{"id":19480,"date":"2024-08-21T12:43:42","date_gmt":"2024-08-21T10:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19480"},"modified":"2026-09-28T14:45:14","modified_gmt":"2026-09-28T12:45:14","slug":"klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/","title":{"rendered":"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-teaser-western\"><em>Wie hoch ist die individuelle Verantwortung f\u00fcr den Klimawandel, und was bewirkt individuelles Verhalten? Sind Einzelne \u00fcberhaupt die richtigen Adressaten, um \u00fcber Pflichten beim Klimaschutz zu reden? Aufgaben wie den Klimaschutz sind Probleme kollektiven Handelns und daher vorrangig des Staates. Was soll man jedoch tun, wenn die Staaten klimapolitisch versagen? Die Aufgabe ist zu wichtig, um unerledigt zu bleiben. Bernward Gesang sieht sich daher moralphilosophisch die M\u00f6glichkeiten und Verantwortungen von Individuen in Bezug auf die Praxis des Spendens f\u00fcr den Schutz des Regenwaldes an.<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"einleitung\">Einleitung<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Wir messen, dass sich die durchschnittliche Temperatur auf unserem Planeten laufend erh\u00f6ht, weil CO2 und andere Treibhausgase in die Atmosph\u00e4re aufsteigen und dort langanhaltend verweilen. Diese Treibhausgase lassen die Sonnenstrahlung passieren. Sie trifft auf die Erde und wird zeitverz\u00f6gert als langwellige W\u00e4rmestrahlung von der Erde wieder abgestrahlt. Die Treibhausgase lassen diese von der Erde zur\u00fcckgestrahlte W\u00e4rme nicht ungehindert in das All austreten, sondern sie absorbieren die Strahlung zum Teil und strahlen sie in alle Richtungen gleichm\u00e4\u00dfig wieder ab. \u00c4hnlich wie das Dach eines Treibhauses reflektieren sie einen Teil der aufsteigenden W\u00e4rme zur\u00fcck zur Erde, was dort zu einem \u201eW\u00e4rmestau\u201c f\u00fchrt. Der Treibhauseffekt ist ein nat\u00fcrlicher Vorgang, und es gibt von jeher Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re. Nun emittieren die Menschen aber immer mehr Treibhausgase, die lange in der Atmosph\u00e4re verweilen. Damit und durch die Zerst\u00f6rung von CO2-Speichern (zum Beispiel W\u00e4ldern) wird die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re und damit der nat\u00fcrliche Treibhauseffekt verst\u00e4rkt. (Ramstorf\/Schnellnhuber 2018)<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Im Folgenden soll die wichtige Frage nach der individuellen Verantwortung f\u00fcr geringere Emissionsmengen diskutiert werden. Was bewirkt mein Verhalten? Ist das meine Aufgabe oder vielmehr die des Staates?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Fahrradfahren, die Kulturpraxis des Grillens einstellen und nicht fliegen: Das wird dem Individuum als wirkungsvoller Beitrag gegen den Klimawandel empfohlen. Ist das aber wirklich effizient? Jeder CO2-Rechner zeigt uns etwas anderes: Als Verbraucher*in ein Jahr auf Fleisch zu verzichten, verhindert 450 Kilogramm CO2-Emissionen. Man spart zudem durch den Verzicht durchschnittlich 650 Euro. Einen solchen Eurobetrag f\u00fcr das F\u00f6rdern von Klimaschutzprojekten in der Dritten Welt zu spenden beziehungsweise zu \u201ekompensieren\u201c bringe 28.000 Kilogramm CO2-Ersparnis (Merlot 2019)<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote2sym\" name=\"sdendnote2anc\"><sup>ii<\/sup><\/a>. Auch wenn die Ergebnisse von konkreten Projekten abh\u00e4ngen: Kompensieren kann um ein Vielfaches mehr Effekt haben als die Verhaltensumstellung alleine (Bronson et al. 2020; vgl. zudem eine Studie, die explizit Opportunit\u00e4tskosten beachtet: Busch\/Engelmann 2017). Diese allseits empfohlene <i>Standardstrategie<\/i> f\u00fcr den Klimaschutz, das eigene Emissionsverhalten umzustellen, ist meiner Ansicht nach nicht am effizientesten. Warum <i>Kompensation<\/i> trotzdem nicht der richtige Begriff f\u00fcr meinen Ansatz ist, werden wir gleich diskutieren.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Manche meinen, das Individuum sei nicht die richtige Adresse, um \u00fcber Pflichten beim Klimaschutz zu reden: Aufgaben wie den Klimaschutz kann keiner allein stemmen, es sind Probleme kollektiven Handelns und daher vorrangig des Staates, der Koordination schaffen muss. Er muss daf\u00fcr sorgen, dass gen\u00fcgend Leute mitmachen, so dass mein Beitrag nicht umsonst ist. Jedoch was soll man tun, wenn die Staaten versagen und einfach nicht ihren Job machen? Der Job ist sozusagen zu wichtig, um unerledigt zu bleiben. Also: Was kann der*die Einzelne tun?<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"spenden-fuer-den-regenwald-sind-empfehlenswertiii\">Spenden f&uuml;r den Regenwald sind empfeh&shy;lens&shy;wert<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote3sym\" name=\"sdendnote3anc\"><sup>iii<\/sup><\/a><\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Individuen sollten versuchen, die Welt um so viel besser zu machen, wie sie es k\u00f6nnen. Das machen wir beispielsweise, indem wir armen Menschen im Regenwald helfen, gen\u00fcgend Einkommen zu haben. Das hat g\u00fcnstige Mehrfachwirkungen, zum Beispiel gegen Armut, f\u00fcr Klima-, Tier-, Arten-, Grundwasser-, Luft- und Pandemieschutz. Voraussetzung ist, dass wir an eine gepr\u00fcfte nichtkommerzielle Hilfsorganisation spenden, bei der das Geld wirklich ankommt und an die Hilfsbed\u00fcrftigen weitergeleitet wird (in Deutschland etwa Fairventures Worldwide).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">In einer idealen Welt ohne Ressourcenknappheit sollten wir der Standardstrategie folgen und spenden. Aber die Motivation zu helfen ist ein knappes Gut, wir leben in der realen Welt. Beim Spenden \u00fcberfordern wir uns nicht so schnell wie bei der Standardstrategie, denn Geld geben f\u00e4llt uns leichter als unser Emissionsverhalten radikal umzustellen (Stichwort: \u00d6kosteuer). Zumal klar sein muss, wohin eine pers\u00f6nliche Umstellung des Emissionsverhaltens f\u00fchrt \u2013 das hat Niko Paech, der Papst der Postwachstums\u00f6konomie, vorexerziert: in eine Welt, in der man auch wieder angelt, um sich zu versorgen, in der Kutschen wieder auf der Stra\u00dfe fahren und in der Rolltreppen und Aufz\u00fcge als Stromfresser verschwunden sind (Neff 2019)<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote4sym\" name=\"sdendnote4anc\"><sup>iv<\/sup><\/a>. Nur eine solche Welt reicht hin, um den Klimawandel nennenswert zu verz\u00f6gern. Viele Leute werden abspringen, wenn sie wahrnehmen, dass unser kompletter Lebensstil zur Disposition steht. Solange wir uns im freiwilligen Sektor bewegen, in dem Individuen als L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer f\u00fcr Staaten eine Strategie praktizieren, die uns etwas Aufschub verschafft, sollte man nichts tun, was ineffizient und motivationszerst\u00f6rend ist. Die Effizienz spricht \u00fcbrigens dagegen, die dargelegte Spendenstrategie und die Standardstrategie beide zugleich und gleichberechtigt zu fordern: Angenommen, ich habe nur zwei Euro und eine Strategie, die zigmal effizienter ist als die andere \u2013 sollte ich da einen Euro f\u00fcr jede Strategie geben oder beide Euros auf die effizientere Strategie setzen? Andererseits f\u00fchlen sich viele Menschen beim Spenden heuchlerisch, wenn sie nicht selbst CO2 einsparen. Zudem bringt eine Kombination beider Strategien den politisch einzufordernden Mentalit\u00e4tswandel in den K\u00f6pfen und in vielen Regalen auf den Weg. Zu bedenken ist aber auch: Eventuell wird durch Konsumver\u00e4nderung \u00fcber einen ver\u00e4nderten Lebensstil Geld gespart, das sich oft auf Konten akkumuliert und von Banken wahllos verliehen wird, wodurch an anderer Stelle neue Emissionen entstehen. Zudem f\u00f6rdert der Staat gemeinn\u00fctzige Spenden. Letztlich muss jede*r selbst absch\u00e4tzen, wann die eigene Bereitschaft zu spenden gr\u00f6\u00dfer ist: wenn man \u201enur\u201c spendet oder sich zugleich ein gutes Gef\u00fchl leistet. Jedenfalls haben wir die Pflicht, den Berg von Klimagasen auf der Welt so klein wie m\u00f6glich zu machen, und wenn ich dazu ein m\u00f6glicherweise um f\u00fcnfzigmal ineffizienteres Mittel w\u00e4hle, muss ich das gut begr\u00fcnden.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"warum-spenden-uns-zeit-verschafft-und-kein-ablasshandel-ist\">Warum spenden uns Zeit verschafft und kein Ablass&shy;handel ist<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Meine Strategie nenne ich \u201eSpende und Ersetze\u201d; sie gilt nur eine begrenzte Zeit lang, n\u00e4mlich solange die CO2-Vermeidungskosten im globalen S\u00fcden erheblich geringer sind als bei uns (Busch\/Engelmann 2017) und solange politische Akteur*innen und Institutionen klimapolitisch weitgehend versagen und wir vorrangig privat aushelfen. Sie sollte der Kooperation beim Umstellen der Emissionen einen Rahmen geben, der es wahrscheinlich macht, dass die Strategie gelingt. Zweifel am Gelingen einer unkoordinierten Verhaltens\u00e4nderung geh\u00f6ren zu den Vorbehalten gegen die Standardstrategie. Was bewirkt meine kleine CO2-Einsparung, zumal wenn sich doch nur maximal zehn Prozent der reichsten und gebildetsten Wohlstandsb\u00fcrger*innen international \u00fcberhaupt um Vergleichbares bem\u00fchen? \u201eSpende und Ersetze\u201d sorgt hingegen daf\u00fcr, dass einem konkreten Menschen in Armut geholfen wird, auch wenn sonst niemand kooperiert. Mein Opfer ist nicht umsonst: Wenn die Spende ankommt, wird konkret Armut bek\u00e4mpft. Dass auch mehr Klimaschutz gelingt, kann aufgrund falsch gew\u00e4hlter Projekte scheitern, ebenso wie Erfolg aufgrund fehlender Kooperation ausbleiben kann. Aber wenn er gelingt, spart er mehr CO2 ein und das auf eine einfachere Weise. In der durch meine Strategie gewonnenen Zeit, die f\u00fcr das private Verhalten entsteht, kann die Technik sich weiterentwickeln, damit wir zum Beispiel individuelle Mobilit\u00e4t erhalten k\u00f6nnen, sobald wir tats\u00e4chlich einschneidend an unseren Lebensstil gehen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">\u201eSpende und Ersetze\u201d ist kein \u201eAblasshandel\u201c (Radermacher 2018: 306), wenn man es mit einer moralischen Verpflichtung koppelt, mehr zu spenden, als man schadet. Mit dieser Strategie stellen wir unser Verhalten nicht durch weniger Emittieren, sondern durch mehr Spenden um. So tragen wir mehr Last f\u00fcr das moralisch Richtige, w\u00e4hrend ein Ablasshandel davon ausgeht, dass es uns nur um Erleichterung f\u00fcr uns selbst und eben nicht darum geht, das (moralisch) Richtige voranzubringen. Es geht nicht um einen pers\u00f6nlichen Schuldenerlass, wie beim Ablasshandel, sondern um weniger Armut und weniger CO2. Es w\u00e4re schlicht Verschwendung, diese Potenziale nicht einzustreichen. Ob man ausschlie\u00dflich auf meine Strategie setzt, ist wie gesagt Ermessenssache, aber die Umstellung des pers\u00f6nlichen Emissionsverhaltens teilt mit dem Ablasshandel mehr (es geht prim\u00e4r um einen selbst) als das Spenden.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Aber ja, meine Strategie erlaubt, das Auto weiterzufahren, wenn ich genug spende. Das erinnert an den Ablasshandel. Das ist sogar gewollt, denn diese Strategie soll uns ja leichter fallen als die Standardstrategie, deshalb werden sie auch hoffentlich mehr Menschen umsetzen. Aber meine Strategie verschiebt die Verantwortung auf das Spenden und auf einen Politikwechsel vor Ort. Beides h\u00e4ngt zusammen, denn auch vom Spenden geht ein politisches Signal aus, dass die B\u00fcrger*innen eine Klimawende w\u00fcnschen, was Ver\u00e4nderungsdruck auf politische Akteur*innen erzeugt. Mit dem amerikanischen Philosophen Walter Sinott-Armstrong (2005) w\u00fcrde ich \u2013 in etwa \u2013 behaupten: \u201eGenie\u00dfe deine Spa\u00dffahrt im SUV und tue gleichzeitig alles, damit die Politik allen Akteuren, also auch dir, solche Spa\u00dffahrten verbietet\u201d. Deshalb fordere ich, sich politisch zu engagieren, wo es effizient ist, was etwa Fridays for Future uns bewundernswert vormachen. Auch will ich keine Lobbyarbeit f\u00fcr die Autoindustrie machen. Deshalb w\u00fcrde ich dem obigen Zitat von Sinott-Armstrong voranstellen: \u201eNur wer die Motivation zu helfen verliert, wenn er seinen gewohnten Lebenswandel v\u00f6llig umstellen muss, der sollte diesen Lebensstil bewahren, wenn er entsprechend spendet. Daher gilt: &#8230; \u201c.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Hier k\u00f6nnen wir nun sehen, warum ich das Wort <i>Kompensieren<\/i> falsch finde, vielmehr sollte das Ziel im \u00dcberkompensieren bestehen. <i>Kompensieren<\/i> klingt immer so, dass man etwas Sch\u00e4dliches tut und im Anschluss \u201egenau so viel\u201c gibt, um den Schaden wieder gut zu machen. Das ist ein falsches Denken und lediglich ein Null-Summen-Spiel. Es geht nicht darum, zu kompensieren, was f\u00fcr ein Auto ich fahre. Es geht darum, eine Spendenquote zu erreichen, die wirksam ist und erheblich mehr Klimagase reduziert, als wir es heute tun. Wenn ich also mein pers\u00f6nliches Verhalten in den Mittelpunkt stelle, ist das zu kurz gedacht. Beim Versuch einer Kompensation werden vielleicht ein paar B\u00e4ume gepflanzt, die sonst nicht gepflanzt werden w\u00fcrden. Meine Nettobilanz soll sich dabei auf Null rechnen, aber diese Kopplung an das pers\u00f6nliche Emissionsverhalten ist zu kurz gesprungen. Es geht dabei prim\u00e4r darum, mich selbst \u201egr\u00fcn zu machen\u201c, mich zu entschulden. Die Welt macht das aber nicht viel besser und darin sollte letztlich das Ziel liegen. Wir sind einem Denken verhaftet, das besagt: (a) Ich selbst und mein Verhalten sind der Nabel der Welt, bei mir muss ich anfangen, dann wird alles gut. Das ist falsch. Es geht nicht um mich, sondern um den Klimaschutz. (b) Moral muss weh tun; nur dann, wenn ich richtig leide, geh\u00f6re ich zu den Guten. Das kommt von Immanuel Kant beziehungsweise aus Debatten um seine Interpretation<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote5sym\" name=\"sdendnote5anc\"><sup>v<\/sup><\/a> und ist Nonsens, denn es verkennt, dass Motivation zu helfen ein knappes Gut ist, das man schnell verlieren kann. Die wenigsten Menschen sind Held*innen mit unbegrenztem Budget f\u00fcr Altruismus.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Das l\u00e4sst sich auch auf die Politik \u00fcbertragen. Effizienz sollte z\u00e4hlen und nicht nur die richtige Bilanz im eigenen Land. Ma\u00dfnahmen wie Elektromobilit\u00e4t k\u00f6nnen teuer sein, und f\u00fcr das Geld lie\u00dfe sich mit Spenden eventuell mehr CO2 sparen. Der ehemalige Pr\u00e4sident von Ecuador, Sandro Correa, hatte etwa angeboten, den Regenwald intakt zu lassen, wenn der Westen daf\u00fcr bezahlt. Das w\u00e4re viel sinnvoller gewesen als viele teure Ma\u00dfnahmen im Inland, scheiterte aber unter anderem am damaligen deutschen Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (Radermacher 2018: 111). Der Staat hat zwar andere Pflichten als das Individuum, denn er steht auf der \u00f6ffentlichen B\u00fchne und muss Allianzen schmieden. Dazu muss er im konventionellen Sinne glaubw\u00fcrdig sein, kann also nicht nur \u201eWasser predigen und Wein trinken\u201d, auch wenn es traurig ist, dass unsere Psyche so simpel gestrickt ist. Zudem muss er Techniken gegen den Markt etablieren \u2013 wie dereinst die erneuerbaren Energien \u2013, um diese effizienter zu machen und dann in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder abzugeben. Aber gleichwohl: Ma\u00dfnahmen im Inland wollen auf Effizienz gepr\u00fcft werden! Es geht um den richtigen Mix aus Klimaau\u00dfenpolitik und Energiewende im Inneren. Den versucht die derzeitige Bundesregierung zu realisieren, indem sie auch im Au\u00dfenministerium Klimaschutz betreibt und Personal aus dem Bundesumweltministerium ins Ausw\u00e4rtige Amt abordnet. Allerdings ist Klimaschutz in der Wahrnehmung vieler Medien und im Schwerpunkt der Politik besonders durch die nationale Energiewende gepr\u00e4gt. Das kann problematisch sein, nicht zuletzt bei der Mittelverteilung. Wichtig w\u00e4re zum Beispiel die Frage, wie Europa das Freihandelsabkommen Mercusor mit Lateinamerika verhandelt (etwa ob und wenn ja, welche Umweltstandards eine Rolle spielen) und ob Deutschland \u00e4hnliche Projekte wie das mit Ecuador auflegen kann.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \" align=\"left\"><span id=\"in-den-regenwald-investieren-obwohl-dazu-viele-projekte-scheiterten\">In den Regenwald investieren, obwohl dazu viele Projekte schei&shy;ter&shy;ten?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Kommerzielle Netto-Null-Zertifikate sind oft Luftnummern, allerdings sind manche private Hilfsorganisationen \u2013 wie Fairventures Worldwide und Cool Earth \u2013 scharf davon zu unterscheiden. Es geht um Klimaschutz und nicht um ein Gesch\u00e4ftsmodell f\u00fcr Unternehmen, die, wie immer, wenn gro\u00dfes Geld auftaucht, korrumpieren. Gleichwohl flimmert derzeit in vielen Fernsehdokumentation, das Unternehmen im Rahmen sogenannter REDD+-Projekte Netto-Null-Produkte versprechen, aber de facto durch Kompensation keine Emissionen eingespart werden. Ist Engagement f\u00fcr den Regenwald also nur eine Ausrede, weil man sich nicht selbst anstrengen will?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Das Umweltbundesamt (eine Instanz, die eigentlich recht skeptisch gegen\u00fcber Projekten mit Kohlenstoffkompensation ist) stellte trotzdem fest, dass Kohlenstoffsenken f\u00fcr eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik unabdingbar sind<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote6sym\" name=\"sdendnote6anc\"><sup>vi<\/sup><\/a>: Wenn solche Senken nicht mehr existieren, funktioniert kein Klimaschutz!<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Was l\u00e4uft im Moment falsch? Die Kontrolle von Aussagen wie \u201eProdukt X ist klimaneutral\u201c muss gew\u00e4hrleistet sein, die Klimabilanz von X ist neutral festzustellen und daran orientiert ist die n\u00f6tige Kompensation f\u00fcr X zu berechnen. Zudem ist zu beachten, dass nicht nur kompensiert, sondern \u00fcberkompensiert werden sollte. Bislang erwerben Unternehmen Zertifikate, damit sie W\u00e4lder vor dem Abholzen sch\u00fctzen. Wie viele Zertifikate sie erhalten, h\u00e4ngt davon ab, wie bedroht die Fl\u00e4che ist, die sie sch\u00fctzen. Das wird gesch\u00e4tzt. Das erfolgt \u00fcber den Vergleich zu anderen Fl\u00e4chen unter \u00e4hnlichen Umst\u00e4nden, die schon eine Abholzung im Ma\u00dfe Y erfahren haben. Dann wird aufgrund der \u00c4hnlichkeit der Umst\u00e4nde von diesen Fl\u00e4chen auf die zertifikatrelevanten Fl\u00e4chen geschlossen: Die Gefahr abgeholzt zu werden wird als gleich unterstellt, denn die Umst\u00e4nde sollen ja \u00e4hnlich sein. Dann werden \u00fcber Jahre die Abholzung und die errechnete m\u00f6gliche Abholzung verglichen und, wenn die m\u00f6gliche Abholzung geringer ausf\u00e4llt als errechnet, dann wird dieses Unternehmen in Form von Zertifikaten gutgeschrieben. Die Bedrohung des Waldes abgeholzt zu werden, wird jedoch regelm\u00e4\u00dfig \u00fcbersch\u00e4tzt, die Umst\u00e4nde sind nie identisch. Zudem wird nicht zur\u00fcckhaltend, sprich konservativ gesch\u00e4tzt. Die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Zertifikatsaussch\u00fcttung entsteht so.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Daher gilt es: die Bedrohung der Referenzfl\u00e4chen realistisch einsch\u00e4tzen, das hei\u00dft im Zweifelsfall konservativ zu sch\u00e4tzen. Dazu fordert auch das Umweltbundesamt auf (Reise et al. 2022). Zudem wird vorbereitet, diesen ganzen Sektor sch\u00e4rfer zu reglementieren. Ebenso ist zu bedenken: Abholzung findet oft nicht auf der Fl\u00e4che statt, die durch ein Unternehmen gesch\u00fctzt wird, sondern wird auf benachbarte Parallelfl\u00e4chen verschoben. Somit m\u00fcsste die Waldentwicklung einer ganzen Nation betrachtet werden, um ein realistisches Gesamtbild zu erhalten. Eine Zwei-Parameter-L\u00f6sung bietet sich an: Die Entwicklung einer konkreten Fl\u00e4che und die Waldentwicklung einer ganzen Nation sind einzubeziehen, die dann entsprechend zu gewichten sind. So lie\u00dfen sich die bisherigen Probleme der kommerziellen Gesch\u00e4ftsmodelle vermeiden. Damit sind die m\u00f6glichen Probleme beim Senkenschutz aber leider noch nicht vollst\u00e4ndig beschrieben.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \" align=\"left\"><span id=\"wird-das-co2-in-waeldern-langfristig-genug-gespeichert\">Wird das CO2 in W&auml;ldern langfristig genug gespei&shy;chert?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Ein weiteres Risiko besteht beispielsweise in Hinsicht auf Sch\u00e4dlinge, Abholzung und Br\u00e4nde. Alle drei erh\u00f6hen das Risiko, dass CO2 nicht langfristig gespeichert wird. Man geht davon aus, dass mindestens 50 Jahre Speicherung notwendig sind, um das Klima zu entlasten, und alle drei Faktoren k\u00f6nnen dies verhindern.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nat\u00fcrlich kann man keine Garantie geben, was in 50 Jahren der Fall ist. Andererseits wird etwa von Fairventures eine Strategie dagegen entwickelt: Man versucht den B\u00e4uer*innen ein Einkommen zu verschaffen, damit sie ohne den Regenwald abzuholzen oder abzubrennen heute ihr Auskommen haben. Es wird dabei unterstellt, dass die B\u00e4uer*innen eigentlich am Erhalt des Waldes interessiert sind, beispielsweise aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden, sonst h\u00e4tten sie ihn l\u00e4ngst zerst\u00f6rt. Den B\u00e4uer*innen wird durch Spendenmitteln erm\u00f6glicht, auf bereits abgeholzten Fl\u00e4chen wieder W\u00e4lder anzubauen und diese zu bewirtschaften. So wird der Druck zur Abholzung weiterer Fl\u00e4chen des Regenwaldes von ihnen genommen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Landwirt*innen sofort ein Einkommen aus dem Wald haben und nicht erst, wenn die neu gepflanzten B\u00e4ume in zehn Jahren geerntet werden. Dass die Anpflanzung von W\u00e4ldern auch eine positive Klimawirkung hat, sei dabei betont.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">50 Prozent des sp\u00e4teren Ernteertrags wird den B\u00e4uer*innen aus Spendenmitteln bereits zum Zeitpunkt des Pflanzens der Setzlinge ausgezahlt. Das dient dazu, den Anreiz zu schaffen, langfristigeres Baumwachstum zu gew\u00e4hren. Zudem erfolgt \u00fcber eine Smartphone-App ein j\u00e4hrliches Scannen der B\u00e4ume und ihres Wachstums. Das erm\u00f6glicht es, den B\u00e4uer*innen ein j\u00e4hrliches Einkommen f\u00fcr die Bindung von CO2 im Umfang des tats\u00e4chlich gebundenen CO2 zukommen zu lassen. So wird langfristige Holzwirtschaft lohnend, weshalb der Regenwald nicht weiter abgeholzt wird. Zudem werden zus\u00e4tzlich Anreize gesetzt, das gewonnene Holz nicht zu verbrennen, sondern zu verbauen, was die Langfristigkeit der Speicherung erh\u00f6ht. Ich denke, so wird das Problem minimiert.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Noch eine abschlie\u00dfende Idee zur Einsparung von CO2 durch Humus: Humusbildung ist ebenfalls ein Mittel, um Treibhausgase zu vermeiden. So ist ein Handel mit Humuszertifikaten entstanden. Allerdings ist in Humus gebundenes CO2 noch fl\u00fcchtiger als in Holz gebundenes. Der Verlust muss mit eingepreist werden.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Damit ist das Ende der Fahnenstange allerdings immer noch nicht erreicht. Es gibt weitere Vorw\u00fcrfe:<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es wird moniert, dass wieder aufgeforstete Fl\u00e4chen h\u00e4ufig Monokulturen seien, und Biodiversit\u00e4t verloren ginge. Aber erstens wird Biodiversit\u00e4t erhalten, weil durch diese Wiederaufforstungsstrategie der Regenwald erhalten wird, und der ist bekanntlich der artenreichste Lebensraum auf der Erde. Zweitens: An der Kritik ist nat\u00fcrlich etwas dran, jedoch ist der Schaden auch nicht notwendig. Bei Fairventures beispielsweise werden zudem mindestens zehn verschiedene Baumsorten genutzt, davon drei bis vier verschiedene auf jeder Fl\u00e4che. Eine Dokumentation von Flora und Fauna sollte zudem gef\u00fchrt werden, so dass Ma\u00dfnahmen ergriffen werden k\u00f6nnen, falls sich bez\u00fcglich der Biodiversit\u00e4t etwas verschlechtern sollte. Auch dieses Problem ist l\u00f6sbar.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ein weiterer Vorwurf: Engagement im Regenwald verletze h\u00e4ufig die Menschenrechte und besonders die indigener V\u00f6lker. Bei nicht allen NGOs besteht jedoch diesbez\u00fcglich eine solche Problematik. Einige NGOs \u201eempowern\u201c vielmehr indigene V\u00f6lker und unterst\u00fctzen diese finanziell, damit die Menschen nicht gezwungen sind, Regenwald zu verkaufen. Hier ist also eine Verbindung von Menschenrechten, sozialem Wohlergehen und Geschehen im Wald geschaffen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ein Fl\u00e4chennutzungskonflikt wird moniert: Werden durch Wiederaufforstung nicht Fl\u00e4chen gebunden, die zur Nahrungsmittelproduktion ben\u00f6tigt werden? Das gilt aber nicht, wenn man <i>degradierte Fl\u00e4chen<\/i> f\u00fcr die Wiederaufforstung nutzt. Das sind zu steile, zu trockene, zu n\u00e4hrstoffarme Fl\u00e4chen f\u00fcr die Landwirtschaft. Zudem wird Wiederaufforstung und Landwirtschaft durch das Konzept des Agroforstes, bei welchem Landwirtschaft auf wiederaufgeforsteten Fl\u00e4chen stattfindet, verbunden. Man kann zum Beispiel Kakao, der Halbschatten braucht, unter B\u00e4umen pflanzen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"ist-engagement-im-sueden-nicht-neokolonialismus\">Ist Engagement im S&uuml;den nicht Neoko&shy;lo&shy;ni&shy;a&shy;lis&shy;mus?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Der Vorwurf des Neokolonialismus ist zentral und speist sich daraus, dass sich der globale Norden Kohlenstoffzertifikate aus dem globalen S\u00fcden zuschreibt, die der S\u00fcden dann jedoch nicht mehr nutzen kann, um seine eigene Klimabilanz zu verbessern<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote7sym\" name=\"sdendnote7anc\"><sup>vii<\/sup><\/a>. Ist dem wirklich so?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auch wenn es zun\u00e4chst ungerecht klingt, gibt es drei Argumente zu bedenken.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Die meisten L\u00e4nder im globalen S\u00fcden haben kein Geld, um jetzt Senkenschutz zu betreiben, der aber jetzt n\u00f6tig ist, da Regenw\u00e4lder vor Kipppunkten stehen \u2013 entweder jetzt kommt Hilfe, oder die W\u00e4lder gehen zu Grunde (Boulton et al. 2022; Seymour\/Busch 2016: 405f.). Entweder springen wir jetzt mit unserem Geld bei, oder Senken existieren nicht mehr. Das hei\u00dft, auch in Zukunft k\u00f6nnen CO2-Einsparungen dort nicht mehr erfolgen und den Entwicklungsl\u00e4ndern auch nicht gutgeschrieben werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">L\u00e4nder im globalen S\u00fcden haben deutlich weniger Emissionen als wir im globalen Norden und somit einen nicht so hohen Bedarf an Zertifikaten wie wir, haben aber eine h\u00f6here Betroffenheit bei der Klimakrise.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Neokolonialismus liegt nicht vor, wenn wir effiziente Hilfe betreiben. Er liegt dann vor, wenn wir die Entwicklungsl\u00e4nder nicht als Partner auf Augenh\u00f6he, sondern als Pflegef\u00e4lle behandeln. Wenn wir Ma\u00dfnahmen mit ihnen abstimmen und gemeinsam handeln, werden sie keineswegs erz\u00fcrnt sein, wenn sie aufgrund unserer Mitarbeit in Zukunft die M\u00f6glichkeit haben, weitere CO2 Einsparungen aus Senken f\u00fcr sich zu verbuchen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"wie-viel-soll-ich-spenden\">Wie viel soll ich spenden?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Was verlangt die Moral von uns? M\u00fcssen wir zum Beispiel unsere ganze Zeit aufwenden und unser ganzes Geld einsetzen, um zu versuchen, das Gl\u00fcck in der Welt zu maximieren? Wann d\u00fcrfen wir an uns und unsere Familien denken? Oder m\u00fcssen wir uns v\u00f6llig unparteilich auch gegen\u00fcber Freundeskreis und Familie verhalten? Das kann zu sehr hohen Forderungen f\u00fchren. Soll ich ein mir unbekanntes Kind in Somalia nach denselben Ma\u00dfst\u00e4ben wie meine Tochter behandeln? Kann ich dann noch rechtfertigen, dieser zu Weihnachten ein Puppenhaus mit separatem Pferdestall zu schenken, wenn ich f\u00fcr dasselbe Geld der jungen Somali eine lebensrettende Operation finanzieren kann? Das klingt nach \u00dcberforderung durch die Moral.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Andererseits: Oft k\u00f6nnte man schon viel spenden, aber man will es einfach nicht und beruft sich darauf, dass man \u201enicht kann\u201c. Was im Kleingedruckten steht, ist der Zusatz: Man kann nur nicht, wenn man seinen bisherigen Lebensstil ganz aufrechterhalten will. Nat\u00fcrlich gibt es psychische Grenzen unserer Belastbarkeit, nur, dass die individuell unterschiedlich sind und kaum jemand wei\u00df, wo diese \u00fcberhaupt liegen. Das verleitet zu einem Missbrauch von sogenannten \u00dcberforderungseinw\u00e4nden. Provokativ muss man jene, die auf \u00dcberforderung pochen, jedenfalls auch fragen: <i>\u00dcberfordert es nicht auch die Somali zu verhungern?<\/i><\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ich gehe das Problem pragmatisch an: Westliche Durchschnittsverdienende geh\u00f6ren zu den reichsten Menschen der Weltbev\u00f6lkerung (MacAskill 2015). Wenn wir auf dieser Insel des Reichtums leben und vor den K\u00fcsten Menschen ertrinken, so k\u00f6nnen wir nur dann zu den guten Menschen z\u00e4hlen, wenn wir uns mindestens im unteren Prozentbereich unserer zeitlichen und finanziellen M\u00f6glichkeiten engagieren. In jedem anderen Fall m\u00fcssen wir uns eingestehen, dass uns die Not der anderen schlicht egal oder nicht wichtig genug ist und wir nicht zu den guten Menschen geh\u00f6ren k\u00f6nnen. Wenn jede*r Durchschnittsverdiener*in (B\u00fcrgergeld-Beziehende in die Pflicht zu nehmen, ist sozial unfair und bringt auch finanziell nicht viel) sich dagegen bem\u00fchen w\u00fcrde, beispielsweise vier Prozent des eigenen Einkommens und ein Prozent der eigenen Zeit (f\u00fcr politisches Engagement) beizusteuern, dann k\u00f6nnten viele globale Probleme gel\u00f6st werden. Woher kommt diese Zahl? Erstens, die dabei anfallenden Geldsummen w\u00fcrden sich mindestens auf einen dreistelligen Milliardenbetrag (in Euro oder US-Dollar) belaufen, also w\u00e4ren wirklich effektiv. Zweitens, dies kann auch schwerlich als \u00dcberforderung angesehen werden, denn selbst, wenn man sich nicht in diesem Ma\u00dfe engagieren m\u00f6chte, kann sich ein*e normaler Lohnempf\u00e4nger*in fast immer in diesem Umfang engagieren, ohne in existenzielle Probleme zu geraten. Drittens, um mich als eine*n von \u201eden Guten\u201c zu identifizieren, darf mir die Not nicht egal sein und das impliziert, mich wenigstens im unteren Bereich meiner M\u00f6glichkeiten zu engagieren. Wo dieser genau liegt, ist nat\u00fcrlich willk\u00fcrlich, aber den unteren Bereich mit einstelligen Raten des Einkommens gleichzusetzen, schr\u00e4nkt diese Willk\u00fcr ein.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Nicht nur Geld, sondern auch Zeit ist wichtig. Information, wo ich mich engagiere, Zeit f\u00fcr politisches Engagement etc. ist wichtig.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"nachfrage-ist-wirkungslos-und-das-gruene-paradoxon\">Nachfrage ist wirkungslos und das &bdquo;Gr&uuml;ne Paradoxon&rdquo;<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Zudem glaube ich, dass das private Nachfrageverhalten oft wirkungslos ist, wie Abbildung 1 best\u00e4tigt. Abbildung 1 zeigt, dass der \u00d6lpreis und die \u00d6lf\u00f6rderung v\u00f6llig voneinander entkoppelt sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"630\" height=\"448\" class=\"aligncenter size-full wp-image-19479\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png 630w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang-600x427.png 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang-450x320.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/p>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\"><i>Abb. 1: \u00d6lpreis und -produktionsmenge \u2013 eine 30-Jahres-Pe<\/i><i>r<\/i><i>spektive. Quelle: Wirtschaftsdienst.<\/i><\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Meine kleine Spriteinsparung kann in diesem Markt die F\u00f6rdermenge nicht senken, Preissignale werden ignoriert. Meine kleine richtig platzierte Spende nutzt aber Menschen und hoffentlich auch dem Klima. Bei Letzterem m\u00fcssen zwar auch einige Leute mitziehen, aber ich bin nicht zwangsl\u00e4ufig auf Marktmechanismen angewiesen und mein kleiner Beitrag bewirkt jedenfalls etwas Gutes.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ein weiterer Vorteil der Strategien rund um den Wald ist, dass sie nicht versuchen, die Nachfrage nach fossilen Energietr\u00e4gern zu senken, was (wie gesehen) gut, aber schwierig ist. So unterliegen sie auch nicht einer Antwort darauf, die ins \u201eGr\u00fcne Paradoxon\u201c m\u00fcndet, das einsetzt, wenn es uns wirklich gelingen sollte, mit unserer ge\u00e4nderten Nachfrage Einfluss zu nehmen. Denn das geht so: Wir sparen fossile Energien, der Weltmarktpreis sinkt als Folge davon und andere L\u00e4nder kaufen sie billiger, weil sie am dringlichsten Wachstum brauchen. Gespart wird de facto nichts durch die verringerte Nachfrage, sondern wir subventionieren die Preise f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder. Das mag man zwar positiv als Entwicklungspolitik mit anderen Mitteln betrachten, aber was den Klimaschutz angeht, ist es problematisch. Einerseits ist es also schwierig, mit Nachfrage \u00fcberhaupt etwas zu bewirken, andererseits ist es insgesamt sehr schwierig, das Richtige zu bewirken: eine Drosselung der Produktion.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"fazit\">Fazit<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">F\u00fcr alle, die bei diesem Denkman\u00f6ver immer noch Magenschmerzen haben: Da unser Wissen \u00fcber die Zukunft nicht vollst\u00e4ndig sein kann und wir normalerweise Wesen sind, die nicht alles an Effizienz festmachen, sollten wir erw\u00e4gen, mehrere Strategien gleichzeitig zu verfolgen. Man kann die Spendenziele \u201ediversifizieren\u201c, also ein Portfolio bilden und muss sich jedenfalls genauer \u00fcber sie informieren: Solar\u00f6fen in Indien f\u00f6rdern Gesundheit und Klimaschutz solide, w\u00e4hrend ein Regenwald auch versehentlich abbrennen kann, besonders, wenn man seine Besitzer*innen nicht auf seine Seite bringt. Also geh\u00f6ren die riskante und die solide Strategie ins Portfolio, wobei wir um Risiken nicht herumkommen, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht. Wichtig ist: In einem Portfolio der Strategien sollte \u201eSpende und Ersetze\u201c jedenfalls seinen Platz haben, aber man kann auch die Standardstrategie ins Portfolio \u00fcbernehmen, wenn sie nicht zu viel kostet. Und wie hoch welche Kosten in Form eines Verlusts von Wohlergehen f\u00fcr ein Individuum ausfallen, bestimmt seine eigene Wahrnehmung und seine jeweilige Motivation zum Handeln. Wem es nichts ausmacht, kein Fleisch zu essen, f\u00fcr den ist diese Ma\u00dfnahme auch kein Motivationshindernis. Meine Argumentation greift nur bei einer Interessenlage von \u201eOttonormalverbraucher\u201c, der ein begrenztes Budget zum Helfen hat. Oft k\u00f6nnen solche Menschen jedoch sogar ohne Kosten kooperieren: Zum Beispiel kostet es de facto nichts (per Briefwahl) zu w\u00e4hlen oder Ecosia statt Google auf dem Rechner zu installieren. Also sollte man das machen? So wird das \u201eEntweder Oder\u201c doch noch zu einem bedingten \u201eSowohl Als Auch\u201c.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"konsequenzen-fuer-die-politik\">Konse&shy;quenzen f&uuml;r die Politik<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Der Staat hat andere Pflichten als das Individuum, denn er steht auf der internationalen B\u00fchne und muss dort Allianzen schmieden, was ihn zwingt, auch selbst klimaneutral zu werden. Er muss im konventionellen Sinne glaubw\u00fcrdig sein, kann also nicht nur \u201eWasser predigen und Wein trinken\u201c. Nur so findet er internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen Energiewende- und letztlich einen globalen Klimavertrag, der allein die Herausforderungen des Klimawandels bew\u00e4ltigen kann. Zugleich muss der Staat glaubhaft machen, dass Klimaschutz und \u00f6konomischer Wohlstand Hand in Hand gehen k\u00f6nnen, um die Armen dieser Welt nicht zu entmutigen. Er muss im Rahmen der Energiewende Techniken \u201egegen den Markt\u201c etablieren, wie er es bei den erneuerbaren Energien gemacht hat, um diese effizienter und f\u00fcr die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder verf\u00fcgbar zu machen. So muss zum Beispiel eine saubere Stahlproduktion entwickelt und die Technik an die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens abgegeben werden \u2013 was durchaus kein \u201eWin-Win-Gesch\u00e4ft\u201c ist, denn \u201eAbgeben\u201c hei\u00dft hier gerade nicht \u201eVerkaufen\u201c. Damit k\u00f6nnten wir \u2013 in diesem Fall sogar mithilfe der nationalen Klimawende \u2013 die Emissionen der gro\u00dfen globalen Emittenten \u00fcber die Zwei-Prozent-Grenze hinaus wirksam senken, da diese sich nicht mehr mithilfe schmutziger Kohle entwickeln m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Aber der Staat setzt letztlich zu viele Ressourcen auf diese Energiewende im Inland, w\u00e4hrend internationales Engagement zu kurz kommt. Eine Alternative w\u00e4re, die gesamten Mittel f\u00fcr den Klimaschutz deutlich zu erh\u00f6hen, um die nationale Energiewende und das internationale Engagement vollumf\u00e4nglich zu bewerkstelligen. Derzeit aber k\u00fcmmern sich politische Amtsinhaber*innen zu sehr um Symbole, statt um tats\u00e4chlichen Klimaschutz.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Kurzum: Ma\u00dfnahmen im Inland sollten immer auf ihre Effizienz und ihre internationalen CO2-Vermeidungspotenziale gepr\u00fcft werden. Es geht um den richtigen Mix aus Klimaau\u00dfenpolitik und Energiewende im Inneren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><em><strong class=\"western\">Prof <\/strong><strong class=\"western\">Dr. <\/strong><strong class=\"western\">Bernward Gesang<\/strong> ist ordentlicher Professor f\u00fcr Philosophie und Wirtschaftsethik an der Universit\u00e4t Mannheim. Er studierte in Bonn und M\u00fcnster und wurde 1994 in M\u00fcnster promoviert. Im Jahr 2000 folgte die Habilitation in D\u00fcsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind normative Ethik, insbesondere die Utilitarismusforschung, angewandte Ethik mit Schwerpunkt Wirtschaftsethik und Klimaethik sowie Philosophiegeschichte. Ein aktueller Schwerpunkt von ihm in Forschung und Lehre ist die Frage, wie man unsere Gesellschaft in eine nachhaltige transformieren kann und wie sich eine solche Transformation ethisch rechtfertigen l\u00e4sst. Au\u00dferdem wurde er in den wissenschaftlichen Beirat der NGO Fairventures International (Stuttgart) aufgenommen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><em>Boulton, C. A. et al. <\/em>2022: Pronounced loss of Amazon rainforest resilience since the early 2000s, in: <em>Nature Climate Change<\/em>, Jg. 12, S. 271\u2013278.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Busch J.\/Engelmann, J.<\/em> 2017: Cost-Effectiveness of Reducing Emissions from Tropical Deforestation, 2016\u20132050, Environmental Research Letters 13.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Bronson W. et al.<\/em> 2020: National Mitigation Potential from Natural Climate Solutions in the Tropics, in: <em>Philosophical Transactions of the Royal Society. B: Biological Sciences<\/em>, Jg. 375, H. 1794.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Gesang, B.<\/em> 2020: Mit k\u00fchlem Kopf. Vom Nutzen der Philosophie f\u00fcr die Klimadebatte, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>MacAskill, W.<\/em> 2015: Doing Good Better: Effective Altruism and a radical new way to make a difference, London.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Merlot, J.<\/em> 2019: Was Fleischverzicht f\u00fcr den Klimaschutz bringt, in: <em>Spiegel-Online<\/em> vom 08.08.2019, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/a-1280923.html\">www.spiegel.de\/a-1280923.html<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Neff, B.<\/em> 2019: \u201eDann geht in Gottes Namen unter\u201c: Der \u00d6konom Niko Paech hat radikale Ansichten dar\u00fcber, wie die Welt zu retten ist \u2013 aber er will niemanden zu seinem Gl\u00fcck zwingen, in: <em>Neue Z\u00fcrcher Zeitung<\/em> vom 04.11.2019, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/nico-paech-dann-geht-in-gottes-namen-unter-ld.1518768\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/nico-paech-dann-geht-in-gottes-namen-unter-ld.1518768<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Radermacher, F.-J.<\/em> 2018: Der Milliardenjoker, Hamburg.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Ramstorf, S.\/Schellnhuber, H. J.<\/em> 2018: Der Klimawandel, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Reise J. et al.<\/em> 2022: Nature-based solutions and global climate protection. Assessment of their global mitigation potential and recommendations for international climate policy, Umweltbundesamt, Berlin; <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/1410\/publikationen\/2022-01-03_climate-change_01-2022_potential_nbs_policy_paper_final.pdf\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/1410\/publikationen\/2022-01-03_climate-change_01-2022_potential_nbs_policy_paper_final.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Seymour, F.\/Busch, J.<\/em> 2016: Why Forests? Why Now? The Science, Economics, and Politics of Tropical Forests and Climate Change, Washington D. C.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Schiller, F.<\/em> 1962: S\u00e4mtliche Werke, Bd. 1, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Sinnott-Armstrong, W. <\/em>2005: It\u2019s Not My Fault: Global Warming and Individual Moral Obligations, in: <em>Perspectives on Climate Change: Science, Economics, Politics, Ethics Advances in the Economics of Environmental Research<\/em>, Jg. 5, S. 285\u2013307. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/S1569-3740(05)05013-3\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/S1569-3740(05)05013-3<\/a>.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"anmerkungen\">Anmerkungen:<\/span><\/h3>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i <\/a>Genauer ausgef\u00fchrt in Gesang 2020.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote2\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote2anc\" name=\"sdendnote2sym\">ii <\/a>Vgl. beispielsweise die Berechnungen bei Atmosfair, <a href=\"http:\/\/www.atmosfair.de\/de\/kompensieren\/wunschmenge\">www.atmosfair.de\/de\/kompensieren\/wunschmenge<\/a>. Der Vergleich dient allein der Illustration, wie viel Emissionsvermeidung mehr man mit Spenden als Verhaltensumstellungen bewirken kann.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote3\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote3anc\" name=\"sdendnote3sym\">iii <\/a>Ein anderer Weg ist es, (ungewollte) Geburten zu verhindern und so Armut zu bek\u00e4mpfen und Emissionen von Kind und Kindeskind zu vermeiden, so Lebenschancen International e. V.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote4\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote4anc\" name=\"sdendnote4sym\">iv <\/a>Vgl. hierzu auch den Beitrag von Niko Paech in diesem Heft.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote5\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote5anc\" name=\"sdendnote5sym\">v <\/a>Dahinter verbirgt sich die Frage, ob Handeln aus Pflicht immer Handeln gegen Neigung ist. Derartiges vermutet zum Beispiel Friedrich Schiller (1962: 299.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote6\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote6anc\" name=\"sdendnote6sym\">vi <\/a><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland\/technische-kohlenstoffsenken\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland\/technische-kohlenstoffsenken<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote7\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote7anc\" name=\"sdendnote7sym\">vii <\/a>Vgl. zur Debatte um Neokolonialismus auch den Beitrag von Werner Bergmann in diesem Heft.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[2976,47],"tags":[3165,3716,3397,3164,3717,3195,667],"autoren":[3715],"publikationen":[3668],"class_list":["post-19480","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-klima","category-lebensweisen-pluralismus","tag-klima","tag-klimaethik","tag-klimagerechtigkeit","tag-klimawandel","tag-regenwald","tag-spenden","tag-vorgaenge-artikel","autoren-bernward-gesang","publikationen-vorg-245"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie hoch ist die individuelle Verantwortung f\u00fcr den Klimawandel, und was bewirkt individuelles Verhalten? Sind Einzelne \u00fcberhaupt die richtigen Adressaten, um \u00fcber Pflichten beim Klimaschutz zu reden? Aufgaben wie den Klimaschutz sind Probleme kollektiven Handelns und daher vorrangig des Staates. Was soll man jedoch tun, wenn die Staaten klimapolitisch versagen? Die Aufgabe ist zu wichtig, [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-09-28T12:45:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"630\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"448\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"28\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/\",\"name\":\"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/08\\\/Gesang.png\",\"datePublished\":\"2024-08-21T10:43:42+00:00\",\"dateModified\":\"2026-09-28T12:45:14+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/08\\\/Gesang.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/08\\\/Gesang.png\",\"width\":630,\"height\":448},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/publikation\\\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 245\\\/246: Klima(un)gerechtigkeit\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-245\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union","og_description":"Wie hoch ist die individuelle Verantwortung f\u00fcr den Klimawandel, und was bewirkt individuelles Verhalten? Sind Einzelne \u00fcberhaupt die richtigen Adressaten, um \u00fcber Pflichten beim Klimaschutz zu reden? Aufgaben wie den Klimaschutz sind Probleme kollektiven Handelns und daher vorrangig des Staates. Was soll man jedoch tun, wenn die Staaten klimapolitisch versagen? Die Aufgabe ist zu wichtig, [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2026-09-28T12:45:14+00:00","og_image":[{"width":630,"height":448,"url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png","type":"image\/png"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"28\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/","name":"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png","datePublished":"2024-08-21T10:43:42+00:00","dateModified":"2026-09-28T12:45:14+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gesang.png","width":630,"height":448},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/publikation\/klimaschutz-was-kann-ich-als-einzelperson-tun-spenden-fuer-den-regenwald-als-problem\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 245\/246: Klima(un)gerechtigkeit","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-245\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Klimaschutz: Was kann ich als Einzelperson tun? Spenden f\u00fcr den Regenwald als Problem"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/19480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=19480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=19480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=19480"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=19480"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=19480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}