert durch das \u00bbRassemblement pour la Caledonie dans la Republique\u00ab RCPR , das Teil der gaullistischen Bewegung ist, doch auch die rechtsextreme \u00bbFront National\u00ab fa\u00dft in diesen Schichten Fu\u00df. Die Immigranten von den Pazifikinseln, die die Regierung vornehmlich als Arbeitskr\u00e4fte ins Land rief, leben in traditionellen Zusammenh\u00e4ngen, fast in Ghettos zur\u00fcckgezogen; politisch werden auch sie von der RCPR vertreten. Die Kanaken verstehen sich aufgrund ihrer Kultur, Tradition und Sozialstruktur als Teil der ozeanischen Bev\u00f6lkerung, noch heute leben sie \u00fcberwiegend vom Ackerbau, so da\u00df ihr Siedlungsgebiet den wichtigsten Faktor f\u00fcr ihre Identrtatsbildung ausmacht. Daher war ihre Vertreibung durch die \u00bbcaldoches\u00ab nicht nur eine \u00f6konomische, sondern vor allem eine soziale und moralische Katastrophe. Das soziale System basierte auf einer \u00bbconcer-tation\u00ab zwischen dem Clan und den Neuank\u00f6mmlingen, die ihre sozialen Beziehungen aushandelten und so mit von beiden Seiten gewollten und in gewisser Weise freiwilligen Arrangements koexistierten. Von ihnen wurde die Kolonialpolitik als Repression und teilweise Vernichtung erlebt, die sie systematisch in die Marginalit\u00e4t trieb, sie in ihrer ldentit\u00e4t aber auch best\u00e4rkte. So ist denn ihre Forderung nach Selbstbestimmung \u00fcber das Land der Versuch, mit der eigenen, um Land und Erde errichteten Identitat wieder ins Reine zu kommen.<\/p>\n<p>Mit einer F\u00f6rderung von 40 Mio. Tonnen ist Neu-Kaledonien der zweitgr\u00f6\u00dfte Nickelproduzent der Erde. Der Ende der sechziger Jahre einsetzende Boom fand jedoch kaum f\u00fcnf Jahre darauf ein rasches Ende als in den nickelverarbeitenden Industrien neue Technologien eingesetzt wurden, die minderwertige Nickelqualit\u00e4ten verarbeiteten. So ist die Zukunft dieser Branche weitgehend unbestimmt, da trotz verschiedener Sanierungs-versuche es nicht gelang, die Krise zu \u00fcberwinden. Durch den Anbau von Kaffee wurde versucht, die Kanaken in die kapitalistische \u00d6konomie einzugliedern, traditionelle Abh\u00e4ngigkeiten aufzuweichen. Da seit den sechziger Jahren aber auch in der Kaffee-produktion Stagnation herrscht, zeigte die Integration nicht den erhofften Erfolg. Schlie\u00dflich ist noch die Verwaltung anzuf\u00fchren, die auf direktem Wege aus der Kolonialverwaltung hervorging. Sieht man von den \u00f6ffentlichen Hilfen, Subventionen etc. ab, deren Verbleib oftmals nicht kontrollierbar ist, erweisen zwei Daten die Bedeutung dieses mehr oder minder) parasit\u00e4ren Sektors: 30% der Lohnabh\u00e4ngigen arbeiten f\u00fcr den Staat, der Staat zahlt 50% der L\u00f6hne. Da die Mehrzahl der Verwaltungsangestellten sich aus den \u00bbcaldoches\u00ab rekrutiert, erweisen diese Proportionen zugleich die erhebliche Differenz zu den Kanaken.<\/p>\n<p>In der politisch-institutionellen Geschichte Neu-Kaledoniens sind vier Etappen zu unterscheiden: Von 1853 bis 1946 regierte ein Gouverneur mit quasi unbeschr\u00e4nkten Vollmachten. F\u00fcr die Kanaken bedeutete diese Zeit Zwangsarbeit, f\u00fcr die \u00bbcaldoches\u00ab Verweigerung der B\u00fcrgerrechte. 1946 erhielt die Kolonie den Status eines \u00bb\u00fcberseeischen Gebiets\u00ab T.O.M. und verf\u00fcgte nun \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Autonomie. Formell wurden allen Einwohnern die B\u00fcrgerrechte zuerkannt. Durch den \u00bbLois Billote\u00ab wurde 1962\/63 die Beziehung zwischen der ehemaligen Kolonie und Frankreich wieder enger, denn die Verf\u00fcgung \u00fcber die Nickel-Ressourcen sollte in Paris verbleiben. 1984 schlie\u00dflich wurde der \u00bbStatus Lemoine\u00ab eingef\u00fchrt, der eine interne Selbstverwaltung vorsieht, die zur formellen Unabh\u00e4ngigkeit f\u00fchren soll. Die franz\u00f6sischen Positionen \u00f6konomisch politisch und milit\u00e4risch sollen so auf Dauer gesichert werden.<\/p>\n<p>Bis zum Beginn der siebziger Jahre wurde die politisch-parlamentarische Landschaft von der \u00bbUnion caledonienne\u00ab UC beherrscht, in der sich neben den Melanesiern auch Teile des christlichen Milieus und der \u00bbcaldoches\u00ab organisierten. Sie stellte die Forderung nach der Unabh\u00e4ngigkeit Neu-Kaledoniens auf. Unter dem Einflu\u00df des Mai &#8217;68 formierten sich dann verschiedene linke und anti-assimilatorische Gruppen sowie eine linke Partei der \u00bbcaldoches\u00ab, die PCS, die mit der franz\u00f6sischen \u00bbPartisocialiste\u00ab allerdings nur wenig gemein hat. 1976 wurde eine gro\u00dfe linke Partei, die \u00bbParti de la liberation kanake\u00ab PALIKA gegr\u00fcndet, die 1979 mit anderen Gruppierungen als \u00bbFront independiste\u00ab (FI) zu den Wahlen kandidierte. Sie verblieb bis zum vergangenen Jahr der Rahmen, in dem die politischen und besonders die parlamentarischen Aktionen zur Erlangung der Unabh\u00e4ngigkeit entwickelt wurden. 1984 l\u00f6ste sich die FI schlie\u00dflich auf, denn trotz der neuen Regierungsmehrheit in Frankreich und ihrer Aktivit\u00e4ten im Land selbst sah sie keine M\u00f6glichkeit mehr, wie bisher f\u00fcr ein unabh\u00e4ngiges Kanaky zu arbeiten.<\/p>\n<p>Abgel\u00f6st wurde sie durch die \u00bbFront de Liberation Nationale Kanake et Socialiste\u00ab (FLNKS) ; sie ist ein B\u00fcndnis aus der UC, der PSC, der PALIKA, kleinerer linker Gruppen und der Gewerkschaft USTKE, politisch und ideologisch recht heterogen. Ihre Aktionen reichen von Wahlkandidaturen \u00fcber Landbesetzungen, Stra\u00dfensperren und Arbeitsk\u00e4mpfen bis hin zum Aufbau von Kooperativen. Sie versucht die malenesische Tradition der \u00bbconcertation\u00ab als politische Form zu nutzen. Die FLNKS verf\u00fcgt \u00fcber kein Programm f\u00fcr den Aufbau eines kaledonischen Sozialismus, wie ihr Name vielleicht nahelegen k\u00f6nnte. \u00dcberhaupt sind ihre Positionen wenig eindeutig entwickelt. Dies erkl\u00e4rt sich auch aus der Tradition der \u00bbconcertation\u00ab, die Programme wie man sie in Europa kennt, nur bedingt gebrauchen kann, ebenso aber aus ihrer Heterogenit\u00e4t und Unent-schlossenheit. Sozialismus bedeutet f\u00fcr sie zuerst, gegen \u00bbdie Rechten\u00ab und die Kolonisten Stellung zu beziehen.<\/p>\n<p>Ihr politischer F\u00fchrer, Tijibaou, skizzierte in einem Interview Le Monde vom 4.1.1985 eine m\u00f6gliche Entwicklungsstrategie f\u00fcr ein unabh\u00e4ngiges Kanaky: Grundlage ist das Selbstbestimmungsrecht der Kanaken \u00fcber ihr Land, das sie ern\u00e4hren mu\u00df. Die wirtschaftliche Entwicklung soll auf der horizontalen und fl\u00e4chendeckenden F\u00f6rderung der vorhandenen Klein- und Mittelindustrie sowie des Handwerks basieren. Tourismus kann in beschr\u00e4nktem Umfang gef\u00f6rdert werden, franz\u00f6sische Entwicklungshilfe wird nicht prinzipiell verworfen.<\/p>\n<p>Die Vorstellung der \u00bbcaldoches\u00ab lassen sich auf die Formel des Erhalts des Staus quo reduzieren, in die immer wieder Versuche einflie\u00dfen, \u00fcber diese Frage die Regierung in Paris zu destablisieren.<\/p>\n<p>Nach dem offensichtlichen Scheitern des &#132;Pro-Jet Lemome&#147; am Widerstand der FLNKS ernannte Mitterand den Ex-Gaullisten und heutigen Sozialdemokraten Pisani zum Hoch-komissar in Neu-Kaledonien. Dieser versuchte lange und mit viel diplomatischem Ge-schick eine \u00bbconcertation\u00ab zwischen den politischen Vertretern der \u00bbcaldoches\u00ab und der Kanaken einzuleiten, scheiterte schlie\u00dflich aber an der kategorischen Weigerung der RCPR, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Im Alleingang entwickelte er nun einen \u00bbPlan Pisani\u00ab, der einen Kompromi\u00df zwischen der sozialen Bewegung f\u00fcr die Unab-h\u00e4ngigkeit und den franz\u00f6sischen Interessen &#8211; isb. die Verf\u00fcgung \u00fcber den Nickel, den Meeresraum und die Milit\u00e4rbasen in dieser Zone Mururoa &#150; anstrebt und von der Regierung in Paris \u00fcbernommen wurde. Sein Vorschlag schlie\u00dft die Souver\u00e4nit\u00e4t des kanakischen Staates ein und konnte da-her die FLNKS als Verhandlungspartner ge-winnen. Doch Pisani denkt an eine spezifische Form von Souver\u00e4nit\u00e4t: eine Assoziation zwischen dem schwachen Kanaky und der ehemaligen Kolonialmacht. Es ist offensichtlich, wer dieses B\u00fcndnis dominieren w\u00fcrde. Der f\u00fcr die FLNKS zentrale Punkt f\u00fcr ihre bisherige Ablehnung des Plans ist das Prinzip \u00bbEin Mann, eine Stimme\u00ab, nach dem der neue Status von der Bev\u00f6lkerung angenommen werden soll. Dennoch versucht die Regierung ihn praktisch umzusetzen und berief den exponierten Pisani nach Frankreich zur\u00fcck, um diplomatische L\u00f6sungen zu erleichtern.<\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigen und radikalen Mobilisierungen der \u00bbcaldoches\u00ab und die rassistisch-putschistische Atmosph\u00e4re w\u00e4hrend des vergangenen Fr\u00fchjahrs rufen die Mobilisierung der \u00bbpieds noir\u00ab in Algerien in Erinnerung. Seit dem September 1984 forderten Unruhen mindestens 18 Tote; 6 000 Polizisten und Gendarmes sind auf der Insel stationiert, ausger\u00fcstet wie eine B\u00fcrgerkriegsarmee und ebenso handelnd. Trotz aller gro\u00dfen Worte bleibt. die Solidarit\u00e4tsbewegung in Frankreich gering, aber sp\u00fcrbar. So war auch eine Demonstration zu diesem Problem im Mai wohl eher eine Selbstdarstellung der (extremen) Linken &#8211; doch ist es nicht allt\u00e4glich, an einem Arbeitstag zu einem antikolo-nialistischen Thema Tausende zu mobilisieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die traditionelle Rechte in Frankreich w\u00fcrde die Abtrennung Kanakys einer Demon-tage der \u00bbGrandeur de la Nation\u00ab gleichkommen &#8211; daher wird zuk\u00fcnftig die neue Variante der \u00bbultras\u00ab von Algier und ihrer franz\u00f6sischen Freunde &#8211; \u00bbNouvelle-Caledonie-Franaise\u00ab &#8211; vermehrt zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p>Auch vermag sie die harte Position der RCPR zu nutzen, um gegen Mitterand und die sozialistische Regierung Politik zu machen. Bereits jetzt wirft man ihnen &#8211; teilweise in w\u00fcsten Beschimpfungen &#8211; vor, den Ausverkauf der Nation zu betreiben: die Industrie, die internationale Position, jetzt Neu-Kaledonien &#8211; und warum morgen nicht die Bretagne und Korsika? Die Regierung befindet sich in einer Zwick-m\u00fchle: einerseits geht sie hart gegen die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung vor, vermag die &#132;caldoches&#147; dennoch nicht zu gewinnen. Andererseits scheint &#8211; nachdem Machoro, F\u00fchrer des militanten Fl\u00fcgels der FLNKS, von Gendarmes get\u00f6tet wurde &#8211; ein Spitzenabkommen zwischen Tijibaou und der Regierung m\u00f6glich. Doch k\u00f6nnte es auf die Dauer die Bipolarisierung des Landes nicht wirklich l\u00f6sen. Die Probleme, die ein unabh\u00e4ngigen Kanaky \u00bberben\u00ab w\u00fcrde, verlangen nach einer weitergehenden Antwort als den \u00bbPlan Pisani\u00ab. Schon heute beginnen sich Konflikte abzuzeichnen, die eine radikalere Politik hervorbringen k\u00f6nnten. K\u00f6nnte die franz\u00f6sische Regierung dies tolerieren? W\u00fcrde sie milit\u00e4risch intervenieren, um (noch) einem Diktator in den Sattel zu helfen? Andererseits w\u00fcrde der R\u00fcckflu\u00df eines Gro\u00dfteils der \u00bbcaldoches\u00ab nach Frankreich die ohnehin schon starke extreme Rechte weiter aufbauen; eine zunehmende Destabilisierung des Parla-mentarismus w\u00e4re die m\u00f6gliche Folge.<\/p>\n<p>Der Algerienkrieg hat der IV. Republik den Gnadensto\u00df gegeben und mit dem Gaullismus eine weniger liberale Herrschaftsform erm\u00f6glicht. Die V. Republik ist heute recht stabil, eine Wiederholung des Szenarios der fr\u00fchen 60er Jahre wenig wahrscheinlich. Allerdings kann sich an dem kaledonischen Problem sowohl die Rechte aufbauen als auch eine Solidarit\u00e4tsbewegung, die der krisenersch\u00fctterten Linken neue Impulse geben k\u00f6nnte. F\u00fcr Kanaky h\u00e4ngt die Zukunft von der Entwicklung und Umsetzung eines Programmes des sozialen Umgestaltung ab, in dem die noch soliden Traditionen und neue gesellschaftliche Anspr\u00fcche verbunden werden m\u00fc\u00dften.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2473],"publikationen":[1272],"class_list":["post-12438","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-jan-spurk","publikationen-78-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Neu-Kaledonien \u0097 Ein zweites Algerien? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/78-vorgaenge\/publikation\/neu-kaledonien-ein-zweites-algerien\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Neu-Kaledonien \u0097 Ein zweites Algerien? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"aus: vorg\u00e4nge Nr. 78, (Heft 6\/1985), S. 13-16 Neu-Kaledonien, ein kleines Archipel im S\u00fcdpazifik, 145 000 Einwohner z\u00e4hlend und 20 000 km von Paris entfernt gelegen, f\u00fcllte Ende des vergangenen Jahres die Schlagzeilen: Aus einem Wahlboykott im franz\u00f6sischen T.O.M hatten sich harte Auseinandersetzungen entwickelt. 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