{"id":12439,"date":"1970-11-30T14:45:00","date_gmt":"1970-11-30T13:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/"},"modified":"1970-11-30T12:00:00","modified_gmt":"1970-11-30T11:00:00","slug":"neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/","title":{"rendered":"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand"},"content":{"rendered":"<p>Eine Aktion des Landesverbandes Berlin der Humanistischen Union. In: vorg\u00e4nge 10-11\/1969, S. 364-367<\/p>\n<p><i>Der Bundesverband der Humanistischen Union forderte Anfang dieses Jahres in einem Offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages, der auch als Anzeige in der Wochenzeitung &#132;Die Zeit&#148; ver\u00f6ffentlicht wurde, alle Parlamentarier dazu auf, im Rahmen der bevorstehenden Reform des Strafrechts schnellstens auch eine Reform, das hei\u00dft: Abschaffung, des Paragraphen 218 (bis 220) des Strafgesetzbuches, betreffend Abtreibungsdelikte, durchzusetzen. Diese Initiative, die unterst\u00fctzt wurde von mehr als 150 \u00c4rzten, Richtern und Rechtsanw\u00e4lten, hatte leider keinen Erfolg, weil die Abgeordneten so kurz vor Beendigung der Legislaturperiode teils aus zeitlichen, teils aus propagandistischen Gr\u00fcnden sich nicht mehr einsetzten f\u00fcr eine Gesetzes\u00e4nderung, die a) unpopul\u00e4r, b) auch hinsichtlich des Problems ihrer verbalen Fassung und des Rahmens eines m\u00f6glichen Kompromisses schwierig sein w\u00fcrde.<\/i><\/p>\n<p><i>Die Initiative des Bundesverbandes wurde inzwischen durch eine Aktion des Landesverbandes Berlin der HU wieder aufgegriffen und in ihrer Begr\u00fcndung vertieft. Eine \u00c4rztegruppe der HU Berlin unter Leitung von Dr. med. Dietrich Mackrodt versandte inzwischen an Kolleginnen und Kollegen einen Brief, mit dem der Gesetzes\u00e4nderungsvorschlag der HU an den Bundestag mit neuem fachm\u00e4nnischen Gewicht und mit neuen Argumenten erneut vorgelegt wird.<\/i><\/p>\n<p><i>Wir dokumentieren hier a) den Rundbrief des Landesverbandes Berlin der HU an die betroffenen \u00c4rzte (mit K\u00fcrzungen), b) die Dokumentation &#132;Was wissen Sie \u00fcber Abtreibung?&#148;, die am Ende auch den genauen Text der HU-Forderungen an den Gesetzgeber enth\u00e4lt; im Wortlaut.<\/i><\/p>\n<h5>1. Brief der Berliner HU an die &Auml;rzte<\/h5>\n<p>Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1969 hatte die Humanistische Union eine Petition von \u00fcber 150 \u00c4rzten, Richtern und Rechtsanw\u00e4lten an die Abgeordneten des Bundestages gesandt, mit der Forderung, den &#132;Abtreibungsparagraphen&#148; 218 abzuschaffen. Der bevorstehende Wahlkampf und das vorl\u00e4ufige Sistieren der Strafrechtsreform durch das Auslaufen der Legislaturperiode hielt damals auch einsichtige Abgeordnete von wirksamen Ma\u00dfnahmen ab. Aus der beiliegenden Dokumentation m\u00f6gen Sie entnehmen, da\u00df es ein \u00e4rztlich nicht zu vertretender Zustand ist, da\u00df durch die Kriminalisierung der Schwangerschaftsunterbrechung Frauen im bl\u00fchenden Alter durch Tod, Siechtum oder Sterilit\u00e4t bedroht sind, w\u00e4hrend durch den medizinischen Fortschritt &#8211; wie j\u00fcngste Zahlen aus Japan, Schweden und dem Ostblock beweisen &#8211; die legalisierte, \u00e4rztlich durchgef\u00fchrte Unterbrechung 20-100mal gefahrloser ist als eine Geburt. Die g\u00e4ngigen Berliner Abtreibungspreise von 850 bis 3000 DM sowie die j\u00fcngsten Abtreibungsskandale beweisen, da\u00df auch die Verbreitung der oralen Kontrazeptiva dieses Problem nicht l\u00f6st. Bei konsequenter Anwendung der \u00a7 218 &#8211; 220 StGB w\u00e4re die BRD zur H\u00e4lfte ein Land von Straft\u00e4tern. Seite 4 der Dokumentation m\u00f6gen Sie die M\u00f6glichkeiten einer Humanisierung durch Legalisierung der Abtreibung entnehmen.<\/p>\n<p>Die unterzeichnende \u00c4rztegruppe der Humanistischen Union m\u00f6chte mit m\u00f6glichst breiter Unterst\u00fctzung der Berliner \u00c4rzteschaft die Initiative bei den hoffentlich tatendurstigen Abgeordneten des neuen Bundestages wirksamer aufgreifen und gleichzeitig bei Parteien, Prominenz und Institutionen sowie durch Podiumsdiskussionen etc. der ausstehenden Abschaffung des \u00a7 218 Nachdruck verleihen. Die t\u00e4glich mit dem Abtreibungsproblem konfrontierte Berufsgruppe der \u00c4rzte ist besonders zur Stellungnahme berufen, ja durch ihre Einsicht in die Tatsachen sogar dazu verpflichtet.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen effektvollen Meinungsdruck ben\u00f6tigen wir auch Ihre Solidarit\u00e4t. Unterst\u00fctzen Sie daher bitte unsere Aktivit\u00e4t durch Einsenden des anh\u00e4ngenden Unterschriftsabschnitts! (&#8230;) Auch an kritischen Stellungnahmen ist uns selbstverst\u00e4ndlich gelegen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00c4rztegruppe der Humanistischen Union Berlin <br \/>Dr. med. Dietrich Mackrodt<\/p>\n<h5>2. Dokumen&shy;ta&shy;tion &#132;Was wissen Sie &uuml;ber Abtrei&shy;bung?&#148;<\/h5>\n<p><b>Was wissen Sie \u00fcber Abtreibung?<\/b><\/p>\n<p>Bestimmt zu wenig! Auf kaum einem anderen Gebiet des menschlichen Lebens wird in der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft mehr geheuchelt. Jeder wei\u00df, wo ein Kind geboren werden kann, ,aber niemand wei\u00df offiziell, wo Abtreibungen vorgenommen werden k\u00f6nnen. Moral als geheuchelte Unkenntnis. Dabei handelt es sich um ein massenhaftes Geschehen, das t\u00e4glich und st\u00fcndlich in unserer Umwelt stattfindet. Eine Massenerscheinung, die dem einzelnen k\u00f6rperlich nahezu v\u00f6llig harmlos wurde, steht unter der Drohung hoher Gef\u00e4ngnis- und Zuchthausstrafen. Es wird ein Verhalten bestraft, das stillschweigend von der Gesellschaftsmehrheit im Privaten akzeptiert und ausge\u00fcbt wird und das durch den Fortschritt der Medizin zu einer der ungef\u00e4hrlichsten Operationen \u00fcberhaupt wurde. In keinem Land konnten Strafgesetze und Strafverfolgung der Schwangerschaftsabtreibung die illegale Abtreibungspraxis einschr\u00e4nken. Denn eine Frau, die sich zur Abtreibung entschlossen hat, steht unter einem solchen psychischen Druck, da\u00df sie in der Regel Mittel und Wege zur Schwangerschaftsunterbrechung findet. Nach Noack haben von den Frauen, bei denen der soziale Aspekt bei dem Wunsche nach einer Schwangerschaftsunterbrechung im Vordergrund stand, nach erfolgter Ablehnung einer legalen Abtreibung rund 60 v.H. doch noch abgetrieben.<\/p>\n<p>&#132;Die Bestrafung der Abtreibung wird mit Worten wie ,Mord` und ,unabdingbarer Schutz des Lebens&#8216; begr\u00fcndet. Das aber ist eine \u00fcbergest\u00fclpte Ideologie, eine Verh\u00fcllung des tats\u00e4chlichen Angriffsziels. Nicht die Zerst\u00f6rung des Embryos wird bestraft, sondern der in ihr dokumentierte Versuch, Befriedigung und ,Lust ohne Last&#8216;, ohne bedr\u00fcckende Folgen zu erleben. Denn w\u00e4re das werdende Kind wirklich das Schutzobjekt des Strafgesetzes, wie sollte man dann das unselige Schicksal der unehelichen Kinder in dieser Gesellschaft begreifen, die nicht abgetrieben, sondern geboren wurden. Die gleichen Leute, die unnachsichtig die Rechte des ungeborenen Kindes verteidigen, k\u00fcmmern sich nicht mehr um die Kinder, wenn sie auf der Welt sind. Schlie\u00dflich f\u00e4llt der Vorwurf des Mordes auf sie selbst zur\u00fcck, wenn sie mit der Verhinderung der Sexualaufkl\u00e4rung und der z\u00f6gernden Vergabe der Verh\u00fctungsmittel jenen Zustand erst m\u00f6glich machen, der anders als durch eine Beseitigung des Keimlings nicht zu l\u00f6sen ist&#148; (H. Bacia).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: mit welchem Recht wird die illegale Abtreibung &#132;Mord&#148; genannt, wenn die gleiche Handlung mit staatlicher Legitimation als legale Abtreibung kein &#132;Mord&#148; ist? Abtreibung wird mit h\u00e4rtesten Strafen bedroht, und gleichzeitig werden sexuelle Aufkl\u00e4rung hintertrieben, Erreichbarkeit von Verh\u00fctungsmitteln behindert und uneheliche Mutterschaft und uneheliches Kind sozial, rechtlich und menschlich diffamiert. Unwissenheit durch Tabuisierung und Kriminalisierung durch das Gesetz machen den Straftatbestand der Abtreibung f\u00fcr den einzelnen und die Gesellschaft erst zur Gefahr. Nur eben geht es in der Realit\u00e4t nicht um diese Fragw\u00fcrdigkeit als solche, sondern um die Tatsache, da\u00df millionenfach abgetrieben wird.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich das Recht auf Ihren K\u00f6rper nicht streitig machen! Sie verlieren damit das Recht, \u00fcber Ihr eigenes und das Leben Ihrer Kinder zu entscheiden.<\/p>\n<p>Das Problem der Abtreibung geht uns alle an. Es ist zu wichtig, um es den Politikern und Juristen allein zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>&#132;<i>Das Abtreibungsverbot ist ein unsittliches Gesetz, da es notwendigerweise t\u00e4glich und st\u00fcndlich verletzt werden mu\u00df.<\/i>&#8220; (W. Stekel zit. n. S. de Beauvoir). Der Kampf gegen das Tabu mu\u00df mit der Aufkl\u00e4rung \u00fcber die medizinischen, soziologischen und psychologischen Fakten beginnen.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df rund 80 v. H. aller vorehelichen, gut 15 v. H. aller ehelichen und \u00fcber 80 v. H. aller nachehelichen Schwangerschaften abgetrieben werden (Kinsey u. a.). Das sind nach Sch\u00e4tzungen kompetenter Fachleute 1 &#8211; 2 Millionen Abtreibungen im Jahr in der BRD und Westberlin. Darunter befinden sich nur etwa 6,5 v. H. legale Abtreibungen aus medizinischer Indikation. Nach W. Bitter erfolgt durchschnittlich im Leben jeder dritten Frau mindestens eine Schwangerschaftsunterbrechung. Sch\u00e4tzungen der UNO aus dem Jahre 1965 rechnen weltweit mit j\u00e4hrlich 30 Millionen Abtreibungen. Das bedeutet umgerechnet etwa jede Sekunde eine Abtreibung. Dabei ist in allen L\u00e4ndern in den letzten Jahrzehnten eine rasch ansteigende Tendenz der Abtreibungen zu beobachten. Nach Erhebungen und Sch\u00e4tzungen bekannter Wissenschaftler (zit. v. Mehlan) kamen in Deutschland auf 1 Abort im Jahre 1880 10 Geburten, nach dem 1. Weltkrieg 4 Geburten, 1930 3 Geburten, nach dem 2. Weltkrieg weniger als 1 Geburt. Dietel errechnete f\u00fcr Hamburg nach dem 2. Weltkrieg auf eine Geburt 3 Aborte. Saller und Kepp sch\u00e4tzen die Zahl der Abtreibungen auf das 3- bis 4fache der Geburten.<\/p>\n<p>&#132;Abtreibung ist nicht, wie das Gesetz glauben machen kann, Angelegenheit einer ,kriminellen Minderheit&#8216;, sondern ein beinahe universelles Vorkommnis in allen Bev\u00f6lkerungsschichten, eine verbreitete Methode der Geburtenregelung, wenn die anderen Methoden versagt haben und eine Schwangerschaft eingetreten ist&#148; (H. Giese).<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df das Verh\u00e4ltnis aufgekl\u00e4rter zu unaufgekl\u00e4rter Abtreibungsf\u00e4lle 1:100 bis 1:200 betr\u00e4gt. Nach amtlichen bundesrepublikanischen Polizeistatistiken wurden 1956 etwas \u00fcber 6000, 1963 weniger als 3000 Abtreibungsf\u00e4lle bekannt und bestraft, wobei vor allem die \u00c4rmsten und Hilflosesten betroffen wurden (Kinsey, Tietze). Hierin zeigt sich der ausgesprochene Klassencharakter des noch geltenden \u00a7 218. Dabei kommen legale Abtreibungen bei Frauen der oberen Sozial- und Bildungsschichten relativ h\u00e4ufiger vor als bei Frauen der unteren Schichten.<br \/>&#132;<i>Die au\u00dferordentlich gro\u00dfe Diskrepanz zwischen heller und dunkler Ziffer l\u00e4\u00dft nicht auf einen Zufall, sondern auf ein ganz bestimmtes soziales Verhalten schlie\u00dfen<\/i>&#148; (C. Nedelmann).<br \/>&#132;<i>Alle Beteiligten schweigen, weil sie ihr Verhalten richtig finden&#8230;, weil sie das Geschehen als die einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft empfinden<\/i>&#148; (R. K\u00f6nig). Die hohe Dunkelziffer von ca. 99 v. H. demonstriert die latente Abneigung der Gesellschaft, Abtreibung zu bestrafen. &#132;<i>Ein Gesetz, das in jedem Jahr allein in Deutschland 1 &#8211; 2 Millionen Frauen zu Verbrecherinnen macht, ist kein Gesetz mehr<\/i>&#148; (H\u00f6llein zit. nach Mehlan).<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df die Schauerm\u00e4rchen von Krankheit und Tod nach Abtreibung f\u00fcr die hoch entwickelten Industrienationen einfach nicht zutreffen, denn die Abtreibung wurde durch den medizinischen Fortschritt zu einer der ungef\u00e4hrlichsten Operationen \u00fcberhaupt. Es gibt erlaubte (legale) und unerlaubte (illegale) Abtreibungen. Wird die illegale Abtreibung von \u00c4rzten durchgef\u00fchrt, dann sind die Gefahren kaum gr\u00f6\u00dfer als bei der legalen Abtreibung, weil in beiden F\u00e4llen zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Methoden verwendet werden. 84 &#8211; 87 v. H. der Abtreibungen wurden von \u00c4rzten, 5 &#8211; 6 v. H. von sonstigen Personen und 8 &#8211; 10 v. H. von den Frauen selbst durch Hausmittel vorgenommen. Kayser fand (1951) unter 153 F\u00e4llen von illegalem Abort bei 80 v. H. intrauterine Sp\u00fclungen (77 v. H. sog. Seifenabort), bei 12 v. H. intraunterine Manipulationen und bei 5,2 v. H. Eihaut-Stich, Laminara-Einlagen oder Zervix-Dilatationen als abtreibende Ma\u00dfnahmen.<br \/>Nach j\u00fcngster Mitteilung (J. K. D\u00f6hring, 1969) betr\u00e4gt die Mortalit\u00e4t der in Deutschland noch illegal betriebenen Abtreibungen 0,05 v. H. (d. h. 250 Todesf\u00e4lle bezogen auf 500 000). Demgegen\u00fcber lauten j\u00fcngste Vergleichszahlen der Mortalit\u00e4t 1ega1er Abtreibungen unter optimalen medizinischen Bedingungen: CSSR 0,0064 v. H., Ungarn 0,0055 v. H., Japan 0,001 v. H. (C. Tietze, 1969). Mit dem medizinischen Fortschritt erfolgte ein kontinuierlicher R\u00fcckgang der Mortalit\u00e4t bei der legalen Abtreibung und damit parallel auch bei der illegalen Abtreibung. In Bulgarien starben nach illegaler Abtreibung 1952 44, 1954 50 Frauen, dagegen 1958 (2 Jahre nach Abschaffung des Abtreibungsverbots) nur noch 20 Frauen (J. Starkaleft u. a. in Mehlan).<br \/>Die M\u00fcttersterblichkeit bei erw\u00fcnschter Geburt betrug vergleichsweise in der BRD im Jahre 1960 0,105 v. H. (Bickenbach), d.h. im gleichen Jahr starben 3,5 mal soviel Frauen an einer Geburt als an illegaler Abtreibung.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df die gesundheitlichen Folgen der Abtreibung tendenzi\u00f6s \u00fcbertrieben werden. Kinsey dazu: &#132;<i>Die Literatur ist voll von Urteilen \u00fcber die Schrecken der Abtreibung. Phantastische Wortgem\u00e4lde werden entworfen, und die unhygienischen Begleitumst\u00e4nde, die gro\u00dfe Ansteckungsgefahr, die nachfolgende Unfruchtbarkeit, die Schuldgef\u00fchle, ja Scham und sogar der h\u00e4ufige Tod werden mit eindrucksvollen Worten beschrieben. Alles ohne Zahlenangaben! Wie gew\u00f6hnlich werden die m\u00f6glichen ung\u00fcnstigen Folgen einer Abtreibung ma\u00dflos \u00fcbertrieben und als Mittel gebraucht, die Menschen vom vorehelichen Geschlechtsverkehr abzuhalten, so wie es auch mit dem Schrecken der Geschlechtskrankheit gemacht wird.<\/i>&#148;<br \/>Die in medizinischen Ver\u00f6ffentlichungen gebrachten Zahlen \u00fcber Krankheit und Tod nach legalen und illegalen Abtreibungen sind fast ausschlie\u00dflich Krankenhausstatistiken und geben nicht den wahren Sachverhalt \u00fcber das Ausma\u00df der Gef\u00e4hrdung wieder. Denn nur die schweren und schwersten F\u00e4lle kommen in die Klinik und repr\u00e4sentieren eine negativ vorbelastete Auswahl. In der Kinsey-Umfrage berichteten von den 1028 Frauen, die eine illegale Abtreibung zugaben, nur etwa 16 v. H., da\u00df sie nach der Abtreibung k\u00f6rperliche Beschwerden gehabt h\u00e4tten. Davon waren rund 3 v.H. leichte, etwa 7 v.H. m\u00e4\u00dfige und etwa 6,5 v.H. schwere Nachwirkungen.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df Fruchtbarkeit und F\u00e4higkeit, ein Kind auszutragen und zu geb\u00e4ren, nicht negativ beeinflu\u00dft wurden (Kinsey). Nach einer schwedischen Untersuchung wurden innerhalb von 3 Jahren 40 v. H. der Frauen nach einer durchgemachten Abtreibung erneut schwanger. Das ist die gleiche Fruchtbarkeit wie bei den \u00fcbrigen Frauen (Aren u. a.).<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df psychische Folgen in sehr verschiedener Auspr\u00e4gung und in Abh\u00e4ngigkeit von der jeweiligen individuellen Situation und vom Verhalten der Umwelt f\u00fcr k\u00fcrzere oder l\u00e4ngere Zeit bei 9 v. H. der F\u00e4lle auftraten. Psychische und insbesondere sexuelle St\u00f6rungen (in 20 v. H. Frigidit\u00e4t) sind auf die Angst vor erneuter Schwangerschaft und erneuter Abtreibung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<br \/>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df alle m\u00f6glichen negativen Konsequenzen der Abtreibung durch die Existenz der Abtreibungsgesetze, durch die Tabuisierung des Problems und die Haltung der Gesellschaft nur in verst\u00e4rktem Ma\u00dfe heraufbeschworen werden.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df nur 15 v. H. der Frauen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter die Pille zur Antikonzeption benutzen (nach Angaben der Pharmaindustrie) und da\u00df man eine Zunahme der Zahl der kindlichen und jugendlichen M\u00fctter beobachtet, die mit einer wachsenden Zahl von Abtreibungen in diesem jugendlichen Alter einhergeht (R. Kepp).<br \/>&#132;<i>Die bestehende Gesetzgebung ist zur Verhinderung der Abtreibungspraxis unwirksam. Sie verfehlt das Ziel. Mit diesen Gesetzen kann man \u00fcberkommenen moralischen Bed\u00fcrfnissen Gen\u00fcge tun, sie verbal und formal befriedigen; soziale Probleme l\u00f6st man wohl aber nicht auf diese Weise, offenbar verschlimmert man sie<\/i>&#148; (H. Giese). Nur durch die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen kann die gro\u00dfe Zahl der illegalen Abtreibungen den Kurpfuschern entzogen und den Gyn\u00e4kologen zugef\u00fchrt und nur dadurch kann das &#132;Abtreibungselend&#148; verringert werden. Das zeigen auch neueste Beobachtungen aus Gro\u00dfbritannien: W\u00e4hrend die Zahl der Schwangerschaftsunterbrechungen im Staatlichen Gesundheitsdienst von 2000 im Jahre 1960 auf 6400 im Jahre 1966 anstieg, wurden allein in den ersten f\u00fcnf Monaten nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes (Abortion Act von 1967), 8000 Unterbrechungen vorgenommen. Im gleichen Zeitraum wurden nur 2 Todesf\u00e4lle mit dem Eingriff in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>&#132;<i>Gewi\u00df ist die Schwangerschaftsunterbrechung die am wenigsten empfehlenswerte Art der Geburtenregelung, jedoch erst unter dem Zwang des Gesetzes wird sie zu dem \u00dcbel, das sie in unserer Gesellschaft darstellt<\/i>&#148; (C. Nedelheim).<\/p>\n<p>&#132;<i>Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung und Schwangerschaftsunterbindung sind besser als Schwangerschaftsunterbrechung. Die M\u00f6glichkeit einer Unterbrechung sollte auch in hochzivilisierten Kulturstaaten gegeben sein<\/i>&#148; (H. Nachtsheim).<\/p>\n<p>Erst die Abschaffung der Strafandrohung und Verfolgung schafft die Voraussetzung, die Abtreibungen unter die Kontrolle der Gesellschaft zu bringen.<\/p>\n<p><b>Deshalb fordert die Humanistische Union:<\/b><\/p>\n<p>1. Die Abschaffung der \u00a7 218 &#8211; 220 StGB (&#132;Abtreibungsparagraphen&#8220;). Jede Frau mu\u00df das Recht bekommen, \u00fcber das Schicksal einer unerw\u00fcnschten Schwangerschaft entscheiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>2. Selbstverst\u00e4ndlich mu\u00df die Schwangerschaftsunterbrechung durch medizinisch nicht ausgebildete Laien weiterhin bestraft werden. Dabei ist zu erw\u00e4gen, ob f\u00fcr diesen Tatbestand \u00fcber das Verbot der K\u00f6rperverletzung hinaus eine besondere Strafvorschrift in das Strafrecht aufgenommen werden soll.<\/p>\n<p>3. Der Eingriff zur Schwangerschaftsunterbrechung mu\u00df von Gyn\u00e4kologen in gyn\u00e4kologischen Fachkliniken vorgenommen werden. Dar\u00fcber hinaus mu\u00df der Eingriff medizinisch vertretbar sein, d. h. eventuelle medizinische Gegenanzeigen ber\u00fccksichtigen und bis zu einem festzulegenden Zeitpunkt der Schwangerschaft vorgenommen werden.<\/p>\n<p>4. Aufbau einer abtreibungsvorbeugenden Organisation. Frauenberatungsstellen m\u00fcssen geschaffen werden, in denen Frauen mit dem Wunsche nach einer Schwangerschaftsunterbrechung Kontakt zu \u00c4rzten und Sozialpflegern aufnehmen k\u00f6nnen. Die Aufhebung der Isolierung der abtreibungswilligen Frau ist die dringendste Aufgabe, um den \u00dcbergang des Abtreibungsimpulses in die Handlung zu vermeiden. Diese Beratungsstellen k\u00f6nnten etwa nach schwedischem Vorbild arbeiten, wobei sich die M\u00f6glichkeit ergibt, durch soziale Hilfsma\u00dfnahmen und rationale Aufkl\u00e4rung und Beratung die Frau von ihrem Abtreibungswunsch abzubringen, bzw. im anderen Fall an einen Gyn\u00e4kologen zur Abtreibung zu verweisen. In diesen Beratungsstellen gibt ausgebildetes medizinisches und soziales Personal alle m\u00f6gliche soziale Hilfe, pers\u00f6nliche Beratung und Ermutigung, Ausk\u00fcnfte \u00fcber Hilfsm\u00f6glichkeiten und Risiken, Unterst\u00fctzung in den Konflikten mit den Eltern oder dem Partner usw.<\/p>\n<p>&#132;<i>Verh\u00fcten ist besser als Abtreiben<\/i>&#147;. Eine breit ausgelegte Kampagne zur Aufkl\u00e4rung \u00fcber Verh\u00fctungsma\u00dfnahmen, \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr Verh\u00fctungsmittel (insbesondere f\u00fcr die &#132;Pille&#148; und Intrauterinpessare) durch die gesetzlichen Krankenkassen und Intensivierung der Sexualp\u00e4dagogik in Schulen und \u00d6ffentlichkeit sind entscheidend wichtige Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die illegale Abtreibung.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[744,667],"autoren":[184,358],"publikationen":[1072],"class_list":["post-12439","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-744","tag-vorgaenge-artikel","autoren-humanistische-union","autoren-landesverband-berlin","publikationen-10-11-1969"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine Aktion des Landesverbandes Berlin der Humanistischen Union. In: vorg\u00e4nge 10-11\/1969, S. 364-367 Der Bundesverband der Humanistischen Union forderte Anfang dieses Jahres in einem Offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages, der auch als Anzeige in der Wochenzeitung &#132;Die Zeit&#148; ver\u00f6ffentlicht wurde, alle Parlamentarier dazu auf, im Rahmen der bevorstehenden Reform des Strafrechts schnellstens auch [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/publikation\\\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/publikation\\\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\\\/\",\"name\":\"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"1970-11-30T13:45:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/publikation\\\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/publikation\\\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/publikation\\\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge 10-11-1969\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/10-11-1969\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union","og_description":"Eine Aktion des Landesverbandes Berlin der Humanistischen Union. In: vorg\u00e4nge 10-11\/1969, S. 364-367 Der Bundesverband der Humanistischen Union forderte Anfang dieses Jahres in einem Offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages, der auch als Anzeige in der Wochenzeitung &#132;Die Zeit&#148; ver\u00f6ffentlicht wurde, alle Parlamentarier dazu auf, im Rahmen der bevorstehenden Reform des Strafrechts schnellstens auch [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/","name":"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"1970-11-30T13:45:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/publikation\/neue-initiative-gegen-den-abtreibungs-straftatbestand\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge 10-11-1969","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/10-11-1969\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Neue Initiative gegen den Abtreibungs-Straftatbestand"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/12439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=12439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=12439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=12439"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=12439"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=12439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}