{"id":12459,"date":"1997-06-30T23:00:00","date_gmt":"1997-06-30T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/oekologie-im-spannungsfeld-zwischen-emanzipatorischem-anspruch-und-administrativer-realitaet\/"},"modified":"1997-06-30T12:00:00","modified_gmt":"1997-06-30T10:00:00","slug":"oekologie-im-spannungsfeld-zwischen-emanzipatorischem-anspruch-und-administrativer-realitaet","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-138\/publikation\/oekologie-im-spannungsfeld-zwischen-emanzipatorischem-anspruch-und-administrativer-realitaet\/","title":{"rendered":"\u00d6kologie im Spannungsfeld zwischen emanzipatorischem Anspruch und administrativer Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Aus: vorg\u00e4nge Nr. 138 (Heft 2\/1997), S. 16-19<\/p>\n<p>Zunehmend verbindet sich f\u00fcr den B\u00fcrger und Normalverbraucher mit dem Schlagwort <i>\u00d6kologie<\/i> eine ganze Palette zun\u00e4chst unerfreulicher Aussichten: Da ist die Rede von einer massiven Erh\u00f6hung des Preises f\u00fcr Mineral\u00f6l, von \u00d6kosteuem, von finanziellen Mehrbelastungen der Umwelt wegen, von der Aussperrung erholungssuchender Sommerfrischler aus sch\u00fctzenswerten Landschaftsteilen. Und wo in die Ausweisung von Naturschutzgebieten gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen von Land in Privatbesitz einbezogen werden, dort empfindet der B\u00fcrger dies &#8211; wie gerade Erfahrungen aus j\u00fcngster Zeit gezeigt haben &#8211; zunehmend als &#8222;kalte Enteignung&#8220;, die seine Liebe zur Natur und zu &#8222;den Natursch\u00fctzern&#8220; nicht eben zu mehren angetan ist. Der Kern all dieser Entwicklungen ist im wesentlichen derselbe: Ma\u00dfnahmen des Umwelt- und Naturschutzes werden zunehmend als obrigkeitliche Reglementierung empfunden, werden als Beengung und Dirigismus gedeutet, dem B\u00fcrger auferlegt und von diesem erst einmal zu verkraften.<\/p>\n<p>Stehen die Naturschutzverb\u00e4nde damit nicht vor einem erheblichen Problem, vor der Gefahr n\u00e4mlich, sich &#8211; da sie die Verf\u00fcgung entsprechender gesetzlicher Ma\u00dfnahmen mittragen, ja durch einschl\u00e4gige Empfehlungen selbst initiieren &#8211; zahlreiche Sympathien zu verscherzen? Wenn Umweltschutz zunehmend in Vorschriften gepre\u00dft und mithin als breite Pa lette von Zw\u00e4ngen empfunden wird, k\u00f6nnte dann nicht der Tag kommen, an dem die Naturschutzverb\u00e4nde zwar einigen Erfolg, aber ausgesprochen wenige Freunde haben? Es d\u00fcrfte noch nicht ganz in Vergessenheit geraten sein, da\u00df die Renaissance der Naturschutzbewegung in den siebziger Jahren auf das engste gerade mit dem Kampf gegen obrigkeitliche Ukase verkn\u00fcpft war, kamen doch zahllose Planungsvorhaben von Kernkraftwerken, Industriew\u00fcsten und Stra\u00dfenmonstren just als solche daher. Der ohnm\u00e4chtige Zorn, dies sollte erinnerlich bleiben, den der rein administrative und damit b\u00fcrger- und demokratiefeindliche Charakter dieser Planungen ausl\u00f6ste, trug den fr\u00fchen Umweltsch\u00fctzern Sympathien zu, und diese verk\u00fcndeten denn auch vollmundig die Bedeutung der \u00d6kologie als Regulativ gegen\u00fcber staatlicher Paragraphen- und Verordnungspraxis. Die von Nina Gladitz 1976 in ihrer Dokumentation &#8222;Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv&#8220; gesammelten \u00c4u\u00dferungen der Bauern von Wyhl belegen, wie sehr gerade die Tatsache der &#8222;von oben&#8220; kommenden, der Bev\u00f6lkerung aufoktroyierten Planungen und Verordnungen zum Bau des Kernkraftwerkes den Widerstand der Bauern und Winzer am Kaiserstuhl und dar\u00fcber hinaus angestachelt hat. Geradezu wurde die lange Tradition des alemannischen Widerstandes gegen administratives Handeln beschworen, die sich an Bauernkrieg und badischer Revolution 1849 ablesen lasse, und die stets gezeigt habe, &#8222;da\u00df wir unsere F\u00fchrer vom hohen Ro\u00df runterholen&#8220;. Dieser seiner vorgeblichen Volkst\u00fcmlichkeit bediente sich der Naturschutz und erntete denn auch Sympathien ob seiner B\u00fcrgern\u00e4he und Opposition gegen Paragraphen.<\/p>\n<p>Und heute? Im wesentlichen kommt der Naturschutz &#8211; zumindest vordergr\u00fcndig &#8211; nicht ganz un\u00e4hnlich daher wie einst sein erkl\u00e4rter Gegner, der Technokratismus. Wenn ehedem von Industrieprojekten die Rede war, dachte jedermann an administrative Verordnungen und Papier und Paragraphen; wenn heute von Umwelt- und Naturschutz die Rede ist, denken immer mehr Menschen gleichfalls an administrative Verordnungen und Papier und Paragraphen. Die M\u00e4r vom Naturschutz als Regulativ gegen\u00fcber staatlicher Statutenpolitik ist obsolet, im Gegenteil, der Naturschutz ist l\u00e4ngst ein Teilaspekt administrativen Handelns und sucht sich auch selbst in hohem Ma\u00dfe des Instrumentes der Mu\u00dfbestimmung zu bedienen. Die notwendige Allianz von staatlichem und ehrenamtlichem Umweltschutz ist unabdingbar, f\u00fchrt aber dazu, da\u00df die Verb\u00e4nde von vielen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern direkt mit Restriktionen in Verbindung gebracht werden.<\/p>\n<p>Um nun kein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis aufkommen zu lassen: Die vermeintlich seligen Zeiten der \u00d6kologiebewegung sind vor\u00fcber, da es noch m\u00f6glich war, den Umweltschutz als Schl\u00fcssel f\u00fcr die Eingangspforte in eine weitaus selbstbestimmter, freier und dabei eben auch gr\u00fcner gedachte Zukunft anzusehen. Es wurden in den siebziger und bis Mitte der achtziger Jahre -ganz entsprechend dem, was der Historiker Fritz Stern \u00fcber den deutschen Kulturpessimismus an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert treffend anmerkte &#8211; wehm\u00fctige Tr\u00e4ume von einer niemals dagewesenen Vergangenheit und die Prophezeiung einer niemals m\u00f6glichen Zukunft beschworen. Umweltschutz wurde \u00fcberh\u00f6ht zur gesellschaftsver\u00e4ndernden, libert\u00e4ren Kraft &#8211; und kann doch in Wahrheit, wie sich immer mehr zeigt, selbst kaum anders als in Verordnungen und gesetzliche Vorschriften gefa\u00dft werden. Der Naturschutz st\u00e4rkt im Moment nicht unsere B\u00fcrgerrechte, er vermehrt nicht unsere Freiz\u00fcgigkeit und er erweitert nicht unsere Spielr\u00e4ume, im Gegenteil: Er schr\u00e4nkt sie ein und kann gar nicht anders als sie einzuschr\u00e4nken. Alles andere w\u00e4re s\u00fc\u00dfe (oder nicht vielmehr bittere?) Selbstt\u00e4uschung. Eben daraus aber resultiert zunehmend die Gefahr, da\u00df der Naturschutzbewegung insgesamt und den Verb\u00e4nden im besonderen rasch ein Negativimage anh\u00e4ngt. Was tun?<\/p>\n<p>Wo das Problem im Detail liegt &#8211; etwa bei der Sperrung von schutzw\u00fcrdigen Bereichen einer Erholungslandschaft f\u00fcr den Freizeitbetrieb oder der Unterschutzstellung von Grundst\u00fccken in Privatbesitz -, dort lie\u00dfen sich (entsprechende konkrete Modelle sind vereinzelt bereits umgesetzt) vergleichsweise einfach neue Wege der Kooperation zwischen Naturschutz und Betroffenen beschreiten. (Der Begriff &#8222;vom Naturschutz Betroffene&#8220; ist im \u00fcbrigen keine ketzerische Wortsch\u00f6pfung des Autors, sondern &#8211; so traurig es ist &#8211; zumindest in kommunalpolitischen Diskussionen mittlerweile gang und g\u00e4be.) Diese neuen Wege, so die Einbeziehung von Eigent\u00fcmern und bisherigen Nutzern in die Schutzbem\u00fchungen, hier zu beschreiben ist nicht der Raum.<\/p>\n<p>Was aber, wenn das Problem nicht im \u00f6rtlich eingrenzbaren Detail, sondern in der Struktur liegt? Etwa bei \u00d6kosteuern, die weit weniger als bestimmte Landnutzungsreglements individuell auslegbar sind, sondern deren G\u00fcltigkeit und zwangsl\u00e4ufige Repressivit\u00e4t sich auf die gesamte Gesellschaft und jeden einzelnen erstreckt? Wenn also aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden jeder B\u00fcrger zwar graduell abh\u00e4ngig von der Umweltvertr\u00e4glichkeit seiner Lebensweise, aber doch grunds\u00e4tzlich in der ein oder anderen Form f\u00fcr die Natur zur Kasse gebeten wird? Und eben dieser B\u00fcrger darum zunehmend mit seinen Sympathien f\u00fcr die Naturschutzbewegung zu geizen beginnt?<\/p>\n<p>Es gilt, in allen entsprechenden Diskussionen <i>einen<\/i> Sachverhalt mit Entschiedenheit und gro\u00dfem Nachdruck herauszuarbeiten: Die Tatsache n\u00e4mlich, da\u00df der finanzielle Aufwand, der heute und in absehbarer Zukunft vom einzelnen f\u00fcr den Umweltschutz zu leisten ist, und die administrative Pression, die er zugunsten desselben Zwecks zu erdulden hat, doch noch in relativ entspannter Atmosph\u00e4re angesiedelt sind und im Vergleich von Aufwand und Resultat eine positive Bilanzrechnung ergeben d\u00fcrften. Werden hingegen beide Leistungen nicht erbracht, wird ein vertr\u00e4glicher finanzieller Aufwand nicht in Kauf genommen, bleibt also alles wie gehabt und entwikkelt sich die Umweltzerst\u00f6rung (letztlich auch durch die Teilschuld eines jeden einzelnen) weiter wie bislang, so st\u00fcnde der daraus auf kurz oder lang resultierende, viel massivere Druck in keinem Verh\u00e4ltnis zu den heute noch vergleichsweise ertr\u00e4glichen Einschr\u00e4nkungen. Wird die Natur weiter zerst\u00f6rt und nicht ausreichend Leistung zu ihrer Erhaltung erbracht, so wird vor dem Hintergrund dieser Naturzerst\u00f6rung auch die Gesellschaft eine geradezu destruktive, anomische Entwicklung erleben m\u00fcssen. Die Folgekosten, und dies sowohl in sozialer wie materieller und ideeler Hinsicht, die aus der Nichtbeachtung des heute zuweilen als Dirigismus empfundenen Umweltschutzes resultieren m\u00fc\u00dften, w\u00e4ren um ein Vielfaches &#8211; auch und gerade f\u00fcr jeden einzelnen &#8211; h\u00f6her als die jetzt und in naher Zukunft zu erbringenden Leistungen. Wer sich selbst unvoreingenommen Rechenschaft dar\u00fcber ablegt, welchem Zweck die in Kauf zu nehmenden Einschr\u00e4nkungen und Mehrbelastungen der Gegenwart dienen, wird zunehmend bereit sein, diese mitzutragen.<\/p>\n<p>Als Gew\u00e4hrsmann sei der Biologe Hermann Remmert zitiert, der im Jahre 1988 anmerkte: &#8222;Wenn ein Arzt bei einem Patienten eine Krankheit diagnostiziert, so gibt er dem Patienten eine Reihe von Verhaltensregeln. Diese Ma\u00dfnahmen schr\u00e4nken die pers\u00f6nliche Freiheit des Patienten ein, sie senken seinen Lebensstandard und sie scheinen die Qualit\u00e4t seines Lebens zu mindern (obwohl in Wirklichkeit meist das Gegenteil der Fall ist: Man denke an Tabak und Alkoholgenu\u00df). Nat\u00fcrlich braucht sich der Patient nicht nach diesen Ma\u00dfregeln zu richten. Das ist sein eigenes Risiko. Dem Arzt vergleichbar ist heutzutage der \u00d6kologe. Er diagnostiziert Krankheiten des \u00d6kosystems Erde. Er wei\u00df, da\u00df diese Krankheiten gef\u00e4hrlich sind f\u00fcr das Leben des Menschen&#8220;. Wie ein Arzt schlage der \u00d6kologe sodann nach der Diagnose eine Therapie vor -und dies im vollen Bewu\u00dftsein der Tatsache, da\u00df dadurch der Lebensstandard der Bev\u00f6lkerung absinken werde. &#8222;Er wei\u00df, da\u00df die pers\u00f6nliche Freiheit des Einzelnen bei Beachtung dieser Therapievorschl\u00e4ge beeintr\u00e4chtigt wird&#8220;.<\/p>\n<p>Ebenso wie im Falle des einzelnen Patienten hat auch die Gesamtgesellschaft die Wahl, entweder auf die Ratschl\u00e4ge des Therapeuten zu h\u00f6ren oder schlimmere Folgen zu gew\u00e4rtigen. Noch einmal mit Blick auf diese Analogie: Zumindest auf k\u00fcrzere Frist f\u00fchren \u00f6kologische Ma\u00dfnahmen keinesfalls zu mehr Selbstbestimmung und zu emanzipatorischer \u00f6kologischer Humanit\u00e4t, sondern eher zu Restriktionen &#8211; und entsprechende gegenteilige Hoffnungen, die an die \u00d6kologiebewegung im Laufe der letzten zwanzig Jahre gestellt worden sind, waren zumindest tr\u00fcgerisch.<\/p>\n<p>Diese Argumentationsweise hat nichts gemein mit Vorstellungen \u00e4 la Herbert Gruhl und seiner &#8222;\u00dcberlebensdiktatur&#8220; oder gar mit der scheu\u00dflichen Vision eines gr\u00fcnen Machtstaates. Wovon hier allein die Rede sein soll, ist ausschlie\u00dflich die Palette von demokratisch legitimierten und legitimierbaren Restriktionen, deren es schon heute zehntausende gibt und die den jeweiligen gesellschaftlichen Erfordernissen (zu denen eine Forcierung des Umweltschutzes fraglos z\u00e4hlt) entspringen und entsprechen. Zunehmende Reglementierungen zugunsten des Umweltschutzes werden unsere Demokratie nicht zerst\u00f6ren, sondern sind &#8211; man mag dies, wie der Autor selbst, bedauern &#8211; vonn\u00f6ten gerade um der Erhaltung dieser Demokratie willen.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegungen m\u00f6gen nun jene schrecken, die den Umweltschutz als eine eigenst\u00e4ndige Philosophie erachten und sich aus seinem Scho\u00df die Niederkunft einer selbstbestimmteren Zukunft erhoffen. Die Umweltschutzbewegung selbst hat zeitweilig die (Zweck?)Unwahrheit gen\u00e4hrt, Naturschutz bedeute prim\u00e4r eine Kampfansage an staatlich-administrative Planungen. Nat\u00fcrlich ist der Umweltschutz auch ein Regulativ gegen\u00fcber \u00f6kologisch verheerenden staatlichen Planungsmonstren, aber zu glauben, darin liege seine origin\u00e4re und eigentliche Natur, ist irrig. Denn im selben Moment, da die \u00d6kologiebewegung einen solchen Anspruch \u00e4u\u00dfert, h\u00e4ngt sie selbst (und dies zwangsl\u00e4ufig) zur Umsetzung ihrer Forderungen von denselben staatlichen Organen und Schaltstellen ab. Jene Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit r\u00fchrt noch her aus Zeiten phosphoreszierender Vielf\u00e4ltigkeit der Bewegung. Un\u00fcberwindbar aber wird diese Kluft dadurch, da\u00df \u00d6kologie (entgegen allen irgendwann an sie gekn\u00fcpften Erwartungen) eben doch keine Ersatzreligion und auch keine neue Staatsform ist (und selbst wenn sie eines davon oder auch beides w\u00e4re, so w\u00fcrde sie mit einiger Sicherheit reichlich repressiv sein), sondern zuv\u00f6rderst und zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich ein Politikziel in einer demokratischen Gesellschaft. Und die hochnotwendige Aufgabe der Umweltverb\u00e4nde ist es, der entsprechenden Gewichtung dieses Politikzieles auf allen Ebenen der politischen B\u00fchne soviel Nachdruck als irgend m\u00f6glich zu verleihen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2482],"publikationen":[1045],"class_list":["post-12459","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-thomas-adam","publikationen-vorg-138"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00d6kologie im Spannungsfeld zwischen emanzipatorischem Anspruch und administrativer Realit\u00e4t - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-138\/publikation\/oekologie-im-spannungsfeld-zwischen-emanzipatorischem-anspruch-und-administrativer-realitaet\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u00d6kologie im Spannungsfeld zwischen emanzipatorischem Anspruch und administrativer Realit\u00e4t - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus: vorg\u00e4nge Nr. 138 (Heft 2\/1997), S. 16-19 Zunehmend verbindet sich f\u00fcr den B\u00fcrger und Normalverbraucher mit dem Schlagwort \u00d6kologie eine ganze Palette zun\u00e4chst unerfreulicher Aussichten: Da ist die Rede von einer massiven Erh\u00f6hung des Preises f\u00fcr Mineral\u00f6l, von \u00d6kosteuem, von finanziellen Mehrbelastungen der Umwelt wegen, von der Aussperrung erholungssuchender Sommerfrischler aus sch\u00fctzenswerten Landschaftsteilen. 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