{"id":18811,"date":"2023-07-24T16:27:14","date_gmt":"2023-07-24T14:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=18811"},"modified":"2025-02-26T11:49:11","modified_gmt":"2025-02-26T10:49:11","slug":"dokumentation-aufrufe-und-petitionen-zum-russland-ukraine-krieg","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/239-240-vorgaenge\/publikation\/dokumentation-aufrufe-und-petitionen-zum-russland-ukraine-krieg\/","title":{"rendered":"Dokumentation: Aufrufe und Petitionen zum Russland-Ukraine-Krieg"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-teaser-western\"><em>Im Gegensatz zu vielen anderen Kriegen und Konflikten der letzten Jahre spielte sich der Krieg in der Ukraine nicht am Rande unseres medialen wie politischen Aufmerksamkeitsfeldes ab, sondern wurde von Beginn an intensiv und kontrovers auch in der Breite der Gesellschaft diskutiert. Daf\u00fcr sind sicher verschiedene Faktoren verantwortlich: angefangen damit, dass die politischen Reaktionen (etwa die Sanktionen gegen Russland, die Abl\u00f6sung der russischen Energieimporte, aber auch die zahlreichen Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die Ukraine sowie die massive milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung) nicht nur teure Symbolpolitik sind, sondern dank gestiegener Energiepreise und steigender Inflationsrate schnell bei den B\u00fcrger*innen ankamen. Doch das allein erkl\u00e4rt noch nicht, warum den ukrainischen Fl\u00fcchtlingen hierzulande von den Verwaltungen wie den B\u00fcrger*innen viel Unterst\u00fctzung zuteil wurde, was die 2015 ausgerufene Willkommenskultur in einiger Hinsicht \u00fcbertraf.<\/em><\/p>\n<p class=\"v-teaser-western\"><em>Die unterschiedlichen Positionen zum Krieg in der Ukraine finden sich auch in zahlreichen Aufrufen, Offenen Briefen oder Petitionen wieder, von denen wir hier eine kleine Auswahl dokumentieren.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a> In diesen Texten spiegeln sich in appellativer Form die Erwartungen an die Bundesregierung wieder. \u00dcber den Sinn und Zweck solcher Aufrufe wurde schon viel geschrieben \u2013 wir verzichten an dieser Stelle auf eine Interpretation oder Kommentierung.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote2sym\" name=\"sdendnote2anc\"><sup>ii<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-1-western \" lang=\"zxx\"><span id=\"die-waffen-nieder-deeskalation-jetzt\">Die Waffen nieder! Deeska&shy;la&shy;tion jetzt!<\/span><\/h4>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante Verletzung des V\u00f6lkerrechts dar. Wir begr\u00fc\u00dfen die Resolution der UN-Vollversammlung vom 2. M\u00e4rz 2022, die den russischen Einmarsch auf das Sch\u00e4rfste verurteilt und Putin zum Ende seiner Aggression aufgefordert hat.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gespr\u00e4chskan\u00e4le m\u00fcssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Ma\u00dfnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken k\u00f6nnen. Russland muss seine russischen Truppen vollst\u00e4ndig aus der Ukraine zur\u00fcckziehen. Im Gegenzug k\u00f6nnte Russland ein NATO-Aufnahmemoratorium f\u00fcr die Ukraine zugesagt werden sowie eine Konferenz \u00fcber die k\u00fcnftige Sicherheitsarchitektur Europas.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Unsere Solidarit\u00e4t und unsere Herzen gelten den Menschen in der Ukraine, die von den humanit\u00e4ren Folgen von Krieg und Flucht betroffen sind. Entsetzt verfolgen wir die Meldungen, wonach schon viele Zivilist*innen in der Ukraine durch direkte Angriffe get\u00f6tet oder verletzt wurden. Wir bef\u00fcrchten zudem eine hohe Zahl von Todesf\u00e4llen, die indirekt verursacht werden durch die Zerst\u00f6rung der Infrastruktur: Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Wasser- und Stromversorgung, der Kommunikationsnetze und der Transportsysteme. Hinzu kommen Vertreibungen und Fluchtbewegungen. Als Langzeitfolge des Krieges wird es in Europa erneut eine Generation mit posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen geben, Menschen, die ihr Leben lang an ihren Kriegserlebnissen leiden. Wir treten daf\u00fcr ein, dass die EU-Au\u00dfengrenzen f\u00fcr alle Fl\u00fcchtende aus der Ukraine ge\u00f6ffnet werden, unabh\u00e4ngig von Hautfarbe, Staatsangeh\u00f6rigkeit und Identit\u00e4t und ohne rassistische Zur\u00fcckweisung. M\u00e4nner im wehrf\u00e4higen Alter, sei es aus Russland, Belarus und Ukraine, die den Kriegsdienst verweigern, m\u00fcssen einen Aufenthaltsstatus zum vor\u00fcbergehenden Schutz erhalten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Der Angriff auf die Ukraine ist unentschuldbar. Und doch m\u00fcssen wir \u00fcberlegen, wie wir die Zukunft gestalten. Unsere Zukunft kann nicht in einer neuen R\u00fcstungsspirale liegen. Wir lehnen das 100-Milliarden-Sofort-Aufr\u00fcstungsprogramm f\u00fcr die deutsche Bundeswehr ab und fordern stattdessen mehr Mittel f\u00fcr Krisenpr\u00e4vention, zivile Konfliktbearbeitung und eine sozial-\u00f6kologische Transformation. Eine massive Aufr\u00fcstung zieht Kraft, Ressourcen und Intellekt von den globalen Herausforderungen ab wie der Klimakrise und globaler sozialer Gerechtigkeit. Laut dem Weltklimabericht werden die Folgen der Klimakrise schneller eintreten und zerst\u00f6rerischer sein als erwartet. Der Ukraine-Krieg wirft alle Klimaschutzbem\u00fchungen weit zur\u00fcck. Jeder Krieg ist auch ein Verbrechen an der Umwelt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es steht viel auf dem Spiel: Wir sorgen uns um eine weitere atomare Eskalation. Putin hat mit einem Einsatz von Atomwaffen gedroht und bringt die Menschheit in die N\u00e4he eines Atomkrieges. Sollte es zu einem Einsatz von Atomwaffen kommen, dann droht eine globale Katastrophe. Deshalb ist atomare Abschreckung kein Mittel der Kriegsverh\u00fctung. In einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner. Bereits ein einziger Sprengkopf in einer Gro\u00dfstadt w\u00fcrde zu \u00fcber 100.000 Toten, \u00fcber einer Million Verletzten und weitr\u00e4umiger Verstrahlung f\u00fchren. Die gesundheitlichen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes sind katastrophal und medizinisch nicht beherrschbar \u2013 unter anderem durch die radioaktive Strahlung, die Zerst\u00f6rung medizinischer Infrastruktur und dem Tod von Gesundheitspersonal. Die USA und Russland verf\u00fcgen derzeit gemeinsam \u00fcber mehr als 3.500 einsatzbereite Atomwaffen. In einem Atomkrieg zwischen Russland und der NATO mit dem Einsatz von vielen Atomwaffen w\u00e4re die ganze Welt betroffen; das Klima w\u00fcrde sich so stark ver\u00e4ndern, dass eine Hungersnot f\u00fcr Milliarden von Menschen drohen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die NATO muss jetzt auf Reaktionen, die weiter eskalierend wirken, sowie Gegenma\u00dfnahmen im nuklearen Bereich wie eine erh\u00f6hte Bereitschaft der Atomwaffen verzichten. Der Abgrund, an dem wir heute stehen, zeigt noch einmal sehr deutlich, wie dringend notwendig es ist, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag endlich unterzeichnet und sich die Bundesregierung daf\u00fcr einsetzt, dass die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Diese Atomwaffen bieten keinen Schutz, sondern sind potentielle Ziele.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir sehen auch eine weitere Gefahr: Von den vier ukrainischen Atomkraftwerken mit insgesamt 15 Reaktorbl\u00f6cken geht eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr das Leben und die Gesundheit aus. Bei einem Unfall w\u00e4ren die Menschen in ganz Europa betroffen. Gef\u00e4hrdet sind Atomkraftwerke schon dann, wenn wegen Kampfhandlungen nur das Stromnetz lahmgelegt wird oder durch Sabotage besch\u00e4digt wird. Wenn dann auch das Notstromaggregat nicht funktioniert, kann der Reaktor nicht mehr gek\u00fchlt werden \u2013 mit gravierenden Folgen. Selbst wenn der Reaktor nur besch\u00e4digt sein sollte und abgeschaltet w\u00fcrde, k\u00f6nnte er sich durch den Verlust von K\u00fchlwasser so stark erhitzen, dass es zu Explosionen k\u00e4me wie in Fukushima. Eine zus\u00e4tzliche Bedrohung geht von den Abklingbecken aus, die mit abgebrannten Brennelementen gef\u00fcllt sind.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Frieden in Freiheit ist nicht verloren. Solidarisieren wir uns mit dem Widerstand in Russland selbst. Tausende russische \u00c4rzt*innen und Gesundheitsfachkr\u00e4fte haben einen Appell gegen den Krieg unterzeichnet und lehnen Putins Milit\u00e4rangriffe in der Ukraine entschieden ab. Jeder Krieg verletzt das Menschenrecht auf Gesundheit und k\u00f6rperliche Unversehrtheit in dramatischer Weise. Es ist unsere Aufgabe als \u00c4rzt*innen und Gesundheitspersonal, Leben zu retten und vor Schaden zu bewahren. Seit 2014 hat der Krieg in der Ostukraine schon 13.000 Menschen das Leben gekostet. Drei Millionen Menschen mussten fl\u00fcchten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Zu viele R\u00fcstungskontrollvertr\u00e4ge wurden in den vergangenen 20 Jahren aufgek\u00fcndigt, allen voran durch die USA. Diplomatische L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge von Menschen aus der Friedensforschung, der Friedensbewegung sowie von ehemaligen Diplomat*innen f\u00fcr ein Moratorium f\u00fcr jegliche NATO-B\u00fcndniserweiterung verhallten ungeh\u00f6rt. Dennoch bleiben diplomatische und v\u00f6lkerrechtliche Vereinbarungen, an die wir auch in dieser schwierigen Situation ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen. Eine neue europ\u00e4ische Friedensordnung muss die Sicherheitsinteressen Aller anerkennen. Es muss eine politische L\u00f6sung gefunden werden auf der Basis eines Konzeptes, das nicht auf Abschreckung beruht, sondern auf dem Entwurf einer gemeinsamen Sicherheit. Nur damit k\u00f6nnen gro\u00dfe Probleme wie die Klimakatastrophe gel\u00f6st werden. Mehr denn je brauchen wir eine starke B\u00fcrger*innen und Friedensbewegung auf den Stra\u00dfen. Dringend notwendig sind alle Formen des kulturellen Austausches zwischen Menschen in der Ukraine, Russland und Deutschland. In ihrer gro\u00dfen Mehrheit lehnen sie jeden Krieg in Europa ab und wollen friedlich miteinander leben. Wir verweigern uns dem Hass, der zunehmend die Debatten um den Ukraine-Krieg bestimmt. Es ist best\u00fcrzend zu sehen, wie die vielen zivilgesellschaftlichen Verbindungen mit Russland, die nach den schmerzlichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges m\u00fchsam aufgebaut wurden, jetzt abrei\u00dfen. In diesem Sinne kritisiert die IPPNW die Empfehlung des Bundesforschungsministeriums, jegliche wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Russland auszusetzen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir m\u00fcssen den Frieden selbst in die Hand nehmen. Am Ende werden nur Diplomatie, kontrollierte Abr\u00fcstung und gemeinsame Sicherheit der richtige Weg sein.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die IPPNW fordert von der Bundesregierung:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">sich f\u00fcr einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine einzusetzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">alle Mittel auszusch\u00f6pfen, um eine Eskalation in einen Atomkrieg zu beenden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">weiterhin f\u00fcr Gespr\u00e4che offen zu bleiben und sich f\u00fcr den Einsatz von Mediator*innen starkzumachen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">die diplomatischen M\u00f6glichkeiten im Rahmen der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu nutzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">sich in der NATO f\u00fcr ein Aufnahmemoratorium f\u00fcr die Ukraine im Gegenzug zum vollst\u00e4ndigen R\u00fcckzug der russischen Truppen einzusetzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">sich f\u00fcr eine Konferenz \u00fcber die k\u00fcnftige Sicherheitsarchitektur Europas stark zu machen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">auf eskalierende Reaktionen und eine dem\u00fctigende Rhetorik zu verzichten<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">sich f\u00fcr die Aufrechterhaltung des zivilgesellschaftlichen und kulturellen Austausches mit Russland einzusetzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, der Ukraine und Belarus einen Aufenthaltsstatus zu gew\u00e4hren<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">das 100-Milliarden-Aufr\u00fcstungsprogramm f\u00fcr die Bundeswehr zur\u00fcckzunehmen und das Geld stattdessen f\u00fcr eine beschleunigte Energiewende und eine sozial-\u00f6kologische Transformation zu verwenden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\"><b>Initiatorin:<\/b> IPPNW \u2013 Internationale \u00c4rzt*innen f\u00fcr die Verh\u00fctung des Atomkrieges \/ \u00c4rzt*innen in sozialer Verantwortung<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Quelle:<\/b> <a href=\"https:\/\/ippnw.de\/bit\/ukraine\">https:\/\/ippnw.de\/bit\/ukraine<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-1-western \" lang=\"zxx\"><span id=\"petition-die-waffen-nieder-friedenslogik-statt-kriegslogik\">Petition: Die Waffen nieder! Friedens&shy;logik statt Kriegslogik!<\/span><\/h4>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Als deutsche Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat die Bundesregierung eine kriegsorientierte Umkehr vorgeschlagen. Das R\u00fcstungsforschungsinstitut SIPRI h\u00e4lt dazu fest: \u201e<i>Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (\u2026) beendete innerhalb einer halben Stunde die jahrzehntelange politische Zur\u00fcckhaltung und leitete eine neue \u00c4ra der deutschen Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik ein. (\u2026) Sollte Scholz\u2018 Vorschlag umgesetzt werden, w\u00fcrde dies den gr\u00f6\u00dften absoluten Anstieg der deutschen Milit\u00e4rausgaben seit mindestens dem Zweiten Weltkrieg bedeuten.<\/i>\u201c<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote3sym\" name=\"sdendnote3anc\"><sup>iii<\/sup><\/a><\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Im Raum stehen Milliarden f\u00fcr die internationale und deutsche Waffenindustrie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liefern das Wissen und die Technik. Wir brauchen jetzt eine Festlegung der Selbstverwaltung von Wissenschaft und Forschung auf Friedensf\u00f6rderung. Denn unsere Forschung zeigt auch, dass Aufr\u00fcstung jedes Ringen um die Minderung der Folgen der Vielfachkrise, insbesondere des Klimas konterkariert: Waffenproduktion verschwendet wertvolle Ressourcen, die f\u00fcr die globale Energiewende ben\u00f6tigt werden; das Milit\u00e4r ist einer der gr\u00f6\u00dften Schadstoffemittenten; Waffeneins\u00e4tze verseuchen die Umwelt unwiederbringlich, auch in Friedenszeiten; Aufr\u00fcstung und Krieg versch\u00e4rfen den Hunger in der Welt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir brauchen jetzt eine gesellschaftliche Debatte, wie wir in Deutschland zum Ende des Krieges in der Ukraine beitragen k\u00f6nnen, statt ihn zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir brauchen eine Debatte und konkrete Entscheidungen, wie ein friedliches Europa nach dem Krieg aussehen kann \u2013 mit den Menschen aus der Ukraine, aus Russland und dem Rest der Welt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir brauchen eine Debatte, wie wir aus der militaristischen Spirale von Konfrontation und Konkurrenz herauskommen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir brauchen konkrete Entscheidungen und politisches Handeln, um Kooperation und gerechte Ressourcenverteilung f\u00fcr alle zu erreichen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Diese \u00dcberlegungen spielen bisher keine Rolle f\u00fcr das Regierungshandeln. Grund genug f\u00fcr uns als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unser aller Recht auf \u00f6ffentliche Debatte und Mitbestimmung einzufordern. Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben an L\u00f6sungen f\u00fcr diese Probleme gearbeitet. L\u00f6sungen sind da. Es wird Zeit, sie umzusetzen. Diese Petition ist ein erster Schritt. Wir bauen auf Ihre Unterst\u00fctzung und Ihre Stimme.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir bitten den Bundestag zu beschlie\u00dfen:<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die K\u00fcrzung des R\u00fcstungsetats und die Verwendung dieser Ressourcen f\u00fcr die Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien und f\u00fcr nachhaltige Entwicklung auch im sozialen Bereich.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Keine Grundgesetz\u00e4nderung, weder zur Schaffung des Sonderverm\u00f6gens von 100 Mrd. Euro f\u00fcr Aufr\u00fcstung noch zu einer Verpflichtung dazu.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Direkte Beteiligung der Zivilgesellschaft bei Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Begr\u00fcndung<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative \u201e<i>Verantwortung f\u00fcr Frieden und Zukunftsf\u00e4higkeit<\/i>\u201c (NatWiss) verurteilt den Angriff Russlands gegen die Ukraine, der nicht zu rechtfertigen ist und die Regeln des V\u00f6lkerrechts verletzt, mit unabsehbaren Opfern und Sch\u00e4den. Gleichzeitig vergessen wir nicht, dass im Vorfeld des Krieges Warnungen und Vorschl\u00e4ge ignoriert, Prinzipien von Kriegsvermeidung und Friedenssicherung missachtet wurden. Das Wissen \u00fcber Kriegsursachen und Friedensl\u00f6sungen muss genutzt werden, um die Kriegshandlungen zu beenden und weitere Eskalationsspiralen zu vermeiden. Daher setzen wir uns f\u00fcr Frieden ein und gegen jeden Militarismus!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In diesem Krieg drohen alle zu verlieren, egal wer sich auf den Tr\u00fcmmern und Gr\u00e4bern zum \u201eSieger\u201c erkl\u00e4rt. Hauptopfer sind die Menschen in der Ukraine, die Toten, Verwundeten und Fl\u00fcchtenden. Die Folgen treffen auch die Bev\u00f6lkerung Russlands und Menschen in der ganzen Welt. Es verliert das V\u00f6lkerrecht, die europ\u00e4ische Friedensordnung und die Zivilgesellschaft. Die Sch\u00e4den und Kosten des Krieges zerst\u00f6ren die Bedingungen f\u00fcr nachhaltigen Frieden und die L\u00f6sung globaler Probleme: Armut und Hunger, Vertreibung und Flucht, Umweltzerst\u00f6rung und Klimawandel. Ein Atomkrieg w\u00e4re das Ende der Menschheit: No Future!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Opfer ist auch die Wahrheit. Kriegspropaganda dominiert auf allen Seiten. Die \u00fcberhitzte Echokammer der Kriegsemp\u00f6rung l\u00f6scht fr\u00fcheres Wissen, das f\u00fcr die Zukunft gebraucht wird. Kaum gefragt wird, wie es zur Katastrophe kam, wer \u00fcber Jahrzehnte die Eskalationsspirale angetrieben hat. Ist es blo\u00df der zum D\u00e4mon erkl\u00e4rte Putin oder auch die NATO, die nach dem Sieg im Kalten Krieg \u00fcber alle Grenzen expandierte, bis zur Schwelle des Krieges? Wer Frieden mit Aufr\u00fcstung und Milit\u00e4rinterventionen untergraben und selbst das V\u00f6lkerrecht gebrochen hat, ist ein schlechter Ratgeber f\u00fcr friedliche L\u00f6sungen. Getrieben durch die am Krieg verdienende R\u00fcstungsindustrie dr\u00e4ngen diese Kr\u00e4fte schon lange auf eine \u201eZeitenwende\u201c geopolitischer Machtk\u00e4mpfe und eine weitere Aufr\u00fcstung der NATO, wodurch die Welt unsicherer wird. Mit Kriegsbeginn verdoppelte die Bundesregierung die in den letzten Jahren stark gestiegenen Milit\u00e4rausgaben und \u00fcbertrifft nun alleine schon die Russlands vor dem Krieg. R\u00fcstung mit noch mehr R\u00fcstung zu bek\u00e4mpfen ist so wenig zukunftsf\u00e4hig wie dem Klimawandel mit Klimaanlagen zu begegnen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Gegen das Vergessen ist es die Pflicht der Wissenschaft, das Wissen \u00fcber Krieg und Frieden f\u00fcr die Beendigung des Ukraine-Krieges und die Verhinderung weiterer Kriege zu aktivieren:<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir sagen Nein zu Wirtschaftskriegen, Waffenlieferungen oder Milit\u00e4raktionen, die die Eskalationsspirale vor und in diesem Krieg angeheizt haben, und lehnen Sanktionen ab, die die Bev\u00f6lkerung weltweit treffen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir unterst\u00fctzen humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Opfer von Gewalt, ebenso den Ausbau der Verbindungen zur Zivilgesellschaft und Friedensbewegung in Russland und der Ukraine, um Bewegungen zur Beendigung des Krieges zu mobilisieren.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Den Versuchen, einen totalen Krieg in allen Bereichen der Gesellschaft zu forcieren und autorit\u00e4re Strukturen von Militarismus, Kriegsgehorsam und Denkverboten zu unterst\u00fctzen, stellen wir die Zivilgesellschaft und ihre zivilen Prinzipien f\u00fcr menschliches Zusammenleben und Konfliktl\u00f6sung entgegen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auf die Anklagebank geh\u00f6ren die zum Krieg dr\u00e4ngenden Kr\u00e4fte, nicht die Friedenskr\u00e4fte, die seit Bertha von Suttner \u201eDie Waffen nieder!\u201c rufen und vor Krieg warnen, dringlicher denn je.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Kriegslogik gegeneinander muss ersetzt werden durch die Friedenslogik miteinander: Deeskalation, Diplomatie, sofortige Einstellung der Kriegshandlungen, R\u00fcckzug der Waffen, Verhandlung und Vermittlung zwischen den Konfliktparteien, Schutz und St\u00e4rkung des V\u00f6lkerrechts, Schaffung einer europ\u00e4ischen und globalen Friedensarchitektur unter Einschluss Russlands und Chinas.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Statt einer Zeitenwende f\u00fcr Aufr\u00fcstung und Krieg braucht die Welt eine Zeitenwende f\u00fcr Abr\u00fcstung und Frieden, f\u00fcr gemeinsame Sicherheit im Haus Europa, f\u00fcr Nachhaltigkeit und die L\u00f6sung der globalen Probleme auf unserem Planeten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\"><b>Initiatorin:<\/b> NaturwissenschaftlerInnen-Initiative \u2013 Verantwortung f\u00fcr Frieden und Zukunftsf\u00e4higkeit e.V., c\/o IALANA<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\"><b>Quelle:<\/b> <a href=\"http:\/\/natwiss.de\/petition-die-waffen-nieder\/\">http:\/\/natwiss.de\/petition-die-waffen-nieder\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-1-western \" lang=\"zxx\"><span id=\"manifest-fuer-friedeniv\">Manifest f&uuml;r Frieden<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote4sym\" name=\"sdendnote4anc\"><sup>iv<\/sup><\/a><\/span><\/h4>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Heute ist der 352. Kriegstag in der Ukraine (10.2.2023). \u00dcber 200.000 Soldaten und 50.000 Zivilisten wurden bisher get\u00f6tet. Frauen wurden vergewaltigt, Kinder ver\u00e4ngstigt, ein ganzes Volk traumatisiert. Wenn die K\u00e4mpfe so weitergehen, ist die Ukraine bald ein entv\u00f6lkertes, zerst\u00f6rtes Land. Und auch viele Menschen in ganz Europa haben Angst vor einer Ausweitung des Krieges. Sie f\u00fcrchten um ihre und die Zukunft ihrer Kinder.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die von Russland brutal \u00fcberfallene ukrainische Bev\u00f6lkerung braucht unsere Solidarit\u00e4t. Aber was w\u00e4re jetzt solidarisch? Wie lange noch soll auf dem Schlachtfeld Ukraine gek\u00e4mpft und gestorben werden? Und was ist jetzt, ein Jahr danach, eigentlich das Ziel dieses Krieges? Die deutsche Au\u00dfenministerin sprach j\u00fcngst davon, dass \u201ewir\u201c einen \u201eKrieg gegen Russland\u201c f\u00fchren. Im Ernst?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Pr\u00e4sident Selenskyj macht aus seinem Ziel kein Geheimnis. Nach den zugesagten Panzern fordert er jetzt auch Kampfjets, Langstreckenraketen und Kriegsschiffe \u2013 um Russland auf ganzer Linie zu besiegen? Noch versichert der deutsche Kanzler, er wolle weder Kampfjets noch \u201eBodentruppen\u201c senden. Doch wie viele \u201erote Linien\u201c wurden in den letzten Monaten schon \u00fcberschritten?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es ist zu bef\u00fcrchten, dass Putin sp\u00e4testens bei einem Angriff auf die Krim zu einem maximalen Gegenschlag ausholt. Geraten wir dann unaufhaltsam auf eine Rutschbahn Richtung Weltkrieg und Atomkrieg? Es w\u00e4re nicht der erste gro\u00dfe Krieg, der so begonnen hat. Aber es w\u00e4re vielleicht der letzte.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Ukraine kann zwar \u2013 unterst\u00fctzt durch den Westen \u2013 einzelne Schlachten gewinnen. Aber sie kann gegen die gr\u00f6\u00dfte Atommacht der Welt keinen Krieg gewinnen. Das sagt auch der h\u00f6chste Milit\u00e4r der USA, General Milley. Er spricht von einer Pattsituation, in der keine Seite milit\u00e4risch siegen und der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden kann. Warum dann nicht jetzt? Sofort!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Verhandeln hei\u00dft nicht kapitulieren. Verhandeln hei\u00dft, Kompromisse machen, auf beiden Seiten. Mit dem Ziel, weitere Hunderttausende Tote und Schlimmeres zu verhindern. Das meinen auch wir, meint auch die H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung. Es ist Zeit, uns zuzuh\u00f6ren!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Deutschlands k\u00f6nnen nicht direkt auf Amerika und Russland oder auf unsere europ\u00e4ischen Nachbarn einwirken. Doch wir k\u00f6nnen und m\u00fcssen unsere Regierung und den Kanzler in die Pflicht nehmen und ihn an seinen Schwur erinnern: \u201e<i>Schaden vom deutschen Volk wenden<\/i>\u201c.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen. Jetzt! Er sollte sich auf deutscher wie europ\u00e4ischer Ebene an die Spitze einer starken Allianz f\u00fcr einen Waffenstillstand und f\u00fcr Friedensverhandlungen setzen. Jetzt! Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben \u2013 und bringt uns einem 3. Weltkrieg n\u00e4her.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Initiatorinnen: <\/b>Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>ErstunterzeichnerInnen<\/b><b>: <\/b>Dr. Franz Alt und Bigi Alt \u2022 Christian Baron \u2022 Franziska Becker \u2022 Dr. Thilo Bode \u2022 Prof. Dr. Peter Brandt \u2022 Rainer Braun \u2022 Andrea Breth \u2022 Dr. Ulrich Brinkmann \u2022 Prof. Dr. Christoph Butterwegge \u2022 Dr. Angelika Clau\u00dfen \u2022 Daniela Dahn \u2022 Rudolf Dressler \u2022 Anna D\u00fcnnebier \u2022 Eugen Drewermann \u2022 Petra Erler\u2022 Valie Export \u2022 Bettina Flitner \u2022 Justus Frantz \u2022 Holger Friedrich \u2022 Katharina Fritsch \u2022 Prof. Dr. Hajo Funke \u2022 Dr. Peter Gauweiler \u2022 J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin \u2022 Wolfgang Grupp \u2022 Prof. Dr. Ulrike Gu\u00e9rot \u2022 Gottfried \u00adHelnwein \u2022 Hannelore Hippe \u2022 Henry H\u00fcbchen \u2022 Wolfgang Hummel \u2022 Otto J\u00e4ckel \u2022 Dr. Dirk J\u00f6rke \u2022 Dr. \u00adMargot K\u00e4\u00dfmann \u2022 Corinna Kirchhoff \u2022 Uwe Kockisch \u2022 Prof. Dr. Matthias Kreck \u2022 Oskar Lafontaine \u2022 Markus L\u00fcpertz \u2022 Detlef Malchow \u2022 Gisela Marx \u2022 Prof. Dr. \u00adRainer Mausfeld \u2022 Roland May \u2022 Maria Mesrian \u2022 Reinhard Mey und Hella Mey \u2022 Prof. Dr. Klaus Moegling \u2022 Michael M\u00fcller \u2022 Franz Nadler \u2022 Dr. \u00adChristof \u00adOstheimer \u2022 Dr. Tanja Paulitz \u2022 Romani Rose \u2022 Eugen Ruge \u2022 Helke Sander \u2022 Michael von der Schulenburg \u2022 Hanna Schygulla \u2022 Martin Sonneborn \u2022 Jutta Speidel \u2022 Dr. Hans-C. von Sponeck \u2022 Prof. Dr. Wolfgang Streeck \u2022 Katharina Thalbach \u2022 Dr. J\u00fcrgen Todenh\u00f6fer \u2022 Prof. Gerhard Trabert \u2022 Bernhard \u00adTrautvetter \u2022 Dr. Erich Vad \u2022 \u00adG\u00fcnter Verheugen \u2022 Dr. Antje Vollmer \u2022 Peter Weibel \u2022 Nathalie Weidenfeld \u2022 Hans-Eckardt Wenzel \u2022 Dr. Theodor Ziegler<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Quelle:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden<\/a><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Unterst\u00fctzer*innen:<\/b> 821.721 Menschen (Stand: 30.6.2023)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-1-western \" lang=\"zxx\"><span id=\"die-ukraine-jetzt-aufgeben-nicht-in-unserem-namen\">Die Ukraine jetzt aufgeben? Nicht in unserem Namen!<\/span><\/h4>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Gegenrede zum Manifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Seit dem Beginn des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine hat das Land Zehntausende get\u00f6tete Zivilisten und Soldaten sowie Millionen Fl\u00fcchtlinge zu beklagen. Etwa eine Million davon haben ein Dach in Deutschland gefunden. Unser Land beweist jeden Tag eine gro\u00dfartige Hilfsbereitschaft. Deutschland unterst\u00fctzt die Ukrainer wirtschaftlich, medizinisch und zunehmend auch milit\u00e4risch.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nun erheben Friedensk\u00fcnstler um Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer erneut ihre Stimme. Sie wollen die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung und das Engagement von Millionen Deutschen unterminieren. Hunderttausende ukrainische Frauen und ihre Kinder hierzulande, deren M\u00e4nner, Br\u00fcder und V\u00e4ter gerade auf dem Schlachtfeld k\u00e4mpfen, staunen nur vor diesen Ideologen, die \u201eden Frieden\u201c per Manifest bestellen \u2013 koste es, was es wolle.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Zudem ist es erschreckend, aus der Mitte unserer Gesellschaft zuzusehen, wie dabei die rechts- und linkspopulistischen Pole in Deutschland den Kreis schlie\u00dfen. Wir werden Zeugen davon, wie sie mit dem Furchtgef\u00fchl unserer Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger spielen. Furcht ist jedoch kein guter Ratgeber.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wir als aufgekl\u00e4rte Europ\u00e4er werden die Ukraine furchtlos weiter unterst\u00fctzen. Wir k\u00f6nnen und werden sie nicht aufgeben. Denn:<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">1) Putins Kriegsziel war und bleibt das Ausl\u00f6schen der ukrainischen Staatlichkeit, des Existenzrechts der Ukraine und ihre vollst\u00e4ndige Annexion. Das erkl\u00e4rte Ziel der Ukraine und ihrer F\u00fchrung hei\u00dft, dass russische Truppen bedingungslos und sofort das Territorium der Ukraine verlassen. Nicht mehr und nicht weniger. Hier sind keine Kompromisse zu machen. Das Ziel Deutschlands und aller Europ\u00e4er ist der Schutz der europ\u00e4ischen Friedensordnung. Wir d\u00fcrfen eine gewaltsame Verschiebung von Grenzen in Europa nicht zulassen. Europa wird sich mit einer Kapitulation vor Putin in seinem Herzen \u2013 in der Ukraine \u2013 nicht retten k\u00f6nnen. Deshalb unterst\u00fctzen wir die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine und w\u00fcnschen eine rasche Umsetzung entsprechender Entscheidungen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">2) Angesichts der neuen Gro\u00dfoffensive russischer Truppen in der Ukraine, des fortgesetzten Mordens der Zivilbev\u00f6lkerung durch st\u00e4ndige Raketenangriffe, unsagbarer Kriegsverbrechen und der systematischen Zerst\u00f6rung der kritischen Infrastruktur in diesem Winter sprechen wir uns f\u00fcr eine weitere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine aus. Jegliche Zugest\u00e4ndnisse gegen\u00fcber einem Diktator f\u00fchren nur zu weiteren \u2013 verschobenen \u2013 Verlusten an Zeit, Menschenleben und materiellen Ressourcen. Dabei gibt es in diesem Konflikt nur einen Aggressor \u2013 Russland \u2013 und nur ein Opfer \u2013 die Ukraine. Das verblutete Land soll selbst entscheiden, wann und wie weit es gehen will und kann. Die Ukraine fragt v\u00f6lkerrechtlich v\u00f6llig legitim und einwandfrei nach milit\u00e4rischen Mitteln, damit sie sich gegen den Aggressor wehren kann. Diese Mittel kann und soll die Bundesregierung gemeinsam mit unseren Verb\u00fcndeten den mutigen Ukrainern bereitstellen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">3) Putins Angriff auf die Ukraine ist zweifellos eine Attacke auf die transatlantische Sicherheit. Wird Putin Erfolg bei seinem Angriff ernten, wird die B\u00fcchse der Pandora ge\u00f6ffnet, wird der n\u00e4chste Krieg auf dem NATO-Territorium wie bereits von Russland angek\u00fcndigt etwa gegen Moldau, das Baltikum oder gegen Transnistrien und im Weiteren gegen Rum\u00e4nien gef\u00fchrt werden. Es ist deshalb auch in unserem Interesse, Putin fr\u00fchzeitig in der Ukraine zu stoppen. Wer glaubt, dass wir morgen im Frieden aufwachen, wenn wir die Ukraine jetzt aufgeben, der irrt. Frieden ohne Freiheit ist kein Frieden. Die Ukrainer verdienen einen gerechten Frieden.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Initiator:<\/b> Alexander Stephans (Politikwissenschaftler, M\u00fcnchen\/Berlin)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Erstunterzeichner*<\/b><b>innen<\/b><b>:<\/b> Roderich Kiesewetter \u2022 Marcus M. Keupp \u2022 Prof. Dr. Joachim Krause \u2022 Gustav C. Gressel \u2022 Hildebrecht Braun, RA \u2022 Hans Christoph Buch \u2022 Colin Benz \u2022 Stefan Meister<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Quelle:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/die-ukraine-jetzt-aufgeben-nicht-in-unserem-namen\">https:\/\/www.change.org\/p\/die-ukraine-jetzt-aufgeben-nicht-in-unserem-namen<\/a><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Unterst\u00fctzer*innen:<\/b> 135.775 Menschen (Stand: 30.6.2023)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-1-western \" lang=\"zxx\"><span id=\"solidaritaet-mit-der-ukraine-manifest-fuer-freiheit-in-europa\">Solidarit&auml;t mit der Ukraine: Manifest f&uuml;r Freiheit in Europa!<\/span><\/h4>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Am 24. Februar 2023 j\u00e4hrt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine \u2013 nachdem Russland bereits seit 2014 einen Krieg in der Ostukraine f\u00fchrte. Die brutale Invasion bringt unfassbares Leid \u00fcber die ukrainische Bev\u00f6lkerung: Jeden Tag werden Menschen ermordet, Frauen systematisch vergewaltigt und Kinder get\u00f6tet und systematisch verschleppt. Die Zivilbev\u00f6lkerung wird gezielt angegriffen. Laut Sch\u00e4tzungen des UNHCR mussten bisher 18,6 Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dieser v\u00f6lkerrechtswidrige Krieg war seit langem geplant und begann aus einem einzigen, perfiden Grund: Wladimir Putin und sein Regime wollen die kulturelle Identit\u00e4t der Ukraine ausl\u00f6schen, um russische neoimperialistische Interessen zu befriedigen. Der Tod zehntausender Menschen wird daf\u00fcr nicht nur billigend in Kauf genommen, er ist Teil des menschenverachtenden Kalk\u00fcl des Kremls.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Putin t\u00f6nte jahrelang, dass er die ukrainische Hauptstadt Kyiv und damit die Ukraine als solche innerhalb weniger Tage einnehmen k\u00f6nne. Ein Jahr nach Kriegsbeginn ist er von diesem Ziel weit entfernt. Die Ukrainerinnen und Ukrainer wehren sich. Sie k\u00e4mpfen tapfer und unerschrocken \u2013 weil sie wissen, dass das Leben und die Freiheit ihres Volkes auf dem Spiel steht. Und es steht noch mehr auf dem Spiel, n\u00e4mlich unsere gemeinsame europ\u00e4ische Friedens- und Werteordnung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Weil das russische Regime mit einer unglaublichen Brutalit\u00e4t vorgeht, ben\u00f6tigen die Ukrainerinnen und Ukrainer in ihrem Kampf f\u00fcr die Freiheit unsere Unterst\u00fctzung. Dass die Ukraine ein Jahr nach Beginn des Angriffskrieges weiter k\u00e4mpfen kann, liegt auch daran, dass viele Demokratien dieser Welt das Land unterst\u00fctzen, etwa mit Hilfsg\u00fctern, finanziellen Mitteln, Waffen und Munition. Wie Pr\u00e4sident Zelensky richtig herausstellte, handelt es sich dabei nicht um einen Akt der Wohlt\u00e4tigkeit. Es geht nicht nur um die Freiheit der Ukraine. Es geht um die Freiheit ganz Europas. Die unterst\u00fctzenden Demokratien kommen so ihrer Verantwortung f\u00fcr den Frieden f\u00fcr Europa insgesamt nach. Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen, damit Russland seine Versuche, den europ\u00e4ischen Frieden zu zerst\u00f6ren, endlich aufgibt. Es gibt Menschen in unserem Land, die nun f\u00fcr eine Einstellung der Waffenlieferungen pl\u00e4dieren. Sie betonen, dies zu fordern, weil sie sich f\u00fcr Frieden einsetzten. Sie geben vor, aus N\u00e4chstenliebe gegen\u00fcber den Ukrainerinnen und Ukrainern zu handeln. Sie tun so, als sei mit Putin in der Vergangenheit nicht verhandelt worden. All das ist falsch.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Putin hat mehrfach deutlich gemacht, dass er die Ukraine vollends einnehmen will. Die Einstellung von Waffenlieferungen an die Ukraine h\u00e4tte zur Folge, dass die Ukraine nicht mehr in der Lage w\u00e4re, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. Gr\u00e4ueltaten wie in Butscha und Irpin machen deutlich, was die Folge w\u00e4re: Abgeschlachtete Zivilisten, Folterkammern, Massengr\u00e4ber. Uns\u00e4gliches Leid. In der Vergangenheit wurde auf h\u00f6chster Ebene immer wieder mit Putin verhandelt, dennoch entschied dieser sich, Krieg gegen eine souver\u00e4ne Demokratie zu f\u00fchren. Wer vor diesem Hintergrund eine Einstellung der Waffenlieferungen fordert, der zeigt keine N\u00e4chstenliebe, sondern erstens die v\u00f6llige Abwesenheit von Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr die europ\u00e4ische Friedensordnung und zweitens eine Naivit\u00e4t gegen\u00fcber Putin, die exakt der au\u00dfenpolitischen Naivit\u00e4t entspricht, die diesen Krieg \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die europ\u00e4ische Friedensordnung zu verteidigen, verlangt uns vieles ab. Etwa, nicht auf russische Propaganda hereinzufallen, mit der soziale Netzwerke seit Jahren \u00fcberflutet werden. Etwa, zu verstehen, dass unser Frieden keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist, sondern von Putin gerade aktiv angegriffen wird. Etwa, die negativen Konsequenzen des Krieges zu ertragen. Aber: All das ist nichts gegen\u00fcber den Opfern, die Ukrainerinnen und Ukrainer t\u00e4glich bringen, um den Frieden zu verteidigen. Ihnen gilt unsere volle Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Genau wie vor einem Jahr liegt es auch heute in unserer gemeinsamen Verantwortung, die Ukraine zu unterst\u00fctzen. Nicht nur aus einer ethischen und historischen Verpflichtung, nie wieder einen Angriffskrieg zuzulassen, sondern auch, weil die ukrainischen Interessen den unseren entsprechen. Nur, wenn die Ukraine den Aggressor in die Schranken weisen kann, l\u00e4sst sich unsere kostbare europ\u00e4ische Friedensordnung, die Lektion aus zwei Weltkriegen, wiederherstellen. Das zu schaffen, war, ist und bleibt ureigenstes Interesse deutscher und europ\u00e4ischer Politik.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Unsere Entscheidungen gehen unweigerlich mit Verantwortung einher. Wir tragen Verantwortung daf\u00fcr, dass die europ\u00e4ische Friedensordnung schnellstm\u00f6glich wiederhergestellt wird. Aber die Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine h\u00e4tte keinen Frieden, sondern ohne Zweifel die Einnahme einer europ\u00e4ischen Demokratie durch Putin und unz\u00e4hlige tote Zivilisten zur Folge. Nur ein Niederlegen der Waffen durch die russischen Angreifer kann das sofortige Ende des Krieges herbeif\u00fchren. Deshalb kann nur ein ukrainischer Sieg die europ\u00e4ische Friedensordnung wiederherstellen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Aus diesem Grund fordern wir die deutsche Bundesregierung dazu auf, die Ukraine weiterhin zu unterst\u00fctzen. Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen \u2013 auch und insbesondere mit der Lieferung von Waffen. Wir appellieren an alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, den aus dem Kreml stammenden L\u00fcgenm\u00e4rchen vermeintlicher Friedensaktivisten nicht zu folgen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Slava Ukraini!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Initiator*innen:<\/b> Franziska Brandmann (Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen) und Johannes Winkel (Bundesvorsitzender der Jungen Union)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Erstunterzeichner*<\/b><b>innen<\/b><b>: <\/b>Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann \u2022 Roderich Kiesewetter \u2022 Dr. Anton Hofreiter \u2022 Prof. Dr. R\u00fcdiger Bachmann \u2022 Gerhart Baum, Bundesminister a.D. \u2022 Volker Beck \u2022 Nicola Beer \u2022 Gitta Connemann \u2022 Mario Czaja \u2022 Dr. Ulrike Franke \u2022 Clara F\u00f6ller \u2022 Nils Gr\u00fcnder \u2022 Serap G\u00fcler \u2022 Manuel Hagel \u2022 Martin Hagen \u2022 Florian Hahn \u2022 Prof. Dr. Justus Haucap \u2022 Wolfgang Kubicki \u2022 Konstantin Kuhle \u2022 Sabine Leutheusser- Schnarrenberger \u2022 Michael Link \u2022 Jagoda Marini\u0107 \u2022 Prof. Dr. Carlo Masala \u2022 Sara Nanni \u2022 Prof. Dr. Peter Neumann \u2022 Henriette Reker \u2022 Prof. Dr. Jan Schnellenbach \u2022 Johannes Vogel \u2022 Manfred Weber \u2022 Prof. Dr. Cornelia Woll<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Quelle:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/solidarit%C3%A4t-mit-der-ukraine-manifest-f%C3 %BCr-freiheit-in-europa\">https:\/\/www.change.org\/p\/solidarit%C3%A4t-mit-der-ukraine-manifest-f%C3 %BCr-freiheit-in-europa<\/a><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><b>Unterst\u00fctzer*innen: <\/b>135.769 Menschen (Stand: 30.6.2023)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Anmerkungen:<\/p>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i <\/a>Eine \u00dcbersicht von Aufrufen aus der friedenspolitischen Szene findet sich im Blog der Zeitschrift \u201eWissenschaft &amp; Frieden\u201c unter: <a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/blog\/webdokumentation-ukraine-krieg\/\">https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/blog\/webdokumentation-ukraine-krieg\/<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote2\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote2anc\" name=\"sdendnote2sym\">ii <\/a>Kritisch zu den \u201eFriedensappellen\u201c u.a.: Jagoda Marini\u0107, Blinder Pazifismus: Friedensappelle im Ukrainekrieg, Tageszeitung v. 22.2.2023.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote3\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote3anc\" name=\"sdendnote3sym\">iii <\/a><a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/commentary\/blog\/2022\/explainer-proposed-hike-german-military-spending\">https:\/\/www.sipri.org\/commentary\/blog\/2022\/explainer-proposed-hike-german-military-spending<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote4\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote4anc\" name=\"sdendnote4sym\">iv <\/a>Zur Rezeption s. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/aufruf-zu-demo-schwarzer-und-wagenknecht-veroeffentlichen-manifest-fuer-frieden-li.316259; Herfried M\u00fcnkler: Gewissenloser Wagenknecht\/Schwarzer-Aufruf\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/aufruf-zu-demo-schwarzer-und-wagenknecht-veroeffentlichen-manifest-fuer-frieden-li.316259; Herfried M\u00fcnkler: Gewissenloser Wagenknecht\/Schwarzer-Aufruf<\/a>, Die Zeit v. 13.2.2023.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[6],"tags":[],"autoren":[],"publikationen":[3228],"class_list":["post-18811","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-frieden","publikationen-239-240-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Dokumentation: Aufrufe und Petitionen zum Russland-Ukraine-Krieg - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/239-240-vorgaenge\/publikation\/dokumentation-aufrufe-und-petitionen-zum-russland-ukraine-krieg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Dokumentation: Aufrufe und Petitionen zum Russland-Ukraine-Krieg - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Gegensatz zu vielen anderen Kriegen und Konflikten der letzten Jahre spielte sich der Krieg in der Ukraine nicht am Rande unseres medialen wie politischen Aufmerksamkeitsfeldes ab, sondern wurde von Beginn an intensiv und kontrovers auch in der Breite der Gesellschaft diskutiert. 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