{"id":19088,"date":"2024-01-22T11:21:10","date_gmt":"2024-01-22T10:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19088"},"modified":"2024-01-22T11:23:44","modified_gmt":"2024-01-22T10:23:44","slug":"chatgpt-und-algorithmischer-kolonialismus","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/chatgpt-und-algorithmischer-kolonialismus\/","title":{"rendered":"ChatGPT und algorithmischer Kolonialismus"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-teaser-western\"><em>Seit ChatGPT ist die textverarbeitende Sparte der k\u00fcnstlichen Intelligenz in aller Munde. Zumeist geht es dabei um Betrug bei den Hausaufgaben, um Plagiarismus und um den drohenden Verlust der Kreativit\u00e4t, wenn die KI uns das Schreiben abnimmt. Kaum aber wird bedacht, dass mit ChatGPT eine neue westliche Kolonialisierungswelle von bisher ungekanntem Ausma\u00df einhergeht.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die gute Nachricht zuerst: Was das Verh\u00e4ltnis des Menschen zur K\u00fcnstlichen Intelligenz betrifft, sind wir l\u00e4ngst \u00fcber das dystopische Klischee \u00e0 la I, Robot und andere Filme hinaus, in denen die KI die Macht \u00fcbernimmt und den Menschen versklavt oder gar liquidiert. Es geht in der KI-Debatte nicht mehr darum, ob KI uns besiegen wird, sondern darum, mit welchen Werten wir sie ausstatten sollen. Die schlechte Nachricht: Wir wissen es nicht.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wie k\u00f6nnen wir wissen, welche Werte global zum Einsatz kommen sollten, wenn selbst in einem Nationalstaat wie Deutschland verschiedene Wertvorstellungen miteinander konkurrieren. In diesem Falle wird der Konflikt periodisch per Abstimmung neu geregelt, indem man f\u00fcr das von einer Partei vertretene Wertesystem stimmt. Die Probleme dieses Verfahrens sind bekannt: bizarre Regierungskoalitionen erzwingen schmerzhafte Kompromisse, die manchmal auf einen Werte-Kuhhandel hinauslaufen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wie viel schwieriger wird alles, wenn man sich auf Werte einigen soll, die global Anwendung finden. Gewiss, k\u00f6rperliche Unversehrtheit und individuelle Selbstbestimmung k\u00f6nnen als universelle Werte gelten, die sich dann auch gegen kulturelle Traditionen wie die Genitalienverst\u00fcmmelung oder das Verschleierungsgebot f\u00fcr Frauen ins Feld f\u00fchren lassen. Aber schon beim Individualismus gehen die Ansichten der Kulturen auseinander. Wirtschaftliche Unabh\u00e4ngigkeit und die Befreiung aus traditionellen Zw\u00e4ngen sind keine universellen Werte, sondern eine Art \u201eAufkl\u00e4rungs-Liberalismus\u201c, westlicher Partikularismus, der sich als universell ausgibt. So sehen das nicht nur junge farbige Frauen, sondern selbst alte wei\u00dfe M\u00e4nner. (Khader 2021; Taylor 1994)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Besser also, die Frage nach dem Universellen ruhen zu lassen und regional L\u00f6sungen anzustreben, im Rahmen des jeweiligen politischen Kontexts. Gerade das aber geht nicht mehr, wenn bestimmte Werte und Handlungsweisen durch eine spezifische Technologie in alle Weltteile exportiert werden. Denn Technik ist auch Kulturexport, schon immer.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">So exportiert das Auto den Individualismus in der Fortbewegung, das Telefon exportiert das Zwiegespr\u00e4ch in Gemeinschafskulturen, die Mikrowelle bringt das hastige Essen mit sich und Kommunikations-Technologien wie Google und Facebook \u00e4ndern weltweit den Umgang mit Wissen und Freunden.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit der KI nimmt der Export allerdings ganz neue Dimensionen an. Denn w\u00e4hrend das Auto nur den Individualverkehr exportiert, exportiert das von der KI gefahrene Auto zugleich den Fahrstil. So ist es auch bei KI, die uns die Welt erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Fragt man ChatGPT selbst nach der Autorschaft seiner Ausk\u00fcnfte, erf\u00e4hrt man, \u201edass die Sprache und das Wissen, die in dem von ChatGPT generierten Text verwendet werden, auf Daten basieren, die von vielen verschiedenen Personen erstellt wurden. In diesem Sinne kann der von ChatGPT generierte Text auch als kollektives Werk betrachtet werden, das den Beitrag vieler Autoren widerspiegelt.\u201c<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Der ChatGPT-Text als Patchwork eines Autorenkollektivs? Das klingt interessant. Ist das zitierbar und wenn ja, wie lautet die richtige Quellenangabe?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Hier sto\u00dfen wir auf das Kernproblem von ChatGPT. Von wem stammen die Daten, an denen es das Denken gelernt hat \u2013 wenn man vom Denken sprechen kann, wenn sinnvolle S\u00e4tze auf der Basis eines statistischen Kalk\u00fcls gebildet werden. Denn was eine KI \u00fcber Gott und die Welt \u201edenkt\u201c, ist immer das, was die Menschen in den Gigabytes an Text, mit denen die KI gef\u00fcttert wird, am meisten dazu ge\u00e4u\u00dfert haben.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Bedenkt man, dass 90 Prozent der Wikipedia-Eintr\u00e4ge von wei\u00dfen gebildeten M\u00e4nnern stammen, die auch in den anderen Datenquellen zumeist dominieren, ahnt man, inwiefern ChatGPT viel mehr Probleme mit sich bringt als Plagiarismus und Denkfaulheit.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Allerdings ist wei\u00dfer Mann nicht gleich wei\u00dfer Mann. Das zeigt eine Untersuchung, die im M\u00e4rz 2022 unter dem Titel \u201eThe Ghost in the Machine has an American accent: value conflict in GPT-3\u201d (Der Geist in der Maschine hat einen amerikanischen Akzent: Wertekonflikt in GPT-3) ver\u00f6ffentlicht wurde. Hier sollte der Vorl\u00e4ufer von ChatGPT Texte zusammenfassen wie zum Beispiel den Entwurf des neuen australischen Schusswaffengesetzes, wonach der Besitz von Schusswaffen im Interesse der \u00f6ffentlichen Sicherheit strenger kontrolliert werden soll. GPT-3 sah darin einen Angriff auf das Recht der Selbstverteidigung und riet den australischen Staatsb\u00fcrger*innen, ihre Abgeordneten zum Einspruch gegen dieses Gesetz aufzufordern.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Weil GPT-3 vor allem an Daten aus den USA trainiert worden war, betrachtete es diese Angelegenheit vor allem aus der Perspektive des 2. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten aus dem Jahr 1791, wonach das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen nicht eingeschr\u00e4nkt werden d\u00fcrfe. Die KI \u00e4nderte also v\u00f6llig den Sinn und die Botschaft des Ausgangstextes aufgrund der Daten, mit denen sie \u201eerzogen\u201c worden war. Keine KI kann vern\u00fcnftiger sein als die Mehrheit ihrer Daten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wer \u00fcber die Trainingsdaten der KI bestimmt, bestimmt dar\u00fcber, wie die KI \u2013 und alle, die ihr folgen \u2013 die Welt sieht, einschlie\u00dflich solch sensibler Fragen wie Waffenbesitz, Abtreibung, Sterbehilfe, soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit. Deswegen lancierten KI-Ethiker*innen im Fr\u00fchjahr 2022 das <i>AI Decolonial Manyfesto<\/i>, das vor der kolonialen Ausl\u00f6schung nicht-westlicher Seins- und Wissensformen warnt und fordert, dass jede historisch marginalisierte Gemeinschaft in der KI zu Wort zu kommt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wie diese Inklusion alternativer Weltanschauungen praktisch aussehen soll, wei\u00df derzeit niemand so richtig. Sam Altman, der CEO des StartUps OpenAI, das ChatGPT entwickelt hat, stellt sich die Demokratisierung von KI in einem Interview Anfang 2023 so vor, dass es mehrere Versionen mit je anderen Sichtweisen geben wird, und schw\u00e4rmt sogar davon, dass Nutzer*innen ihrer ganz pers\u00f6nlichen KI die eigenen Werte werden einschreiben k\u00f6nnen.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a><\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Damit w\u00fcrde aber der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden, denn die Antwort auf die Kolonialisierungsgefahr kann nicht in der Best\u00e4rkung der Filterblase liegen. Zudem ist kaum zu erwarten, dass Microsoft, das ChatGPT in seine Suchmaschine Bing einbauen will, zugleich diese M\u00f6glichkeit der Personalisierung der KI schaffen wird. Nein, es wird einen ChatGPT in Bing geben und ein \u00c4quivalent in Google (Chatbot Bard), das unsere Fragen beantwortet. Und es wird sie mit der Perspektive und dem Akzent beantworten, den die Mehrzahl seiner Trainingsdaten ergibt. Es wird also gegen oder f\u00fcr sch\u00e4rfere Waffengesetze stimmen, je nachdem, ob seine Daten vor allem aus den USA oder Europa kommen oder, f\u00fcr die Suchmaschine Baidu, aus China.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Vielleicht liegt hier die eigentliche p\u00e4dagogische und bildungspolitische Herausforderung, die ChatGPT mit sich bringt. Denn Verbote (ChatGPT als Schreibhilfe zu benutzen) oder Gegentechnologien (das \u201edigitale Wasserzeichen\u201c, um ChatGPT-Texte zu identifizieren) werden nicht helfen. Oder will man wirklich fortan Essays handschriftlich und unter Aufsicht im Klassenraum schreiben lassen? Und was n\u00fctzt das Lamento, dass sich die Gedanken erst im Schreiben allm\u00e4hlich verfertigen, ChatGPT, wenn es das Schreiben \u00fcbernimmt, uns also um den Moment der Selbsterkenntnis beraubt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Man muss offensiver mit der Technologie umgehen, die sich nicht zur\u00fcck in die Box oder Flasche bringen l\u00e4sst. Wenn man nicht verbieten kann, dass ChatGPT k\u00fcnftig die Texte schreibt, muss man die von ChatGPT geschriebenen Texte nutzen, um \u00fcber das Schreiben zu sprechen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dies kann zun\u00e4chst durch eine Tiefenanalyse von Logik und Stil geschehen. Wo bleibt ChatGPT vage? Wo widerspricht es sich? Wo wiederholt es Allgemeinpl\u00e4tze? Welche Gegenargumente fallen einem ein? So k\u00f6nnte die Aufgabenstellung lauten, die sich auch gut als Gruppenarbeit zum gleichen Text organisieren lie\u00dfe, mit der Zusatzaufgabe, der KI eine bessere Antwort durch eine leicht ver\u00e4nderte Fragestellung abzuringen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Spannend w\u00e4re auch, k\u00fcnstlich interessante Diskurs-Schnittpunkte herzustellen. Indem man ChatGPT zum Beispiel bittet, einen Essay \u00fcber sich selbst aus der Perspektive der Kritischen Theorie im Stil von Edgar Allan Poe zu schreiben. Oder aus der Perspektive des Liberalismus im Stil von Goethe. Usw. Und dann analysiert man gemeinsam die Unterschiede.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Aber das ist noch nicht alles. Der n\u00e4chste Schritt w\u00e4re das Experiment mit verschiedentlich erzogenen und verschiedentlich temperierten ChatGPTs.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">1. Die Erziehung der KI h\u00e4ngt wie gesagt von den Trainingsdaten ab. Da w\u00e4re es nat\u00fcrlich spannend, ambivalente Themen wie Waffenbesitz, Abtreibung, Sterbehilfe, soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit von kulturell unterschiedlich dominierten KIs behandeln zu lassen. Das w\u00fcrde gewiss einiges Organisationsgeschick verlangen. Aber vielleicht l\u00e4sst sich auch das PALM-Konzept (Process for Adapting Language Models to Society) nutzen, mit dem nicht das zugrundeliegende Datenset ver\u00e4ndert wird, was zu aufwendig und teuer w\u00e4re, sondern eine existierende KI eine Feinabstimmung erf\u00e4hrt durch die Eingabe bestimmte Wertvorstellungen auf einer h\u00f6heren Verarbeitungsstufe. Wie ein Experiment von OpenAI zeigt, l\u00e4sst sich so eine rassistische KI leicht zu politisch korrektem Sprechen bewegen. (Solaiman\/Dennison 2021)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Stundenziel w\u00e4re die pers\u00f6nliche Erfahrung der Relativit\u00e4t von Werten und \u201eWahrheiten\u201c, an die sich eine Diskussion zu den Themen Post-Truth und Postmoderne anschlie\u00dfen lie\u00dfe, samt Abstimmung, zu welchen Themen die KI mit welchen Werten eingestellt werden soll.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">2. Die Temperatur der KI wiederum bezeichnet im Fachjargon den Wahrscheinlichkeitsfaktor, mit dem die KI operiert. Niedrige Temperatur bringt hoch wahrscheinliche Wort-Kombinationen, hohe Temperatur bringt ungew\u00f6hnliche, \u00fcberraschende Kombinationen. So l\u00e4sst sich mit Mainstream und Innovation experimentieren und stufenweise das eine gegen das andere ausspielen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">ChatGPT und andere KI-Applikationen sind nat\u00fcrlich auf niedrige Temperatur eingestellt. Weil sie der Weisheit der Menge vertrauen (im Digital-Jargon hei\u00dft dies: Crowd-Wisdom) und weil sie schon aus juristischen Gr\u00fcnden lieber einen Allgemeinplatz wiederholen, als eine heikle These zu formulieren. Wird so Quantit\u00e4t zum einzigen Qualit\u00e4tskriterium mit der Aussicht auf eine Mainstream-Kultur, in der alles Abwegige als absurd ignoriert wird? Welche Folgen h\u00e4tte das? Auch diese Unterrichtseinheit ist voller Z\u00fcndstoff in politischer wie philosophischer Hinsicht.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Genau hier ist die Bildungspolitik gefragt. Wenn der Eingriff der KI in die gesellschaftlichen Prozesse nicht verhindert werden kann, muss der Mensch bef\u00e4higt werden, kritisch mit der KI umzugehen. Er lernt dies am besten, im Umgang unter Aufsicht. So k\u00f6nnte ChatGPT genau das Gegenteil von dem bewirken, was nun allgemein bef\u00fcrchtet wird. Es k\u00f6nnte eine Diskussion veranlassen \u00fcber Werte und Perspektiven beim Denken, Sprechen und Schreiben statt des Endes von alledem.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dazu braucht es freilich Lehrer*innen, die sich die forsche Ablehnung teuflischer Technologien nicht als Tugend anrechnen, sondern darin das sehen, was es ist: Technophobie und Faulheit, p\u00e4dagogischer gesagt, die mangelnde Bereitschaft, sich mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen und ihr die Optionen abzuringen, die sie selbst anbietet, um den Schaden wieder gut zu machen, den sie zweifellos anrichten wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><em><strong class=\"western\">Prof. <\/strong><strong class=\"western\">DR. <\/strong><strong class=\"western\">Roberto Simanowksi<\/strong> ist promovierter Literatur- und habilitierter Medienwissenschaftler, mit dem Schwerpunkt digitalen Medien. Er hatte Professuren f\u00fcr German Studies an der Brown University in Providence, USA, und f\u00fcr Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t Basel und der City University of Hong Kong inne. Er ist Gr\u00fcnder und Herausgeber des Journals f\u00fcr Kunst und Kultur digitaler Medien dichtung-digital.org (1999-2014) und Autor von 16 B\u00fcchern zu Kunst, Kultur und Politik der digitalen Medien mit deutschen und amerikanischen Verlagen. Zudem ist der Principal Inverstigator beim Exzellenzcluster \u201eTemporal Communities\u201d an der Freien Universit\u00e4t Berlin.<\/em><\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span style=\"font-family: Agfa Rotis Sans Serif, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Literatur<\/span><\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Khader, Serene J. 2021: Decolonizing Universalism: A Transnational Feminist Ethic, Oxford.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Taylor, Charles 1994: The Politics of Recognition, in: Charles Taylor und Amy Gutmann (Hrsg.): <i>Multiculturalism: Examining the Politics of Recognition<\/i>, Princeton 1994, S. 25\u201373.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \">Anmerkungen:<\/h3>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i <\/a>StrictlyVC in conversation with Sam Altman vom 18. Januar 2023 (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ebjkD1Om4uw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ebjkD1Om4uw<\/a>).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2952],"tags":[3347,3346,3204,667],"autoren":[3348],"publikationen":[3345],"class_list":["post-19088","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-kuenstliche-intelligenz","tag-chatgpt","tag-kolonialismus","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-vorgaenge-artikel","autoren-roberto-simanowksi","publikationen-vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>ChatGPT und algorithmischer Kolonialismus - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/chatgpt-und-algorithmischer-kolonialismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"ChatGPT und algorithmischer Kolonialismus - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Seit ChatGPT ist die textverarbeitende Sparte der k\u00fcnstlichen Intelligenz in aller Munde. 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