{"id":19633,"date":"2024-11-13T11:42:46","date_gmt":"2024-11-13T10:42:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19633"},"modified":"2024-11-13T11:42:46","modified_gmt":"2024-11-13T10:42:46","slug":"kindergaerten-sind-bildungseinrichtungen-plaedoyer-fuer-eine-aufwertung-der-fruehkindlichen-erziehung","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-163\/publikation\/kindergaerten-sind-bildungseinrichtungen-plaedoyer-fuer-eine-aufwertung-der-fruehkindlichen-erziehung\/","title":{"rendered":"Kinderg\u00e4rten sind Bildungseinrichtungen: Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Aufwertung der fr\u00fchkindlichen Erziehung"},"content":{"rendered":"<p>In der derzeitigen Debatte um den Zustand der Bildung in Deutschland herrscht in Hinblick auf die Sto\u00dfrichtung weitgehend Einigkeit: Bildung muss wieder zu einer zentralen Aufgabe der Gesellschaft werden, zu einem Feld f\u00fcr Zukunftsinvestitionen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dabei die schulische und die berufliche Bildung. Gegen diese Verengung der Diskussion m\u00f6chte ich einen weiter gefassten Bildungsbegriff setzen, der insbesondere auf die Notwendigkeit fr\u00fchkindlicher Bildung abhebt. Denn hier, im Kindergartenalter, werden die Fundamente f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung des Menschen gelegt, schon hier wird \u00fcber seine Zukunft entschieden.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise werden Fragen der fr\u00fchkindlichen Bildung und damit der F\u00f6rderung von emotionalen, sozialen und kognitiven F\u00e4higkeiten von Kindern unter sechs Jahren viel weniger intensiv thematisiert, als es die Zentralit\u00e4t dieses Lebensabschnitts nahe legt. Schlie\u00dflich werden hier die Weichen gestellt f\u00fcr die Entwicklung der funktionellen Systeme neuronaler Netzwerke. Entsprechend sind emotionale und soziale Entwicklungsschritte die unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr kognitive Entwicklungen.<\/p>\n<p>Allgemein konstatieren P\u00e4dagogen, Kinder\u00e4rzte und -psychologen ein wachsendes Defizit so genannter ,weicher&#8216; F\u00e4higkeiten bei Kindern: Kompetenzen, die auf sozialen und emotionalen F\u00e4higkeiten beruhen (wie die Selbst- und Fremdwahrnehmung, das Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, die Kommunikations- und Konfliktf\u00e4higkeit, die Motivations- und Leistungsf\u00e4higkeit und die Beziehungsf\u00e4higkeit), sind bei vielen Kindern unzureichend ausgebildet. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind nicht nur in den Familien zu suchen, sondern auch bei jenen Institutionen, die f\u00fcr die fr\u00fchkindliche Bildung verantwortlich sind, vor allem also den Kinderg\u00e4rten. Die M\u00e4ngel in der finanziellen und personellen Ausstattung dieser Einrichtungen sind offensichtlich: Wenn eine Erzieherin 25 Vierj\u00e4hrige zu betreuen hat, geht es in erster Linie um Unfallvermeidung. Schwierig erscheint es, in dieser Situation dem Erlebens- und Wahrnehmungsspielraum der Kinder angemessen zu agieren. Doch diese Problematik wird in den Bildungsdebatten vernachl\u00e4ssigt. In diesem Zusammenhang ist auch die deutsche Eigenart zu ber\u00fccksichtigen, die fr\u00fche Kindheit und die sie begleitenden Institutionen erst gar nicht dem Bereich der Bildung zuzurechnen, wie es in Frankreich, Belgien oder Spanien \u00fcblich ist, sondern die Verantwortlichkeiten in Sozialministerien zu verankern. Ausnahmen von dieser Regel gibt es bisher nur in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Berlin. Auch existieren in Deutschland bislang keine verbindlichen Rahmenrichtlinien daf\u00fcr, was in Kinderg\u00e4rten zu erlernen ist \u2014 obwohl das Kinder- und Jugendhilfegesetz neben Betreuung und Erziehung auch den Bildungsauftrag von Kindertagesst\u00e4tten festschreibt. Wenn man sich dann noch vor Augen f\u00fchrt, dass Deutschland und \u00d6sterreich die einzigen europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind, die auf eine einheitliche Hochschulausbildung f\u00fcr Erzieher(innen) verzichten, sind damit die Hauptprobleme der fr\u00fchkindlichen Bildungsdebatte umrissen.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"entwicklungsland-deutschland\">Entwick&shy;lungs&shy;land Deutschland<\/span><\/h3>\n<p>Seit 1996 hat in Deutschland jedes Kind ab dem vollendeten dritten Lebensjahr einen rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Derzeit sind ungef\u00e4hr 2,5 Millionen Kinder in Kinderg\u00e4rten untergebracht. Damit ist zumindest rechnerisch das Angebot ausreichend. Doch Zahlen m\u00fcssen wie immer interpretiert werden, um wirklich aufschlussreich zu sein: So haben die meisten L\u00e4nder den Preis f\u00fcr die gestiegene Versorgung nicht aus ihren ohnehin leeren Kassen finanziert. Stattdessen wurden kurzerhand die Standards abgesenkt, zumeist wurde einfach die Gruppengr\u00f6\u00dfe heraufgesetzt. Die durchschnittliche Gruppengr\u00f6\u00dfe in deutschen vorschulischen Einrichtungen liegt laut einer Untersuchung der OECD bei 23 Kindern. Das Netzwerk Kinderbetreuung der Europ\u00e4ischen Kommission, in dem f\u00fcnfzehn Landesvertreter zusammenarbeiten, hatte sch\u00f6n 1996 einen Standard definiert, der f\u00fcr die \u00fcber Dreij\u00e4hrigen eine Gruppengr\u00f6\u00dfe von maximal f\u00fcnfzehn Kindern, f\u00fcr die unter Dreij\u00e4hrigen von maximal acht Kindern pro Gruppe vorschl\u00e4gt. Doch f\u00fcr die unter Dreij\u00e4hrigen ist in Deutschland ein Krippenplatz ohnehin schwer zu bekommen: f\u00fcr 2,4 Millionen Kleinkinder stehen nur 170.000 Krippenpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung, in einigen westdeutschen Fl\u00e4chenstaaten l\u00e4uft das auf eine Versorgungsquote von zwei Prozent hinaus. Vor diesem Hintergrund erscheint Deutschland tats\u00e4chlich als \u201eEntwicklungsland&#8220; (Kluge 2002: 115).<\/p>\n<p>Einer der wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Versagen ist sicherlich \u2014 zumindest in den alten Bundesl\u00e4ndern \u2014 die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz der au\u00dferfamili\u00e4ren Betreuung von Kindern vor dem Schuleintritt. Diese Haltung spiegelt sich auch in den Medien wieder, etwa wenn die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em> postuliert, dass Ganztagskinderg\u00e4rten f\u00fcr Vier- bis Sechsj\u00e4hrige &#8222;nur aus sozialen Sondersituationen&#8220; gerechtfertigt sein k\u00f6nnen und weiter feststellt: &#8222;Ganztags-,Betreuung f\u00fcr Kinder unter zw\u00f6lf Jahren kann nur Hilfe f\u00fcr Notlagen sein wie Krippe und Kinderhort.&#8220; (Pechstein 2003) Folgerichtig fordert der Autor den Erhalt der &#8222;Grundbindiing an die Eltern als Hort der inneren Sicherheit&#8220;. Willkommen im Adenauer-Land der f\u00fcnfziger Jahre. Eltern ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, wenn sie ihr Kind in eine Tagesbetreuung geben, ist schon ein bemerkenswert reflektierter Debatten-Beitrag. Und leider nicht der einzige, der zumindest unterschwellig so argumentiert.<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnen Kinderg\u00e4rten f\u00fcr die kindliche Entwicklung eine enorm positive Rolle spielen. Die Interaktion mit Gleichaltrigen, das Lernen von und miteinander ist nicht durch ein Zusammensein mit Erwachsenen \u2014 seien sie auch noch so zugewandt \u2014 zu ersetzen. Schon heute, trotz der berechtigten Klagen \u00fcber die Ausstattung der Kinderg\u00e4rten, gibt es Hinweise, dass die sozialen und sprachlichen F\u00e4higkeiten von Kindergartenkindern bei Schulbeginn ausgepr\u00e4gter sind, als die F\u00e4higkeiten Gleichaltriger, die keinen Kindergarten besuchten. Die Frage der Halbtags- oder Ganztagsbetreuung ist denn auch weniger unter der Frage der Quantit\u00e4t des Betreuungsausma\u00dfes als vielmehr der Qualit\u00e4t des Betreuungsangebots zu diskutieren. Was wir brauchen, ist eine breite Diskussion \u00fcber Auftrag und Ausstattung unserer Kinderg\u00e4rten.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"qualitative-standards-fuer-die-fruehkindliche-erziehung-etablieren\">Qualitative Standards f&uuml;r die fr&uuml;hkind&shy;liche Erziehung etablieren<\/span><\/h3>\n<p>Im Mittelpunkt dieser Debatte m\u00fcsste die Entwicklung qualitativer Standards f\u00fcr Kinderkrippen und Kinderg\u00e4rten stehen. Denn eines d\u00fcrfte klar sein: Kinderg\u00e4rten brauchen andere Lerninhalte als Schulen. Im Vorschulalter m\u00fcssen daher andere Priorit\u00e4ten gesetzt werden als die F\u00f6rderung von F\u00e4higkeiten, die in PISA- und IGLU-Studien abgefragt werden k\u00f6nnen. Hier geht es zun\u00e4chst um die Ausbildung von sprachlichen, motorischen und sozialen Kompetenzen, es werden eher Werte als Wissen vermittelt. Aktives Erfahren und Erleben, Dialog und Interaktion sollten im Mittelpunkt stehen. Die Angemessenheit im Umgang mit Kindern setzt dabei Respekt vor den individuellen M\u00f6glichkeiten des einzelnen Kindes, die Welt zu erfahren, voraus. Da ein komplexes kognitives Leistungsverm\u00f6gen erst relativ sp\u00e4t ausgebildet wird und Kinder ihren eigenen Lernprozess erst ungef\u00e4hr ab dem f\u00fcnften Lebensjahr reflektieren, kann die richtige Strategie eigentlich nur in einem breiten, reichen Angebot bestehen, aus dem die Kinder ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen. Diese Auswahl kann man dann mit m\u00f6glichst vielen Anregungen unterst\u00fctzen, um die jeweiligen F\u00e4higkeiten des einzelnen Kindes zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Erste Grundlagen f\u00fcr ein solches Benchmarking unserer Kinderg\u00e4rten liegen bereits vor, wie beispielsweise die empirischen Daten des Berliner P\u00e4dagogen Wolfgang Tietze aus seiner Studie <em>Wie gut sind unsere Kinderg\u00e4rten?<\/em> von 1998 zeigen. Und dass die Politik auf bedrohliche Befunde durchaus reagieren kann, zeigt die darauf basierende <em>Nationale Qualit\u00e4tsinitiative im System der Tageseinrichtungen f\u00fcr Kinder.<\/em><\/p>\n<p>Untrennbar verbunden mit dieser Debatte ist aber auch die Frage nach der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher. Bisher ist das Abitur nicht Voraussetzung, es gen\u00fcgt die Realschule mit einem anschlie\u00dfenden Fachschulabschluss. Im Ergebnis verdienen dann Erzieher(innen) in Deutschland nur etwa zwei Drittel des Gehalts einer Grundschullehrerin bzw. eines Grundschullehrers. Das gesellschaftliche Ansehen der Erzieher ist relativ niedrig, die Anforderungen dagegen sind mit den \u00fcberh\u00f6hten Gruppenzahlen und der mangelhaften Ausstattung eher hoch. Die \u201eAttraktivit\u00e4t\u201d dieses Berufsbildes ist entsprechend gering.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gesellschaft w\u00e4re es mit Sicherheit lohnend, mehr Ressourcen f\u00fcr die Kinderg\u00e4rten bereitzustellen. Denn auf die Familien und die dort vermittelte Lebenshaltung k\u00f6nnen Politik und Gesellschaft nur indirekt einwirken. Anders in den Institutionen, in denen immer mehr Kinder immer mehr Zeit verbringen. Hier gibt es Gestaltungsm\u00f6glichkeiten und die Chance, Defizite auszugleichen. Folgende Eckpunkte scheinen f\u00fcr eine Verbesserung der fr\u00fchkindlichen Erziehung von herausgehobener Bedeutung:<\/p>\n<ol>\n<li>Kinderg\u00e4rten sind Bildungseinrichtungen. Als solche sollten sie ein allgemeines Curriculum mit verbindlichen Standards erhalten, in dem besonderen Wert auf die F\u00f6rderung und Entwicklung sozialer und emotionaler F\u00e4higkeiten, aber auch auf die grundlegende Entwicklung kognitiver F\u00e4higkeiten, besonders der sprachlichen Entwicklung, gelegt wird.<\/li>\n<li>Eine Qualit\u00e4tspr\u00fcfung der Kinderg\u00e4rten k\u00f6nnte Eltern die Entscheidung erleichtern, welcher Institution sie ihr Kind anvertrauen. Auch die finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Staat k\u00f6nnte zumindest teilweise davon abh\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher muss neu geordnet werden; es sollte dar\u00fcber nachgedacht werden, die Ausbildung von Erziehern und Grundschullehrern in einem universit\u00e4ren Studiengang zusammenzulegen. Hiermit einher ginge eine Steigerung der finanziellen, aber auch der gesellschaftlichen Anerkennung des Berufsbildes.<\/li>\n<li>Der Ausbau von Kindertagesst\u00e4tten und besonders von Krippenpl\u00e4tzen mit Ganztagsangeboten sollte zumindest an die Versorgungsquoten der anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder herangef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gel\u00e4nge es in Deutschland, dieses Programm in den n\u00e4chsten Jahren auch nur zu Teilen zu verwirklichen, w\u00e4re das ein St\u00fcck Bildungsreform, von dem auch die nachgelagerten Bildungseinrichtungen erheblich profitieren w\u00fcrden.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h3>\n<p><em>Kluge, J\u00fcrgen<\/em> 2003: Schluss mit der Bildungsmisere. Ein Sanierungskonzept, Frankfurt\/Main<\/p>\n<p><em>Pechstein, Johannes<\/em> 2003: Zu Lasten der Schw\u00e4chsten; in: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em> v. 15.05.2003<\/p>\n<p><em>Tietze, Wolfgang<\/em> (Hg.) 1998: Wie gut sind unsere Kinderg\u00e4rten? Eine Untersuchung zur p\u00e4dagogischen<br \/>\nQualit\u00e4t in deutschen Kinderg\u00e4rten, Weinheim<\/p>\n<p>Zur Nationalen Qualit\u00e4tsinitiative im System der Tageseinrichtungen f\u00fcr Kinder siehe: www.ifpbayern.de\/cms\/TQ2.pdf<br \/>\nLiteratur<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[653,3888,3889,3886,3069,3576,3211,667],"autoren":[3876],"publikationen":[1207],"class_list":["post-19633","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-bildung","tag-fruehkindliche-erziehung","tag-kindergarten","tag-menschenrechte-auf-bildung","tag-paedagogik","tag-recht-auf-bildung","tag-soziale-menschenrechte","tag-vorgaenge-artikel","autoren-ulrike-lehmkuhl","publikationen-vorg-163"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kinderg\u00e4rten sind Bildungseinrichtungen: Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Aufwertung der fr\u00fchkindlichen Erziehung - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-163\/publikation\/kindergaerten-sind-bildungseinrichtungen-plaedoyer-fuer-eine-aufwertung-der-fruehkindlichen-erziehung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kinderg\u00e4rten sind Bildungseinrichtungen: Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Aufwertung der fr\u00fchkindlichen Erziehung - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In der derzeitigen Debatte um den Zustand der Bildung in Deutschland herrscht in Hinblick auf die Sto\u00dfrichtung weitgehend Einigkeit: Bildung muss wieder zu einer zentralen Aufgabe der Gesellschaft werden, zu einem Feld f\u00fcr Zukunftsinvestitionen. 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