{"id":19668,"date":"2024-12-04T13:46:27","date_gmt":"2024-12-04T12:46:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=19668"},"modified":"2024-12-04T13:46:27","modified_gmt":"2024-12-04T12:46:27","slug":"tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/","title":{"rendered":"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei?"},"content":{"rendered":"<p>Die tschechische Gesellschaft scheint auf Grund ihrer \u2014 teils selbstgemachten, teils aufgezwungenen &#8211; Traumata \u00fcberdurchschnittlich f\u00fcr Witze anf\u00e4llig zu sein. Es sei dabei dahingestellt, wie es um deren jeweilige Qualit\u00e4t bestellt ist. Hauptsache, man kann dar\u00fcber lachen. Noch in der \u00c4ra der so genannten realsozialistischen Normalisierung [1] entstand ein Witz, in dem einem Hellseher die Frage gestellt wird, wann man endlich bessere Zeiten erwarten k\u00f6nne. Seine Antwort f\u00e4llt n\u00fcchtern aus: &#8222;Die guten Zeiten hat es bereits gegeben.&#8220; Im Lichte des hier durchscheinenden Fatalismus stimmt es einen schon optimistisch, wenn die Tschechen bei Meinungserhebungen den EU-Beitritt ihres Landes mehrheitlich bejahen und damit einhergehend eine klare Verbesserung ihres Lebensstandards erwarten.<\/p>\n<p>Die Zeit der Witze hat damit jedoch keinesfalls ausgedient. Angesichts der Weltlage, der gest\u00f6rten euro-atlantischen Kommunikation sowie den ungeregelten Umverteilungsproblemen innerhalb der gr\u00f6\u00dfer werdenden EU k\u00f6nnte bald eine neue Version des Normalisierungswitzes auftauchen. Ob man dann noch lachen wird, bleibt unklar. Es mag zwar zutreffen, dass es &#8211; einmal abgesehen von den grunds\u00e4tzlich optimistisch eingestellten US-Amerikanern &#8211; in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nirgendwo eine gr\u00f6\u00dfere Zukunftsgl\u00e4ubigkeit als in den L\u00e4ndern der EG bzw. EU gegeben hat. Doch damit scheint es nun vorbei zu sein. Die Perspektiven sind d\u00fcster. Allerdings kann man zu der Zukunft auch eine durchaus ambivalente Einstellung haben, ohne dass man w\u00fcsste, wie die Weichen anders gestellt werden sollten. Dies gilt ganz besonders f\u00fcr die EU &#8211; und zwar nicht nur in Bezug auf ihre Mitgliedstaaten, sondern europaweit. Man kann in Europa durchaus \u00fcber die eigenen Defizite lachen, doch besagt die tschechische Erfahrung, dass es besser ist, zun\u00e4chst einmal die Probleme zu bek\u00e4mpfen. Ansonsten droht der EU eine hausgemachte Normalisierung, bei der die Gegenwart zusehends einem Witz gleicht.<\/p>\n<p>Das aber will sicherlich niemand. Vor allem hat es die EU nicht verdient. Doch wie kann die Erfolgstory des 20. Jahrhunderts namens &#8222;europ\u00e4ische Integration&#8220; im 21. Jahrhundert genauso erfolgreich fortgesetzt werden? Aus der Perspektive eines Beitrittslandes &#8211; welches allerdings seine bisherige zukunftsoptimistische Au\u00dfenperspektive hoffentlich schon bald gegen diejenige eines Mitgliedsstaates eintauschen wird &#8211; l\u00e4sst sich vielleicht der Bruch in den vor kurzem noch g\u00fcltigen Grundsicherheiten, f\u00fcr welche die EU stand, am besten wahrnehmen. Tschechien galt zwar nie als musterhaft hinsichtlich der Begeisterungsf\u00e4higkeit der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr einen Beitritt zur Gemeinschaft. Aber vielleicht stand dahinter ein perspektivenbedingtes Missverst\u00e4ndnis: die tschechische Gesellschaft wollte und will der EU beitreten, sie w\u00fcnscht das sogar leidenschaftlich &#8211; der einzige Haken ist, dass sich dieser Wunsch auf die EU der 1980er bzw. 90er Jahre bezieht, in der die europapolitischen Energien noch ausschlie\u00dflich auf die Verwirklichung von Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion konzentriert waren.<\/p>\n<p>Das waren noch Zeiten, mag es bei einem solchen Gedanken auch einigen nicht-tschechischen Politikern durch den Kopf schie\u00dfen: Die Hauptsorgen galten in den Jahren ab 1985 (Bekr\u00e4ftigung des Binnenmarktsprojekts in der &#8222;Einheitlichen Europ\u00e4ischen Akte&#8220;) bis zur Einf\u00fchrung des Euro am 1. Januar 1999 der umst\u00e4ndlichen und kostspieligen Verteilungspolitik, vor allem im Agrarbereich, sowie den potenziellen psychischen Blessuren, die man im Zusammenhang mit der Abschaffung der traditionellen W\u00e4hrungen bef\u00fcrchtete. Parallel dazu gab es noch eine bequeme, f\u00fcr intellektuelle Geister als Kriegsnebenschauplatz h\u00f6chst lukrative Ablenkung in Gestalt der Auseinandersetzungen \u00fcber die k\u00fcnftige Vergemeinschaftung der EU (sprich: Erweiterung, Vertiefung und eventuelle Verfassung). Der Rekurs auf diese im Unverbindlichen schwebenden Projekte schien immer wohltuend zu wirken, da er gegenw\u00e4rtige Unstimmigkeiten als ein vor\u00fcbergehendes Kapitel auf dem Wege zur grundlegenden Neugestaltung Europas erscheinen lie\u00df. Ende der 1980er Jahre kamen f\u00fcr die <em>happy few<\/em> der EU dann noch einige unverhoffte Gl\u00fccksmomente hinzu, etwa die Selbstaufl\u00f6sung des Ostblocks oder die deutsche Vereinigung. Gegen eine solche Traumkonstellation konnten nicht einmal die so genannten tschechischen Eurorealisten[2] (die in Wahrheit eher Europessimisten sind) Einw\u00e4nde erheben.<\/p>\n<p>Doch diese gl\u00fcckseligen Zeiten sind jetzt vorbei. Die Diskussion \u00fcber die politische Vergemeinschaftung der EU ist l\u00e4ngst aus der vertr\u00e4umten Zukunft in die Niederungen der realpolitischen Positionsk\u00e4mpfe herabgesunken. Entscheidend sind hierf\u00fcr nicht einmal die ungel\u00f6sten Umverteilungsma\u00dfnahmen. Das zentrale Problem der EU muss ganz woanders ausgemacht werden: Mit der Einf\u00fchrung des Euros hat sich die EU unter Zugzwang gesetzt, der \u00f6konomischen Integration nun zwingend die politische folgen zu lassen. Denn die ganze Konstruktion eines vereinten Europas k\u00f6nnte furchtbar gef\u00e4hrdet werden, wenn nun die weitere Entwicklung ins Stocken geriete. Die Einf\u00fchrung des Euros, so Joschka Fischer 1999 vor dem Europ\u00e4ischen Parlament, &#8222;w\u00fcrde sich aber dann als ein gro\u00dfes Risiko erweisen, wenn in der Logik dieses k\u00fchnen Schrittes durch die EU nicht weitere, \u00e4hnlich k\u00fchne Schritte zur Vollendung der Integration &#8211; und das umfasst auch zwingend die schnellstm\u00f6gliche Erweiterung der EU nach Ostmitteleuropa &#8211; folgen w\u00fcrden&#8220;. Noch vor kurzem hie\u00df es auch in der Europapolitik, dass Tr\u00e4ume Wirklichkeit und die Zukunft die Gegenwart werden k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens seit der Einf\u00fchrung des Euros geht der Satz andersrum: die Tr\u00e4ume m\u00fcssen Wirklichkeit werden, denn die Zukunft spielt sich schon in der Gegenwart ab. Dass dieser Perspektivenwechsel dabei auch mit dem Jahrhundertwechsel einhergeht, mag zwar Zufall sein, kann aber trotzdem als Omen gewertet werden. Die Europ\u00e4er sitzen so in einer gemeinsamen, wenn nicht gar gemeinschaftlichen Falle: um das vollbrachte Werk nicht zu entwerten, muss man unvermindert in die Zukunft streben, auch wenn viele glauben, dass es die besseren Zeiten bereits in der Vergangenheit gab. F\u00fcr ein in historischen Schizophrenien geschultes tschechische Auge kaum ein Problem, aber ob die anders sozialisierten &#8222;traditionellen&#8220; EU-B\u00fcrger eine solche mentale Akrobatik so ohne weiteres hinkriegen?<\/p>\n<p>Man hat \u00fcbrigens eine \u00e4hnliche Situation k\u00fcrzlich schon einmal erlebt. Es ging um die Aufnahme neuer NATO-Mitglieder aus dem einstigen gegnerischen Lager des Warschauer Paktes. Auch da sollte ein Akt vollzogen werden, welcher lange Zeit der tr\u00e4umerischen Zukunft zugerechnet worden war. Doch die wirklich historisch zu nennende NATO-Vergr\u00f6\u00dferung fand \u00e4hnlich wie die anstehende EU-Erweiterung unter keinem gutem Stern statt: Damals, 1999, stand der NATO gerade das Bombardement von Milosevics Jugoslawien bevor, eben befand sich die Weltgemeinschaft in einem brisanten Konflikt mit Saddams Irak. Gerade B\u00fcndnisse, die auf gemeinsamen Werten basieren, haben zu solchen Zeiten einen \u00e4u\u00dferst schwierigen Stand. Statt ein Hort f\u00fcr Stabilit\u00e4t und harmonische Konfliktbeilegung zu sein und als Leuchtt\u00fcrme in die Welt hinaus zu strahlen, wirken die beiden traditionsreichen Zusammenschl\u00fcsse NATO und EU im Moment besonders anf\u00e4llig f\u00fcr die eigene Destabilisierung. Dem tschechischen Spottmund mag dies in Anbetracht der gegenw\u00e4rtigen Kurzschl\u00fcsse, welche sich nun auch innerhalb der einstigen Tr\u00e4ger der musterhaften Kunst des Interessenausgleichs abspielen, diesmal eher einen resignierten Seufzer entlocken: kaum sind wir drin, scheint es wieder vorbei.<\/p>\n<p>So weit ist es aber bei weitem noch nicht. Weder in Bezug auf die NATO, in der wir Tschechen drin sind, noch im Hinblick auf die EU, wo wir noch eine Weile drau\u00dfen bleiben m\u00fcssen. Noch ist das Porzellan weder entlang der transatlantischen Achse noch innerhalb der EU v\u00f6llig zerdeppert. Es besteht eine Rest-Chance, dass man den einstigen Zukunftstr\u00e4umen kein Begr\u00e4bnis der dritten Klasse ausrichten muss, und dass die Verantwortlichen stattdessen lieber an einer gemeinsamen Auffangposition f\u00fcr die vor\u00fcbergehend ramponierte Zukunftsgl\u00e4ubigkeit arbeiten werden. Wie es die transatlantische Partnerschaft innerhalb der NATO hinkriegen wird, die Konflikte zu kalmieren, ist nicht nur ein Thema f\u00fcr die Europ\u00e4er. Hier sind vor allem die Amerikaner gefragt, ihre Position zu \u00fcberdenken. Das aufziehende Knirschen im Geb\u00e4lk des einst als Vision so pathetisch beschworenen und inzwischen Realit\u00e4t werdenden Europ\u00e4ischen Hauses m\u00fcssen aber die Europ\u00e4er selber abstellen. Das einzige der f\u00e4lligen Reparatur angemessene Werkzeug ist dabei die EU selbst.<\/p>\n<p>Dass dies so ist, haben die erfahreneren Politiker der EU-Mitgliedstaaten l\u00e4ngst erkannt. Rat aus Tschechien und anderen Beitrittsl\u00e4nder brauchen sie hierf\u00fcr nicht. Es ist sogar wom\u00f6glich egal, welchen formalen Weg man bei den Reparaturversuchen in der Praxis gehen wird. Offen stehen der Weg der Reformen innerhalb der bisherigen Vertr\u00e4ge, der Weg der \u00c4nderungen bzw. Erg\u00e4nzungen dieser Vertr\u00e4ge, der Weg der so genannten Konsolidierung, d.h. Bereinigung der Vertr\u00e4ge, der Weg eines neuen Verfassungsvertrags oder gar der Weg einer gemeinsamen EU-Verfassung. Doch diese Wege an sich sind nicht das Ziel, sondern blo\u00df das Mittel, welches sicherzustellen hat, dass das Ziel nicht aus den Augen verloren wird.<\/p>\n<p>Worauf es tats\u00e4chlich ankommt, ist dagegen das Vorhandensein eines gemeinsamen Ansatzes, der sicherstellt, dass diese EU ihren Mitgliedstaaten &#8211; inklusive der im Jahre 2004 hoffentlich zu verzeichnenden Neuzug\u00e4nge &#8211; trotz allen Unannehmlichkeiten und Einbu\u00dfen an Attraktivit\u00e4t jede M\u00fche wert bleibt. Doch dies wird allein mit den Restvisionen und dem Restpathos der alten Mitgliedstaaten genauso wenig zu schaffen sein, wie mit dem Altwitz und der angew\u00f6hnten Abh\u00e4rtung der Neuzug\u00e4nge. Es stellt sich auch die Frage, ob diese unterschiedlichen mentalen und vision\u00e4ren Grundausstattungen der Alt-und Neumitglieder der k\u00fcnftigen EU \u00fcberhaupt harmonieren k\u00f6nnen. Das gemeinsame &#8222;Europ\u00e4ertum&#8220; kann offensichtlich kaum die Rolle eines universal einsetzbaren Schlichtungsmittel erf\u00fcllen, mit dem sich jeder Konflikt \u00fcberdecken l\u00e4sst. Es ist zwar richtig, dass wir alle Europ\u00e4er sind. Die unterschiedlichen Lebenswege haben uns jedoch allzu unterschiedlich sozialisiert. Dieser Zustand h\u00e4lt noch an. Der beste Beweis daf\u00fcr ist das Ma\u00df, in dem der Erweiterungsprozess an Ansehen verloren hat und damit den bereits erw\u00e4hnten Perspektivenwechsel &#8222;weg von der Zukunftsgl\u00e4ubigkeit&#8220; europaweit eingeleitet hat.<\/p>\n<p>Die schlichtende Kraft muss also woanders getankt werden. Die EU-B\u00fcrger, die alten wie die neuen, d\u00fcrfen ihre Suche nach der entsprechenden Quelle nicht lediglich auf die verwaltungstechnischen bzw. herkunftsspezifischen Fragen beschr\u00e4nken. Der best\u00e4ndige Wille zu einem institutionalisierten und auch f\u00fcr die komplizierteren Zeiten gewappneten Miteinander sollte von einer gemeinsamen Lebenseinstellung bzw. Erwartungshaltung zehren. &#8222;F\u00fcr totale Begr\u00fcndungen und \u00c4nderungen, f\u00fcr absolute Spr\u00fcnge eines die Geschichte autonom beherrschenden T\u00e4termenschen, seien sie revolution\u00e4r oder reaktion\u00e4r, sterben wir zu fr\u00fch&#8220;, bemerkte zu dieser Problematik der deutsche Philosoph Odo Marquard in einem <em>Spiegel<\/em>-Interview. Gerade dieses Wissen sollte den Menschen erleichtern, sich ein &#8222;Ja zum Unvollkommenen&#8220; abzugewinnen, ohne dabei auf Visionen gleich ganz zu verzichten. Dieses Wissen k\u00f6nnte die EU-B\u00fcrger zu einer neuen Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber &#8222;ihrer&#8220; EU motivieren. Gerade dieses Wissen mag uns auch mit einer abge\u00e4nderten Zukunftsperspektive wieder vers\u00f6hnen.<br \/>\nMein Beitrag \u00fcber die EU von morgen und zur \u00dcberwindung der kriselnden Zukunftsgl\u00e4ubigkeit schlie\u00dft also mit den Gedanken eines deutschen Philosophen ab. Es mutet nicht unbedingt besonders tschechisch an. Doch auch dies mag nur als ein weiterer Perspektivenwechsel gelten. Oder als ein neuer Witz.<\/p>\n<ol>\n<li>Die Zeit seit dem Einmarsch der Armeen des Warschauer Paktes im Jahre 1968 bis zum Systemsturz im Jahre 1989.<\/li>\n<li>Doch auch die tschechischen &#8222;Eurorealisten&#8220;, wie das j\u00fcngste Beispiel ihres Anf\u00fchrers und erst vor kurzem gew\u00e4hlten neuen Pr\u00e4sidenten des Landes, V\u00e1clav Klaus, bewies, geben sich durchaus entwicklungsf\u00e4hig: sie bleiben zwar weiterhin von der sch\u00e4dlichen Auswirkung einer weiteren Vertiefung des Integrationsprozesses innerhalb der EU-Strukturen \u00fcberzeugt, doch sie stellen den Nutzen einer EU-Mitgliedschaft nicht mehr in Frage. Die EU-Mitgliedschaft ist dabei nicht blo\u00df eine historisch bedingte Notwendigkeit, da es dazu keinerlei Alternativen gibt; sie ist inzwischen auch zu einer Art Prestigefrage geworden und als solche durchaus wettbewerbsf\u00f6rdernd.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[3188,3950,663,3279,3954,667],"autoren":[3953],"publikationen":[1208],"class_list":["post-19668","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-eu","tag-eu-beitritt","tag-europa","tag-nato","tag-tschechien","tag-vorgaenge-artikel","autoren-tomas-kafka-2","publikationen-vorg-162"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die tschechische Gesellschaft scheint auf Grund ihrer \u2014 teils selbstgemachten, teils aufgezwungenen &#8211; Traumata \u00fcberdurchschnittlich f\u00fcr Witze anf\u00e4llig zu sein. Es sei dabei dahingestellt, wie es um deren jeweilige Qualit\u00e4t bestellt ist. Hauptsache, man kann dar\u00fcber lachen. Noch in der \u00c4ra der so genannten realsozialistischen Normalisierung [1] entstand ein Witz, in dem einem Hellseher die [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/publikation\\\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/publikation\\\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\\\/\",\"name\":\"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2024-12-04T12:46:27+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/publikation\\\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/publikation\\\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/publikation\\\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 162: Das alte und neue Europa\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/vorg-162\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union","og_description":"Die tschechische Gesellschaft scheint auf Grund ihrer \u2014 teils selbstgemachten, teils aufgezwungenen &#8211; Traumata \u00fcberdurchschnittlich f\u00fcr Witze anf\u00e4llig zu sein. Es sei dabei dahingestellt, wie es um deren jeweilige Qualit\u00e4t bestellt ist. Hauptsache, man kann dar\u00fcber lachen. Noch in der \u00c4ra der so genannten realsozialistischen Normalisierung [1] entstand ein Witz, in dem einem Hellseher die [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/","name":"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei? - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2024-12-04T12:46:27+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/publikation\/tschechien-und-der-eu-beitritt-kaum-drin-schon-ist-alles-vorbei\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 162: Das alte und neue Europa","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-162\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Tschechien und der EU-Beitritt: Kaum drin, schon ist alles vorbei?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/19668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=19668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=19668"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=19668"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=19668"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=19668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}