{"id":19097,"date":"2024-01-22T12:18:39","date_gmt":"2024-01-22T11:18:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19097"},"modified":"2026-03-20T14:52:02","modified_gmt":"2026-03-20T13:52:02","slug":"intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/","title":{"rendered":"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-teaser-western\"><em>Neben immer wieder virulenten Prognosen, dass die K\u00fcnstliche Intelligenz einen Gro\u00dfteil menschlicher Arbeit \u00fcberfl\u00fcssig mache, existiert auch das Narrativ, dass \u201eintelligente\u201c Technologien (wie \u201eintelligente Roboter\u201c), statt zu einer menschenleeren Fabrik zur Kollaboration von Mensch und Roboter f\u00fchren w\u00fcrden. Anh\u00e4nger*innen dieser Heilsgeschichte behaupten, so den Fachkr\u00e4ftemangel zu reduzieren, unangenehme Arbeitst\u00e4tigkeiten an Roboter und KI-Technologien zu \u00fcbergeben und sogar eine Arbeitsreduktion des Menschen zu erm\u00f6glichen. Annabell Lamberth analysiert diesen soziotechnischen Diskurs, die damit verbundenen Vorstellungen von der Zukunft der Arbeit und die Positionen von Arbeitnehmervertretungen. Dies verortet sie in den Debatten um Industrie 4.0 und stellt die Frage, wie der Mensch (und nicht die Maschine) dabei ins Zentrum der Debatte r\u00fccken kann.<\/em><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und Robotik sind zwei verhei\u00dfungsvolle Technologien, die auf eine lange Geschichte gro\u00dfer Hoffnungen und Bef\u00fcrchtungen zur\u00fcckblicken. Sie sind seit Jahrzehnten im Diskurs \u00fcber die zuk\u00fcnftige Arbeitswelt recht dominant, meist verbunden mit der Frage, ob sie dem Menschen dienen oder ihn ersetzen werden. Seit einigen Jahren sind vor allem Verbindungen mit \u201eintelligenten\u201c Leichtbaurobotern Gegenstand diverser Prognosen einer nah bevorstehenden gesellschaftlichen Transformation. In den n\u00e4chsten Jahren erwartete Fortschritte im Bereich KI, welche eine immer engere Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen sowie die Durchdringung s\u00e4mtlicher Arbeitsbereiche erm\u00f6glichen sollen, dienen als regulatives Ideal. Dieses Ideal treibt nicht nur Wissenschaft und Industrie um, sondern ist Teil breit angelegter innovationspolitischer Programme und arbeitspolitischer Diskussionen. Im Einsatzfeld der deutschen Industrie, in der bisher haupts\u00e4chlich gro\u00dfe Roboter im Einsatz sind, die hinter Z\u00e4unen arbeiten, sollen in naher Zukunft fl\u00e4chendeckend flexible, \u201eintelligente\u201c Leichtbauroboter (sogenannte Cobots) Seite an Seite mit Menschen zusammenarbeiten und damit Arbeitsbereiche erschlie\u00dfen, in denen sich bislang eine Vollautomatisierung wirtschaftlich nicht lohnt oder r\u00e4umlich nicht eignet.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Soziotechnische Szenarien einer Mensch-Roboter-Zusammenarbeit erweitern die lange Zeit durch Substitutionsszenarien oder Rationalisierungs\u00e4ngste bestimmte Diskussion. Narrative wie \u201eHand in Hand mit dem Kollegen Roboter\u201c wirken bedrohlichen Zukunftsvorstellungen einer Abwertung oder gar Unterwerfung des Menschen durch KI und Robotik entgegen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass das Szenario einer komplement\u00e4ren Mensch-Maschinen-Zusammenarbeit, in der sich menschliche F\u00e4higkeiten (wie Kreativit\u00e4t und Erfahrung) harmonisch mit den F\u00e4higkeiten von Robotern (etwa Ausdauer und Kraft) erg\u00e4nzen, aktuell im \u00f6ffentlichen Diskurs Anklang findet (KUKA AG 2023). Das Szenario der Zusammenarbeit verspricht eine Humanisierung von Arbeit bei gleichzeitiger Verdopplung der Produktivit\u00e4t. Damit werden nicht nur Kapitalinteressen, sondern auch Arbeitnehmervertretungen adressiert. Neben weiteren Versprechen, die in ihrer Zuspitzung sogar auf gesellschaftliche Gro\u00dftrends wie den demografischen Wandel, Fachkr\u00e4ftemangel oder Klimawandel rekurrieren, bleiben viele Fragen der technischen Realisierbarkeit, betrieblichen Ausgestaltung und Integration in bestehende Produktionssettings bislang offen. Diese Unsicherheiten f\u00fchren zwar dazu, dass wir bisher nur abgespeckte Versionen (kleine, aber wenig autonome oder intelligente Roboterinstallationen) im realen Betriebsalltag beobachten k\u00f6nnen, machen aber, so die These, einen gro\u00dfen Teil der Wirkmacht einer <i>promising technology<\/i> (Hirsch-Kreinsen et al. 2016: 3) aus. Denn Cobots stellen zwar eine schon sicht- und anfassbare Technologie dar, die in \u00f6ffentlichkeitswirksamen Formaten (wie TED-Talks) Aufmerksamkeit erregen, die Ausgestaltung ihres technologischen Potenzials erscheint aber noch als frei gestaltbar. Ein technologisches Versprechen kann als ein Narrativ verstanden werden, das Akteur*innen Innovations- und Forschungspfade er\u00f6ffnet und Erwartungen mit Blick auf zuk\u00fcnftige Anwendungsm\u00f6glichkeiten rechtfertigt (Hirsch-Kreinsen 2023; van Lente and Rip 1998; Borup et al. 2006). Wie andere Technologien, die im Rahmen der Industrie 4.0 \u201egehyped\u201c werden, f\u00fchrt die Vorstrukturierung gesellschaftlicher Erwartungen \u2013 bei gleichzeitiger Unbestimmtheit \u2013 zu einer Anschlussf\u00e4higkeit f\u00fcr viele Akteur*innen und Arbeitsfelder, bis hin zu Bereichen, in denen der Einsatz von Robotern prinzipiell neu ist (beispielsweise der Pflege). Die M\u00f6glichkeit einer (Teil-)Automatisierung, in der der Mensch in der Arbeitswelt weiterhin eine wichtige Rolle spielt, hat bei Arbeitnehmervertretungen sowie Arbeitssystemgestalter*innen zu einer regelrechten Gestaltungseuphorie gef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dieser Beitrag stellt den Versuch einer differenzierten Perspektive auf die vorwiegend technikoptimistischen Erwartungen bez\u00fcglich des Einsatzes intelligenter, kollaborativer Roboter und ihren Effekten auf die zuk\u00fcnftige Arbeitswelt in der Industrie dar. Es geht in diesem Beitrag weder darum, eine fundierte Prognose, Technikfolgenabsch\u00e4tzung oder gar fortschrittspessimistische Dystopie zu liefern. Vielmehr sollen offene Fragen und Widerspr\u00fcche der Visionen einer engen Mensch-Roboter-Zusammenarbeit angerissen und diskutiert werden. Auch Arbeitnehmervertretungen tun gut daran, eine kritische Perspektive gegen\u00fcber hegemonialen technikeuphorischen Win-Win-Szenarien einzunehmen und alternative Zuk\u00fcnfte einer \u201edigitalen Transformation\u201c zu entwerfen, anstelle 4.0-Trends hinterherzujagen. Gewerkschaften sind sich zwar der Widerspr\u00fcchlichkeiten in technikutopischen Zukunftsdiskursen bewusst (Bader 2020), tun sich jedoch h\u00e4ufig schwer, herrschaftskritisch mit diesen umzugehen und haben in den vergangenen Jahren an Mitgliedern und Verhandlungsmacht verloren. Im Folgenden soll zun\u00e4chst der \u00fcbergeordnete Diskurs um die Industrie 4.0 und die Rolle menschlicher Arbeitskraft in diesem betrachtet werden. Im Anschluss folgt eine kurze Einf\u00fchrung in die <i>Promising Technology Cobots<\/i> und ihre Versprechen. Im zweiten Teil soll das Narrativ der neuartigen Kombination intelligenter Robotik und menschlicher Arbeitskraft als Win-Win-Szenario kritisch hinterfragt, und es soll beleuchtet werden, welche Rolle Arbeitnehmervertretungen im \u00f6ffentlichen Diskurs um die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit zwischen Menschen und intelligenten Robotern einnehmen.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"arbeiten-in-der-industrie-40-von-der-technikzentrierten-zur-menschzentrierten-vision\">Arbeiten in der Industrie 4.0 &ndash; Von der technik&shy;zen&shy;trierten zur mensch&shy;zen&shy;trierten Vision<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Szenarien einer digitalen Transformation durch innovative Technologien existieren seit einigen Jahren. Dies erfolgt im Rahmen einer Debatte um eine bevorstehende \u201evierte industrielle Revolution\u201c, in der Deutschland seine vermeintliche internationale Spitzenposition in der Produktion sichern und ausbauen soll (Deutscher Bundestag 2020; Kagermann et al. 2013). Im Gegensatz zu vorangegangenen \u201eindustriellen Revolutionen\u201c (Mechanisierung, Elektrifizierung oder Automatisierung), handelt es sich bei der \u201evierten industriellen Revolution\u201c nicht um eine aus der Praxis hervorgehende Transformation, sondern eine Ansage von oben (Hausstein 2018: 10; Kagermann 2014). Entsprechend wenig findet die Perspektive der Arbeiter*innen und ihre Bed\u00fcrfnisse Eingang. Sie erscheinen h\u00e4ufig eher als Objekte der digitalen Transformation, die sich anpassen m\u00fcssen. Anstelle einer Revolution kann somit eher von einer Agenda gesprochen werden, welche ma\u00dfgeblich durch Industrieverb\u00e4nde und die Bundesregierung vorangetrieben wird und immer wieder neue Schl\u00fcsseltechnologien in den Mittelpunkt stellt (Pfeiffer 2015a; Pfeiffer 2017). Inhaltlich weist der Diskurs zun\u00e4chst starke Parallelen zur \u00e4lteren <i>Computer Integrated Manufacture<\/i> (CIM) auf, indem es zun\u00e4chst vor allem um die \u201etechnische Integration von CPS [Cyberphysical Systems] in die Produktion und die Logistik sowie die Anwendung des Internets der Dinge und Dienste in industriellen Prozessen\u201c (Kagermann et al. 2013: 18) ging. Im Agenda-Setting scheint sich der Diskurs jedoch weiterentwickelt zu haben, indem anstelle bedrohlicher Szenarien einer \u201emenschenleeren Fabrik betont wird, der Mensch solle im Mittelpunkt der zuk\u00fcnftigen Produktion stehen\u201c (Fraunhofer SCS 2023). Dabei wird aber prim\u00e4r \u201eauf die technische Machbarkeit fokussiert; die tats\u00e4chliche Realisierbarkeit wird zun\u00e4chst weitestgehend ausgeblendet\u201c (Huchler 2015: 59).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Erwartungen hinsichtlich m\u00f6glicher gesellschaftlicher Transformationen in der Folge von Industrie 4.0 sind noch diffus, wenngleich weitgehende Einigkeit dar\u00fcber besteht, dass die Umsetzung der Vision nicht nur technologische, sondern soziale Innovationen beinhalten soll, die auf gesellschaftliche Probleme wie den demografischen Wandel, Fachkr\u00e4ftemangel oder den Klimawandel abzielen (Hausstein 2018: 11)<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a>. Obschon es eine un\u00fcberschaubare Zahl technischer Innovationen sind, welchen im Industrie-4.0-Diskurs ein entscheidender Einfluss zugeschrieben wird, so scheinen in den letzten Jahren soziotechnische Konstellationen, wie eine KI-Mensch-Zusammenarbeit und Assistenzsysteme die Diskussion zu dominieren (Berthold 2016; Fornell et al. 2021). Begr\u00fcndet werden diese Szenarien nicht nur normativ, sondern auch mit Grenzen in der technischen Machbarkeit einer Vollautomatisierung. So zeigten viele Studien, dass \u2013 entgegen popul\u00e4rer Prognosen einer \u201emenschenleeren Fabrik\u201c \u2013 nicht davon auszugehen ist, dass der Mensch in naher Zukunft \u00fcberfl\u00fcssig wird<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote2sym\" name=\"sdendnote2anc\"><sup>ii<\/sup><\/a>. Denn es fehlt in medial wirksamen dystopischen Prognosen h\u00e4ufig die Ber\u00fccksichtigung von informellem oder nicht-formalisierbarem Wissen, welches auch f\u00fcr Routine-Aufgaben als entscheidend bewertet werden kann und nicht einfach automatisierbar sei. Gerade deshalb bef\u00f6rdern neue technische Entwicklungsans\u00e4tze in den Bereichen maschinelles Lernen, <i>Deep Learning<\/i>, Bild- und Sprachverarbeitung sowie Sensorik die Vision einer Zusammenarbeit zwischen Menschen und digitalen Artefakten (Schulz-Schaeffer et al. 2020: 2). Der Schwerpunkt des Diskurses verschiebt sich von der Substitution zur Zusammenarbeit, indem erwartet wird, dass Menschen und Technologien gemeinsam nicht-routinem\u00e4\u00dfige kognitive und manuelle Aufgaben ausf\u00fchren und damit Wertsch\u00f6pfungspotenziale freisetzen w\u00fcrden (Decker et al. 2017). Die Vision einer Rationalisierung, die den Menschen nicht ersetzt, sondern auch in Zukunft zu einem wichtigen Bestandteil der Produktion erkl\u00e4rt und seine Arbeitsqualit\u00e4t erh\u00f6ht, f\u00fchrte zu einer Anschlussf\u00e4higkeit an gro\u00dfe gesellschaftliche Herausforderungen. Der Ansatz wird als Chance betrachtet, Arbeit ges\u00fcnder und kreativer zu gestalten.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auch Gewerkschaften (insbesondere die IG Metall) betrachten die neuen menschzentrierten Transformationsl\u00f6sungen f\u00fcr die Industrie als eine M\u00f6glichkeit, das in den 1970er Jahren aufgelegte Programm einer \u201eHumanisierung der Arbeitswelt\u201c (Sauer 2011: 22) wieder aufleben zu lassen und auf die Digitalisierung auszurichten (Bochum 2015: 33). In einer Mensch-Roboter-Kollaboration, die die spezifischen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen von menschlicher Arbeit und technischer Automation identifiziert, sehen sie \u2013 im Gegensatz zu fr\u00fcheren technikzentrierten Konzepten \u2013 Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der menschlich-sozialen Komponenten (Bochum 2016: 37). W\u00e4hrend immer mehr Technologien auf den Markt kommen, bleiben jedoch neue Formen der Arbeitsorganisation bislang weitgehend aus. Angesichts der technikutopischen Aussichten, die vor allem von Hersteller*innen und Industrieverb\u00e4nden in den Diskurs gebracht werden, sollte nicht aus dem Blick geraten, dass neue technologische M\u00f6glichkeiten nicht automatisch zur \u00dcberwindung von Widerspr\u00fcchen und Schwierigkeiten der Arbeitswelt f\u00fchren. Dies bleibt eine soziale und \u00f6konomische Frage. So haben vergangene Entwicklungen der Arbeit gezeigt, dass Technologien, die den Menschen unterst\u00fctzen sollten (Computer und IT-Programme), zu Arbeitsverdichtung, Entgrenzung und psychischen Belastungen gef\u00fchrt haben, statt zu verbesserten Arbeitsbedingungen. In der Industrie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Taktzeiten verk\u00fcrzt, ganzheitliche Aufgabenzuschnitte wurden zur\u00fcckgenommen und teilautonome Arbeit wurde in gef\u00fchrte Gruppenarbeit umgewandelt. (Pfeiffer 2015b: o. S.)<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"zur-rolle-der-gewerkschaften-in-der-industrie-40-ein-spannungsverhaeltnis\">Zur Rolle der Gewerk&shy;schaften in der Industrie 4.0 &ndash; Ein Spannungs&shy;ver&shy;h&auml;ltnis<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Gewerkschaften und Betriebsr\u00e4te folgen in ihrer Argumentation h\u00e4ufig der Dichotomie zwischen technikzentrierten (ohne Ber\u00fccksichtigung der sozialen Folgen) und menschenzentrierten Szenarien. W\u00e4hrend Ersteres die sozialen Folgen nicht ber\u00fccksichtigt, w\u00fcrde Letzteres eine humane Arbeitsentwicklung erm\u00f6glichen (Schadt 2020: 44). Die digitale Transformation sei ohnehin unaufhaltsam und es k\u00e4me nun \u201edarauf an, sich f\u00fcr eine arbeitszentrierte Entwicklung zu engagieren [\u2026] die die Erwerbst\u00e4tigen in den Mittelpunkt stellt\u201c (Schr\u00f6der\/Urban 2016: 7f.).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Das gemeinsame Anliegen von Betriebsr\u00e4ten und Gewerkschaften ist es, sich gestaltend in den Diskurs einzubringen und f\u00fcr \u201eGute Digitale Arbeit\u201c zu sorgen. Gewerkschaften stehen schon aufgrund ihrer Hauptmerkmale \u2013 der Dualit\u00e4t tariflicher und betrieblicher Handlungs- und Regulierungsarenen, dem intermedi\u00e4ren Charakter sowie der korporatistischen Form der Interessenvertretung \u2013 im Industrie-4.0-Diskurs im Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen Kapitalinteressen und Mitarbeiter*inneninteressen (Haipeter 2011: 7-9). So verfolgen sie in ihrem Gestaltungsdiskurs einen Kompromiss zwischen den Interessen der Kapitalgeber*innen und den Interessen der Mitarbeiter*innen. \u201eBei grundlegenden Zukunftsfragen sitzen Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte, Wirtschaft und Gewerkschaften in einem Boot. Es geht letztlich darum, den digitalen Transformationsprozess gemeinsam zu gestalten, damit wir ihn erfolgreich bestehen k\u00f6nnen\u201d (Hoffmann\/Suchy 2016: 30f.). So geht es meist weniger um organisierten Arbeiterkampf, sondern die h\u00e4ufig sozialpartnerschaftliche Aushandlung mit dem Ziel, die langfristigen Interessen von Mitarbeiter*innen \u201emachtvoll in einem eingespielten Kompromissrahmen\u201d (Haipeter 2011: 10) zu repr\u00e4sentieren. \u201eDie gewerkschaftliche Korrektur im Interesse der Belegschaft sei \u201alangfristig\u2019 identisch mit dem \u201aeigentlichen Interesse\u2019 des Kapitals. So wird das Gewinninteresse des Kapitals, welches unvereinbar ist mit dem Lohninteresse der Besch\u00e4ftigten, zu einem internen Widerspruch zwischen kurz- vs. langfristigem Interesse des Kapitals verkl\u00e4rt\u201c (Schadt 2020: 44). Im Folgendem soll am Beispiel der Vision einer Mensch-Roboter-Kollaboration im Einsatzfeld der Industrie, das Widerspr\u00fcche der Vision der Teilautomatisierung er\u00f6ffnet, betrachtet werden.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"vom-grossindustrieroboter-zum-kollaborativen-leichtbauroboter\">Vom Gro&szlig;in&shy;dus&shy;trie&shy;ro&shy;boter zum kolla&shy;bo&shy;ra&shy;tiven Leicht&shy;bau&shy;ro&shy;boter<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Was ist ein kollaborationsf\u00e4higer Roboter, und was ist das Neue an ihm im Vergleich zu Gro\u00dfindustrierobotern? Im Gegensatz zu anderen Einsatzfeldern (beispielsweise der Pflege) f\u00fcr kollaborationsf\u00e4hige Leichtbauroboter, sind in einigen Branchen der Industrie schon lange Roboter im Einsatz. 80 Prozent aller Industrieroboter sind in kapitalintensiven Branchen wie der Automobil-, Elektronik- und Elektroindustrie vorzufinden. Diese haben stark durch die Produktivkraft dieser Automatisierungsl\u00f6sung profitiert. (Schulz-Schaeffer et al. 2020: 3) Cobots sind \u201ekleiner und leichter als die klassischen Industrieroboter, haben weniger gef\u00e4hrliche Geh\u00e4usekanten, sind aber insbesondere auch mit integrierten, sicheren Sensoren ausgestattet\u201d (Haag 2015: 61). W\u00e4hrend der Gro\u00dfindustrieroboter hinter sicheren Barrieren, in K\u00e4figen oder hinter Lichtvorh\u00e4ngen installiert ist, um Menschen in sicherer Entfernung zu halten, sollen Cobots erm\u00f6glichen, dass menschliche und robotische Arbeitskr\u00e4fte sicher \u201eshoulder-by-shoulder\u201c (Hentout et al. 2019: 765) in einem gemeinsamen Arbeitsraum T\u00e4tigkeiten ausf\u00fchren k\u00f6nnen (El Zaatari et al. 2019: 163). Im Gegensatz zu Gro\u00dfindustrierobotern, die in den meisten F\u00e4llen \u00fcber einfache Abfolgen von Aufgaben verf\u00fcgen und deren Ausf\u00fchrungsreihenfolge statisch sind, ben\u00f6tigen Cobots keine aufwendige Programmierung, geringe Investitionen (sie sind ab 10.000 Euro zu erwerben) und sind r\u00e4umlich flexibel einsetzbar (Haddadin et al. 2011: 167f). Damit versprechen sie vor allem kleinen und mittelst\u00e4ndigen Unternehmen einen Produktivkraftsprung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die N\u00e4he der Zusammenarbeit wird in der Forschungsliteratur und im \u00f6ffentlichen Diskurs unterschiedlich klassifiziert. Omnasch et al. (2016: 5) und Hentout et al. (2019) unterscheiden die drei folgenden Formen:<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Szenarien in denen Mensch und Roboter nicht direkt interagieren, der Roboter folglich in einer vom Menschen abgegrenzten Zelle Teile vormontiert und der Mensch sie weiterverarbeitet oder umgekehrt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Szenarien einer Mensch-Roboter-Kooperation, das hei\u00dft, Mensch und Roboter verfolgen in ihrer Interaktion ein gemeinsames Ziel, die Handlungen sind jedoch nicht direkt miteinander verkn\u00fcpft und zeichnen sich durch eine definierte und vorprogrammierte Aufgabenteilung aus. Die Aufgabe des Roboters liegt in dieser Form der Zusammenarbeit beispielsweise darin, eine Maschine zu best\u00fccken, w\u00e4hrend Mitarbeiter*innen diesen laufend mit Teilen versorgen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Mensch-Roboter-Kollaboration, die h\u00e4ufig als \u201eK\u00f6nigsdisziplin\u201c bezeichnet wird, stellt die direkte, situativ koordinierte Zusammenarbeit zwischen Mensch und k\u00fcnstlich-intelligenten Roboter mit gemeinsamen Zielen dar, wie sie im \u00f6ffentlichen Diskurs und Marketing h\u00e4ufig inszeniert wird. Der Roboter erfasst die Bewegungsmuster des Menschen und passt sich seinen Bewegungen an. Bei kontaktloser Kollaboration werden stattdessen Aktionen mithilfe von Informationsaustausch etwa anhand von direkter Kommunikation wie Sprache, Gestik oder indirekte Kommunikation, wie Gesichtsausdruck koordiniert (Hentout et al. 2019: 765).<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Entgegen den gro\u00dfen Erwartungen und der fortgeschrittenen technischen Reife kollaborationsf\u00e4higer Roboter, handelt es sich mit Blick auf die Praxis in den wenig realen Eins\u00e4tzen aber bislang meistens um eine Koexistenz (Haag 2015; Wann\u00f6ffel et al. 2020).<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"ki-und-robotik-als-loesung-gesellschaftlicher-grosstrends\">KI und Robotik als L&ouml;sung gesell&shy;schaft&shy;li&shy;cher Gro&szlig;trends?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die optimistischen Prognosen eines fl\u00e4chendeckenden Einsatzes von sich autonom fortbewegenden Robotern, die einfach programmierbar, durch eine gro\u00dfe Produktpalette universell integrierbar und mit dem Menschen \u201eHand in Hand\u201c zusammenarbeiten, sollten somit nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass diese bisher kaum in realen Produktionsumgebungen zu finden sind (Schulz-Schaeffer et al. 2020: 7). Der aktuellen Statistik des Weltroboterverbandes <i>International Federation of Robotics<\/i> (IFR) zufolge geh\u00f6rt Deutschland mit einem Marktanteil von 36 Prozent in der EU nach wie vor zu den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Robotik-Anwendern weltweit (IFR 2023). \u201eDie deutsche Wirtschaft hat einen neuen Spitzenwert beim Einsatz von Industrie-Robotern erreicht: Der operative Bestand stieg auf 259.636 Einheiten \u2013 plus 5 % im Vergleich zum Vorjahr [\u2026] Von 2017 bis 2022 wuchs die Produktion von Industrierobotern in Deutschland um durchschnittlich 6 % pro Jahr\u201c (IFR 2023). Wie hoch die Nachfrage und die tats\u00e4chliche Anzahl an installierten Cobots ist, l\u00e4sst sich jedoch schwer beurteilen. So unterscheiden Statistiken, wie die des IFR nicht nach Modell oder Zusammenarbeitsform. Au\u00dferdem sind die Begriffe <i>Cobot<\/i> oder <i>Leichtbauroboter<\/i> nicht gesch\u00fctzt, was einen \u00dcberblick zus\u00e4tzlich erschwert. Expert*innen zufolge sind zumindest vor wenigen Jahren kaum Leichtbauroboter oder gar Mensch-Roboter-Kollaborationen im tats\u00e4chlichen Einsatz zu beobachten gewesen (Pfeiffer 2019; Haag 2015; Wann\u00f6ffel et al. 2020). Dies liegt vor allem an einem Missmatch der kollaborationsf\u00e4higen Leichtbauroboter mit etablierten Produktionsregimen und fehlenden Innovationen in der Arbeitsorganisation (Pfeiffer 2019; Butollo\/de Paiva Lareiro 2020). Kollaborationen (die Arbeit Hand in Hand) zeigt sich bislang in Bezug auf Sicherheit <i>und<\/i> produktiven Nutzen als sehr voraussetzungsreich. So kann der Roboter zwar schon eingesetzt werden, um Menschen bei Routineaufgaben und schweren Lasten zu unterst\u00fctzten, wird aber aufgrund von Nachteilen bez\u00fcglich aufwendiger Sicherheitskonzepte und ausbleibender Produktivit\u00e4tssteigerung zumindest in der Kollaboration selten eingesetzt (Buxbaum\/Kleutges 2015: 61).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Warum gilt trotzdem die Vision einer zuk\u00fcnftig fl\u00e4chendeckenden Mensch-Roboter-Kollaboration weiterhin als vielversprechende Zukunftsvision und vor allem Investitionsobjekt? <i>Erstens<\/i> ist es vor allem die performative Kraft, die Vorf\u00fchrungen prototypisch realisierter intelligenter, autonomer Leichtbauroboter entfalten und \u00fcber etwa sozialen Netzwerken oder Messen publik gemacht werden (Bischof 2017; Hausstein 2018: 10). <i>Zweitens<\/i> scheinen Unsicherheiten bez\u00fcglich erwarteter gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Arbeitskr\u00e4ftemangel, zu \u00fcberwiegen. So erreichte einer Studie von Interact Analytics zufolge die Investition in Cobots 2021 ihren H\u00f6hepunkt und legte 45 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr zu (Xiao 2022). \u201eKollaborative Roboter werden als eine Art Zukunftssicherung eingesetzt, weil die Pandemie so viel Unsicherheit schafft, dass die Unternehmen nicht wissen, was sie als n\u00e4chstes erwartet\u201c (K-Zeitung 2022). Dennoch ist im Vergleich zu traditionellen Industrierobotern die Neuinstallation kollaborativer Systeme recht gering. Es wird davon ausgegangen, dass aktuell der Gro\u00dfteil der kollaborationsf\u00e4higen Roboter nicht mit Menschen zusammen, sondern koexistierend arbeiten. <i>Drittens<\/i> ist die Kollaboration in die Vision einer vollvernetzen <i>Smart Factory<\/i> eingebettet und wird mit weiteren vielversprechenden Zukunftstechnologien \u2013 insbesondere KI-Systeme und Autonome Systeme \u2013 verkn\u00fcpft.<\/p>\n<blockquote class=\"western\">\n<p>\u201eIn der Industrie k\u00f6nnen Autonome Systeme beispielsweise [\u2026] bei Mensch-Roboter-Kollaborationen zum Einsatz kommen. Sie sollen damit all jene aus dem Industrie-4.0-Diskurs bekannten Zielsetzungen realisieren: eine gleichzeitige Beschleunigung und Flexibilisierung der Produktion sowie ein h\u00f6herer Grad an Individualisierung der Produkte\u201c (Hirsch-Kreinsen\/Kara\u010di\u0107 2019: 11).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Fortschritte im Bereich Autonomie, F\u00fchlen, r\u00e4umlicher Wahrnehmung oder Objekterkennung w\u00fcrden ungeahnte M\u00f6glichkeiten freisetzen und doch noch das Win-Win-Szenario einer Entlastung und Aufwertung menschlicher Arbeit bei gleichzeitigem Flexibilit\u00e4ts- und Produktivit\u00e4tsgewinn erlauben. In Verbindung mit k\u00fcnftig realisierbaren Schnittstellenl\u00f6sungen seien Szenarien einer engen Zusammenarbeit mit Cobots in den n\u00e4chsten Jahren praxistauglicher. Das w\u00fcrde sich auf die Rolle des Menschen in der Arbeitswelt auswirken. <i>Viertens<\/i> w\u00e4re noch die Annahme der Gestaltbarkeit soziotechnischer Systeme: Im Zuge der Industrie-4.0-Vision haben sich ganze Gesch\u00e4ftsmodelle herausgebildet. So bieten Agenturen Beratungsleistungen f\u00fcr die Integration von Technologien in Produktionssysteme an. Au\u00dferdem arbeiten Arbeitswissenschaftler*innen an Konzepten, die versuchen, wirtschaftliche Probleme und humane Anspr\u00fcche zu verbinden (Pfeiffer 2019: 175). So hat Fraunhofer bereits ein Konzept zur systemischen Automatisierungs-Potenzialanalyse (APA) entwickelt, welche individuelle Mensch-Roboter-Kollaborationsanwendungen erm\u00f6glichen soll (Fraunhofer IPA 2023). Der Einsatz neuer Technologien kann einerseits tats\u00e4chliche Chancen einer Humanisierung von Arbeit (verbesserte Ergonomie, anspruchsvollere T\u00e4tigkeiten) er\u00f6ffnen, weshalb sich Arbeitssystemgestalter*innen um Mitwirkung bem\u00fchen. Andererseits sind schon jetzt Widerspr\u00fcche in den Versprechungen erkennbar, mit denen man sich auseinandersetzen sollte, um m\u00f6glichen negativen Folgen f\u00fcr menschliche Arbeiter*innen fr\u00fchzeitig entgegenzuwirken. Schlie\u00dflich zeigt sich mit Blick auf die gegenw\u00e4rtige Praxis schon jetzt \u2013 angesichts der kapitalistischen Produktionsweise wenig \u00fcberraschend \u2013, dass die Bed\u00fcrfnisse des Menschen nur im Mittelpunkt stehen, wenn die Technologie auch wirtschaftlich \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Im Folgenden sollen die im Zukunftsdiskurs dominanten Narrative einer Humanisierung von Arbeit durch menschzentrierte teilautomatisierte L\u00f6sungen exemplarisch am Einsatz von Cobots in der zuk\u00fcnftigen deutschen Industrie gezeigt werden.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"arbeit-der-zukunft-in-der-industrie-40-eine-humanere-arbeitswelt-durch-ki-und-kollaborationsfaehige-roboter\">Arbeit der Zukunft in der Industrie 4.0: Eine humanere Arbeitswelt durch KI und kolla&shy;bo&shy;ra&shy;ti&shy;ons&shy;f&auml;&shy;hige Roboter?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Cobot-Entwickler*innen und Expert*innen der Mensch-Roboter-Interaktion, die kollaborative Arbeitsprozesse entwerfen, und die Hersteller*innen, die sie implementieren, charakterisieren die neue Mensch-Roboter-Kollaboration Folgenderma\u00dfen: Cobots entlasten Arbeiter*innen von anstrengenden und sich wiederholenden Aufgaben, ersetzen sie aber nicht (Schulz-Schaeffer et al. 2020: 8). Diese Versprechen erweisen sich im \u00f6ffentlichen Diskurs als dominant und erwecken zun\u00e4chst den Anschein, der Mensch w\u00fcrde endlich in den Mittelpunkt ger\u00fcckt werden. Auch im gewerkschaftlichen Diskurs werden Technologien als Werkzeuge betrachtet, die Menschen helfen, ihre Arbeit einfacher, schneller oder besser zu erledigen. Es wird davon ausgegangen, dass kollaborative Roboter \u201eihre K\u00e4fige verlassen\u201d (Hoffman\/Suchy 2016: 6) und \u201eeine neuartige Interaktion von Mensch mit smarten Maschinen\u201d (Hoffmann\/Suchy 2016: 17) erm\u00f6glichen, was den Stellenwert des Menschen in der Produktion erhalten w\u00fcrde. Auf der anderen Seite wird von Gewerkschaften die Gefahr einer Leistungsverdichtung durch digitale Assistenzsysteme angef\u00fchrt. \u201eDigitalisierungsprozesse werden derzeit so durchgef\u00fchrt, dass sie mit erh\u00f6hter Arbeitshetze verbunden sind\u201c (DGB Index Gute Arbeit 2017). Auch zuk\u00fcnftige Kombinationen mit KI werfen Unsicherheiten und arbeitsrechtliche Fragen der Regulierbarkeit auf. Eine Unterwerfung des Menschen durch \u201eintelligente\u201c Roboter ist zwar nicht absehbar, jedoch ist denkbar, dass Cobots in Verbindung mit Zukunftstechnologien Schlussfolgerungskompetenz erlangen k\u00f6nnten, die in Verbindung mit dem Zugriff auf riesige Datenmengen sowie weit verzweigte Sensornetzwerke in gewissen Grenzen als \u201eIntelligenz\u201c interpretiert werden kann. Auch dann w\u00fcrden sie keine normativen Absichten verfolgen (Haag 2015: 64), jedoch w\u00fcrden sich Fragen des Umgangs mit St\u00f6rungen, Manipulation, Haftung, Datenschutz und Aufgabenverteilung neu stellen. \u201eUm die Risiken zu minimieren, ohne die Chancen verstreichen zu lassen, brauchen wir daher eine gesetzliche Regulierung von KI-Anwendungen im Allgemeinen und beim Einsatz im Arbeitskontext im Besonderen\u201c (Albrecht\/G\u00f6rlitz 2021: o.S.). Eine gewerkschaftliche Strategie, die in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewinnt, ist die fr\u00fchzeitige Beurteilung technologischer Einsatzfelder im Arbeitskontext mittels Foresight-Methoden. \u201eUm weitestgehend ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, dass den Besch\u00e4ftigten durch den Einsatz von KI ein Nachteil entsteht, muss eine umfassende arbeitsfokussierte Technikfolgenabsch\u00e4tzung vorgenommen werden. Unmittelbar damit verbunden ist die Frage nach dem konkreten Einsatzzweck\u201c (Albrecht\/G\u00f6rlitz 2021: o. S.). Gerade in Bezug auf die Erhebung und Nutzung von Daten wird die verbindliche Aushandlung von \u201eZukunftsvereinbarungen\u201c als wichtig erachtet. Die Durchf\u00fchrung einer Gef\u00e4hrdungsbeurteilung erscheint f\u00fcr die in das Mensch-Roboter-Kollaborationssystem integrierten Arbeitspl\u00e4tze unerl\u00e4sslich. (Wann\u00f6ffel et al. 2020: 21; Haipeter\/Korfl\u00fcr\/Schilling 2018) Entscheidend ist, welche Daten durch den Roboter erhoben werden, welchem Zweck sie dienen und wer sie einsehen kann. Dem durch die IG-Metall (2020: 21) herausgegebenen <i>Leitfaden zur Einf\u00fchrung von Mensch-Roboter-Kollaboration<\/i> zufolge, ist entscheidend, dass Betriebsr\u00e4te ein Grundwissen dar\u00fcber haben, welche Daten der Roboter aufnehmen kann und welche nicht. \u201eEntscheidend [\u2026] ist der Spagat von wirtschaftlicher Effizienz und der Wahrung der Pers\u00f6nlichkeitsrechte der Besch\u00e4ftigten\u201c (Suchy\/Hoffmann 2016: 10f).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Den Risiken und unsicheren Entwicklungspfaden in Zusammenhang mit autonomen Systemen und KI zum Trotz ist es vor allem die Hoffnung, mit Cobots und anderen soziotechnischen Systemen eine L\u00f6sung f\u00fcr den bevorstehenden demografischen Wandel und damit verkn\u00fcpften Fachkr\u00e4ftemangel zu finden, der die verschiedenen Akteur*innengruppen und Interessen vereint. So stehen nicht nur Unternehmen vor dem Problem fehlender beziehungsweise alternder Arbeitskr\u00e4fte, sondern auch Gewerkschaften, deren Mitgliederzahlen sinken und die sich deshalb an Arbeitsstrukturver\u00e4nderungen anpassen m\u00fcssen.<\/p>\n<blockquote class=\"western\">\n<p>\u201eBis zum Jahr 2025 verdoppelt sich die Zahl der Menschen an den Produktionslinien, die \u00e4lter als 55 Jahre sind. [\u2026] Ein Ersatz durch j\u00fcngere Fachkr\u00e4fte wird immer schwieriger. Deren Arbeitskraft k\u00f6nnte zumindest teilweise durch den vermehrten Robotereinsatz kompensiert werden, ohne dass erwerbsf\u00e4hige Mitarbeiter zur Disposition gestellt werden\u201c (Gl\u00fcck 2022: 50).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Das dominante technikutopische Narrativ lautet, dass neue Mensch-Technik-Zusammenarbeitskonstellationen die St\u00e4rken \u00e4lterer Arbeitnehmer*innen in Bezug auf ihre Erfahrung und soziale Kompetenz nutzen und gleichzeitig ihre im Alter abnehmenden sensorischen und k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten durch assistierende Leichtbauroboter kompensieren.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Cobots verf\u00fcgen tats\u00e4chlich \u00fcber das Potenzial, Arbeiter*innen von schweren Lasten zu befreien. Sie k\u00f6nnen f\u00fcr ergonomischere Arbeitspl\u00e4tze sorgen (Huchler 2022; Bergmann 2020). Auch die Befreiung menschlicher Arbeitskr\u00e4fte von langweiligen und anstrengenden Aufgaben ist prinzipiell m\u00f6glich. \u201eJenseits des Hypes um Cobots [\u2026] wird ein Nachteil selten erw\u00e4hnt: Roboter, die neben dem Menschen arbeiten, agieren weit unterhalb ihrer m\u00f6glichen Effizienz, sprich ihrer Aktionsgeschwindigkeit\u201c (Bergmann 2020: 49). Das hei\u00dft: Cobots m\u00fcssen zugunsten des Arbeitsschutzes ihre Beschleunigung in der Interaktion (Ber\u00fchrungskontakt) mit dem Menschen begrenzen und agieren damit so langsam wie ein Mensch (Bergmann 2020: 49).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Realistisch stellt sich somit die Frage, ob Fertigungsbetriebe bereit sind, Produktivit\u00e4tsverluste durch Geschwindigkeitsreduzierung in Kauf zu nehmen beziehungsweise, ob sie es sich vor den im Industrie-4.0-Diskurs dramatisch geschilderten versch\u00e4rfenden globalen Wettbewerbsbedingungen leisten k\u00f6nnen. Als Argument daf\u00fcr w\u00fcrde sprechen, eine langfristige Investition in die Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter*innen und damit einem Erhalt ihrer Produktivkraft zu t\u00e4tigen. Dann w\u00fcrde sich aber die Frage stellen, wieso dann nicht schon mehr assistierende Roboter im praktischen Einsatz zu finden sind oder warum das doppelte Versprechen von Produktivit\u00e4tssteigerung und erh\u00f6hter Arbeitsqualit\u00e4t \u00fcberhaupt notwendig ist, um den Einsatz zu legitimieren. Selbstverst\u00e4ndlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich durch Fortschritte im Bereich anderer Technologien, etwa Sensorik oder KI die Amortisationsdauer verk\u00fcrzen lassen k\u00f6nnte. Aber selbst dann, wie der Arbeitswissenschaftler Detlef Gerst (2019: 122) richtig anf\u00fchrt, ist es \u201enicht das vorrangige Ziel von Unternehmen, die Ergonomie zu verbessern, sie wollen vor allem Produktivit\u00e4t und Gewinne erh\u00f6hen\u201c. Selbst wenn sich passende Nutzungsregime mit fortschreitenden Bem\u00fchungen von Arbeitsgestalter*innen im industriellen Bereich etablieren lassen w\u00fcrden, die den Primat der Wirtschaftlichkeit erf\u00fcllen k\u00f6nnten, so werden zun\u00e4chst Investitionen in die Integration der neuen Technologie (Sicherheitsinfrastruktur, Umbauma\u00dfnahmen etc.) sowie Qualifizierungsma\u00dfnahmen von N\u00f6ten, bevor das doppelte Produktivkraftversprechen eingel\u00f6st werden kann. Dabei werden doch gerade kleinen und mittleren Unternehmen mit Cobots niedrige Investitionskosten versprochen, damit sie im Zuge erwarteter versch\u00e4rfter Wettbewerbsbedingungen \u201eSchritthalten\u201c k\u00f6nnen (Einertshofer 2018; BMBF 2018). Verbesserungen in der Gesundheit sind, so Gerst (2019: 122), erst dann zu erwarten, wenn das bereits bestehende Regelwerk des Arbeitsschutzes in den Betrieben konsequent angewendet wird. So d\u00fcrften nur Techniken verwendet werden, welche die Gesundheit der Besch\u00e4ftigten und deren Wohlbefinden nicht gef\u00e4hrden. Diese Regelwerke seien allerdings in der Praxis nur l\u00fcckenhaft bekannt und scheitern auch h\u00e4ufig, weil die Durchsetzungsf\u00e4higkeit der Betriebsr\u00e4te zu gering ist.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auch die Befreiung menschlichen Arbeiter*innen von monotonen Routinet\u00e4tigkeiten ergibt sich nicht aus der rein technischen M\u00f6glichkeit. Hegemonial wird von einer Aufgabenverteilung ausgegangen, die zur Aufwertung menschlicher Arbeit (kreativere, abwechslungsreichere Aufgaben) f\u00fchrt. \u201eDie Arbeiter k\u00f6nnen sich stattdessen auf komplexere Aufgaben konzentrieren, f\u00fcr die ihre menschliche Expertise gefragt ist\u201c (Fraunhofer IKS 2023). Genauso gut ist aber auch eine Abwertung denkbar, indem den menschlichen Mitarbeiter*innen auch monotone Aufgaben zugewiesen werden k\u00f6nnen, die nur deshalb menschliche Aufgaben bleiben, weil sie nicht mit vertretbarem Aufwand automatisiert werden k\u00f6nnen (Schulz-Schaeffer 2020).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">M\u00f6gliche negative Folgen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Zusammenhang mit dem Einsatz von Cobots zeigt der Arbeitsforscher G\u00fcnther Bergmann am Beispiel der Montage-Assistenz. An zwei Praxisf\u00e4llen stellt er heraus, dass \u201edie Arbeitst\u00e4tigkeit des Monteurs unter Industrie 4.0 als eine systemgeleitete Montage von Dequalifikation gekennzeichnet\u201c (Bergmann 2020: 50) ist. Die Montage mittels Roboter erfolgt in beiden F\u00e4llen entweder \u00fcber einen Display gesteuert, mit <i>Pick-by-light-<\/i>Technik (Anzeige der jeweiligen Materialbox durch Lichtsignal) oder \u00fcber einen sogenannten <i>Poka Yoke<\/i> Arbeitsplatz (Null-Fehler-Montage). Die kommissionierten Materialbeh\u00e4lter sind mit Klappen versehen, die nur die Entnahme des vorgesehenen Bauteils zulassen. \u00dcber einen Display angeleitet, quittieren die Monteur*innen die Entnahme am Beh\u00e4lter. Der <i>Poka Yoke Controller<\/i> regelt den Nachschub an Bauteilen. Ein Cobot mit sensitiver Schutzhaut f\u00fchrt schwere Werkst\u00fccke in die manuelle Montage und dient der Qualifizierung. An diesem Beispiel wird deutlich, dass Cobots in aktuellen Eins\u00e4tzen in der Deutschen Industrie meist nicht in Form einer Kollaboration angewendet werden und in diesen F\u00e4llen eher der Mensch durch die Maschine angeleitet wird als umgekehrt. So wird in diesem Fall nur das Potenzial eingel\u00f6st, die Ergonomie durch das Heben und exakte Positionieren schwerer Werkst\u00fccke zu verbessern (Bergmann 2020: 48f.). So zieht Bergmann (2020: 49) das Res\u00fcmee:<\/p>\n<blockquote class=\"western\">\n<p>\u201eF\u00fcr diese einfachen und repetitiven T\u00e4tigkeiten wird keine Facharbeiterqualifikation ben\u00f6tigt. Es handelt sich um Anlern-T\u00e4tigkeiten. Aufgrund der Vereinfachung der T\u00e4tigkeiten w\u00e4re auch ein Absinken des Lohnniveaus f\u00fcr Montaget\u00e4tigkeiten nicht unwahrscheinlich. In welchem Ausma\u00df gewerkschaftliche Aktivit\u00e4ten dem entgegenwirken k\u00f6nnen, wird die Zukunft zeigen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">So ist es Bergmann (2020: 52) zufolge eher ein Polarisierungsszenario denkbar: In der zuk\u00fcnftigen Arbeitswelt werden die Berufe bereits H\u00f6herqualifizierter aufgewertet, sodass sich eine Elite von Produktionsmitarbeiter*innen herausbildet. Diese sind dann auf der dispositiven Ebene t\u00e4tig (Planung, Steuerung und \u00dcberwachung von Produktionsprozessen). Dar\u00fcber hinaus bleibt aber \u201eEinfacharbeit\u201c, dessen Automatisierung sich nicht lohnt, f\u00fcr ungelernte Kr\u00e4fte \u00fcbrig (repetitive T\u00e4tigkeiten mit eingeschr\u00e4nkten Handlungsm\u00f6glichkeiten). \u201eSoweit Mitarbeiter in der Produktion von einer Dequalifikation in ihren T\u00e4tigkeiten betroffen sind, etwa bei systemgeleiteten Montageprozessen, werden Unternehmen kaum gro\u00dfe Anstrengungen unternehmen, um diese Mitarbeiter h\u00f6her zu qualifizieren\u201c (Bergmann 2020: 53).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Mit Blick auf andere Einsatzfelder respektive die Erschlie\u00dfung weiterer Nutzungsregime durch die Implementierung von Cobots mit leistungsf\u00e4higer KI k\u00f6nnte sich das Bild ver\u00e4ndern. So wird in der Arbeitsforschung davon ausgegangen, dass die Arbeit mit autonomen Systemen vor allem die Relevanz von Erfahrungswissen erh\u00f6ht, da diese schwer durchschaubar sein w\u00fcrden und eine gewisse Routine der Arbeitspersonen erfordern, um bei entsprechenden St\u00f6rungen reagieren zu k\u00f6nnen. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass Kenntnisse in Data Science, Software Tools und Prozessoren f\u00fcr ein entsprechendes Anlernen der Algorithmen essenziell sein werden (Neuburger\/Fiedler 2020: 346). Aber auch in diesem Fall ist es m\u00f6glich, dass es zwar neue Arbeitspl\u00e4tze mit hohen Qualifikationsanforderungen geben wird, (Steil\/Maier 2020) aber trotzdem \u201eEinfacharbeiten\u201c, die durch ungelernte Kr\u00e4fte ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, bleiben werden. Simon Schaupp (2021) hat sich in seiner Studie <i>Technopolitik von unten<\/i> mit \u00e4hnlichen Assistenzsystemen in der Elektroindustrie besch\u00e4ftigt und stellt fest, dass aktuell eher eine Entwicklung in Richtung einer <i>kybernetischen Proletarisierung<\/i> sichtbar wird. Damit ist gemeint, dass eine Abwertung von Arbeit durch eine Vereinfachung der Arbeitsprozesse \u2013 durch detaillierte digitale Anweisungen, die der Roboter an den Menschen richtet \u2013 festzustellen ist. \u201eDamit ist es m\u00f6glich, gelernte durch ungelernte Besch\u00e4ftigte zu ersetzen und eine \u201aHire-And-Fire\u2018-Politik zu betreiben. Zugleich kommt es zu einer Verdichtung der Arbeit\u201c (Schaupp\/Sch\u00e4ren 2022: o.S.). Zudem beobachten sowohl Bergmann als auch Schaupp, dass durch die beobachtete Arbeitssteuerung in den Praxisbeispielen der technischen Assistenz eine Vereinzelung der Arbeiter*innen und kaum noch Kommunikation zwischen Vorgesetzten und ausf\u00fchrenden Besch\u00e4ftigten stattfindet. \u201eSo erfolgt eine Spaltung in der Organisationskultur: Es entstehen proletarische Subkulturen, die sich wesentlich durch die Abgrenzung vom Management definieren\u201c (Schaupp\/Sch\u00e4ren 2022: o.S.). Aktuelle empirische Beispiele weisen eher Dehumanisierungstendenzen auf \u2013 zumindest in den Bereichen Qualifizierung, Leistungskontrolle und psychische Belastung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wie genau sich die Qualifikationsstruktur entwickeln wird, kann nicht vorausgesehen werden sowie je nach Betrieb und Einsatzfeld variieren. Es soll aber an diesen Beispielen deutlich werden, dass nicht ersichtlich ist, warum die Prognose \u201eJe mehr Cobots in Fabriken ihren Einsatz finden, desto mehr m\u00fcssen Unternehmen in die Qualifikationen ihrer Mitarbeiter*innen investieren\u201c mit wachsender technologischer Reife eintreffen sollte. Genauso unklar ist die Auswirkung auf die Anzahl an Arbeitspl\u00e4tzen und das Lohnniveau. So w\u00e4re denkbar, dass Unternehmen, die mit dem Problem fehlender Fachkr\u00e4fte konfrontiert sind, Cobots als flexible Vollautomatisierungsl\u00f6sung einsetzen. So arbeitet beispielsweise der Hersteller Universal Robotics aktuell an Modellen, die wie ein klassischer Gro\u00dfindustrieroboter eingesetzt werden k\u00f6nnen, dabei aber leichter und flexibler sind. Auch einfach programmierbare Modelle mit sogenannten No-Code L\u00f6sungen, das hei\u00dft, Roboter f\u00fcr die keine Programmierf\u00e4higkeiten n\u00f6tig sind (Produktion.de 2023), sprechen nicht unbedingt f\u00fcr eine Qualifizierung.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die Konsequenz aus dem Produktivit\u00e4ts-Arbeitsqualit\u00e4ts-Wiederspruch scheint aktuell zu sein, dass trotz technischer Reife der Cobots in der Praxis kaum komplement\u00e4re Kollaborationssysteme zu sehen sind. Vielmehr scheinen nur die Vorteile der Flexibilit\u00e4t von Leichtbaurobotern bez\u00fcglich ihrer Gr\u00f6\u00dfe, einfacheren Programmierbarkeit und geringeren Sicherheitsanforderungen genutzt zu werden. Eine qualitative Studie des Technikforschers Tobias Kopp (2022) f\u00fchrt das nicht genutzte Potenzial der Kollaboration unter anderem darauf zur\u00fcck, dass alte Denkmuster und fehlendes Wissen \u00fcber das Potenzial einer wirtschaftlichen Nutzungsweise den Einsatz eines Roboters bestimmen w\u00fcrden. Die Frage ist aber, warum gerade die Kollaboration der Schl\u00fcssel zur Humanisierung sein sollte. Eine Nutzungsweise jenseits von Kollaboration k\u00f6nnte ebenso zu einer erh\u00f6hten Entlastung menschlicher Arbeitskr\u00e4fte oder Arbeitszeitflexibilit\u00e4t f\u00fchren, indem der Roboter etwa in der Nacht Module vormontiert. Ein solches Beispiel wird bereits in der Produktion von Thales wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt. Dort \u00fcbernimmt ein Cobot die Nachtschicht (ingenieur.de 2021).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Welche Auswirkungen der Einsatz, abgesehen vom Wegfall der Nachtschicht, auf die Besch\u00e4ftigten hat, wird jedoch aus Medienberichten nicht ersichtlich. Eine solche koexistente Einsatzweise widerspricht dem propagierten Ideal des hybriden Systems Mensch-Maschine. Die Frage ist, ob das aktuell praktizierte Modell einer Koexistenz von Roboter und Mensch nicht auch eine L\u00f6sung sein k\u00f6nnte und Potenziale f\u00fcr eine Humanisierung menschlicher Arbeitskr\u00e4fte freisetzen kann. Zum Beispiel k\u00f6nnten auf Basis von Zeiteinsparungen mittels der koexistenten Vormontage Betriebsr\u00e4te f\u00fcr eine Vier-Tage-Woche oder eine Flexibilisierung von Schichtsystemen argumentieren. Die IG Metall besch\u00e4ftigt sich deshalb schon lange mit der Vier-Tage-Woche. Gegenw\u00e4rtig verstehen sie unter einer \u201eguten\u201c Vier-Tage-Woche \u201emaximal 32 Stunden an vier Arbeitstagen in der Woche\u201c (IG Metall 2023a: o. S.). Auch in Bezug auf die Vier-Tage-Woche rekurrieren sie auf den Fachkr\u00e4ftemangel: \u201eDas nutzt auch den Betrieben: Sie werden durch die Vier-Tage-Woche attraktiver und k\u00f6nnen dadurch mehr Fachkr\u00e4fte f\u00fcr sich gewinnen. Ein wichtiger Aspekt ist hier einen Lohnausgleich zu erwirken, denn eine Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit kann nicht zulasten der Einkommen der Arbeitenden erfolgen\u201c (IG Metall 2023a: o. S.). W\u00e4hrend bislang meist nur ein h\u00f6herer Lohn oder weniger Arbeitsstunden zur Debatte standen, versucht die IG Metall f\u00fcr die Stahlindustrie erstmals beides zu erstreiten: \u201eIn der n\u00e4chsten Tarifrunde der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie fordert die IG Metall eine Verk\u00fcrzung der w\u00f6chentlichen Arbeitszeit von 35 auf 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich sowie 8,5 Prozent mehr Geld\u201c (IG Metall 2023b, o. S.). Der IG Metall zufolge f\u00fchre eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung zu einer Win-Win-Situation f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Unternehmen, indem sie stressreduzierend wirken w\u00fcrde sowie f\u00fcr Unternehmen weniger Krankheitsausf\u00e4lle, eine h\u00f6here Produktivit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t bedeuten w\u00fcrde. Die Emp\u00f6rung auf Arbeitgeberseite best\u00e4tigt jedoch, was sich auch f\u00fcr den Einsatz von Cobots zur Verbesserung der Arbeitsqualit\u00e4t zeigt: Die Idee von Zukunftsinvestitionen und Risikoaffinit\u00e4t zugunsten der Ressource Mensch scheinen sich bislang nicht durchzusetzen. So rudert auch die IG Metall zur\u00fcck und strebt (anstatt einer Vier-Tage-Woche) eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung an. Vorstand J\u00f6rg Hofmann zufolge m\u00fcssten sie auch auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Metall- und Elektroindustrie R\u00fccksicht nehmen \u201eWir sind nicht blau\u00e4ugig und sagen: Wir streben morgen in allen unseren Branchen die Viertagewoche mit vollem Lohnausgleich an. Wir achten auf die Entwicklung von Kosten und Produktivit\u00e4t, aber auch auf eine gerechte Verteilung\u201c (MRD aktuell 2023). Gerade in diesem Zusammenhang k\u00f6nnten Technologien wie Leichtbauroboter, die in der Nacht Vorarbeiten leisten, ein Argument sein, auf Basis dessen sich verhandeln lie\u00dfe. \u201eVW hat Stundenl\u00f6hne von Leichtbaurobotern berechnet \u2013 sie liegen mit drei bis f\u00fcnf Euro bei einem Zehntel der Stundenl\u00f6hne von Facharbeitern\u201c (Hoffmann\/Suchy 2016: 14). Wer am Ende von dem Einsatz von neuen Technologien profitiert und wer darunter leidet, bleibt also eine Verteilungsfrage (Harvey 2014).<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"fazit-der-mensch-im-mittelpunkt\">Fazit: Der Mensch im Mittelpunkt<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Der Mensch bleibt ein wichtiger Teil der Produktion. Welche Rolle er jedoch einnimmt und ob sich seine Arbeitsqualit\u00e4t erh\u00f6ht, bleibt offen und kann nicht, wie es in Industrie-4.0-Diskursen den Anschein erweckt, aus der rein technischen M\u00f6glichkeit abgeleitet werden. Wie Sabine Pfeiffer (2019) mit Bezug auf Karl Marx richtig feststellt, werden die Cobots als Produktionsmittel h\u00e4ufig unabh\u00e4ngig von den Produktionsverh\u00e4ltnissen gedacht. Neue Nutzungsregime und damit Mensch-Technik-Verh\u00e4ltnisse in der Industriearbeit k\u00f6nnten sich aber erst etablieren, wenn Produktionsmittel und Produktionsverh\u00e4ltnisse ineinandergreifen. Das aktuell nicht einl\u00f6sbare Versprechen der Produktivit\u00e4t in etablierten Produktionssystemen vieler Branchen negiert das Versprechen der verbesserten Arbeitsbedingungen f\u00fcr die menschlichen Arbeiter*innen. So seien zahlreiche Projekte, die ohne Schutzzaun gestartet seien, aufgrund von Druck durch den T\u00dcV und Berufsgenossenschaften abgeschreckt oder fehlende Einl\u00f6sung des Produktivit\u00e4tsversprechen entt\u00e4uscht worden (Automationspraxis 2021). Technologien allein machen noch keine neue Produktionsweise aus. Auch in einem sich digitalisierenden Kapitalismus wird die Technik nicht der einzige bestimmende Faktor sein. Entscheidend bleibt der Blick auf das Zusammenspiel von \u00f6konomischen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen. Nicht die Industrie 4.0 und neue kollaborationsf\u00e4hige Roboter oder KI-Systeme bestimmen die Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise \u2013 es ist andersherum.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote3sym\" name=\"sdendnote3anc\"><sup>iii<\/sup><\/a> Vermehrte technische Optionen f\u00fchren zu vielf\u00e4ltigen Pfaden, die Betriebe einschlagen k\u00f6nnen und auf die Gewerkschaften Einfluss nehmen m\u00f6chten und dabei die Unternehmens- und Betriebspolitik als entscheidend betrachten (Dribbusch\/Birke 2019: 35).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es bedarf einer Modernisierung von betrieblichen Mitbestimmungspraktiken; Standardl\u00f6sungen sind enge Grenzen gesetzt. \u201eEine Herausforderung ist dabei das hohe Innovationstempo. Dies erfordert im Grunde eine fortlaufende Aktualisierung bestehender Regelungen, damit diese nicht kurz nach ihrer Einf\u00fchrung wieder von der Realit\u00e4t \u00fcberholt werden\u201c (Dribbusch\/Birke 2019: 32). Bei allen technologischen 4.0-Innovationen und uneinheitlichen (Sammel-)Begrifflichkeiten wie <i>K\u00fcnstlicher Intelligenz<\/i>, <i>smarter Robotik<\/i> oder <i>Cobots<\/i> ist es schwer, den \u00dcberblick zu behalten: So k\u00f6nnen Cobots sowohl als Assistenzsystem eingesetzt werden, aber auch (wie das Montage-Beispiel der Analyse Bergmanns zeigte) den Menschen \u00fcber einen Display schrittweise anleiten und damit seine Arbeit abwerten. Der Einsatzbereich und das konkrete Produktionssystem sind entscheidend f\u00fcr einen humanisierenden Technologieeinsatz.<\/p>\n<blockquote class=\"western\">\n<p>\u201eVieles spricht daf\u00fcr, dass sich die Digitalisierung der Arbeitswelt irgendwo innerhalb des Kr\u00e4ftefeldes aus technikzentrierter, markth\u00f6riger und arbeitskraftzentrierter Variante vollziehen wird. Interessenlagen und Machtressourcen der Digitalakteure werden dar\u00fcber entscheiden, in welchem Verh\u00e4ltnis Humanisierung und Rationalisierung sich entwickeln\u201c (Urban 2016: 54).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Wird die Interessenvertretung nicht an den Planungs- und Gestaltungsprozessen in den konkreten Betrieben beteiligt, dann helfen auch \u00fcberbetriebliche sozialpartnerschaftliche Dialog- und Aushandlungsprozesse nur begrenzt. So wandten Kritiker*innen des Gestaltungsansatzes ein, dass eine Konzentration auf die Gestaltung zulasten einer konsequenten Interessenvertretung der Besch\u00e4ftigten und die Konfliktf\u00e4higkeit der Gewerkschaften gehen w\u00fcrde. \u201eAngesichts erodierender Fl\u00e4chentarifvertr\u00e4ge, r\u00fcckl\u00e4ufiger Organisationsgrade und Sektoren ohne jegliche Interessenvertretungen erweist es sich als wahre Herkulesaufgabe, Technikeinsatz und Arbeitsorganisation aus der Arbeitskraftperspektive fl\u00e4chendeckend zu pr\u00e4gen\u201c (Urban 2016: 54). Dabei ist es gerade wichtig, Transformationswissen \u201evom Hallenboden\u201c in die konkrete betriebliche Arbeitsgestaltung einzubinden. Ob es sich um Wearables, Mensch-Roboter-Kollaboration oder CPS handelt: Niemand kann exakt vorhersagen, welche Folgen welcher Technikeinsatz langfristig hat: \u201eStudien belegen, dass die Arbeitssysteme leistungsf\u00e4higer sind, bei denen Mensch und Technik als Team zusammenarbeiten. Wie Arbeitssysteme tats\u00e4chlich gestaltet werden, das ist aber auch eine Machtfrage\u201c (Gerst 2019: 125). Zugunsten eines konfliktf\u00e4higen Realismus sollte die Machtasymmetrie in Arbeitsverh\u00e4ltnissen und historische Erfahrungen mit kapitalistischen Rationalisierungswellen nicht verdr\u00e4ngt werden: \u201eWarum sollte im digitalen Zeitalter die machtpolitische Asymmetrie zwischen Besch\u00e4ftigtem und Arbeitgeber, die kollektive Arbeitsrechte begr\u00fcndet, auf einmal verschwinden, warum die soziale Schutzbed\u00fcrftigkeit der abh\u00e4ngigen Arbeit pl\u00f6tzlich enden?\u201c (Gerst 2019: 125).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><em><strong class=\"western\">Annabell Lamberth<\/strong> ist Soziologin und arbeitet am Zentrum f\u00fcr Technik und Gesellschaft an der Technischen Universit\u00e4t Berlin. Ihre Forschungsinteressen liegen in der Soziologie der Technik, der Sozialtheorie, der Transdisziplinarit\u00e4t und der Wohnungslosigkeit.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"literatur\"><span style=\"font-family: Agfa Rotis Sans Serif, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Literatur<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Albrecht, Thorben\/G\u00f6rlitz, Julia<\/i> 2021: K\u00fcnstliche Intelligenz als Handlungsfeld f\u00fcr Gewerkschaften, <a href=\"https:\/\/denk-doch-mal.de\/thorben-albrecht-julia-goerlitz-kuenstliche-intelligenz-als-handlungsfeld-fuer-gewerkschaften\/\">https:\/\/denk-doch-mal.de\/thorben-albrecht-julia-goerlitz-kuenstliche-intelligenz-als-handlungsfeld-fuer-gewerkschaften\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023). <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Automationspraxis<\/i> 2021: Wohin geht Cobot-Reise? Wo lohnen sich Cobots \u2013 und wo nicht? Automationspraxis Industrie.de, <a href=\"https:\/\/automationspraxis.industrie.de\/robotik\/wohin-geht-die-cobot-reise\/\">https:\/\/automationspraxis.industrie.de\/robotik\/wohin-geht-die-cobot-reise\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Bader, Verena<\/i> 2020: Widerspr\u00fcchlichkeiten der Digitalisierung \u2013 eine Analyse der Situation des Individuums am digitalisierten Arbeitsplatz, in: Bader\/Verena, Kaiser\/Stephan (Hrsg.): <i>Arbeit in der Data Society Zukunftsvisionen f\u00fcr Mitbestimmung und Personalmanagement<\/i>, Wiesbaden.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Bergmann, G\u00fcnther<\/i> 2020: Industrie 4.0 -Konsequenzen f\u00fcr industrielle Arbeitsprozesse und Qualifizierung Smart factory, in: <i>Wirtschaftspsychologie<\/i>, Jg. 22, H. 3, S. 43\u201358. <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Borup, Mads\/Brown, Nik\/Konrad, Kornelia\/van Lente, Harro<\/i> 2006: The sociology of expectations in science and technology, in: <i>Tech. Anal. Strat. Manag<\/i>. Jg. 18, H. 3, S. 285\u2013298.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Butollo, Florian\/de Paiva Lareiro, Patricia<\/i> 2020: Digitale Revolution? Widerspr\u00fcche der Produktivkr\u00e4ftentwicklung im Postwachstumskapitalismus, in: <i>Das Argument<\/i>, Jg. 62, H. 2\/3, S. 82\u2013102.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Deutscher Bundestag<\/i> 2016: Aktueller Begriff Industrie 4.0, Wissenschaftliche Dienste, <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/474528\/cae2bfac57f1bf797c8a6e13394b5e70\/industrie-4-0-data.pdf\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/474528\/cae2bfac57f1bf797c8a6e13394b5e70\/industrie-4-0-data.pdf<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Berthold, Maik<\/i> 2016: Industrie 4.0: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht \u2026 und nicht im Weg, in: <i>Blog IAO Fraunhofer<\/i>, <a href=\"https:\/\/blog.iao.fraunhofer.de\/industrie-4-0-warum-der-mensch-im-mittelpunkt-steht-und-nicht-im-weg\/\">https:\/\/blog.iao.fraunhofer.de\/industrie-4-0-warum-der-mensch-im-mittelpunkt-steht-und-nicht-im-weg\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Bischof, Andreas<\/i> 2017: Soziale Maschinen bauen. Epistemische Praktiken der Sozialrobotik. Bielefeld. <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Bochum, Ulrich<\/i> 2015: Gewerkschaftliche Positionen in Bezug auf \u201aIndustrie 4.0\u2019, in: Botthof, Alfons\/ Hartmann, Ernst Andreas (Hrsg.): <i>Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0<\/i>, Wiesbaden, S. 31\u201344.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung<\/i> (BMBF) 2018: Bekanntmachung der Richtlinie zur F\u00f6rderung von KMU \u201aIndustrie 4.0-Testumgebungen \u2013 Mobilisierung von KMU f\u00fcr Industrie 4.0\u2018,<a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/bmbf\/shareddocs\/bekanntmachungen\/de\/2018\/07\/1863_bekanntmachung.html\"> https:\/\/www.bmbf.de\/bmbf\/shareddocs\/bekanntmachungen\/de\/2018\/07\/1863_bekanntmachung.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Buxbaum, Hans J\u00fcrgen\/Kleutges, Markus<\/i> 2020: Evolution oder Revolution? Die Mensch-Roboter-Kollaboration, in: Buxbaum, Hans J\u00fcrgen (Hrsg.): <i>Mensch-Roboter-Kollaboration<\/i>, Wiesbaden, S. 15\u201333.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Harvey, David<\/i> 2014: Seventeen Contradictions and the End of Capitalism, London.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Decker, Michael\/Fischer, Martin\/Ott, Ingrid<\/i> 2017: Service Robotics and Human Labor: A first technology assessment of substitution and cooperation, in: <i>Robotics and Autonomous Systems<\/i>, Jg. 87, S. 345\u2013352.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Deutscher Gewerkschaftsbund<\/i> 2017: DGB-Index Gute Arbeit \u2013 Digitalisierung: Arbeitshetze bei digitaler Arbeit, <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5caff2ae-2f62-11e7-ab1c-525400e5a74a\">https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5caff2ae-2f62-11e7-ab1c-525400e5a74a<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Dribbusch, Heiner\/ Birke, Peter<\/i> 2019: Gewerkschaften in Deutschland. Herausforderungen in Zeiten des Umbruchs, Berlin.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Einertshofer, Petra<\/i> 2018: Automatisierung mit Robotern. Eine Chance f\u00fcr KMU, in: <i>Universal Robots Blog,<\/i> <a href=\"https:\/\/www.universal-robots.com\/de\/blog\/automatisierung-mit-robotern-eine-chance-fur-kmu\/\">https:\/\/www.universal-robots.com\/de\/blog\/automatisierung-mit-robotern-eine-chance-fur-kmu\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>El Zaatari, Shirine <\/i><i>et al.<\/i> 2019: Cobot Programming for Collaborative Industrial Tasks: An Overview, in: <i>Robotics and Autonomous Systems<\/i>, Jg. 116, S. 162\u2013180.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Fraunhofer SCS<\/i> 2023: \u201aIndustrie 4.0\u2018 und der \u201aFaktor Mensch\u2018,<a href=\"https:\/\/www.scs.fraunhofer.de\/de\/publikationen\/studien\/white-paper-i40-faktor-mensch-selbstcheck.html\"> https:\/\/www.scs.fraunhofer.de\/de\/publikationen\/studien\/white-paper-i40-faktor-mensch-selbstcheck.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Fraunhofer IKS<\/i> 2023: Mensch-Roboter-Kollaboration: Wie wir in Zukunft mit dem Roboter zusammenarbeiten werden, <a href=\"https:\/\/www.iks.fraunhofer.de\/de\/themen\/industrie-40\/mensch-roboter-kollaboration.html\">https:\/\/www.iks.fraunhofer.de\/de\/themen\/industrie-40\/mensch-roboter-kollaboration.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Fraunhofer IPA<\/i> 2023: Die Automatisierungs-Potenzialanalyse (APA), <a href=\"https:\/\/www.ipa.fraunhofer.de\/de\/Kompetenzen\/roboter--und-assistenzsysteme\/montage-automatisierung\/automatisierungs-potenzialanalyse.html\">https:\/\/www.ipa.fraunhofer.de\/de\/Kompetenzen\/roboter&#8211;und-assistenzsysteme\/montage-automatisierung\/automatisierungs-potenzialanalyse.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Frey, Carl\/Osborne, Michael<\/i> 2017: The future of employment: How susceptible are jobs to computerisation? In: <i>technological forecasting and social change<\/i>, Jg. 114, S. 254\u2013280.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Fornell, Kristina\/Witte, Sebastian\/Wahlster, Wolfgang<\/i> 2021: \u201aIndustrie 4.0 ist nach wie vor hochaktuell\u2018 \u2013 Interview mit Prof. Wolfgang Wahlster zum zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um von Industrie 4.0., in: <i>Acatech.de<\/i>,<a href=\"https:\/\/www.acatech.de\/interview-mit-wolfgang-wahlster\/\"> https:\/\/www.acatech.de\/interview-mit-wolfgang-wahlster\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Gerst, Detlef<\/i> 2019: Autonome Systeme und K\u00fcnstliche Intelligenz Herausforderungen f\u00fcr die Arbeitssystemgestaltung: Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der K\u00fcnstlichen Intelligenz in der Arbeitswelt, in: Hirsch-Kreinsen, Hartmut\/Karacic, Anemarie (Hrsg.): <i>Autonome Systeme und Arbeit Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der K\u00fcnstlichen Intelligenz in der Arbeitswelt<\/i>, Bielefeld, S. 101\u2013138.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Gl\u00fcck, Markus<\/i> 2022: Mensch-Roboter-Kooperation erfolgreich einf\u00fchren. Grundlagen, Leitfaden, Applikationen, Wiesbaden.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Haddanin, Sami<\/i> 2011: Towards Safe Robots: Approaching Asimov\u2019s 1st Law. Dissertation, Aachen.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hausstein, Alexandra<\/i> 2018: Gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven auf Industrie 4.0, in: Hausstein, Alexandra\/Zheng, Chunrong (Hrsg.): <i>Industrie 4.0\/Made in China 2025 Gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven auf Digitalisierung in Deutschland und China<\/i>, Karlsruhe.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hentout, Abdelfetah <\/i><i>et al.<\/i> 2019: Human-robot interaction in industrial collaborative robotics: a literature review of the decade 2008-2017, in: <i>Advanced Robotics<\/i>, Jg. 33., S. 764\u2013799.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hirsch-Kreinsen, Hartmut<\/i> 2023: Das Versprechen der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Gesellschaftliche Dynamik einer Schl\u00fcsseltechnologie, Frankfurt am Main\/New York.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hirsch-Kreinsen, Hartmut\/Weyer, Johannes\/Wilkesmann, Maximiliane<\/i> (Hrsg.) 2016: \u201eIndustry 4.0\u201c as Promising Technology: Emergence, Semantics and Ambivalent Character, Soziologisches Arbeitspapier Nr. 48, Dortmund.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hirsch-Kreinsen, Hartmut\/Karacic, Anemarie<\/i> 2019: Einleitung, in: Hirsch-Kreinsen\/Hartmut; Karacic\/Anemarie (Hrsg.): <i>Autonome Systeme und Arbeit Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der K\u00fcnstlichen Intelligenz in der Arbeitswelt<\/i>, Bielefeld, S. 9\u201324.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Haipeter, Thomas<\/i> 2011: Einleitung: Interessenvertretungen, Krise und Modernisierung\u2013\u00fcber alte und neue Leitbilder, in: Haipeter, Thomas\/D\u00f6rre, Klaus (Hrsg.): <i>Gewerkschaftliche Modernisierung,<\/i> Berlin, S. 7\u201328.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Haipeter, Thomas \/Korfl\u00fcr, Inger \/ Schilling, Gabi<\/i> 2018: Neue Koordinaten f\u00fcr eine proaktive Betriebspolitik. Erfahrungen aus dem Gewerkschaftsprojekt \u201eArbeit 2020 in NRW\u201c, in: <i>WSI-Mitteilungen,<\/i> Jg. 71, H. 3, S. 219\u2013226.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Haag, Michael<\/i> 2015: Kollaboratives Arbeiten mit Robotern \u2013 Vision und realistische Perspektive, in: Botthof,Alfons\/Hartmann, Ernst Andreas (Hrsg.), <i>Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0<\/i>, Wiesbaden, S. 59\u201364.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Hoffmann, Reiner\/Suchy, Oliver<\/i> 2016: Aussichten F\u00fcr die Arbeit Der Zukunft. Diskussionspapier aus der Kommission \u201aArbeit der Zukunft\u2018, D\u00fcsseldorf.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Huchler, Norbert<\/i> 2015: Die \u201aRolle des Menschen\u2018 in der Industrie 4.0 &#8211; Technikzentrierter vs. humanzentrierter Ansatz, in: <i>AIS Studien<\/i>, Jg. 9, H. 1, S. 57\u201379.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Huchler, Norbert<\/i> 2022: Komplement\u00e4re Arbeitsgestaltung. Grundrisse eines Konzepts zur Humanisierung der Arbeit mit KI, in: <i>Z. Arb. Wiss<\/i>., Jg. 76, S. 158\u2013175.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>IFR<\/i> 2023: Zahl der Roboter in der deutschen Industrie steigt auf 260.000 Einheiten. Pressemitteilung. <a href=\"https:\/\/ifr.org\/downloads\/press2018\/DE-2023-09-26_IFR_Pressemeldung_Deutschland_-_deutsch.pdf\">https:\/\/ifr.org\/downloads\/press2018\/DE-2023-09-26_IFR_Pressemeldung_Deutschland_-_deutsch.pdf<\/a> (Letzter Zugriff: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>IG-Metall<\/i> 2023a: Arbeitsmodell Vier-Tage-Woche. Fragen und Antworten zur Vier-Tage-Woche, <a href=\"https:\/\/www.igmetall.de\/tarif\/faq-zur-vier-tage-woche#:~:text=Was%20ist%20eine%20%E2%80%9Egute%E2%80%9C%20Vier,einen%20Acht%2DStunden%2DTag\">https:\/\/www.igmetall.de\/tarif\/faq-zur-vier-tage-woche#:~:text=Was%20ist%20eine%20%E2%80%9Egute%E2%80%9C%20Vier,einen%20Acht%2DStunden%2DTag<\/a> (Letzter Zugriff: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>IG-Metall<\/i> 2023b: Stahl-Tarifkommissionen fordern 8,5 Prozent und 32 Stunden, <a href=\"https:\/\/www.igmetall.de\/tarif\/tarifrunden\/eisen-und-stahl\/forderung-stahltarifrunde-2023\">https:\/\/www.igmetall.de\/tarif\/tarifrunden\/eisen-und-stahl\/forderung-stahltarifrunde-2023<\/a> (Letzter Zugriff: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Ingenieur.de<\/i> 2021: Wie ein Cobot bei Thales nachts die Produktion forciert, <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/fachmedien\/vdi-z\/special-innovative-fertigungstechnik\/wie-ein-cobot-bei-thales-nachts-die-produktion-forciert\/\">https:\/\/www.ingenieur.de\/fachmedien\/vdi-z\/special-innovative-fertigungstechnik\/wie-ein-cobot-bei-thales-nachts-die-produktion-forciert\/<\/a> (Letzter Zugriff: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Kagermann Hans\/Wahlster Wolfgang\/Helbig Johannes<\/i> (Hrsg.) 2013: Umsetzungsempfehlungen f\u00fcr das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 : Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0., <a href=\"https:\/\/www.acatech.de\/publikation\/umsetzungsempfehlungen-fuer-das-zukunftsprojekt-industrie-4-0-abschlussbericht-des-arbeitskreises-industrie-4-0\/\">https:\/\/www.acatech.de\/publikation\/umsetzungsempfehlungen-fuer-das-zukunftsprojekt-industrie-4-0-abschlussbericht-des-arbeitskreises-industrie-4-0\/<\/a> (Letzter Zugriff: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Kagermann, Hans<\/i> 2014: Chancen von Industrie 4.0 nutzen, in: Bauernhansl, Thomas\/Hompel,Michael ten\/Vogel-Heuser, Birgit (Hrsg.): <i>Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik \u2013 Anwendung, Technologien, Migration<\/i>, Wiesbaden, S. 603\u2013614.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Kopp, Tobias<\/i> 2022: Vertrauen in Roboter und dessen Beeinflussbarkeit durch sprachliches Framing: Eine empirische Untersuchung der Interaktion mit Cobots am Arbeitsplatz. Karlsruhe. <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>KUKA AG<\/i> 2023: Mensch-Roboter-Kollaboration: Willkommen, Kollege Roboter! <a href=\"https:\/\/www.kuka.com\/de-de\/future-production\/mensch-roboter-kollaboration\">https:\/\/www.kuka.com\/de-de\/future-production\/mensch-roboter-kollaboration<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>K-Zeitung<\/i> 2022: Cobots: Markt legt 2021 um 45 % zu,<a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/cobots-markt-legt-2021-um-45-zu\"> https:\/\/www.k-zeitung.de\/cobots-markt-legt-2021-um-45-zu<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10. 2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Marx, <\/i><i>Karl\/Engels, <\/i><i>Friedrich<\/i> 1964: Werke, Bd. 23: Das Kapital, Bd. 1, Berlin.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>MRD aktuell<\/i> 2023: IG-Metall: Vier-Tage-Woche nicht vor 2024 in Verhandlungen,<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/vier-tage-woche-gewerkschaft-ig-metall-100.html\"> https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/vier-tage-woche-gewerkschaft-ig-metall-100.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10. 2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Omnasch, Linda\/Maier, Xenia\/ Ju\u0308rgensohn, Thomas<\/i> 2016: Mensch-Roboter-Kollaboration\u2013Eine Taxonomie f\u00fcr alle Anwendungsf\u00e4lle, Berlin.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Pfeiffer, Sabine<\/i> 2015a: Warum reden wir eigentlich \u00fcber Industrie 4.0? Auf dem Weg zum digitalen Despotismus, in: <i>Mittelweg 36<\/i>, Jg. 24, H. 6, S. 14-36.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Pfeiffer, Sabine<\/i> 2015b: Industrie 4.0 und die Digitalisierung der Produktion Hype oder Megatrend? In: <i>Aus Politik und Zeitgeschichte<\/i>. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/209955\/industrie-4-0-und-die-digitalisierung-der-produktion\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/209955\/industrie-4-0-und-die-digitalisierung-der-produktion\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023). <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Pfeiffer, Sabine<\/i> 2017: The Vision of \u201aIndustrie 4.0\u2018 in the Making \u2013 a Case of Future Told, Tamed, and Traded, in: <i>Nanoethics<\/i>, Jg. 11, H. 1, S. 107\u2013121.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Pfeiffer, Sabine<\/i> 2019: Vom schweren Start der Leichtbauroboter, in: Butollo, Florian\/Nuss, Sabine (Hrsg.): <i>Marx und die Roboter. Vernetzte Produktion, k\u00fcnstliche Intelligenz und lebendige Arbeit<\/i>, Berlin, S. 156\u2013177.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Pfeiffer, Sabine\/Suphan, Anne<\/i> 2015: Erfahrung oder Routine? Ein anderer Blick auf das Verh\u00e4ltnis von Industrie 4.0 und Besch\u00e4ftigung, in: <i>BWP<\/i>, Jg. 6, S. 21\u201325.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Produktion.de <\/i>2023: So geht Roboter-Automatisierung. Roboter mit No-Code- und Low-Code-L\u00f6sungen programmieren, <a href=\"https:\/\/www.produktion.de\/technik\/roboter-mit-no-code-und-low-code-loesungen-programmieren-335.html\">https:\/\/www.produktion.de\/technik\/roboter-mit-no-code-und-low-code-loesungen-programmieren-335.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023). <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Sauer, D.<\/i> (2011): Von der \u201aHumanisierung der Arbeit\u2019 zur \u201aGuten Arbeit\u2019, in: <i>Aus Politik und Zeitgeschichte<\/i>, Jg. 15, S. 18\u201324.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Schaupp, Simon<\/i> 2021: Technopolitik von unten. Algorithmische Arbeitssteuerung und kybernetische Proletarisierung, Berlin.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Schaupp, Simon\/Sch\u00e4ren, Marius<\/i> 2022: Wenn Algorithmen Arbeit abwerten, w\u00e4chst der Widerstand, in: <i>Reformiert <\/i><i>Online<\/i><i>,<\/i> <a href=\"https:\/\/reformiert.info\/de\/recherche\/die-digitalisierte-arbeitswelt-entwertet-arbeit-der-soziologe-simon-schaupp-fordert-reaktionen--21127.html\">https:\/\/reformiert.info\/de\/recherche\/die-digitalisierte-arbeitswelt-entwertet-arbeit-der-soziologe-simon-schaupp-fordert-reaktionen&#8211;21127.html<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Schulz-Schaeffer, Ingo <\/i><i>et al.<\/i> 2020: The social construction of human-robot cowork by means of prototype work settings, in: TUTS &#8211; Working Papers, 2, Berlin.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Steil, Jochen J.\/Maier, G\u00fcnther W.<\/i> 2020: Kollaborative Roboter. Universale Werkzeuge in der digitalisierten und vernetzten Arbeitswelt, in: Maier, G\u00fcnther W.\/Engels, Gregor\/Steffen, Eckhard (Hrsg.), <i>Handbuch Gestaltung digitaler und vernetzter Arbeitswelten<\/i>, Berlin, S. 323\u2013346.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Urban, Hans-J\u00fcrgen<\/i> 2016: Digitale Visionen als Leitbild? Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen Digitalisierungsrealismus in der Arbeitspolitik, in: <i>Sozialismus,<\/i> Jg. 2, S. 48\u201355.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Van Lente, Harro <\/i><i>et al.<\/i> 1998. Expectations in Technological Developments: an Example of Prospective Structures to be Filled in by Agency, in: Disco, Cornelius\/van der Meulen, Barend (Hrsg.): <i>Getting New Technologies Together. Studies in Making Sociotechnical Order<\/i>, Berlin. <\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Wann\u00f6ffel, Manfred\/Kuhlenk\u00f6tter, Bernd\/Hypki, Alfred<\/i> (Hrsg.) 2020: Leitfaden zur Einf\u00fchrung von Mensch-Roboter-Kollaboration: Perspektiven der betrieblichen Interessenvertretung, Frankfurt am Main.<\/span><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Xiao, Maya<\/i> 2021: Cobot Market Sees 40% Growth Rebound In 2021, in: <i>Interact Analytics <\/i><i>Online<\/i>, <a href=\"https:\/\/interactanalysis.com\/insight\/cobot-market-sees-40-growth-rebound-in-2021\/\">https:\/\/interactanalysis.com\/insight\/cobot-market-sees-40-growth-rebound-in-2021\/<\/a> (Zuletzt abgerufen: 03.10.2023).<\/span><\/p>\n<p class=\"v-zwischen\u00fcberschrift-2-western\">Anmerkungen:<\/p>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i <\/a>Vgl. hierzu auch den Beitrag von Philip Dingeldey in diesem Heft.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote2\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote2anc\" name=\"sdendnote2sym\">ii <\/a>So wurde beispielsweise die Studie <i>The <\/i><i>F<\/i><i>uture of <\/i><i>E<\/i><i>mployment<\/i> von Michael Osborne und Carl Frey (2017) insbesondere aus dem Bereich der qualitativen Arbeitsforschung stark kritisiert. Ihre Hauptaussage war, dass 47 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze in den USA einem hohen Automatisierungsrisiko unterliegen w\u00fcrden. Sie \u201eunterscheiden [\u2026] zwischen Routine- und Nicht-Routinet\u00e4tigkeiten: Erstere gelten als technisch ersetzbar und Letztere als durch technischen Wandel aufgewertet, kreativ und komplex\u201c (Pfeiffer\/Suphan 2015: 21). Der Forschungsstand der subjektorientierten Arbeits- und Industriesoziologie zeigt aber, dass gerade eine digitalisierte und hoch automatisierte Produktionsarbeit dynamisches Erfahrungswissen erfordere (Pfeiffer\/Suphan 2015: 24).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote3\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote3anc\" name=\"sdendnote3sym\">iii <\/a>Bereits Marx beschreibt im Kapital, dass die \u201eSteigerung der gesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit auf Kosten des individuellen Arbeiters\u201c (Marx\/Engels 1964: 673) geht. Dabei schlagen die Produktionsmittel \u201eum in Beherrschungs- und Ausbeutungsmittel des Produzenten, verst\u00fcmmeln den Arbeiter in einen Teilmenschen, entw\u00fcrdigen ihn zum Anh\u00e4ngsel der Maschine\u201c und \u201eentfremden ihm die geistigen Potenzen des Arbeitsprozesses\u201c (Marx\/Engels 1964: 673).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2952],"tags":[3359,3364,3204,3365,3366,667],"autoren":[3363],"publikationen":[3345],"class_list":["post-19097","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-kuenstliche-intelligenz","tag-arbeit","tag-kolloaborative-robotik","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-roboter","tag-roboter-mensch-interaktion","tag-vorgaenge-artikel","autoren-annabell-lamberth","publikationen-vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Neben immer wieder virulenten Prognosen, dass die K\u00fcnstliche Intelligenz einen Gro\u00dfteil menschlicher Arbeit \u00fcberfl\u00fcssig mache, existiert auch das Narrativ, dass \u201eintelligente\u201c Technologien (wie \u201eintelligente Roboter\u201c), statt zu einer menschenleeren Fabrik zur Kollaboration von Mensch und Roboter f\u00fchren w\u00fcrden. Anh\u00e4nger*innen dieser Heilsgeschichte behaupten, so den Fachkr\u00e4ftemangel zu reduzieren, unangenehme Arbeitst\u00e4tigkeiten an Roboter und KI-Technologien zu \u00fcbergeben [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-20T13:52:02+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"41\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/publikation\\\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/publikation\\\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\\\/\",\"name\":\"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2024-01-22T11:18:39+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-20T13:52:02+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/publikation\\\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/publikation\\\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/publikation\\\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 242: K\u00fcnstliche Intelligenz und Menschenrechte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union","og_description":"Neben immer wieder virulenten Prognosen, dass die K\u00fcnstliche Intelligenz einen Gro\u00dfteil menschlicher Arbeit \u00fcberfl\u00fcssig mache, existiert auch das Narrativ, dass \u201eintelligente\u201c Technologien (wie \u201eintelligente Roboter\u201c), statt zu einer menschenleeren Fabrik zur Kollaboration von Mensch und Roboter f\u00fchren w\u00fcrden. Anh\u00e4nger*innen dieser Heilsgeschichte behaupten, so den Fachkr\u00e4ftemangel zu reduzieren, unangenehme Arbeitst\u00e4tigkeiten an Roboter und KI-Technologien zu \u00fcbergeben [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2026-03-20T13:52:02+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"41\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/","name":"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2024-01-22T11:18:39+00:00","dateModified":"2026-03-20T13:52:02+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/publikation\/intelligente-roboter-und-die-humanisierung-von-arbeit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 242: K\u00fcnstliche Intelligenz und Menschenrechte","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorgaenge-nr-242-kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"\u201eIntelligente\u201c Roboter und die Humanisierung von Arbeit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/19097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=19097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=19097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=19097"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=19097"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=19097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}